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10 Tage Frist für Polizeistudium
Noch 10 Tage bleibt Zeit, sich für das Polizeistudium in Niedersachsen zu bewerben. Die Polizei Hannover informierte in einem Livestream über die Zulassungsvoraussetzungen. Ein Realschulabschluss oder Abitur ist erforderlich. Der Auswahlprozess umfasst einen computergestützten Test, körperliche Prüfungen und ein strukturiertes Interview.
Einleitung und Bewerbungsaufruf
00:02:24Der Stream startet mit einer Begrüßung der Zuschauer und stellt fest, dass es sich um einen Primetime-Stream handelt. Die Hauptankündigung ist der sogenannte "Last Call", eine verbleibende Bewerbungsfrist von 10 Tagen für ein Polizeistudium am 1. September. Es wird angekündigt, dass in der zweiten Stunde ein Gast aus dem Präventionsteam in Garbsen zu Besuch sein wird, um Fragen rund um die Einstellungsbedingungen zu beantworten. Der Stream dient als direkter Kommunikationskanal, um die Polizeiarbeit transparent und nahbar zu machen und findet während der Dienstzeit statt.
Häufige Bewerberfragen und Voraussetzungen
00:04:13Zuschauer stellen vielfältige Fragen zu den Zulassungsbedingungen. Es wird das Alterslimit für die Bewerbung erklärt: Bewerber dürfen ihr 32. Lebensjahr noch nicht vollendet haben haben. Die Frage nach dem benötigten Schulabschluss beantwortet die Polizei mit der Flexibilität, dass sowohl ein Realschulabschluss als auch das Abitur zur Bewerbung berechtigen. Des Weiteren wird das Thema Quereinstieger angesprochen, wobei spezifische Regelungen für ehemalige Bundeswehrsoldaten und Absolventen eines Jurastudiums erwähnt werden, die in höhere Dienste einsteigen können.
Finanzierung des Streams und Polizeiarbeit
00:06:41Es wird die Finanzierung des Streams und der Polizei allgemein thematisiert. Die Polizei als Behörde wird grundsätzlich von Steuergeldern finanziert, was als normaler Teil der öffentlichen Verwaltung und der damit verbundenen Aufklärungsarbeit dargestellt wird. Der Stream selbst ist bewusst entmonetarisiert und wird nicht durch Spenden, Abos oder Werbung finanziert. Für Zuschauer entsteht kein finanzieller Aufwand. Die Funktionsfähigkeit der Polizei wird durch solche Formate nicht beeinträchtigt, da Streifenwagen und Leitstellen normal besetzt sind und Notfälle weiterhin bearbeitet werden.
Gehaltsinformationen und Diskurse
00:13:02Auf die Frage nach der Vergütung im gehobenen Dienst wird auf die öffentliche Besoldungstabelle für Niedersachsen verwiesen. Als Polizeikommissar nach Abschluss des Studiums beginnt die Einstiegsbesoldung in der Gehaltsstufe A9, was in etwa einem Nettogehalt von 2.500 bis 3.000 Euro entspricht. Dieses steigt durch die Erfahrungsstufen an und bietet langfristige finanzielle Sicherheit. Die Polizei ist eine sichere Einnahmequelle, da es sich um eine Beamtenstelle handelt. Die Diskussionskultur wird als offen beschrieben, auch wenn es zu kontroversen Themen wie der Bezahlung unterschiedliche Meinungen gibt.
Strafanzeigen und digitale Sicherheit
00:23:32Ein Zuschauer berichtet, dass sein YouTube-Kanal gehackt wurde und fragt, ob sich eine Anzeige lohnt. Die Polizei betont, dass es sich immer lohnt, Anzeigen zu erstatten, da so Muster erkannt und Straftäter ermittelt werden können. Für eine effektive Ermittlung ist es entscheidend, Screenshots und Beweismittel zu sichern. Für digitale Straftaten wird explizit die "Online-Wache" als Anzeigeweg empfohlen. Zusätzlich wird der Chat auf die Gefahren im Internet aufmerksam gemacht, da Beleidigungen und Straftaten hier verfolgt werden können, das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Notfallprotokolle und Chat-Verantwortung
00:29:13Die Erklärung, warum nur verifizierte Konten im Chat schreiben dürfen, wird mit dem Schutz der Nutzer in Notfallsituationen begründet. Bei Suizidankündigungen oder anderen akuten Gefahren können die hinterlegten Kontaktdaten genutzt werden, um Hilfe zu schicken. Dies ist eine polizeiliche Pflicht. Die Polizei warnt eindringlich vor dem posten von falschen Suizidankündigungen als Troll-Aktion, da dies zu massiven Konsequenzen und einem Besuch der Polizei führen kann. Die Anzeige wird nicht als Verpetzen, sondern als notwendige Konsequenz für Fehlverhalten gesehen.
