Der neueste DLC "Pax Romana" für Anno 117 sorgt für Diskussionen in der Spielercommunity. Zwar bringt der Inhalt neue Story-Quests, Götter und Ressourcen, doch bleibt die Bewertung auf Steam mit 17 Rezensionen mehrheitlich negativ. Kritikpunkt ist vor allem die versprochene Größe der neuen Insel Sinis, die Community-Analysen zufolge kleiner sein soll als behauptet. Trotz des Preises von 12 Euro wird der DLC als mangelhaft empfunden, da Startprobleme und unvollständige Storystränge den Spielspaß trüben.

Anno 117: Pax Romana
00:00:00

Anno 117: Pax Romana

Einleitung und Vorstellung des Themas

00:11:43

Der Stream startet mit einer Begrüßung des Publikums und humorvollen Anspielungen auf die Arbeit während eines Feiertags. Der Streamer stellt seinen römischen Kaiser-Kostüm-Stream bei Anno vor und erwähnt Unterstützer wie Dragon Racer, Cyber Phantom und Jezebal. Der Hauptthema ist der neue Anno-DLC, der Schwierigkeiten bei der Präsentation hatte, mit einem Fokus auf die überwiegend negativen Steam-Bewertungen und die geringe Anzahl von Bewertungen (17), was zu einer Diskussion über die tatsächliche Spielerschaft auf Steam im Vergleich zu Ubisoft Connect führt.

Community-Reaktionen und Kritik am DLC

00:12:43

Der Streamer diskutiert die negativen Steam-Bewertungen und äußert Unsicherheit über die tatsächliche Aufteilung der Spielerschaft zwischen Steam und Ubisoft Connect. Die aktuellen Spielerzahlen von 4500 auf Steam gelten als niedrig, besonders für den Feiertagsabend eines DLC-Updates. Es wird die Frage aufgeworfen, wie hoch der Anteil der Steam-Spieler an der Gesamtspielerschaft ist, mit dem Hinweis, dass Anno 1800 auf Steam nur 3000 Spieler hat. Es werden auch Kritikpunkte aus Reddit und Discord erwähnt und technische Probleme wie Abstürze und fehlerhafte Handelsrouten angesprochen.

Analyse des DLC-Inhalts und -Designs

00:17:02

Der Streamer analysiert den neuen DLC-Inhalt, insbesondere die neue Insel Sinis. Es gibt Kontroversen über die Größe der Insel, da Ubisoft behauptet, sie sei 13% größer als die bisher größte Insel, während Community-Analysen dies bezweifeln und stattdessen eine um 10% kleinere Fläche feststellen. Es werden Design-Entscheidungen wie mehr Flüsse, Klippen und Hindernisse diskutiert, die zwar optisch ansprechend sein können, aber die Baufreiheit einschränken. Der Streamer gibt subjektiv zu, die Insel trotz Kritik zu mögen, betont aber, dass objektive Probleme wie technische Bugs beim Launch unschön sind.

Technische Probleme und Vergleich mit anderen Spielen

00:34:40

Der Streamer stellt fest, dass es sich bereits um den zweiten buggy Launch von Anno 117 handelt. Spieler berichten über Abstürze, nicht funktionierende Handelsrouten und Probleme bei der DLC-Zugabe. Es wird ein Vergleich mit anderen DLCs wie Victoria und Diablo gezogen, bei denen unterschiedliche Erfahrungen gesammelt wurden. Der Streamer kritisiert auch die unvollständige Kampagne in Anno 117, deren Storystränge nicht zu einem befriedigenden Ende geführt haben, und äußert Bedenken bezüglich der Zukunft des Franchise, falls die DLCs die Spieler nicht halten können.

Preis-Leistungs-Verhältnis und persönliche Bewertung

00:52:56

Der Streamer diskutiert den Preis von 12 Euro für den DLC im Vergleich zu anderen Spielen, wobei er anmerkt, dass es für Indie-Spiele ein üblicher Preis wäre. Er hebt die neuen Features wie Story-Quests, neue Götter und Ressourcen hervor und argumentiert, dass der DLC guten Inhalt bietet. Gleichzeitig räumt er ein, dass die Community zu Recht kritisch ist, besonders bezüglich der Kampagne. Er vertritt die Meinung, dass Spiele wie Anno oft von der deutschen Community überschätzt werden, während sie international weniger Aufmerksamkeit erhält.

