Ein breites Spektrum an Ideen wurde vorgestellt. Dazu gehören die Entwicklung einer Plattform für KI-Wettkämpfe sowie die Schaffung einer mobilen App zur Steigerung der Security Awareness. Im Fokus steht dabei auch die Umsetzung eines modularen Systems für persönliche Hilfsmittel.
Start des Streams und technische Anlaufprobleme
00:00:02Der Stream beginnt mit erheblichen technischen Schwierigkeiten, insbesondere bei der Übertragung auf Twitch. Der Streamer berichtet von Problemen mit der zu hohen Auflösung, die auf Twitch nicht unterstützt wird und zu einem black-out führt. Nach mehreren Anpassungen, insbesondere der Reduzierung der Bandbreite von 6000 auf 5000 KB, kann der Stream auf Twitch wieder aufgenommen werden. Gleichzeitig läuft der Stream auf YouTube problemlos, sodass der Streamer beide Plattformen parallel nutzt, um die Reichweite zu maximieren und allen Zuschauern den Zugang zu ermöglichen.
Vorstellung der zukünftigen Projektideen
00:04:54Nach den technischen Problemen stellt der Streamer sein Konzept für die Zukunft vor. Er plant, regelmäßige Streams mit Fokus auf gemeinsamen Projekten durchzuführen. Statt einzelner Reactions sollen nun mehrere kleinere Projekte realisiert werden, bei denen die Zuschauer via Chat aktiv beteiligt sind sind und live mitgestalten können. Er präsentiert hierfür eine Vielzahl an Ideen aus verschiedenen Bereichen wie Softwareentwicklung, KI, Hardware und Home Automation und möchte im weiteren Verlauf des Streams gemeinsam mit der Community über die Favoriten abstimmen.
Fokus auf Hardware: Home Automation mit Zigbee
00:05:12Eine konkrete Projektidee, die der Streamer detailliert vorstellt, ist die Home Automation. Er möchte einen Smart-Home-Controller von Shelly mit LED-Bändern verbinden, um diese ohne eine hässliche Fernbedienung, sondern über das Zigbee-Protokoll und Home Assistant steuern zu können. Als Hardware nutzt er dabei spezielle COB-LEDs, die eine durchgehende Leuchtdichte bieten. Für dieses Projekt hat er zusätzlich einen Home Assistant Green Controller angeschafft, da die Integration mit seinem bestehenden NixOS-System als suboptimal galt.
KI-Projekt: Battle of AI als KI-Wettkampfplattform
00:23:05Eine weitere Schlüsselidee ist die Entwicklung einer Plattform für ein "Battle of AI". Bei diesem Projekt sollen Zuschauer eigene KI-Bots oder -Agenten entwickeln, die sich in verschiedenen Spielen wie Tic-Tac-Toe oder Schach gegeneinander messen können. Die KIs verbinden sich dabei mit einem zentralen Web-Server, der für die Spielabläufe und die Erstellung einer Rangliste sorgt. Der Streamer betont, dass es hierbei nicht um das reine Benchmarking von KI-Modellen geht, sondern um den kreativen Wettbewerb zwischen den von der Community erstellten Lösungen.
KI-Vernetzung: Kombination von Modellen zu Agent-Chain
00:29:27Eine theoretischere, aber faszinierende Idee ist die "KI-Vernetzung". Der Streamer spekuliert darüber, verschiedene KI-Modelle wie Gemini und ChatGPT nicht gegeneinander, sondern miteinander zu kombinieren. Das Konzept sieht vor, dass die Stärken der einzelnen Modelle in einer Art "Agent-Chain" zusammengefügt werden. Jede KI bearbeitet einen Teil einer komplexen Anfrage und gibt ihre Erkenntnisse an die nächste weiter, um so gemeinsam eine synthetisierte und qualitativ hochwertigere Antwort zu generieren als es jede KI für sich allein könnte.
Projektidee: Frontend-Security Assessment
00:35:50Ein sehr praxisorientiertes Projektvorschlag ist die Entwicklung einer automatisierten Tool zur Sicherheitsbewertung von Webseiten. Das Tool soll nicht nur klassische Sicherheitslücken im Frontend wie Cross-Site Scripting (XSS) aufspüren, sondern auch die Einhaltung von datenschutzrechtlichen Vorgaben wie die korrekte Verlinkung der Datenschutzerklärung überprüfen. Dies soll helfen, sich schnell und unkompliziert über die grundlegende Sicherheit und Konformität einer Webseite zu informieren, ohne auf teure externe Dienste angewiesen zu sein.
