SCHLECHTES HORRORSPIEL, aber ich muss es gut bewerten...
Kritische Horrorspiel-Bewertung trotz technischer und erzählerischer Mängel
Ein YouTube-Video widmet sich einem Horrorspiel mit miserabler öffentlicher Resonanz (27% positive Bewertungen), das trotz technischer Defizite und narrativer Sprünge fasziniert. Der Streamer durchspielt es von Anfang bis Ende, analysiert absurde Gameplay-Elemente (wie fragwürdige Rätsel oder holprige Kollisionserkennung) und entdeckt skurrile Details wie die ‚Knochensammler GmbH‘. Parallelen zwischen Spielhandlung und eigener Vaterrolle führen zu emotionalen Tiefe-Punkten, während rassistische und sexistische Chat-Kommentare vehement unterbunden werden. Final wird das oft als ‚abgeschnittenes Kultwerk‘ bezeichnete Spiel trotz aller Schwächen als überraschend sehenswert eingestuft – mit 6/10 Punkten.
Streamstart und Vorstellung des Spiels 'The Ninth Sharnel'
00:12:58Zu Beginn des Streams begrüßt der Kanal 'sterzik' das Publikum enthusiastisch und kündigt an, heute ein anspruchsvolles Spiel namens 'The Ninth Sharnel' zu spielen, das trotz seines Titels und Trailer-Versprechens extrem schlecht bewertet ist. Das Ziel des Streams soll sein, das Spiel von Anfang bis Ende durchzuspielen und am Ende eine positive Bewertung zu verfassen – trotz der katastrophalen Bewertungen (nur 27% positive Nutzerbewertungen). Der Streamer betont, dass das Spiel trotz des schlechten Rufs unterhaltsame oder interessante Aspekte bieten muss, die eine positive Rezension rechtfertigen würden.
Kritische Klarstellung zu rassistischen und sexistischen Äußerungen im Chat
00:20:09Der Streamer thematisiert ernstlich rassistische und sexistische Kommentare, die im Chat geäußert wurden, insbesondere eine Aussage, die einer betroffenen Nutzerin die Verantwortung für ihre sexuelle Belästigung zuschrieb. Er weist solche Narrative vehement zurück und kündigt an, jeden Nutzer, der rassistische oder sexistische Inhalte verbreitet, sofort zu bannen – unabhängig von Abos, Spenden oder Chatdauer. Zudem erklärt er, dass sein Stream kein Ort für solche Diskussionen sein soll und betont, dass kreative Inhalte im Mittelpunkt stehen sollen.
Planung des Hauptkanal-Formats und Spielstart
00:31:05Bevor dasHauptkanal-Video zu 'The Ninth Sharnel' beginnt, zeigt der Streamer den Trailer des Spiels, der trotz der späteren technischen Mängel des Spiels überraschend professionell wirkt. Er erklärt, dass das Video auf YouTube hochgeladen wird und man trotz averser Ausgangslage des Spiels im wahrsten Sinne des Wortes 'das Beste daraus machen' muss. Der Streamer unterstreicht, dass das Spiel eine Mischung aus atmosphärischem Horror, soliden Grafiken und unzusammenhängenden Rätselnunktionen hat, was zwar überzeugen kann. Die Aufnahme selbst startet kurz danach mit einem YouTube-Intro.
Erste Eindrücke und technische Probleme beim Durchspielen des Spiels
00:55:56Nach dem Intro beginnt die eigentliche Spielepisode. Der Streamer beschreibt die Handlung des Spiels als surreal und chaotisch: Der Protagonist wacht als einziger Überlebender in einer verlassenen Geisterstadt auf, umgeben von Monstern und ohne klare Zielvorgabe. Technische Probleme wie unpräzise Steuerung, holprige Kollisionserkennung und langsame Frame-Rates werden sofort evident. Allerdings finden sich auch kurios-absurde Details, etwa eine surrealistische Firma namens 'Knochensammler GmbH', die angeblich dämonische Projekte entwickelt. Der Streamer zeigt sich fasziniert von der skurrilen Atmosphäre trotz aller Mängel.
