Reaction Action

Finanzen des Influencers genauer unter die Lupe genommen

Transkription

Es wurde eine eingehende Untersuchung der finanziellen Grundlagen eines deutschen Influencers vorgenommen. Im Fokus des kritischen Vorgehens stand dessen Modelabel Deadstock, dessen Bilanzen analysiert und die Profitabilität stark infrage gestellt wurde. Zudem wurde die Kritik am Designkonzept geäußert, dem vorgeworfen wurde, stark von etablierten Luxusmarken zu kopieren.

Just Chatting
00:00:00

Just Chatting

Anfang des Streams und Reaktion auf Streaming-Ambitionen

00:00:25

Der Stream beginnt mit einem Inserat für den Kanal „rezo“ und der Beschreibung „Reaction Action“. Unmittelbar nach dem Start thematisiert der Streamer die zunehmende Tendell von Content-Cretern, auch auf Plattformen wie Twitch zu streamen, was ihn verärgert. Er kritisiert insbesondere den Versuch von Rezo, in den Streaming-Bereich einzusteigen, und äußert sich sehr ablehnend gegenüber dessen Plänen. Er argumentiert, dass Rezos Humor und Stil für Twitch ungeeignet seien und dass er auf der Plattform nicht ankommen würde. Auch die mangelnde Erfahrung von Rezo im Gaming und seine generelle Art würden den Erwartungen an einen Twitch-Streamer nicht entsprechen.

Agenda des Streams und gezeigte Inhalte

00:11:25

Nach den anfänglichen Diskussionen präsentiert der Streamer den Plan für den aktuellen Livestream. Hauptbestandteil wird die Reaktion auf mehrere YouTube-Videos sein. Er gibt an, dass er sich das neue Video von Sascha über „brave Mädchen“ sowie ein ApoRed-Video von Mimi und ein weiteres von Klängern ansehen möchte. Er kündigt an, dass allein die Videomaterialien circa anderthalb Stunden dauern würden und der gesamte Stream, mit Pausen und Nebenthemen, wahrscheinlich über vier Stunden gehen werde. Dies begründet er damit, dass er bald in Urlaub fährt und seine volle Energie in den Stream investieren möchte.

Analyse von ApoReds Lifestyle und Finanzierungsstrategien

00:17:38

Der Streamer beginnt nun mit der angekündigten Reaktion auf das ApoRed-Video von Mimi. Er analysiert ApoReds Aussagen und Vorwürfe scharf und thematisiert insbesondere dessen übertriebenen Prunks, sogenanntes „Flexen“. Er hebt hervor, dass ApoRed mit teuren Uhren, Luxuswohnungen und einem millionenschweren Lebensstil prunkte, obwohl seine tatsächliche finanzielle Situation und sein Einkommen stark in Zweifel gezogen werden. Der Streamer stellt die Frage, wie ApoRed seinen Lebensstil finanziert und beginnt, dessen Einnahmequellen und Geschäftsideen aufzuarbeiten.

Aufdeckung von ApoReds Geschäftsmodellen

00:33:44

Der Streamer geht nun systematisch ApoReds Geschäftspraktiken nach, um dessen angebliche finanzielle Stabilität zu hinterfragen. Er skizziert eine Art „Jobtree“ von ApoRed, der sich aus Werbekooperationen, Placements, eigenen Firmen und sonstigen Aktivitäten zusammensetzt. Er kündigt an, die einzelnen Einnahmequellen peu à peu aufzuschlüsseln, um den Faden von ApoReds Geldflüssen aufzudecken. Er deutet an, dass es dabei überraschende und teils völlig neue Informationen geben werde, die auch ApoRed selbst überraschen könnten.

