IRL aus dem Labor im LKA - It's Science, Twitch 2.0!
Neues aus dem Kriminallabor: Wissenschaft live erlebt
Im Landesamt für Verfassungsschutz Niedersachsen wird heute nicht theoretisch, sondern ganz praktisch gearbeitet. Gäste erhalten exklusiven Einblick in die Arbeit des Kriminaltechnischen Instituts, wo Asservate aus der Drogenkriminalität aufbereitet und analysiert werden. Von der sicheren Probenvorbereitung bis zur komplexen chemischen Untersuchung zeigen Mitarbeitende ihre präzisen Abläufe, während Schutzausrüstung und Sicherheitsvorschriften Leben retten.
Streamstart und Ankündigung des LKA-Labortermins
00:06:22Der Stream beginnt mit der Ankündigung eines besonderen Termins im Gegensatz zu bisherigen Streams: Die Moderation erwähnt, dass sie heute im Landesamt für Verfassungsschutz Niedersachsen (LKA) zu Gast sind, um ein Labor zu zeigen. Der Streamer betont, dass dies ein lang geplanter Termin ist, der nun endlich realisiert wurde. Die Moderation erklärt, dass sie sich im Keller des Kriminaltechnischen Instituts (KTI) befinden, einem Standort des LKA, den der Streamer selbst kaum kennt. Trotz anfänglicher Akustikprobleme gelingt der Start des Streams reibungslos, und es wird die Anwesenheit von Gästen und Mitarbeitern des LKA bestätigt.
Vorstellung von Kim und Einführung ins toxikologische Labor
00:10:33Die Moderation holt Kim, eine technische Assistentin der Toxikologie im LKA, ins Gespräch. Kim berichtet über ihren Werdegang: Seit 2019 im LKA, zuvor in Lebensmittel- sowie Verbraucherschutztätigkeiten und einem Praktikum. Der Streamer und Kim tauschen sich über ihre Erfahrungen mit Chemie aus, wobei der Streamer humorvoll seine mäßigen schulischen Leistungen einräumt. Kim erklärt, dass ihr Bereich für die Untersuchung von Betäubungsmitteln, Giften und Körperflüssigkeiten zuständig ist – jedoch nicht alle Toxine direkt bearbeitet werden. Sie erwähnt auch den mobilen Labor-Truck des LKA. Die Moderation wirft Medienwerbung für Kims Instagram-Account ein, um Zuschauerfragen zu ermöglichen.
Übergang ins Labor und Sicherheitsvorkehrungen
00:18:31Die Gruppe begibt sich in das toxikologische Labor des KTI. Der Streamer betont, dass es sich hier um echte Beweisstücke handelt, die zwar präpariert seien, aber dennoch höchste Sorgfalt erfordern. Kim führt eine Sicherheitsbegehung durch: Es werden Labor-Kittel, Handschuhe und Schutzbrillen angelegt, da selbst harmlose Substanzen bei unsachgemäßer Handhabung gefährlich werden können. Die Moderation hebt die strikten Hygienevorschriften und Arbeitsabläufe hervor, die notwendig sind, um Kontaminationen zu vermeiden. Der Raum ist mit speziellen Absaugvorrichtungen ausgestattet, um Staub und Dämpfe zu kontrollieren.
Praktische Demonstration: Analyse eines Asservats
00:29:27Kim und der Streamer beginnen mit der praktischen Demonstration eines typischen Verfahrens: Ein Asservat – ein mit Betäubungsmittel gefüllter Beutel – wird ausgepackt und dokumentiert. Bestandteile wie Vermassungen, Formen (z. B. oblong) und optische Merkmale werden beschrieben. Der Streamer zerlegt die Proben vorsichtig mit Hammer und Mörser, um sie für spätere Analysen vorzubereiten. Dabei wird betont, dass selbst geringste Kontaminationen das Ergebnis verfälschen könnten. Anschließend erfolgt die Vorbereitung für die chemische Analyse: Die Proben werden gewogen, fotografiert und mit Barcodes versehen, die direkt in das polizeiliche Vorgangssystem eingespeist werden.
