CREATE - Das große TUTORIAL (Aufnahme)

Komplexe Maschinen mit dem Create Mod in Minecraft

Transkription

Es wurde ein umfassendes Tutorial zum Create Mod aufgezeichnet. Es wurden alle wichtigen Funktionen, von der Schematic-Kanone bis zum automatischen Crafting, erklärt und praktisch angewendet.

Minecraft
00:00:00

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Tutorialbeginn und Technische Vorbereitungen

00:04:02

Der Stream startet mit technischen Schwierigkeiten, da der Streamer auf Probleme mit seiner Webseite und dem Bot hinweist. Trotz dieser Hindernisse beginnt der Stream bald darauf mit dem angekündigten großen Create-Tutorial. Dies ist der zweite Teil einer Serie, in der die wichtigsten Funktionen des Mods behandelt werden. Zuerst wird jedoch auf die Zuschauer gewartet, die nach und nach den Stream betreten.

Vorstellung neuer Items im Create-Mod

00:06:06

Das Tutorial geht mit der Vorstellung neuer Items des Create-Mods weiter. Dazu gehören die Potato-Kanone, die Kartoffeln verschießen kann, und die Nozzle für Lüfter, die Spieler oder Gegenstände anziehen oder wegstoßen kann. Auch das Fluid Wheel und die Steam Whistle werden erklärt, wobei letztere als Orgel zur Tonerzeugung bei angeschalteter Dampfmaschine fungiert. Zusätzlich werden kreative Werkzeuge wie der Creative World Shaper und die Wand of Symmetry vorgestellt.

Das Schematic-Kanon-System und sein Aufbau

00:21:39

Ein zentraler Teil des Tutorials ist das Schematic-Kanon-System. Es besteht aus der Schematic & Quill zum Definieren von Bauplänen, dem Schematic Table zur Anzeige und der Schematic Kanone zum Platzieren der Pläne. Mit dem Schematic & Quill wird im Survival-Modus ein Bereich ausgewählt, benannt und gespeichert. Die gespeicherte Datei kann dann an einem Schematic Table geladen und mit der Kanone platziert werden, was den Bau komplexer Konstruktionen ermöglicht.

Anwendung und Einstellungen der Schematic-Kanone

00:25:03

Die Schematic-Kanone wird mit Pulver betrieben und benötigt Blöcke, die ihr über angeschlossene Truhen liefert. Eine coole Funktion ist die Verwendung eines Clipboards, das eine Materialchecklist erstellt und den Fortschritt verfolgt. Die Kanone bietet diverse Einstellungen, wie z.B. ob sie nur Luftblöcke ersetzen oder auch solide Blöcke abbauen und ersetzen soll, was ihre enorme Vielseitigkeit bei der automatisierten Bauweise unterstreicht.

Fortgeschrittene Blöcke: Mechanisches Crafting

00:30:30

Als Nächstes werden die Advanced Blöcke von Create behandelt. Der Sequential Gearshift steht hierbei im Fokus, der Sequenzen von Aktionen ausführen kann, wenn er ein Signal erhält. Dies kann zum Beispiel für das schrittweise Öffnen und Schließen einer Tür genutzt werden. Ergänzt werden diese Erklärungen durch den Smart Observer, der das Vorhandensein eines bestimmten Items in einem Behälter detektiert, und den Threshold Switch, der basierend auf einer Itemmenge ein- und ausschaltet.

Nixie-Tubes als Display- und Signalgeber

00:39:46

Das Tutorial widmet sich anschließend den Nixie-Tubes. Diese Blöcke können die Redstone-Signalstärke numerisch anzeigen. Zudem können sie durch das Platzieren eines benannten Name-Tags als Textdisplay dienen. Eine weitere wichtige Funktion ist ihre Nutzung als rot-grüne Lichter für Zugsignale. Die Nixie-Tubes sind somit vielseitig einsetzbar zur Visualisierung von Informationen und als Signalgeber in Zugsystemen.

