AUSWAHLVERFAHREN DER POLIZEI - WERDE ICH DEN TEST BESTEHEN? !SK Samsung Prepmymeal Clipcontest

Polizei-Auswahlverfahren: Besteht der Bewerber den Test?

AUSWAHLVERFAHREN DER POLIZEI - WERDE...
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Im Auswahlverfahren der Polizei absolvieren Bewerber einen entscheidenden Test. Dieser bewertet physische und mentale Fähigkeiten unter Wettbewerbsbedingungen. Der Clipcontest wird in Kooperation mit Samsung durchgeführt, um die Leistung unter realistischem Druck zu überprüfen. Es geht um die Eignung für den Polizeidienst.

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Livestart und Vorstellung des Auswahlverfahrens

00:13:33

Der Stream beginnt mit der Begrüßung der Zuschauer und der Vorstellung des Themas: dem Auswahlverfahren der Polizei Niedersachsen. Die Teilnehmer zeigen sich aufgeregt und erklären, dass der Tag in drei Teile gegliedert ist – einen computergestützten Test, einen Sporttest und Einblicke in VR-Räumlichkeiten. Es wird betont, dass der Streamer selbst ursprünglich von einer Wahrsagerin in New Orleans erfahren hat, dass sich am 8. des Monats eine Job-Chance eröffnet, was als Schicksal gedeutet wird. Die Teilnehmer suchen nach ihren Namen auf einem Rechner und freuen sich auf die bevorstehenden Herausforderungen. Anschließend übergeben sie die Moderation an die Polizeiakademie, die den Ablauf des Tages erklärt.

Detaillierte Erklärung des Auswahlverfahrens

00:15:58

Ein Polizeivertreter beschreibt den dreiteiligen Auswahlprozess: Zuerst der computergestützte Eignungstest, der etwa eine Stunde dauert und Denkaufgaben umfasst. Die Inhalte werden aus rechtlichen Gründen nicht im Stream gezeigt, um Bewerbern keinen Vorteil zu verschaffen. Stattdessen zeigt der Stream VR-Räumlichkeiten der Akademie. Der Ablauf umfasst eine Online-Bewerbung auf polizei-studium.de, gefolgt von einer Einladung zum Auswahltag mit Sporttest (3000-Meter-Lauf und Hindernisparcours), Computer- und Präsentationstest. Nach Bestehen gibt es ein strukturiertes Interview, das gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt wurde. Abschließend folgt eine ärztliche Untersuchung. Es wird betont, dass alle Teile bestanden werden müssen und nicht ausgleichbar sind.

Bewerbungsprozess und Voraussetzungen

00:20:47

Die Polizeiakademie erläutert den vollständigen Bewerbungsweg: Interessenten bewerben sich online auf polizei-studium.de und erhalten eine Einladung mit Vortest-Material. Am Auswahltag beginnt der Sporttest mit 3000-Meter-Lauf und Hindernisparcours, gefolgt vom Computertest. Bei Bestehen folgt eine Übernachtung und am nächsten Tag das Präsentationsgespräch mit strukturierten Aufgaben und situativen Fragen. Die Gespräche bewerten Potenzial statt Ausbildung, beispielsweise bei Alltagssituationen wie Streitvermittlung. Medizinische Fragen werden individuell geklärt; generell sind Brillen oder leichte Sehschwächen kein Ausschlusskriterium. Neben dem Polizeivollzeitstudium werden auch IT-Fachkräfte gesucht, mit Stipendien und einem IT-Recruiting-Tag am 17. Januar.

VR-Training: Technik und praktische Demonstration

00:25:36

Der Stream wechselt in den VR-Raum, wo ein VR-Trainingssystem vorgestellt wird. Teilnehmer ziehen Tracker-Anzüge an, darunter Sensoren an Knöcheln, Handgelenken und eine Weste mit Subwoofer für Haptik-Feedback. Das System nutzt VR-Brillen und HTC-Tracker, um Körperbewegungen in virtuellen Umgebungen zu tracken – etwa für Taktiktrainings in gefährlichen Szenarien wie Schießübungen oder Hausdurchsuchungen. Die Software (Unreal Engine 5) ermöglicht realistische Interaktionen, z. B. das Öffnen von Türen, den Umgang mit virtuellen Waffen (inklusive Rückstoßsimulation) und den Einsatz von Taschenlampen. Johannes erklärt, dass das System Gefahren wie Schüsse oder lebensbedrohliche Lagen risikofrei simuliert und bestehendes Training ergänzt, aber nicht ersetzt. Die Teilnehmer durchlaufen ein Tutorial in einer virtuellen Wohnung, wobei vibrierende Westen vor echten Wänden warnen.

