Trotz Herausforderungen wie sandigen Böden und Lieferengpässen wurden in dieser Saison Erträge von rund 8,6 Tonnen pro Hektar erzielt. Technische Anpassungen, logistische Engpässe und finanzielle Belastungen prägen die abschließenden Erntearbeiten, während parallel in neue Maschinen investiert wird. Der Fokus liegt auf der Qualitätssicherung bei der Saatgutgewinnung und der Vorbereitung der Wintergerste.
Streamstart und Vorbereitungen
00:00:00Der Stream beginnt mit einer lockeren Begrüßung und der Anmerkung, dass ein homogener Weizen vorliegt. Der Streamer stellt fest, dass die Drillmaschine vergessen wurde und die Crew die notwendige Ausrüstung schnell besorgen muss. Ein Einlernvorgang für den Sensor des neuen Axion-Mähdreschers wird kurz erwähnt, um technische Probleme während der Arbeit zu vermeiden. Es wird betont, dass der Mietdrescher leicht höhere Kosten verursacht, was mit einem bestehenden Vertrag aber noch akzeptabel ist.
Wetterbedingungen und Feldauswahl
00:13:13Die Wetterbedingungen werden als gut beschrieben, trotz kalter Winde zu Beginn. Der Streamer entscheidet sich für ein Feld in der Nähe von Bredow, das etwa 0,6 Kilometer entfernt liegt, und erwähnt eine Lücke im Verfahren. Es werden Bedenken geäußert, ob das Schneidwerk die gesamte Fläche bearbeiten kann oder ob ein weiterer Streifen übrig bleibt. Der Drescher ist kalibriert, um optimale Ergebnisse zu erzielen, und der Häcksler ist einsatzbereit.
Saatgutgewinnung und Flächenmanagement
00:18:37Es wird Saatgut der neuen LG Winnie-Gerstensorte geerntet, die im Vorjahr einen Ertrag von neun Tonnen pro Hektar brachte. Ziel ist es, sauberes Saatgut zu gewinnen, da das Feld zuvor von Hand von nicht-Gerste-Anteilen wie Weizen und Roggen befreit wurde. Um Kontaminationen zu vermeiden, wird auf den Überladewagen verzichtet. Die Gesamtbetriebsfläche wird umstrukturiert, wobei über 100 Hektar zu Grünland umgewidmet werden und der reinen Druschfläche auf etwa 742 Hektar reduziert wird.
Ertragsauswertung und technische Herausforderungen
00:30:06Der Streamer zeigt stolz einen Ertrag von rund 8,6 Tonnen pro Hektar, was als sehr zufriedenstellend bewertet wird. Es wird kritisch angemerkt, dass viele Landwirte ihre Erträge oft übertrieben darstellen und nicht immer die Wahrheit sagen. Technische Probleme wie eine verstopfte Strohverteilung werden thematisiert, insbesondere da die neuen Messer noch nicht eingetroffen sind. Der Streamer betont, dass eine korrekte Einstellung der Haspel essenziell für einen gleichmäßigen Gutfluss ist und zeigt dabei mögliche Fehlerquellen auf.
Investitionspläne und Automatisierungstechnik
00:43:57Der geplante Kauf eines neuen Mähdreschers wird thematisiert, da der aktuelle Anbauplan zeigt, dass nächste Saison zu wenig Hektar bewältigt werden können. Aktuell wird ein John Deere 9RX getestet, der als hochmodern und leistungsstark beschrieben wird. Der Streamer erwähnt ferner, dass sein Nachbar einen autonomen Traktor besitzt, der bereits erfolgreich getestet wurde. Eine Besichtigung dieses Traktors mit Livestream-Möglichkeit wird angedeutet.
Logistik und Lieferengpässe
02:15:11Der Streamer berichtet von Lieferengpässen bei Ersatzteilen wie Scheibeneggen, die aktuell nur mit Verzögerung aus Polen geliefert werden. So kostet eine originale Köckerling-Scheibenegge in Polen 125 Euro inklusive Mehrwertsteuer, während sie in Deutschland für 100 Euro mehr zu haben ist. Der Preisunterschied wird kritisch hinterfragt. Zudem wird über die erhöhten Mietkosten für neue Maschinen gesprochen, die etwa 15–20 % teurer sind als ältere Modelle.