Praktische Werkzeuge: Toolbox und Extender Grip

00:42:16

Zum Abschluss werden praktische Werkzeuge für den Umgang mit Create erklärt. Die Toolbox kann mit Werkzeugen gefüllt werden, über eine Tastenkombination (z.B. Ä) schnell darauf zugegriffen und Items direkt entnommen werden. Der Extender Grip erlaubt es, Werkzeuge in beiden Händen zu halten, um die Reichweite beim Abbau von Blöcken zu erhöhen. Diese beiden Werkzeuge verbessern die Handhabung und Effizienz im Umgang mit dem Mod erheblich.

Blockorientierung und Tastenfunktionen

00:43:36

Es wird erklärt, wie man mit der Öl-Taste und der Ranch Blöcke in Create neu ausrichten kann. Durch das Halten der Öl-Taste und ein Rechtsklick mit der Ranch auf einen Block wie den Deployer öffnet sich ein Menü, in dem die Ausrichtung des Blocks nach oben oder unten ausgewählt werden kann. Dies ist eine präzisere Alternative zum manuellen Drehen, das als umständlich beschrieben wird. Diese Funktion ist für die präzise Platzierung von Blöcken in komplexen Konstruktionen sehr nützlich.

Dekorative Elemente und praktische Anwendung

00:44:24

Der Stream geht auf die Vielzahl dekorativer Blöcke in Create ein, wie zum Beispiel Plakate und Metal Gerda. Diese Blöcke sind nicht nur zur Verschönerung da, sondern haben auch spezifische Funktionen. Plakate können Items anzeigen und bei Haltung des richtigen Items ein Redstone-Signal ausgeben. Selbst umbenannte Items werden hierbei erkannt. Metal Gerda dient als platzsparende Bauelemente für Strecken und Wände und bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten.

Glocken und ihre Funktionen

00:47:02

Es werden drei verschiedene Arten von Glocken vorgestellt. Die normale Glocke kann mit Redstone gesteuert werden und in eine 'verwunschene' Glocke umgewandelt werden. Letztere zeigt Bereiche an, in denen Mobs spawnen können, basierend auf dem Lichtlevel. Eine weitere Glocke, die Deskbell, gibt Redstone aus und kann in Fahrstühle integriert werden, um einen akustischen Signal beim Ankommen zu erzeugen. Diese Details erweitern die Möglichkeiten für automatisierte Fabriken.

Mechanical Crafter als zentrales Bauteil

00:49:57

Der Mechanical Crafter wird als ein sehr mächtiges und komplexes Bauteil vorgestellt. Er funktioniert wie ein Autocrafter und wird durch Multiblock-Konstruktionen erweitert. Die Ausrichtung der Blöcke untereinander mittels Wrench ist entscheidend für den korrekten crafting Prozess. Er kann manuell mit Items befüllt oder durch ein Redstone-Signal aktiviert werden. Für den Umgang mit größeren crafting Rezepten, wie zum Beispiel für Crushing Wheels, ist die richtige Zusammensetzung dieser Bauteile unerlässlich.

Das Logistiknetzwerk: Pakete und Frogports

00:52:18

Ein zentraler Punkt des Tutorials ist das umfangreiche Logistiksystem. Es beginnt mit der Herstellung von Kartons, aus denen Packager hergestellt werden. Diese Packager verpacken Items aus Inventaren in Pakete, die adressiert werden können. Diese adressierten Pakete können über Frogports verschickt werden, die an ein Netzwerk aus Chain Conveyors angebunden sind. Chain Conveyors bilden dabei das Transportmedium, das die Pakete im Radius von 32 Blöcken und bis zu vier Verbindungen pro Knoten weiterleitet.

Funktionsweise des Frogport-Systems

00:58:59

Die Funktionsweise des Frogport-Systems wird detailliert erklärt. Pakete, die mit einer Adresse (z.B. Josef) versehen sind, werden in einem Frogport eingeworfen und automatisch über das Chain Conveyor Netzwerk zum entsprechend benannten Frogport geleitet. Ein Sternchen (*) als Empfänger empfängt alle Pakete. Das System kann durch mehrere gleichnamige Frogports skaliert werden, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Dies ermöglicht den Aufbau automatisierter Logistikketten von A nach B.