Interaktion mit dem Chat und Karriereinformationen

00:35:54

Nach der VR-Demo beantworten Elli und Anna Fragen aus dem Chat. Sie betonen die Wichtigkeit von Sportlichkeit und Teamfähigkeit im Polizeiberuf und verweisen auf die Homepage für detaillierte Bewerbungsvoraussetzungen. Als häufige Frage wird die Mindestgröße thematisiert: Diese gibt es nicht mehr, da der Sporttest (UKL) alle Fähigkeiten unabhängig von der Körpergröße prüft. Die Polizistinnen erwähnen ihr Engagement im Projekt 'Generation Zukunft Polizei', Social-Media-Kanäle und Präsenz auf Festivals wie dem Deichrunner und Hurricane Festival. Es wird klargestellt, dass Fortbildungen (z. B. VR-Trainings) lebenslang angeboten werden und bei Interesse auf der Website nachgelesen werden kann.

Rückkehr zum Computertest und Abschluss

00:54:26

Die Teilnehmer kehren zum Computerraum zurück und berichten über die Stimmung: Die Kandidaten sind aufgeregt, einige raten bei Aufgaben, während die Auswertung am Ende des Tages erfolgt. Es wird erklärt, dass der Test etwa drei Stunden dauert, heute aber aufgrund von VR-Einblicken unterbrochen wurde. Der Sporttest wird als trainierbar beschrieben; Videos und Trainingspläne auf der Website helfen bei der Vorbereitung. Ein Chat-Nutzer fragt nach der Gewichtung der Testteile – alle sind gleich wichtig und müssen einzeln bestanden werden. Der Stream endet mit einem Ausblick auf die parallelen Streams der Kandidaten und dem Hinweis, dass das VR-System künftig in die Fortbildung integriert wird, um reale Risiken zu minimieren.

Vorstellung des Polizei-Streams

01:03:24

Polizisten der Landespolizei Niedersachsen stellen sich vor und erklären das Ziel des Streams: Sie möchten als Behörde durch digitale Präsenz auf Plattformen wie Twitch und Discord näher an die Bürger herantreten. Dabei geht es um die Darstellung von Polizeiarbeit in Niedersachsen, inklusive des Ausfalltests in Hannover-Münden. Die Uniformen mit dem Wappen am Arm identifizieren sie als echte Polizisten, die bei Fragen oder Problemen der Community zur Verfügung stehen und präventive Informationen anbieten.

Ablauf des Computertests

01:04:16

Der Computertest wird als anspruchsvolle Aufgabe beschrieben, bei der verschiedene Regeln (Orientierung, Farbe, Punktzahl) beachtet werden müssen. Die Streamer sind konzentriert, aber verwirrt von den wechselnden Anforderungen wie Zahlenreihen und Symbolvergleichen. Es wird deutlich, dass logisches Denken und schnelle Reaktionen entscheidend sind, und die Teilnehmer bereiten sich mental vor, während humorvolle Zwischenfälle die Spannung erhöhen.

Vorbereitung auf den Sporttest

01:15:27

Nach dem Computertest bereiten sich die Teilnehmer auf den 3000-Meter-Lauf vor. Sie diskutieren die Notwendigkeit von geeigneter Sportschuhen, während Ronny in Cowboy-Stiefeln antreten will. Es wird über die Laufstrecke (7,5 Runden) und die Zeitvorgaben (17 Minuten für Männer, 20 für Frauen) informiert. Die Gruppe zieht sich um, und es gibt Motivationsgespräche, wobei auch auf mögliche Verletzungen und die Herausforderungen des Laufens hingewiesen wird.

Polizei-Studium und Dienstgrade

01:19:31

Polizisten erklären den Werdegang bei der Polizei Niedersachsen: Das Studium für den gehobenen Dienst (A9-Einstieg) ist Pflicht, mit Optionen auch für Realschulabsolventen über ein Praktikum. Dienstgrade wie Kriminaloberrat oder Oberrat werden erläutert, wobei die Anzahl der Sterne den Rang anzeigt. Die Polizeiakademie bietet ein vielseitiges Studium mit Fächern wie Psychologie und Sport, und Unterkünfte sind für Studienanfänger verfügbar.

