Ernte 2026 ! Weizen Koro

Weizen-Ernte 2026: Maschinenleistung trotz Fehlern optimiert

Transkription

Eine unerwartete mechanische Störung am Schneidwerk verzögerte den Start der Weizen-Ernte 2026 zunächst. Doch nach kurzen Unterbrechungen setzte die Arbeit fort, wobei der Mähdrescher trotz unebener Flächen und Feuchtigkeit überzeugende Erträge lieferte. Motorauslastung und Ertragsdaten wurden laufend analysiert, um die Maschinenleistung präzise anzupassen.

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Technischer Defekt und erste Erntebestrebungen

00:00:12

Der Stream beginnt mit einem mechanischen Problem am Schneidwerk, das sich verklemmt und abschaltet. Trotz des Zwischenfalls wird die Ernte fortgesetzt, während der Streamer sich über seine eigenen Fehler lustig macht. Anschließend wird das Schneidwerk wieder in Betrieb genommen, und erste Erntefortschritte werden gemacht. Der Streamer betont die Herausforderungen beim Umgang mit der schwer zu handhabenden Erntemaschinerie und zeigt Stolz auf die Leistung des Mähdreschers, der trotz der Probleme effizient arbeitet. Zudem werden erste Ernteergebnisse im Roggen dokumentiert, wobei die Strohverteilung und die Maschinenleistung im Fokus stehen.

Roggenernte und Flächeneinteilung

00:05:47

Nach den anfänglichen technischen Schwierigkeiten wechselt der Streamer in die Roggenernte. Er erklärt, warum der Roggen zunächst bearbeitet wird, obwohl die Hauptfläche den Weizen betrifft. Die maschinellen Herausforderungen und die unebene Fläche werden thematisiert, während der Streamer die Motorlast des Mähdreschers und die Ertragsmengen analysiert. Er betont, dass sein Sohn ihm beim Angelausflug geholfen hat, bevor wieder in die landwirtschaftlichen Tätigkeiten zurückgekehrt wird. Zudem wird die Wetterlage diskutiert, die für den Tag und die kommenden Tage entscheidend ist. Die Roggenernte scheint zwar erfolgreich, aber der Streamer zeigt sich besorgt über mögliche Feuchtigkeitsprobleme.

Weizenernte und logistische Herausforderungen

00:15:40

Der Fokus liegt nun auf der Weizenernte, wobei der Streamer die 60 Hektar umfassende Fläche in Angriff nimmt. Er diskutiert die strategische Vorgehensweise beim Erntevorgang, insbesondere die Bedeutung der Fahrgassen und der Flächenstruktur. Die Herausforderungen durch feuchte oder unreife Stellen im Feld werden analysiert, und der Streamer erklärt, warum nur bestimmte Abschnitte geerntet werden. Die logistischen Probleme durch Baustellen und beengte Zufahrten werden thematisiert, wobei der Streamer betont, dass der Ertrag trotz dieser Hindernisse hoch ausfällt. Zudem wird die Motorauslastung und die Leistung des Mähdreschers detailliert beschrieben.

Erntefortschritte und bauliche Hindernisse

00:41:59

Der Streamer hat die ersten Erntestunden hinter sich und dokumentiert den Fortschritt auf dem Feld. Er erwähnt, dass trotz der hohen Erträge und der effizienten Arbeit einige Abschnitte stehen bleiben müssen, um Schäden an der Maschine zu vermeiden. Die Herausforderungen durch Baustellen und Strommasten auf dem Feld werden ausführlich besprochen, wobei der Streamer die Notwendigkeit beschreibt, Umwege zu fahren. Zudem wird die Feuchtigkeit des Weizens analysiert, die trotz der technischen Anzeigen über dem erwarteten Wert liegt. Die logistische Frage der Einlagerung und des Transports wird ebenfalls thematisiert, wobei der Streamer betont, dass der Tag trotz Widrigkeiten teilweise erfolgreich verläuft.

