[Drops] Imperium bauen in Anno 117 !tipps
Imperiumsbau in Anno 117: Sieg mit hoher Kosten
Nach einer verlustreichen Niederlage gelang es, die Insel des Gegners durch gezielte Zerstörung seiner Villa zu erobern. Der geforderte Tribut konnte jedoch nicht gezahlt werden, sodass der Krieg mit gewaltsamer Übernahme endete. Die neue Insel ist zwar im Besitz, birgt aber große Herausforderungen für das weitere Vorgehen.
Start des Streams und technische Probleme
00:00:03Der Stream beginnt mit der Beschreibung eines Grafiktreiberproblems, das zu ständigen Flickern im Bildschirm führt. Nach einem Neustart des Computers und des Spiels versucht der Streamer, das Problem zu beheben, indem er die Einstellungen anpasst. Er reduziert die Beleuchtung auf Mittel und deaktiviert Raytracing, was die Situation verbessert. Die Flickererscheinungen sind nun nur noch kurz und seltener, was für den Stream als akzeptabel gilt.
Krieg gegen einen NPC und Niederlage
00:06:30Nach technischen Problemen startet ein Krieg gegen einen NPC, der überlegen zu sein scheint. Der NPC agiert mit einer großen Flotte und unzähligen Einheiten. Die Kämpfe gestalten sich chaotisch und stressig für den Streamer. Der NPC nutzt geschickt Taktiken wie die gleichzeitige Lähmung aller Handelsrouten und das Absetzen von Bodentruppen während der Seekriegsführung. Am Ende erleidet der Streamer eine vernichtende Niederlage, da der NPC durch seine überlegene KI viele Aktionen gleichzeitig ausführen kann.
Wiederaufbau und erneute Versuche
00:18:56Nach der schweren Niederlage versucht der Streamer, seine Verteidigungsanlagen und Armeeproduktion zu erhöhen. Er baut eine zweite Kaserne und will seine Truppen wieder aufbauen. Gleichzeitig greift der NPC aber weiterhin mit seiner Flotte an, sodass keine Gebäude mehr gebaut werden können. Der Streamer erkennt, dass sein Ruf stark gesunken ist und er zum Konsul abgestuft wurde, was legendäre NPCs unmöglich macht. Die Situation ist zunehmend hoffnungslos.
Kriegsende und Eroberung der Insel
00:50:57Entschlossen, den Krieg zu beenden, startet der Streamer einen letzten, gezielten Angriff. Er konzentriert sich darauf, die Villa des Gegners zu zerstören, was als Schlüssel zum Sieg gilt. Nach einer langen, nervenaufreibenden Belagerung gelingt es ihm, die Villa zu zerstören und darauf zu stehen, um die Insel als erobert zu markieren. Der NPC wird besiegt, aber der Preis ist hoch: Der Ruf beim Kaiser ist im Keller, was negative Konsequenzen für den weiteren Spielverlauf hat.
Diplomatie und Inselübernahme
00:58:13Nach der erzwungenen Eroberung lädt der Streamer einen alten Spielstand, da der Kriegsführung Spaß bereitet. Er testet nun alternative Methoden. Er versucht, den NPC durch Verhandlungen und das Bezahlen einer hohen Summe unterzuwerfen. Als das scheitert, nutzt er seine Macht als Präter, um die Insel gewaltsam zu übernehmen und abzureißen. Die Gebäude bleiben, aber der NPC ist beseitigt und der Streamer hat eine neue, aber krisenhafte Insel im Besitz.
Analyse der NPC-Insel und Städtebau
01:03:58Der Streamer analysiert die übernommene NPC-Insel und stellt fest, dass sie sich selbst nicht trägt. Die Bevölkerung ist unzufrieden, es herrscht Mangel an Brandsicherheit und Gesundheit, und der NPC hat nur nutzlose Objekte wie Türme gebaut. Die These, dass NPCs cheaten und keine funktionsfähigen Inseln entwickeln, bestätigt sich. Danach widmet sich der Streamer der Stadtplanung auf seiner Hauptinsel und arbeitet daran, die Häuser in die dritte Stufe zu bringen und ein effizientes Layout für Dienstgebäude zu finden.
Schnäppchen und Spielzeitdebatte
01:37:21Während des Streams erwähnt der Streamer eine aktuelle Aktion des Holy-Kalenders, das Starter-Set Deluxe, das stark reduziert angeboten wird. Anschließend folgt eine Diskussion über die angemessene Spielzeit von Anno 117. Der Streamer äußert, dass er persönlich bei etwa 50 Stunden sein Spielende sieht und dann Pause macht, bis ein neuer DLC erscheint. Diese Ansicht kontrastiert mit der von Spielern, die Tausende von Stunden investieren, was die unterschiedlichen Spielpräferenzen in der Community zeigt.