Bewerbungshinweise für Interessierte

01:32:09

Es werden Bewerbungsmöglichkeiten bei der Polizei vorgestellt: Jeder kann sich über polizei-studium.de bewerben, unabhängig von Körpergröße. Voraussetzungen und der gesamte Auswahlprozess (Computertest, Sporttest, Präsentationsgespräch) werden erklärt. Falls Tests nicht bestanden werden, ist man direkt für nachfolgende Tests gesperrt. Die Teilnehmer ermutigen Zuschauer, sich zu bewerben und den Link im Chat zu teilen.

Start des 3000-Meter-Laufs

01:43:37

Der Lauf beginnt mit detaillierten Anweisungen: 7,5 Runden auf einer definierten Strecke mit klaren Start- und Zielpunkten. Teilnehmer erhalten Nummernleibchen, und es wird auf Aufwärmübungen hingewiesen. Polizisten begleiten den Start und motivieren die Läufer, während Claudia (frühere Teilnehmerin) ihre eigene Bestzeit von 19:12 Minuten teilt. Der Lauf wird live kommentiert, mit Fokus auf Pace und Durchhaltevermögen.

Zusammenfassung des Events

01:48:48

Das Event wird als Gelegenheit beschrieben, Einblicke in das aktuelle Auswahlverfahren der Polizei Niedersachsen zu geben. Streamer durchlaufen echte Tests, um Zuschauern einen realistischen Eindruck vom Bewerbungsprozess zu vermitteln. Es wird betont, dass dies unter normalen Bedingungen nicht möglich wäre, und die lockere Atmosphäre soll Interessierte motivieren. Aktuelle Informationen zum Bewerbungsprozess sind auf der Polizei-Website verfügbar.

Sporttest und körperliche Anforderungen

01:57:00

Es wird ausführlich der körperliche Eignungstest diskutiert, der aus vier Disziplinen wie Laufen, Radfahren und Schwimmen besteht. Die Zeiten sind anspruchsvoll, insbesondere beim Radfahren. Jährliche Auffrischungsprüfungen sind obligatorisch und umfassen alle Disziplinen. Wer nicht besteht, kann den Test wiederholen – bei Nichtbestehen während der Verbeamtung droht die Entlassung. Für Bestehende gibt es Anreize wie freie Tage. Der Streamer absolviert selbst einen 7,5-Runden-Lauf in Kampfstiefeln und demonstriert Techniken wie das 'Abrollen' der Füße. Mehrere Teilnehmer teilen ihre Laufzeiten (15:40 bis 20 Minuten), wobei die Zeitvorgabe bei 17 Minuten liegt. Die Polizei bietet interne Sportmannschaften und fördert Leistungssportler durch Studienzeitstreckung.

Computertest und kognitive Prüfungen

02:14:55

Der computergestützte Testteil umfasst kognitive Aufgaben wie Mustererkennung, Farb- und Formvergleiche, logisches Denken und Schlussfolgerungen. Die Bewerber üben unter Zeitdruck, was Stress simuliert – ähnlich echten Prüfungsbedingungen. Der Test dauert normalerweise drei Stunden mit Pausen. Die Aufgaben zielen auf Analysefähigkeit ab, darunter 'Zusammenhänge erkennen' und 'Verbindungen herstellen'. Teilnehmer berichten von unterschiedlicher Schwierigkeit, manche empfinden zeitbasierte Aufgaben als besonders fordernd. Vorbereitungsmaterialien sind auf der Polizei-Website verfügbar, um den Erfolg zu erhöhen.

Rekrutierungsprozess und Richtlinien

02:00:16

Zum Auswahlverfahren gehören neben Sport- und Computertest auch Präsentationsgespräche. Polizeidirektionen führen wöchentlich vier Prüfgruppen durch (jeweils 25–30 Personen). Von 3.000 Bewerbern jährlich werden etwa 590 eingestellt, basierend auf Vorgaben des Innenministeriums. Bei Ablehnung (z.B. als 501. von 500 Plätzen) ist eine erneute Bewerbung nach einem Jahr möglich. Es gibt keine Mindestgröße mehr, aber körperliche Voraussetzungen müssen im Hallenparcours erfüllt werden. Rechte Gruppierungen innerhalb der Polizei werden klar abgelehnt – Verdachtsfälle werden gemeldet und mit Vorgesetzten besprochen. Das 'Du' wird informell akzeptiert, im Dienst jedoch das 'Sie' bevorzugt, um Professionalität zu wahren.

