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Gesundheitliche Themen und hormonelles Ungleichgewicht im Fokus

Transkription

Die Sprecherin berichtete von ihrer Sorge, den Stream nicht zu überlasten, um eine Verschlimmerung ihrer Krankheit zu vermeiden. Sie reflektierte tiefgreifend über den Einfluss von Stress auf ihren Körper und nutzte eine komplexe Metapher, um zu erklären, wie gestörte Hormone wie ein Dominoeffekt den gesamten Körper negativ beeinflussen können. Es wurde das Prinzip eines Hormonmappings als mögliche Lösung diskutiert, um Symptome effektiv zu behandeln.

Just Chatting
00:00:00

Just Chatting

Streamer-Interaktion und Grundeinstellung

00:00:02

Zu Beginn des Streams ruft die Streamerin die Zuschauer auf, gemeinsam eine cringe-inspirierte Aktion mit ihren Handys durchzuführen, um ein kollektives Vibe zu erzeugen. Sie lobt die Community für ihre Energie und den Mut, sich gemeinsam mit ihr blamieren zu wollen. Sie positioniert dies als eine positive Selbstauflage und ermutigt die Zuschauer, mehr Cringe in ihr Leben zu integrieren, um eigene Ängste zu überwinden.

Gesellschaftliche Dynamiken und Kommunikation

00:07:40

Die Streamerin diskutiert die Vorurteile gegenüber männlichem Gossiping und betont, dass es vollkommen in Ordnung ist, über andere zu reden und Gefühle auszutauschen. Sie sieht in solchen Gesprächen eine Form von Zusammenhalt, Reflexion und Kommunikation. Sie kritisiert jedoch, dass menschliche Begegnungen oft nur Spiegel der eigenen Ego- und Trauma-Probleme sind, und appellt an Empathie und das Erkennen des "I see you" in anderen.

Gesundheitliche Themen und Körperreflexion

00:12:04

Die Streamerin berichtet von ihrer anhaltenden Krankheit und ihrer Sorge, den Stream nicht zu überlasten, um eine Verschlimmerung zu vermeiden. Sie reflektiert tiefgreifend über den Einfluss von Stress auf ihren Körper und ihre Figur. Dabei thematisiert sie auch ihre langjährige Geschichte mit Unsicherheit bezüglich ihres eigenen Körpers, die sich durch Balletttraining und gesellschaftliche Schönheitsideale geprägt hat.

Analyse hormoneller Gesundheit

00:23:53

Die Streamerin leitet in ein ausführliches Thema über hormonelles Ungleichgewicht ein. Sie nutzt eine komplexe Metapher, um zu erklären, wie gestörte Hormone wie ein Domino-Effekt den gesamten Körper negativ beeinflussen können und zur Ursache vieler gesundheitlicher Probleme führen. Sie plädiert für ein Hormonmapping, um die eigentlichen Ursachen für gesundheitliche Issues zu finden und nur Symptome zu bekämpfen.

Einstieg in die Mauki-Diskussion

00:30:38

Nach einer persönlichen Exkursion wechselt die Streamerin das Thema und kündigt die Aufarbeitung des "Mauki-Dramas" an. Sie ist gespannt auf das zweite Video des Streits und teilt ihre eigene Verwirrung mit. Sie fragt die Community, welche Partei sie im Konflikt zwischen Mauki, Anni und Jakob unterstützen, und beschreibt die gesamte Situation als komplex und belastend.

Grenzsetzung in Beziehungen

00:37:40

Im Rahmen der Diskussion um den Mauki-Konflikt taucht eine Kontroverse um Körperkontakt und Grenzen auf. Die Streamerin erläutert ihre persönliche Haltung, dass sie es für inakzeptabel hält, sich auf platonische Weise an den Partner einer besten Freundin zu kuscheln. Sie betont, dass das Setzen von Grenzen keine Regel für andere, sondern ein Respektakt für die eigenen Bedürfnisse ist und nicht als Ablehnung verstanden werden sollte.

Unreflektierte Reaktionen und Verantwortung

00:51:49

Die Streamerin analysiert das Verhalten von Mauki im Kontext des Konflikts. Sie interpretiert, dass Mauki die Grenze, die Mr. X in Bezug auf Körperkontakt gezogen hat, als persönliche Zurückweisung und Ablehnung versteht. Sie kritisiert diese Sichtweise als problematisch und sieht darin die Notwendigkeit, dass Mauki an sich selbst arbeiten muss, anstatt die Verantwortung für ihre Gefühle bei anderen zu suchen und Kontakte abzubrechen.

