Ein Test des Diener-Necro-Builds auf dem PTR offenbart erhebliche spielerische Mängel. Trotz einiger Änderungen fühlt sich der Bau exakt wie in der vorherigen Saison an und ist stark vom Mendel's Ring abhängig. Ohne diesen ist der Schaden unzureichend. Zudem wird der lange Cooldown des Ultimats und der geringe Flächenschaden der Diener als Kritikpunkt benannt.

Diablo IV
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Diablo IV

Einstieg und Analyse des Diener-Nekro Builds

00:15:58

Der Streamer beginnt mit dem PTR-Test des Diener-Nekro Builds, den er in der vorherigen Saison bereits genutzt hat. Er hat sich das Video von MacroBioBoy angesehen, um sich über die aktuellen Änderungen und mögliche Probleme zu informieren. Die Analyse zeigt, dass der Hauptschaden des Builds weiterhin von Mendelns Ring stammt, während der neue Aspekt für zu wenig Schaden sorgt und selten auslöst. Das führt zu der gleichen spielerischen Herausforderung wie in Saison 8: es ist notwendig, ständig Gegner zusammenzutreiben, Leichen zu konsumieren und Ultis zu spammen, was den Build als spielerisch schlecht bewertet wird.

Probleme bei der Itemisierung und Equipment-Suche

00:21:26

Der Streamer identifiziert erhebliche Probleme bei der Itemisierung des Builds. Er benötigt dringend mehr Leben, da kaum Items mit Max-Life Attribute bieten. Eine frühere Verzauberungsaktion durch einen Bug eine Eigenschaft irreparabel ruiniert. Es wird die Notwendigkeit klar, komplett neue Items für Amulett, Ring, Schuhe und Waffe zu finden. Der Streamer versucht dies durch Gambler zu beschleunigen, stößt aber auf weitere Hindernisse. Gleichzeitig muss er entscheiden, welche passiven Skills wie Finality oder Fueled by Death für den optimalen Damage priorisiert, während er über diverse Bugs bei der Skillpunkte-Verteilung und der Masterworking-Funktion klagt.

Diskussion über neue Spielmodi und Feedback

00:32:36

Es wird ein umfassender Austausch über potenzielle neue Spielinhalte geführt. Eine Idee, einen Unendlichkeitsmodus für die Höllenhorden einzuführen, bei dem jede 5 Wellen negativ oder positive Effekte auftreten und der Lohn mit der Dauer steigt, wird positiv aufgenommen. Der Streamer vermutet, dass Blizzard bereits über einen solchen Modus nachdenkt und die Community via Umfrage abstimmt lassen hat. Im Gegensatz dazu wird ein Vorschlag zur Anpassung der Höllenhorden-Chancen als nicht gelungen abgetan. Der Streamer betont, dass er ausschließlich Feedback zum PTR einreichen und keine allgemeinen Feature-Ideen vorschlagen wird.

Kritik an der Spielbalance und Build-Vielfalt

01:00:51

Der Streamer kritisiert die aktuelle Spielbalance in Diablo 4 scharf. Er stellt fest, dass nur eine sehr kleine Auswahl an Builds im Qualitätslevel 4 konkurrenzfähig ist, während die große Masse der Builds unzureichenden Schaden hat. Er sieht dies als direkte Folge der Einführung der Pit in Season 4, die aufgrund ihrer hohen Anforderungen die Build-Vielfalt drastisch reduziert hat. Die derzeitige Vorgehensweise von Blizzard, die übermächtigen Builds zu nerfen, wird als der falsche Weg identifiziert, da sie das Spiel nicht für die verbleibenden Builds einfacher macht, sondern nur einen kleineren Kreis an OP-Klassen belässt.

Build-Balance und Kritik an Diablo 4

01:41:06

Die Kritik der Streamerin richtet sich gegen die mangelnde Balance der Builds in Diablo 4. Seit der Einführung der Pit gab es nie eine wirkliche Balance, und ähnliche Probleme wie in Saison 2 existierten auch früher. Der Wunsch ist ein optimiertes Build mit Sinn, was jedoch unmöglich sei, da RPGs immer starke und schwächere Builds benötigen. Adam Jacksons Theorie einer engen Spanne zwischen op und schlecht Builds wurde nie umgesetzt, und die Season-9-Änderungen sollen dies nun durch Nerfs erreichen, um die Builds wieder näher zusammenzubewegen.