Psychische Gesundheit und Unterstützungssysteme

02:21:10

Die Polizei betont die Wichtigkeit psychischer Gesundheit. Nach belastenden Einsätzen stehen Angebote wie der regionale Beratungsdienst (RBS), Polizeiseelsorge und interne Gespräche zur Verfügung. Diese dienen der Verarbeitung durch offene Kommunikation und Reflexion. Ex-Pflegekräfte bestätigen, dass solche Unterstützungsformen essenziell sind. Der Rat lautet: Belastungen nicht internalisieren, sondern ansprechen – sei es innerhalb der Einheit oder durch externe Hilfen. Dies gilt auch für Privatpersonen: Wer selbst Probleme hat, kann anderen nicht effektiv helfen. Die Nutzung dieser Ressourcen wird als Stärke, nicht Schwäche gesehen.

Testablauf und Mustererkennung

02:55:19

Während des Polizei-Einstellungstests diskutieren die Teilnehmer Mustererkennungsaufgaben, bei denen Paco und Jasmin verschiedene geometrische Formen vergleichen. Der Chat gibt Lösungsvorschläge, während erklärt wird, dass es 8 Vorschläge gibt und eines passend sein muss. Die Aufgaben ähneln den offiziellen Bewerbungstests, die Interessenten über einen Trainingslink erhalten. Es wird betont, dass diese Übungsaufgaben den realen Prüfungen ähneln und gezielte Vorbereitung ermöglichen.

Bewerbungsprozess und Altersgrenzen

02:58:20

Der Streamer erläutert die Bewerbungsphase für 2026 mit Fristen zum 15. November für den Studienstart im März 2026. Für den Bachelorstudiengang gelten Altersgrenzen: Bewerber müssen bei Bewerbungsende unter 32 Jahre alt sein (Ausnahme bis 35 für ehemalige Bundeswehr-Angehörige). Voraussetzung ist die Fachhochschulreife, die über eine Fachoberschule bei der Polizei auch nachgeholt werden kann. Der Numerus Clausus ist nicht relevant, entscheidend ist der Schulabschluss.

Studienstruktur und Beamtenstatus

03:05:50

Niklas erklärt den dualen Studiengang an der Polizeiakademie: Kombination aus Theorie (Soziologie, Psychologie, Recht) und Praxis mit monatlicher Besoldung (ca. 1.500€ netto im 2. Jahr). Das Studium umfasst drei Jahre mit Anwesenheitspflicht. Der Beamtenstatus beginnt ab Tag 1 als Beamter auf Widerruf, wechselt nach Bestehen zum Beamten auf Probe (2-2,5 Jahre) und endet als Beamter auf Lebenszeit. Die Hierarchie wird als flach beschrieben, Kommunikation erfolgt auf Augenhöhe.

Drogenpolitik und Verkehrssicherheit

03:15:01

Obwohl Cannabis legal ist, verzichten Polizeibeamte im Dienst auf Konsum, da sie Waffenträger sind. Alkohol am Steuer wird strikt abgelehnt – unabhängig von der Menge. Die Cannabis-Legalisierung reduziert Bürokratie (z.B. entfällt der Besitzverdacht bei Verkehrskontrollen), aber Fahrten unter Einfluss bleiben strafbar. Es wird dringend empfohlen, vor Fahrten auf Substanzen zu verzichten und sich fahren zu lassen oder Taxis zu nutzen.

Gehalt und Zusatzvergütungen

03:20:33

Das Grundgehalt beginnt in A9 (ca. 2.700€ brutto), steigert sich über A10 bis A16. Netto ist es durch Beihilfe/Ersatzkasse höher. Zulagen gibt es für Schichtdienst (Schichtzulage), unattraktive Zeiten (Dienst zu ungünstigen Zeiten) und Spezialkräfte (Gefahrenzulage). Die Besoldungstabelle ist online einsehbar. Für den höheren Dienst (Führungskräfte) ist ein Masterstudium nötig, das nach Assessment-Centern an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster absolviert wird.

Tätowierungen und Sicherheitschecks

03:25:44

Tätowierungen sind in Niedersachsen weitgehend akzeptiert, solange keine verfassungsfeindlichen Symbole vorhanden sind. Sichtbare Tattoos (Hand, Hals, Gesicht) werden im Einzelfall geprüft, unsichtbare sind kein Hindernis. Jeder Bewerber durchläuft eine beamtenrechtliche Vorprüfung mit Sicherheitsüberprüfung, um Extremismus auszuschließen. Hintergrundchecks sind gesetzlich verankert, da Polizeibeamte Waffenträger der Staatsgewalt sind.

