Factorio ! Wir automatisieren bis das Spiel sich von selbst spielt mit @blizzor
Factorio: Bau der Sushi-Belt-Fabrik abgeschlossen
Es wurde die Basis für eine sich selbst spielende Fabrik geschaffen. Ein zentrales Förderband, der sogenannte Sushi-Belt, wurde als zentrales Logistiksystem eingerichtet. Es wurde ein Netzwerk zur automatischen Nachfüllung der Ressourcen implementiert, was die nächste Entwicklungsstufe einleitet.
Streambeginn und Ankündigungen
00:00:01Der Stream startet mit herzlichen Grüßen und einer Begrüßung des Zuschauers. Der Streamer begrüßt @blizzor, mit dem er heute Factorio spielen wird. Es werden verschiedene Ankündigungen gemacht: Es gibt bald eine neue Stream-Masken mit professionell erstellten Animationen und ein neues Community-Mitglied wird für 59 Monate auf dem Kanal unterstützt. Es wird ein "Hypetrain" aktiviert, bei dem durch Abos auf dem Channel Stufen freigeschaltet werden können.
Gameplay-Start in Factorio: Die Basis
00:07:38Nach technischen Vorbereitungen beginnt das Gameplay in Factorio. Beide Spieler landen auf einer "Space Age"-Karte und starten mit dem Bau einer kleinen Fabrik. Zuerst werden Schienen verlegt und grundlegende Produktionsanlagen für Eisen, Kupfer und Stein errichtet. Der Streamer erklärt die grundlegenden Funktionen von Zugstationen, wie das Betanken und das Einrichten von Logistikzügen, um die Ressourcen von verschiedenen Orten abzuholen und zur Basis zu transportieren.
Planung und Bau einer Smelt-Fabrik
00:19:04Die nächste große Aufgabe ist der Bau einer zentralen Schmelzanlage ("Smelt-Fabrik"). Diese soll die grundlegenden Ressourcen Eisen, Kupfer und Stein in Platten und weiterverarbeitete Teile wie Stahl umwandeln. Der Streamer und @blizzor planen symmetrische Bahnhöfe und legen den genauen Aufbau fest, einschließlich der Anzahl der benötigten Lichtbogenöfen pro Ressource. Es wird eine riesige Fabrik geplant, die später die Grundlage für die Produktion von Robotern bilden wird.
Aufbau der "Mall" und Ingenieursleistungen
00:35:40Mit der fortschreitenden Automatisierung beginnt der Bau einer sogenannten "Mall", einer zentralen Anlage, die fast alle im Spiel verfügbaren Zwischenprodukte herstellt. Während der Bau voranschreitet, ergeben sich komplexe Herausforderungen, insbesondere beim Bau von unterirdischen Förderbandtunneln. Der Streamer entwickelt einen detaillierten Plan und nutzt dafür ein Werkzeug zur Fabrikplanung. @blizzor unterstützt beim symmetrischen Aufbau der Anlage, was für ein präzises und effizientes Design sorgt.
Fertigstellung der Smelt-Fabrik und Ausblick
01:05:32Nach intensiver Planung und Bauarbeit ist die große Smelt-Fabrik weitgehend fertiggestellt. Sie besteht aus separaten Sektionen für Eisen, Kupfer und Stein, die jeweils mit einer großen Anzahl von Lichtbögenöfen ausgestattet sind. Die Produktion wird aufgenommen, allerdings stellt sich schnell heraus, dass die Stromversorgung der Anlage an ihre Grenzen stößt. Damit ist die Grundlage für die nächste Produktionsphase geschaffen, die Herstellung von Robotern und anderer fortgeschrittener Technik.
Fabrikplanung und Ressourcenmanagement
01:08:11Die Entwicklung der Fabrik schreitet voran, wobei links ein Schmelzbereich und rechts ein Produktionsbereich für Basisressourcen geplant wird. Die Produktion von Öfen erfordert rote Schaltkreise und Ziegelsteine, welche derzeit manuell hergestellt werden. Parallel wird der Zug als Transportmittel genutzt und erste Lager für nicht benötigte Ressourcen eingerichtet, um später ein größeres Lagersystem aufzubauen.
Automatisierung des Schienenverkehrs
01:09:21Die Zugsysteme werden weiter verfeinert und optimiert. Es werden zusätzliche Signale an den Schienen eingefügt, um den Zugverkehr sicher und effizient zu gestalten. Für die Kohlelieferung wird ein weiterer Bahnhof geplant und ein Kohlezug in Betrieb genommen, der automatisch zwischen der Fabrik und der Kohlequelle pendelt und die benötigte Kohle sicherstellt.
Stromkrisis und Erweiterung der Energieversorgung
01:12:56Aufgrund des hohen Kohleverbrauchs der Züge und Fabriken gerät das Stromnetz an seine Grenzen und droht zusammenzubrechen. Als Reaktion darauf wird die Stromproduktion massiv erweitert. Ein neues, großes Kohlekraftwerk wird gebaut und an das Zugnetz angeschlossen, um die Energieversorgung der gesamten Fabrik zu sichern und Blackouts zu verhindern.