Vorbereitung der Proben für die Analyse
00:40:47Die nächste Phase ist die Aufbereitung der Proben für die eigentliche Analyse. Kim erklärt, dass man bei kleinen Mengen mehrere Tabletten aus einer Charge prüft, um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten. Es wird zwischen Mahlwerkzeugen (z. B. einer Mühle oder einem Mörser) gewählt, wobei die Mühle besonders effizient ist, aber Vorsicht erfordert, um Substanzverlust zu vermeiden. Die Moderation dokumentiert die Schritte detailliert und betont, dass diese Arbeit nicht nur aus Laborunterricht besteht: Im Hintergrund geht es um reale Beweisstücke mit juristischen Konsequenzen. Vorbereitende Tests werden demonstriert, um Wirkstoffe zu identifizieren.
Durchführung der Analyse und auftretende Herausforderungen
00:49:24Aufgrund der begrenzten Showtime werden die Analysegeräte nicht live betrieben, aber Kim erklärt den Prozess: Nach der Homogenisierung der Proben erfolgt die Messung durch spezialisierte Teams. Dabei entstehen deutliche Geräusche, und Schutzausrüstung wie FFP2-Masken oder Atemschutz ist bei bestimmten Substanzen Pflicht. Die Moderation wirft fiktive Breaking-Bad-Vergleiche ein, die Kim souverän abwehrt. Stattdessen wird auf die Arbeit der Technischen Einsatz-Teams (TE) verwiesen, die bei hochgefährlichen Ermittlungen assistieren. Die Streamer betrachten auch die logistischen Herausforderungen wie Lärm oder Materialverschleiß und erklären, warum gewisse Schritte hierarchisch nach Ablaufplänen erfolgen.
Spezialfälle und Gemeinschaftsarbeit im Labor
00:53:45Kim und der Streamer diskutieren über Ekelfaktoren im Labor, z. B. bei der Untersuchung von Hundeködern oder Erbrochenem. Sie heben hervor, dass emotionale Distanz entscheidend ist, aber auch körperliche Belastbarkeit. Kim erklärt, dass das LKA keine radioaktiven Stoffe untersucht (diese Aufgabe obliegt anderen Behörden wie dem NLWKN), aber spezielle Detektionsgeräte einsetzt. Die Moderation fragt nach Schutzanzügen, die in Abhängigkeit vom Gefahrenpotenzial getragen werden. Kim betont zudem die Teamarbeit: Jeder Mitarbeiter ist auf bestimmte Analyse-Schritte spezialisiert, und komplexe Fälle werden durch Koordination mehrerer Teams bearbeitet.
Abschluss und Ausblick auf zukünftige Inhalte
00:57:32Mit einer abschließenden Reinigungsrunde endet der erste Teil des Streams. Die Moderation wirft einen humorvollen Blick auf Alltagsgegenstände wie Brokkoli oder Pizzasteig, um die Vorführung des Zerkleinerungsgeräts zu rationalisieren. Kim lädt zu weiteren Fragen auf ihrem Instagram-Account ein. Zum Abschluss kündigt die Moderation weitere Streams mit anderen Abteilungen des LKA an, z. B. zur Physik oder Explosivstoffanalytik – in Zusammenarbeit mit externen Partnern. Der Streamer dankt allen Zuschauern und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige LKA-Content-Streams, die über Toxikologie hinausgehen.
Arbeitsabläufe und Laborhygiene im toxikologischen Analysebereich
01:01:01Die Streamteilnehmenden demonstrieren die präzisen Arbeitsabläufe bei der Aufbereitung von Asservaten, insbesondere der Umgang mit feuchtem Pflanzenmaterial. Zunächst wird das Material in einer Laborspülmaschine vorgereinigt, bevor es weiterverarbeitet wird. Ein zentraler Punkt ist die gründliche Reinigung aller Laborgeräte, um Kontaminationen zu vermeiden. Dabei wird betont, dass jedes Teammitglied seinen Beitrag zur Sauberkeit leisten muss, da selbst scheinbar kleine Spuren die Analyseergebnisse verfälschen könnten. Die Trocknung des Materials ist essenziell, um homogene Proben für weitere Untersuchungen zu erhalten.