Radikalisierung des Konflikts

00:57:40

Die Streamerin berichtet von weiteren schockierenden Details des Mauki-Konflikts, die aus den Chats hervorgehen sollen. Sie zitiert aggressive Beleidigungen, die Mauki gegenüber Mr. X verwendet haben soll. Sie äußert große Entsetzen und Verwirrung über die Aggression und den Hass in den Nachrichten, und hinterfragt die gesellschaftliche Toleranz gegenüber solchen Aussagen und ob sie solche Verhaltensweisen weiterfördern.

Analyse eines zwischenmenschlichen Konflikts

01:01:05

Es wird ein zwischenmenschlicher Konflikt analysiert, bei dem eine Person namens Mauki scheinbar übertrieben wütend reagiert hat, da sie nicht mit einer bestimmten Person reden möchte. Der Streamer betont, dass der Kontext fehlt und ein zugrunde liegendes schlimmes Ereignis die Wut rechtfertigen könnte. Der Kern der Kritik ist jedoch, dass anstatt das Problem direkt anzusprechen, der Konflikt im Chat hinter dem Rücken ausgetragen wird, was als respektlos und unprofessionell angesehen wird. Stattdessen wird offene und direkte Kommunikation gefordert, um die entstandene Zwietracht zu klären und Spannungen in der Gruppe abzubauen.

Grenzen und Empathie in Freundschaften

01:01:48

Es wird die schwierige Situation beleuchtet, wie man mit Freunden umgehen soll, die sehr empfindlich und traumatisiert sind. Der Streamer beschreibt, dass man zwar Verständnis zeigen und versuchen sollte, den Kontakt aufzunehmen, aber auch ehrlich über die eigenen Gefühle sprechen muss. Es wird darüber spekuliert, ob das Umfeld von Mauki unbewusst ihr Verhalten füttert, anstatt konstruktive Lösungen wie eine Intervention oder das Angebot von Therapie zu prüfen. Es wird angemerkt, dass die Angst vor Konfrontation zu einer toxischen Dynamik führen kann, in der niemand aus dem Teufelskreis ausbricht und sich alle gefangen fühlen.

Kritik an ungeklärten Bedürfnissen und Grenzüberschreitungen

01:09:32

Ein zentraler Punkt ist die Kritik an Mauki, die ihr Bedürfnis nach körperlichem Kontakt als Regel für andere Menschen aufzusetzen scheint. Der Streamer erklärt den entscheidenden Unterschied zwischen einer eigenen Grenze und einer Regel, die man anderen auferlegt. Eine Grenze, wie z.B. die Ablehnung von körperlicher Nähe, schützt eine Person. Die Forderung nach körperlichem Kontakt von Mauki wird jedoch als übergriffig und toxisch bewertet, da sie anderen die Pflicht auferlegt, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Dies stellt eine Missachtung der Autonomie der anderen dar und wird als ungesunde Dynamik in der Freundschaft beschrieben.

Skepsis und persönliche Enttäuschung

01:12:21

Der Streamer drückt zunehmende Skepsis und persönliche Enttäuschung aus, da die Aussagen von Mauki im Widerspruch zueinander stehen, insbesondere was die Einnahme von Medikamenten betrifft. Dies führt zu einer Krise des Vertrauens, da die Streamer sich aufgrund eigener negativer Erfahrungen stark mit Mauki identifiziert und sie unterstützt hat. Die Enttäuschung ist so groß, dass die Streamer eine tiefe emotionale Verbindung zu Mauki durch die aufgedeckten Widersprüche und den Verdacht einer möglichen Manipulation verliert. Dies stellt eine fundamentale Krise dar, bei der die Streamer grundsätzlich anfängt, die Authentizität von Betroffenen-Aussagen in Zweifel zu ziehen.

