Ernte 2026 ! Weizen Koro
Weizenernetzung: Vorbereitungen für 2026 laufen auf Hochtouren
Die Erntearbeiten für die kommende Saison 2026 wurden intensiv vorbereitet: Neue Mähdrescher-Messer wurden getestet, Feuchtewerte gemessen und ungleichmäßige Bestände gezielt behandelt. Bei schwankenden Erträgen zwischen 5 und 7 Tonnen pro Hektar wurden Proteinwerte von 12,5% dokumentiert. Energieeffiziente Strategien und präzise GPS-gesteuerte Erntemethoden wurden diskutiert, um die Qualität zu sichern. Zudem wird eine stärkere Automatisierung durch neue Grubberschare eingeplant, um langfristig Betriebskosten zu senken. Trotz globaler Stahlpreisanstiege bleibt die betriebliche Eigenständigkeit unverändert Priorität.
Vorbereitung der Ernte und technische Anpassungen
00:05:59Nach dem Streamstart begann der Bauer mit der Feinjustierung der Erntevorbereitungen. Er teilte das Vorgewende nur zur Hälfte ein, da an einer Baumreihe noch grüne Körner mit höherer Feuchtigkeit vorhanden waren. Die neuen Messer am Mähdrescher wurden getestet, wobei eine Probe eine Feuchtigkeit von 12,5 % ergab. Der Weizen sollte heute noch geerntet werden, da ab morgen Unwetter mit Regen erwartet wurden. Eine vorherige Erbse auf der Fläche musste teilweise gemulcht werden, um Unkraut zu verteilen und die Qualität des Weizens zu sichern.
Qualitätsmessung und Ertragsanalyse während der Ernte
00:21:17Die Messung der Erträge zeigte schwankende Werte: In sandigen Bereichen wurden nur 5 Tonnen pro Hektar geerntet, während andere Teile über 7 Tonnen erreichten. Die Proteinwerte lagen bei 12,5 %, was auf eine gute Backqualität schließen lässt, aber durch sparsame Düngung die Einstufung in Klasse A oder B erschwert. Die Kornfeuchtigkeit betrug 12,5 %, was für eine problemlose Einlagerung sorgte. Der Streamer betonte, dass Weizen im Gegensatz zu anderen Kulturen auch nachts geerntet werden könnte, falls das Wetter stabil bleibt, um Engpässe in der Lagerlogistik zu vermeiden.
Logistische Herausforderungen und Ertragsvergleiche
00:33:41Ein zentrales Thema waren die logistischen Herausforderungen der Ernte, insbesondere die begrenzte Lagerkapazität. Bei einer Auslastung von 40 Tonnen pro Anhänger und möglichen Überlastungen mit schweren Getreidearten wie Weizen wurde betont, dass größere Mengen nicht riskiert wurden. Der betriebliche Durchschnittsertrag lag bei etwa 8–9 Tonnen pro Hektar, was im lokalen Vergleich als überdurchschnittlich galt. Die Fläche war insgesamt sauberer als erwartet, trotz vorheriger Dieseleinwirkungen und nachwachsender Erbse, die eine zusätzliche Mulchaktion erforderte.
Zukunftsnahe Erntetechnik und betriebliche Strategien
01:02:59Der Streamer diskutierte verschiedene strategische Ansätze für die Zukunft, darunter die Anschaffung eines kleineren Mähdreschers mit 10–12 Meter Schneidwerk, um flexibler auf Feldgrößen und Kosten zu reagieren. Aktuell gemietete Maschinen wie der Lexion könnten durch effizientere Modelle ersetzt werden. Zudem wurde der Einsatz von GPS-Steuerung für präzisere Ernten erwähnt, wobei die Monitore für die Navigation während der Fahrt nur eingeschränkt genutzt werden konnten. Die Investition in neue Grubberschare und die langfristige Lagerplanung standen im Fokus, um die Erntequalität und -effizienz zu steigern.
Nachhaltigkeit und betriebliche Eigenständigkeit
01:40:29Der Betrieb setzt auf maximale Eigenständigkeit: Sämtliche Prozesse von der Aussaat über Düngung bis zur Ernte wurden selbst durchgeführt, ohne Lohnunternehmer einzusetzen. Lediglich die Einzelkornsaat der Erbse wurde gemietet. Die technologische Ausstattung umfasste Maschinen wie Scheibenegge, Grubber, Spritzgeräte und Düngestreuer, die alle zu 100 % selbst betrieben wurden. Neue Grubberschare aus Polen sollten die Betriebskosten langfristig senken, trotz globaler Stahlpreisentwicklungen mit Preissteigerungen bis zu 500 %.