Integration von Packager und Frogport

01:00:22

Der Stream zeigt die praktische Integration des Packager mit dem Frogport-System. Wenn ein Packager direkt auf einem Frogport platziert wird, werden aus dem Inventar des Packagers automatisch Pakete erstellt und versendet. Wird ein Packager an einem Inventar angebracht und ein Frogport auf dem Packager, werden die gepackten Items automatisch an den angegebenen Ziel-Frogport gesendet und dort in ein untergeordnetes Inventar abgelegt. Dies schafft eine nahtlose automatisierte Warenversorgung.

Stock Ticker und Stock Links

01:18:12

Der Stream führt in das komplexeste System von Create ein, das Stock Ticker und Stock Links. Ein Stock Ticker erstellt ein weltweites Netzwerk. Ein Stock Link kann auf dieses Netzwerk 'abgestimmt' werden, um Teil des Netzwerks zu werden. Das System ist spielergebunden. Ein Mob auf einem Sitzpaket neben einem Stock Ticker erhält eine Kappe. Ein Blaze Burner wird zum 'Stock Keeper' und zeigt den Inhalt des Netzwerks an. Dies sind die Grundlagen für ein weiteres, mächtiges Netzwerksystem.

Netzwerkaufbau und Paketversand

01:22:53

Es wird die Funktionsweise des Fabriknetzwerks anhand des Stockkeepers erklärt. Verbundene Kisten teilen sich ihren Inhalt, was die Gesamtmenge der angezeigten Items im Netzwerk bestimmt. Items können über einen Packager adressiert und versendet werden, indem sie ausgewählt und ein Zielfeld wie ein Frogport mit Name oder Nummer definiert wird. Nach dem Drücken von 'Send' wird ein Paket erstellt, versendet und automatisch am Zielort entpackt. Ein komplettes Netzwerk-Setup wird gezeigt, bei dem mehrere Kisten mit unterschiedlichen Namen in das System aufgenommen werden, um die grundsätzliche Funktionsweise zu demonstrieren.

Priorisierung mit analogen Schaltern

01:24:46

Die Demonstration zeigt, wie das System verschiedene Adressen anspricht. Ein Paket wird mit Redstone adressiert und an ein spezifisches Frogboard mit der Nummer C gesendet, woraufhin der Inhalt dort eintrifft. Die Gesamtmenge im Netzwerk passt sich entsprechend an. Es wird erläutert, dass das System automatisch Items aus allen verfügbaren Quellen im Netzwerk entnimmt. Mit analogen Switches kann die Priorität der Entnahmequellen gesteuert werden werden. Eine volle Stromstärke (Stufe 15) koppelt eine Quelle komplett aus, während Werte von 1-14 eine Minus-Priorität festlegen. Die Priorität ist numerisch zu verstehen: -2 hat eine höhere Priorität als -3 und wird daher bevorzugt entleert.

Factory Gauges für automatische Nachbestellung

01:29:33

Das System wird umstrukturiert, um die Funktionsweise der Factory Gaages zu demonstrieren. Es gibt eine zentrale Lagerkiste ('Lager'), die alle Items enthält. Ein Factory Gauge wird an das Netzwerk angeschlossen und mit einem Packager verbunden. Wird ein Ziel-Frogport, wie 'Redstone', festgelegt und ein Bestellwert eingetragen, bestellt das System automatisch die benötigte Itemmenge aus dem Netzwerk, sobald die Zielkiste leer ist. Ein 'Promise'-System verfolgt die ausstehenden Bestellungen. Erfolgt keine Lieferung innerhalb des eingestellten Zeitfensters, wird die Bestellung automatisch wiederholt. Dies verhindert, dass das System bei verlorenen Paketen hängen bleibt. Ein manueller Reset des Promises ist ebenfalls möglich.