Wahrnehmung von Lügen und die Schwierigkeit der Bewertung

01:16:48

Es wird über die Gefahr gesprochen, Informationen und Narrative von YouTubern kritisch zu hinterfragen. Der Streamer erkennt an, dass diese oft einseitig berichten, um ihr eigenes叙事 zu stärken oder unterhaltsamer zu wirken. Die persönliche Voreingenommenheit wird eingestanden, da die eigene positive Resonanz auf Mauki durch die neue Informationslage infrage gestellt wird. Es wird eine tiefe Enttäuschung geäußert, weil das Gefühl von Verbundenheit und Solidarität mit anderen Betroffenen durch die jüngsten Entwicklungen geschädigt wurde, was zu einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber zukünftigen Aussagen führt.

Definition wahre Freundschaft und Solidarität

01:25:07

Es wird die wahre Bedeutung von Freundschaft in Abgrenzung zu oberflächlichen Influencer-Kontakten definiert. Eine wahre Freundschaft diene nicht dem Zweck, Informationen herauszukitzeln oder eine eigene Mission zu verfolgen, sondern existiere, um einem Menschen in einer Krise beizustehen. Der Fokus sollte auf Präsenz und emotionalem Halt liegen. Man müsse nicht alles verstehen, aber zeigen, dass man da ist. Die Aufgabe des Freundes sei es, ein sicheres und unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem der andere sich öffnen kann, ohne befürchten zu müssen, bewertet oder benutzt zu werden.

Teufelskreis aus Scham, Wut und Reue

01:32:52

Es wird ein Teufelskreis beschrieben, in dem Mauki gefangen zu sein scheint. Sie zeige Reue und Scham für ihr aggressives Verhalten, wie das Umwerfen eines Tisches. Diese Scham scheint jedoch nicht zu einer konsequenten Verhaltensänderung zu führen, sondern die Wut im Inneren weiter anzufachen. Die Scham wird als „Benzin“ beschrieben, das ihre unkontrollierten Wutausbrücke weiter befeuert. Sie entschuldige sich zwar, verändere aber ihr Verhalten nicht, was zu einem stagnierenden Zustand führt und die Situation für alle Beteiligten zermürbend und ungesund macht.

Klärung des Ghosting-Vorwurfs durch Chatbelege

01:39:24

Es wird der Vorwurf des Ghostings durch Mauki mit Screenshot-Beweisen aus den Chatverläufen widerlegt. Anni hatte Mauki explizit mitgeteilt, dass sie aufgrund des Ausrasters Abstand brauche und eine Pause benötige. Dies wird als etablierte Grenze definiert und nicht als Ghosting. Im Gegensatz dazu wäre es eine Regel, wenn Anni Mauki verboten hätte, sich zu melden. Der Streamer betont, dass Worte wie „Ghosting“ missbraucht werden können, um eine Opferrolle zu zementieren, während die tatsächliche Grenze des Gegenübers ignoriert wird, was die Komplexität der Situation verdeutlicht.

Geheimnisse und Manipulation im Narrativ

01:52:46

Die Sprecherin analysiert die Dilemmata im Umgang mit Geheimnissen und wie versucht wird, Informationen so zu präsentieren, dass andere Personen in einem schlechten Licht dastehen. Sie wendet sich einem konkreten Fall zu und spekuliert über die Identität der Person in einer anonymisierten Sprachnachricht. Hier wird stark vermutet, dass es sich um Chen Yan oder Milchbaum handeln könnte. Die Furcht vor dem Opfer werden zur Haupttreiberin für das Verschleiern der eigenen Identität. Die Szenerie wird mit eindringlichen Worten wie 'Imagine! Imagine! Imagine, dein Feind sitzt neben dir.' beschrieben, um die paranoide Stimmung zu unterstreichen. Es wird festgehalten, dass diese Angst eine zentrale Rolle in dem aktuellen Konflikt spielt.

Vorwürfe um Antidepressiva und Zeugenaussagen

01:55:18

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist der Vorwurf, Milch nehme ihre Antidepressiva nicht mehr, was zu ihrem Verhalten beitragen könnte. Dies steht im Widerspruch zu älteren Aussagen, in denen sie die Einnahme von Medikamenten thematisiert hatte, was auf eine mögliche Manipulation von Inhalten hindeuten könnte. Die Sprecherin bezeichnet die Behauptung, Anni habe Zeugenaussagen manipuliert, als neuen, ernstzunehmenden Vorwurf. Es wird diskutiert, dass sich Milch in ihrem öffentlichen Auftreten widerspricht, was ein Narrativ von Uneindeutigkeit und möglicher Unzuverlässigkeit erzeugen könnte. Dies führt zu der fundamentalen Frage, ob alle Aussagen noch als vertrauenswürdig eingestuft werden können.

