Es wurden zwei Spiele bewertet. Ein Aufbauspiel im Science-Fiction-Setting, bei dem Ressourcen und Infrastruktur im Fokus stehen, wird als potentiell interessant, aber unübersichtlich eingeschätzt. Ein bekanntes Remaster eines Actionspiels hingegen wurde für sein unzureichendes Waffengefühl und den mangelhaften Sound kritisiert und fiel in der Bewertung deutlich ab.

Plan B: Terraform
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Plan B: Terraform

Stream-Start und Ankündigung der Hot Drops

00:07:03

Der Stream beginnt mit einer Begrüßung der Zuschauer. Es werden zwei Hot Drop Spiele für diesen Stream angekündigt. Der Streamer erwähnt, dass bei großen Releases wie Anno oder Europa Universalis 5 kein Hot Drop stattfindet, sondern ein eigener Stream. Außerdem wird angekündigt, dass das Spiel The Riftbreaker am Sonntag gespielt wird und am Montag ein Auftritt auf der Twitch-Startseite geplant ist.

Erstes Spiel: Plan B Terraform - Ersteindruck

00:22:23

Das erste vorgestellte Spiel ist Plan B Terraform in Version 1.0. Der Streamer betont, dass er das Spiel als einer der Ersten zeigen darf. Das Spiel ist ein Terraforming-Spiel, bei dem man auf einem fremden Planeten eine Stadt aufbauen und Ressourcen verwalten muss. Es wird in den ersten Minuten das grundleg Gameplay vorgestellt, wie das Platzieren von Extraktoren zur Gewinnung von Rohstoffen und die Einrichtung von Fabriken zur Umwandlung dieser Ressourcen. Der Streamer gibt zu, dass er sich in Aufbauspielen nicht auskennt und unter einem gewissen Druck steht, den Erwartungen gerecht zu werden. Der Ersteindruck ist zwiegespalten, da die Mechanik zunächst etwas unübersichtlich erscheint, das Potenzial aber vorhanden ist.

Zweites Spiel: Geheimnisvoller Shooter und Sponsoring-Flop

00:26:20

Für das zweite Spiel, das an diesem Tag erscheint, werden im Chat Vorschläge gesammelt. Es wird erwähnt, dass es kein Horror- und kein Indie-Spiel sein wird. Der Streamer enthüllt schließlich, dass es sich um Incursion: Red River, einen deutschen Extraction-Shooter handelt. Das Spiel stammt aus der Bibliothek, die der Streamer auf der Gamescom erhalten hat, obwohl er noch nicht gespielt hat. Zusätzlich gibt es eine Enttäuschung bei den gesponserten Spielen: Die Werbung für ein eigentlich geplantes, gesponsertes Spiel ist geplatzt, da es nicht erschienen ist.

Diskussion um Surviving Mars Relaunch

01:06:12

Während des Streams entsteht eine Diskussion über die Ankündigung von Surviving Mars Relaunch. Der Streamer ist verwirrt und kritisch gegenüber diesem Relaunch, da es sich um ein bereits sieben Jahre altes Spiel handelt. Er zweifelt an der Sinnhaftigkeit, ein Remaster mit allen DLCs für Geld anzubieten, insbesondere für langjährige Spieler, die bereits alle Inhalte gekauft haben. Er sieht darin eher einen 'bezahlten Patch' oder 'Arc-Move' und wundert sich über die positive Resonanz in der Community, besonders für diejenigen, die bereits alles besitzen.

Erste Spielrunde mit Plan B Terraform

01:14:13

Der Stream beginnt mit dem Spiel Plan B Terraform, einem Aufbauspiel mit Anleihen an Surviving Mars und Planet Crafter. Die anfängliche Aufgabe ist es, eine Stadt aufzubauen und deren Bevölkerung auf 50 zu steigern. Dafür werden Ressourcen wie Erz, Aluminium und Kohlenstoff benötigt. Der Streamer erkundet die Gebäude und Produktionsketten, baut erste Extraktoren und Depots und stellt fest, dass die Bedürfnisse der Stadt zu Sauerstoff und Beton führen. Der Start wird als langsam, aber verständlich beschrieben.