Technische Herausforderungen und Gerätevorstellung
01:02:41Es wird auf die technischen Limitationen von Küchenmaschinen hingewiesen, die für die Zerkleinerung von getrocknetem Material ungeeignet sind. Stattdessen kommen spezielle Mühlen zum Einsatz, die das Material bis zur Konsistenz eines grünen Pulvers zermahlen. Dies ist notwendig, um eine homogene Probe zu erstellen, die keine Rückstände von Stängeln oder Blättern enthält. Zudem wird die Bedeutung von trockenem Material für präzise Analysen unterstrichen, da feuchte Substanzen zu verfälschten Ergebnissen führen können.
Vortests und Sicherheitsvorkehrungen im Labor
01:04:33Vor der Durchführung von Hauptanalysen wie Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) werden Vortests an den Proben vorgenommen. Diese Tests dienen dazu, grundlegende Eigenschaften der Substanzen zu ermitteln und die weitere Analyseplanung zu ermöglichen. Parallel wird auf die strengen Sicherheitsvorkehrungen hingewiesen: Notduschen, Augenduschen und Beatmungsbeutel sind griffbereit, um im Notfall schnell reagieren zu können. Die Gefahr von Substanzen wie Fentanyl wird thematisiert, allerdings wird betont, dass die Laborumgebung durch standardisierte Abläufe und Schutzausrüstung sicher ist.
Qualitätsmanagement und spezielle Analysemethoden
01:06:27Die Qualitätssicherung spielt im Labor eine zentrale Rolle. Es wird auf strenge Dokumentations- und Kontrollverfahren verwiesen, die durch Qualitätsmanagement(QM)-Listen geregelt werden. Diese Listen enthalten detaillierte Anweisungen zu Arbeitsabläufen und sind unerlässlich für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Zudem werden spezielle Geräte wie Massenspektrometer vorgestellt, die zur Identifizierung von Substanzen eingesetzt werden. Obwohl nicht alle Geräte gezeigt werden können, wird die Komplexität der Analysen betont, die über einfache chemische Reaktionen hinausgehen.
Identifizierung und Bedeutung von Pilzarten und Substanzmarkierungen
01:09:00Es wird die Identifizierung des spitzkegeligen Kahlkopfs (Psilocybe semilanceata) thematisiert, der Psilocybin enthält, aber nicht tödlich wirkt. Zudem werden typische Markierungen auf Kokainplatten oder -tabletten erklärt, die von den Hersteller:innen stammen und zur Identifizierung der Substanz dienen können. Diese Markierungen können eingestanzt oder aufgeprägt sein und geben Hinweise auf die Herkunft oder die verarbeitende Gruppierung. Die Streamteilnehmenden zeigen dabei visuelle Beispiele und erklären die Bedeutung dieser Symbole im Kontext der Drogenkriminalität.
Neue psychoaktive Substanzen (NPS) und ihre Gefahren
01:13:13Ein zentrales Thema ist die wachsende Zahl neuer psychoaktiver Substanzen (NPS), die oft als harmlose Vapes oder Pulver getarnt sind. Diese Substanzen können in unterschiedlichsten Formen auftreten – als Blüten, Pulver oder in E-Zigaretten. Besonders gefährlich ist, dass sie oft mit anderen, potenziell tödlichen Stoffen versetzt sind. Die Streamteilnehmenden warnen eindringlich davor, solche Substanzen ungefragt zu konsumieren, selbst wenn sie von als vertrauenswürdig eingestuften Personen stammen. Die Kombination aus Unwissenheit und der Unberechenbarkeit von NPS führt immer wieder zu lebensbedrohlichen Vergiftungen.