Spielstart und Problembewältigung im DLC

01:17:49

Der Streamer wechselt ins eigentliche Spiel und beginnt auf höchsten Schwierigkeitsstufen auf der neuen Vulkaninsel. Die Hauptstadt ist bereits etabliert, aber es gibt Herausforderungen bei der Ressourcenverteilung und der Bewältigung von Problemen wie der Pest. Es werden verschiedene Erweiterungspläne besprochen, einschließlich der Expansion nach Albion. Der Streamer erwähnt auch die aggressive KI (Nefernero) und die strategischen Überlegungen, um gegnerische Schiffe zu versenken, bevor sie eine Bedrohung darstellen. Es wird geplant, Produktionsketten zu verbessern, bevor die Expansion fortgesetzt wird.

Revolution und Amphorenhandel

01:33:58

Der Stream beschäftigt sich mit der Revolution und wie sie niedergeschlagen werden kann. Es wird entschieden, mehr Amphoren zu kaufen, um die Equitas zu upgraden und auf eine Erholung zu warten. Gleichzeitig wird die Expansion in Albion geplant. Auch wird das Thema der Forschung angesprochen, wobei es eine längere Forschungsdauer gibt. Der Streamer überlegt, eine große Insel in der Mitte zu bekommen, während der Kaiser eine Geldspende anfragt, die aus strategischen Gründen gewährt wird.

Inseln in Albion und Kriegsvorbereitungen

01:36:33

Es wird nach einer geeigneten Insel mit Silber gesucht, da diese schnell an Güter kommen, die Silber benötigen. Die Idee entsteht, das Flaggschiff nach Albion zu schicken, falls Nefernero den Krieg erklärt. Die Arbeitskraft der Liberti erholt sich, und es wird die Notwendigkeit eines weiteren Lagerhauses und einer zusätzlichen Makrelenfängerei erkannt. Auch die Garumproduktion soll erhöht werden, da sie fehlt. Parallel dazu wird über die Ressourcen nachgedacht, die die Schmiede benötigen, und wird entschieden, die erste Insel keltisch zu gestalten.

Kriegsführung gegen Nefernero

01:40:24

Der Krieg gegen Nefernero nimmt Fahrt auf, und es kommt zu ersten Seegefechten. Der Streamer bemängelt, dass man nicht zwei Sessions gleichzeitig sehen und managen kann. Dabei werden strategische Entscheidungen getroffen, wie der Versuch, eine Insel mit Gerste und Flachs zu sichern, die aber von Nefernero besetzt wird. Währenddessen wird die Flotte verstärkt, und es kommt zu Auseinandersetzungen mit den Schiffen von Nefernero, bei denen mehrere Schiffe versenkt werden können.

Arbeitskräftemanagement und Stadtplanung

01:48:40

Es zeigt sich ein zunehmendes Problem mit der Arbeitskraft, das durch den Bedarf an Haferbrei verursacht wird. Der Streamer wechselt von Neptun zu Ceres, um einen Bevölkerungsbonus zu erhalten, was sich als extrem mächtig erweist. Gleichzeitig wird die Stadtplanung fortgesetzt, wobei ein Aquädukt geplant wird, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Dabei gibt es Herausforderungen bei der Platzierung der Gebäude und der Straßen, die mit Steinstraßen verbessert werden sollen. Währenddessen bricht ein Großbrand in der Stadt aus, der das Management zusätzlich erschwert.

Expansion und Produktionskettenoptimierung

02:10:19

Die Siedlung in Albion wird weiter ausgebaut, beginnend mit Holzhäusern, die Bevölkerung und Einkommen bringen. Gleichzeitig wird erkundet, welche Ressourcen auf verschiedenen Inseln verfügbar sind und wie sie genutzt werden können. Der Streamer diskutiert die Herausforderungen des höchsten Schwierigkeitsgrads, insbesondere die reduzierte Fruchtbarkeit der Inseln und die hohen Anforderungen an die Warenproduktion. Es wird beschlossen, die Produktionsketten zu überarbeiten und anzupassen, um den Bedarf besser zu decken.

Aquäduktplanung und Straßenbau

02:41:00

Die Planung des Aquädukts nimmt einen zentralen Platz ein, wobei die Notwendigkeit betont wird, frühzeitig eine Wasserversorgung zu planen. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten der Route erörtert, wobei Bergzugänge und Reichweiten eine Rolle spielen. Gleichzeitig wird der Bau von Steinstraßen als zukünftige Erweiterung diskutiert, die die Effizienz der Stadt erhöhen. Der Streamer wünscht sich einen Modus, der es von Anfang an erlaubt, mit maximaler Tech-Stufe zu planen, um das endgültige Layout besser zu visualisieren.