Der Stuhlwurf und die manipulative Darstellung

01:59:29

Der Fall des angeblich geworfenen Stuhls wird eingehend beleuchtet. Milchbaum hatte zuvor bestritten, den Stuhl geworfen zu haben und ihn nur geschoben zu haben. Die Sprecherin präsentiert nun Chatverläufe aus dem Umfeld, die das Gegenteil belegen sollen. Ein gemeinsamer Freund beschreibt aggressive Handlungen, einschließlich des Wurfens des Stuhls und des Hämmerns auf den Tisch. Milchbaum reagiert darauf, indem sie sich entschuldigt und das Verhalten als 'nicht gewalttätig' bagatellisiert. Die Sprecherin kritisiert diese Doppeldeutigkeit und Manipulation, da Milchbaum wichtige Teile des Chatverlaufs in ihrem Video ausgelassen habe, um ihr Narrativ aufrechtzuerhalten. Dies wird als Beispiel für eine vorsätzliche Verdrehung der Tatsachen dargestellt.

Kritik an der Rolle von YouTubern als 'Journalisten'

02:10:18

Die Sprecherin wendet sich nun der Rolle von YouTubern wie Rezo zu, die sich in der Rolle von investigativen Journalisten geben, dies aber ohne die nötige Ausbildung und Professionalität tun. Kritikpunkt ist insbesondere, dass die von Rezo interviewten Zeugen für Milchbaum als nicht neutral eingestuft werden, was die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen infrage stellt. Die Gefahr wird darin gesehen, dass junge Zuschaver unkritisch die Darstellungen von Influencern als Tatsachen akzeptieren. Der Aufruf lautet, Informationen kritisch zu hinterfragen und die eigentliche Arbeit professionellen Journalisten zu überlassen, anstatt durch unprofessionelle Recherche die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Untersuchung der Ereignisse um den Stuhlwurf

02:47:18

Der Streamer analysiert die Aussagen der Zeugen im Fall des mutmaßlichen Stuhlwurfs. Es wird detailliert erklärt, dass die beiden Hauptzeugen sich zum Zeitpunkt des Geschehens im Pool befanden, was eine direkte Sicht auf den Tisch unmöglich machte. Ihre Position im Whirlpool, die schlechte Beleuchtung der Terrasse und eine 98 cm hohe Bank, die die Sicht blockierte, werden als entscheidende Faktoren genannt, die die Glaubwürdigkeit ihrer Aussage stark in Frage stellen.

Kritik an der journalistischen Vorgehensweise

02:50:48

Es wird eine Debatte über die Rolle des Journalisten Rezo in diesem Fall geführt. Einerseits wird anerkannt, dass es nicht seine Aufgabe sei, eine polizeiliche Ermittlung durchzuführen. Andererseits wird kritisiert, dass es ein Versäumnis war, die Aussagen der Zeugen nicht genauer zu hinterfragen und zu verifizieren. Insbesondere wird bemängelt, dass Rezo nur ein befreundetes Pärchen befragte, was zu einem einseitigen Narrativ führen und Manipulationen ermöglicht haben könnte.

Das Problem befreundeter Zeugen

03:01:34

Der Fokus liegt auf dem Problem, dass die befragten Zeugen ein befreundetes Pärchen sind, das mit der beschuldigten Person Mauki sympathisiert. Es wird erörtert, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sich solche Paare in ihren Aussagen gegenseitig unterstützen und keine Widersprüche präsentieren, da sie gemeinsame Ziele verfolgen und sich gegenseitig nicht belasten möchten. Dies führe dazu, dass alternative Sichtweisen nicht berücksichtigt würden und das Geschehen verzerrt dargestellt werde.

Manipulation von Narrativen und psychische Aspekte

03:04:07

Es wird die These diskutiert, dass durch die Auswahl und Präsentation von Aussagen gezielt ein Narrativ geschaffen wird, das die Zuschauer beeinflusst und massenhysterieartige Zustände hervorrufen kann. Auch die psychischen Motivationen von Zeugen werden beleuchtet. Es wird spekuliert, dass Respekt, Neid oder die Angst, sich unbeliebt zu machen, die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen Aussagen machen und wie diese öffentlich bewertet werden, was die Komplexität des Themas verdeutlicht.