Vapes und die Tücken ihrer Qualitätssicherung
01:33:19Das Thema Vapes wird vertieft, insbesondere die Risiken durch manipulierte oder illegal hergestellte Produkte. Diese können mit NPS oder anderen gefährlichen Substanzen versetzt sein, die zu schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen. Die Streamteilnehmenden erklären, dass selbst Produkte, die legal im Handel erhältlich sind, verfälscht sein können. Sie betonen die Wichtigkeit, auf offizielle Zertifzierungen und kontrollierte Quellen zu achten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bereits zwei Züge einer kontaminierten Vape zu Atemstillstand führen können – eine Gefahr, die insbesondere junge Menschen betrifft.
Sicherheitsprotokolle und spezialisierte Analysetechniken
01:44:50Die Arbeitsabläufe im toxikologischen Labor umfassen strenge Sicherheitsprotokolle, die sowohl die Arbeitsplatzsicherheit als auch die Qualität der Analysen gewährleisten. Dies schließt den Umgang mit potentiell explosiven oder hochgiftigen Substanzen ein, wie am Beispiel des Sprengstoffs HMTD verdeutlicht wird. Zudem werden spezielle Techniken wie die korrekte Handhabung von Messkolben und die Bedeutung des Meniskus bei Volumenmessungen erklärt. Die Streamteilnehmenden zeigen dabei, wie präzise Arbeitsmethoden im Labor durchgeführt werden, um valide Ergebnisse zu erzielen.
Kooperationen und Recruiting: Polizei Niedersachsen auf dem Hurricane Festival
01:54:23Neben der Laborarbeit wird die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Niedersachsen thematisiert. Ein aktuelles Event ist das Hurricane Festival, bei dem die Polizei Niedersachsen gemeinsam mit der Akademie vor Ort ist. Ziel ist es, durch Informationsstände und interaktive Angebote wie Challenges junge Menschen für eine Polizeilaufbahn zu begeistern. Dabei werden Giveaways wie schnelle Brillen oder Fischerhüte verteilt. Die Streamteilnehmenden betonen die Bedeutung solcher Veranstaltungen, um Vertrauen in die Polizei aufzubauen und gleichzeitig Nachwuchs zu gewinnen.
Einführung in Laborgeräte und Sicherheitsvorschriften
02:02:45Der Stream beginnt mit einer Einführung in die Funktionsweise und Namen verschiedener Laborgeräte. Kim erklärt die Verwendung einer Dispensette, einem Gerät zum präzisen Dosieren von Flüssigkeiten, und hebt die Bedeutung von Schutzausrüstung wie Handschuhen und Schutzbrillen hervor. Besonders betont wird die Gefährlichkeit bestimmter Lösemittel, etwa chlorophormhaltiger Substanzen, und die damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen im Labor. Zudem wird auf die Verwendung von Kolbenhubpipetten eingegangen, die ein präzises Pipettieren ohne Berühren der Flüssigkeit ermöglichen, sowie auf die Notwendigkeit des Arbeitens unter Abzügen, um Exposition zu vermeiden.
Spezielle Waagen und Containments im Labor
02:08:10Es wird detailliert die Technik der im Labor verwendeten Waagen erläutert, insbesondere den Einsatz von sogenannten 'Wege-Containments', die um die Waagen herum angebracht sind. Diese Containments sorgen für einen kontrollierten Luftstrom und verhindern Wackelbewegungen, die durch starke Luftströmungen in herkömmlichen Abzügen entstehen können. Dies ermöglicht ein präzises Einwiegen von Substanzen wie THC-Proben, die für chemische Analysen benötigt werden. Kim demonstriert den Prozess des Einwiegens und erklärt die Kalibrierung der Waagen, wobei betont wird, dass das genaue Abgleichen der eingewogenen Menge mit Kalibriergraden entscheidend für die Genauigkeit der Analysen ist.
Chemische Analysemethoden: Infrarotspektrometrie und DC-Analyse
02:13:34Kim führt praktische Demonstrationen chemischer Analysemethoden durch. Zunächst wird ein Infrarotspektrometer (IR) vorgestellt, das durch Laserbestrahlung und Spektrenabgleich Substanzidentifikationen ermöglicht – etwa um herauszufinden, ob eine Probe reines Kokain oder ein gestrecktes Produkt ist. Dazu wird eine Spektrenbibliothek abgleichen, wobei die Übereinstimmungsqualität angegeben wird. Anschließend wird eine Dünnschichtchromatographie (DC) durchgeführt, bei der Proben auf speziellen Karten aufgetragen und durch aufsteigende Lösemittel in ihre Bestandteile getrennt werden. Hier wird gezeigt, wie THC, CBN und CBD als getrennte Punkte auf der Karte sichtbar werden. Beide Methoden unterstreichen die Notwendigkeit mehrerer unabhängiger Analysen, um verlässliche Ergebnisse zu erzielen.
