Die Ernte 2026 begann mit technischen Schwierigkeiten am Mähdrescher, darunter ein beschädigtes Schneidwerk und ein gelöstes Stahlteil als Sicherheitsrisiko. Trotz Reparaturen und Anpassungen wurden 6,5 Tonnen pro Hektar geerntet, deutlich mehr als im Vorjahr. Die Nutzung von Drohnen und Dokumentationstechnik optimierte die Abläufe. Gegen Abend beendete ein kanadischer Gast gemeinsam mit dem Team die Ernte.

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Start des Streams und technische Probleme am Drescher

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Der Stream beginnt mit technischen Herausforderungen am Mähdrescher, insbesondere am Schneidwerk. Ein Blechteil war durchgeschlagen, woraufhin das Schneidwerk auseinandergebaut und vor Ort repariert wurde. Dabei wurde ein neues Blech eingesetzt, das auf dem Feld gebohrt und geschraubt wurde. Trotz der Probleme lief der Drescher zunächst weiter, allerdings mit Einschränkungen an der Schnecke, die später genauer untersucht werden sollte.

Reparatur des Schneidwerks und Sicherheitsrisiko durch Fremdteile

00:05:34

Nach der Reparatur des Schneidwerks wurde festgestellt, dass ein Stahlteil im Vorgewände lag, das beim Schneidvorgang hochgeschleudert werden und schwere Verletzungen verursachen könnte. Die Problematik wird als bewusstes Risiko eingestuft, da ein falsches Mitnehmen des Stahls zu lebensgefährlichen Situationen führen kann. Das Teil wurde entfernt, um weitere Gefahren auszuschließen.

Fallzahl des Roggens und Erwartungen an die Ernte

00:07:25

Die Fallzahl des Roggens wurde mit 470 gemessen, was eine hervorragende Brotqualität verspricht. Zum Vergleich lag die Fallzahl im Vorjahr bei nur 120, was deutlich schlechtere Backeigenschaften bedeutet hätte. Die aktuellen Erträge liegen bei etwa 6,5 Tonnen pro Hektar, wobei die Qualität als sehr gut bewertet wird. Der Roggen wurde mit maximal 320 kg Stickstoff pro Hektar gedüngt, was die hohe Qualität erklären könnte.

Weiterfahrt nach Reparatur und aktuelle Ertragslage

00:14:32

Nach erfolgreicher Reparatur des Schneidwerks wurde der Mähdrescher wieder in Betrieb genommen. Die Erträge lagen zunächst bei etwa 5,5 bis 6 Tonnen pro Hektar, wobei die Qualität des Roggens als herausragend eingestuft wird. Die Ernte wurde jedoch durch technische Probleme und notwendige Reparaturen zeitweise unterbrochen. Gegenüber früheren Erwartungen von bis zu 8 Tonnen pro Hektar liegen die aktuellen Werte etwas niedriger, aber die Qualität übertrifft die Vorjahre deutlich.

Planung für den nächsten Tag und Zukunftsausblick

00:22:13

Für den nächsten Tag wurde die Fortsetzung der Roggenernte und die Bearbeitung von Erbse und Tritikale geplant. Da noch etwa 16 Hektar fehlen, wird die Ernte vermutlich bis zum Sonnenuntergang andauern. Die Erbsen sind noch nicht reif genug, sodass die Ernte auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muss. Zudem wurde die Entscheidung getroffen, Stroh nicht selbst zu pressen, sondern an einen anderen Betrieb abzugeben, um die Kapazitäten zu schonen.

Technische Ausfälle und Auswirkungen auf die Erntemaschinen

00:36:59

Während der Ernte kam es zu technischen Ausfällen an verschiedenen Maschinen, darunter ein Rapsfeld, das sich komplett zugefahren hatte. Ein Mechaniker der Brandenburger Landtechnik war vor Ort und konnte einige Maschinen reparieren, allerdings wurden auch Vorführmaschinen eingesetzt, um die Ernte fortsetzen zu können. Die Probleme betrafen vor allem die Dreschwerke, die durch grünen Raps blockiert wurden.