Untersuchung des Modelabels Deadstock

00:39:09

Der Streamer vertieft sich in das erste der angekündigten Themen: ApoReds Modelabel Deadstock, das früher unter dem Namen „Bricks“ firmierte. Er thematisiert ApoReds Widersprüche bezüglich der Marke. Einerseits habe er Deadstock nie direkt als sein eigenes Label genannt, andererseits sei es offensichtlich gewesen. Der Streamer konfrontiert ApoRed mit der Aussage, er sei ein erfolgreicher Unternehmer, und stellt dessen Behauptungen, mit Deadstock sechsstellige Summen verdient zu haben, infrage. Er deutet an, die finanziellen Unterlagen des Labels analysiert zu haben, und deutet auf mögliche Probleme und geringe Gewinne hin.

Einnahmen von ApoRed und Steuern

00:51:56

Der Streamer geht im Detail auf die Aussagen von ApoRed über dessen Einnahmen ein. Er kritisiert die von ApoRed genannten Zahlen als oft Bruttoumsätze und nicht als tatsächlichen Nettoverdienst. Er erklärt, dass hinter den hohen Einnahmen auch erhebliche Ausgaben wie Steuern, Kosten für Produkte und Gehälter stünden. Daher sei es unwahrscheinlich, dass ApoRed mit Deadstock in dem Maße profitabel war, wie es suggeriert werde. Er betont, dass ApoRed seine finanzielle Lage möglicherweise falsch dargestellt habe, um seinen Unternehmerstatus aufrechtzuerhalten.

Finanzielle Analyse des Labels Deadstock

00:54:24

Zur Untermauerung seiner Thesen präsentiert der Streamer die Analyse der Jahresabschlüsse des Labels Deadstock. Er zeigt auf, dass das Unternehmen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 kein signifikantes Wachstum zu verzeichnen hatte und keine nennenswerten Rücklagen gebildet hat. Die Zahlen, die er präsentiert, deuten darauf hin, dass es sich bei Deadstock nicht um ein profitables Unternehmen handelte. Somit widerlegt er ApoReds Behauptung, ein erfolgreicher Unternehmer zu sein, anhand der harten Fakten der Geschäftsberichte.

Kritik an ApoReds Unternehmensführung

00:56:35

Am Ende der Präsentation der Deadstock-Bilanzen führt der Streamer konkrete Beweise für die finanzielle Instabilität des Labels an. Er präsentiert eine Vollstreckungsankündigung gegenüber der Deadstock GmbH in Höhe von 2.000 Euro. Dies beweise, dass das Unternehmen offenbar Schulden hatte und die Geschäftsführung durch ApoRed fragwürdig sei. Er unterstreicht damit seine These, dass ApoReds äußeres Erscheinungsbild als erfolgreicher Geschäftsmann auf Schießbrett basiere und seine tatsächliche wirtschaftliche Lage desolat sei.

Scheinselbstständigkeit und ApoReds Finanzen

00:57:29

Im Stream wird die Praxis der Scheinselbstständigkeit thematisiert, bei welcher ein Angestellter formal selbstständig ist, um Sozialabgaben zu umgehen. Es folgt eine Auseinandersetzung mit den YouTube-Einnahmen von ApoRed, die als vergleichsweise gering kritisiert werden. Sein Brutto-Umsatz mit einem Kanal, der mehrere Jahre zu den größten in Deutschland gehörte, lag bei lediglich 235.000 Euro. Im Verhältnis zu den Aufrufzahlen und seiner Behauptung, monatlich fünftellte bis sechsstellige Beträge zu verdienen, wird dies als stark übertrieben und unrealistisch dargestellt. Die tatsächlichen Einnahmen sollen im Schnitt unter 5.000 Euro pro Monat gelegen haben, was ein deutlicher Widerspruch zu seinen öffentlich geäußerten finanziellen Erfolgen ist.

ApoReds Designer-Image und Markenkopien

01:03:46

Der Streamer analysiert ApoReds Positionierung als Designer und Modemacher. Es wird belegt, dass Designs für seine Marke Deadstock stark an etablierte Modelle wie von Agnes Studios, Fear of God und Palm Angels angelehnt sind. Die Kritik zielt darauf ab, dass ApoRed seine Designs nicht selbst erstellt, sondern anhand von Screenshots von bestehenden Produkten einfache Anweisungen an Designer weitergibt. Insbesondere eine sogenannte "Gucci-Kollektion" wird als besonders fragwürdige Kopie entlarvt, die sogar direkt mit den Originalmarken verwechselt werden soll. Der Vortragende unterstreicht, dass dies kein persönlicher Schick sein kann, sondern eine klare Kopie fremder Marken ist.