Zivilcourage und strukturelle Maßnahmen
00:34:27Ein Zuschauer berichtet von Fake-Polizisten und fragt nach dem richtigen Verhalten. Die Polizei lobt die sofortige Alarmierung als Zivilcourage und betont, dass dies eine abschreckende Wirkung auf Täter haben kann. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben, wie z.B. Personen- und Fahrzeugbeschreibungen zu notieren. Auf die Frage nach strukturellem Rassismus in der Polizei wird die Existenz von Initiativen zur Stärkung der demokratischen Widerstandskraft gegen Extremismus in allen Richtungen erwähnt. Es wird die Pflicht zur Meldung von Fehlverhalten betont, um den eigenen Ruf zu schützen.
Polizeieinsätze bei Fußballspielen
00:38:42Die Zuschauerdebatte zu aggressiven Polizeieinsätzen im Stadium wird aufgegriffen. Die Polizei betont, dass Angriffe auf Einsatzkräfte, wie das Werfen von Steinen, eine lebensgefährliche Situation darstellen und entsprechende Reaktionen auslösen müssen. Diese Gewalt wird als extrem beschrieben, selbst der Einsatz von schussfesten Helmen kann dabei zerstört werden. Die Möglichkeit, bei Einsätzen entspannt das Spiel zu beobachten, wird erwähnt, sei aber vom Verein und der Einsatzlage abhängig. Die Polizei sieht sich als Garant für den reibungslosen Ablauf und als Personenschutz, nicht als Gegner der Fans.
Umgang mit gefährlichen Fahrzeugen und Zeugenaussagen
00:43:50Zu Beginn des Chats wird der korrekte Umgang mit gefährlich fahrenden Fahrzeugen besprochen. Es wird empfohlen, an der Leitung zu bleiben, um Positionen zu melden, bis die Einsatzleitung die Situation an die zuständige Autobahnpolizei weitergibt. Anschließend wechselt der Streamer zum Thema Fußball, in dem er selbst als Fan von Hannover 96 negative Erfahrungen bei Auswärtsspielen nie hatte, aber die Aufmerksamkeit der Polizei in aufgeheizten Situationen nachvollziehen kann.
Diskussion um Pyrotechnik in der Fußball-Fanszene
00:45:55Das Lieblingsthema Pyrotechnik in der Fankurve wird kontrovers diskutiert. Während der Streamer die Faszination für die Atmosphäre verstehen kann, betont er aus polizeilicher Perspektive die große Gefahr für andere Fans und die fehlende Handlungsspielraum der Polizei bei Leib und Lebensgefahr. Es folgt eine lange Auseinandersetzung mit dem Thema, gefolgt von persönlichen Erlebnissen des Streamers mit Fans aus anderen Ländern und seiner eigenen Treue zu Hannover 96.
Zusammenfassung der Chatinteraktion und Einsatzbeispiele
00:51:46Moderatoren weisen auf die hohe Chataktivität hin und bitten, Fragen erneut zu stellen, falls sie unbeantwortet bleiben. Ein Anrufter fragt nach der Gültigkeit eines provisorisch reparierten Personalausweises. Auf die Frage nach dem sinnlosesten Einsatz antwortet der Streamer, dass jeder Einsatz einen Zweck hat und selbst scheinbar triviale Meldungen geprüft werden. Es werden mehrfach Liegenbleiber von LKW's erwähnt, oft von Fahrern aus Osteuropa.
Fortsetzung des Streams mit FIFA-Spiel und Feedback
00:53:21Der Streamer gibt Einblicke in die Arbeitsbedingungen der Polizisten, wie die elektronische Zeiterfassung und einen Dienstzeitzuschlag ab 20 Uhr. Während eines FIFA-Spiels zwischen Hannover 96 und Arminia Bielefeld wird Stadionatmosphäre simuliert und über die Stimmung in den jeweiligen Stadien gesprochen. Während des Spiels treten technische Probleme mit dem Sound auf, der jedoch nach kurzer behoben wird. Ein Verlierer wird zum Putzen der Waffe des Gewinners verpflichtet.
