Space Engineers! Zurück in den Weltraumbuch !kofi @sparkofphoenixtv
Weltraum-Simulation überfordert
Ein Versuch, das Weltraum- Sandboxspiel zu erkunden, beginnt mit dem Erlernen der grundlegenden Überlebensfähigkeiten. Schnell zeigt sich jedoch, dass das Tiefenmanagement, die Schiffsnavigation und der Kampf gegen Feinde den Spieler an seine Grenzen bringen. Die Frustration über die komplexe Spielmechanik führt dazu, dass das Projekt vorerst beendet wird.
Erste Schritte und Tutorial-Einstieg
00:06:12Zu Beginn des Streams wird das Spiel Space Engineers im Sandbox-Modus gestartet. Der Streamer betont, dass er das Spiel neu für sich entdeckt und keine Vorkenntnisse hat. Nach dem ersten Eindruck hängt die Spielfigur in einem Asteroiden fest und die Quest des Tutorials, das Aktivieren der Magnetstiefel im Weltraum, wird als erstes Ziel definiert. Nach anfänglicher Schwierigkeit mit der Bedienung, wie dem Ausschalten des Jetpacks, kann die Quest erfolgreich abgeschlossen werden. Danach werden die grundlegenden Überlebensaspekte der Erkundung vorgestellt, wie das Aufladen von Energie durch das Setzen an einen Schreibtisch und die Heilung in einer gefundenen Krankenstation, die zunächst offline war und aktiviert werden musste.
Inventar-Management und Ressourcengewinnung
00:20:22Nachdem die Überlebensgrundlagen gesichert sind, konzentriert sich der Streamer auf das Verständnis des Inventarsystems. Er stellt fest, dass das Inventarkapazität sowohl für den Spielercharakter als auch für Lagerräume begrenzt ist. Es werden die ersten Ressourcen wie Eisenerz und Eis in einer Mine abgebaut. Der Streamer zeigt, wie man Ressourcen mit der Hand abräumt und mit einem Red-Miner-Gerät extrahiert, wobei die Kapazitätsgrenzen schnell erreicht werden. Auch die Funktion, Ressourcen zu trennen oder in größeren Mengen zu verschieben mittels STRG, wird demonstriert.
Raffination und Grundlagen des Craftings
00:40:45Im weiteren Verlauf des Streams wird die Verarbeitung der abgebauten Ressourcen erlernt. Es wird eine Raffinerie vorgestellt, die Erze wie Eisen zu Eisenbarren verarbeitet. Auch einAssembler, als zentraler Crafting-Tisch, wird gefunden. Der Streamer navigiert durch die komplexe Benutzeroberfläche des Assemblers und entdeckt eine Vielzahl an Rezepten für Bauteile wie Siliziumhalbleiter, Motoren und Panzerung. Es wird deutlich, dass für fortschrittlichere Konstruktionen spezifische Ressourcen und deren effiziente Produktion ein zentrales Element des Spiels sein werden.
Baumodus und Konstruktion von Blöcken
00:52:42Nachdem das Konzept des Craftings verstanden wurde, geht der Streamer zum praktischen Bauen über. Er erklärt den Bauprozess mit dem Konstruktionsplaner und dem Schweißgerät. Zuerst muss ein Block über das G-Menü in die Hotbar gezogen und ausgewählt werden. Anschließend wird der Block mit der linken Maustaste platziert, benötigt aber zuerst die respective Grundkomponente. Der Streamer stellt erfolgreich einen einfachen Würfel her, indem er eine Stahlplatte verwendet und diese mit dem Schweißgerät finalisiert. Dies demonstriert den grundlegenden Zyklus aus Ressourcengewinnung, Verarbeitung und Konstruktion.
Grundlagen der Ressourcengewinnung und -verarbeitung
00:59:01Zu Beginn des Streams werden die grundlegenden Mechaniken zur Ressourcengewinnung erklärt. Der Streamer nutzt einen Bohrer, um schnell durch Gestein und Eis zu tunneln und Erze abzubauen. Diese Erze, wie Eis und Silizium-Halbleiter, werden anschließend in einer Raffinerie weiterverarbeitet. Das Tutorial erklärt, wie man diese Rohstoffe in Komponenten wie Eisenbarren oder Stahlplatten umwandelt, indem man die Menge an der Montageanlage einstellt und die Produktion startet.
