Zweimal in kurzer Zeit wird eine Mandelentzündung diagnostiziert, was den Trainingsplan durcheinanderbringt. Gleichzeitig wird ein unglückliches Erlebnis auf einem Karnevalsboot geschildert und die tiefe Abneigung gegen Tee und Suppen erklärt.

Just Chatting
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Stream-Start und persönliche Befindlichkeit

00:12:10

Der Stream wird mit der Begrüßung der Zuschauer begonnen. Streamerin Nova berichtet von ihrer schlechten gesundheitlichen Verfassung und ihrer Erkrankung. Sie leidet unter einer Mandelentzündung, die es ihr unmöglich macht, wie geplant zu trainieren. Sie gibt an, dass dies schon zweite Mal in kurzer Zeit ist, was sie sehr verärgert, da sie den Sport dringend braucht. Gleichzeitig erwähnt sie ein Problem mit ihrer ADHS-Medikation, das sie dazu zwingt, sich ärztlich beraten zu lassen, bevor sie ihr Medikamentenregime anpassen kann.

Erlebnis während des Karnevals

00:16:44

Trotz ihrer Krankheit erzählt Nova vom vergangenen Wochenende, das sie ursprünglich ohne Karneval geplant hatte. Sie wurde jedoch von einer Freundin überredet, auf einem Boot mitzufeiern. Obwohl sie sich Mühe mit ihrem Kostüm gegeben hat, beschreibt sie die Erfahrung als Vollkatastrophe und letztlich als Verarschung. Sie beschreibt die gesundheitlichen Folgen, da sie sich nach den Feierlichkeiten direkt wieder eine Mandelentzündeingefangen hat, was sie wütend macht.

Abneigung gegen Suppen und Tee

00:27:47

Ausgelöst durch ihre Krankheit spricht Nova über ihre tiefe Abneigung gegen Tee, was sie als besonders problematisch bei einer Mandelentzündung empfindet. Sie erklärt, dass sie warme Getränke generell hasst, obwohl sie Kaffee trinkt, und dabei keinen positiven Effekt spürt. Auch gegenüber Suppen zeigt sie eine starke Ablehnung und nennt nur wenige Ausnahmen, wie Käselauchsuppe oder Lasagnensuppe, die sie respektiert. Ihre Abneigung betrifft aber auch andere Suppenarten wie Rinderbrühe oder Kartoffelsuppe, die sie als ungenießbar bezeichnet.

Erfahrungen mit ADHS-Medikation

00:36:07

Nova geht detailliert auf ihre Erfahrungen mit der Medikation für ihre ADHS ein. Sie berichtet, dass ihr Psychiater ihre Medikamente verkalkuliert hat und sie nun auf eine Nachbehandlung warten muss. Sie beschreibt die Nebenwirkungen der Medikamente, insbesondere anfänglichen Appetitverlust, was sie als problematisch für den Muskelaufbau bezeichnet. Mittlerweile habe sich dies jedoch gebessert und sie könne wieder normal essen. Sie betont, dass die Medikamente zwar nicht alle ihrer Probleme lösten, aber ohne sie deutlich schlimmer wären, und sie freut sich über das Fehlen anderer störender Nebenwirkungen.

Reflexion über das Erwachsenwerden

00:51:33

Der Stream wendet sich einer philosophischen und humorvollen Diskussion über das Erwachsenwerden zu. Nova fühlt sich trotz ihres Alters noch nicht vollständig als erwachsene Person und fragt sich, wann man als erwachsen gilt. Sie diskutiert verschiedene Definitionen, wie das Haben eines Lappens oder die Fähigkeit, andere Menschen im öffentlichen Nahverkehr zu bemerken und zu respektieren. Gleichzeitig thematisiert sie die Vorstellung, dass ihre Jugend in Schwarz-Weiß wahrgenommen wird und wie sie sich selbst als junges Gefühl sieht, während der Chat sie als alt bezeichnet.

Single-Dasein und Partnersuche

01:03:03

Nova spricht offen über ihr Single-Dasein und reflektiert über die Gründe dafür. Sie beschreibt sich als schwierige Person mit Ecken und Kanten. Ihre Partnersuche gestaltet sich schwierig, da sie eine hohe emotionale Intelligenz und ein sicheres Gefühl bei einem Partner benötigt und ihre Attraktivität für andere stark von der Persönlichkeit abhängt. Sie gibt an, demisexuell zu sein und könne Menschen erst interessant finden, wenn sie ihre Persönlichkeit kennengelernt haben. Gleichzeitig rät sie Zuschauern, nicht übermäßig auf Partnersuche fixiert zu sein und stattdessen in die eigene Selbstliebe und Entwicklung zu investieren.

