Alarm für Hannover 110: Stopp Polizei, das ist eine Kontrolle!

Polizei Hannover führt Großkontrolle zur Fahrtüchtigkeit durch

Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit hat die Polizei Hannover eine Großkontrolle auf der Autobahn initiiert. Im Fokus steht die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit von Fahrern, insbesondere im Hinblick auf den Konsum von Drogen, Alkohol und Medikamenten. Zahlreiche Beamten sowie Kräfte des THW, Zolls und der Bundeswehr sind an der vernetzten Aktion beteiligt.

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Einleitung der Großkontrolle zur Fahrtüchtigkeit

00:04:16

Der Stream beginnt mit einer Einführung in eine Großkontrolle auf der Autobahn, die schwerpunktmäßig das Thema Fahrtüchtigkeit im Fokus hat. Hierbei wird insbesondere der Konsum von Drogen, Alkohol und Medikamenten überprüft. Der Streamer geht mit den Zuschauern auf einen Rastplatz, um einen Einblick in die Organisation zu geben. Es ist eine große Anzahl an Polizeifahrzeugen sowie Fahrzeuge weiterer Behörden wie des THW, des Zolls und der Bundeswehr vor Ort, die an der vernetzten Aktion teilnehmen.

Funktion und Einrichtung des BEV-KW

00:07:52

Ein zentraler Bestandteil der Kontrolle ist der Befehlskraftwagen (BEV-KW), der als mobile Einsatzzentrale fungiert. Ein Kollege erklärt, dass dieses Fahrzeug entscheidende Vorteile bietet: Es verfügt über Strom und Netzwerkanschlüsse, sodass die Dokumentation der Kontrollfälle direkt vor Ort erfolgen kann. Zudem bietet genügend Platz, damit mehrere Kollegen parallel arbeiten und den Überblick behalten können. Der Polizeivizepräsident betont die Bedeutung solcher vernetzten Kontrollen für die Praxis und den Austausch zwischen den Bundesländern.

Planung und Organisation der Großkontrolle

00:15:08

Der leitende Polizeiführer der Kontrolle erläutert den immensen Aufwand, der hinter einer solchen Aktion steckt. Die Planung beginnt fast ein Jahr im Voraus und beinhaltet die Einladung verschiedener Behörden, die Anforderung von Personal und die Organisation der Infrastruktur wie Zelte und Parkplätze. Das Hauptaugenmerk liegt nicht nur auf der Durchführung, sondern auch auf dem praktischen Erfahrungsaustausch und der Schulung von Kollegen in diesem speziellen Bereich. Die mobile Vorgehensweise wurde gewählt, um den Verkehrsfluss nur minimal zu beeinträchtigen.

Beginn der mobilen Kontrollfahrten

00:24:40

Nach einer Rundgang über den Rastplatz und einen Besuch im Versorgungszelt für die Einsatzkräfte, begeben sich die Streamer in ihren Streifenwagen, um selbst an den Kontrollen teilzunehmen. Die Streamer erklären den Zuschauern den Ablauf: Sie fahren auf der Autobahn, um nach auffällig fahrenden Fahrzeugen Ausschau zu halten. Ein solches Fahrzeug wird dann gezielt auf den gesperrten Rastplatz geführt, um die Kontrolle durchzuführen. Das gesamte Team arbeitet eng zusammen, um eine effiziente und sichere Durchführung der Aktion zu gewährleisten.

Kriterien für die Kontrolle und Einsatzkräfte

00:33:45

Während der Fahrt werden die Kriterien erläutert, die eine Verkehrskontrolle rechtfertigen können. Dazu gehören Fahrauffälligkeiten wie das Schlängeln auf dem Fahrstreifen, grundloses Abbremsen oder Beschleunigen sowie Ablenkung des Fahrers. Auch offensichtliche Fahrzeugdefekte wie defekte Lichter können ein Anhaltspunkt sein. Der Streamer gibt einen Einblick in die große Anzahl der eingesetzten Kräfte, die bei der Großkontrolle auf etwa 100 bis 120 Personen geschätzt wird, darunter Polizisten, Kollegen vom Zoll, THW, einem Arzt und der Bundeswehr.

Umgang mit Disrespekt und Zuschauerinteraktion

00:37:36

Ein Zuschauer fragt nach dem Umgang mit Disrespekt gegenüber dem Polizeiberuf. Die Streamer betonen, dass dies zwar in bestimmten Situationen wie bei Demonstrationen vorkommt, im Alltag aber selten ist und sie es nicht persönlich nehmen. Sie sehen sich als Gesprächspartner und nutzen deeskalierende Kommunikation. Der Stream nutzt die Zeit zwischen den Kontrollen für ein intensives Frage- und Antwortspiel mit den Zuschauern und beleuchtet Themen vom Berufalltag bis hin zu medizinischen Aspekten wie das Führen eines Fahrzeugs unter Medikamenteneinfluss.

