Es wurde ein Survival-Spiel ausgiebig getestet, das Mechaniken beider Spiele vereint. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem fatalen Unfall konnte sich der Spieler neu aufstellen. Die Entdeckung von Fortschritten wie dem Pferd und strategischen Handelsmöglichkeiten prägte das Erlebnis. Ein Verrat durch einen NPC führte zu einer nachhaltigen Änderung der Spielweise hin zum gnadenlosen Überlebenskampf.
Streamauftakt und Pläne
00:05:15Der Stream beginnt mit einem entspannten Saturday-Vibe. Der Streamer berichtet von seinem Morning-Döner und kündigt das Hauptthema des Tages an: ein Stream mit Humanity, einer Mischung aus DayZ und Project Zomboid. Es werden die bevorstehenden Events wie ein Rainbow Six Siege-Turnier angesprochen und das Gameplay des Indie-Spiels Grind Survivors als eher zum eigenen Zocken geeignet eingestuft. Der Retrovideo-Simulator wird als atmosphärisch schwach bewertet, da er auf KI-generierte Filme anstatt auf echte 90er-Nostalgie setzt.
Einstieg in Humanity
00:23:42Nach einigen allgemeinen Gedanken und Ankündigungen wechselt der Streamer zum eigentlichen Thema. Er betont, dass sich seit seinem letzten Spiel von Humanity viel getan hat und das Spiel einen stärkeren DayZ-Focus hat. Der Charakter-Editor wird als gelungen hervorgehoben. Im Charakter-Editor werden Fähigkeiten wie 'Alkoholiker' oder 'Verschwenderisch' ausgewählt. Wichtige Spieleinstellungen wie Permadeath und schwere Zombies werden konfiguriert, um einen Herausforderungsmodus zu etablieren.
Erste Gehversuche und Probleme
00:40:40Das Gameplay beginnt mit technischen Schwierigkeiten, insbesondere die Steuerung und Kameraführung werden als ungewohnt und komisch beschrieben. Die Jagd nach Loot gestaltet sich schwierig, da man sehr nah an Objekte heran muss. Ein unglücklicher Zwischenfall führt dazu, dass ein Händler versehentlich getötet wird, was den Verlust des gesamten Inventars zur Folge hat. Die anfängliche Situation wird als extrem hart und fordernd bewertet, da der Streamer ohne Ausrüstung und mit wenig Leben in der Dunkelheit überleben muss.
Neustart und Entdeckungen
01:26:18Nachdem der erste Tag hart überlebt wurde, beginnt ein neuer Tag. Die Ausrüstung ist stark geschwunden, insbesondere der Bogen nutzt sich schnell ab. Es wird ein Auf und Ab aus Erfolg und Rückschlägen: Loot ist rar, doch in einer kleinen Garage wird ein großer Rucksack gefunden, der das Inventarproblem löst. Die Interaktion mit Händlern wird als Möglichkeit zum Handel erprobt und erfolgreich genutzt, was zu einem großen Ausrüstungs-Upgrades führt.
Fortgeschrittenes Gameplay und PvP-Mechanik
01:43:23Das Gameplay vertieft sich mit dem Entdecken von neuen Mechaniken wie Basebau. Das Crafting-System wird als etwas umständlich, aber funktional beschrieben. Die Welt wird als sehr atmosphärisch und dicht mit 'Walking Dead'-Feeling eingestuft. Die Begegnung mit menschlichen NPCs wird getestet: statt sie zu töten, wird gehandelt. Die moralische Maxime, Unschuldige nicht zu töten, wird betont, was im Survival-Genre eine bewusste Entscheidung darstellt.
Pferde und große Fortschritte
02:03:10Ein weiteres Highlight ist das Auffinden eines Pferdes, was für den Streamer ein einzigartiges Erlebnis in einem Survival-Spiel darstellt. Diese neue Möglichkeit, sich schneller in der Welt zu bewegen, eröffnet neue strategische Optionen. Die Session endet mit einem Gefühl von großer Befriedigung und großen Fortschritten. Der Streamer befindet sich in einer guten Position und hat die schiere Überlebensphase hinter sich, um nun strategisches Vorgehen und die Erforschung der Welt zu fokussieren.