Umgang mit Dokumentation und Erntekartierung

00:40:40

Die Erntemaschinen verfügen über eine automatische Dokumentation, die Ertrag, Feuchte und andere Parameter direkt aufzeichnet. Dies vereinfacht die Nachverfolgung der Ernte und spart manuelle Arbeit. Der Streamer betont, dass diese Technologie in modernen Mähdreschern eine große Hilfe ist, um Prozesse effizienter zu gestalten.

Anpassungen an Erntestrategien und Drohnenflug

00:53:42

Die Erntestrategie wurde aufgrund der niedrigeren Erträge und der hohen Strohanhaftung angepasst. Es wurde beschlossen, auf Häckseln umzustellen, um die Strohverteilung zu optimieren. Zudem sollte eine Drohne für die Erntekontrolle eingesetzt werden, zunächst ohne Erfolg, da die Flugtauglichkeit der Drohne durch fehlende Anmeldung nicht gewährleistet war. Die Drohne wurde später jedoch erfolgreich eingesetzt und lieferte wichtige Aufnahmen für die Analyse der Ernteflächen.

Klärung der Drohnen-Starterlaubnis

02:28:19

Der Streamer klärt zunächst technische und rechtliche Voraussetzungen für den Einsatz der Drohne, die für die Ertragskartierung des Roggenfeldes benötigt wird. Nach anfänglichen Problemen mit dem Passwort für die Steuerungsoberfläche erhält er eine Starterlaubnis und betont die Bedeutung einer gültigen Drohnen-Zulassung, da ohne Anmeldung das Fliegen gesetzlich nicht erlaubt sei. Anschließend werden letzte Vorbereitungen für den Start der Drohne getroffen, die für die Dokumentation des Ertrags eingesetzt werden soll.

Arbeitsfortschritt und Drohnenprobleme

02:51:35

Der Arbeitsprozess auf dem Roggenfeld nimmt Fahrt auf, als der Streamer mit dem Schneidwerk und der Presse die Ernte beginnt. Die Drohne wird für die Bestandsaufnahme eingesetzt, verliert jedoch aufgrund von Empfangsproblemen zeitweise den Kontakt, sodass der Streamer sie manuell zurückholen muss. Trotz technischer Schwierigkeiten gelingt es, den Ertrag des Tages einzufahren. Die Stimmung ist angespannt, da die abendliche Dunkelheit die Arbeit erschwert und die Erwartungen an den Ertrag zurück hinter den Optimismus des Mitschnitts vom Morgen zurückfallen.

Probleme mit dem Schneidwerk und Ertragsmessung

03:13:08

Ein technischer Schaden am Schneidwerk verzögert die Erntearbeiten um mehrere Stunden. Der Streamer beschreibt detailliert, wie ein Loch im Schneidtisch sowie ein beschädigtes Schneckenlager entdeckt werden und wie ein Mitarbeiter sich um Ersatzteile kümmert. Parallel wird der Ertrag zwischen sechs und sieben Tonnen Roggen gemessen – weniger als erhofft. Trotz der Rückschläge bleibt die Stimmung gelassen und der Streamer betont die Bedeutung des organischen Materials für die Humusbildung, indem er den Kompromiss eines Tauschgeschäfts mit einem Biogasbetrieb erklärt.

Abschluss der Roggenernte und internationale Gäste

04:29:48

Gegen 22 Uhr wird die Erntearbeiten abgeschlossen, wobei der Streamer gemeinsam mit einem kanadischen Farmer die letzten 10 Tonnen Roggen einfährt. Der kanadische Farmer zeigt sich begeistert von der modernen Technik, insbesondere dem Lexion 8600 TT mit Vario-Fahrwerk. Im Abschlussgespräch dankt der Streamer den Zuschauern für die Begleitung durch den langen, produktiven Tag, kündigt die Fortsetzung der Arbeit am nächsten Morgen ab 11 Uhr an und verweist auf ein geplantes, mögliches Live-Konzert auf dem Drescher in der kommenden Woche.