Aufbau der Produktionsketten

01:16:50

Um die Ressourcen für das Stadtzentrum zu produzieren, wird der Fokus auf die Herstellung von mechanischen Teilen und Aluminiumstäben gelegt. Dafür werden Fabriken und Extraktoren benötigt. Der Streamer stellt fest, dass die Logistik, insbesondere die Transportwege zwischen den Produktionsstätten und den Verbrauchern, komplex ist und schnell unübersichtlich wird. Trotzdem baut er die Ketten schrittweise auf und optimiert sie.

Umgang mit Komplexität und Herausforderungen

01:33:16

Der Streamer kämpft mit der wachsenden Komplexität des Spiels und gibt zu, sich manchmal zu doof zu fühlen. Insbesondere die Produktion von Stahlbeton als weiteres Bauteil führt zu Verwirrung, da die notwendigen Zutaten und Fabriktypen nicht sofort klar sind. Er analysiert die Produktion von Polymerstäben und macht sich Gedanken über die Langzeitmotivation und die strategische Planung auf dem Planeten.

Start des Terraformings und Spielende

02:09:42

Nachdem ausreichend Ressourcen wie Sauerstoff und Stahlbeton hergestellt wurden, beginnt das eigentliche Terraforming-Projekt. Das Ziel ist, den Planeten mit einem starken Treibhausgas SF6 aufzuheizen. Der Streamer kommentiert den Prozess, wechselt aber bald darauf zur Spielbewertung, dem sogenannten 'Hot Drop'. Das Spiel wird von der Community und ihm selbst bewertet.

Spielbewertung 'Hot Drop'

02:33:31

Das Spiel 'Plan B Terraform' wird im 'Hot Drop' Segment des Streams bewertet. Die Zuschauer können via Abstimmung verschiedene Kriterien wie Präsentation, Gameplay, Setting und Langzeitmotivation mit Noten von 0 bis 5 bewerten. Der Streamer gibt seine persönliche Bewertung ab, lobt den Preis-Leistungs-Verhältnis, gibt aber für Gameplay und Atmosphäre eher mittelmäßige Noten. Die Gesamtbewertung der Community ergibt ein durchschnittliches Ergebnis.

Übergang zum zweiten Spiel

02:24:11

Nach der Bewertung des ersten Spiels bereitet der Streamer den Übergang zum zweiten Teil des 'Hot Drop' Formats vor. Er erwähnt, dass für den nächsten Stream wieder Spiele wie EU4, Warhammer und Anno im Raum stehen. Während der Wartezeit auf das nächste Spiel, denkt er über zukünftige Streams und Spendenaktionen nach.

Planung für zukünftige Streams

02:23:14

Während des Streams gibt der Creator Einblicke in seine zukünftigen Pläne. Er erwähnt, dass er nach diesem Stream Pause machen wird und freut sich bereits auf das kommende Wochenende mit einem Spiel. Des Weiteren spricht er über das Wachstum der Community, das Ziel von 100.000 Followern, und welche Spiele er in Zukunft streamen könnte.

Allgemeine Themen und Anekdoten

01:46:00

Neben dem Gameplay spricht der Streamer über verschiedene persönliche und allgemeine Themen. Dazu gehören seine eigene Fitness, sein zweiter Kanal 'Ranger Koch' und seine Gedanken zu Nahrungsmitteln wie Bacon und Butter. Er erzählt von Vorfällen auf der Gamescom, vergleicht sich mit anderen Streamern und unterhält sich mit der Community über witzige und absurde Themen.

Vorstellung des ersten Spiels

02:43:03

Der Streamer gibt bekannt, dass er mit dem ersten Spiel des Tages beginnt und versichert den Zuschauern, dass es sich um etwas ganz Neues handelt, von dem wahrscheinlich niemand schon je gehört hat. Das Spiel, das er anspielen wird, ist 'Gears of War Reloaded'. Er hebt hervor, dass es sich um ein Remaster des ersten Teils aus dem Jahr 2006 handelt und für ihn, der die Reihe verpasst hat, besonders spannend ist. Er erwähnt zudem, dass das Spiel über den Xbox Game Pass kostenlos verfügbar ist, was den Zugang erleichtert. Im Gameplay handelt es sich um einen klassischen Deckungsshooter, wie er es aus Erzählungen kennt.