Energieversorgung und E-Mobilität
02:18:59Der Streamer spricht über seine Erfahrung mit einem Tesla und den Vorteilen von Photovoltaik sowie dynamischen Stromtarifen. Dank eines Batteriespeichers und eines E-Autos gelingt es, Strom kostengünstig zu beziehen und sogar Geld zu verdienen, indem der Strom zur richtigen Zeit verbraucht wird. Die Kombination aus Diesel- und E-Fahrzeug wird als besonders effizient bewertet. Kritisch angemerkt werden die hohen Kosten von E-Auto-Ladetechnik und die bevorstehende Besteuerung von E-Autos.
Reinigung und Selektion des Saatguts
03:00:00Der Streamer zeigt die Reinigung des geernteten Gerstensaatguts. Dabei werden unerwünschte Bestandteile wie Ausfallgetreide, Roggen und Weizen per Hand und mit Hilfe eines Blocks entfernt, um reine Gerste zu erhalten. Diese Selektion ist notwendig, um die Qualität des Saatguts für die Aussaat zu sichern.
Nachbaugebühren und Saatgutkosten
03:03:06Es wird auf die hohen Nachbaugebühren für Landwirte eingegangen, die ihr eigenes Saatgut reinigen und erneut aussäen möchten. Diese Gebühren machen den Prozess unwirtschaftlich, da zusätzlich zu den Saatgutkosten noch Reinigungs- und Lizenzgebühren anfallen. Ein Beispiel zeigt, dass der Handel deutlich günstiger ist als selbst zu reinigen.
Ablauf der Gerstenernte und Folgearbeiten
03:05:46Die aktuelle Phase markiert den Abschluss der Erntearbeiten für die Gerste. Im Anschluss folgen noch Pflegearbeiten wie Herbizidbehandlungen und Düngung, bevor die Winterpause beginnt. Im Frühjahr wird die Gerste erneut gepflegt und gedüngt, bevor sie schließlich geerntet wird. Die Ernte_route wird dabei in mehreren Abschnitten durchlaufen, um die Qualität zu sichern.
Herausforderungen durch Wildtiere und Umwelt
04:32:09Der Streamer berichtet von Problemen mit Wildgänsen, die junge Pflanzen zertreten und schwerwiegende Schäden auf den Feldern verursachen. Besonders die letzten Jahre waren ruhig, da die Tiere nur vorbeiziehen. Zudem wird über unachtsam entsorgten Müll auf den Feldern gesprochen, der nicht nur die Umwelt belastet, sondern auch die Arbeit erschwert.
Technische Vorbereitungen für die Weiterfahrt
04:55:03Nach Abschluss der heutigen Arbeiten wird der Streamer die Technik für die Weiterfahrt vorbereiten. Dazu zählt das Abstellen des Häckslers, die Verriegelung des Schneidwerks und der Wechsel des Bunkers. Auch organisatorische Punkte wie das Zusammenstellen des Essens für die Crew werden angesprochen, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Übergang zu schlechteren Feldern
05:21:05Der Streamer wechselt das Feld und zeigt bewusst auch Filme mit schlechteren Bodenverhältnissen, um die Herausforderungen in der Landwirtschaft zu verdeutlichen. Im vorgestellten Sandfeld sind die Erträge deutlich geringer als in den vorherigen Abschnitten, wo über 8 Tonnen pro Hektar geerntet wurden.
Einstellungen für neue Wintergerste und Arbeitsplan
05:35:10Es werden die geplanten Einstellungen für die Aussaat der Wintergerste besprochen. Der Streamer prüft die Bedingungen der neuen Flächen und führt erste Testfahrten durch, um sicherzugehen, dass alles optimal läuft. Diese Phase ist entscheidend, um die Aussaat fristgerecht und fehlerfrei durchführen zu können.
Erste Eindrücke zu Unkraut und Traktoreinsatz auf landwirtschaftlichen Flächen
05:39:34Der Stream beginnt mit einer detaillierten Beschreibung der landwirtschaftlichen Fläche, insbesondere im Hinblick auf Unkrautbefall und die Beschaffenheit des Bodens. Der Streamer erklärt, dass die Fläche für einen Traktor zu schmal sei, während sie für ein Auto zu breit sei. Er beschreibt die Auswirkungen von Dürre und Wildschaden auf die Ernte und erwähnt, dass die erste Fläche von Justus mit der Solitaire-Drillmaschine bearbeitet wurde. Dabei wird ein großer Ast oder Baum auf dem Feld sichtbar, der entfernt werden muss, bevor die Ernte fortgesetzt werden kann.