ApoReds gescheitertes Fashion-Unternehmen

01:44:23

Es wird ein detaillierter Einblick in ein weiteres gescheitertes Modeprojekt von ApoRed gegeben. Er arbeitete mit einer deutschen Firma zusammen, um eine eigene Kollektion unter dem Namen "Vibe" zu starten, wobei er die Wortmarke registrierte und die Vermarktung übernahm. Die Firma übernahm jedoch alle Produktions- und Finanzierungsrisiken. Dieses Projekt endete mit einem Verlust von über 60.000 Euro. Die entstandene Ware wurde stark reduziert an die Marke Deadstock verkauft, deren Gelder jedoch zur Deckung der Verluste nie verwendet wurden. Der Streamer hinterfragt den Verbleib der Ware und des Geldes und präsentiert dies als einen weiteren Fall von ApoReds wirtschaftlichen Versagen und unklarem Umgang mit geschäftlichen Verpflichtungen.

Kritik am Drehbuch von Stranger Things

01:28:54

Der Streamer kritisiert scharf das Drehbuch der finalen Staffel von "Stranger Things". Er bezieht sich auf eine Making-of-Dokumentation, in der die Duffer Brothers offenlegen, wie nachlässig sie bei der Ausarbeitung des Handlungsverlaufs vorgegangen sind. Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass ein entscheidender Schauplatz trotz vorheriger Establishments leer ist, da die Autoren die Präsenz der dort erwarteten Wesen als uninteressant empfanden. Dies und weitere logische Lücken sowie ein konfuses Ende, das im Nachhinein keine sinnvolle Erklärung mehr findet, werden als Belege für ein schlampiges und unkreatives Schreiben gewertet, das den emotionalen Impact der vorherigen Staffeln nicht erreicht.

Einleitung und Einführung in das Thema Sascha

01:56:58

Der Stream beginnt mit einer persönlichen Begrüßung der Zuschauer. Zentraler Anlass ist das neue Video von Sascha, das in einer anhaltenden Auseinandersetzung um den Podcast 'Brave Mädchen' steht. Rezo gibt zunächst zu, das Video von Sascha gesehen zu haben, und beschreibt es als 'lauwarm'. Es wird deutlich, dass die Auseinandersetzung sowohl Sascha als auch andere Creators wie KuchenTV betrifft, und dass die Perspektive von Sascha hier entscheidend ist.

Kritik an 'Brave Mädchen' und inhaltliche Fehler

02:01:51

Rezo analysiert die Inhalte von 'Brave Mädchen', insbesondere die Folge, in der die Hosts Henna und Suki Sascha kritisiert haben. Er hebt hervor, dass die Kritik an Sascha inhaltlich falsch und verzerrend war. Die Vorwürfe, Sascha würde nur Männer gefallen oder sei eine 'Pick-Me', werden als fehlgeleitete und missverständliche Darstellungen ihrer Aussagen bezeichnet. Kritisiert wird auch die Tatsache, dass die Hosts sich selbst nicht an ihre eigenen Standards halten, indem sie Sascha kritisieren, obwohl sie selbst Männerbashing betreiben.

Entschuldigung von 'Brave Mädchen' und deren Vorgehen

02:06:40

Rezo geht auf das offizielle Statement der 'Braven Mädchen' nach dem Shitstorm ein. Er zitiert deren Selbstbeschreibung als 'popkulturelles Meinungsformat', das auf 'persönlichen Einordnungen' und nicht auf journalistischer Recherche basiert. Die Entschuldigung der Hosts wird analysiert. Sie entschuldigten sich dafür, dass sich Sascha verletzt gefühlt hat, aber nicht für die falschen Inhalte ihrer Kritik. Rezo sieht dies als mangelnde Ehrlichkeit und findet es bedauerlich, dass sie sich in ihrer Opferrolle bestärken, während sie gleichzeitig provokativen Content betreiben und den Shitstorm für Reichweite nutzen.

