GIG - Gerste ist Geil Koro

Bauern ernten Gerste mit Hightech-Mähdreschern unter Herausforderungen

Die Ernte von Gerste auf sandigen Böden gestaltet sich komplex: Teilautomatisierte Mähdrescher optimieren den Prozess durch Schneckensteuerung und Geschwindigkeitsregelung, während Sensormängel und ungleichmäßige Reifezeiten für zusätzliche Herausforderungen sorgen. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen – wie niedrige Getreidepreise und sinkende Anbauflächen – verschärfen die Situation, doch effiziente Maschinen ermöglichen moderate Erträge zwischen 7 und 8,5 Tonnen pro Hektar.

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Start des Livestreams und erste technische Herausforderungen

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Der Livestream beginnt mit der Erntearbeit auf den Feldern, begleitet von technischen Schwierigkeiten wie fehlenden Karten im Lenksystem. Der Streamer erklärt, dass er manuell fahren muss, da ein Software-Update alle Feldgrenzen gelöscht hat. Trotz dieser Herausforderungen startet die Ernte mit Triticale, wobei die Feuchtewerte zwischen 20% und 22% liegen und die Bestände noch nicht vollständig reif sind. Der Streamer zeigt erste Ertragsprognosen von 5 bis 6 Tonnen pro Hektar, weist aber darauf hin, dass die Ernte noch in einem frühen Stadium ist.

Optimierung der Ernte und Diskussion über Wildschäden

00:03:05

Die Ernte von Triticale beginnt, wobei der Streamer die ersten Erträge bei etwa 3,5 Tonnen pro Hektar analysiert. Dabei wird deutlich, dass die Bestände ungleichmäßig reif sind, was sich auf die Erträge auswirkt. Es wird diskutiert, wie mit Wildschäden umgegangen werden soll, insbesondere auf Flächen, die nicht komplett beackert werden konnten, da Erdbauarbeiten oder umliegende Industriegebiete die Arbeit erschweren. Die Fläche wird als schwierig beschrieben, da sie erst spät in den Fokus genommen wurde und die Qualität leiden kann.

Fortschritt der Ernte und Ertragsausblick auf verschiedenen Feldern

00:07:51

Der Streamer widmet sich nun der Hauptgetreideernte, insbesondere der Gerste, die auf sandigen Böden steht und mit Roggen durchsetzt ist. Da die Feuchte bei 14,3% liegt, wird diskutiert, ob die Ernte direkt fortgesetzt oder pausiert wird, bis die Bestände trockener sind. Erste Flächen erzielen bereits 8 Tonnen pro Hektar, während andere Felder aufgrund von Wildschäden oder mangelnder Düngung deutlich geringere Erträge aufweisen. Die Ernte verläuft bisher stabil, wobei der Mähdrescher mit einer Schnittbreite von 12,30 Metern arbeitet.

Technische Integration fortgeschrittener Mähdrescher-Systeme

00:15:28

Der Streamer erklärt die Funktionsweise des teilautomatischen Mähdreschers, der mit Schnecken, Gutflusskontrolle und Geschwindigkeitsregelung arbeitet. Diese Systeme passen die Fahrgeschwindigkeit automatisch an den Bestand an, was die Effizienz erhöht. Zusätzlich wird die Grain Quality Camera vorgestellt, die Körnerqualität und Reinheit überwacht. Der Streamer zeigt, wie der Mähdrescher zwischen verschiedenen Sensordaten und Kamerabildern navigiert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Motorleistung, die mit 100% die Grenze darstellt.

Planung der weiteren Erntearbeiten und Anbauplanung

00:48:07

Es wird über die weitere Planung der Ernte gesprochen, insbesondere darüber, wie mit Tritikale oder Erbsen weiter verfahren wird. Der Streamer kündigt an, im nächsten Jahr die Gerste auf 50 bis 60 Hektar schrumpfen zu lassen, da die verfügbare Fläche durch Baumaßnahmen und Verkauf reduziert wird. Es wird betont, dass neue Flächen kaum zu erschließen sind und die bereits bestehende Fläche gesichert werden muss. Zudem wird die zukünftige Maschinenausstattung diskutiert, da ein neuer Mähdrescher geplant ist, der kleiner und effizienter sein wird.

