Nach 14 Tagen zurück im Dienst...bitte keine schweren Fragen

Nach Urlaubspause zurück im Dienst

Transkription

Es wurde berichtet, dass eine Pause von zwei Wochen absolviert wurde, die durch Urlaub und Krankheit verursacht wurde. Bei der Rückkehr wurde das Publikum begrüßt und humorvoll darauf hingewiesen, dass es Zeit benötige, um sich wieder vollständig in den Dienst zu gewöhnen. Ein persönliches Thema war auch die Rückkehr des Hundes Nugget aus dem Urlaub.

Just Chatting
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Just Chatting

Begrüßung und Urlaubsrückkehr

00:04:54

Nach einer zweiwöchigen Pause, die aufgrund von Urlaub und Krankheit notwendig war, begrüßen die Streamer ihr Publikum und geben einen humorvollen Hinweis darauf, dass sie sich erst wieder in den Dienst gewöhnen müssen. Sie betonen, dass sie nun wieder voll da sind und aufhaken, ihre Akkus geladen sind. Der Hund Nugget, der ebenfalls im Urlaub war, erwähnt ebenfalls, wofür es Applaus aus dem Chat gibt.

Urlaubsberichte und Arbeitszeitmodell

00:06:44

Ein Streamer berichtet von einem Snowboardurlaub im Zillertal mit Kaiserwetter, erwähnt kleine Verletzungen bei anderen, und gibt einen Einblick ins dienstliche Arbeitszeitmodell. Er erklärt die Spielraumregelung zwischen Minus-40 und Plus-80 Stunden, die zur Jahresende wieder auf Null ausgeglichen wird, um Kapitierungen zu vermeiden. Der andere Streamer hatte ebenfalls Urlaub und nutzte viele Überstunden.

Interaktionen und Anekdoten

00:08:35

Der Stream präsentiert eine Reihe von Chat-Interaktionen: Einer der Streamer zeigt sich begeistert von Saschas 25-Streams-Serie und teilt positives Feedback zur Polizei Hannover. Er berichtet von seinen persönlichen Einkäufen als Belohnung, darunter ein Paddle-Set, und diskutiert über die Möglichkeit, intern eine Paddle-Mannschaft zu gründen. Zudem werden positive Erlebnisse mit der Unterstützungseinheit VE erwähnt.

Polizeiarbeit im Fokus: Autobahnstreife und Marathon

00:10:31

Die Polizisten klären ihre dienstlichen Tätigkeiten, die hauptsächlich auf Autobahnen stattfinden, und beschreiben ihre Zusammenarbeit mit dem Zentralen Verkehrsdienst bei Großlagen wie dem Hannover-Marathon. Sie erwähnen, dass sie personalmäßig unterstützt werden und selbst teilnehmen. Auch Flirtversuche im Dienst werden thematisiert, wobei sie professionell bleiben und Strafen nicht schmälern.

Sachberatung zu Rechtsthemen

00:20:58

Es werden konkrete rechtliche Fragen aus dem Chat aufgegriffen. Ein Nutzer fragt nach den Konsequenzen bei Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Firmenwagen; die Antwort lautet, dass der Fahrer und nicht die Firma haftet. Ein weiterer Nutzer fragt nach der Möglichkeit, alkoholisierten Mitarbeitern den Zugang zu Firmenfahrzeugen zu verwehren und darf die Polizei einschalten, wenn dieser sich nicht daran hält.

Waffenverbote und Öffentlicher Raum

00:27:56

Zum Thema des neuen landesweiten Waffenverbots im ÖPNV wird erklärt, dass solche Maßnahmen es erleichtern, verdachtsunabhängig zu kontrollieren und Waffen präventiv sicherzustellen. Ein weiterer Nutzer fragt nach dem Filmen im öffentlichen Raum; die Antwort ist, dass es grundsätzlich erlaubt ist, aber auf Wunsch der fotografierten Person gestoppt werden muss oder diese sich entfernen kann.

