Naturensöhne reagieren auf feinsten Stuff :D - Bushcraft Outdoor Survival

Wildnis-Survival: Herausforderungen im Outdoor-Camp

Naturensöhne reagieren auf feinsten S...
Naturensoehne
- - 04:47:44 - 8.130 - Just Chatting

Die Outdoor-Spezialisten demonstrieren ihr Können in einer mehrtägigen Wildnis-Challenge. Schritt für Schritt bauen sie eine stabile Schutzhütte, entfachen Feuer ohne moderne Hilfsmittel und sichern ihre Wasserversorgung. Ein Einblick in traditionelle Survival-Fertigkeiten und nachhaltiges Naturhandwerk.

Just Chatting

00:00:00
Just Chatting

Streambeginn und Zuschaueransprache

00:09:34

Der Stream startet mit technischen Überprüfungen und einer direkten Ansprache des Publikums. Es werden verschiedene Zuschauergruppen wie Arbeitsverweigerer, Kranke, Urlauber, Nachtschichtler und Homeoffice-Beschäftigte begrüßt und witzig kategorisiert. Die Moderatoren betonen, dass der Stream für alle gedacht ist, die tagsüber nicht arbeiten können oder wollen, und schaffen eine lockere, inklusive Atmosphäre vom ersten Moment an.

Ankündigung des Stream-Programms

00:11:10

Es wird bekannt gegeben, dass heute mehrere Survival-Serien komplett durchgeschaut werden: alle Staffeln von '7 vs. Wild', 'Manhunt', 'Survival Squad' und 'The Race Staffel 2'. Zusätzlich werden weitere Projekte wie 'Adventure Buddies' und 'Hunt to Survive' von Niklas diskutiert. Die Moderatoren sammeln Vorschläge der Zuschauer und entscheiden sich scherzhaft für '100 Tage autark' von Real Life Guys und ein Paddy-Video, während sie technische Hinweise zum Zwei-Kanal geben.

Besprechung des Real Life Guys Videos

00:16:18

Sie schauen das Video 'Meine Freunde Essen, mein autarkes Essen, Tag 50 von 100' der Real Life Guys. Es folgt eine detaillierte Analyse der Fortschritte: Nach 50 Tagen hat der Teilnehmer 57,4 kg gewogen und danach 1 kg abgenommen. Diskutiert werden die Ernährung (Äpfel, Kohlrabi, Nüsse), die psychologische Herausforderung der langen Isolation und der Meilenstein der halbierter Projektzeit. Die Moderatoren überlegen, ob Einblender für Monatstag sinnvoll wären, um den Saisoneinfluss zu verstehen.

Pläne für das Blockhaus und zukünftige Projekte

00:20:21

Nach dem 50-Tage-Meilenstein plant der Protagonist ein kleines Fest mit Brennnesseltee für Freunde. Er reflektiert über den baulichen Fortschritt: Eine Hälfte des Blockhauses ist fertig, die zweite Hälfte soll mit Lehm abgedichtet werden. Inspiriert von der Serie entstehen Ideen für erweiterte Survival-Projekte, etwa eine Dorfgemeinschaft mit mehreren Teilnehmern über 50 Tage, bei der verschiedene Creator (z.B. für Gartenarbeit oder Handwerk) zusammenarbeiten und auf moderne Werkzeuge wie Kettensägen verzichten.

Bauarbeiten am Blockhaus und Naturbeobachtungen

00:24:53

Der Protagonist baut intensiv am Blockhaus weiter: Er füllt das Dreieck mit Stämmen auf, verarbeitet dünnere Stämme für lange Stücke und dickere für kürzere Abschnitte. Zwischen den Stämmen entstehen Spalten, die er mit Ästen und Lehm verschließt – ein Vorgang, den er als befriedigend beschreibt. Beobachtungen einer Maus, die Nussschalen stiehlt, und das Aufkommen von Nebel während der Arbeit werden festgehalten. Er plant, nach Fertigstellung Brennholzvorräte anzulegen.

Vorbereitung des Freunde-Besuchs

00:32:20

Vor dem erwarteten Besuch kocht der Protagonist Kürbissuppe nach eigenem Rezept, da seine Freunde eigene Getränke mitbringen. Er erklärt die Wärmeentwicklung im kleinen Blockhaus und diskutiert mit den Zuschauern über Lösungen für ein Fenster (z.B. Rollvorhang aus Tabak). Zeitlich knapp plant er, Wasserholen zu verschieben, um die Suppe fertigzustellen. Als die Freunde eintreffen, nehmen sie gemeinsam Plätze im Blockhaus ein, diskutieren über die Suppenrezepte und den Unterschied zwischen pürierter und stückiger Konsistenz.