Gears of War: Reloaded
02:49:00

Gears of War: Reloaded

Ersteindruck des Gameplays

02:50:37

Nach dem Einstieg ins Spiel wird der Sound kritisch betrachtet. Der Streamer bemängelt die Dialoglautstärken, die teilweise unausgeglichen wirken, und die Musik, die er leiser stellen möchte. Er führt den Spieler durch den ersten Gefängnisausbruch und steuert den Charakter Marcus Phoenix. Während des Spielens wird das Steuerungsschema erklärt, das Decken, Zielen und Interaktionen umfasst. Der Streamer stellt fest, dass die Waffen eine geringe Gewaltwirkung haben und der Sound nicht so wuchtig ist, wie es bei einem solchen Shooter erwartet werden würde.

Gameplay-Mechaniken und Kritik

02:59:17

Im weiteren Verlauf des Kampagnen-Levels muss der Streamer einen gefallenen Kameraden wiederbeleben und stellt dabei fest, dass das Waffengefühl und das Trefferfeedback unzureichend sind. Er vergleicht das Spiel positiv mit der Division, bei der sich die Waffen deutlich besser anfühlen, und kritisiert, dass 'Gears of War Reloaded' auch für ein Remaster nicht genug Neuerungen oder Verbesserungen bietet. Der Sounddesign wird weiterhin als schlecht bewertet, da selbst das Abfeuern einer Kanone keinen befriedigenden Klang erzeugt. Die deutsche Synchronisation wird als lustig, aber auch etwas veraltet und übertrieben charakterisiert.

Start der Bewertungsrunde

04:14:24

Nach dem Ende der Gameplay-Session startet der Streamer die Bewertungsrunde. Er kündigt an, dass die Zuschauer per Umfrage die Bewertung der verschiedenen Aspekte des Spiels vornehmen. Die Bewertungsskala reicht von 0 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut) und umfasst mehrere Kategorien: Präsentation, Gameplay (mit doppelter Gewichtung), Atmosphäre/Motivation und Preisleistung. Die Streamer appelliert an die Zuschauer, fair und ehrlich zu voten, um ein aussagekräftiges Ergebnis für das Remaster zu erhalten.

Ergebnisse der Zuschauerbewertung

04:16:31

Nach Abschluss aller Umfragen präsentiert der Streamer die Ergebnisse der Zuschauer. Das Spiel schnitt in den meisten Kategorien schlecht ab. Die Präsentation erreichte nur 2,35 Punkte und das Gameplay wurde mit durchschnittlich 2,07 Punkten (also einer Gesamtnote von 4) bewertet. Auch die Atmosphäre und die Langzeitmotivation erhielten sehr niedrige Werte. Die Preisleistung wurde besonders hart kritisiert, da das Spiel 39,99 Euro kostet, was für ein unzureichendes Remaster als zu hoch angesehen wird. Insgesamt schnitt das Spiel damit nur leicht besser als das in der Vergangenheit schlechteste Spiel 'MLS' ab.

Persönliche Wertung des Streamers

04:24:20

Nach den Ergebnissen der Zuschauerbewertung gibt der Streamer seine persönlichen Noten ab. Er bewertet Präsentation, Grafik und Sound mit einer 2 und auch das Gameplay fühlt sich für ihn nur mit einer 2 an, da es sich wie ein veralteter 'Rail-Deckungsshooter' anfühlt. Besonders die fehlende Wucht der Waffen und das unmotivierende Gameplay führen dazu, dass er keine Lust weiterzuspielen hat. Der Streamer gibt der Preisleistung sogar eine 0 und verleiht dem Spiel einen technischen Minuspunkt wegen FPS-Drops. Insgesamt vergibt er der 40-Euro-Anlage das Prädikat 'Miss' und bezeichnet es als 'verkacktes Remaster'.