60% negativ auf Steam: Der Tag danach

Civilization 7 startet mit gemischten Kritiken

Transkription

Im Fokus des Streamings stand die Veröffentlichung von Sid Meier's Civilization 7. Es wurde eine anfänglich negative Bewertung auf Steam analysiert, die hauptsächlich auf das User Interface zurückzuführen ist. Gleichzeitig wurde eine große Begeisterung für den Launch von Kingdom Come: Deliverance 2 geäußert, für den mehr Content auf dem Kanal geplant ist.

Sid Meier's Civilization VII
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Sid Meier's Civilization VII

Start und Steam-Bewertung von Civ 7

00:12:30

Der Stream beginnt mit einer Betrachtung des Release-Tages von Civilization 7 und der damit verbundenen Preissituation, die der Streamer als kritisch ansieht. Er verweist auf den aktuellen, ausgeglichenen Steam-Score von 40 % positiven Bewertungen bei 1785 Reviews und stellt diesen in scharfem Kontrast zum Erfolg von Kingdom Come Deliverance 2, das bei über 90 % positiven Bewertungen liegt. Dieser massive Unterschied zwischen den zwei großen Launches der Woche wird als zentrales Ausgangsthema für die weitere Diskussion gesetzt.

Analyse der negativen Civ 7 Reviews

00:14:21

Der Hauptkritikpunkt an Civ 7 wird als das User Interface (UI) identifiziert. Es wird als in der Alpha-Phase stehend beschrieben und als Hauptgrund für die negativen Bewertungen angesehen. Der Streamer stellt die berechtigte Kritik an der mangelhaften Informationsdarstellung heraus, die es den Spielern erschwert, Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig relativiert er jedoch die pauschale Bewertung, da viele neue Mechaniken als interessant beschrieben werden. Er weist darauf hin, dass Kunden das absolute Recht haben, eine negative Bewertung nach schlechtem erstem Eindruck abzugeben, auch wenn man als professioneller Tester eine längere Spielzeit für eine finale Bewertung benötigt.

Wechsel und Pläne zu Kingdom Come

00:16:50

Nach der anfänglichen Konzentration auf Civ 7 wechselt der Fokus des Streams zu Kingdom Come Deliverance. Der Streamer teilt seine große Begeisterung für das erste Teil aus und beschreibt seine Streaming-Erfahrung damit als eine der besten. Er kündigt deutlich mehr Content zum Spiel auf dem Kanal an, ist sich aber noch unsicher über das genaue Vorgehen. Er erwägt, entweder einen vollständigen Durchlauf von Kingdom Come 1 ohne Spoiler zu machen oder den Fokus auf den zweiten Teil zu legen, da sein Engagement durch die vielen Spiele dieses Februar gespalten ist.

Fortsetzung der Civ 7 Partie als Frankreich

00:43:56

Der Stream kehrt zum Spielen von Civilization 7 zurück. Die Partie befindet sich im dritten Zeitalter, der Moderne. Nach einer Analyse der verfügbaren Zivilisationen wie Frankreich, Mexiko und Preußen, die als diplomatisch eingestuft sind, entscheidet sich der Spieler für Frankreich. Die Wahl auf die Franzosen fällt, weil sie über eine Infanterie-Spezialeinheit verfügen, die auch im Ferntampf stark ist. Es werden die neuen Siegbedingungen und Mechaniken des Zeitalters, wie der Eisenbahnmagnat, erkundet und die anfänglichen Züge in der neuen Runde detailliert geplant.

Wahl der Erbschaft und Regierung

00:59:39

Ein zentrales Entscheidungsmoment in der Civ 7 Partie ist die Wahl einer Erbschaft (Legacy). Der Streamer wählt das wirtschaftliche dunkle Zeitalter, was ihm eine doppelte Produktion und Gold für Bahnhöfe und Häfen verschafft, aber auch einen Viertel weniger Kultur bringt. Anschließend muss er eine Regierung wählen. Nach Abwägung der Optionen wie Autoritarismus, bürokratische Monarchie und Wahlrepublik, entscheidet er sich für die letztere, um benötigten Wissenschafts- und Kulturbonus für die Industrialisierung zu erhalten.