Gemeinsames Essen und kulturelle Reflexionen

00:35:04

Die Freunde bringen neben selbstgefangenem Fisch auch Döner mit – den der Protagonist ablehnt, da er sich an die natürliche Ernährung gewöhnt hat. Es folgt eine ausgeprägte Geschmacksdiskussion: Der Protagonist stellt fest, dass sein ungewürztes Essen ihm nun besser schmeckt als stark gesalzene Zivilisationskost. Die Gruppe reflektiert über Salzkonsum in der Gesellschaft und die Gewöhnung an einfache Nahrung. Später probieren sie Brennnesseltee, den sie als vollmundig und wohlschmeckend bewerten, obwohl er ungewohnt ist.

Nachdenkliche Abschlussreflexionen

00:44:08

Nach dem Besuchsdiskutieren die Moderatoren über die psychologischen Effekte der Isolation: Einerseits Verlangen nach sozialen Kontakten, andererseits Gewöhnung an Einsamkeit. Der Protagonist analysiert seinen Kalorienbedarf und die kritische Vorratssituation – nur noch 20 Tage Nahrung. Er überlegt, wie er nach dem Projekt wieder in die Zivilisation reintegriert wird und ob er auf stark gewürzte Kost sogar verzichten möchte. Der Abend endet mit der Motivation, am nächsten Tag die zweite Wand fertigzustellen und Wasser zu holen.

Tag 51: Angeln und Vorratskrise

00:55:34

Am nächsten Morgen feiert der Protagonist die geschlossene Wand und startet direkt mit dem Angeln, da er trotz großer Mengen Kürbis und Kartoffeln Energiemangel hat. Er sucht gezielt große Würmer als Köder, scheitert aber beim Fischfang – der Haken verhakt sich im Busch. Parallel analysiert er die Vorräte: Nur noch 20 Kürbisse und wenige Kartoffeln. Er plant, Eicheln zu verarbeiten, obwohl diese bitter sind, und erwägt eine längere Kochezeit zur Bitterstoffreduktion, während er Wasser an einer Quelle sammelt.

Notfall-Überlebensstrategien

01:02:22

In einer knappen Versorgungssituation erkundet der Protagonist den Wald nach Alternativen: Er findet weder Pilze noch Eicheln, diskutiert aber die Verwendbarkeit von Efeu als Waschmittel (wegen Saponinen). Er bewertet Regenwürmer als unrealistische Nahrungsquelle und plant stattdessen, nach dem Blockhaus-Start mehr Experimente zu Wäschepflege durchzuführen. Während er stundenlang auf Wasser an einer neuen Quelle wartet, nutzt er die Zeit für Beobachtungen und Überlegungen zur Energieeffizienz, bevor er weitere Eicheln zum Entbittern in den Ofen gibt.

Eichelbrot-Herstellung und erste Kocheexperimente

01:07:18

Der Prozess zur Herstellung von Eichelbrot beginnt mit dem Kochen der Eicheln, um Bitterstoffe zu entfernen. Nach mehreren Wasserveränderungen wird die intensive Rotfärbung als positives Zeichen für das Entfernen der Gerbstoffe gewertet. Es wird diskutiert, Kartoffeln als Bindemittel hinzuzufügen, da die Eicheln allein nicht gut zusammenhaften. Der Streamer ist zuversichtlich, dass der Geschmack durch die mehrfache Behandlung besser wird, während er parallel mit dem Bau einer weiteren Wand des Blockhauses beginnt.

Fortschritte am Blockhaus und Optimierung der Eicheln

01:09:32

Während die Eicheln weiter kochen, arbeitet der Streamer an der Dämmung des Blockhauses. Er schließt eine Wand ab und ist mit dem Ergebnis zufrieden, da sie von außen dicht wirkt. Nach sieben Kochdurchgängen ist das Wasser nur noch leicht gefärbt, aber er entscheidet sich, den Vorgang nicht weiter zu wiederholen, um Ressourcen zu schonen. Die Eicheln werden nun mit einer kleinen Kartoffel zerstampft, um einen Teig zu formen, der in der Pfanne als Fladenbrot gebacken werden soll.