Bürgernähe und Aufklärung

00:36:22

Immer wieder wird der Bildungs- und Aufklärungsauftrag betont. Ein Nutzer berichtet von einem problematischen Ex-Partner, und es werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben: Grenzen klar kommunizieren und andauernde Stalking-Vorfälle dokumentieren, um der Polizei eine Gefahrenprognose zu ermöglichen. Auch zur Aufregung vor einem Schauspiel wird ein Tipp gegeben: Man solle die Situation offen angehen und nutzen.

Verhältnis von Exekutive und Politik

00:47:08

Zum Abschluss wird die Frage nach dem politischen Charakter des Streams aufgegriffen. Darauf wird klar geantwortet, dass die Polizei als Exekutive die von der Politik beschlossenen Gesetze umsetzt, aber nicht in politische Debatten eintritt. Der Zweck des Streams sei es, nahbar und greifbar für die Bürgerschaft zu sein und Fragen rund um den Beruf zu beantworten.

Polizeiarbeit im Fokus und Swatting-Vorfälle

00:48:00

Der Streamer betont, dass der Kanal ausschließlich der Polizeiarbeit gewidmet ist und sich von Politik distanziert. Es wird klargestellt, dass das Ziel des Streams ist, einen Einblick in den Berufsalltag zu geben, ohne dabei kommerzielle Absichten zu verfolgen. Ein zentrales Thema ist das vermehrte Auftreten von Swatting-Vorfällen, wo Anrufer fälschlicherweise eine Straftat vortäuschen, um massive Polizeieinsätze auszulösen. Hierbei wird betont, dass nicht nur der Anrunder, sondern auch der eigentliche Täter, der die Situation inszeniert, strafrechtlich verfolgt wird. Ein konkretes Beispiel wird geschildert, bei dem ein Zuschauer einen Streamer vorsätzlich der falschen Anschuldigung bezichtigte, was zu einem polizeilichen Einsatz führte.

Verkehrsdelikte und Technik am Steuer

00:54:17

Ein weiterer Schwerpunkt ist die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Es wird erklärt, dass die Benutzung elektronischer Geräte während der Fahrt grundsätzlich verboten ist und dies weit gefasst ist. Es wird unterschieden zwischen fester verbauter Technik, wie einem Navigations- oder Infotainmentsystem, das bedient werden darf, und Geräten, die in der Hand gehalten werden. Dashcams werden als zulässig angesehen, da sie nicht aktiv bedient werden. Der Streamer beschreibt auch absurde Fälle, bei denen LKW-Fahrer versuchen, während der Fahrt Mikrowellen oder Gaskocher zu benutzen. Im Gegensatz dazu werden Actioncams in Polizeifahrzeugen als unproblematisch angesehen, da sie lediglich laufen und nicht aktiv bedient werden.

Dienstressige Situationen und Gefahrenmomente

01:00:23

Es werden persönliche Erlebnisse aus dem Dienst geschildert, die eine erhebliche psychische Belastung darstellten. Eine Situation beschreibt den nächtlichen Einsatz an einem verunglückten LKW bei extrem schlechter Sicht. Ein nachfolgendes Fahrzeug fuhr mit überhöher Geschwindigkeit auf den Streifenwagen zu, wodurch der Beamte nur knapp dem Tod entging, indem er über die Mittelleuchte sprang. Ein weiteres Erlebnis bezieht sich auf einen Überfall, bei dem der Täter die Polizisten überraschte und eine Frau als Geisel nahm. Der Beamte beschreibt, wie er und sein Kollege den Täter durch überlegene Gesprächsführung dazu brachten, die Waffe fallen zu lassen, bevor er festgenommen werden konnte.

Ausbildung, Training und Umgang mit speziellen Fällen

01:04:45

Der Streamer geht auf die regelmäßigen Schulungen der Polizisten ein. Neben dem jährlichen Schießtraining wird das ACT-Training (Angriffs- und Zugriffstechniken) hervorgehoben, das es Beamten ermöglicht, Verdächtige unter Kontrolle zu bringen. Auch der Umgang mit unsichtbaren Behinderungen, wie das Tragen des Sonnenblumen-Symbols, wurde thematisiert. Hier wird der Grundsatz der Respektvoller Kommunikation betont, um Ängste abzubauen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Auch die Methode, wie Streifenwagenpaare mit Beamten unterschiedlichen Geschlechts eingesetzt werden, wird erläutert, um sowohl bei Durchsuchungen als auch in Gesprächen wie bei häuslicher Gewalt sensibler agieren zu können.