Thumbnail-Gestaltung für Kingdom Come 1

01:23:10

Während der laufenden Civ 7 Partie erhält der Streamer erste Thumbnail-Entwürfe von seiner Designerin Selina für ein geplantes YouTube-Video über Kingdom Come 1. Er präsentiert den Chat vier verschiedene Varianten, von mittelalterlichen Landschaftsaufnahmen bis zu Kampfszenen. Es folgt eine detaillierte Diskussion mit der Community über die Vor- und Nachteile jeder Option, wobei besonders die Bilder mit Burg und Dorf sowie eines mit Heinrich positiv hervorgehoben werden. Die finale Entscheidung für eines der Motive steht noch aus.

Vorbereitung des YouTube-Videos

01:35:05

Nach einem kritischen Blick auf den Thumbnail-Prozess betont der Streamer die Bedeutung professioneller Zusammenarbeit. Er äußert sich sehr positiv über die Arbeitsweise mit seiner Thumbnail-Künstlerin Selina, die laut ihm eine der besten Entscheidungen des vergangenen Jahres war. Dies deutet auf einen optimierten und professionellen Content-Erstellungsprozess hin.

Gameplay: Kingdom Come Durchlauf und Civilization

01:39:28

Der Stream wechselt die Thematik und erwähnt den frisch hochgeladenen Kingdom Come-Durchlauf von Axel, der sehr positiv aufgenommen wurde. Danach geht es weiter mit dem Civilization-Spiel, wo der Streamer als Frankreich spielt. Die strategische Fokussierung liegt auf schneller Industrialisierung, Diplomatie zur Friedenssicherung und der Stärkung von Wissenschaft und Produktion in den Städten.

Interaktion und politischer Diskurs mit Drakon-Zuschauern

01:58:14

Während des Streams erfolgte ein Raid von Drakon-Zuschauern, die für politische Diskussionen bekannt sind. Der Streamer tauscht sich über den Wahl-O-Mat aus, vergleicht die programmatischen Versprechen der Parteien mit ihrer realen Abstimmung und erläutert seine Haltung zur Ukraine-Frage und zur Wählbarkeit der BSW. Der Aufruf zur Weiterführung des Streams erfolgt.

Thumbnail-Entscheidung und Inhalteinschränkung

02:09:16

Aufgrund der andauernden politischen Diskussion im Chat wird der Streamer deutlich und fordert die Moderatoren auf, mit Bannstrafen gegen Störer durchzugreifen. Das Thema wechselt zurück zu den YouTube-Thumbnails. Nach Diskussion und Abstimmung wird das Bild unten links mit dem Titel 'Späte Liebe' gewählt, um ehrliche Klicks zu suggerieren und Clickbait zu vermeiden.

Gameplay-Entscheidungen und Kritik am Spiel

02:22:01

Zurück im Spiel zeigt sich der Streamer frustriert über die KI von Civilization, die er als teilweise passiv und wenig herausfordernd empfindet. Er analysiert, dass dies an seinem diplomatischen Spielstil liegen könnte. Er priorisiert weiterhin Frieden, Industrialisierung und die Errichtung von Gebäuden zur Steigerung von Zufriedenheit und Wissenschaft.

Interaktion mit Ranger-Zuschauern und Steam-Bewertung

02:44:24

Ein neuer Raid von Ranger-Zuschauern initiiert eine Diskussion über die aktuellen Steam-Bewertungen von Civilization. Der Streamer verteidigt das Spiel trotz der gemischten Rezensionen und betont seine positiven Erfahrungen mit dem aktuellen Spielstil. Er stellt eine strategische Frage zur Wahl eines Stadstaaten-Bonus, was auf eine aktive und engagierte Community hindeutet.