Raps- und Weizenlagerung sowie zukünftige Erntepläne

01:08:00

Mit fortschreitender Ernte werden nun auch Raps und Weizen eingelagert, wobei der Streamer die Herausforderungen der Ablieferung an der Waage erklärt. Die Lagerkapazitäten und mögliche Probleme bei der Belüftung werden diskutiert, sowie die Notwendigkeit, die geerntete Ware in trockenen Zustand zu bringen. Der Streamer betont, dass trotz der hohen Erträge die Logistik eine große Rolle spielt und Verzögerungen durch Warteschlangen an den Waagen entstehen können. Zudem werden zukünftige Erntepläne für Roggen und andere Getreidesorten besprochen, wobei der Streamer optimistisch, aber auch realistisch die kommenden Arbeiten einschätzt.

Feuchtigkeitsmanagement und Erntequalität

01:46:10

Der Streamer analysiert die aktuelle Feuchtigkeit der geernteten Ware und betont die Bedeutung der Trockenheit für die Lagerung. Er erklärt, warum der Roggen noch nicht vollständig getrocknet ist und warum die Weizenqualität trotz der hohen Erträge teilweise zu wünschen übrig lässt. Die Herausforderungen bei der Reinigung des Mähdreschers und der Lagerhallen werden diskutiert, wobei der Streamer darauf hinweist, dass Proben auf Kornkäfer genommen werden, um Qualität und Schädlinge zu kontrollieren. Zudem wird die Höhe der erzielten Preise für Getreide diskutiert, die aktuell sehr gut, aber noch unsicher sind.

Kontrolle der Erntequalität und Maschinenleistung

01:55:24

Der Streamer geht detailliert auf die Qualitätskontrolle der geernteten Ware ein, wobei er die Reinheit des Weizens und mögliche Probleme mit Stroh und Bruchkorn zeigt. Die maximale Motorauslastung und die Ertragsmengen werden erneut thematisiert, während der Streamer die Effizienz des Mähdreschers analysiert. Er betont, dass trotz der herausragenden Zahlen und der sauberen Arbeit die Herausforderungen durch unebene Flächen und Feuchtigkeitsprobleme bestehen bleiben. Zudem wird die Bedeutung der Schachdicke-Regelung und der Rotorenleistung für einen optimalen Erntevorgang erklärt.

Motorauslastung als begrenzender Faktor

02:02:02

Der Streamer erläutert, dass die Motorauslastung aktuell der begrenzende Faktor für noch schnellere Erntefortschritte ist. Er zeigt, wie der Mähdrescher bei voller Beladung und hoher Motorleistung effizient arbeitet, aber auch, wie schnell die Grenzen erreicht werden. Die Schachdicke und die Motorauslastung werden detailliert analysiert, während der Streamer die Bedeutung der optimalen Einstellung der Erntemaschinerie erklärt. Zudem werden die Vorteile der Mähdrescher-Kameras und der CeonCam genutzt, um die Qualität der Ernte kontinuierlich zu überwachen.

Einstellungen und technische Anpassungen des Mähdreschers

02:03:07

Der Streamer erklärt detailliert die Funktionsweise eines Mähdreschers, insbesondere die Anpassung von Rotorverlusten, Dreschkorbabständen und Gebläseumdrehungen. Er zeigt, wie die Überkehr-Schaltung arbeitet, um unausgedroschenes Getreide erneut zu verarbeiten. Für Nicht-Landwirte wird der Aufbau der Maschine – inklusive Schrägförderer, Vorbeschleuniger, Siesysteme und Häcksler – erläutert. Die Rotationen und Einstellungen (z.B. 14 mm Dreschkorbabstand, 710 U/min Rotor, 1100 U/min Gebläse) werden live demonstriert.

Grundlagen der Mähdrescher-Funktionsweise für Laien

02:04:53

Der Streamer vertieft die Erklärung des Mähdrescher-Prozesses: Getreide durchläuft Schrägförderer und Vorbeschleuniger, wird gedroschen, passiert Rotoren und Siebe, während Überkehr-Material erneut gefördert wird. Er vergleicht verschiedene Mähdrescher-Systeme (Single/Double-Rotor, Schüttler-Maschinen, Claas APS), die je nach Hersteller unterschiedlich funktionieren. Dabei betont er, wie komplex die Bedienung ohne automatische Einstellungen ist – allein sieben Parameter müssten manuell angepasst werden. Für Simulationsspieler wird die Systematik ebenso erläutert.