Genehmigung des Streams und Polizeipräsenz

01:17:00

Es wird der langwierige Genehmigungsprozess für den Twitch-Kanal thematisiert, der über ein Jahr dauerte und die Unterstützung der Führungsebene und des Ministeriums erforderte. Der Stream wird als einzigartiges Pilotprojekt der Polizei Hannover beschrieben, das es Beamten ermöglicht, ohne jegliche Monetarisierung zu agieren. Es wird betont, dass der Stream einen persönlichen, direkten Kontakt zur Öffentlichkeit schafft, der ergänzend zu traditionellen Formen der Aufklärung wie Schulbesuchen oder Messen genutzt wird. Die Vorteile der Plattform Twitch liegen in der weiten Reichweite und der Möglichkeit, mit einem geringen Personalansatz viele Menschen zu erreichen.

Engagement in der Öffentlichkeit und Präsenz im Land

01:26:44

Der Streamer berichtet über das aktive Engagement des Teams außerhalb des digitalen Raums. So nahm die Polizei Hannover am Orange Run, einem Lauf gegen Gewalt an Frauen, teil, und auch für den 'Run for Respect' ist etwas geplant. Die Teilnahme an solchen Karriere-Events und an Messen, wie die Blaulichtmeile in Braunschweig, wird als wichtiger Teil der Polizeiarbeit gesehen. Die Bedeutung der kurzen Anfahrtszeiten in Stadtgebieten wie Hannover wird hervorgehoben, da diese im Notfall lebensrettend sein können. Im ländlichen Raum hingegen gestaltet sich die Erreichbarkeit von Einsatzorten oft deutlich schwieriger und zeitaufwändiger.

Einsatzfahrten und Verkehrsrisiken

01:31:22

Die Polizei Hannover betont, dass auch bei Einsatzfahrten die Verkehrssicherheit oberste Priorität hat. Obwohl Sonderrechte in Anspruch genommen werden können, muss stets auf Umfeld und Gegebenheiten reagiert werden. Die Unfallgefahr steigt dabei signifikant an, insbesondere durch abgelenkte Verkehrsteilnehmer wie Personen mit Kopfhörern, was eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Die Leitstelle Hanno entscheidet grundsätzlich, ob Blaulicht und Martinshorn einzuschalten sind und wird bei Einsätzen informiert, um die Wegerights freizuschalten.

Rettungsgasse: Richtige Bildung und Pflichten

01:34:07

Eine Rettungsgasse ist gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) verpflichtend, wenn der Verkehr zum Stillstand kommt oder Schrittgeschwindigkeit herrscht. Die korrekte Bildung ist essenziell: Auf mehrspurigen Straßen muss sich der gesamte Verkehr so weit wie möglich nach links zur Fahrbahnbegrenzung orientieren, um einen Korridor von etwa vier Meter Breite für Einsatzfahrzeuge zu schaffen. Der Standstreifen darf in solchen Fällen nicht befahren werden, sondern dient nur für Pannen oder Unfälle. Bei rollendem Verkehr ist das Bilden einer Rettungsgasse hingegen nicht vorgeschrieben, da die Einsatzfahrzeuge sich ihren Weg durch den Verkehr bahnen müssen.

Verhalten bei Annäherung von Einsatzfahrzeugen

01:46:47

Wenn sich Einsatzfahrzeuge im fließenden Verkehr nähern, müssen Verkehrsteilnehmer nicht sofort eine Rettungsgasse bilden. Die Pflicht besteht darin, sich über die rechte Spur beziehungsweise den Standstreifen zu orientieren, um den linken Fahrstreifen für die Einsatzkräfte freizugeben. Manövriere wie plötzliches Bremsen oder Ausweichen nach links können für die Einsatzfahrzeuge und den restlichen Verkehr äußerst gefährlich sein und gefährliche Slalom-Situationen erzeugen. Das Ziel ist es, den Verkehrsfluss möglichst ruhig und ohne gefährliche Spurwechsel zu gewährleisten.