Persönliches Projekt: ADHS-App mit modularem Aufbau
00:52:18Aus persönlicher Motivation heraus, da der Streamer diagnostizierter ADHS- und Autistiker ist, schlägt er die Entwicklung einer ADHS-App vor. Die Kernidee ist ein modulares System, bei dem Nutzer verschiedene Funktionen wie Kalorienzählung, Terminmanagement oder emotionale Tagebuchführung je nach Bedarf aktivieren können. Jedes Modul ist für ein spezifisches Bedürfnis konzipiert. So soll eine flexible und personalisierte Anwendung entstehen, die sich an die individuellen Herausforderungen und Stärken anpasst, anstatt ein starres Konzept aufzuzwingen.
Community-Projekt: Abstimmungsplattform für Anträge und Vorschläge
00:58:15Das letzte größere Projekt ist eine Abstimmungsplattform für die Community. Das Ziel ist es, eine Anwendung zu schaffen, mit der sich Nutzer eigene Communities bilden, über Vorschläge abstimmen und eventuell auch eigene Anträge stellen können. Die potenzielle Anwendungsbreite reicht von der internen Entscheidungsfindung in einem Unternehmen bis hin zu übergeordneten Diskussionen. Als zentrale Herausforderung identifiziert der Streamer hierbei die Notwendigkeit einer extrem sicheren Verschlüsselung und gewährleisteten Anonymität, um das Vertrauen der Nutzer zu sichern.
Projektideen und Technologieüberlegungen
01:00:41Der Streamer erörtert mehrere Projektideen für die Zukunft. Neben der Erwähnung von Signal und Matrix als Messaging-Alternativen diskutiert er ein Streambot-Projekt, das wie eine Community-Plattform funktionieren könnte, ähnlich wie ein Subreddit für Abstimmungen und Austausch. Weitere vorgeschlagene Konzepte sind ein AI-Control-Katzenspielzeug, ein Maus-Emulator und die Entwicklung eines eigenen Discord-Bots, wobei Letzteres als zu aufwändig angesehen wird. Größeres Interesse weckt die Idee eines 'legalen Darknet-Marktes', eines anonymen Marktplatzes mit Escrow-Funktionen für den Verkauf legaler Waren, der maximale Anonymität für Käufer bietet.
Entwicklungsstrategie und Kanalstruktur
01:02:58Um die Projekte zu verfolgen, skizziert der Streamer einen Entwicklungsplan. Ein Projekt soll begleitet werden, während gleichzeitig Reaction-Streams stattfinden, zum Beispiel anlässlich des Chaos Communication Congress. Der Kanal wird in mehrere Spezialkanäle aufgeteilt: 'The Morpheus-Tutorials' für Entwicklungs-Streams, 'The Morpheus-Reacts' für Reaktions-Videos, 'The Morpheus-Talks' für Interviews und 'Metamorphos' für Experimente. Die Aufzeichnungen der Streams werden je nach Thema auf dem entsprechenden Kanal hochgeladen, um eine thematische Trennung zu gewährleisten und so einen klaren roten Faden für die Community zu schaffen.
Community-Abstimmung und Projektvorschläge
01:13:49Nachdem technische Probleme bei der Durchführung einer Umfrage in Echtzeit aufgetreten sind, entscheidet der Streamer, die Ideen für zukünftige Projekte vorzustellen und die Community entscheiden zu lassen. Die vorgeschlagenen Projekte sind vielfältig und reichen von 'Battle of AI', einer Plattform, auf der KIs gegeneinander antreten, über 'Security Awareness', eine Plattform für Sicherheits-Schulungen, und 'Digital Independence Day Aktionen', die sich mit Selbsthosting und lokaler Datenverarbeitung befassen. Weitere Ideen sind eine Gesundheits-App, eine Browser-Extension und die Erstellung einer Visual Novel, wobei der Fokus auf der praktischen Umsetzung liegt.
Projektauswahl und Konkretisierung des Security Awareness-Projekts
01:27:36Basierend auf den Ergebnissen der durchgeführten Abstimmung werden die drei beliebtesten Projekte ausgewählt. Der erste Fokus liegt auf 'Security Awareness', da dieses Projekt als besonders nützlich für jeden gilt. Das Kernproblem wird identifiziert: Wie kann man Menschen dazu bringen, sich mit Cybersicherheit zu befassen, wenn sie kein dafür Interesse haben. Als Lösungsansatz wird die Entwicklung einer mobilen oder Web-App als interaktives Spiel ins Auge gefasst. Die Inspiration kommt aus dem Spiel 'Papers, Please', bei dem der Spieler als Grenzbeamte Entscheidungen treffen muss. Diese gamifizierte Herangehensweise soll komplexe Sicherheitsrisiken verständlich machen und den Lernprozess attraktiv gestalten.