Herausforderungen durch Sensormängel und Ernteprognosen

01:12:14

Während der Ernte fallen wiederholt Sensormeldungen am Mähdrescher auf, insbesondere der Schachdicken-Sensor bereitet Probleme. Es wird beschlossen, diese am nächsten Tag zu überprüfen. Die bisherigen Erträge liegen zwischen 6 und 8 Tonnen pro Hektar, wobei einige Flächen unter den Erwartungen bleiben. Der Streamer zeigt sich verhaltend optimistisch, betont aber, dass die Gerste auf den besseren Böden zu enttäuschend niedrigen Erträgen führt. Die Diskussion dreht sich um die mögliche Ursache, etwa eine Regenwolke, die die Entwicklung beeinflusst hat.

Zusammenfassung der Erntefortschritte und technische Probleme

01:35:45

Der Fortschritt der Ernte wird detailliert dokumentiert, wobei die ersten 9 Hektar abgeerntet wurden. Der Streamer zeigt Erträge von etwa 7,8 Tonnen pro Hektar, betont aber Frustration über die vielen technischen Unterbrechungen, insbesondere durch Sensormängel. Die besten Flächen liefern gute Erträge, während andere durch Wildschäden oder ungleichmäßige Reifung beeinträchtigt werden. Es wird diskutiert, wie mit den Restbeständen umgegangen wird, speziell der Roggen und die Erbsen, die möglicherweise separat gedroschen werden müssen.

Vorbereitungen für die Ernte und Maschinenwahl

01:55:29

Der Streamer diskutiert die Pläne für die bevorstehende Ernte und die notwendige Bodenbearbeitung. Es wird angedeutet, dass Mitarbeiter auch involviert sein werden, obwohl die genauen Verantwortlichen nicht preisgegeben werden. Ein 24-Stunden-Ernte-Event ist geplant, bei dem mehrere Personen abwechselnd fahren sollen, um die Belastung zu verteilen. Der Streamer erwähnt explizit, dass er keine Geheimnisse um die beteiligten Firmen machen wird, um Transparenz zu fördern. Zudem wird die Zusammenarbeit mit der Firma Lemken für verschiedene Maschinen wie Sämaschinen und Grubber thematisiert, wobei auch die Nutzung eines neuen Traktors vom Typ Claas 8.290 in Betracht gezogen wird. Ein zweiter Traktor soll zusätzlich für mehr Flexibilität sorgen, falls Hannes zustimmt, parallel verschaltbar zu sein.

Zusammenarbeit und Organisation des Ernte-Events

01:57:56

Der Streamer konkretisiert die Organisation des geplanten 24-Stunden-Ernte-Events. Neben ihm selbst werden Kartoffelmax, Hannes und weitere Gäste aus der Landwirtschaftsszene erwartet, die jeweils kurze Schichten übernehmen. Dabei wird betont, dass nur erfahrene Personen infrage kommen, da die Arbeit mit komplexer Technik wie Mähdreschern erhebliche Verantwortung erfordert. Der Helm-Korntank für 20 Hektar und die notwendige Trockenheit der Ernte werden ebenfalls thematisiert. Besonders hervorgehoben wird die Schwierigkeit, ohne erfahrenes Personal zu arbeiten, insbesondere aufgrund der anspruchsvollen Bedienung der Drille trotz moderner Isobus-Technik. Die Fläche soll auf 200 Hektar anvisiert werden, wobei bereits 180 Hektar bearbeitet sind, was Zeitdruck reduziert.

Aktueller Stand der Ernte und Anbauflächen

02:01:51

Der Streamer informiert über den aktuellen Stand der Ernte und zeigt sich zufrieden mit dem Fortschritt der Gersten-Ernte auf einer 60 Hektar großen Fläche. Die verbleibende 20 Hektar benötigen keine Umrüstung der Maschinen, was den Prozess beschleunigt. Es wird betont, wie schwer es ohne Erfahrung ist, Drillen zu bedienen, da diese Maschinen trotz automatisierter Systeme Nachsicht erfordern. Die Erträge werden als moderat dargestellt, wobei die Preise für Getreide aktuell niedrig sind – das Beispiel von 143 bis 148 Euro pro Tonne Gerste verdeutlicht die wirtschaftliche Herausforderung. Die Erntemaschinen wie der Lexion 8600 sind auf den Betrieb bereits gut eingespielt, und die Abholung von Diesel wird ebenfalls thematisiert.