Übergabe an Einstellungsberater Sascha und Themenwechsel
01:02:59Nach dem Fußballspiel wechselt der Streamer mit Sascha, einem Einstellungsberater der Polizei Hannover. Sascha stellt sich als Verkehrssicherheitsberater vor, der vor allem an Schulen Präventionsveranstaltungen durchführt. Er beantwortet Fragen zur Bewerbung bei der Polizei, betont, dass auch Realschulabschluss mit abgeschlossener Ausbildung möglich ist, und klärt die Altersgrenze auf 17 Jahre.
Antworten auf häufige Bewerbungsfragen
01:13:33Sascha beantwortet weitere spezifische Fragen des Chats. Er erklärt, dass Diabetes kein Ausschlussgrund ist, individuell aber vom medizinischen Dienst geprüft wird. Polizisten dürfen zwar theoretisch Cannabis konsumieren, tun es aber in der Regel nicht, um das Bild des Berufs zu wahren. Es gibt keine Größenbeschränkungen mehr, nur die praktische Fähigkeit, ein Fahrzeug zu schließen. Die Einstellung erfolgt regional, Versetzungen sind innerhalb der Direktion üblich.
Präventionstipps gegen Einbrüche und zum Auswahlverfahren
01:19:30Auf die Frage nach Einbruchschutz betont Sascha die technische Prävention und das Angebot des Präventionsteams, das bei Hausbesuchen berät. Ein absolutes Schutzversprechen gebe es jedoch nicht. Klar wird, dass Hauptschulabschluss für die Einstellung in Niedersachsen nicht ausreicht, sondern mindestens der Realschulabschluss erforderlich ist. Der Auswahlprozess besteht aus drei Teilen: einem Computertest, einem körperlichen Leistungstest und einem strukturierten Interview.
Detaillierte Einblicke in den Sporttest und seine Anforderungen
01:25:09Der Stream zeigt Aufnahmen von einem echten Sporttest der Polizeiakademie. Der 3-Kilometer-Lauf muss von Männern in unter 17 Minuten und Frauen in unter 20 Minuten absolviert werden. Es folgt ein Fitnesstest mit verschiedenen Stationen, darunter ein Kletterparcours und das Schleppen einer Person. Für die Eignung wird das Schwimmabzeichen Bronze gefordert, was nach 2020 neu eingeführt wurde. Während des Studiums sind anspruchsvolle Wasserdienste mit Uniform üblich.
Sporttest und Anforderungen
01:33:02Der Stream beginnt mit einer detaillierten Erläuterung der körperlichen Anforderungen für die Polizei. Für Männer sind dies 24 Kilogramm pro Seite, für Frauen 16 Kilogramm im sogenannten Pharmaworks. Die Übung beinhaltet zwei Runden mit einem Sprint um eine Pylone, das Balancieren über eine Bank und das Springen auf einen Kasten. Wird ein Fuß abgesetzt, muss die Übung komplett neu begonnen werden. Anschließend muss eine blaue Puppe mit 70 Kilo gezogen werden. Die Zeitvorgabe für Frauen beträgt 1 Minute 40 Sekunden für alle Stationen. Es wurde erwähnt, dass die Absolvierung der Aufgaben nur ein Teil des Auswahlverfahrens ist.
Weitere Auswahlverfahren und Altersgrenzen
01:35:38Nach dem Sporttest folgen weitere Stationen des Auswahlprozesses. Dies umfasst einen computergestützten Test mit logischen Schlussfolgerungen, Zahlenkombinationen und Merkaufgaben, für den circa dreieinhalb Stunden Zeit zur Verfügung stehen. Es wurden die Altersgrenzen für die Bewerbung erläutert. Die generelle Altersgrenze liegt bei 31 Jahren, mit einer Sondergenehmigung möglich bis 35 Jahre. Eine Ausnahme besteht für Personen, die aus der Bundeswehr kommen oder ein abgeschlossenes Examen im Jura-Bereich besitzen. Abschließend folgt ein strukturiertes Interview, bei dem Bewerber einen Sachverhalt darlegen und daraufhin Fragen beantworten müssen.