Probleme mit dem Drescher und letzte Vorbereitungen zur Ernte
05:41:57Der Streamer zeigt Anpassungen an der Maschine, insbesondere an der Scheibenegge, deren neue Scheiben erst nächste Woche geliefert werden. Er erwähnt technische Probleme mit dem Drescher, einschließlich Sensoren, die die Bodenfeuchtigkeit messen und die Geschwindigkeit des Dreschers regulieren. Gleichzeitig wird sichtbar, wie der Ertrag bei etwa 6 Tonnen pro Hektar liegt, wobei die Qualität der Gerste schwankt, abhängig von der Bodenbeschaffenheit.
Erntetechnik und Auswirkungen der Dürre auf den Ertrag
05:48:58Der Streamer diskutiert verschiedene Mahdrescher-Modelle und erwähnt, dass der aktuelle Drescher ausrangiert und durch ein neues Modell ersetzt werden soll. Dabei wird deutlich, dass der Ertrag trotz guter Vorbereitungen durch anhaltende Dürrebedingungen deutlich unter den Erwartungen liegt. Der Streamer beschreibt die Bodenbeschaffenheit als sehr sandig, was zu niedrigeren Erträgen führt. Trotz aller Herausforderungen wird betont, dass die Ernte zum jetzigen Zeitpunkt noch als akzeptabel gelten kann.
Abschluss der Erntearbeiten und finanzielle Überlegungen
06:06:37Der Streamer fasst die Erntearbeiten zusammen und erwähnt, dass etwa 12 Hektar an diesem Tag bearbeitet wurden, was zu einem vorläufigen Abschluss von etwa 13 Hektar führte. Erneut werden finanzielle Aspekte angesprochen, insbesondere die aktuellen Kreditverbindlichkeiten und steigenden Zinsen, die die betriebswirtschaftliche Situation belasten. Der Streamer betont, dass trotz der Herausforderungen weiterhin in Maschinen und Technik investiert wird, um die Effizienz zu steigern.
Bodenanalyse und Herausforderungen durch sandige Böden
06:15:57Der Fokus des Streams liegt auf der Analyse der Bodenbeschaffenheit, wobei der Streamer erklärt, dass die sandigen Böden zu niedrigen Erträgen beitragen, insbesondere in Kombination mit eingeschränktem Regenfällen in den letzten Wochen. Er gibt zu, dass die Erträge in sandigen Böden nur langsam gesteigert werden können und dass die Maschine trotz hoher Einstellungen kaum über 6 Tonnen pro Hektar erreicht. Die Diskussion über unterschiedliche Traktorenreifen-Typen und deren Auswirkungen auf die Manövrierfähigkeit rundet das Bild ab.
Technische Herausforderungen und logistische Engpässe während der Ernte
06:19:14Der Streamer geht auf technische Herausforderungen ein, darunter defekte Sensoren und Probleme mit der Drescher-Steuerung. Er erklärt, wie die Maschine kontinuierlich die Geschwindigkeit anpasst, basierend auf der Menge an Erntematerial, das verarbeitet wird. Gleichzeitig wird auf logistische Engpässe hingewiesen, die dadurch entstehen, dass die Lagerkapazitäten durch verschiedene Kulturarten wie Raps, Gerste und Weizen unterschiedlich ausgelastet sind, was zu Verzögerungen führt.
Vorausschau auf die letzten Erntetage und Anpassungen an Maschinen
06:23:17Der Streamer spricht über die voraussichtlichen letzten Erntetage und betont, dass nach Abschluss der aktuellen Phase noch nicht mit einer vollständigen Ernte zu rechnen ist. Technische Anpassungen werden an der Maschine vorgenommen, um sie auf die letzten Flächen vorzubereiten, darunter ein neues Schneidwerk, das präziser arbeitet. Die Abnahme des Erntevorgangs wird als zufriedenstellend beschrieben, auch wenn die Ertragszahlen hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben.
Ende der Erntearbeiten und Planung für die kommenden Tage
07:31:05Der Stream endet mit einer Zusammenfassung der geleisteten Arbeit an diesem Tag. Der Streamer erwähnt, dass etwa 12 bis 13 Hektar bearbeitet wurden und dass die Erntearbeiten an diesem Punkt effektiv abgeschlossen wurden. Er plant, am nächsten Tag noch einmal einige Stunden zu arbeiten, insbesondere bei sonnigem Wetter. Ein Hinweis auf die logistischen Herausforderungen durch unterschiedliche Kulturarten im Lager sowie die steigenden Zinsen und finanziellen Belastungen des Betriebs geben einen Ausblick auf die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Zeit.