Ersteindruck und Gameplay-Mechaniken
02:06:17Der Streamer beginnt den Stream mit großer Begeisterung über die Spielwelt. Er preist die Möglichkeit, auf Gartenzwergen herumzuspringen und beschreibt dieses Feature als exzellente Umsetzung für eine Zombie-Apokalypse, auch wenn er realistischweise innerhalb von fünf Minuten sterben würde. Im weiteren Verlauf werden erste Gameplay-Elemente getestet, wie das Reiten, die Handhabung von Waffen wie eine Machete und das Auffinden von Loot. Dabei stellt er fest, dass das Gameplay ein ähnliches, aber harten Feeling wie in Project Zomboid vermittelt. Auch die Grafik und der allgemein dreckige, realistic Stil des Spiels werden positiv hervorgehoben.
PvP-Erlebnis, Gefahren und NPC-Interaktion
02:13:14Ein zentrales und überraschendes Erlebnis ist eine interaktive Szene, bei der der Streamer auf einen verletzten NPC trifft, um Hilfe zu leisten. Als er sich umdreht, wird er jedoch vom NPC verraten und kaltblütig ermordet. Dieses Ereignis prägt die weitere Spielweise nachhaltig. Der Streamer entscheidet sich, fortan keinen menschlichen Charakter mehr zu vertrauen und rächt sich fortan an allen NPCs, die er trifft. Er äußert, dass es keine Verbündeten gäbe und er nur noch überleben und gnadenlos vorgehen wolle. Neben den menschlichen NPCs stellt er auch besondere Zombie-Typen wie SPrinter und einen Tank-Zombie als ernsthafte Bedrohung heraus. Die Entscheidung, kein PvP aufzusuchen, wird gefasst, da die PvP-Szene nicht für seinen Spielstil attraktiv erscheint.
Atmosphäre, Loot-Probleme und Wertung
03:10:47Die Atmosphäre des Spiels wird als sehr stark und cinemaartig beschrieben, insbesondere in Kombination mit dem Last of Us Soundtrack und der dichten, bedrohlichen Stadtumgebung. Diese Stimmung wird durch die hohe Zombie-Dichte und die ständige Gefahr unterstrichen. Allerdings wird auch eine größere Kritik am Loot-System laut. Der Streamer findet kaum brauchbaren Gegenstand und die Läden sind fast leer, was das Überleben extrem erschwert. Im Vergleich zu Project Zomboid fehlt es an Belohnung und der spielerische Fortschritt kommt nur langsam voran. Dennoch wird das Spiel als sehr starkes Survival-Erlebnis eingestuft, das sich seit der letzten Version stark verbessert hat und für den Preis von 12 Euro einen exzellenten Content bietet.
Mechanische Herausforderungen und strategisches Vorgehen
03:50:25Der Streamer wird von mehreren mechanischen und strategischen Problemen herausgefordert. Ein zentrales Problem ist die Ausdauer, die sich infolge einer nicht heilbaren Infektion schnell leert und das Überleben massiv erschwert. Die Handhabung von Waffen, insbesondere im Nahkampf, wird als unzuverlässig und schlecht timing beschrieben. Er muss sich immer wieder in den Rückzugszwang begeben und kauft Gegenstände wie Verbände oder stellt Waffen her, um überhaupt überleben zu können. Trotz der Erfolge beim Bauen eines Bogens und der Jagd bleibt das grundlegende Gefühl der Verwundbarkeit und der ständigen Gefahr für den Fortschritt im Spiel präsent.
Vergleich mit Project Zomboid und Abschlussgedanken
04:08:21Abschließend zieht der Streamer einen Vergleich zu Project Zomboid und stellt fest, dass Humanity zwar ein anderer Ansatz ist, aber eine ähnlich gute Atmosphäre besitzt. Während Project Zomboid eine sehr langsame Simulation ist, hat Humanity einen klareren Fokus auf Überleben und ist actionreicher. Der Look und die düstere Atmosphäre werden als überlegen empfunden. Humanity wird dabei als eine tolle Alternative beschrieben, die, wenn man viele Stunden in Project Zomboid investiert hat, eine willkommene Abwechslung bietet. Der Streamer äußert die Absicht, Humanity nächste Woche fortzusetzen und im Anschluss wieder ins "Original-Leiden" mit Project Zomboid einzusteigen.