Vollautomatisierung der Logistikzüge
01:28:12Die Automatisierung der Ressourcenlieferung wird abgeschlossen. Ein Rohstoffzug für Stein, ein Kupferzug und ein Eisenzug werden programmiert und in Betrieb genommen. Diese Züge fahren automatisch zu ihren jeweiligen Ressourcenquellen, beladen sich und kehren zur Fabrik zurück, um eine konstante Versorgung mit Rohstoffen zu gewährleisten.
Planung und Bau des großen Kohlekraftwerks
01:48:19Um die steigende Energiefrage zu lösen, wird der Bau eines neuen, riesigen Kohlekraftwerks geplant. Die genaue Anzahl der benötigten Heizkessel wird im Chat diskutiert und schließlich ein Layout für das Kraftwerk entworfen. Dieses besteht aus zwei identischen Seiten, die von einem zentralen Förderband mit Kohle versorgt werden. Ziel ist es, die Stromproduktion massiv zu erhöhen.
Nächste Schritte und das Ölproblem
02:08:41Nachdem die Energieversorgung gesichert ist, konzentriert sich der Stream auf den nächsten Baustein: die Chemieproduktion. Die Fabrik wird um Raffinerien für Öl erweitert, um schmierendes Öl herzustellen. Dabei stellt sich heraus, dass das Ölmanagement komplex ist. Die Produktion der Ölsorten muss sorgfältig balanciert werden, um Engpässe und das Wegwerfen von Ressourcen zu vermeiden.
Optimierung der Chemieproduktion
02:16:25Das komplexe System der Ölverarbeitung wird durch den Aufbau separater Produktionslinien optimiert. Es werden Chemiefabriken für die Herstellung von Schmieröl und Flüssiggas errichtet. Zur Vermeidung von Staus werden die Produktionslinien über Rohrsysteme miteinander verbunden, um eine kontinuierliche und effiziente Herstellung der chemischen Güter zu gewährleisten.
Implementierung einer Sensor-gesteuerten Ölfabrik
02:21:04Der Streamer plant, die Produktion von Schweröl durch eine Chemiefabrik zu automatisieren. Dazu sollen Tanks mit Sensoren ausgestattet werden, die bei Erreichen eines Füllstands von 50.000 Einheiten die Fabrik aktivieren. Der Aufbau erfolgt über das Schaltungsnetzwerk: Tanks werden mit dem Netzwerk verbunden, und eine Bedingung wird festgelegt, die bei einem Füllstand größer oder gleich 25.000 die Fabrik einschaltet. Ziel ist es, Produktionsausfälle bei steigendem Ölbedarf durch eine zweite Anlage zu kompensieren.
Einführung in die Logik des Schaltungsnetzwerks
02:28:44Die Grundlagen des Schaltungsnetzwerks werden erklärt. Dazu gehören Kombinatoren zur Berechnung, zum Vergleich, zur Auswahl und als Konstante. Ein Kombinator zur Berechnung wird an einen Strommast angeschlossen, nimmt ein Eingangssignal, führt eine Rechnung durch (z.B. Multiplikation) und gibt das Ergebnis als anderes Signal aus. Das Prinzip der Signalverbindung und Bedingungsprüfung wird anhand von Lampen verdeutlicht, die je nach Signal rot oder grün leuchten.
Möglichkeiten der Schaltungsnetzwerk-Erweiterung
02:34:14Das Potenzial des Schaltungsnetzwerks wird durch weitere Bauteile erweitert. Ein programmierbarer Lautsprecher kann Alarmmeldungen anzeigen, wenn eine Bedingung erfüllt ist. Ein Anzeigefeld kann Systemzustände visualisieren. Komplexere Anwendungen wie das Übertragen von Bauplänen an eine Maschine oder die Erzeugung von Musik mit Schaltkreisen werden als zukünftige Ideen vorgestellt. Die Kombination dieser Bauteile ermöglicht extrem komplexe Automatisierungen.
Einführung von Produktivitätsmodulen und Optimierung
02:47:12Der Fokus verschiebt sich zur Verwendung von Produktivitätsmodulen. Diese Module reduzieren den Ressourcenverbrauch pro hergestelltem Item, verringern aber auch die Produktionsgeschwindigkeit. Der Streamer entscheidet, diese Module in den Ölfabriken einzusetzen, um knappe Ressourcen wie Öl zu sparen. Auch die Bedeutung von Umspannwerken wird erklärt, die größere Versorgungsgebiete abdecken und so das Logistiknetz effizienter gestalten.
Aufbau der Öllogistik und Plastikproduktion
02:50:53Die Öllogistik wird durch den Bau eines neuen Ölzuges mit einem Anhänger erweitert. Die Einrichtung der Zuglogistik erfolgt durch Umbenennen und Setzen von Bedingungen wie 'volles Frachtinventar oder 120 Sekunden vergangen'. Parallel dazu werden Plastikfabriken mit Produktivitätsmodulen ausgestattet und mit Öl und Kohle beliefert. Es kommt zu Problemen mit den Greifarmen, die zu langsam sind und die Produktion behindern.