Sporttest und körperliche Anforderungen

03:32:40

Die Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit (ÜKL) gilt als anspruchsvoll mit Hindernisparcours, Lauf- und Mustererkennungstests unter Zeitdruck. Jährlich muss ein Sportleistungsnachweis erbracht werden (Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking). Wer nicht besteht, muss nachbessern; Erfüllung bringt 24 Stunden Freizeitausgleich. Schwimmanforderungen beinhalten Rettungsschwimmen mit voller Kleidung – essenziell für Wassereinsätze. Verfolgungsjagden sind selten, aber Teil des Arbeitsalltags.

Praxiseinsätze und Berufsbild

03:37:52

Polizisten sind erste Anlaufstelle bei Notfällen, müssen Personen aus Gewässern retten und Verfolgungsjagden (zu Fuß oder im Auto) bewältigen. Explosionsereignisse auf Autobahnen sind selten, aber möglich (Gefahrgut-LKWs). Auf Inseln wie Norderney gibt es Dienstverstärkungen für saisonale Einsätze. Die Polizei Hannover stellt jährlich ca. 540 neue Beamte ein. Der Beruf erfordert Flexibilität: Von der Kriminalitätsbekämpfung bis zur Verkehrssicherheit.

Rechtliche Definitionen und Studieninhalte

03:11:21

Das Studium lehrt präzise juristische Definitionen, etwa für Diebstahl: "Eine fremde, bewegliche Sache wird entwendet". Diese Abgrenzungen (z.B. zwischen einfachem Diebstahl, Raub oder Diebstahl mit Waffe) sind für die Praxis essenziell. Weitere Fächer sind Einsatzlehre, Verfassungsrecht und Psychologie. Die Kenntnis solcher Definitionen ermöglicht die korrekte Deliktsbewertung im Dienstalltag.

Studienablauf und Durchfallquote

03:01:21

An der Polizeiakademie finden Sport- und Computertests wechselweise statt, gefolgt von Präsentationsgesprächen. Die Durchfallquote im Studium ist gering (im einstelligen Prozentbereich). Von 870 Bewerbern pro Jahrgang scheitern nur wenige endgültig; einige haben Nachprüfungsmöglichkeiten. Die Akademie bietet Workshops zur Verbesserung von Englischkenntnissen, die für die Bewerbung Pflicht sind (mind. 6 Jahre Schulenglisch).

Diabetes als potenzielles Einstellungshindernis

03:42:03

Die Frage wird aufgeworfen, ob Diabetes eine Bewerbung bei der Polizei ausschließt. Es wird klargestellt, dass eine Erkrankung allein kein Hindernis ist. Bestehende Beamte mit Diabetes erhalten weiterhin Behandlung und ggf. einen angepassten Dienstposten, falls Streifendienst oder Schichtarbeit nicht mehr möglich sind. Für Bewerber ist der Fall individuell zu prüfen; eine Ablehnung ist nicht automatisch, jedoch hängt die Entscheidung von der konkreten Untersuchung durch den medizinischen Dienst ab. Eine pauschale Aussage ist daher nicht möglich.

Vorstellung des Trainingsparcours und Ablauf

03:43:18

Der Streamer zeigt die neue, fünf Jahre alte Halle und beschreibt den Parcours für den Sporttest. Der Ablauf umfasst vier Stationen: einen Farmers Walk mit 24-kg-Kettlebells (16 kg für Frauen), ein Balancieren über eine Bank, das Überwinden von Hindernissen durch Vorwärtsrollen und Überspringen sowie eine Personenrettung mit einer 70-kg-Puppe. Wichtig ist das Merken eines vierstelligen Codes, der durch das Aufheben farbiger Hütchen an jeder Station gebildet wird. Der Code muss vor der Waffenübung eingegeben werden. Zeitvorgaben: 1:40 Minuten für Männer, 2 Minuten für Frauen. Es wird betont, dass die meisten Bewerber an der Personenrettung scheitern.

Detaillierte Anleitung zur Personenrettung

03:52:39

Die Personenrettung wird als schwierigste Übung detailliert erklärt. Die Puppe wiegt 70 kg und muss mit einem speziellen Griff gehoben werden: Von hinten unter die Arme fassen, aufheben, dann den eigenen linken Arm unter den Arm der Puppe legen und deren Handgriff sichern. Wichtig sind die nach vorne zeigenden Daumen, um Verletzungen zu vermeiden. Die Puppe wird aufgestanden getragen, zunächst kleine Schritte zurück, dann schnelleres Rückwärtsgehen, einmal um eine Pylonen herum und zurück zum Ziel. Zeit ist entscheidend, da der Griff schnell ausgeführt werden muss.