Verifikation von Polizeibeamten

01:38:49

Im Zweifelsfall hat jeder Bürger das Recht, die Identität einer Person in Polizeiuniform zu überprüfen. Hierfür ist der Dienstausweis der wichtigste Beleg, eine Plastikkarte mit fälschungssicheren Merkmalen. Ergänzend können Beamte der Kriminalpolizei oval Marken führen, die jedoch nicht zwingend vorgeschrieben sind. Sollte weiterhin Unsicherheit bestehen, kann die Polizei über die Notrufnummer 110 kontaktiert werden, um die Einsatzort und die Identität des Beamten in der Leitstelle verifizieren zu lassen.

Gaffen und unangemessenes Filmen von Unfallstellen

02:02:19

Die Polizei spricht sich vehement gegen das Gaffen und das Filmen von Unfallstellen aus, insbesondere wenn es sich um schwere Unfälle mit Personenschäden handelt. Dieses Verhalten wird als pietätlos und geschmacklos empfunden, verletzt die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen und kann auch strafrechtlich relevant sein. Die Polizei geht aktiv gegen solche Handlungen vor und kann Ermittlungen einleiten, um die verantwortlichen Personen zur Verantwortung zu ziehen, die solche Inhalte online verbreiten.

Selbstjustiz und rechtliche Konsequenzen

02:10:22

Bürgern ist ausdrücklich untersagt, Selbstjustiz zu üben, wie z. B. durch Ausbremsen anderer Verkehrsteilnehmer, Beleidigungen oder Zeigen des Mittelfingers. Solche Handlungen sind selbst strafrechtlich relevant und können zu Anzeigen, Geldstrafen und Punkten in Flensburg führen. Die Aufgabe der Verkehrsteilnahme ist es, sich über Verkehrsverstöße zu ärgern, nicht, diese aktiv zu ahnden. Stattdessen wird empfohlen, auffälliges Verhalten der Polizei zu melden, um diese entsprechend einschreiten zu lassen.

Informationen und Hinweise für die Polizei

02:12:45

Die Polizei Hannover ermutigt die Bürger zur Meldung von verdächtigen Situationen oder auffälligen Fahrzeugen. Jeder Bürger ist ein Auge und Ohr im Straßenverkehr und kann so wichtige Informationen liefern, die die Polizei selbst nicht vor Ort erfassen kann. Bei begründeten Bedenken kann die Polizei unter der 110 angerufen werden, die örtliche Dienststelle kontaktiert oder Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel gesichert werden. Eine solche Beweissicherung ist im Gegensatz zur privaten Nutzung des Handys während der Fahrt erlaubt.

Fahrverbot für Minderjährige

02:13:46

Das Autofahren für Minderjährige, insbesondere für 14-Jährige, ist strengstens verboten und stellt eine Straftat nach § 21 StGB (Fahren ohne Fahrerlaubnis) dar. Die Polizei wird hierbei konsequent einschreiten und die entsprechenden Verfahren einleiten. Dies gilt unabhängig von der regionalen Prägung, selbst in ländlichen Gebieten. Der Hinweis, dass Minderjährige teilweise schon Auto fahren durften, entspricht nicht dem geltenden deutschen Recht und wird nicht toleriert. Bei Verdacht sollte die Polizei unverzüglich informiert werden.

KI und Beweismittel in der Ermittlung

02:15:33

Zu Beginn des Streams wird das Thema Künstliche Intelligenz als zentrale Herausforderung bei der Beweisführung angesprochen. Es wird diskutiert, wie sich die Verfälschung von Beweismitteln durch Deepfakes und andere KI-generierte Inhalte auf die Ermittlungsarbeit auswirkt. Die Polizei sieht hierin ein großes Risiko und betont die absolute Notwendigkeit der kritischen Überprüfung aller Informationen, da der Glaube an das, was man sieht, gefährlich sein kann. Man muss immer wachsam bleiben und Fakten überprüfen.