Spielerische Herausforderungen und Rätselmechaniken
01:13:25Im Spielverlauf werden Rätselaufgaben freigeschaltet, etwa das Suchen von drei Sicherungen, die an unterschiedlichen Orten versteckt sind. Der Streamer nutzt Gegenstände wie einen Bolzenschneider, um verschlossene Türen zu öffnen, und durchläuft mehrere Segmente mit wiederholtem Tüfteln und Rücksprüngen. Die Umgebung wirkt wie eine Mischung aus Resident Evil und Outlast, mit typischen Horror-Szenarien wie nachtaktiven Monstern und unklaren Navigation. Trotz der offensichtlich billigen Produktion findet der Streamer die Rätselmechaniken bisweilen fesselnd, humorvoll bizarr und mit überraschendem Tiefgang.
Atmosphäre und fiktive Weltenbau-Elemente
01:24:45Der Streamer erkundet die narrative Tiefe des Spiels, etwa ein mysteriöser 'Flüsterwald', der an Harry-Potter-Referenzen erinnert. In einer_json-Vorgangs-notiz findet sich ein scheinbarer Arbeitsvertrag der Firma 'Knochensammler GmbH', die angeblich geheimnisvolle Experimente in einer unbewohnten, verseuchten Stadt betreibt. Die Dialoge sind teils surreal und wirken wie Collagen aus zufälligen Popkultur-Bezügen. Der Streamer kommentiert dies mit trockenem Humor und erkennt die absurde Kreativität hinter dem chaotischen Design an.
Fortschritt und vorläufige Bewertung als 'überraschend fesselnd'
01:30:49Nach der Absolvierung des ersten Spielsegments ('Stufe 1') resümiert der Streamer, dass sich das Spiel trotz aller Technik-Mängel als fesselnd und humorvoll surreal entpuppt hat. Die Mischung aus Horror, Rätseln und absurdem Story-Kosmos begeistert ihn mehr als erwartet. Er betont, dass der Titel obskur genug ist, um als 'absichtsvoll schlechtes Kultspiel' durchzugehen – und sogar Qualitäten aufweise, die eine positive Bewertung rechtfertigen. Der Streamer plant nun den Abschluss des Spiels und damit die finale Rezension für das Hauptkanal-Video.
Einstieg ins unkonventionelle Horrorspiel
01:34:06Der Streamer beginnt mit der abfälligen Erwähnung von "Counter-Strike 2" und reflektiert über seine vernachlässigte Tochter, deren Traurigkeit ihn nachhaltig beschäftigt. Anschließend wendet er sich dem titelgebenden Horror-Spiel zu, das er zunächst als "Haus aus *The Last of Us*" beschreibt – mit Kameraführungen und Obstmotiven. Bei der Spawn-Location in der "Sahara" zeigt er sich verwirrt über fragwürdige Spielmechaniken wie Zahlencodes in Wänden.
Suche und Rätsel: Erste Erfahrungen im Spiel
01:35:58In einer eiligen Suchmission versteckt er sich wegschliegend in einem Schrank, kritisiert die vermeintlich schlechte Planung des Spiels und verlässt sich auf sein Publikum, um einfache Rätsel wie eine 4-8-4-Nummernkombination zu lösen. Die Atmosphäre wirkt auf ihn trotz grafischer Elemente weniger gruselig, sondern eher ‚episch‘ – wobei er ironisch anmerkt, eine mettere als Performance habe.
Story-Delusion und persönliche emotionale Momente
01:39:24Der Streamer gerät zunehmend in emotionale Verwirrung, als er sich auf die Geschichte des Protagonisten konzentriert: Ein genetischer Forscher, der ein universelles Heilungsrezept entwickelte und für seine Familie kämpft. Parallel reflektiert er über seine eigene Vaterrolle und vergleicht sie mit der Handlung, während er eine Box der "*fünf Terrorbomben*" als "unglaublich" bezeichnet – ein Widerspruch in sich selbst.