Steuerung von Fahrzeugen und In-game-Systemen
01:01:04Der Streamer erkundet die Steuerung verschiedener Fahrzeuge. Bei einem kleinen Bohrfahrzeug wird die spürbar langsame Manövrierbarkeit im Raum sowie der Energieverbrauch bemängelt. Ein wichtiger Hinweis eines Zuschauers führt dazu, dass das Inventar des Schiffes auf der Rückseite lokalisiert wird. Die Steuerung des Schiffes, insbesondere das Absenken und Landen mit der Taste C, wird als komplex und unpräzise empfunden, was zu ersten Problemen beim Parken führt.
Erkundung und Plünderung eines fremden Schiffes
01:22:06Bei der Erkundung stößt der Streamer auf ein größeres, unbemanntes Schiff. Nach anfänglicher Verwirrung darüber, ob das Fahrzeug ihm gehört, beginnt er, es zu untersuchen und es zu plündern. Er findet diverse wertvolle Ressourcen wie Uran, Waffen und Munition. Die Herausforderung besteht darin, das Schiff zu einem eigenen Schiff andocken, um es mitzunehmen. Nach mehreren Versuchen gelingt es ihm es an seiner Basis zu parken und dort zu sichern.
Probleme mit der Andock- und Steuerungsmechanik
01:38:22Das andocken des erbeuteten Schiffes gestaltet sich schwierig. Das System fordert eine exakte Positionierung und einen grünen Ring zur erfolgreichen Verbindung. Nach mehreren Anläufen und Korrekturen mittels Handbremse (Taste P) wird das Schiff schließlich angedockt. Die anschließende Steuerung des deutlich größeren Schiffes wird als extrem unübersichtlich und schwindelerregend beschrieben, da die Koordination im dreidimensionalen Raum dem Streamer große Schwierigkeiten bereitet.
Management erbeuteter Ressourcen und Fahrzeugkomponenten
01:54:01Nachdem das neue Schiff beheimatet ist, konzentriert sich der Streamer auf die Verwaltung der erbeuteten Ressourcen. Er stellt fest, dass das Fahrzeug aufgrund seines hohen Gewichts bei der Beladung extrem langsam wird und die Triebwerke ausfallen. Um die Funktion des Bohrschiffes zu gewährleisten, muss es entladen werden. Gleichzeitig wird ein kaputtes Ionentriebwerk bemerkt, dessen Reparatur ansteht, was weitere Ressourcen wie Stahlrohre und Triebwerkkomponenten erfordert.
Fahrwerkprobleme und Rückschlag
01:58:28Beim Versuch, das erbeutete Schiff mit seinem eigenen kleinen Schiff zu parken, treten erneut erhebliche Probleme auf. Das größere Fahrzeug zeigt trotz funktionierender Triebwerke die Meldung 'Parken nicht möglich' an. Der Streamer vermutet einen Fehler im Fahrwerkssystem oder eine Überlastung. Da er nicht mit dem neuen Schiff landen kann, sieht er sich gezwungen, sich weiterhin mit seinem kleineren, unhandlichen Bohrschiff fortzubewegen, was als frustrierender Rückschlag in den Erkundungsprozess empfunden wird.
Frustrierende Schiffsnavigation und Signaljagd
02:01:28Der Stream beginnt mit der Auseinandersetzung mit einem fehleranfälligen Schiff, das nicht manövrierfähig genug ist, um an unbekannten Signalen anzudocken. Trotz dieser Schwierigkeiten wird beschlossen, alle Ressourcen aufzuladen und zu einem neun Kilometer entfernten Signal zu fliegen. Die Reisezeit beträgt etwa vier Minuten, was eine relative Annäherung darstellt. Das Schiff wird als 'absolute Schrottkiste' beschrieben, da es Parkvorgänge nicht erfolgreich ausführen kann und sich bei zu hohem Gewicht nicht mehr bewegen lässt.
Entdeckung und Zerstörung eines Signals
02:03:16Nachdem das Schiff als untauglich eingestuft wurde, wird versucht, mit einem anderen, schnelleren Schiff auf das Signal zuzufahren. Hierbei wird eine grundlegende Mechanik des Spiels getestet, die besagt, dass Raumschiffe auch ohne Piloten weiterfliegen können. Der Streamer versucht auf langsamerem Kurs näher an dem Signal heranzukommen, aber infolge eines technischen Versagens schaltet er versehentlich die Trägheitsdämpfer aus und fährt unkontrolliert direkt in das Signal hinein, wodurch es zerstört wird. Die Frage bleibt, ob sich ein wichtiger Gegenstand oder eine Ressource dadurch ergab.