Qualitätskontrolle und Marktpreise der Ernte
01:54:34Die Erntequalität wurde durchgängig überwacht: Jeder Anhänger wurde beprobt und die Proben für fünf Jahre archiviert, um mögliche Rückverfolgungen von Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat zu ermöglichen. Die Getreidepreise stiegen auf 167 € pro Tonne RONG, was als historisch hoch bewertet wurde. Der Streamer hob den Unterschied zu Vorjahren hervor, in denen Futtergetreide für nur 25 € pro Tonne verkauft werden musste. Die wirtschaftliche Perspektive zeigte sich trotz globaler Krisen stabil, auch dank einer diversifizierten Vermarktung.
Abschluss der Erntetage und Erntemengen
02:15:34Gegen Ende des Streams wurde die aktuelle Erntemenge bilanziert: Auf 202 Hektar Roggenfläche wurden bei einem Durchschnittsertrag von 7–8 Tonnen über 1,9 Millionen Roggenbrote möglich – ein beeindruckendes Ergebnis, das die regionale Bedeutung der Landwirtschaft unterstrich. Die Lagerfüllung war komplett und die Erntearbeiten auf 27 Hektar größtenteils abgeschlossen. Die Technik hatte mit den neuen Häckslermessern gut funktioniert, was die Effizienz steigerte. Trotz anhaltender technischer Details wie unruhigen Strohhäckslern wurde die Ernte als erfolgreich bewertet.
Betriebliche Nachhaltigkeit und Lebensmittelproduktion im Fokus
02:50:33Der Streamer betonte die Bedeutung der deutschen Lebensmittelproduktion als eine der bestüberwachten weltweit. Die Probenahme pro Anhänger gewährleistete maximale Rückverfolgbarkeit, was im Krisenfall wie Glyphosat-Funden in importiertem Getreide entscheidend sei. Durch die präzise Dokumentation könnten Herkunft und Produktionsbedingungen lückenlos nachgewiesen werden. Diese Transparenz stand im Kontrast zu globalen Praktiken, wo Glyphosat trotz EU-Verbot noch in einigen Ländern eingesetzt wird.
Ertragsbedingungen und Handelsstrategien
03:04:19Der Streamer verweist auf die deutlichen Unterschiede zwischen den diesjährigen Erträgen und denen des Vorjahres, die trotz schlechter Qualität vermarktet werden konnten. Es wird betont, dass der Handel durch Mischung günstiger Getreideanteile mit hochwertigen Partien höhere Preise erzielt. An der neuen Fläche zeigen sich heterogene Ertragsverhältnisse, wobei die Bewertung von 10 Hektar und 60 Hektar als problematisch eingestuft wird. Besonders bei letzterer Fläche wird die Kooperation mit Jens angeregt, um die tatsächliche Ertragslage besser einschätzen zu können.
Technische Vorbereitungen und Ertragsverlauf
03:05:47Vor Beginn der weiteren Erntetätigkeit wird der Zustand der Maschine kritisch beurteilt, da der Streamer über starke Kopfschmerzen klagt, aber durch die Einnahme von Kopfschmerztabletten handlungsfähig bleibt. Im Fokus stehen sodann die Ertragsverläufe auf der aktuellen Fläche, wobei beeindruckende 9 Tonnen pro Hektar über längere Bahnverläufe dokumentiert werden. Durch das gezielte Auskoppeln des Mähdreschers in eine separate Abstellfläche wird die Effizienz der Ernte maßgeblich erhöht.
Saatgutgewinnung und Flächenmanagement
03:06:57Es wird beschlossen, auf der aktuellen Fläche gezielt Saatgut zu entnehmen, da diese einen spezifischen Selektionsprozess durchlaufen hat. Hierfür werden zwei Züge mit je 40 Tonnen Getreide in die Halle eingebracht, wobei der tatsächlich benötigte Anteil deutlich geringer ausfällt. Der Streamer betont die Bedeutung der Saatgutgewinnung für die kommende Anbausaison und die Notwendigkeit, reinrassiges Saatgut für die 60 Hektar zu sichern.
