Es wurde der Kampf um die Verteidigung eines Dorfes gegen einen Baron vorbereitet. Nach anfänglichen wirtschaftlichen Anpassungen zur Stärkung der Ressourcen folgte die erste Abwehrschlacht. Der Lerneffekt führte zu einer zweiten, erfolgreichen Verteidigung. Zukünftig soll das Dorf expandieren, um an knappe Ressourcen zu gelangen.

Manor Lords
00:00:00

Manor Lords

Einleitung und technische Probleme

00:11:53

Der Stream beginnt mit einer spontanen Ankündigung zur Verschiebung mehrerer Ubisoft-Spiele. Der Streamer berichtet von einem ernsten technischen Fehler, der kurz vor Streambeginn auftrat. Er erzählt, dass er einen neuen Telekom-Router installierte, dieser jedoch grundlegende Funktionen wie die Trennung der 2,4- und 5-GHz-Frequenzen nicht unterstützt. Das führte dazu, dass spezielle Streamer-Hardware wie die Elgato-Keylights nicht funktionierte, was den Stream unmöglich machte. Er kündigt an, stattdessen eine Fritzbox zu verwenden, um den Stream erfolgreich zu starten, und betont dabei seine hohe Priorität für stabile Internetverbindungen.

Just Chatting
00:26:43

Just Chatting

Kritik an Twitch-Sponsoring-Modellen

00:28:46

Der Streamer thematisiert ein problematisches Sponsoring-Angebot von Riot Games über die Plattform Twitch. Er berichtet, mehrfach identische E-Mails mit einer Kampagne für das Spiel 2xKO erhalten zu haben, die ihm Gratis-Bonus-Subs anbietet. Nach Analyse des Angebots zeigt er, dass der Streamer für jeden erworbenen Fünf-er-Bundle von Community-Geschenkabos ein zusätzliches Gratis-Abo von Riot erhält. Der Streamer kritisiert dieses Modell scharf, da es im schlimmsten Fall dazu führt, dass er kostenlos Werbung für das Spiel schalten muss, ohne dass die Community überhaupt etwas spendiert, was er als schäbig und für den Zuschauer unfaßbar ansieht.

Ubisofts Portfolio-Reset und Kritik an der Führung

00:37:31

Der Streamer gibt einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Punkte aus der Ubisoft-Ankündigung zur Neuausrichtung des Unternehmens. Er erklärt die Einführung von fünf spezialisierten Kreativhäusern, die nach Genres wie Open-World oder Live-Service-Spielen aufgeteilt sind, und erwähnt die Einstellung von sechs Spielen sowie die Verschiebung von sieben Titeln, darunter das Prince of Persia-Remake. Während er einige strukturelle Änderungen wie mehr Autonomie der Studios als notwendig ansieht, äußert er starke Skepsis gegenüber der aktuellen Führungsetage unter CEO Yves Guillemot und dessen Familie. Er bezweifelt, dass unter denselben Verantwortlichen, die zu den aktuellen Problemen führten, eine nachhaltige Verbesserung der Qualität möglich ist.

Skepsis für Anno und Ubisofts zukünftige Ausrichtung

00:54:40

Besonders kritisch äußert sich der Streamer zur Zukunft des Anno-Franchises innerhalb der neuen Ubisoft-Struktur. Er weist darauf hin, dass Aufbauspiele scheinbar kein eigenes Kreativhaus erhalten, sondern unter dem vierten Haus für "immersive Fantasy-Welten und Story-getriebene Universen" zusammengefasst werden, was für ihn wie eine Abwertung wirkt. Er bedauert, dass wichtige Marken wie Beyond Good & Evil bereits in der Entwicklungs-Hölle feststecken und andere wie Rayman und Prince of Persia eingestellt wurden. Er schließt mit der Bemerkung, dass dies ein starker Rückschritt für das Studio sei, obwohl er die Notwendigkeit eines Resets bei Ubisoft anerkennt, bleibt aber pessimistisch über dessen erfolgreiche Umsetzung unter der jetzigen Leitung.