Umsetzung des Parcours in Teams

03:57:40

Aufgrund der Zeit wird der Parcours nicht einzeln, sondern in Zweier-Teams absolviert. Die Teilnehmer entscheiden selbst, wer welche Übung übernimmt. Der zweite Partner stellt sich jeweils am Start der nächsten Übung auf, sodass der gesamte Parcours sequenziell durchlaufen wird. Die Waffenübung kann parallel oder am Ende erfolgen. Der Code muss von mindestens einem Teammitglied korrekt gemerkt werden, ist aber nicht zwingend für den Bestehensstatus des Parcours – ein Vergessen des Codes führt nicht automatisch zum Scheitern, beeinflusst aber das Ranking.

Verletzung einer Teilnehmerin während des Parcours

04:04:53

Claudia verletzt sich während der Personenrettung an der Schulter (Ausrenkung), was deutlich sichtbar ist. Sie wird sofort versorgt, erhält frische Luft und medizinische Betreuung. Trotz Schmerzen und anfänglicher Übelkeit will sie weitermachen, wird aber vom Team beruhigt und ausgewechselt. Die Schulterprobleme sind ein wiederkehrendes Problem aus ihrer Kindheit. Der Vorfall zeigt die körperliche Belastung des Tests, besonders bei der 70-kg-Puppe. Der Streamer betont die Solidarität des Teams und blickt auf weitere Durchläufe.

Bewerbungsfristen und Altersgrenzen

04:17:52

Für Bewerbungen beim Polizeistudium in Niedersachsen wird auf das Jahr 2027 hingewiesen. Man kann sich bereits jetzt für 2027 bewerben, das Fenster für 2026 schließt am 15. November für den Start im März 2026 bzw. Mitte Februar für September 2026. Die Altersgrenze liegt bei 32 Jahren, Ausnahmen gelten bis 35 Jahre unter bestimmten Voraussetzungen. Auch Bürger ohne deutsche Staatsbürgerschaft können sich bewerben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive Trainingspläne sind online verfügbar. Ein Ranglistensystem (Bestenauslese) bestimmt die Einstellung: Die Bestplatzierten werden eingestellt, abhängig vom Bedarf.

Aufbau und Vorbereitung auf den Computertest

04:35:46

Der Computertest besteht aus drei Blöcken mit kognitiven Aufgaben: Logik, Wahrnehmung, Gedächtnis und schlussfolgerndes Denken. Die Aufgaben sind vielfältig und können nicht untereinander ausgeglichen werden. Bewerber erhalten vorab einen Link zur gezielten Vorbereitung, der die gleichen Aufgabenarten abdeckt. Der Test wird nach dem Sporttest am selben Tag durchgeführt. Er gilt als anspruchsvoll, aber gut vorbereitbar. Das Interview am Folgetag wird als schwieriger eingeschätzt. Die neue Testreihenfolge (Sporttest, Computertest, Interview) seit August optimiert den Ablauf.

Beförderungssystem und Laufbahnentwicklung

04:42:10

Das Beförderungssystem basiert auf alle drei Jahren erstellten Beurteilungen. Beamte werden in Vergleichsgruppen (z. B. Oberkommissare) eingeteilt und nach Leistung gerankt. Freigegebene Beförderungsstellen werden nach Rang vergeben – z. B. die Top 10 einer Gruppe von 100. Wer nicht befördert wird, rückt in den nächsten Zyklus auf und kann bei besserer Beurteilung aufsteigen. Dienstjahre und Fachkenntnisse beeinflussen die Beurteilung. Die Anzahl der Sterne auf Uniformen spiegelt den Beförderungsstand wider (z. B. fünf Sterne für höheres Amt).

Bewerbungsverfahren und Dienstgrade

04:43:15

Das Auswahlverfahren ermöglicht Bewerbungen für Posten mit bestimmten Dienstgraden. Bei einer Bewerbung mit niedrigerer Einstufung (z.B. A12) auf einen höherwertigen Posten (A13) erfolgt automatische Beförderung nach einer gewissen Zeit. Medizinische Vorabklärungen sind möglich: Bewerber können Vorerkrankungen vor der Bewerbung durch den medizinischen Dienst in Göttingen prüfen lassen, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden. Eine E-Mail-Adresse und Telefonnummer für solche Anfragen werden auf der Homepage bereitgestellt.