YouTube-Thumbnail- und Titel-Workshop

03:00:24

Der Stream widmet sich einem ausführlichen Workshop zur Erstellung eines YouTube- und Twitch-Thumbnails für ein neues Video. Der Streamer diskutiert intensiv verschiedene Vorschläge mit seinem Team und dem Publikum, wobei er besonders die römische Ziffer "I" favorisiert. Nach zahlreichen Anpassungen und Abstimmungen via Umfrage wird das endgültige Design ausgewählt. Parallel dazu wird live ein Titel für das Video entwickelt, der prägnant, aussagekräftig und für das deutsche Publikum verständlich sein muss. Nach langer Diskussion und mehreren Workarounds findet man einen Kompromiss, der die Essenz des Inhalts – das zeitlose Genießen des ersten Teils vor Erscheinen des Nachfolgers – transportiert.

Problemlösung und Fortsetzung des Streams

03:40:54

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Thumbnail-Arbeit wird ein technisches Problem bemerkt: der ursprüngliche Videotrailer enthält urheberrechtlich geschützte Musik. Der Streamer löst das Problem prompt, indem er sein Axel eine alternative, unbedenkliche Musikversion schickt. Er bedankt sich bei seinem Team Selina und Axel für die unterstützende Arbeit während des langen Streams. Anschließend geht der Fokus zurück auf das Gameplay von Civilization 7, wobei der Streamer erklärt, warum das Spieldesign mit den sich im modernen Zeitalter nicht mehr verändernden Religionen sinnvoll ist.

Strategische Entscheidungen in Civilization 7

03:42:14

Im Spielverlauf von Civilization 7 konzentriert sich der Streamer darauf, seine Städte und Ressourcen optimiert zu nutzen. Er entscheidet, einige Gemeinden zu Fabrikstädten zu machen und investiert stark in Wissenschaft, da er bemerkt hat, in dieser Hinsicht im Rückstand zu sein. Die diplomatischen Beziehungen zu anderen KI-Spielern wie José und Konfuzius werden gepflegt und gezielt genutzt. Beobachtet man, wie er seine Städte auf verschiedene Spezialisierungen wie Nahrung, Produktion und Wissenschaft ausrichtet, um seinen technologischen und industriellen Vorsprung zu sichern.

Kritik am User-Interface von Civ 7

04:01:31

Während des Spiels wird die Kritik am User-Interface von Civilization 7 deutlich geäußert. Der Streamer findet es unübersichtlich, hässlich und teilweise unlogi, insbesondere die Anführer-Menüs und die Baubegrenzungen für spezielle Bezirke werden als frustrierend beschrieben. Er stellt fest, dass die hervorragende Grafik des Spiels einen starken Kontrast zu dem als billig empundenen UI bildet. Diese Probleme sind, so der Streamer, bei einem für Konsolen entwickelten Spiel nicht hinnehmbar und schmälern den positiven Gesamteindruck des Spiels.

Die Steam-Bewertung und geopolitische Parallelen

04:33:23

Der Streamer greift das Thema des Stream-Titels auf und spricht über die negativen Steam-Bewertungen für Kingdom Come: Deliverance 2. Er analysiert, dass viele Fans den Start als übel empfinden, betont aber auch, dass es nach drei Stunden viele positive Bewertungen gibt. Er stellt heraus, dass man die negativen Stimmen nicht ignorieren sollte, da sie legitim sind, auch wenn sie möglicherweise von Spielern stammen, die das Spiel längst nicht mehr spielen. Dies führt zu einer Diskussion über die Kontraste zwischen Spiel-Inhalt und Politik, wobei er anmerkt, dass manche Regime überfordert sind, solche Spiele zu bewältigen.

Ideologische Wahl in Civilization 7

04:36:26

Nachdem die Forschung zur Ideologie abgeschlossen ist, stellt der Streamer die Wahl zwischen Kommunismus, Faschismus und Demokratie. Faschismus und Kommunismus erscheinen ihm attraktiv, da sie beide produktionstechnische Vorteile bieten, was für den bevorstehenden Bau von Fabriken essenziell ist. Zwar ist Faschismus aktueller, aber Kommunismus bietet zusätzliche Boni für Wissenschaft und Nahrung durch Spezialisten. Letztendlich entscheidet er sich für den Kommunismus, da er sowohl die wissenschaftlichen Defizite ausgleichen als auch das Bevölkerungswachstum für seine Industrieprojekte unterstützen kann.