Gedanken zu Frauen und Sicherheit

01:09:21

Das Gespräch dreht sich um das Thema Flirten und die unterschiedliche Wahrnehmung von Sicherheit zwischen Männern und Frauen. Nova stellt fest, dass Frauen oft aus Selbstschutz angeben, einen Freund zu haben, um potenziell aggressive oder übergriffige Männer abzuschrecken. Sie erklärt, dass für Frauen die Gefahr von Belästigung oder Gewalt im Alltag realer ist als für Männer, deren größte Sorge meist das gekränkte Ego sei. Sie gibt Männern den Rat, Ablehnungen nicht persönlich zu nehmen und sich auf die eigene soziale Kompetenz zu konzentrieren, anstatt unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen.

Werbung für Prep My Meal

01:22:39

Nova stellt den Lieferdienst für gesunde Mahlzeiten, Prep My Meal, vor. Sie betont, dass sie sehr selten Werbung mache und nur Produkte empfehle, die sie selbst für gut und schmackhaft hält. Sie lobt die vielfältigen Optionen des Anbieters, die vegan, glutenfrei, keto oder für den Muskelaufbau geeignet sind. Nova erklärt, dass der Service ideal für sie sei, da sie gesundes Essen mag aber gleichzeitig zu faul zum Kochen sei. Sie gibt einen exklusiven Rabattcode für ihre Zuschauer an und beschreibt ihre eigenen positiven Erfahrungen mit den Produkten, die sie in der Mikrowelle zubereiten kann.

Suche nach passendem Reaktion-Content

01:35:24

Die Streamerin durchforstet diverse Plattformen nach geeignetem Reaktionsmaterial. Sie äußert eine große Vorliebe für Dokumentationen wie 'First Dates', Feuerwehr-Reportagen, 'Penny-Doku' und 'Rosins Restaurant', wobei sie 'Rosin' als geilen Call bezeichnet. Die Suche gestaltet sich schwierig, da sie keine klare Richtung findet und die verfügbaren Clips als zu lang oder zu kurz kritisiert. Die Unfähigkeit, sich für etwas zu entscheiden, und ihr Frust über die eigene Reaktionsfähigkeit sind zentrale Themen in diesem Abschnitt.

Entdeckung der Frankfurter Doku-Reihe

01:38:08

Nach längerem Suchen stößt die Streamerin auf die Frankfurter Doku-Reihe, insbesondere auf die Folgen 'Undercover mit Drogendealer in Frankfurt' und 'Eine Nacht Rettungsviertel'. Der Titel und die Beschreibung wecken ihr Interesse an der Drogenszene. Sie diskutiert mit dem Chat, welcher Inhalt wohl am besten geeignet sei, und entscheidet sich für die Doku, die einen tiefen Einblick in den Drogenhandel im Bahnhofsviertel Frankfurt verspricht.

Beginn der Dokumentation und erster Ex-Dealer

01:45:26

Die Dokumentation beginnt mit der Vorstellung von Mo, einem ehemaligen Dealer aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel, der eine vierjährige Tätigkeit im Drogenhandel zugibt. Er erklärt hauptsächlich Crack, Kokain und gelegentlich Cannabis verkauft zu haben. Mo bietet einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise des lokalen Drogenhandels, insbesondere die verschiedenen Dealergruppen und ihre jeweiligen Tätigkeitsbereiche im Viertel.

Der Dealer auf der Straße und sein Vorgehen

01:50:29

Die Dokumentation folgt einem jungen Dealer, der hauptsächlich Speed verkauft. Er beschreibt sein Geschäft als unkompliziert, gibt aber zu, dass er permanent mit Kontrollen und Razzien der Polizei rechnen muss. Er erläutert, dass der Handel nicht reich macht, sondern im Gegenteil ein ständiger Kampf ums Überleben ist, der oft zu Schulden und gefährlichen Situationen führt. Die tägliche Paranoia und der Kampf ums Geld sind prägende Merkmale seines Arbeitsalltags.

Reflexion über Drogenkonsum und gesellschaftliche Wahrnehmung

02:05:16

Die Streamerin reflektiert über die Auswirkungen der Cannabis-Legalisierung. Sie berichtet, dass sich in ihrem Umfeld nichts Wesentliches geändert hat und vermutet, dass die Legalisierung sogar rebellisches Verhalten bei Jugendlichen reduzieren könnte. Sie teilt Erinnerungen an Schulrazzien mit Drogenhunden und vertritt die klare Haltung, dass Drogen konsumieren keineswegs 'cool' ist, sondern vielmehr 'cringe' und gefährlich.