Analyse der journalistischen Glaubwürdigkeit

03:06:39

Die Analyse wendet sich nun der Glaubwürdigkeit des Journalismus selbst zu. Es wird bemängelt, dass Rezo, obwohl er als extrem glaubwürdiger Content Creator gilt, sich in diesem Fall komplett zurückgenommen und eine neutrale Haltung eingenommen hat. Diese distanzierte Berichterstattung werde jedoch von der Öffentlichkeit als absolute Bestätigung der geschilderten Fakten interpretiert, was problematisch sei, da entscheidende Informationen und Widersprüche ausgeblieben seien. Dies sei gegenüber Anni nicht fair gewesen.

Persönliche Betroffenheit und Widersprüche

03:09:48

Der Streamer zeigt sich persönlich sehr betroffen und verwirrt von der Situation. Er fühlt sich manipuliert und unsicher, wem er glauben soll. Er betont, selbst im selben Umfeld zu kreieren und daher Zugang zu anderen Informationen zu haben. Gleichzeitig stellt er klar, dass die Enthüllungen über Mauki nicht automatisch die Unschuld von Anni beweisen. Er befindet sich in einem emotionalen Konflikt, da er einerseits Empathie für Anni empfindet, andererseits aber auch die Beweislage gegen Mauki als erschütternd ansieht.

Auseinandersetzung mit dem Kollegen Kuchen

03:13:14

Es wird eine persönliche Auseinandersetzung mit dem YouTuber Kuchen thematisiert, der in einem ähnlichen Kontext beleidigende Sprache verwendet hat. Der Streamer erklärt, dass er Kuchen zwar zuvor öffentlich kritisiert und beleidigt habe, sich später jedoch bei ihm entschuldigt habe. Er betont, dass solche persönlichen Attacken nicht in Ordnung seien, aber auch, dass seine eigene Reaktion falsch gewesen sei. Gleichzeitig fühlt er sich aufgrund seiner geringen Reichweite nicht als relevant genug, um von solchen Streitigkeiten profitieren zu können.

Konzepte der Freundschaft und Podcast-Projekte

03:35:31

Das Thema wechselt zu den Konzepten der Freundschaft, speziell zum 'Best Friends'-Narrativ, das der Streamer mit ihrer Freundin Maike ablehnt. Sie beschreiben ihre Beziehung als dynamischer und weniger auf starke Bezeichnungen fixiert. Des Weiteren wird der Podcast mit Maike thematisiert. Es wird erklärt, warum zunächst ein Videopodcast geplant war und warum dieser in einen reinen Audio-Podcast umgewandelt wurde, da der Druck, perfekt vor der Kamera auszusehen, den Spaß an der Zusammenarbeit zerstört habe.

Kritik an Influencer-Kultur und moralische Dilemmata

03:44:19

Die Streamerin kritisiert scharf die aktuelle Influencer-Kultur, die sie als schäbig und auf Klicks ausgerichtet bezeichnet. Sie spricht von der Gefahr, durch nicht ernst genommene Themen wie Selbstmord zu provozieren und dabei frauenfeindlich oder gefährlich zu wirken. Sie beschreibt, wie schwer es ist, ihre Werte in diesem Job zu wahren und warum sie in den letzten Jahren darüber nachgedacht hat, aufzuhören. Der Druck, die Klicks zu bringen, hat dazu geführt, dass der Job und ihre Werte nicht mehr in Einklang zu bringen schienen.

Die Spannung zwischen Werbeakzeptanz und ethischen Grenzen

03:45:21

Die Streamerin erörtert ihre Haltung zu Werbung und Kooperationen. Sie betont, dass man den Job machen kann, ohne die Seele zu verkaufen, und Werbung schalten normal sei. Sie gesteht jedoch ein, dass sie in der Vergangenheit viele Werbeangebote abgelehnt hat, um integer zu bleiben, was sie finanziell stark belastete und zu psychischen Problemen führte. Mittlerweile bereut sie diese Entscheidung, da die Placements, die sie abgelehnt hat, kaum noch in Erinnerung wären, und sie konstatiert, dass das Geld im Vordergrund stehen muss, um die Miete zu bezahlen.