Flucht, Treibstoffproblem und Rückkehr zur Basis
02:06:23Nach dem versehentlichen Überfahren des Signals entschließt sich der Streamer, zur alten Basis zurückzukehren. Statt den langen Weg mit konventionellen Antrieb zurückzulegen, wird der Sprungantrieb des Schiffes aktiviert. Das Schiff kann maximal 2000 Blöcke auf einmal springen, was jedoch eine lange Ladephase erfordert. Auf dem Rückweg stellt der Streamer zudem fest, dass sein Sauerstoffgehalt sinkt, was ein weiteres Problem bei der Navigation darstellt. Die Rückkehr zur Basis gestaltet sich dadurch als langwieriger und fahrplanorientierter Prozess.
Vorbereitung auf den Langzeitsprung und der Anfang einer neuen Mission
02:22:27Zurück in der Basis wird ein GPS-Wegpunkt für das nächste Ziel gesetzt, das ein nicht identifiziertes Signal in 6000 Kilometern Entfernung ist. Das Schiff ist mit einem Sprungantrieb ausgestattet, der in Stücken von jeweils 2000 Kilometern springen kann. Dies bedeutet, dass mehrere Sprünge mit dazwischenliegenden Ladezeiten nötig sind. Während des Wartens wird die Schiffsfähigkeit und die Komplexität des Spiels diskutiert, da es sich für den Streamer als anspruchsvoller herausstellt als erwartet.
Kampf mit feindlichen Schiffen und Systemen des Gameplays
02:25:32Nach dem ersten Sprung wird in der Nähe eine feindliche Basis entdeckt. Es kommt zu einem Kampf, bei dem der Streamer ein feindliches Geschütz ausfindig macht und es zerstört. Die Bedienung der Artillerie gestaltet sich zunächst schwierig. Nach dem ersten Angriff wird eine verschlossene Tür entdeckt, die für den Streamer nicht zugänglich ist, da er bestimmte Komponenten wie 'Computerkomponenten' benötigt, um die Systeme der Feinde zu kapern. Dies verdeutlicht die komplexen Plünder- und Interaktionsmechanismen des Spiels.
Konfrontation mit einem Kriegsschiff und zermürbende Kämpfe
03:00:05Ein Kriegsschiff nähert sich und beginnt, Angriffe auf das Schiff des Streamers zu fliegen. Es kommt zu einem langen und zermürbenden Kampf, bei dem der Streamer die Triebwerke des gegnerischen Schiffes gezielt zerstört. Es wird deutlich, dass die Feinde eine hohe Panzerung haben und das eigene Schiff nur Schaden ohne spürbare Wirkung anzurichten scheint. Diese Phase ist von Verwirrung über die Spielmechanismen, dem Gefühl der Hilflosigkeit und dem Versuch geprägt, den Gegner durch strategische Zielen an den kritischen Punkten zu schwächen.
Frustration über Loot-System und Spielmechaniken
03:09:55Nachdem das feindliche Schiff kampfunfähig gemacht wurde, wird versucht, es zu plündern. Der Streamer stößt jedoch auf Hürden: Viele Blöcke sind nicht im Besitz und er benötigt spezifische Werkzeuge wie 'Schweißgeräte' und 'Schleifmaschinen', um sie abzubauen und sich anzueignen. Das Spiel verlangt ein tiefes Verständnis für Ressourcenmanagement und ein hohes Maß an Vorbereitung. Der Streamer erkennt, dass das für ihn als Einsteiger unzugänglich ist und die Spielweise eher für 'Bastler' und Techniker geeignet scheint.
Ende des Versuchs und Ausblick auf zukünftige Streams
03:17:02Nach einer langen und frustrierenden Spielzeit zieht der Streamer ein erstes Fazit. 'Space Engineers' wird als zu komplex und zu technisch für das ursprüngliche Ziel eines 'chilligen' Streams eingestuft. Es biete zwar Potenzial, erfordere jedoch ein tiefes Eintauchen in Mechaniken und Projekte, was nicht den Erwartungen entspricht. Das Fazit lautet, das Spiel für den Moment einzustellen und einen anderen Titel für den nächsten Stream zu suchen. 'Ende Tag 1', aber dabei bleibt es, lautet das abschließende Statement.