Doppelmoral und Provokation als Geschäftsmodell

02:05:34

Ein zentraler Kritikpunkt ist die beobachtete Doppelmoral von Henna und Suki. Auf der einen Seite provozieren sie mit Aussagen und kontroversen Inhalten, die bewusst Hate-Kommentare provozieren sollen. Auf der anderen Seite stellen sie sich selbst als Opfer dar und kritisieren öffentlich Kritik an ihrem Verhalten. Besonders wird das Verhalten von Henna thematisiert, die einerseits über mentale Gesundheit spricht, andererseits provokante Partys veranstaltet und den Shitstorm für Werbung nutzt. Rezo stellt die Frage, warum man Provokation betreiben, wenn man nicht mit konstruktiver Kritik umgehen kann.

Frage nach der Finanzierung des Formats

02:06:33

Rezo stellt die entscheidende Frage, warum der öffentlich-rechtliche Sender Funk das Format 'Brave Mädchen' mit Steuergeldern finanziert. Der Podcast wird nicht als privates Projekt, sondern als gefördertes Format mit 'Bildungsauftrag' kritisiert. Rezo wirft den Hosts vor, dass der geförderte Inhalt primär aus 'Lästern' und Provokation besteht, statt einen echten inhaltlichen Mehrwert zu bieten. Der Thumbnail des Podcasts mit dem Titel 'GEZ fürs Lästern' wird als passendes Symbol für dieses Finanzierungsproblem angesehen.

Fokus auf die Reaktion der Hosts statt inhaltliche Aufarbeitung

02:16:40

Rezo beobachtet, dass die Comeback-Folge von 'Brave Mädchen' mehr als die Hälfte der Laufzeit damit verbringt, die erhaltenen Hasskommentare zu lesen und darauf einzugehen. Während sie sich in eine Opferrolle drängen, wird der eigentliche Hauptkritikpunkt – die falschen Behauptungen in der ursprünglichen Folge – nur oberflächlich behandelt und nicht sachlich korrigiert. Dies stiftet zusätzliches Chaos statt Klarheit.

Ablehnung von Verantwortung und selbstherrliche Inhalte

02:24:12

Die Haltung von Henna und Suki, sich von jeglicher Verantwortung für den entstandenen Shitstorm zu distanzieren, wird scharf kritisiert. Anstatt ihre Fehler einzugestehen und ihre Standards zu korrigieren, instrumentalisierten sie den Sturm für Reichweite. Gleichzeitig wird Suki vorgeworfen, Sascha in ihrem neuen Video zu parodieren, während sie sich zuvor über negative Kritik beschwert hatte. Rezo verweist auch auf das Video von Henna über ihre 'Bestrafungsgeld'-Beziehung, das als Geschäftsmodell kritisiert wird.

Fazit und Konsequenzen für 'Brave Mädchen'

02:27:15

Als Fazit bleibt die Kritik an dem von Funk geförderten Format bestehen. Rezo kommt zu dem Schluss, dass die provokanten Inhalte in keinem Verhältnis zum angeblichen 'Bildungsauftrag' stehen und das öffentliche Geld nutzlos verschwendet wird. Obwohl die Hosts behaupten, aus dem Shitstorm gelernt zu haben, sieht Rezo keine substanziellen Konsequenzen. Stattdessen wird das Format unverändert fortgesetzt, was die Kritik an der Zweckentfremdung von Fördergeldern weiter zementiert. Die Frage nach dem eigentlichen Mehrwert des Podcasts bleibt unbeantwortet.