Erfahrungen mit OnlyFans und die Konsequenzen von Objectivierung

03:57:17

Auf die Wette hin hat die Streamerin einen Monat lang Onlyfans betrieben und berichtet von ihren Erfahrungen. Sie stellt fest, dass es sich nicht um direkte Interaktion mit Fans handelt, sondern ein komplexes Businessmodell, das zur Objectivierung führt. Sie schildert die schrecklichen und herabsetzenden Nachrichten, die sie aufgrund der Plattform erhalten hat, die ihr bestätigten, dass eine bestimmte Form von Misogonie im Netz existiert. Sie befürchtet, dass eine Karriere auf OnlyFans sie langfristig auf diese Rolle festlegen und sie als 'Brand Risk' markieren würde.

Berufliche Reflexion und Neuausrichtung als Content Creator

04:09:55

Die Streamerin reflektiert ihre bisherige Karriere und erkennt, dass sie sich lange Zeit auf oberflächlichen Content wie Beauty-Tutorials konzentriert hat, obwohl sie eine ausgebildete Künstlerin und Schauspielerin ist. Sie fühlt sich wie ein 'Vollhonk', weil sie ihre künstlerischen Fähigkeiten nicht in ihren Content einbezogen hat. Sie erwähnt, dass der YouTube sich gewandelt hat und sie sich diesen Änderungen nicht angepasst hat, was zu einem unregelmäßigen Stream-Verhalten und einem starken Rückgang ihrer Reichweite führte.

Mentale Herausforderungen und Zukunftspläne für WWE-Content

04:12:49

Die Streamerin spricht über ihren mentalen Zusammenbruch 2023 und die daraus resultierenden Probleme wie Nervenzusammenbrüche, unregelmäßiges Streamen und eine labile Verfassung. Dies hat dazu geführt, dass sie auf ihre Community nicht mehr als verlässlich wirkt. Sie plant nun einen Neustart mit Fokus auf WWE-Content, auf den sie sich freut, da sie von der Community große Liebe und positive Resonanz dafür erhält. Sie ist jedoch nervös, ob sie die Pläne dieses Mal umsetzen kann.

Persönliche Wachstumsprozesse und die Auseinandersetzung mit Vorurteilen

04:25:25

Die Streamerin beschreibt ihre persönliche Entwicklung, in der sie lernen musste, die Konzepte von Diskriminierung und systemischem Rassismus zu verstehen. Sie erkennt an, dass sie in der Vergangenheit aufgrund des Drucks von vor allem männlichen Kritikern selbst sexistsche Überzeugungen internalisiert hat. Sie beginnt, Verantwortung für ihr Handeln und ihr Image zu übernehmen und sich von schädlichen Narrativen zu befreien, die sie in der Vergangenheit selbst angenommen hatte.

Angst vor Übergriffen und das Dilemma von IRL-Streams

04:27:33

Die Streamerin spricht offen über ihre Angst vor IRL-Streams, insbesondere wenn sie alleine unterwegs ist. Sie fürchtet sich vor Übergriffen von Unbekannten und ist unsicher, wie sie in einer solchen Situation souverän reagieren würde, da sie Angst vor der eigenen, unkontrollierten Reaktion hat. Dies ist einer der Hauptgründe, warum sie ihre Moderatoren gekündigt hat, da sie ihnen nicht mehr einen sicheren Raum bieten kann. Sie hat jedoch den Willen, diese Ängste zu überwinden und wird versuchen, zukünftig auch im Ausland IRL-Streams zu machen.

Ausblick und geplante Aktivitäten für die kommende Woche

04:35:37

Zum Ende des Streams gibt die Streamerin einen Ausblick auf die kommende Woche. Sie plant, den IRL-Stream am Wochenende umzusetzen, wird aber voraussichtlich einen Moderator dafür benötigen. Ihre Hauptaufgabe ist es, das seit über einem Monat geplante WWE-Video fertigzustellen. Obwohl sie viele Verpflichtungen hat, wird sie versuchen, montags oder dienstags vormittags zu streamen, kann dafür aber nichts garantieren. Sie verabschiedet sich mit der Ankündigung, sich wahrscheinlich am Wochenende wiederzusehen.