Standort und regionale Herausforderungen
03:12:17Der Streamer präzisiert seine geographische Lage im östlichen Haveland nahe Berlin und blickt auf die dritte Erntesaison in dieser Region zurück. Aktuelle Herausforderungen umfassen massive Schäden an zehn Hektar durch Plattenbildungen, die jedoch juristisch geklärt wurden. Zudem wird die zunehmende Bedrohung durch Wolfsrudel thematisiert, die in der Region zunehmend zu Problemen führen und traditionelle Nutztierbestände gefährden.
Klima- und Wetterbedingungen im Anbaugebiet
03:13:37Die klimatischen Extreme des Jahres werden detailliert beschrieben: Auf der einen Seite führten extreme Temperaturen bis 40 Grad über Wochen zu signifikanter Schädigung auf Sandböden, während auf der anderen Seite ein kalter Winter mit besonders niedrigen Temperaturen keine direkten Winterschäden verursachte. Stattdessen resultierte eine ausreichend ausgebildete Schneedecke in einer isolierenden Wirkung für den Boden. Die negativen Auswirkungen einer langanhaltenden Dürrephase auf leichten Böden werden besonders hervorgehoben.
Technische Demonstration des Mähdreschers
03:22:25Umfassende Erklärung der technischen Einstellungen des Mähdreschers, darunter Ertrags- und Verlustmesserung, Motorauslastung und Kornfeuchteanalyse. Spezielle Aufmerksamkeit gilt den installierten Kamerasystemen, die Fremdmaterialien wie Steine oder Metallteile detektieren und automatisch klassifizieren können. Der Streamer demonstriert zudem die Integration des Schneidwerkreglers, der eine simultane Anpassung an unterschiedliche Bestandsdichten ermöglicht – etwa durch automatisches Ausfahren des Quertisches bei höherem Pflanzenaufkommen.
Aktueller Ertragsstand und Roggenernteeit
03:44:38Der Roggenbestand wird als kurz vor Beginn der Ernte stehend beschrieben, wobei die konkrete Auslösung vom Wetter abhängig gemacht wird. Der Streamer weist auf die Notwendigkeit hin, bei längeren Niederschlagsphasen unterbrochen zu werden, betont aber gleichzeitig, dass der Roggen auch unter den aktuellen Erntebedingungen hätte gefahren werden können. Die Flächenorganisation erfolgt in kompakten Blöcken, da nur eine Tankmöglichkeit zur Entleerung besteht – ein Faktor, der die Logistik während der Ernte erschwert.
Wetterprognosen und strategische Ernteplanung
04:31:42Die Wettervorhersage wird analysiert: Ein erwarteter Starkregen über das Wochenende würde die Erntearbeit massiv behindern, weshalb die kommenden Tage intensiv für die Getreideernte genutzt werden sollen. Der Streamer betont, dass Regen während der Getreideernte zwar für die Natur vorteilhaft sei, für die aktuelle Mission jedoch als kontraproduktiv bewertet wird. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die kommende Woche unter optimalen Bedingungen ohne Regen noch genutzt werden sollte, um alle Flächen abzuschließen.
Ende der Weizenernte und Rapsroutenplanung
05:14:06Nach Abschluss der Ernte auf dem ersten Weizenfeld wird eine erneute Qualitätsüberprüfung vorgenommen, die positive Resultate liefert. Die Rapsflächen bleiben vorerst unberührt, da die Körner noch nicht die erforderliche Reife aufweisen und das nahegelegene Unwetterrisiko eine rasche Trocknung begünstigen könnte. Die Planungen für die zukünftige Vorgehensweise sehen vor, nach den erwarteten Niederschlägen gezielt auf die Rapsernte überzugehen, da diese durch schnellere Abtrocknung nach Regenfällen Vorteile bietet.
Vorbereitung der Ernteflächen und Drohnen-Einsatz
05:51:40Der Streamer beginnt mit der Vorbereitung der Ernteflächen für Weizen. Es werden zwei Bahnen außen herum gefahren, um einen Keil vorne wegzunehmen, bevor eine Drohne losgeschickt wird, um die Flächen von oben zu begutachten. Dabei wird betont, dass der Einsatz der Drohne auch von außen verfolgt werden kann. Parallel findet die abendliche Essenspause statt, bei der Pizza für das Team sowie ein vegetarisches Büfett organisiert wird. Die Entscheidung für eine kurze Arbeitszeit heute resultiert aus den anstehenden Feierabend-Plänen der Ehefrau und den Perspektiven des Wetters für die kommenden Tage.