Industrialisierung und Ressourcenpriorisierung

04:44:09

Nach der Freischaltung der Massenproduktion beginnt der Streamer mit dem Bau von Fabriken in seinen Städten. Bei der Zuweisung der Fabrikenressourcen trifft er eine strategische Entscheidung: Er priorisiert Kaffee, der die Bauzeit von Gebäuden um 20% reduziert, um den schnellen Ausbau der industriellen Basis zu beschleunigen. Erst nachdem alle Fabriken errichtet sind, plant er auf die Ressource Tee zu wechseln, die einen Wissenschaftsbonus von 3% pro Fabrik bietet. Ziel ist es, die notwendigen Punkte für den industriellen Sieg so effizient wie möglich zu sammeln.

Diplomatische und wirtschaftliche Boni

04:49:08

Nach der Wahl der Ideologie "Demokratie" werden die neuen Boni evaluiert. Der Streamer durchgeht die Optionen für diplomatische, wirtschaftliche und militärische Vorteile. Er entscheidet sich für den diplomatischen Weg, da er zusätzliche Erträge aus Allianzen verspricht und sich auf die diplomatische Siegbedingung konzentriert. Die wirtschaftlichen Bonus-Optionen wie reduzierte Stadtkaufpreise oder zusätzliche Goldimporte bewertet er als weniger relevant für seine aktuelle Situation. Die militärischen Boni lehnt er aufgrund der damit verbundenen Unzufriedenheit in den Städten ab.

Industrielle Expansion und Ressourcenmanagement

04:50:32

Der Stream konzentriert sich auf den industriellen Ausbau des Imperiums. Spezialisten werden massiv gebufft, um hohe Produktions- und Wissenschaftswerte in den Städten zu erzielen. Dies ermöglicht eine schnelle Ansiedlung von Fabriken, die als Schlüssel zum Erfolg dienen. Obwohl der Sprecher große Mengen Gold verdient, gibt es anfangs Schwierigkeiten beim Fabrikbau, weil einige Städte nicht als angebunden gelten. Dies wird durch den Bau von Häfen und Bahnhöfen gelöst, was den Ausbau der Industriestädte vorantreibt.

Diplomatische Spannungen und Ideologien

05:01:00

Die diplomatischen Beziehungen verschlechtern sich aufgrund der angenommenen Ideologien. Konfuzius schlägt eine Allianz vor, die jedoch langfristig zu Konflikten führt, da die gegensätzlichen Ideologien zu Hass führen. Der Sprecher entscheidet sich, an einem sinnlosen Krieg gegen Batuta nicht teilzunehmen, was zu einem isolierten Status führt. Die Stadtstaaten werden stattdessen eingemeindet, um das Territorium und die Anzahl der potenziellen Fabrikstandorte zu erweitern.

YouTube-Upload-Workflow

05:10:16

Der Stream unterbricht das Spiel, um den Upload eines Videos über Kingdom Come: Deliverance auf YouTube live zu demonstrieren. Er geht detailliert auf den Prozess ein, von der Wahl des Thumbnails und des Titels bis zur Konfiguration der Videodetails. Der Sprecher erklärt, wie er mit den aggressiven Werbeeinstellungen von YouTube umgeht, warum er keine Kapitel hinzufügt und welche Tags er verwendet. Er betont, dass er die Zuschauerzusagen priorisiert und die Klickzahlen nicht als Hauptmaßstab für den Erfolg ansieht.

Kampf gegen Spam-Bots

05:30:08

Während des Streams tauchen auffällig Spam-Kommentare auf, die auf einen Betrugsschema mit einer gewissen 'Yvonne René Smith' hindeuten. Der Sprecher äußert Verärgerung über diese Bots, die er als 'FIGHT AGAINST WINDMILLS' bezeichnet, da sie trotz ständiger Bannversuche immer wieder auftauchen. Er nimmt den Verdacht auf und untersucht die genannte Person, deren Profil auf verschiedene fragwürdige Finanzfirmen hindeutet, was er als dystopisch und amüsant zugleich bezeichnet.