Feierabend-Planung und Bodenaufbereitung

02:18:00

Nach dem Feldarbeitstag werden die nächsten Schritte für die Landwirtschaft besprochen: Stoppel sollten geschnitten und ausfallendes Getreide zum Keimen gebracht werden, um Verunkrautung im nächsten Jahr zu verhindern. Für die Vorfruchtbestellung wird ein Groberder eingesetzt (20–25 cm Tiefe), um den Boden zu lockern und zu durchmischen. Parallel werden aktuelle Witterungsbedingungen analysiert – lokale Regenfälle verzögern die Ernte, während trockene Böden weiterarbeiten lassen. Die wirtschaftliche Situation wird angesprochen: Undichte Anhängerleitungen führen zu Luftverlusten, was Kosten verursacht.

Betriebsgeschichte und Zukunftspläne des Landwirts

02:20:41

Der Streamer teilt seine persönliche Geschichte: Ursprünglich gelernter Koch und Landwirt, übernahm er den elterlichen Betrieb, der 2015 zum Familienbetrieb umstrukturiert wurde. Er beschreibt die Herausforderungen der Landwirtschaft als Quereinsteiger (praktische Prüfungen an Spritze/Düngerstreuer) und die hohen körperlichen Belastungen (bis zu 12–13-stündige Arbeitstage). Seine Ambitionen für seine Kinder werden klar: Keine wäre einer Landwirtschaft nachzufolgen bereit, wobei er den Beruf trotz schwieriger Arbeitszeiten als Leidenschaft bezeichnet – aber aktuelle Preise würden einen sofortigen Verkauf rechtfertigen.

Betriebsgröße, Kosten und Exit-Strategie

02:25:34

Der Betrieb bewirtschaftet über 2.000 Hektar, wobei der Mähdrescher inklusive Schneidwerk rund 25,7 Tonnen Leergewicht aufweist. Er erklärt die Sonderzulassung für das Schneidwerk (nur für seinen spezifischen Mähdrescher-Modell). Seine hypothetische Exit-Strategie: Verkauf des Betriebs für entweder rund 11 Millionen Euro oder Einstellung seiner Schulden in Höhe von 919.000 Euro. Dabei betont er, wie wichtig ein fester Mitarbeiterstamm (z.B. Jens) für den reibungslosen Ablauf ist, da Traktoren und Erntemaschinen ohne ständigen Betrieb hohe Kosten verursachen.

Landschaftspolitik und Investorenfragen

02:32:22

Aktuelle Landpreise werden diskutiert: 20.000 Euro/ha (qualitativ hochwertige Flächen) bis 25.000 Euro/ha (landwirtschaftliche Investments). Der Streamer kritisiert den Verkauf an Großinvestoren, wünscht sich aber Nachfolge durch lokale Landwirte. Er erklärt, warum er Pachtungen ablehnt und wie Windkraft-/Solarprojekte in der Region Flächenpreise beeinflussen. Die Energie-Zuweisungen zur höchsten Priorität werden skizziert: Er betont die Notwendigkeit, mindestens zwei volle Bunker pro Tag zu füllen, um Stillstandszeiten zu minimieren.

Partnerschaften und Produktwerbung

02:39:32

Der Streamer kündigt eine Langzeit-Kooperation mit Koro-Sirup an, ergänzt durch Holy-Produkte. Er erklärt detailliert die Sortenvielfalt (Sirup/Pulver) und rät Fans von Großpackungen ab, da Geschmack oft nicht dauerhaft begeistere. Auch Holy wird in Vertragsverhandlungen thematisiert, wobei Bestellungen die Provisionen für ihn erhöhen. Weitere Partner sind Twitch und Holy – einzig Dartshop wurde nach Lieferverzögerungen (keine Bezahlung für lieferte Pfeile) ausgeschlossen.