Computertest und Auswertung

04:44:42

Für Angestellte entfällt der Computertest. Der Bestehenswert ist nicht eindeutig definiert, da differenzierte Skalen verwendet werden. Einzelne Testbereiche können nicht ausgeglichen werden; in allen Bereichen ist eine Mindestleistung erforderlich. Das Auswertetool kombiniert Ergebnisse aus dem Computertest und dem Präsentationsgespräch. Ein Ausfall ist auch im Gespräch möglich, da beide Teile zusammengeführt werden.

Vorbereitungstipps und Stream-Aktivitäten

04:50:32

Für den Sprachteil wird empfohlen, viel zu lesen und Rechtschreibprogramme zu nutzen. Volkshochschulkurse können helfen. Während des Streams nehmen die Teilnehmer an Probetests teil, darunter Wahrnehmungs- und Logikaufgaben. Die Teilnehmer beschreiben ihre Aufregung und den Zeitdruck bei den Tests. Es wird über die sportliche Fitness nach der Ausbildung gesprochen: Jährliche Überprüfungen (Laufen, Schwimmen etc.) sind Pflicht, und Nichtbestehen innerhalb von drei Jahren nach dem Studium kann zur Entfernung aus dem Dienst führen.

Kanalrichtlinien und Verpflegung

04:57:40

Der Kanal ist komplett unentgeltlich; Spenden und Abonnements sind deaktiviert, da die Polizei keine Gelder generieren darf. Es läuft keine Werbung. Die Verpflegung besteht aus selbstgemachtem 'Copcorn' (Popcorn), Muffins und Nüssen. Einsatzverpflegung sei immer verfügbar. Es wird auf Klischees wie Donuts verzichtet, obwohl diese im Chat gewünscht wurden.

Ablauf des Präsentationsgesprächs

05:01:46

Das Präsentationsgespräch erfolgt mit 3-5 Personen: einem Leiter, zwei Bewerbern und optional Personalrat/Gleichstellungsbeauftragten. Bewerber halten einen Kurzvortrag (stehend) zu einem vorbereiteten Sachverhalt und beantworten Fragen. Die Technik ermöglicht Live-Zuschaltung entfernter Teilnehmer via Skype und Kameras mit Zoomfunktion. Der Bewerber kann wählen, ob er sitzt oder steht.

DLR-Trainingstool zur Vorbereitung

05:06:15

Das neue computerbasierte Trainingstool des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) soll die Vorbereitung für alle Bewerber kostenlos ermöglichen. Nach der Bewerbungseingangsbestätigung erhalten Bewerber einen Link zum sechswöchigen Training. Das Tool bietet Level-Aufstiege (ähnlich Gaming) in sechs Basistests: Arbeitsgedächtnis, schlussfolgerndes Denken, Sprachkorrektheit, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Gedächtniserlernentest.

Probetests: Sprachkorrektheit & Wahrnehmung

05:08:43

Die Teilnehmer führen Probetests durch. Beim Sprachkorrektheitstest (Rechtschreibung, Grammatik) wird auf Trainingsmaterialien hingewiesen. Der Wahrnehmungstest prüft visuelle Geschwindigkeit: Neun Instrumente (schwarz/weiß, rund/eckig) werden kurz angezeigt, kritische Merkmale müssen in Reihenfolge abgelesen werden. Die Aufgaben sind zeitsensibel und erfordern hohe Konzentration. Auch ein Aufmerksamkeitstest mit Dreiecken (Farbe, Punkte, Orientierung) wird simuliert, bei dem Regeln für Schaltflächen angewendet werden müssen.

Teilnehmererfahrungen und Testreflexion

05:20:24

Die Teilnehmer reflektieren ihre Testleistungen: Persönlichkeitstests regen zur Selbstreflexion an, Logikaufgaben verbessern sich durch Übung. Ein Teilnehmer berichtet von Konzentrationsschwierigkeiten und Zeitdruck. Es wird diskutiert, wie realistische Szenarien (z.B. Lügen erkennen) im Interview bewertet werden. Die Gesamtdauer des Verfahrens beträgt drei Blöcke à eine Stunde (Sport, körperliche Überprüfung, Test/Gespräche). Die Vorbereitung mit dem DLR-Tool wird als entscheidend für den Erfolg betont.