Endspiel und militärische Bedrohung

05:39:12

Das Spiel nähert sich dem Ende, und die Eisenbahnmagnatpunkte stehen kurz vor dem Ziel. Eine Kehrtwende droht, als alle anderen Zivilisationen den Sprecher wegen seiner Ideologie hassen und ein Kriegszustand entsteht. José, ein führender Gegner, hat technologisch deutlich aufgeholt und moderne Panzer, während der Sprecher noch mit veralteten Einheiten auskommt. Die Dringlichkeit steigt, da José einen Kultursieg anstrebt und der Sponder nun über die Notwendigkeit einer militärischen Aufrüstung nachdenkt.

Sieg und unzufriedene Endabrechnung

06:15:44

Das Erreichen des Eisenbahnmeilensteins beendet das Zeitalter vorzeitig, was zu einem Sieg nach Punkten führt. Der Sprecher hat jedoch nur knapp gegen José verloren. Frustriert analysiert er, dass er das Spiel hätte viel früher gewinnen können, wenn er die Ressourcenmechanik für Fabriken verstanden hätte. Er stellt fest, dass man Ressourcen in jeden Stadtslot platzieren kann, nicht nur in den offensichtlichen 'Fabrikressourcen'-Slot, was den Sieg um Runde beschleunigt hätte und das UI als nicht intuitiv kritisiert.

Reflexion über Civ 7 und Gameplay-Mechaniken

06:38:51

Nach dem verlorenen Spiel reflektiert der Streamer über seine Erfahrungen mit Civ 7. Er lobt die Spezialisierungswege in den Zeitaltern als gelungen, kritisiert jedoch das antiklimatische Ende durch den Punktesieg und die Quest-basierten Siege. Er findet das UI, insbesondere bei der Ressourcenverwaltung, verbesserungswürdig, da es Mechaniken nicht klar genug kommuniziert. Außerdem notiert er, dass das diplomatische Spiel durch Ideologien erschwert wird, und spekuliert, ob eine Ideologie-Neutralität vorteilhaft sein könnte.

Zielgruppenanalyse und Reflexion des Streams

06:46:52

Der Streamer reflektiert seinen eigenen Sprachstil und seine Wortwahl, die bewusst für seine Zielgruppe gewählt ist. Er beschreibt sich selbst als "geschwollenen Schwätzer", der ähnlich veranlagte Zuschauer anzieht und sich dabei bewusst vom Mainstream abhebt. Er ist sich bewusst, dass sein unkonventioneller Vortrag dazu führt, dass viele Zuschauer den Stream nach kurzer Zeit wieder verlassen, und stellt die verbleibende Community als diejenigen dar, die seinem Stil folgen und ihm folgen.

Analyse des Spielverlaufs und strategische Fehler

06:49:41

Nach einer deutlichen Niederlage im vorherigen Spiel, bei der ein gegnerischer Anführer José knapp gewonnen hatte, analysiert der Streamer seine Fehler. Er gibt zu, viel Zeit mit dem Bau unnötiger Fabriken verschwendet zu haben und überlegt, warum er den Sieg verpasst hat. Er führt dies auf eine mögliche Unaufmerksamkeit gegenüber Spiel-Interfaces zurück, kann aber nicht ausschließen, dass es grundlegende spielerische Fehler waren. Er beschließt, sein zukünftiges Spiel auf wissenschaftliche Erfolge auszurichten.

Auswahl der Zivilisation und Anführer

06:52:25

Die Suche nach einer passenden wissenschaftlich orientierten Zivilisation beginnt. Nach der Prüfung mehrerer Optionen wie Benjamin Franklin, Friedrich, Himiko, Konfuzius und Katharina die Große wird Himiko als Favoritin identifiziert. Ihre Fähigkeit, durch positive Allianzen massiv Wissenschaft zu generieren und gleichzeitig diplomatisch agieren zu können, wird als extrem stark eingestuft. Die Wahl fällt letztendlich auf die Maya, deren Stärken in der Wissenschaft auf bewachsenem Gelände und durch den Abschluss von Technologien und Zivilisationen liegen.