Erfahrungen mit Fan-Erkennung und persönliche Gedanken

01:26:06

Der Streamer berichtet über persönliche Erlebnisse damit, von Fans erkannt zu werden, was für ihn sowohl eine positive Erfahrung als auch eine überraschende ist. Er erzählt von mehreren Vorfällen, sowohl in Deutschland als auch in Japan, wo Fans ihn freundlich und respektvoll auf seinen Reisen ansprachen. Er betont, dass er die Vorteile des Ruhms genieße, ohne die Nachteile wie den Verlust der Privatsphäre zu haben, was deutlich vom Status deutscher Top-Streamer unterscheidet. Er gibt zu, dass dies sein Ego streichelt, und resümiert, dass solche Begegnungen meist sehr angenehm verlaufen.

WoW Classic und Sponsoring

01:35:52

Der Streamer äußert sich zu seinem geplanten Einstieg in World of Warcraft Classic und gibt an, aufgrund von Zeitmangel und anstehenden anderen Events nur beobachtend teilnehmen zu können. Gleichzeitig freut er sich auf die neue Erfahrung und unterscheidet das Gameplay von Retail-WoW. Positiv erwähnt er den Erfolg des neuen World of Tanks Sponsoring, bei dem das Thumbnail mit seinem Bild als cleverer Lockmittel fungierte und von Julius stammte.

Klassenwahl und Sorgen

01:38:29

Nachdem der Streamer als Nachtelf zufällig ausgewählt wurde, stehen ihm seine bevorzugten Klassen Warlock und Mage nicht zur Verfügung. Er ist sich unsicher, ob er mit der Alternativen des Schattenpriesters oder des Schurken Spaß haben wird und fürchtet, der Langsamkeit des Priest-Klassensystems könnte die Spielfreude verderben. Sein Ziel ist es, offen für das Spiel zu bleiben und nicht von vornherein negativ einzustellen.

Entscheidung für die Klasse Schurke

01:50:33

Nach Rücksprache mit der Community und unter Berücksichtigung von Spielergeschwindigkeit beim Leveln entscheidet sich der Streamer endgültig für die Klasse des Schurken. Die Naturlklassen wie Jäger und Druiden kommen für ihn nicht in Frage. Sein langfristiger Plan ist es, beim ersten Tod ein Schande-Video aufzunehmen, um als Gnom-Hexer neu zu starten. Er betont auch, warum er bisher nicht aktiv an dem Event teilgenommen hat.

Gründe für die späte Teilnahme

01:51:39

Der Streamer nennt als Hauptgründe für seine bisherige Inaktivität eine Mischung aus Kommunikationsproblemen und Fehleinschätzungen. Er hatte Urlaub, war aus dem Anno-Projekt gekommen und hatte nicht mit so viel Vorlauf für das WoW-Event gerechnet. Um Stress zu vermeiden, hat er sich bewusst Zeit für die Einrichtung von Sponsoring und auf die Events verteilt. Er räumt ein, dass dies nicht der beste Weg für Event-Teilnahmen ist, betont aber, er habe dies offen kommuniziert.

Manor Lords
02:04:45

Manor Lords

Manor Lords - Der Sieg über den Baron

02:06:37

Der Streamer kehrt zum Spiel Manor Lords zurück und berichtet vom erfolgreichen Sieg über den ersten Angriff des Barons. Das Dorf Baronsend feiert, befindet sich aber in einer prekären Lage mit nur einem Monat Nahrungsvorrat. Der Baron wird wiederkommen, und die primären Ziele sind die Steigerung der Nahrung und die Anheuerung von Söldnern, da sich die Einnahmen stark reduziert haben.

Wirtschaftsanpassung und Nahrungskrise

02:09:59

Um die finanzielle Lage zu verbessern, wird die Produktion umgestellt: Anstatt Bretter zu verkaufen, werden diese zu kleinen Schilden verarbeitet, die einen höheren Gewinn erzielen. Parallel wird die Nahrungskrise verschärft, da die Aussaat für die neue Ernte zu spät erfolgt. Auch die Beliebtheit der Bevölkerung ist nur bei 40%, da anstelle von Abgaben nun Steuern erhoben werden, um dringend benötigte Gelder zu erhalten.