Kritik an Funks Podcast-Format

02:49:05

Der Streamer äußert Kritik an einem Funk-finanzierten Podcast, dessen Inhalte er nicht nachvollziehen kann, wie zum Beispiel Neujahrsvorsätze, Suki's Leben in Thailand oder das Legen von Tarot-Karten. Es geht ihm nicht darum, die Existenz des Podcasts abzulehnen, sondern die grundsätzliche Frage, ob dieses Format im Kontext des öffentlich-rechtlichen Auftrags von Funk passend ist. Er kritisiert insbesondere, dass in der Aufarbeitungsfolge Kommentare deaktiviert wurden, während sie bei anderen Folgen erlaubt sind, was für ihn den Eindruck erweckt, dass konstruktive Kritik systematisch ausgeblendet wird.

Aufarbeitung der Fanblast-Affäre durch Creator

02:54:16

Nachdem der Streamer den Kommentarbereich der betroffenen Funk-Folge gezeigt hat, geht er auf ein Antwortvideo der Kritikerin Sascha ein. Er bewertet ihr Video als fair, sachlich und inhaltlich stark. Im Gegensatz zur Aufarbeitung durch Funk, die er als unzureichend und selbstbezogen beschreibt, sieht er bei Sascha eine legitime Kritik, die weit über eine einzelne Community hinausgeht. Er empfiehlt Sascha's Kanal und betont die faire und inhaltliche Auseinandersetzung, die in ihrem Video stattfindet.

Analyse des Fanblast-Skandals und Reaktionen

03:04:42

Der Streamer wendet sich dem Scandal um die Influencer-Plattform Fanblast zu. Er klärt die Timeline: Eine Klage eines Mitbewerbers im Sommer, gefolgt von den investigativen Videos von Robbubble und Klängern. Er analysiert die öffentliche Stellungnahme von Knossi, dem Gründer und Botschafter von Fanblast, und stellt dessen Aussage, nichts von den Praktiken gewusst zu haben, infrage. Er argumentiert, dass seine Rolle als Investor und Repräsentant eine Mitverantwortlichkeit impliziert, besonders im Angesicht des Gerichtsurteils und der öffentlichen Debatte. Seine Reaktion wirkt für den Streamer eher wie ein vorbereiteter, performativer Akt als ein authentisches Statement.

Inhaltlose Reaktion von Fanblast selbst

03:23:45

Die Stellungnahmen von Fanblast selbst werden vom Streamer als dreist und inhaltsleer verurteilt. Er analysiert deren "Fan-First-Update", bei dem zwar Schlagworte wie "Transparenz" und "faire Preisgestaltung" fallen, aber keine konkreten Maßnahmen oder Obergrenzen für Preise genannt werden. Die Ankündigung einer Kennzeichnung, ob man mit dem Creator oder einem Teammitglied spricht, hält er für wirkungslos, da es das gesamte Geschäftsmodell, das auf dem Täuschungsbau von direkter Kommunikation beruht, untergraben würde. Die Plattform versucht nach außen hin ein neues Image aufzubauen, scheint aber im Kern keine grundlegenden Veränderungen vorgenommen zu haben.

Fanblast wechselt zum englischen Markt

03:41:41

Eine beobachtete strategische Veränderung bei Fanblast ist die Umstellung auf englische Kommunikation, was der Streamer als Indiz für einen gezielten Abwendung vom deutschen Markt interpretiert. Er weist darauf hin, dass große Creator von der offiziellen Website verschwunden sind, deren Profile aber unter den Creator-Landing Pages immer noch aktiv sind. Die sichere Möglichkeit, Telefonnummern von Creator wie Michaela Schäfer weiterhin zu kaufen, widerlegt seiner Meinung nach die Behauptung von einer grundlegenden Neuausrichtung und zeigt an, dass das umstrittene Geschäftsmodell weitergeführt wird.