Integration von Vaults in das Logistiknetzwerk

01:33:40

Vaults werden als extrem große Lagercontainer in das Netzwerk integriert, indem man einen Packager an sie anschließt und diesen auf das Netzwerk 'tuned'. Dadurch erscheinen alle Inhalte des Vaults im zentralen Stockkeeper. Es wird ein praktisches Beispiel für ein Ausgabesystem gezeigt: Ein Vault wird als zentrales Lager genutzt, von dem Items über eine Kiste mit angeschlossenem Packager und einer Shoot nach Bedarf abgerufen werden können. Dies kann auf mehrere, unterschiedlich benannte Ausgabestationen wie 'Ausgabe 1' und 'Ausgabe 2' erweitert werden. Ein Board mit den Adressen erleichtert die Auswahl der Ausgabestation, da die Inhalte direkt darauf vorbereitet werden können.

Mechanisches Autocrafting mit dem Repackager

01:42:40

Die komplexeste Funktion ist das automatische Crafting. Über ein externes Tool wie 'GEA' kann ein Crafting-Rezept ausgewählt und mit 'Move Items' die Zutaten in ein Paket gepackt werden. Dieses Paket enthält nicht nur die Items, sondern auch die Crafting-Anweisung. Wird dieses Paket an einen Crafter gesendet, wird dort das Rezept automatisch ausgeführt. Ein Problem entsteht, wenn die Zutaten für ein Rezept in separaten Paketen ankommen. Der Repackager löst dieses, indem er wartet, bis alle Pakete einer Bestellung eingetroffen sind, sie zu einem einzigen Paket mit allen Zutaten und der Crafting-Anweisung zusammenfügt und dieses dann an den Crafter weiterleitet.

Automatisierung mit Factory Gauges und Crafting-Wänden

01:52:23

Factory Gauges können genutzt werden, um die Itemmenge im Netzwerk zu überwachen. Werden mehrere Gaages genutzt und durch das Ziehen von 'Connections' die Rezeptzutaten festgelegt, erscheint ein 'Use Mechanical Crafting'-Button. Dies aktiviert die vollautomatische Bestellung und den Versand aller benötigten Zutaten an einen oder mehrere Crafter, um das gewünschte Craft-Ergebnis zu erzeugen. Der Prozess wird durch Festlegen eines Soll-Wertes und eines Zeitfensters für versendete Pakete gesteuert. Dieses System kann nicht nur für Crafting, sondern auch für die Steuerung von Maschinen genutzt werden, die bestimmte Eingabe-Items in Output-Items umwandeln, wie im Beispiel der 'THC-Zaubermaschine' gezeigt.

Eisenbahnunfälle im Vergleich

02:02:55

Der Streamer erzählt von einem Zugunglück, bei dem ein Zug nach Starkregen entgleist ist und betont, dass es sich um kein technisches Versagen handelte. Im Vergleich dazu erzählt er eine eigene, dramatische Geschichte aus der Vergangenheit, bei der ein ICE auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke bei 300 km/h eine Vollbremsung vollführen musste. Grund war eine verformte Weiche, die automatische Notbremsen auslöste. Eine weitere Begegnung mit einem Klümm, der in einem Diorit-Kreis eingefangen wurde, rahmt diese Anekdoten.

Einrichtung eines automatisierten Shop-Systems

02:05:41

Der Streamer führt in die Erstellung eines automatischen Shops mit der Create-Mod ein. Als Grundlage werden verschiedene Tischdecken verwendet. Ein Stockkeeper wird in einen Verkäufer umgewandelt und an das Fabriknetzwerk angeschlossen. Ein Verkaufs-Output, in diesem Fall ein Frogport, wird definiert. Nachdem das Item, wie Diorit, in das Netzwerk eingelagert wurde, wird eine Tischdecke konfiguriert, um das Item, die Menge und den Zielort zu spezifizieren.

Konfiguration und Bezahlung des Shop-Systems

02:08:23

Nach der Konfiguration des zu verkaufenden Items wird ein Preis festgelegt. Das Netzwerk wird auf 'geschlossen' gesetzt, um den Zugriff zu beschränken. Kunden erstellen eine Einkaufsliste und reichen diese beim Stockkeeper ein. Bei erfolgreicher Bezahlung wird ein Paket erstellt, das automatisch zur Auslieferungsstation transportiert wird. Dort wird der Einkauf entgegengenommen. Erlöse werden ebenfalls automatisch in einer separaten Kiste gesammelt, wenn diese mit dem System verbunden ist.