Verkostung des Eichelbrots und positive Überraschung

01:14:51

Nach dem Backen wird das Eichelbrot verkostet. Der Streamer ist überrascht, dass der ursprünglich bittere Geschmack vollständig verschwunden ist. Das Brot hat eine neutrale, leicht nussige Note und eine stabile Konsistenz, ähnlich einem Hafercookie. Es erfüllt den Wunsch nach Brot und wird als gelungenes Ergebnis gewertet, auch wenn der Geschmack nicht exakt wie herkömmliches Brot ist. Die Kalorienzahl pro 100 Gramm wird auf etwa 390-435 geschätzt, was als hohe Energiequelle gilt.

Zielsetzung für den Blockhausbau und Ressourcenmanagement

01:35:18

Nach einer unruhigen Nacht plant der Streamer den Abschluss einer kritischen Wand des Blockhauses. Er betont die Bedeutung klarer Tagesziele für die Motivation. Das heutige Ziel ist es, die Höhe der Wand an der Fensterseite anzugleichen, um eine symmetrische Struktur zu erreichen. Er nutzt vorhandene Stämme und passt sie durch Sägen an, wobei er die Herausforderungen beim Transport dickerer Hölzer beschreibt. Trotz Kaloriendefizit bleibt er entschlossen, die Arbeiten fortzusetzen.

Wandabschluss und Vorbereitung auf die Isolierung

01:42:45

Die Wand erreicht endlich die gewünschte Höhe und schließt bündig am Fenster ab. Um Energie zu sparen, wird beschlossen, die verbleibenden Lücken nicht mit Stämmen, sondern mit Lehm zu füllen. Der Streamer äußert Optimismus bezüglich der zukünftigen Heizfähigkeit des Hauses und schätzt, dass bei geschlossenen Fenstern und einem Ofen Temperaturen von über 30°C erreichbar sind. Er plant, einen Fensterladen zu bauen, um die Wärme besser zu halten.

Rückschlag bei der Eichelverarbeitung

01:46:18

Beim Versuch, getrocknete Eicheln zu schälen, stellt der Streamer fest, dass ein großer Teil durch Überhitzung im Ofen verbrannt und unbrauchbar geworden ist. Dies ist ein erheblicher Verlust an wertvollen Nahrungsmitteln, da er zuvor zwei Körbe gefüllt hatte. Er reflektiert über die Notwendigkeit, neue Eicheln zu sammeln, und erwähnt beiläufig, dass Mäuse ungeschützte Vorräte sofort stehlen würden.

Reflexion über Ernährung und zukünftige Projekte

01:48:22

Der Streamer analysiert seine Ernährungssituation und die Kalorienzufuhr. Trotz des Rückschlags mit den Eicheln plant er, weiterhin Eichelbrot herzustellen, da es eine wichtige Energiequelle ist. Er spricht über die Notwendigkeit, den Apfel- und Nusskonsum streng zu regulieren, und äußert Sorgen über mögliche Untergewichtsgrenzen. Zukünftige Projekte nach Fertigstellung des Blockhauses umfassen die Einrichtung eines Badezimmers, die Herstellung von Essig und den Bau von Möbeln aus Naturmaterialien.

Geschmacksveränderungen und Abschluss des Tages

01:50:27

Es wird festgestellt, dass sich der Geschmackssinn durch die karge Ernährung verändert hat – Kohlrabi schmeckt plötzlich süß. Der Streamer betont die Dringlichkeit, das Blockhaus bald fertigzustellen, um die harte Hungerphase einzuleiten. Der Stream endet mit dem Hinweis, dass die Bauarbeiten am nächsten Tag abgeschlossen werden sollen und lädt zum Abonnieren des Kanals ein, um den Fortschritt zu verfolgen.

Beginn des 53. Autarkie-Tages

02:34:36

Johannes startet den 53. Tag seiner Autarkie-Serie und plant, die Wände seines Blockhauses fertigzustellen. Er beschreibt den Luxus des Bettes im Vergleich zu den früheren Holzlatten und äußert Freude über die Fortschritte. Die Abdichtung der Wände und der Bau eines Fensterladens stehen im Fokus, um das Haus wetterfest zu machen. Er betont, dass die Motivation durch die kalten Nächte steigt und plant nach dem Frühstück direkt mit der Arbeit weiterzumachen.

Fertigstellung des Blockhauses

02:47:16

Nach intensiver Arbeit ist das Blockhaus offiziell fertig. Johannes ist überglücklich, dass er es nun abschließen kann und die Wände dicht sind. Er skizziert weitere Pläne wie den Einbau einer Badewanne im Boden, den Bau einer Veranda und das Anlegen eines Holzvorrats. Die Abdichtung der letzten Schlitze und ein Fenstergriff von innen werden noch ergänzt. Die Wärmeentwicklung wird für den Abend getestet, mit dem Ziel, eine Sauna zu erreichen.