Vorbereitung der Autobahnkontrolle

00:47:03

Zu Beginn des Streams erläutern die Beamten die anstehende Großkontrolle auf der A2 zwischen Dortmund und Bremen. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Kontrolle gefahrlos durchführen zu können, wurde ein Geschwindigkeitstrichter eingerichtet. Dieser zwingt den Verkehr durch Schilderbrücken auf 100, 80 und schließlich 60 km/h abzubremsen, was zu einem erheblichen Rückstau führt. Die Beamten betonen, dass diese Maßnahme notwendig ist, um in die Fahrzeuge hineinzuschauen und die Kontrolle sicher abzuwickeln.

Durchführung der Verkehrskontrollen

00:48:27

Die Polizei führt die Verkehrskontrollen durch und möchte dem Stream-Chat einen Einblick in die Abläufe gewähren. Bevor eine Kontrolle gefilmt wird, fragen die Beamten die Fahrer um Erlaubnis. Sollte dies verweigert werden, wird die Kontrolle trotzdem durchgeführt, die Zuschauer müssen jedoch im Wagen warten. Bei niedrigen Geschwindigkeiten auf der Autobahn gehen die Beamten vor das Fahrzeug und geben das Signal zum Folgen, um die Kontrolle an einem sicheren Ort fortzusetzen, was sich von der Vorgehensweise im Stadtverkehr unterscheidet.

Erste Kontrolle eines ausländischen Fahrers

00:53:54

Die erste Kontrolle richtet sich gegen einen Fahrer, der auf der Autobahn unvorsichtig den Sp gewechselt ist und beinahe einen Unfall verursacht hat. Nachdem die Erlaubnis zur Filmaufnahme erteilt wurde, führt die Polizei die Kontrolle auf Englisch durch. Der Fahrer gibt an, gestresst zu sein, da er mit seinem Kind lange unterwegs ist. Die Beamten führen einen standardisierten Drogen- und Alkoholtest durch, bei dem sie die Augenreaktionen, die Koordination und die Augenbewegungen des Fahrers prüfen. Die Ergebnisse deuten nicht auf Drogenmissbrauch hin, sondern bestätigen dessen Nervosität. Da keine konkreten Anzeichen für Fahrtunfähigkeit vorliegen, wird die Kontrolle beendet und der Fahrer freigesprochen.

Zwischenbilanz der Großkontrolle und Transparenz

01:14:25

Nach der ersten Kontrolle gibt die Polizei eine erste Zwischenbilanz der Großaktion. Innerhalb von zwei Stunden wurden bereits mehrere Verstöße festgestellt, darunter sechs Blutentnahmen, sowie Verstöße im Betäubungsmittelbesitz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Waffenverstöße. Die Beamten betonen die hohe Expertise der eingesetzten Kollegen, insbesondere der Fahrtüchtigkeitsprüfer. Gleichzeitig beantworten sie eine kritische Frage des Chats und rechtfertigen den Stream damit, dass die Polizei durch solche Formate transparenter und nahbarer wirken will und so ein realistisches Bild des Berufs vermittelt.

Detaillierte Durchführung einer Verkehrskontrolle

01:27:57

Die Streamer beobachten eine weitere Verkehrskontrolle, bei der der Fahrer zunächst nicht gefilmt werden möchte. Gleichzeitig erklärt ein Polizeiführer den bisherigen Einsatzverlauf. Die Polizei führt eine standardmäßige Kontrolle durch: Sie prüft die Dokumente des Fahrers und fahndet im polizeilichen System nach Einträgen. Währenddessen wird bei einem anderen Fahrer ein Urin-Schnelltest auf Betäubungsmittel durchgeführt. Ein positiver Test resultiert in einer Blutprobe, da diese den genauen Nachweis von Substanzen liefert. Die Polizei erwähnt, dass aufgrund des Großaufgebots ein Arzt vor Ort ist, was eine seltene Luxussituation ist, die den Aufwand für medizinische Untersuchungen stark reduziert.

Dokumentenprüfung und Personalkontrolle

01:36:51

Die Polizei befindet sich mitten in der routinemäßigen Kontrolle eines Fahrers, wobei die Personalien des Fahrers überprüft werden. Dieser Schritt ist essenziell, um festzustellen, ob die Person eventuell gesucht wird oder einen Haftbefehl gegen sich hat. Gleichzeitig klagen die Beamten über mobile Internetprobleme, die die Überprüfung der Daten verzögern. Der Fahrer kooperiert und wünscht, die Kontrolle zügig zu beenden. Die Beamte Mara versucht telefonisch die Leitstelle zu erreichen, um die Abfrage zu beschleunigen.