Planung der Hauptförderband-Logistik
03:06:53Ein zentrales Hauptförderband wird als 'Sushi-Fabrik' für alle Zwischenprodukte geplant. Um Items effizient zu sortieren, werden rote Splitter mit Filtern verwendet, um spezifische Outputs auf separate Förderbänder zu leiten. Es wird eine Diskussion über den Aufbau der Fabrik geführt, die entweder sehr eng aneinandergereiht sein kann, um Platz zu sparen, oder mit Abständen, um eine bessere Skalierung zu ermöglichen. Der Vorteil der dichten Bauweise liegt in der zentralen Versorgung.
Produktionsausbau für Schaltkreise
03:13:16Die Produktion von elektronischen, roten und blauen Schaltkreisen wird an einem zentralen Punkt auf dem Hauptförderband aufgenommen. Eine Strategie wird entwickelt, Grundressourcen wie Eisen- und Kupferplatten direkt von diesem Band abzunehmen, während die hergestellten Endprodukte auf dem Band bleiben. Für die Produktion von Platinen wird die Anzahl der Maschinen erhöht, aber es stellt sich heraus, dass die Förderbänder an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
Problem der Produktionskapazität und Lösungsansatz
03:23:07Ein Problem tritt auf, als die Produktion von Platinen die Kapazität der roten Förderbänder übersteigt. Das System ist darauf ausgelegt, Items mit maximal 15 pro Sekunde zu transportieren, aber der Bedarf liegt höher. Als kurzfristige Lösung werden mehr Produktionsmodule eingesetzt, um den Ressourcenverbrauch zu senken. Als langfristiger Trick wird erwähnt, dass an beiden Seiten einer Maschine produziert werden kann, um die Ausstoßdichte zu erhöhen, ohne die Förderbandgeschwindigkeit zu ändern.
Automatisierung von Platinen und Grundstoffen
03:25:12Der Stream beginnt mit der Optimierung der Platinenproduktion. Es wird ein sogenannter 'Joe-Trick' implementiert, bei dem grüne Platinen auf ein spezifisches Förderband geleitet werden, um eine automatische Trennung von roten und grenen Platinen zu ermöglichen. Gleichzeitig muss Plastik in diese Produktionskette integriert werden. Für die nächste Stufe, die Produktion von roten Platinen, wird ein roter Arm benötigt. Der Fokus liegt darauf, alle grundlegenden Komponenten wie Plastik, Eisen und Schwefel effizient zu verarbeiten und zu verteilen.
Komplexe Produktion von blauen Platinen
03:28:29Die nächste große Herausforderung ist die Einführung der blauen Platinen. Diese benötigen Schwefelsäure, was den Bau einer Chemiefabrik notwendig macht. Die Anforderungen sind hoch, da Schwefelsäure aus Eisen, Schwefel und Wasser hergestellt wird. Der Stream zeigt den komplexen Aufbau dieser Produktionslinie, einschließlich der Verteilung der Chemikalien über Rohrleitungen. Der Prozess ist aufwendig und erfordert eine präzise Anordnung der Fabriken und Förderbänder, um eine effiziente Versorgung zu gewährleisten.
Aufbau fortgeschrittener Produktionsketten
03:42:35Nachdem die Platinenproduktion gesichert ist, werden weitere Produktionsketten für Motoren, Rohre und Beton aufgebaut. Motoren werden als teure Komponente identifiziert, die Produktivitätsmodule benötigt, um rentabel zu sein. Parallel wird eine separate Fabrik für Batterien geplant, die Eisen und Kupfer verarbeitet. Der Streamer erklärt Wichtiges zur Filterung von Förderbändern und wie man Items effizient von einer Seite beladen kann, um die Fabriklogik zu optimieren.
Implementierung des Sushi-Belts und Vorbereitung für Roboter
04:15:05Ein zentrales Highlight ist der Bau eines 'Sushi-Belts', einem zentralen Förderband, das alle benötigten Materialien für die Fabrik bereithält. Mit Hilfe von Konstanten-Kombinatoren werden die gewünschten Mengen für jedes Item festgelegt, sobald diese vom Band entnommen werden, werden sie automatisch nachgefüllt. Dieses System stellt die Grundlage für die nächste Stufe dar: die vollautomatische Fabrik. Passive Anbieterkisten werden integriert, damit zukünftige Bots die Ressourcen entnehmen können, um Bauprojekte selbstständig durchzuführen.
Planung der Zukunft und Streamende
04:40:58Mit dem funktionierenden Sushi-Belt ist die Grundlage für eine sich selbst spielende Fabrik gelegt. Der Streamer betont, dass nun der nächste Schritt die Integration von Bots ist, um Bauprojekte automatisiert durchführen zu lassen. Das Stream endet mit einem Ausblick auf zukünftige Streams, möglicherweise am nächsten Freitag oder Sonntag mit einem Minecraft-Thema. Ein herzlicher Abschied an die Zuschauer rundet das Streamende ab.