Spielbeginn und frühe Expansion

07:12:22

Ein neues Spiel mit den Maya auf Standard-Schwierigkeitsgrad wird gestartet. Die erste Stadt wird am Startort gegründet, der von vier bewachsenen Feldern umgeben ist und sofort einen wissenschaftlichen Vorteil bietet. Die anfänglichen Forschungsschwerpunkte sind Schrift und Keramik, um Bibliotheken zu ermöglichen. Es folgt die Produktion weiterer Späher und eines Siedlers, um das Territorium zu erkunden und schnell zu expandieren. Erste Ressourcen wie Fische und Steinbrüche werden zur Versorgung der Städte genutzt.

Diplomatische Interaktionen und Allianzen

07:22:30

Die diplomatischen Beziehungen zu anderen Herrschern wie Friedrich und Karl der Große werden gepflegt. Der Streamer betont, friedlich und beliebt zu sein, nutzt Unterfangen wie gemeinsame Forschungen und lokale Feste, um den Einfluss zu steigern und Allianzen zu festigen. Die Interaktion mit anderen Zivilisationen, insbesondere der freundliche Umgang mit Stadtstaaten, spielt eine zentrale Rolle in der Strategie. Die positive Beziehung zu Karl der Große wird als besonders vorteilhaft beschrieben.

Stadtentwicklung und Ressourcenmanagement

07:33:42

Die Entwicklung der Städte konzentriert sich auf den Bau von speziellen Maya-Gebäuden, die auf wissenschaftlichem Gelände maximalen Effekt entfalten. Das Siedlungslimit wird durch die Erforschung von Bewässerung erhöht. Gleichzeitig werden Ressourcen wie Eisen, Gold und Lapislazuli strategisch erschlossen, um Produktion und Wirtschaft zu stärken. Die Expansion wird gezielt enger geplant, um Lücken für die KI zu schließen und wertvolle Ressourcen zu sichern.

Technologie-Fortschritt und Kodex-Entwicklung

08:01:35

Die technologische Entwicklung konzentriert sich auf Technologien, die bei der Meisterung Wissenschafts-Kodexe freischalten, wie die Währung und das Rad. Dies ermöglicht es, die Forschung zu beschleunigen und durch die Koduxeinsetzung Boni zu generieren. Das Science-Gebäude der Maya wird bewusst auf die Felder mit der höchsten Wissenschaftsausbeute gebaut. Der Fokus liegt darauf, die wissenschaftliche Führerschaft beizubehalten und auszubauen.

Diplomatische Herausforderungen und Spiel-Design

08:26:02

Obwohl friedliche Absichten bestehen, kommt es zu diplomatischen Spannungen. Friedrich lehnt gemeinsame Forschungsprojekte ab, und Hatschepsut wird durch eine aggressive Siedlungspolitik gegen den Streamer aufgebracht. Der Streamer kritisiert das Spiel-Design, da KI-Herrscher solche Situationen scheinbar gezielt herbeiführen, um diplomatische Pläne zu sabotieren. Dies fühlt sich unfair an und untergräbt die intendierte friedliche Spielweise.

Diplomatie und Militärstrategie

08:28:11

In der Phase steht die Diplomatie mit Hatschepsut im Vordergrund. Obwohl sie dem Spieler Felder in der Nähe der Hauptstadt wegnimmt, bleibt die Beziehung freundlich. Gleichzeitig wird Friedrich als aggressiv und gefährlich eingestuft, was zur strategischen Überlegung führt, ob ein Krieg vermieden werden kann. Militärisch wird eine gezielte Aufrüstung in Erwägung gezogen, um sich gegen den aggressiven Nachbarn zu wappnen, ohne selbst den Konflikt zu provozieren.