Ankündigung neuer Videos

03:18:53

Es werden neue Videos der Projekte angekündigt: 'Palace Bushcraft' mit dem Titel 'Ich mache Sauna am Blockhaus Tag 54' und ein Video der 'Real Life Guys'. Johannes diskutiert die Erfolge der Serie, schätzt die Aufrufzahlen auf rund 300.000 pro Video und lobt die konstante Performance. Er appelliert an die Zuschauer, die Kanäle zu abonnieren, um keine Updates zu verpassen.

Partnerschaft mit EcoFlow

03:31:46

Während der Abdichtung der letzten Wand wird die Integration einer EcoFlow Delta Max 3 Plus Powerstation erklärt. Johannes beschreibt die Vorteile der Powerbank, die 2 kWh speichert und 3 kW Leistung bietet, für das Laden von Geräten und sogar Heizlüftern. Er dankt EcoFlow für die Unterstützung des Projekts und erklärt die X-Boost-Technology, die 4 kW ermöglicht. Die Powerstation ermöglicht stabile Stromversorgung im abgelegenen Blockhaus.

Tag 54: Sauna-Test

03:20:04

Am 54. Tag nutzt Johannes das abgedichtete Blockhaus für eine Sauna. Er startet den Ofen und beobachtet, wie die Temperatur auf 30 Grad steigt, was er als Erfolg wertet. Die Abdichtung hat die Wärme hervorragend gehalten. Er genießt die Hitze im T-Shirt und probiert eine selbstgekochte Fischkopfsuppe. Die Verbesserung des Wohnkomforts wird deutlich, verglichen mit den vorherigen offenen Tarp-Konstruktionen.

Nahrungssuche und Probleme

03:22:08

Johannes sucht nach Eicheln für Brot, findet aber nur alte, nasse Exemplare. Ein Karpfenfang bringt Erfolg, doch die pflanzliche Nahrungssuche bleibt schwierig. Er berichtet von Verdauungsproblemen nach übermäßigem Kohlrabi-Verzehr und plant, Würmer als Angelköder zu sammeln. Die unsichere Ernährungslage wird diskutiert und eine Bestandsaufnahme der Vorräte für den nächsten Tag angekündigt.

Zukunftspläne und Community

02:58:30

Nach der Fertigstellung des Blockhauses skizziert Johannes weitere Projekte: den Bau von Schränken aus Naturmaterialien, eine Badewanne und selbstgemachtes Waschmittel aus Efeu. Er appelliert an die Zuschauer, den Kanal zu abonnieren, um Updates zu erhalten. Die Diskussion dreht sich auch um Körperhygiene und neue Komfortbedürfnisse nach dem Erreichen des Überlebensziels.

Erfolgsmessung und Projektausblick

03:34:55

Johannes reflektiert die Aufrufzahlen seines 100-Tage-Projekts: Anfangs über 800.000 Aufrufe, später konstant around 300.000 pro Video. Er betont die Wichtigkeit der Kooperationen wie mit EcoFlow für die Finanzierung. Trotz Nahrungsmangel-Sorgen plant er, die Zeit im Warmen zu nutzen, um Vorräte zu organisieren und das Blockhaus weiter zu optimieren, etwa durch Wärmeverteilung und Sauna-Nutzung.

Vorratskrise am Tag 55

03:43:08

In der Diskussion wird deutlich, dass die Vorräte am 55. Tag kritisch werden. Der Protagonist vergleicht seine Versorgungslage mit einem alleinstehenden Teilnehmer, dessen Vorräte laut Berechnung nur noch bis Tag 84 reichen würden. Gemeinsam wird analysiert, dass die vorhandenen eingekochten Lebensmittel wie Marmelade und Gemüse trotz ihrer Lagerfähigkeit nicht ausreichen. Die Stimmung wechselt zwischen Besorgnis über die begrenzten Ressourcen und dem Wunsch nach mehr Autarkie, besonders im Hinblick auf Wasserzugang und zukünftige Ernährungsstrategien.