FanBlast-Skandal und internationale Verstrickungen

03:44:42

Der Stream beginnt mit der Schilderung des aktuellen größten Skandals in YouTube Deutschland, dem FanBlast-Skandal. Es wird eine angespannte und wütende Stimmung thematisiert und der Vorwurf der organisierten Kriminalität gegen schwache Personen erhoben. Rezo berichtet von Recherchen, bei denen er erfuhr, dass private WhatsApp-Profile von Creators wie Raffaela Karamella oder Lena Nitro über Agenturen für Chatter käuflich sind und der Verkauf von Kontakten zum Teil in US-Dollar abgerechnet wird, was auf eine internationale Expansion hindeutet. Zudem wird auf die Teilnahme von FanBlast auf der XBIS-Messe in Miami im Mai hingewiesen, einer Konferenz der Erwachsenenbranche, was als strategische Neuausrichtung des Unternehmens gewertet wird.

Firmenliquidationen und rechtliche Grauzonen

03:47:13

Es werden neueste Entwicklungen aus der Schweiz genannt, bei denen zwei mutmaßlich involvierte Agenturen, Oasis Agency GmbH und Fan Up Fast GmbH, die in Invictus Imperial umbenannt wurde, liquidiert wurden. Rezo mutmaßt, dass dies ein Versuch sein könnte, Vermögen vor möglichen Strafzahlungen oder Schadensersatzforderungen zu sichern. Er äußert juristische Bedenken gegen diesen Vorgang, da eine GmbH insolvent zu sein scheint, während hinter ihr eine Person das Geld abgezogen hat. Die Firmenstruktur von FanBlast selbst wird infrage gestellt, da die Website sich einerseits als "Tool" bezeichnet, andererseits aber von einer "Plattform" spricht, was rechtliche Konsequenzen haben könnte.

Beteiligung der Creatorinnen und ihre Statements

04:04:17

Rezo konzentriert sich auf die Rolle der beteiligten Creatorinnen und argumentiert, dass diese nicht unwissend gewesen sein können, sondern operativ am Scam beteiligt waren. Sie hätten mutmaßlich gefälschte Sprachnachrichten aufgenommen, um den Betrug an den Chatter zu ermöglichen. Die heikle Frage ist, was die Creatorinnen dazu sagen. Während einige wie Gwendoline Celine sich mit juristischen Erklärungen in die Defensive drängen, wird die Aussage von Rose Mundi zitiert, die eine "Girlfriend Experience" als Ausnutzung parasozialer Beziehen gebrandmarkt hat. Der Fokus liegt besonders auf Alexis SHV, die sich trotz anfänglicher Versprechungen eines Statements bisher nicht geäußert hat, was auf mögliche juristische Ratschläge oder eine Strategische Stille zurückzuführen sein könnte.

Systemische Probleme der Creator-Plattformen

04:32:57

Der Stream erweitert den Fokus von FanBlast auf das gesamte System der Creator-Plattformen, insbesondere OnlyFans. Recherchen des Spiegels und Reuters zufolge ist es gängige Praxis, dass größere Creator Dritte für Chats und Interaktionen bezahlen. OnlyFriends selbst erlaubt dies seit August 2024 und distanziert sich von einer direkten Kommunikation. Rezo gibt an, von dieser Praxis naiv gewesen zu sein und dachte, es handle sich um ehrliche Arbeit. Ein Experiments des Spiegels mit einem Alexis-Account zeigt, dass der Disclaimer auf der Seite zwar auf Dritte hinweist, im Chat aber selbst bei Nachfragen对此 verschleiert wird, was ein grundsätzliches Problem der Branche darstellt, welches über FanBlast hinausgeht.

Abschluss und Ausblick

04:38:33

Abschließend bewertet Rezo das Thema als extrem stark und unterstreicht die Bedeutung der ursprünglichen Recherche von Klengern, die den gesamten Skandal erst ins Rollen brachte. Er ist der festen Überzeugung, dass das Thema nicht beendet ist und mit weiteren Enthüllungen zu rechnen ist. Nach einer langen und intensiven Diskussion beendet er den Stream kündigt an, in den nächsten Tagen frei zu haben und kündigt einen Raid bei Isa an, mit der er seit Ewigkeiten nicht mehr verbunden war.