Handelsroute und Stadtlayout-Optimierung
02:16:10Nachdem der Krieg beendet ist, konzentriert sich der Streamer wieder auf den Aufbau seines Handelsimperiums. Er entscheidet sich für zivile Trirem-Schiffe für eine interregionale Route, da sie effizienter sind. Gleichzeitig experimentiert er weiterhin mit der Stadtplanung. Es wird versucht, ein skalierbares Layout für Dienstgebäude wie Feuerwehr und Krankenhaus zu entwickeln, was jedoch auf die unterschiedlichen Reichweiten der Gebäude schwierig ist. Der Streamer ist mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden und plant weitere Anpassungen.
Aufbau der Streitwagenkette und Rohstoffgewinnung
02:26:09Es wird die Erweiterung der Streitwagenproduktionskette geplant. Hierfür ist der Bau weiterer Streitwagen-, Pferde- und Gestellbauer erforderlich, um eine effiziente Produktion zu gewährleisten. Der Bedarf an diesen Gütern wird auf allen Inseln geprüft. Parallel wird die Ponyzucht durch den Bau weiterer Ponyhöfe ausgebaut. Die Besonderheit des Sumpftrockenlegens wird erörtert, das aus Anno 1800 bekannt ist, und die negative Auswirkung auf das Klima wird in Kauf genommen. Auch der Klimawandel thematisiert, menschengemacht genannt.
Lösung von Produktionsproblemen und Bug-Entdeckung
02:32:17Ein Problem in der Brotproduktionskette wird untersucht. Es stellt sich heraus, dass der fehlende Weizen die Ursache für den Rückgang ist. Die Kornmühlen sind nicht leistungsstark genug. Es werden zusätzliche Kornmühlen und ein weiterer Weizenhof gebaut, um die Produktion zu stabilisieren. Parallel wird die Route für die Streitwagen optimiert und die Zufriedenheit der Bevölkerung durch die Anlieferung von Umhängen beobachtet, die sowohl Zufriedenheit als auch Gesundheit geben.
Inselerweiterung und Bug bei Götterbonus
03:10:49Aufgrund Platzmangels und hoher Nachfrage entscheidet sich der Spieler für die Inbetriebnahme einer neuen, gekauften Insel. Diese hat die Ressourcen Ziegel und Bretter. Das Projekt, Harz und Kohle auf dieser neuen Insel zu produzieren, scheitert jedoch an einem Bug. Der Götterbonus, der auf anderen Inseln Harz zusätzlich produziert, ist hier nicht aktiv. Der Bug scheint auf den Kauf der Insel von einem NPC zurückzuführen zu sein, was die gesamte Auslagerungsstrategie infrage stellt.
Umgang mit dem Bug und Stadtentwicklung
03:35:29Da der Bug auf der neuen Insel nicht zu beheben ist, wird die komplette Produktion von Harz und Kohle zurück auf die Hauptinsel verlagert. Ein Denkfehler beim Versuch, Gebäude mit der Pipette zu verschieben, wird korrigiert. Der Fokus verlagert sich zurück auf die Hauptstadt, mit dem Ziel, alle Häuser auf die höchste Stufe zu upgraden. Hierbei werden die komplexen Bedürfnisse der Patrizier analysiert, wie z.B. der Bedarf an Wein, Käse und Grammaticus, und die Platzierung wird optimiert, um Reichweiten zu maximieren und Glücklichkeit zu steigern.
Komplexe Ketten und Content-Einstellung
04:11:55Es wird die komplexe Produktionskette für Togen analysiert. Die erforderlichen Gebäudeanzahlen für Weber, Färberwerkstätten und Schnecken werden überprüft. Es wird festgestellt, dass trotz korrekter Gebäudeanzahl die Produktionszahlen nicht stimmen. Der Streamer spricht seine Frustration über die zu geringe Nachfrage für seine Anno-Videos aus und erklärt, dass er keine weiteren Videos produzieren wird, da sich der Aufwand nicht mehr lohnt. Die Produktion wird für die Ketten wie Purpur, Sanderrack und Amphoren fortgesetzt.
Stadtentwicklung und Bedürfnismanagement
04:47:17Die Versorgung der Bevölkerung, insbesondere der Patrizier, ist weiterhin ein zentrales Thema. Der Bau von Bädern wird diskutiert, die auch für Nicht-Patrizier gesundheitliche Vorteile bringen, aber nicht deren Zufriedenheit direkt beeinflussen. Es wird beobachtet, dass Gebäude wie Libertihäuser und das Theater die Zufriedenheit der unteren Bevölkerungsschichten senken, da sie deren Bevölkerungszahlen erhöhen. Das Ziel bleibt, die Hauptstadt vollständig zu entwickeln und alle Bedürfnisse zu erfüllen, wobei die Brandsicherung ein häufiges Problem darstellt.
Session-Ende und Ausblick
04:56:43Die Session endet mit einem Savegame. Der Streamer reflektiert die Notwendigkeit, zum Maximieren der Bevölkerung Anno 117 anders zu spielen als Anno 1800, mit strikter Trennung von Rohstoff- und Wohninseln. Sein aktuelles Ziel bleibt jedoch, die Hauptstadtinsel restlos und lebendig zu bebauen. Der Stream wird mit einem Gruß an die Zuschauer beendet, die zu Anno-Sessions am Wochenende eingeladen werden.