Ablauf der Ernte: Maschinen und Arbeitsweise
05:54:06Die Ernte läuft mit mehreren Maschinen gleichzeitig: Ein 870er Axion erntet das Getreide ab, während ein 9.360er als Überladewagen fungiert. Der Streamer selbst steuert einen Lexion 8600-Drescher. Die Effizienz und Geschwindigkeit der Ernte wird betont, besonders im Vergleich zu früheren Mais-Ernten, bei denen Zeitmangel eine Rolle spielte. Der Streamer erläutert die aktuelle Ertragslage: Weizen zeigt sich widerstandsfähig gegen die Trockenheit und Hitzephasen der Vorsaison, wobei bisher 8 Tonnen pro Hektar erzielt wurden. Regional gibt es bereits Wechselhaftigkeiten bei Erträgen wie Roggen und Erbsen, deren Qualität unter der Hitze gelitten hat.
Herausforderungen durch Wetter und Bodenqualität
05:57:27Aufgrund der extremen Wetterbedingungen – vorher warme Tage mit Staubentwicklung und gleichzeitig drohendem Regen – priorisiert der Streamer die Ackerrandpflege. Besonders wichtig ist die sorgfältige Mulcharbeit zur Staubbindung, um Brände durch Glutnester bei trockenen Bedingungen zu vermeiden. Zudem werden Flächentests durchgeführt, um die Bodenfeuchte zu prüfen. Bei einer Weizenfläche von 7 Hektar ist Mohn durch den Durchwuchs aufgefallen, was den Ertrag mindert. Die Entscheidung, diese Fläche abzuernten, hängt davon ab, ob der Regen vor der Ernte kommt. Parallel wird ein Plan für den nächsten Tag besprochen, da Regen angekündigt ist.
Erntefortschritte und Materialplanung
05:59:28Der Streamer fasst den Arbeitsfortschritt zusammen und geht auf die Organisation der Erntemaschinen ein. Ein weiterer Fokus liegt auf den Werkzeugen – insbesondere auf den gezackten Messern der Drescher, die für eine bessere Strohqualität sorgen sollen. Er bewertet die Effektivität der Maschinen wie des Lemken-Systems und zeigt sich offen für Partnerschaften mit Herstellern wie Horsch. Danke an Martina und Chad für Unterstützungsnachrichten. Die Planung für morgen sieht vor, bei guten Bedingungen weiterzuarbeiten, andernfalls muss kurzfristig pausiert werden. Der Streamer unterstreicht die Bedeutung von Flexibilität und Planung unter Berücksichtigung des Wetters.
Umgang mit Staub und Nachbarschaftskonflikten
06:02:44Der Streamer geht auf die Herausforderungen durch Staub und Nachbarn ein, die sich über die Erntearbeiten beschweren. Er verweist auf die historische Präsenz der Landwirtschaft im Gebiet und die natürlichen Gegebenheiten wie staubige Feldarbeit, die seit Jahrzehnten nicht neu sind. Gleichzeitig warnt er vor gefährlichen Situationen wie Staubwolken bei Hitze, die Brände begünstigen können. Mit Verweis auf rechtliche Aspekte wird betont, dass die Erntearbeiten notwendig sind, um Vitalität und Brauchbarkeit der Flächen zu erhalten. Der Streamer lehnt Provokationen ab und setzt auf Rücksichtnahme, ohne das eigene Vorhaben zu behindern.
Abschluss der Tagesernten und Überleitung zum nächsten Stream
06:43:04Gegen Ende des Streams wird eine Drohne zur genauen Inaugenscheinnahme der letzten Weizenfläche eingesetzt. Trotz technischer Probleme – etwa mit der Akkuladung oder der Sonnenreflexion – gelingt die Dokumentation. Der Streamer zieht eine positive Bilanz: Die Ernte verläuft erfolgreich mit stabilen Erträgen bei Weizen (8,5 Tonnen/ha) und spricht von einer insgesamt zufriedenstellenden Ertragslage. Es werden weitere Pläne für die kommenden Tage diskutiert, einschließlich einer möglichen Ausbeute an Roggen. Der Stream endet mit einem Dank an die Zuschauer und einem Hinweis auf die mögliche Fortführung des Streams, falls das Wetter am nächsten Tag mitspielt. Eine geplante Feierabendaktion wird aufgrund der Erntefortschritte vorgezogen.