Katastrophenmanagement und Reaktion

03:11:05

Ein Großbrand bricht in der Stadt aus, der bis zu 45 Gebäude betreffen kann und einen erheblichen Rufverlust mit sich bringt. Der Streamer reagiert mit dem Bau von Feuerwehren und der Evakuierung betroffener Gebäude, was aber mit Einschränkungen verbunden ist. Gleichzeitig bricht eine Seuche aus, die zusätzlich die Arbeitskraft reduziert. Die Katastrophen führen zu erheblichen Verlusten, aber gleichzeitig zum Aufbau von Schutzmaßnahmen, um zukünftige Ereignisse abzumildern.

Sumpfnutzung und Ressourcenmanagement

03:29:41

Die Nutzung des Sumpfes für die Produktion wird weiter optimiert, wobei Schilfschuhe als wichtige Ressource erkannt werden. Die Produktivität wird durch den Bau innerhalb des Radius erhöht, was zu einer effizienteren Produktion führt. Gleichzeitig wird die Platzierung von Markt und Sängerstube diskutiert, um die Bevölkerung und die Zufriedenheit zu steigern. Der Streamer betont die strategische Nutzung des begrenzten Festlandes für Wohnhäuser während der fortlaufenden Expansion der Siedlung.

Wirtschaftsaufbau und Ressourcenmanagement

03:35:33

Der Streamer konzentriert sich auf den Aufbau seiner Wirtschaft, mit besonderem Fokus auf die Produktion von Ziegelsteinen und die Sicherung von Ressourcen wie Muscheln und Aalen. Er plant den Bau eines zweiten Köhlers und bemerkt einen Überfluss an Kohle. Gleichzeitig stellt er fest, dass seine Stadt ständig von Bränden heimgesucht wird, weshalb er den Bau eines Aquädukts priorisiert, um die Brandsicherheit zu erhöhen. Dies wird als notwendiges Großprojekt betrachtet, da die aktuelle Ziegelproduktion zu langsam ist.

Stadtentwicklung und Katastrophen

03:40:43

Während des Aufbaus der Stadt mit mehreren Hanfhöfen und Verschiebungen von Feldern müssen die Dienstleister neu angeordnet werden. Gleichzeitig stellt der Streamer fest, dass seine Equites krank geworden sind, was die Situation weiter kompliziert. Die Stadt ist von mehreren Katastrophen heimgesucht worden, was die Wirtschaft stark beeinträchtigt und den Aufbau behindert. Trotzdem wird weiter an der Ausgestaltung der Stadt mit Steinstraßen und anderen baulichen Maßnahmen gearbeitet, um die negativen Effekte zu minimieren.

Die Rolle der KI-Gegner und deren Verhalten

03:45:45

Der Streamer analysiert das Verhalten der KI-Gegner, insbesondere von Neferneru, der sich nach nur fünf Stunden Spielzeit gegen den Kaiser rebelliert hat. Er kritisiert, dass die KI-Strategie nicht funktioniert, da Neferneru offensichtlich nicht in der Lage ist, effektiv zu kämpfen oder strategisch zu handeln. Die Rebellion gegen den Kaiser führt dazu, dass dieser mit einer massiven Flotte reagiert, was den gesamten Spielverlauf dominiert. Der Streamer sieht darin ein Problem des Spiels, da die KI an allen Fronten dumm agiert und den Spielverlauf unspannend macht.

Kaiserliche Invasion und Spielkritik

04:30:59

Die kaiserliche Flotte beginnt mit der Invasion von Nefernerus Inseln, obwohl dies sehr langsam geschieht. Der Streamer kritisiert, dass der Kaiser nicht kompetent spielt und Neferneru sich kaum verteidigen kann. Er äußert die Ansicht, dass die Invasion zu lange dauert und den Spielfluss stört. Gleichzeitig stellt er fest, dass der Run durch die überwältigende Macht des Kaisers an Reiz verliert, da die Herausforderung durch Neferneru entfällt und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten den Spielverlauf nicht spannender machen.

Zusammenfassung und Ausblick

04:57:08

Der Streamer fasst zusammen, dass der aktuelle Run durch die selbstzerstörerische Rebellion von Neferneru und die folgende kaiserliche Invasion nicht so verlaufen ist wie geplant. Er hätte erwartet, dass Neferneru eine echte Herausforderung darstellt, stattdessen wurde der Run dominiert durch den Kaisers Einsatz. Er ist sich noch unsicher, ob er diesen Run weiterführt oder neu beginnt, da der ursprüngliche Plan eines Challenge Runs durch die Ereignisse obsolet wurde. Er erwähnt, dass er weiterhin Interesse an Anno 117 hat, aber die aktuelle Situation unzufriedenstellend ist.