Gesundheitliche Probleme und Bestandsaufnahme

03:46:05

Eine dringende Bestandsaufnahme der Nuss-, Apfel- und Kartoffelvorräte ergibt alarmierende Ergebnisse. Der Protagonist berichtet von starken Bauchschmerzen nach dem Verzehr von Kohlrabi und zunehmenden Zahnschmerzen durch den täglichen Apfelkonsum. Diese körperlichen Reaktionen führen zur Entscheidung, einen Ruhetag einzulegen und die Kalorienzufuhr streng zu berechnen. Es wird klar, dass Obst allein nicht ausreicht und alternative Proteinquellen wie Eicheln oder Fisch lebenswichtig werden, um den Energiebedarf zu decken.

Eicheln als existenzielle Ressource

03:48:42

Das Sammeln und Verarbeiten von Eicheln rückt ins Zentrum der Überlebensstrategie. Nach ersten Tests wird das mühsame Verfahren dokumentiert: Mehrfaches Kochen über mehrere Stunden ist nötig, um Bitterstoffe zu entfernen. Der geschenkte Salzvorrat ermöglicht die Herstellung von Eichelbrot, das als bedeutender Geschmacks- und Energieträger gefeiert wird. Die Mannschaft plant systematische Exkursionen zu Eichenbeständen, da ein Kilogramm Eicheln annähernd 4000 kcal liefert und damit existenziell für das Erreichen der 100-Tage-Marke ist.

Berechnung der kritischen Versorgungslage

03:55:25

Die genaue Zählung der Äpfel (95 Stück) und Kartoffeln (geschätzt 10 kg) führt zu einer ernüchternden Bilanz: Selbst bei reduzierter Ernährung (zwei Äpfel/Tag) würde der Apfelvorrat nur 45 Tage reichen. Mit Kartoffeln und Nüssen kombiniert sind maximal 300 kcal/Tag realistisch – weit unter dem Grundbedarf. Diese Quantifizierung löst eine Diskussion über die Realisierbarkeit der 100-Tage-Challenge aus und offenbart, dass nur intensive Eichelsammlung oder Fischfang die Versorgungslücke schließen könnte.

Innovation: Brennnesseln als Haltbarnahrung

04:01:35

Als Antwort auf die Kalorienkrise experimentiert der Protagonist mit der Konservierung von Brennnesseln. Durch Trocknen im Ofen entstehen knusprige Blätter, die als nahrhafte Beilage dienen können. Das Verfahren reduziert die Zubereitungszeit erheblich und ermöglicht die Lagerung für den Winter. Getrocknete Brennnesseln werden erfolgreich in die Kürbissuppe integriert, wobei diskutiert wird, ob sie trotz reduzierter Kaloriendichte durch großes Volumen sättigen helfen – eine wichtige Strategie zur Überbrückung von Hungerperioden.

Kooperation für Dokumentationsfilm

04:16:00

Lukas und Alex, die Filmemacher des Projekts, besuchen das Camp. Ihr Ziel ist die Erstellung eines längeren Dokumentarfilms aus den gesammelten Stream-Aufnahmen, der tiefergehende Gespräche und Einblicke in den Alltag zeigen soll. Neben der Hauptdokumentation planen sie Behind-the-Scenes-Material, das den technischen Aufwand des Selbstversuchs beleuchtet. Diese Partnerschaft bietet die Chance, die gesammelten Erfahrungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und unterstreicht die Bedeutung des Projekts.

Kritischer Kalorienmangel am Tag 56

04:34:23

Nach einer aufwendigen Mahlzeit (Kohlrabi-Spinat, Minifische, Eichelbrot) folgt die ernüchternde Bilanz: Nur etwa 1000 kcal wurden konsumiert – weit unter dem Bedarf. Obwohl sich der Protagonist kurzzeitig fit fühlt, zeigt die Berechnung die drohende Energiereserven-Erschöpfung. Als Notlösung wird erwogen, morgen verstärkt auf Lagerbestände zurückzugreifen oder den See aufzusuchen. Die Szene verdeutlicht die ständige Gratwanderung zwischen Vorratsschonung und akuter Energiezufuhr.

Strategiewechsel: Vorräte nutzen statt sparen

04:35:22

Eine grundlegende Reflexion führt zur Entscheidung, die restlichen Vorräte nun bewusst zu verbrauchen statt zu schonen. Die Logik dahinter: Durch rechtzeitigen Konsum soll verhindert werden, dass Lebensmittel ungenutzt verderben, während gleichzeitig die physische Leistungsfähigkeit für notwendige Aktivitäten wie Angeln oder Sammeln erhalten bleibt. Diese risikoreiche Strategie zielt darauf, die psychische und physische Resilienz für die restliche Challenge-Dauer zu sichern, auch wenn sie die Abschlussphase gefährden könnte.