Berufliche Hintergründe und Herausforderungen im Labor
02:25:18Kim gibt Einblicke in ihre berufliche Laufbahn und die Arbeitsweise im LKA-Labor. Sie erklärt, dass die meisten Sachverständigen promovierte Chemiker oder Lebensmittelchemiker sind und dass es im Labor neben analytischen auch körperlich anstrengende Tätigkeiten gibt, etwa das Tragen von Ganzkörperanzügen oder das langwierige und präzise Vorbereiten großer Substanzmengen. Themenschwerpunkte sind die Schichtarbeit, die Methodenentwicklung zur Anpassung an neue Substanzen sowie die Bedeutung von Weiterbildung. Kim betont, dass trotz langsamerer, präziser Arbeit im Labor die Ergebnisse zuverlässiger sind als in Film-Darstellungen, wo Analysen oft unrealistisch schnell ablaufen. Der Stream endet mit einem Ausblick auf mögliche zukünftige Inhalte, etwa Materialanalytik oder Präsentationen physikalischer Analysemethoden.
Sicherungsverfahren und rechtliche Rahmenbedingungen
02:40:49Es wird hervorgehoben, dass das Labor für Niedersachsen alle Asservate mit Verdacht auf Betäubungsmittel untersucht und Gutachten für Gerichtsverfahren erstellt, die ohne diese Analysen nicht stattfinden könnten. Kim erklärt, dass Großmengen an Drogen oft repräsentativ an wenigen Proben getestet werden, und dass der Prozess der Asservatenanalyse von der Sicherung bis zur forensischen Untersuchung mehrere Tage bis zu einer Woche dauern kann. Fragen zur Finanzierung und Ausstattung des Labors werden verneint – besondere Analysen und Geräte seien stets vorhanden. Abschließend wird betont, dass zwar gelegentlich Streckmittel in Drogen nachgewiesen werden, aber die Analyse auf Reinheit und Zusammensetzung weiterhin im Fokus steht.
Sicherheitsvorführungen: Notdusche und Gaschromatographie
02:45:53Ein besonderes Highlight ist die Vorführung der Notdusche, die bei Kontakt mit gefährlichen Chemikalien oder Bränden genutzt wird. Kim erklärt die Funktionsweise der Notdusche und demonstriert deren Einsatz mit Wassernebel – verdeutlichend, dass diese Maßnahmen trotz hoher Sicherheitsstandards im Labor notwendig sind. Anschließend wird auf die Gaschromatographie (GC) als weiteres Analysegerät eingegangen, das besonders in der forensischen Chemie zur Trennung und Identifikation von Substanzgemischen verwendet wird. Im Stream wird betont, dass jedes Analysegerät spezifische Anwendungsbereiche hat und die Realität komplexer ist als oft in Filmen dargestellt.
Aktualität der Geräte und Qualitätssicherung
02:50:51Kim geht auf die regelmäßige Überprüfung der Analysegeräte ein, um deren Funktionsfähigkeit und Präzision sicherzustellen. Sie erklärt, dass während der Hersteller zwar die grundlegende Funktion nachweist, das Labor jedoch durch interne Kontrollen mit Referenzsubstanzen die Geräteleistung regelmäßig selbst verifiziert. Dies sei essenziell, um langfristig verlässliche Ergebnisse zu gewährleisten. Zudem werden Fragen zur Arbeitszeit unter Schutzausrüstung beantwortet – etwa, dass das Tragen von Ganzkörperanzügen bis zu zwei Stunden am Stück gehen kann, wobei kurze Pausen zum Trinken kurz möglich sind.