Freundliche Einführung in Technik und privates Fazit

03:01:00

Der Streamer zeigt kurz seine Apple-iPhone-Funktion für Videoaufnahmen und verrät, dass ein virales Instagram-Video ihm 100 neue Follower brachte. Gleichzeitig äußert er quitte offene Zufriedenheit mit seiner Familie (Kinder trinken nur kindgerechte Produkte wie Milchshakes), während er betont, wie Leidenschaft ihn trotz aller Stressoren im Berufsleben hält. Er fasst private Erfolgsmomente zusammen, von機 Weltumsegelung mit Hoflader auf Rennstrecken bis Familienalltag mit McDonalds-Bestellungen während der Erntezeit.

Kritik an GEZ-Gebühren und Medienkonsum-Modell

04:07:29

Streamer kritisiert öffentlich-rechtliche Sendeanstalten wie RBB und deren GEZ-Gebühren, insbesondere die hohe Kostenbelastung für Bürger bei gleichzeitiger Ineffizienz. Er hinterfragt, warum Privathaushalte Gebühren zahlen sollten, wenn private Streaming-Dienste wie Netflix oder Disney+ bevorzugt werden. Gleichzeitig betont er sein eigenes Konsumverhalten, das ausschließlich auf Suchdienstmodellen wie Spotify und Streaming-Plattformen basiert. Die Argumentation zielt auf eine grundsätzliche Reform des Medienfinanzierungsmodells ab.

Diskussion über Infrastrukturkosten und Steuern

04:19:27

Im Mittelpunkt steht die Kritik an mangelnder Kostentransparenz bei Infrastrukturprojekten wie Radwegen, Autobahnen oder Tunneln in Deutschland. Der Streamer verweist auf hohe Ausgaben für Straßen, während vergleichbare Länder wie Kroatien oder Italien deutlich günstigere Alternativen aufweisen. Besonders kritisch sieht er die Mautsysteme für LKWs und Pkw, die seiner Meinung nach Bürgern keine Vergünstigungen bieten. Als Beispiel nennt er die A2 in Brandenburg, die trotz hoher Frachtverkehrslasten kaum wirtschaftliche Entlastung für Anwohner oder Landwirte bringt.

Aktuelle Erntefortschritte und Arbeitsbelastung

04:22:40

Die Ernte 2026 verläuft zügig, jedoch unter hohem Zeitdruck. Mit einem Mähdrescher vom Typ Lexion 8600 (TT) wird eine Fläche von 60 Hektar bearbeitet – mit Effizienzengpässen wie Überladewagen-Mangel oder zu kurzen Pausen für das Team. Der Stromer (Jens) und Jörg coordinieren eng, um Logistiklücken zu füllen. Die Ertragslage präsentiert sich als solide, aber mit Optimierungspotenzial. Besonders der Weizenbestand zeigt Standortvariationen zwischen 7,15 und 7,99 Tonnen pro Hektar, wobei Feuchtesensoren die Trockenheit bestätigen.

Verkehrsprobleme und infrastrukturelle Herausforderungen

05:04:06

Konkrete Probleme durch veraltete Agrarwege werden thematisiert: Staubentwicklung in 100 km/h-Zonen auf Feldzufahrten ohne Radwege, die Anwohnerbegehren provozieren. Der Streamer schildert eigene Konflikte mit Ordnungsamt und Nachbarn, die wegen Staubemissionen oder nächtlicher Arbeit Protest einlegen. Zudem wird die Verkehrssituation auf Bundesautobahnen wie der A2 kritisiert, wo trotz Mautverpflichtung für LKWs keine spürbare Entlastung existiert. Die Situation wird als entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte dargestellt, da moderne Maschinen keine Grundstücksversorgung garantieren können.