Hotel als Umschlagplatz für Drogengeschäfte

02:13:57

Mo erklärt, dass viele Suchtkranke und Dealer in speziellen Hotels im Bahnhofsviertel leben und ihre Geschäfte von dort aus abwickeln. Diese Hotels zu 80% von Suchtkranken, Prostituierten und Zuhältern bewohnt, sind wichtige Orte des Handels, da sie den Dealern Sicherheit vor der Polizei bieten. Die Kunden sind ebenfalls vor Ort lebende Suchtkranke oder Läufer, die für die Dealer agieren.

Erfahrungen im typischen Hotel des Viertels

02:20:52

Um die Lebensbedingungen der Szene zu verstehen, checkt die Streamerin in einem derartigen Hotel ein. Das Zimmer, das sie für 53 Euro pro Nacht bekommt, ist in einem desolaten Zustand: schmutzig, mit kaputten Möbeln und einer defekten Beleuchtung. Sie beschreibt die Unterkunft als 'ekelhaft' und befürchtet Gesundheitsrisiken durch die mangelnde Hygiene, was ihre persönliche Einschätzung der prekären Lebensumstände unterstreicht.

Gespräch mit einer weiblichen Drogendealerin

02:34:02

Die Dokumentation führt ein Interview mit einer weiblichen Dealerin, die in der Szene als 'im Großen' tätig gilt. Sie verkauft hauptsächlich Kokain, Crack und Fentanyl und erklärt, dass Heroin an Popularität verloren habe. Die Streamerin zeigt sich beeindruckt von dieser Frau in einem männerdominierten Feld und schätzt die offene Einblicke in deren Geschäft und die Art, wie sie in diesem männlich dominierten Umfeld agiert.

Konfrontation mit einer Drogendealerin

02:36:15

Ein Dialog mit einer Drogendealerin enthüllt ihre Lebensgeschichte, die mit 1,5 Jahren Haft und vier Monaten Therapie begann. Sie schildert ihre Arbeit im Edeka unter Aufsicht des SEK und beschreibt die Verkaufspreise verschiedener Drogen wie Crack für 1,70 Euro pro Gramm oder Fentanyl-Pflaster für 150 bis 250 Euro. Sie erklärt die Herstellung von Crack aus Kokain und die Risiken der intravenösen Anwendung von Fentanyl, wie Infektionsgefahren und die schnelle Abhängigkeit. Die Dealerin betont, dass die Nachfrage nach Drogen trotz der Gefahren immer besteht und die Situation auf der Straße durch aggressive Konsumenten angespannt ist.

Beobachtung des Bahnhofsviertels

02:49:45

Die Streamerin begleitet die Dealerin durch das Bahnhofsviertel und stellt fest, dass der Drogenhandel dort noch immer klassisch auf der Straße abläuft, statt über das Darknet. Sie wird selbst von Prostituierten angesprochen und erfährt die Preise für deren Dienstleistungen, die bei 30 Euro beginnen. Beim Besuch eines Laufhauses äußert sie starke Ablehnung und Verachtung für Freier, die sie als Täter und Abschaum bezeichnet und die Ausbeitung der Frauen thematisiert. Der Besuch bestätigt ihre reale und negative Vorstellung von Prostitution und der patriarchalen Struktur des Viertels.

League of Legends
03:04:07

League of Legends

League of Legends-Partie

03:16:05

Nach den ernsten Themen wechselt der Stream zu einem entspannten League of Legends-Spiel. Die Streamerin spielt den Helden Pantheon und agiert trotz einer angeblichen Mandelentzündung sehr engagiert. Sie gewinnt das Spiel und steigt in der Rangliste auf Gold. Während des Spiels unterhält sie sich mit dem Chat über die Spielfigur Draven, die sie als attraktiv beschreibt, und scherzt über die DILFs (Dads I'd Like to Fuck) in ihrem Team. Das Spiel endet mit ihrem Sieg, und sie zeigt sich selbstbewusst und amüsiert über ihren Erfolg im Spiel.

Reflexion über Krankheit und Heimatstadt

03:52:08

Nach dem Spiel thematisiert die Streamerin ihre Krankheit, die sie als psychische und körperliche Belastung beschreibt, und streamt dennoch, da sie offensichtlich süchtig nach League of Legends ist. Sie wechselt das Thema und spricht über ihre Heimatstadt Köln, die sie als hässlich, aber mit einem einzigartigen Charmant und schönen Menschen bezeichnet. Sie vergleicht Köln mit ihrem früheren Glanz auf historischen Bildern und zeigt eine gewisse Melancholie. Abschließend erzählt sie von ihrem bevorstehenden Friseurtermin und ihren Plänen für eine neue, weniger blonde Haarfarbe, um ihre Naturfarbe zu pflegen.