Einsatzgebiete von KI in der Polizei

02:16:35

Es wird erläutert, in welchen spezifischen Bereichen der Polizei KI bereits zum Einsatz kommt und wie sie die tägliche Arbeit erleichtern kann. Dies reicht von der Unterstützung bei Routineaufgaben wie dem Verfassen von Vermerken bis hin zu komplexen Anwendungen wie der automatisierten Auswertung von Bild- und Videomaterial. Die Polizei hat spezialisierte Abteilungen eingerichtet, um Potenziale und Risiken der Technologie zu erforschen und gezielt in die operative Arbeit zu integrieren.

Privatsphäre im Internet und Schutz von Kinderbildern

02:18:18

Ein zentrales Thema ist die Verantwortung von Eltern bezüglich der Veröffentlichung von Fotos ihrer Kinder im Internet. Die Polizisten äußern ihre Unverständnis für diese Praxis, da Kinder der Möglichkeit fehlen, über die Veröffentlichung selbst zu entscheiden. Es wird eindringlich darauf hingewiesen, dass das Internet die Daten nie vergisst und diese von Crawlern gesammelt werden können, was die Kinder potenziell gefährdet und deren Bilder für missbräuchliche Zwecke missbraucht werden könnten.

Die Arbeit des Phantomzeichners

02:21:05

Das Gespräch dreht sich anschließend um die Aufgabe des Phantomzeichners bei der Polizei. Es wird von einem konkreten Fall im Ermittlungsdienstpraktikum berichtet, bei dem die Beschreibung eines Zeugen so treffend war, dass der Täter anhand der resultingen Skizze identifiziert werden konnte. Die Arbeit wird als komplex und wertvoll beschrieben, und es wird angemerkt, dass moderne Technologie wie digitale Zeichenplatten die Prozesse optimiert.

Informationsaustausch und Ankündigungen

02:23:29

Moderatoren und Chat interagieren intensiv. Die Polizei kündigt an, in naher Zukunft weitere interessante Gäste im Stream begrüßen zu können. Außerdem wird auf den Studiengang „Verwaltungsinformatik für die Polizei“ an der Uni Hannove hingewiesen, der speziell für den Polizeidienst ausgelegt ist und noch Bewerbungsfristen bis Ende April hat. Der Stream endet mit der Ankündigung eines Raids auf den Kanal „Joe Will Kaline“.

Handlungsempfehlungen bei häuslicher Gewalt

02:37:22

Eine Zuschauerin fragt, was zu tun ist, wenn Nachbarn nachts laut streiten und sich gegenseitig beschimpfen. Die Polizei betont, dass in solchen Fällen immer der Notruf (110) gewählt werden sollte. Auch wenn es sich nur wie ein Streit anfühlt, könne der Beginn von häuslicher Gewalt oder einer handgreiflichen Auseinandersetzung vorliegen. Die Polizei prüfe im Zweifel die Aktenlage und könne eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Ein unnötiger Anruf existiere nicht.

Neue Leitstelle und digitale Ermittlungen

02:42:55

Es wird über den Bau einer neuen, großen Leitstelle in Hannover gesprochen, die die Arbeit der Disponenten und Einsatzkräfte verbessern soll. Gleichzeitig wird die Tätigkeit der digitalen Ermittlungen am Landeskriminalamt (LKA) thematisiert. Diese Abteilung beschäftigt sich intensiv mit Themen wie Swatting, Erpressung im Netz und die Auswertung digitaler Spuren, um im digitalen Raum effectively tätig werden zu können.

Schutz vor Swatting und Datenhygiene

02:49:16

Im Hinblick auf das Thema Swatting gibt die Polizei konkrete Handlungsempfehlungen an Streamer und Nutzer. Der wichtigste Schutz ist eine restriktive Datenhygiene: Im Internet sollten so wenig persönliche Informationen wie möglich preisgegeben werden. Wer als Streamer bedroht oder bereits Opfer von Doxing geworden ist, wird ermutigt, dies bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. Ein Vermerk im polizeilichen System sensibilisiert die Einsatzkräfte im Ernstfall.