Grundlagen des Zugbaus und Schienenverlegung

02:13:10

Nach dem Kapitel Logistik widmet sich der Streamer den Zügen in Create. Er erklärt den Beginn mit dem Craften von Zugschienen, die in verschiedenen Ausrichtungen und diagonal verlegt werden können. Die Schienen können miteinander verbunden und zu Kurven verbunden werden, wobei das Mod selbst anzeigt, was möglich ist. Durch Drücken der Steuerungstaste können glattere, dynamischere Kurven gebaut werden, die auch seitwärts verlaufen können. Kreuzungen und Schienenübergänge sind ebenfalls möglich.

Einrichtung und Steuerung eines Zuges

02:15:34

Um einen Zug auf einer Schiene zu betreiben, wird zuerst eine Zugstation benötigt. Diese wird an der Schienenposition und als Block in der Nähe platziert und kann benannt sowie die Türöffnungsrichtung festgelegt werden. Ein Zug wird durch Hinzufügen eines Bogeys und einer Train Control erstellt und zusammengesetzt. Der Zug kann manuell gesteuert werden, mit W zum Beschleunigen und mit A/D zur Lenkung an Weichen. Mit gedrückter Leertaste fährt der Zug automatisch in eine Station ein und hält an.

Verbundene Züge und Türmechanik

02:20:11

Durch das Hinzufügen weiterer Bogeys und deren Verklebung können mehrere Wagen zu einem langen Zug verbunden werden, der wie ein Multikonstrukt fährt. Dies beeinflusst das Kurvenverhalten positiv, da die Wagen sich in die Kurve mitdrehen. Auch die Gestaltung der Züge ist frei. Der Streamer demonstriert den Einbau und die Verklebung von Zugtüren an verschiedenen Seiten des Zuges. Diese schließen automatisch bei der Abfahrt und öffnen sich automatisch bei der Ankunft an einer entsprechend konfigurierten Station.

Funktion von Zugobservern und Zugsignalen

02:38:36

Der Streamer erklärt zwei Schlüsselkomponenten für das Zugnetzwerk: Zugobserv und Zugsignale. Der Zugobserv gibt ein Redstone-Signal aus, wenn ein Zug darüber fährt, und kann gefiltert werden, um auf bestimmte Items im Zuginventar zu reagieren. Portable Interfaces ermöglichen den Austausch von Items und Flüssigkeiten. Die Zugsignale unterteilen die Strecke in Segmente. Wenn sich ein Zug in einem Segment befindet, steht das zugehörige Signal auf Rot, um Kollisionen zu verhindern. Bei Weichen sind Signale an Ein- und Ausfahrten essenziell.

Automatische Zugsteuerung mit Fahrplänen

02:43:37

Für automatische Züge ist ein Fahrplan und ein Zugführer erforderlich. Ein Zugführer kann ein beliebiger Mob oder ein Sitzplatz sein. Der Zug muss in die Fahrtrichtung des Steuerblocks schauen. Ein Zug mit Steuerung fährt automatisch in Richtung des grünen Signals und verweigert die Fahrt bei einem roten Signal. Mit KettenSignalen kann überprüft werden, ob ein Weg weiterführend frei ist. Der Streamer zeigt den Aufbau einer zweiten Station und eines zweiten Zuges an, um im Folgenden die Fahrpläne zu erklären.

Zugsystem und Grundlagen

02:49:23

Es wird ein Zugsystem konstruiert, das in beide Richtungen fahren kann. Das System besteht aus Zügen und Stationen, die jeweils benannt werden müssen, damit der Zug sie ansteuern kann. Ein Zug wird zum Schaffner ernannt, indem ihm ein Fahrplan zugewiesen wird, der mit einem Rechtsklick bearbeitet werden kann. Der Fahrplan legt fest, zwischen welchen Stationen der Zug verkehrt und wie lange er an jeder Station warten soll.