Gedächtnisübungen und Logiktests

05:33:14

Der Teilnehmer präsentiert seine Methode, sich zehn Begriffe durch eine absurde Geschichte zu merken (Bauer auf Reisefarm, Schlitten, Bikini, Akkordeon spielend, tanzender Hund, umgehauene Tanne). Er berichtet von Schwierigkeiten bei zeitkritischen Aufgaben und Logiktests, insbesondere beim Lösen von Symbolreihen (Dreieck plus Kreis) unter Zeitdruck. Die Prüferin Julian habe ihm geholfen, doch die Zeit reichte nicht aus. Er betont, dass gute Vorbereitung für das Verfahren entscheidend ist und nicht öffentliche Fragen wie zur Europawahl gestellt wurden.

Organisatorische Hinweise und Popcorn-Maschine

05:35:54

Es folgen praktische Informationen: Die Polizeiakademie in Niedersachsen verfügt über eine eigene Popcornmaschine für Social-Media-Events. Diese kann für besondere Anlässe wie Weihnachtsfeiern ausgeliehen werden. Parallel dazu werden die ersten Ergebnisse des Auswahlverfahrens vorbereitet, während der Chat über die Verfügbarkeit des Popcorns diskutiert.

Ergebnisverkündung und Teamzusammenstellung

05:37:07

Nach der Auswertung werden vier Kandidaten für die Interviewrunde ausgewählt (Julian, Paco, Annika, Mika). Diese dürfen sich jeweils einen zusätzlichen Partner aus der verbleibenden Gruppe wählen. Ronny Berger wird als spezieller Bewerter hinzugefügt und erhält eine Uniform. Die verbleibenden Teilnehmer können als Zuschauer in die Interviews kommen und eigene Aufgaben vorlesen. Alle Beteiligten werden in Vorbereitungsräume gebracht, wo Tom den Sachverhalt erklärt.

Interviewvorbereitung und Aufgabenklärung

05:42:03

Die Kandidaten erhalten zehn Minuten Vorbereitungszeit für ihre Kurzvorträge. Es wird erklärt, dass Interviews normalerweise 30-35 Minuten dauern und das Verfahren zehn Monate im Jahr stattfindet. Die Ausgeschiedenen sollen später als Bewerter fungieren dürfen. Die Aufgabenstellung bleibt für die Zuschauer zunächst verborgen, beinhaltet aber offenbar fallbezogene Darstellungen.

Beginn der Interviewphase

05:57:07

Die offizielle Interviewrunde startet mit Vorstellungen: Sabrina Tukarski-Höhle (Leiterin Kriminaldienst) und der Polizeiakademie-Vertreter (zuständig für Nachwuchsgewinnung). Die Kandidaten halten ihre vorbereiteten Vorträge zum Szenario einer Schlägerei auf einem Fußballplatz. Diskutiert wird die deeskalierende und neutrale Herangehensweise der Polizei, Trennung der Konfliktparteien und Überprüfung auf Verletzungen.

Berufsbezogene Fragenrunde

06:05:31

Die Kandidaten beantworten Fragen zum Polizeiberuf: Motivation (Gerechtigkeitssinn, Abwechslung, präventive Arbeit), Kenntnisse über Tätigkeiten (Bürokratie, Autobahnstreifen, Kripo) und Studienbedingungen in Niedersachsen. Diskutiert werden Anforderungen wie sportliche Fitness, mentale Stabilität, soziale Kompetenz und Objektivität. Abschließend werden hypothetische Fragen zu körperlichem Einsatz und Schusswaffengebrauch gestellt.

Szenario- und Reflexionsfragen

06:13:22

Kandidaten bearbeiten ein Praxisszenario: Umgang mit einem konfliktbehafteten Obdachlosen im Park. Vorgeschlagen werden Beruhigung des Beschwerdeführers, Gesundheitscheck des Obdachlosen und Hilfsangebote. In der Reflexion schätzen die Teilnehmer ihre Impulsivität ein (z.B. bei Störungen im Einsatz) und beschreiben Stressbewältigungsstrategien wie Sport oder kreative Ausübung.

Bewertung und Abschlusszeremonie

06:30:10

Die Prüfer bewerten die Kandidaten in Kategorien wie Sprachausdruck (Note 2-4), Auftreten und Stressresistenz. Alle Teilnehmer bestehen das Auswahlverfahren und erhalten eine silberne Flasche mit QR-Code für weitere Verfahrensschritte. Der Organisator bedankt sich bei der Polizeiakademie, dem Team und dem Chat, und kündigt den Start des Programms für Montag um 6 Uhr an.