Definition von gut und schlecht im Build-Kontext

01:44:15

Es wird klar definiert, was ein schlechter Build in diesem Kontext ist. Es geht nicht um zufällige Items ohne Spielwissen, sondern um einen komplett optimierten Build, dessen Hauptskill maximalen Schaden macht. Ziel sollte sein, dass optimierte Builds wie HOTA oder gefrorene Kugel eine 80er Pit in etwa 2 Minuten durchqueren können. Der Schaden von Jägerherzog wird als unbrauchbar eingestuft, und die Farm-Tiefe der Pits scheint von Saison zu Saison zu sinken, ein Trend, der in Saison 9 wahrscheinlich fortgesetzt wird.

Gesundheitliche Probleme und eye strain

01:47:31

Der Stream wird von massiven gesundheitlichen Problemen der Streamerin überschattet. Ihre Augen brennen und schmerzen, besonders seit Stream-Start, weshalb der Stream frühzeitig abgebrochen werden muss. Verschiedene Maßnahmen wie Augentropfen, Luftbefeuchter oder sogar ein Luftreiniger bringen nur kurzfristig oder gar keine Besserung. Die Symptome deuten stark auf eine Allergie hin, welche durch das trockenste Quartal und möglicherweise altersbedingte Faktoren verschärft wird.

Test des Diener-Nekro-Builds und Ultimate-Probleme

01:58:19

Der Fokus liegt auf der Prüfung des Diener-Nekro-Builds. Ein zentrales Problem ist der Cooldown des Ultimates, Army of the Dead, der sich nur langsam durch die Nutzung des Aspekts resetet und nur bei Gegnern mit hohem Lebenspunkt effektiv funktioniert. Die KI der Diener und der fehlende Flächenschaden werden als Hauptgründe für das unzufriedenstellende Gameplay identifiziert. Das Gefühl ist ähnlich wie in Saison 8, zu abhängig von komplexen Combos und zu wenig selbstständiger Damage der Diener.

Lösungsansätze und Rune-Wörter

02:23:09

Um die Ultimate-Probleme zu umgehen, werden verschiedene Runen-Wörter in Betracht gezogen. Die Zeck-Rune zur direkten Reduktion und die Nagu-Rune zur Erzeugung von Überfluss sind vielversprechende Alternativen zum Aspekt. Die Nagu-Rune erweist sich dabei als effektiver als die Neorune, da sie alle 5 Sekunden Schaden verursacht. Das Ziel ist, die Ultimate-Fähigkeit öfter verfügbar zu machen, um das Build dynamischer zu gestalten und weniger auf die langsame Aspekt-Mechanik angewiesen zu sein.

Enttäuschung über die Unique-Handschuhe

02:40:29

Die Streamerin äußert ihre Enttäuschung über die neuen Unique-Handschuhe 'Dienerherz'. Ihre Hoffnungen, dass die Angriffe der Magier aufspalten oder dass weniger Leichen für den Schaden benötigt werden, wurden nicht erfüllt. Der Flächenschaden bleibt weiterhin niedrig, und die Mechanik des Leichen-Konsums ist identisch zur vorherigen Saison. Der Damage bleibt weiterhin fast vollständig vom Mendeln's Ring abhängig, was das Gameplay unverändert und unattraktiv für sie macht.

Gameplay-Kritik und Schadensanalyse

02:43:52

Ein praktischer Test im Domhain-Tunnel offenbart die fundamentalen Schwächen des Builds. Ohne den Mendeln's Ring macht der Build praktisch keinen Schaden, da die normalen Angriffe der Diener verhältnismäßig schwach sind. Die Magier selbst verursachen kaum Schaden; es ist ausschließlich der Proc des Ringes, der für den Ausbruch sorgt. Das Gameplay wird als nervig und unzufriedenstellend beschrieben, da es stark auf das Zusammendrängen von Gegnern und das Vermeiden von Aura-Typen angewiesen ist, was das Farmen in der Pit unzuverlässig macht.

Stream-Ende und Ausblick

02:55:48

Aufgrund der anhaltenden Augenbeschwerden bricht die Streamerin den Test vorzeitig ab. Sie ist mit dem Diener-Nekro-Build unzufrieden und betont, dass es sich exakt gleich wie in Saison 8 anfühlt. Sie sieht für sich keinen Grund weiter zu testen. Für kommende Streams kündigt sie Barbaren und Spiritborn als Testklassen an. Trotz ihrer persönlichen Enttäuschung gibt sie den Build-Fans eine gewisse Hoffnung, da die Bugfixes mit den Greater Affix-Rängen in der Live Season für einen massiven Schadensanstieg sorgen könnten. Der Stream für den Tag wird damit beendet.