Einstellung, Gehalt und Dienstkleidung
01:38:26Es wurde der Ablauf nach dem erfolgreichen Bestehen der Auswahltests beschrieben. Bei positivem Bescheid erfolgt eine Übernachtung auf dem Campus in Hannover-Schmünden, gefolgt vom struktuierten Interview. Zum Thema Gehalt wurde erwähnt, dass das Einstiegsgehalt bei der Polizei Niedersachsen netto etwa 2.500 bis 3.000 Euro beträgt und sich im Laufe der Jahre und mit Beförderungen steigert. Es gibt Zusatzleistungen wie eine Schichtzulage. Zudem erhält jeder Polizist jährlich einen Betrag zur Beschaffung der Dienstkleidung über das Logistikzentrum Niedersachsen. Uniformträger erhalten hierfür mehr Geld als Kollegen im Zivildienst.
Aufklärungsauftrag und Twitch-Präsenz
01:43:34Die Polizei Hannover nutzt Twitch, um Aufklärungsarbeit zu leisten und den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Aufklärung über Gefahren im Internet, insbesondere das Thema Cyber-Grooming. Der Stream wird als Dienstzeit betrachtet, bei der die Kollegen auf der Straße trotzdem voll einsatzfähig sind. Die Polizei betont, dass sie hier als offizielle Institution auftritt und keine persönlichen politischen Meinungen äußert. Die Präsenz auf Plattformen wie Twitch wird als notwendig angesehen, um eine breite Zielgruppe zu erreichen und über reale polizeiliche Themen wie Betrugsdelikte aufzuklären.
Live-Kontrollen und Nutzerfeedback
02:07:04Es wurde bereits erfolgreich ein Live-Stream von einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn durchgeführt, um den polizeilichen Alltag zu zeigen. Solche Live-Events werden langfristig geplant, sind aber aufgrund des hohen Aufwandes und der notwendigen Koordination nicht regelmäßig durchführbar. Gegenüber dem Nutzerfeedback wird betont, dass es sich um ein freiwilliges Angebot handelt. Nutzer, die den Inhalt nicht mögen, können den Stream verlassen. Gleichzeitig wird der positive Nutzen für die Gesellschaft hervorgehoben, wie die Sensibilisierung für Straftaten im digitalen Raum und die Aufklärung über Gefahren.
Beförderung und Kontrolle von Zivilbeamten
02:10:39Die Beförderung bei der Polizei ist ein komplexer Prozess, der nicht nur von Dienstjahren abhängt. Regelmäßige Beurteilungen alle drei Jahre bilden die Grundlage, wobei Noten und persönliche Bewertungen die Beförderungschancen maßgeblich beeinflussen. Es gibt nur einen festgelegten Pool an Beförderungsplätzen, der oft nicht alle Bewerber abdeckt. Bei einer Personenkontrolle durch Zivilbeamten ist es wichtig, sich den Dienstausweis vorzeigen zu lassen. Bei Unsicherheit kann die 110 angerufen werden, um die Anwesenheit eines Streifenwagens zu überprüfen. Eine Nichtausweisung kann unter Umständen zu erzwungenener Mitnahme zur Dienststelle führen.
Rechte und Pflichten bei Kontrollen
02:12:13Es wurde die grundsätzliche Pflicht zur Mitwirkung bei einer polizeilichen Kontrolle thematisiert. Es gibt anlassbezogene und verdachtsunabhängige Kontrollen. Auch wenn man sich nicht ausweisen möchte, kann die Polizei Maßnahmen ergreifen, um die Personalien festzustellen. Eine wahrheitsgemäße Angabe der Daten ist gesetzlich vorgeschrieben und kann bei Lüge als Straftat geahndet werden. Die Polizei ist nicht verpflichtet, eine kontrollierte Person nach Abschluss der Maßnahme wieder zu ihrem Fahrzeug zu bringen. In der Praxis wird jedoch oft geholfen, z.B. durch das Rufen eines Taxis, wenn kein anderer Weg zurück besteht.
Interaktion und Abschluss des Streams
02:15:00Gegen Ende des Streams wurden die Zuschauer aktiv zur Interaktion aufgefordert. Es wurde angeboten, das Spiel Marbles On Stream zu spielen. Dabei wurde der Chat aufgeräumt und umorganisiert. Für die Teilnahme am Spiel wurden Ausrufezeichen im Chat erwartet. Der Stream endete mit einem allgemeinen Dank an die Zuschauer und den Hinweis, dass alle Fragen, auch private, beantwortet werden. Der modus operandi der Polizei auf Twitch wurde nochmals betont: Dialogsuche, Aufklärung und der Versuch, für die Bevölkerung da zu sein.