Game-Design und technische Umsetzung der Security-App
01:50:58Die Security-App wird nun detaillierter als ein interaktives Adventure-Spiel konzipiert, in dem der Nutzer eine Rolle in einer Firma einnimmt und täglich mit einer wachsenden Anzahl von E-Mails konfrontiert wird. Ziel ist es, Phishing-Mails zu erkennen und richtig zu handhaben. Das Spiel soll unter Druck stattfinden, um die Echtzeit-Entscheidungsfähigkeit zu trainieren. Die technische Umfrage soll lokal stattfinden, um Privatsphäre zu gewährleisten. Hierfür soll ein kleines, lokales KI-Modell wie 'Gamma 1b' verwendet werden, das personalisierte Phishing-E-Mails generiert, um die Relevanz und den Schwierigkeitsgrad für den Spieler zu erhöhen.
Technische Feinabstimmung und Ressourcen für die App
02:08:57Für die geplante Security-App werden die technischen Rahmenbedingungen weiter diskutiert. Die Überlegung für einen Multiplayer-Modus wird verworfen, da dies serverseitige Infrastruktur und eine erhöhte Komplexität erfordert, die vermieden werden soll. Stattdessen bleibt der Fokus auf einer Einzelspieler-Erfahrung. Grafisch wird eine 2D-Umgebung anvisiert, deren Assets möglicherweise durch KI-generierte Bilder mit Tools wie Chat-UbD oder durch Outsourcing auf Plattformen wie Fiverr erstellt werden. Der Key-Fokus bleibt auf der narrativen Story und dem spielerischen Lernprozess, der dem Nutzer praxisnahe Fähigkeiten im Umgang mit Cyber-Bedrohungen vermitteln soll.
Konzept für Security-Awareness-Spiel
02:16:03Das Kernprojekt ist die Entwicklung eines spielerischen Tools zur Steigerung der Security Awareness. Es wird ein Game konzipiert, in dem Spieler spielerisch ihre Fähigkeiten im Erkennen von Social Engineering-Angriffen schulen können. Fokus liegt auf Angriffen wie Phishing, Smishing und USB-Drops, wobei persönliche Informationen durch KI generiert werden, um realistische Simulationen zu erstellen. Das Ziel ist, Wissen in die reale Welt zu übertragen und Spieler zu befähigen, reale Bedrohungen zu erkennen.
Auswahl der Technologie und Tools
02:17:41Für die technische Umsetzung wurden mehrere Werkzeuge evaluiert. Als Game-Engine wurde Godot gewählt, da diese besonders für mobile Endgeräte und den Web-Betrieb geeignet ist und sich dadurch kosteneffizient einsetzen lässt. Für die Backend-Lösungen wurden Loot Locker und Convex in Betracht gezogen, die durch Leaderboards, Gast-Logins und Cloud-Speicher für den Multiplayer-Modus sorgen. Godot wird mit GDScript programmiert, um eine schlanke Entwicklung zu gewährleisten.
Gameplay-Charakteristik und Wirtschaftssimulation
02:40:50Das Spiel wird als wirtschaftliche Simulation mit starkem Fokus auf Storytelling gestaltet. Spieler starten als Angestellter bei der fiktiven Firma 'Justus Inc.' und müssen durch Beantwortung von E-Mails, die zunehmend komplext und gefahrloser werden, den Wert des Unternehmens steigern. Das Ziel ist es, bis zum CEO aufzusteigen. Der Prozess beinhaltet Charakterentwicklung, stressbasierte Mechaniken und die Erwerb von Arbeitsmitteln, um eine immersive und lehrreiche Erfahrung zu schaffen.
Visuelles Design: Terminal-Art Stil
03:16:01Das visuelle Design des Spiels wird als 'Terminal-Art' festgelegt, um einen einzigartigen und markanten Look zu erzeugen. Dieser Stil nutzt eine monochrome Farbpalette mit einer einzelnen Akzentfarbe und erinnert an alte Computer-Interfaces. Es wird auf komplexe 3D-Grafiken verzichtet, stattdessen wird der Fokus auf Text, einfache ASCII-Grafiken und minimalistische Animationen gelegt. Dies schafft einen spezifischen Retro-Futurismus, der das Gameplay und die Geschichte von Justus Inc. unterstreicht.
Entwicklungsplan und weitere Schritte
03:29:38Die Entwicklungsplanung sieht zunächst eine schrittweise Vorgehensweise vor. Kurzfristig wird das Spiel minimalistisch gehalten, um eine funktionale Grundlage zu schaffen. Langfristig sollen Features wie Benutzergenerierte Inhalte, ein Shop für individuelle Firmen-Items und potenzielle Partnerschaften integriert werden. Die erste Entwicklungsphase erfolgt auf der Godot-Engine. Für den darauffolgenden Tag ist kein Fortschritt am aktuellen Projekt geplant, sondern die Reaktion auf ein C-Video.