Gameplay-Frust und überraschende Twists
01:44:54Nach stundenlangem Rätselrattern findet er endlich Schlüsselkarten und versteht schrittweise die Spielmechanik: sichere Räume, Generatoren mit Diesel und die Suchaktion für eine Autobatterie. Die Logik des Spiels bleibt ihm schleierhaft – er vermutet Geselligkeit in Gerüchten zwischen Knochen sammelnden Organisationen und einer ‚Miss-Eleganz‘ in der Story. Selbst vermeintliche Erfolge wie die Aktivierung von Lichtstrahlern wirken auf ihn absurd und ohne nachvollziehbaren Flow.
Familienkonflikt und psychologische Tiefe des Spiels
01:52:22Er fokussiert sich auf die familiäre Ebene des Spiels: Ein Vater (oder Protagonist?), der seine Tochter emotional vernachlässigt und ihre pleurer sowie eigene Karriereziele priorisiert. Der Streamer ist sichtlich berührt von dieser Dynamik und bewertet das Spiel im emotionalen wie auch im Grusel-Sektor positiv-ungewöhnlich. Plötzliche Erinnerungen an vergangene Stream-Events (z. B. zu *Tane* oder familieninterne Trauer) durchbrechen die Session und verstärken seine emotionale Achterbahn.
Passwort-Chaos und absurde Rätsel
02:01:34Die Suche nach einem Passwort (vermutlich 1914 oder ModeGig) und Benutzernamen eskaliert in blindes Herumprobieren: Er findet alte Kassetten, merkwürdige Zettel mit "*At the end we are all the same*" und gießt physisch Pflanzen, während er zufälliges Quatsch-Diesel-Gebrabbel eines NPCs verarbeitet. Die Gesamt-Architektur des Spiels wirkt wie aus einem "*abgefuckten Haus*" zusammengesetzt – wiederkehrende Elemente wie Badezimmer, Schlafzimmer und Küchen, die er sarkastisch als pseudo-gruselig markiert.
Vater-Sohn-Drama und Spielende
02:32:30Mit der Entdeckung eines Tagebuchs (1988ff.) löst er eine Familien-Geschichte auf: Ein harter Vater, dessen emotionaler Unzugänglichkeit der Protagonist leidet – heute ohne Vaterfigur. Der Streamer zieht Parallelen zu seiner eigenen Vaterrolle und ist tief involviert: "*Wer bin ich? Bin ich Jakos oder Michael?*". Dasraleck spätere intentos durch Landschaften wie Gärten mit sprechenden NPCs (angeblicher Gartenpfleger) wirken surrealistisch und verstärken sein Gefühl, in einem "*Fiebertraum*" gefangen zu sein.
Zusammenführung der Identitäten und Bewertung
02:56:09Nach weiteren Irrungen durch Räume wie AB12 ("*Das goldene Rad*"-Mission) und alten Holzeinrichtungen ("dieselbe Küche wie in *Spider Queen Cave*") sucht er finale Identifikationslücken: Er glaubt sich zunächst als Jakos A. Harrison (der Genetiker mit Heilmittel-Fokus), doch ein Double (Michael oder ein virtueller Abieber) taucht auf. Diese Verwirrung und die emotionale Geschichte – trotz logischer Brüche – prägen sein Fazit: Das Spiel gewinne durch seine atmosphärische Dichte und familiäre Tiefe 6/10, trotz technischer und narrativer Inkonsistenzen.
Erste Spielmechaniken und Schlüssel-Fund
03:15:14Ab Minute 11714 beginnt der Streamer mit der Erforschung eines Horror-Games. Er entdeckt ein Zimmer mit Kuscheltieren und einem PC, wo er einen Schlüssel findet. Der Schlüssel wird als zentrales Objekt identifiziert, doch der Streamer zweifelt, ob er diesen mit in den Keller nehmen soll. Ein mysteriöser Code (Zahlenkombination) wird im Chat debattiert, während der Streamer unklare Hinweise zur Handlung sammelt, darunter eine Notiz zu einer kranken Person mit dem Namen 'Sarah Harrison'. Der Fokus liegt auf der Suche nach dem richtigen Code, um Fortschritte zu machen.