Merch-Verlosung und Teilnahme
02:16:39Gewinne ein Merch-Paket der Twitch-Polizei Hannover! Für die Teilnahme schreib einfach "Ausrufezeichen Play" in den Chat. Gewinner müssen einen Screenshot ihres Siegesplatzes mit ihrem Accountnamen und den Kontaktdaten an die E-Mail-Adresse "twitch.pt-h.polizei.niedersachsen.de" senden. Die Verlosung läuft während des Streams und die Gewinner werden direkt im Stream verkündet.
Verkehrsvorschriften für E-Scooter
02:17:16Im Stream wurden die Fahregeln für E-Scooter erklärt. Grundsätzlich dürfen E-Scooter auf Fahrradwegen fahren. Wenn kein solcher vorhanden ist, ist die Benutzung der Straße erlaubt. Das Fahren auf dem Gehweg ist hingegen verboten. Die gleichen Regeln wie für ein PKW gelten auch hier, insbesondere die absolute Nüchternheitspflicht.
Werdegang und Voraussetzungen als Polizist
02:18:09Es wurden die Voraussetzungen für eine Karriere bei der Polizei erläutert. Ein duales Studium ist in Niedersachsen zwingend erforderlich. Auch ohne Abitur ist ein Einstieg möglich, beispielsweise über einen Realschulabschluss und eine anschließende Fachoberschule. Jugendsünden wie das Klauen in der Kindheit stellen in der Regel kein Hindernis dar, sofern sie nicht im Führungszeugnis vermerkt sind und die fachlichen Tests bestanden werden.
Zukunftstag und Präventionsarbeit
02:19:01Die Polizei Hannover veranstaltet regelmäßig den sogenannten Zukunftstag, um Interessierte an den Beruf heranzuführen. Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Mädchen und Frauen, sondern an alle, die Lust auf einen Einblick in die Polizeiarbeit haben. Die Termine sind sehr begehrt und werden schnell ausgebucht. Weitere Präventionsaktivitäten beinhalten den Tag der offenen Tür und Besuche in Schulen, um z.B. über Verkehrssicherheit zu informieren.
Twitch-Team der Polizei Hannover
02:23:10Die Polizei Hannover ist derzeit das einzige Polizeiteam in Deutschland, das aktiv auf Twitch streamt. Das Team besteht aus sieben Beamten, die wöchentlich für drei Stunden live gehen. Das Ziel ist nicht primär das Gaming, sondern der Dialog mit der Bürger*innenschaft über polizeirelevante Themen. Stream-Inhalte sind bewusst auf Spiele mit einer FSK 12 oder niedriger beschränkt, um Gewaltverherrlichung zu vermeiden.
Arbeitserleichterung durch Cannabis-Legalisierung
02:29:58Die Cannabis-Legalisierung hat aus polizeilicher Sicht Arbeitserleichterungen gebracht. Vorher mussten bei Feststellung von Cannabis im Straßenverkehr Ermittlungen zum Besitz durchgeführt werden. Diese komplizierte Schreibarbeit entfällt nun, da der Konsum für Erwachsene legal ist. Dadurch können sich die Kräfte auf andere Delikte konzentrieren und die Anzeigenbearbeitung wird schneller.
Psychische Belastung und Hilfsangebote
02:47:53Der Polizeiberuf ist psychisch sehr anspruchsvoll, da täglich mit Menschen in schwierigen Lebenslagen gearbeitet wird. Um den Umgang damit zu erleichtern, bietet die Polizei Hannover eine spezielle Beratungsstelle an. Diese Kollegen sind für eine qualifizierte Einsatznachbereitung geschult und sprechen die Beamten proaktiv nach belastenden Einsätzen an. Offenheit und das Gespräch mit Vorgesetzten oder Kollegen werden als wichtiger Schlüssel zur Bewältigung von Stress angesehen.
Raid bei Knossi und Streamende
02:54:19Gegen Ende des Streams wurde ein Raid bei dem Streamer Knossi angekündigt und vorbereitet. Als Begrüßung im Chat sollte der Text "Tatütata, die Polizei Hannover ist da" kopiert und eingefügt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Stream endete nach dem erfolgreichen Raid, wobei die Polizei Hannover noch einmal betonte, dass der Dialog nach dem Stream weitergehe und man für die Bürger*innen da sei.