Technische Komplikationen und Umweltbedingungen

02:08:02

Während der Ernte kommt es zu unerwarteten technischen Problemen, darunter blockierte Schneidwerke und verstopfte Systeme, die durch Fremdkörper in der Ernteoberfläche verursacht wurden. Der Streamer zeigt sich irritiert über die Spuren schwerer Baufahrzeuge im Feld, die den Ernteprozess behindern. Besonders erwähnt wird die trockene Ernte in diesem Jahr, die zu teilweise vertrockneten Pflanzen führt. Warnhinweise von Vermessern und der Schutz von Grenzpfeilern erfordern vorsichtiges Arbeiten. Die KI-gestützte Sprachsteuerung in der Kabine funktioniert gut und wird positiv hervorgehoben. Zudem wird die Schwierigkeit diskutiert, komplexe Erntetechnik ohne erfahrene Helfer zu bedienen.

Ertragseinschätzung und wirtschaftliche Aspekte der Ernte

02:13:48

Der Streamer gibt Einblick in die Ertragseinschätzung und erwähnt, dass die Preise für Getreide aktuell auf einem historisch niedrigen Niveau liegen – etwa 143 bis 148 Euro pro Tonne. Die Gerste wird als qualitativ minderwertig beschrieben, während der Roggen ein akzeptables Ertragspotenzial aufweist. Die Trockenheit während der Anbauphase und die damit verbundenen Ernteverluste werden thematisiert, doch gleichzeitig wird betont, dass die aktuellen Preise die wirtschaftlichen Nachteile verstärken. Die Nutzung von neuen Mähdreschern wie dem Axion Night Edition und der Betriebskosten wie der Dieselverbrauch von bis zu 1000 Litern pro Tag werden erörtert.

Interaktion mit dem Zuschauer und Abschluss der Erntetag

02:21:49

Der Streamer interagiert intensiv mit dem Chat und beantwortet technische sowie organisatorische Fragen. Themen sind unter anderem die Nutzung von Drohnen zur Überwachung der Ernteflächen, die Probleme mit der Datenverbindung der Maschinen und die geplante YouTube-Episode auf Grundlage der aktuellen Erntedaten. Die Medienwirksamkeit des Ernte-Events wird betont – es werden Ausschnitte für YouTube- und Social-Media-Plattformen geplant. Der Streamer zeigt sich offen für Zuschauerfeedback und erwähnt, dass er bei Erntebeginn mit nur 15% Kornentnahme begann, um einen Streifen zu kontrollieren.

Fortsetzung der Ernte und Abschluss der ersten 20 Hektar

02:39:47

Der Streamer startet die Ernte eines neuen Blockes, der etwa 63 Hektar umfasst. Die ersten 20 Hektar scheinen bereits fertig zu sein, wobei die Erträge in einigen Bereichen durch Sandböden und ungleichmäßige Bewirtschaftung beeinflusst wurden. Die Erntebedingungen sind angespannt, da viele Felder noch nicht reif sind und die Pflanzen teilweise grün bleiben. Trotz technischer Probleme wie der Limitation der Datenkarten in den Maschinen wird fleißig weitergearbeitet. Der Streamer erwähnt, dass er ohne Datenkarten nur grobe Schätzungen über den Ertrag abgeben kann, gesteht jedoch, dass die beste Ertragsphase oft erst spät in der Saison kommt.

Abschluss der Erntetag und Fazit

03:26:47

Der Streamer beendet die Erntetagung mit einer gemischten Bilanz. Während die ersten 21 Hektar der Gerste geerntet wurden, bleibt der Rest unreif und unberechenbar. Die technische Ausstattung, darunter der neue Mähdrescheraxion Night Edition, erweist sich als effizient, scheitert aber an nicht optimalen Erntebedingungen. Die Diskussion um die Wiederbelebung des YouTube-Kanals und die Wirtschaftlichkeit der aktuellen Ernte werden angeschnitten. Der Streamer betont, dass die Erntebedingungen in dieser Saison trotz Fortschritts als problematisch empfunden werden. Zum Abschluss erfolgt die Übergabe an die nächsten Verantwortlichen für die Nachtzeit.

Diesel- und Verbrauchsdaten bei der Ernte

04:56:54

Der Streamer gibt konkrete Verbrauchswerte für Diesel und Harnstoff wieder. Dabei wird ein Verbrauch von 54 Litern Diesel pro Hektar genannt, was auf 54 Liter pro Stunde bzw. 2 Liter pro Tonne umgerechnet wird. Für den Harnstoffverbrauch wurden auf einer Fläche mit Vorgewänden insgesamt 71 Liter über etwa 5 Kilometer Strecke verbraucht. Diese Zahlen spiegeln den Betriebskostendruck und die Effizienz der Maschinenarbeit wider.