Alkohol- und Drogenkontrolle am Fahrzeug

01:37:18

Eine Kontrolle eines zweiten Fahrzeugführers wird fortgesetzt, der ebenfalls die Übernahme beschleunigen möchte. Beamter Nugget beobachtet Ausfallerscheinungen wie einen frühzeitigen Nystagmus und sogenanntes Rebounden bei den Augen. Aufgrund der Auffälligkeiten bietet der Beamte an, einen Urintest am Fahrzeug durchzuführen. Der Fahrer stimmt diesem Test zu, der daraufhin erfolgt und negativ verläuft. Die Kontrolle ist damit abgeschlossen und der Fahrer darf weiterfahren.

Technische Probleme und Chat-Interaktion

01:37:59

Der Stream wird von Internetproblemen am Einsatzort geprägt, was die Datenabfragen erschwert. Der Streamer beantwortet Fragen des Chats und unterhält sich mit den Zuschauern über das beste mobile Datennetz in Deutschland, wobei Frankfurt am Main als Knotenpunkt genannt wird. Gleichzeitig wird eine Weihnachtsstimmung angeregt und die Beamten nehmen Snacks zu sich. Mara teilt mit, dass sie die Personalien des Fahrers erfolgreich über die Wache überprüfen konnte.

Fortsetzung der Kontrolle und Einordnung der Ergebnisse

01:38:31

Der erste kontrollierte Fahrer darf nach erfolgreicher Prüfung seiner Personalien und seines Fahrzeugs weiterfahren. Die Beamten bereiten sich auf die nächste Kontrolle vor, wobei auch ein Alkomat-Test erwähnt wird. Der Streamer beantwortet Chat-Fragen zur Anzahl der Beamten pro Streifenwagen, zur Bodycam-Pflicht und zur konkreten Durchsuchung von Personen mit psychischen Erkrankungen. Hierbei wird betont, dass offen und ehrlich kommuniziert werden muss, um Konflikte zu vermeiden.

Einsatz bei einem Verdächtigen mit Drogenkonsum

01:40:00

Ein polnischer Fahrer mit niederländischem Kfz-Kennzeichen wird kontrolliert, da er aufgeregt und nervös wirkt. Eine Auge-Hand-Koordinationstest zeigt Unregelmäßigkeiten und eine Nystagmus-Ausfallerscheinung. Bei einem anschließenden Gleichgewichtstest (9-Step-Test) und einem One-Leg-Stand-Test (30 Sekunden Augen schließen) schneidet der Fahrer schlecht ab. Seine Angaben zur Zeit (sechs Stunden ohne Pause) und seinen geplanten Weiterfahrt nach Polen erscheinen den Beamten unplausibel.

Drogen- und Blutprobeentnahme

01:42:01

Aufgrund der Auffälligkeiten bei der körperlichen Kontrolle und der Aussage des Fahrers, dass er Marihuana konsumiere, wird ein Urintest durchgeführt. Das Ergebnis des Tests ist positiv auf THC, der Wirkstoff von Cannabis. Nun muss der Fahrer mit zur Blutentnahme, um den Tatbestand rechtlich abzusichern. Der Fahrer wird auf die möglichen Konsequenzen, wie ein Bußgeld und ein Punkte-Eintrag im Fahreignungsregister, hingewiesen und zum Arzt in einem Zelt gebracht.

Folgen der Drogenfahrt und rechtliche Schritte

01:52:13

Das positive Testergebnis auf THC hat eine Blutprobe zur Folge, die nun die Basis für weiteres rechtliches Vorgehen ist. Der Fahrer muss nach der Blutentnahme mit der Ausstellung eines Bußgeldbescheids rechnen, voraussichtlich in Höhe von rund 750 Euro. Der Vorgang wird als Fahrt unter Drogeneinfluss gewertet. Nach der Kontrolle, die fast neun Stunden dauert, gibt es erste Ergebnisse: es wurden mehrere Verstöße festgestellt, darunter gefälschte Dokumente und Machtfunde.

Röntgengerät und Kontrollumgebung

02:35:06

Das Stream-Team erkundet das Gelände und zeigt das Röntgengerät, das demnach wie am Flughafen funktioniert. Sie berichten, dass es Tabu ist, das Gerät selbst zu durchlaufen, und dass viele Kollegen im Zivildienst unterwegs sind. Das Team betont, dass die öffentliche Präsenz bei solchen Einsätzen nicht immer gern gesehen wird, und bittet um Verständnis für die dadurch notwendigen improvisierten Aufnahmen. Sie planen, einen Blick auf das Röntgengerät werfen, um den Zuschauern einen Einblick in die technische Ausstattung zu geben.