Überwindung der Krise und Zukunftsplanung

02:27:46

Nachdem eine kleine Ernte von 17 Wehenaushilfe gebracht hat, stabilisiert sich die Lage etwas. Durch neue passive Nahrungsquellen wie Hühner, Ziegen und Beeren steigt die Vorratshaltung auf sieben Monate. Die Steuern werden wieder erhöht, um Geld für Söldner und zukünftige Projekte wie eine Windmühle, einen Schafstall für Kleidung und die Expansion der Ackerfläche anzuhäufen.

Wirtschaftliche Optimierung und Ressourcenmanagement

02:50:02

Der Fokus liegt auf der Optimierung der Wirtschaft. Der Wohlstand basiert maßgeblich auf der effizienten Produktion von Brettern, deren Transport durch Ochsen priorisiert werden muss. Ochsen werden für den Bau zweckentfremdet, was den Streamer frustriert. Er plant, die Ochsenrenten zu optimieren und Geld zu investieren, um weitere Ochsen zu kaufen und die Logistik zu verbessern, um die Wirtschaft weiter zu stärken.

Wirtschaftlicher Ausbau und Verteidigungsstrategie

00:16:40

Der Streamer konzentriert sich darauf, eine stabile wirtschaftliche Basis zu schaffen, um zukünftige Angriffe des Barons abwehren zu können. Er hortet bewusst Geld und rechnet mit einem Steuerpuffer von 200-300, um Söldner für zwei Monate finanzieren zu können. Die Wirtschaft basiert stark auf Holz und produziert überschüssige Schilde und Kohle. Die Kohleproduktion erweist sich als besonders profitabel und wird als Grundlage für die Boom Economy gesehen, während die Ressourcen Eisen und Bauholz knapp werden. Für die Verteidigung werden Bogenschützen, schwere Bogenschützen und Nahkämpfer als essentiell angesehen.

Optimierung der Produktion und Bevölkerungsentwicklung

03:09:31

Durch die erlangte finanzielle Stabilität wird die Produktion optimiert. Förster und Sammler werden neu positioniert, um effizientere Transportwege zu schaffen. Ein Kohlemeiler wird an einer strategisch günstigen Stelle neu errichtet. Die Nahrungsversorgung wird durch den Aufbau von Gemüsegärten und die Anschaffung von Vieh, wie Lämmern und Ziegen, diversifiziert und gestärkt. Durch die verbesserte Zufriedenheit und die Reduzierung der Steuern steigt die Bevölkerung wieder an, was den weiteren Ausbau ermöglicht und die Grundlage für zukünftiges Wachstum schafft.

Der erste und zweite Angriff des Barons

03:49:13

Der greift wie erwartet an und wird mit den angeworbenenen Söldnern (abtrünnige Söhne, verrückte Gänseschar) und der Miliz bekämpft. Trotz anfänglichem Sieg erleidet das Dorf massive Verluste bei der eigenen Miliz, da die KI-Truppen den Schildwall umgangen haben. Die zweite Welle des Barons, die kurz darauf eintrifft, führt zum Game Over, da der Streamer keine Truppen mehr zur Verteidigung hat. Im zweiten Versuch gelingt es, die KI zu umgehen und den Baron erfolgreich auf dem Schlachtfeld zu besiegen, wobei die Lektion gelernt wurde, dass der Feind zwingend auf dem Schlachtfeld besiegt werden muss.

Lerneffekt und Zukunftsausblick

04:26:24

Nach dem zweiten, erfolgreichen Verteidigungsversuch wird die Schlachtmechanik als zu spielerisch und unfair kritisiert, da der Baron endlos Söldner nachkaufen kann. Trotzdem ist der Streamer zuversichtlich, den Überlebenskampf nun gemeistert zu haben. Das Dorf ist auf Wachstumskurs und kann in die Expansion in neue Regionen vordringen, insbesondere um an Eisenvorkommen zu gelangen. Der Stream bewertet Manor Lords als vielversprechendes Early-Access-Spiel mit einzigartigem Flair und Potenzial, merkt aber an, dass die endgame-Motivation noch nicht vollständig vorhanden ist.