Technische Anpassungen am Mähdrescher

04:57:27

Bei einer kurzen Pause wird erläutert, wie der Mähdrescher technisch funktioniert: Durch Aufstehen löst sich der Sitzkontakt und das Schneidwerk wird deaktiviert, während der Drescher weiterfährt. Zudem wird die Wurfrichtung automatisch angepasst, um ein besseres Überlappen der Schneidvorgänge zu gewährleisten. Eine erwähnte Meta-Ray-Brille (800 €) bleibt aufgrund der Kosten vorerst ungenutzt, stattdessen wird die manuelle Bedienung fortgesetzt.

Ertragsverlauf und Qualität der Ernte

04:58:25

Der aktuelle Ertrag liegt bei stabilen 7,65 bis 8,8 Tonnen, wobei die Tendenz sogar steigend ist. Die Getreidequalität wird via Grain Quality Cam überwacht, die Fremdbesatz (z. B. Kornblumen) anzeigt. Die Einstellung der Kamera – insbesondere die Empfindlichkeit für Grannen oder Hacheln – wird direkt vorgenommen, um die Kornreinheit zu optimieren. Die gemessene Feuchte und Qualität liegen im Rahmen, sodass keine manuelle Nachjustierung nötig ist.

Koordination mit Nachbarn und Maschinenlogistik

05:02:24

Jens, ein Nachbar oder Kollege, ist zur Unterstützung eingetroffen und koordiniert die Abfuhr des geernteten Getreides. Der Ertrag bleibt in der Fahrgasse stabil bei 7–8 Tonnen, in weniger ertragsstarken Zonen sinkt er auf 5 Tonnen. Da nur ein Abtankrohr linksseitig verbaut ist, wird im Gegen-Uhrzeigersinn gefahren, um kontinuierliches Abbunkern zu ermöglichen. Die Gerste zeigt sich hier besonders ertragreich: 8,5 Tonnen – etwa 2 Tonnen über dem Brandenburgischen Durchschnitt (5,9–6,4 t/ha).

Flächenheterogenität und regionale Ertragsvarianz

05:05:08

Die Erträge auf der gezeigten Fläche variieren stark: Während hier bis zu 8,6 Tonnen erreicht werden, liegen andere Brandenburger Regionen wie das Havelland teilweise bei nur 3–4 Tonnen pro Hektar. Gründe sind Bodenbeschaffenheit, Niederschlagsmuster und Sortenwahl – etwa im Vergleich zur Vorjahresfläche mit deutlich geringeren Erträgen (6 Tonnen) trotz besserem Boden. Dies unterstreicht die Bedeutung standortangepasster Maßnahmen.

Highlight: Holy-Sirup als Arbeitsbegleiter

05:15:18

Der Streamer schwärmt von Holy-Sirup als ideales Arbeitsgetränk: 1–2 Kappen pro Flasche (Wasser + Sirup) werden empfohlen – deutlich praktischere und gesündere Alternative zu zuckerhaltigen Sportgetränken oder Kaffee. Die Beliebtheit der Sorten Cola und Erdbeere wird hervorgehoben, wobei der Vorrat langsam zur Neige geht. Als Refill wird auf Werbepausen hingewiesen, doch konkrete Lieferzeiten bleiben unklar.

Rehkitz-Inzident und Abschluss der Erntetags

06:25:43

In den letzten Minuten des Live-Streams bemerkt der Streamer zwei Rehkitze, die sich panisch in der Fahrgasse bewegen. Bei einem Versuch, ein Kitz zu retten, wird dieses leider überfahren – ein humorvoll, aber auch nachdenklich stimmend gemachter Moment. Danach folgt der offizielle Schlusspunkt des Streams mit Hinweisen auf den weiteren Ernteterminplan. Die Tonnage von 7,65 Tonnen wird als gutes Tagesergebnis gewertet, bevor die Live-Übertragung endet.

Ausblick auf zukünftige Projekte

07:04:47

Der Stream endet mit einem Ausblick auf kommende Vorhaben – etwa die geplante Kartoffel-Ernte ("Kartoffel-Max"), die ab kommendem Sommer täglich um 11 Uhr beginnen soll. Zudem wird auf YouTube und TikTok verstärkt Werbung für die Erntevideos zugesagt, darunter auch zukünftige Drohnenaufnahmen bei Tageslicht. Ein Dank geht an die Zuschauer für die bisherige Unterstützung.