Gespräch mit dem Einsatzleiter Philipp

02:38:11

Das Team spricht mit dem Polizeiführer Philipp, der einen Überblick über die Großkontrolle gibt. Nach rund dreieinhalb Stunden Kontrollzeit möchte man noch bis 18 Uhr weitermachen. Der Verkehr nimmt jedoch merklich ab und es wird schwieriger, Auffälligkeiten festzustellen. Philipp gibt an, dass es hauptsächlich um Güterverkehr und LKW-Kontrollen geht. Besonders eine Kontrolle am Reisebus wird thematisiert, der für den ZollScanner durchlaufen wurde, bei der aber nichts Auffälliges gefunden wurde.

Live-Vorführung des Röntgengeräts

02:48:03

Das Team gibt den Zuschauern einen exklusiven Live-Blick auf den Röntgen-Monitor, durch den das Gepäck des Busses läuft. Der Beamter erklärt, dass das Gerät wie am Flughafen funktioniert und ein geschultes Auge erfordert, um verdächtige Gegenstände auf dem Bildschirm zu erkennen. Zuschauer können mitverfolgen, wie das Gerät funktioniert und wie man Gegenstände wie Schuhe identifiziert. Dies soll den Eindruck der Präzision und der technischen Möglichkeiten vermitteln.

Verhaftung und Drogenfund im PKW

02:51:36

Eine spannende Wendung: Die Kontrollmannschaft hat den richtigen Riecher für einen auffälligen PKW-Fahrer. Nach einer aufwendigen Durchsuchung des Fahrzeugs und einer Urinprobe, bei der der Fahrer kooperierte, stellen die Beamten einen klaren Drogenkonsum fest. Es handelt sich laut den Beamten um einen Kiffer aus den Niederlanden, der regelmäßig nach Polen fährt. Der Fahrer wird wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt und muss mit einer Geldstrafe von 750 Euro rechnen. Die Blutprobe ist gerichtsverwertbar.

Die Rolle des THW und des Versorgungszelts

03:04:22

Das Stream-Team stellt das Technische Hilfswerk (THW) vor, das für die logistische Unterstützung sorgt. Ein THW-Mitarbeiter erklärt, dass sie für die Stromversorgung mit Generatoren und für die Beheizung der Zelte verantwortlich sind, damit die Einsatzkräfte arbeiten können. Im Versorgungszelt werden Getränke und Snacks für die Beamten zur Verfügung gestellt. Die Kooperation mit dem THW wird als äußerst wertvoll und entscheidend für den reibungslosen Ablauf der Großkontrolle beschrieben.

Details des Drogenfundes und weitere Verstöße

03:17:04

Der Offizier Summer gibt ein detailliertes Update zum verhafteten Fahrer. Dieser war unter dem Einfluss von THC und gestand, alle zwei Tage zu kiffen, was in Deutschland seit April 2024 legal ist. Das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss ist jedoch eine Ordnungswidrigkeit. Zusätzlich wurde im Auto lose transportierte Benzinkanister festgestellt, was ein Verstoß gegen die Gefahrgutvorschriften ist. Der Zoll fand zudem Drogen in verschiedenen Aggregatzuständen, was zu einem Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Einführens von Betäubungsmitteln führt.

Vorstellung des Streifenwagens der Polizei

03:25:15

Als Ausklang gibt das Stream-Team einen Einblick in einen Polizeistreifenwagen. Sie zeigen die Nissenleuchten, die für die Absicherung von Unfallstellen oder Gefahrenbereichen verwendet werden, und die Helme, die bei harten Einsätzen zum Einsatz kommen. Die Vorstellung soll die tägliche Ausrüstung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Streifenwagens veranschaulichen, bevor der Stream mit mehrfachen technischen Unterbrechungen endet.

Abschluss des Live-Streams

03:30:09

Nach mehreren Verbindungsabbrüchen und technischen Problemen wird der Stream beendet. Das Team bedankt sich für das große Interesse und die zahlreichen neuen Follower. Sie kündigen an, ähnliche Streams in Zukunft öfter zu machen, auch mit anderen Beamten und Themenschwerpunkten. Die Absage erfolgt aus einem unglücklichen Zeitpunkt, mitten in einer länger andauernden Maßnahme, aber die Kamera wird aus Respekt vor der laufenden Ermittlung abgeschaltet. Alle Beamten verabschieden sich und wünschen den Zuschauern schöne Weihnachten.