Spielmechaniken und Stadtentwicklung

08:30:39

Der Streamer analysiert die Spielmechaniken von Civilization 7 positiv. Besonders der Städtebau wird als klarer und nachvollziehbarer als im Vorgänger gelobt. Die Systeme der Quartiere, der Nachbarschaftsboni und die Wechselwirkungen zwischen Städten und Siedlungen werden als gelungen und spaßig hervorgehoben. Er macht Fehler bei der Umwandlung von Siedlungen in Städte, da er zu wenig auf Produktion achtet, was wichtige Bauprojekte verzögert.

Plötzlicher Krieg und taktische Reaktion

08:40:48

Die Freundin Hatschepsut greift überraschend den Nachbarn Friedrich an, was der Streamer ein "Schurkenstück" nennt. Obwohl er Friedrich ebenfalls nicht mag, entscheidet er sich, die Neutralität zu wahren. Er erkennt die strategische Chance in der Situation: ein Krieg zwischen den beiden Nachbarn würde seine eigene Position stärken und Friedrich schwächen, ohne dass er selbst in Kampfhandlungen verwickelt sein muss.

Forschungsfortschritt und Maya-Boni

08:42:08

Der Fokus liegt auf dem Forschungsfortschritt, insbesondere Technologien, die "Kodizes" für den wissenschaftlichen Sieg bringen liefern. Die Maya-Boni erweisen sich als extrem stark und erzeugen einen positiven Schneeball-Effekt: Erforschungen produzieren Kultur, die wiederum neue Technologien freischaltet und zusätzliche Produktion in den Städten generiert. Dies führt dazu, dass Gebäude viel schneller fertiggestellt werden, als zunächst angenommen.

Spätes Zeitalter: Ressourcen und Handelserfolg

09:05:09

Im weiteren Verlauf des Zeitalters werden Handelsbeziehungen genutzt, um fehlende Ressourcen und Kodizes zu beschaffen. Besonders der Handel mit dem Nachbar Friedrich, trotz schlechter Beziehung, wird als wichtig identifiziert, um Ressourcenkapazität zu erweitern und Meilensteine abzuschließen. Die Wirtschaft des Spielers wächst rapide, insbesondere durch den Handel mit Kamele, die als eine der besten Ressourcen im Spiel gelten.

Ende des Zeitalters und Bewertung

09:17:17

Das Zeitalter neigt sich dem Ende zu und der Streamer wertet seine Situation aus. Er hat wichtige Meilensteine wie die Große Bibliothek und die Seidenstraße abgeschlossen, sieht aber in Hatschepsut seine stärkste Konkurrentin, die ebenfalls stark auf Wonders setzt. Trotzdem ist das positivste Fazit, dass die Maya mit Himiko eine extrem mächtige und spaßige Kombination darstellen, die den Spaß am Spiel dominiert.

Allgemeines Fazit zu Civilization 7

10:01:43

Zusammenfassend bezeichnet der Streamer das Spiel als ein "Auf und Ab". Während die Mechaniken, die Kombination von Anführern, Völkern und Siegwegen sowie die Vielfalt der Spielstile als sehr stark und spaßig empfunden werden, wird die unzureichende Oberfläche (Interface) als massiver Kritikpunkt angesehen. Diese wird als hässlich, schlecht erklärend und spielverderbend empfunden, da sie grundlegende Spielregeln nicht klar darstellt und das Spiel preiswerter wirken lässt, als es ist.

Ausblick und persönliches Fazit

10:03:57

Trotz der Kritik am Interface hat der Streamer einen großen Spaß an dem Spiel und wird fortfahren. Er plant, am nächsten Tag weiterzuspielen und anschließend am Samstag den "Civ World Summit" zu bestreiten, ein internationales Streamer-Event. Er ist gespannt auf den Multiplayer-Aspekt und die dabei zu erwartenden Dynamiken und sieht in der Tiefgründigkeit des Spiels großes Potenzial, das durch das Interface leider nicht ausreichend repräsentiert wird.