Präsentation neuer Technologien im Agrarsektor

05:06:47

Der Streamer demonstriert die Vernetzung moderner Agrartechnik: Mit *CLASS Connect* werden Ertragsdaten (z.B. 7,99 Tonnen/ha) und Maschinenstatus (Feuchtewert 13,5%) in Echtzeit auf die Farming-App übertragen. Dies ermöglicht präzisere Ertragsprognosen und Steuereingriffe – etwa bei automatischem Häcksler-Management oder bodenangepasster Schnittgeschwindigkeit. Die Integration von Smartphone bzw. Tablet-PCs wird als Gamechanger für Effizienz und Zukunftsfähigkeit empfunden.

Meinungsaustausch zu Agrartechnik-Marken und wirtschaftlichen Entscheidungen

05:50:04

Ein ausgiebiger Vergleich aktueller Erntemaschinenmarken steht im Fokus. Der Streamer favorisiert den *Klaas Lexion* (besonders Modelle 200PS+/300PS+) wegen besserem Service, Kabinenkomfort und Preis-Leistungs-Verhältnis – trotz vorheriger Markenloyaltät zu John Deere. Auch externe Meinungen zu Häckslern (z.B. Krone vs. Fendt Katana) werden diskutiert. Pressen werden nur am Rande gestreift, wobei Neuanbindungen für Strohvermarktung dueckalkentarisiert nicht mehr rentabel erscheinen. Die grundsätzliche Stoßrichtung: Investitionen müssen Systemrelevanz für den Betrieb tragen.

Marktentwicklung und wirtschaftliche Realitäten der Landwirtschaft

06:02:09

Aktuelle Weizenpreise (13–15 €/Doppelzentner) und Absatzmärkte werden analysiert. Während Lieferanten aus der Ukraine 20 €/DZ boten, liegt der deutsche Markt nach Ende des Ukraine-Kriegs wieder bei 10–12 €/DZ. Zudem wird die abnehmende Strohnachfrage diskutiert: Gebrauchtpressen stehen still, während Großbetriebe auf Automatisierung umstellen. Die fehlende Rentabilität selbst erzeugter Futtermittel für Geflügelhalter wird problematisiert – ein Trend, der die strukturelle Veränderung lokaler Landwirtschaft widerspiegelt.

Konsumgewohnheiten und unternehmerische Kreativität

06:05:00

Der Streamer thematisiert persönliche Ernährungsgewohnheiten während langer Arbeitstage – bevorzugt *McDonald’s-Nuggets* und Cheeseburger – und nutzt diese als humorvollen Marketingansatz für Maschinenmarken. Ein spontan entstandenes Mem seiner Nugget-Ess-Session vor 2.000 Zuschauern soll als Werbegag in kommenden Preisverhandlungen mit Claas-Mitarbeitern verwendet werden. Zudem wird diskutiert, ob Verpackungsdesigns (z.B. abperlende Dosen) eine Rolle für Händler bei Kassierarbeit spielt. Die Interaktion mit dem Chat unterstreicht die Verbindung von Landwirtschaft und Alltagskultur.

Abstand zu Wohngebieten und Rücksichtnahme

06:18:13

Der Streamer thematisiert die Planung der Erntetätigkeiten in Nähe von Wohnhäusern. Um Lärmbelästigung zu minimieren und Konflikte mit Anwohnern zu vermeiden, soll die Arbeit in zentraleren Feldbereichen fortgesetzt werden. Geplant ist ein nächtlicher Einsatz, um die Entfernung zu bewohnten Gebieten weiter zu erhöhen. Selbst bei 400 Metern Abstand zu den nächsten Häusern ist der Lärm der Maschinen jedoch deutlich hörbar. Rücksichtnahme wird betont, besonders bei privaten Feiern oder besonderen Anlässen, zu denen die Landwirtschaft nicht stören soll.

Planung der Anbauflächen und Erntefortschritte

06:25:01

Nach der abschließenden Ernteaktivität des Tages erfolgt die Planung für die Bewirtschaftung der Felder im folgenden Jahr. Fokus liegt auf der Räumung von Rapsflächen und der Aussaat neuer Kulturen wie Roggen oder Erbsen. Der Roggen benötigte aufgrund von Feuchtigkeit noch einen zusätzlichen Tag zur Reifung. Es wurden bereits erste größere Erntemengen mit Rapsweizen erzielt, wobei die Erträge regional unterschiedlich ausfallen. Die Erntequalitäten, insbesondere der Protein- und Fallzahlwert des Weizens, werden für die Vermarktung geprüft.