Fahrplan-Konditionen und Komplexität

02:51:03

Der Fahrplan kann mit verschiedenen Bedingungen versehen werden, um den Zugbetrieb zu steuern. Standardmäßig kann man eine Wartezeit in Sekunden festlegen. Fortgeschrittene Funktionen erlauben es, Bedingungen zu verknüpfen. So kann ein Zug z.B. erst abfahren, wenn eine bestimmte Uhrzeit in Minecraft erreicht ist, UND ein Spieler im Zug sitzt. Die Steuerung kann auch über Redstone-Frequenzen erfolgen, was das System sehr komplex und anpassbar macht.

Mehrere Fahrpläne und Zugkoordination

02:53:29

Es ist möglich, mehrere unterschiedliche Fahrpläne zu erstellen und Züge damit zu steuern. Ein Fahrplan kann kopiert werden, um ihn mehrfach zu verwenden, was im Überlebensmodus besonders nützlich ist. Mehrere Züge können mit demselben Fahrplan ausgestattet werden. Das System nutzt Signale, um Züge gegenseitig zu koordinieren und Kollisionen zu verhindern. Ein Kettensignal sorgt dafür, dass ein Zug erst weiterfährt, wenn die gesamte Strecke frei ist.

Paketlogistik und Displays

02:55:07

Neben der Beförderung von Passagieren können Züge auch Pakete transportieren. Dafür werden Postboxen an Stationen gebaut und mit dem Fahrplan verbunden. Im Fahrplan kann festgelegt werden, ob ein Paket abgeholt (Retrieve Package) oder geliefert (Deliver Package) werden soll. Displays sind entscheidend, um Informationen über den Zugverkehr anzuzeigen. Große Display-Boards zeigen an, wann ein Zug ankommt oder abfährt und welche Linie er befährt.

Display-Links: Mächtige Datenüberträger

03:02:55

Display-Links sind extrem vielseitige Blöcke, die Informationen von verschiedenen Quellen an Displays weiterleiten können. Sie können z.B. den Inhalt von Truhen anzeigen, um eine Liste der darin enthaltenen Items zu erstellen. Auch die Stromstärke von Redstone-Signalen oder die Tageszeit in Minecraft können ausgelesen und dargestellt werden. Durch das Labeln und Färben der Ausgabe lassen sich komplexe Dashboards für Überwachungssysteme erstellen.

Spezialfunktionen von Display-Links

03:12:51

Display-Links haben einige spezielle Funktionen, die ihre Nützlichkeit erweitern. Eine davon ist die Stoppuhr, die durch Redstone-Signale gesteuert werden kann. Eine weitere ist die Fähigkeit, mit einem Smart-Observer die Anzahl der durch ein Förderband transportierten Items zu zählen und die Durchsatzrate pro Minute zu berechnen. Auch die Erkennung von Entitäten, wie dem Spielernamen, der auf einem Sitzplatz sitzt, ist möglich.

Mechanischer Roller und Rosequartz-Lampen

03:17:02

Der Mechanische Roller ist ein vielseitiges Bauteil für Züge. Er kann den Boden unter den Schienen austauschen, um z.B. ein Gleisbett aus Kies oder Netheritblöcken zu schaffen. Eine spezielle Funktion (Slope Fill Below) kann sogar eine Böschung zum Bahndamm bauen. Rosequartz-Lampen können durch nebeneinanderliegende Anordnung synchronisiert werden und ermöglichen so einfache Mechanismen zur Auswahl oder Steuerung, indem sie Redstone-Signale durch Komparatoren ausgeben.

Funktionsweisen des Mechanical Rollers

03:19:02

Der Mechanical Roller bietet zwei Hauptfunktionen. Im Modus 'Roller' und 'Clear Blocks and Pave' tauscht er den Block unter der Schiene gegen ein festgelegtes Material aus, was den Bau von Gleisbetten automatisiert. Im Modus 'Straight Fill Below' oder 'Slope Fill Below' füllt er den gesamten Bereich unter der Schiene mit einem ausgewählten Material auf, was den Bau von Bahndämmen oder Schienen in der Luft ermöglicht. Dies ermöglicht den Bau von Zügen, die ihre eigene Strecke während der Fahrt legen.