Zellenrätsel und Interpretation der Spielhandlung
03:18:06Ab Minute 11886 beschäftigt sich der Streamer intensiv mit einem Zahlenrätsel im Spiel, das aus zwei möglichen Varianten besteht: entweder einer Abfolge von 3-7-3-7-3 oder 6-7-7-6-7. Gleichzeitig versucht er, die verwirrende Storyline zu entschlüsseln, in der ein Charakter namens 'Jakus' möglicherweise eine erkrankte Tochter hat. Die Handlung springt zwischen Rätseln, Räumen und mysteriösen Dialogpassagen hin und her, die religiöse Themen und die Suche nach einem 'Heilmittel' oder 'Impfung' vermischen. Der Streamer wirkt zunehmend überfordert von der willkürlichen Erzählstruktur.
Aktivierung der Pumpen und Misserfolge im Keller
03:24:08Ab Minute 12248 widmet sich der Streamer der Aktivierung von sieben Pumpen, die für das Öffnen einer verschlossenen Tür notwendig sind. Er findet den Schlüssel und startet den 'SM53 Generator' im Keller, muss jedoch kurz pinkeln gehen und lässt den Chat die Tür bewachen. Bei seiner Rückkehr realisiert er, dass das Spiel immer absurder wird – er befindet sich nun in einem 'Fiebertraum' voller logischer Inkonsistenzen. Die Suche nach den Pumpen gestaltet sich chaotisch, da er den Keller nicht mehr betreten kann und Rätsel wie Raum 47 oder Münzensymbole ihn völlig verwirren.
Monstrositäten, Kultansprache und Abschlusssequenz
03:32:46Ab Minute 12766 eskaliert der Streamer in seiner Verzweiflung und beschreibt groteske Elemente des Spiels: Ein Dämon spawns hinter einer betenden Frau im Keller, ein mysteriöses 'Astralwesen' erscheint, und der Streamer wird Zeuge einer kultischen Ansprache über göttliche Einheitlichkeit und 'Knochensammler', die als göttliche Institution dargestellt werden. Die Dialoge sind wirr und vermengen religiöse Motive mit Sci-Fi-Elementen. Später aktiviert der Streamer alle Rätselauslöser, wird jedoch von einem riesigen Auge in der Decke attackiert und schließlich von einem Metallstab durchbohrt – ein groteskes Ende, das die absurde Story krönt.
Suche nach der Silberaxt und finale Konfrontation
04:35:21Ab Minute 16521 konzentriert sich der Streamer auf die Suche nach der 'Axt der Erebus', einer heiligen Waffe aus Silber, die benötigt wird, um das Monster zu besiegen. Er folgt Hinweisen einer alten Frau und findet einen versteckten Altar. Der Streamer sammelt massiv Munition und bekämpft schwache Gegner, darunter riesige Fledermäuse. Schließlich erreicht er den Palast, wo er mit der Axt das finale Auge des Astralwesens zerstört – jedoch stirbt der Antagonist nicht, sondern verliert nur ein Auge. Die Handlung endet abrupt mit einem Cliffhanger, der auf einen möglichen zweiten Teil hindeutet.
Fazit und Bewertung des Spiels
05:02:45Ab Minute 18165 zieht der Streamer ein Fazit des Spiels: Trotz technischer und narrativer Schwächen lobt er Story, Voice-Acting und das emotionale Potenzial des Horror-Games. Herausragend seien die kreative Gestaltung der Monster und die gelungene Rhythmusstruktur – trotz des berühmten 'Zahlenrätsels', das er als störend empfindet und vehement ablehnt. Das Spiel kostete 13,99 Euro und bietet laut Streamer eine Achterbahnfahrt der Emotionen von Spannung bis Trauer. Er empfiehlt es trotz Schwächen uneingeschränkt.