Drohnen-Einsatz und Golden Hour-Fotografie

06:30:51

Zur Dokumentation der Erntetätigkeiten und für Social-Media-Inhalte kommt eine Drohne zum Einsatz. Geplant ist ein Flug während der Golden Hour, um optimale Lichtverhältnisse für epische Aufnahmen zu nutzen. Der ideale Zeitraum hierfür liegt zwischen 20:20 und 21:10 Uhr, da die tiefstehende Sonne lange Schatten und goldene Reflexionen auf den Maschinen erzeugt. Die Drohnenaufnahmen sollen später zu beeindruckenden Clips verarbeitet werden, insbesondere mit Blick auf stilvolle Farming-Inhalte im Grabo-Stil.

Arbeitsabläufe und Maschinenlogistik

06:39:49

Der Mähdrescher ist mit hochmoderner Schneidwerkstechnik ausgestattet, darunter eine automatische Höhenregelung. Die Effizienz der Erntetätigkeiten zeigt sich in einer durchschnittlichen Fahrzeit von 19 Minuten pro Bahn. Es werden zwei redundante Kreiselpumpen benötigt, wobei der Fokus auf präziser Ertragsmessung und Bunkerfüllgrad liegt. Die Maschinen müssen regelmäßig an Wechsellagerstellen entleert werden. Die Logistikdienste zur Unterstützung durch Traktoren und Anhänger werden detailliert organisiert.

Unterhaltung und persönliche Einblicke

06:50:53

Neben der Ernte werden spontane Diskussionen über Musikpräferenzen geführt, insbesondere zu 90er-Jahre-Hits als Untermalung für den letzten Stream-Abschnitt. Es kommen persönliche Anekdoten aus dem Alltag zur Sprache, etwa die Mitgliedschaft in einem Dart-Verein oder die emotionale Abschiedsstimmung nach dem Abschluss der Kita für das jüngste Kind. Die Atmosphäre ist locker und direkt, mit einer Mischung aus fachlichen Erläuterungen und privatem Austausch.

Herausforderungen bei Drohnenflügen

07:12:10

Der Drohnenflug gerät durch technische Schwierigkeiten ins Stocken: Schlechter Empfang und begrenzte Reichweite erschweren die Steuerung über dem Feld. Nur etwa 37 Hektar konnten dokumentiert werden, bevor die Verbindung gänzlich abbricht. Trotz Wiederholungsversuchen bleibt die Drohne nur begrenzt nutzbar. Verschiedene Ursachen wie Topologie oder Wetterbedingungen werden als Gründe diskutiert.

Erntequalitäten und Handelslogik

08:45:45

Die Ertragsdaten liegen für aktuellen Weizen bei 7,81 Tonnen pro Hektar, mit lokalen Schwankungen je nach Bodenqualität. Der Handel verzichtet auf betrügerischen Handel mit Handproben, da die Qualitätsprüfung automatisiert und manipulationssicher erfolgt. Feuchtigkeit und Proteingehalt entscheiden über die Bewertung. Es wird betont, dass die Landwirtschaft keinen Einfluss auf die Handelspraxis nehmen kann und transparente Methoden sich durchgesetzt haben.

Abschluss der täglichen Arbeit und Ausblick

09:17:27

Zum Ende des Livestreams werden 46,5 Hektar Erntevolumen dokumentiert, bei einem Gesamtverbrauch von 700 Litern Diesel für die Maschinen. Der Bunker des Mähdreschers ist randvoll. Es folgt die abschließende Reinigung und technische Wartung. Für den nächsten Tag ist eine Fortsetzung der Erntetätigkeiten geplant, mit Fokus auf Weizen und Raps. Der Streamer dankt dem Publikum und kündigt bereits den nächsten Stream an.