Die letzte Woche der Version 15.5 bietet Einblicke in neue Schiffprojekte und Entwickler-Updates. Neben detaillierten Vorstellungen historischer Entwürfe wie der sowjetischen *Rispublica* oder des japanischen *Togasa* wurden ebenso technische Feinheiten wie Matchmaking-Korrekturen oder kommende Camo-Kampagnen diskutiert. Für Enthusiasten besonders interessant: die Ankündigung experimenteller Spielmodi und neuer Linien für historische Schiffe.

World of Warships
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World of Warships

Begrüßung und Stream-Einführung

00:05:30

Der Stream beginnt mit einer Begrüßung der Zuschauer und einer humorvollen Anmerkung zu Verzögerungen durch Pizza-Bestellungen. Streamer Gizmo erwähnt die ungewöhnliche Rotation des Kader-Teams, bedingt durch Urlaubszeiten, darunter eigene Reisen zur Anime Expo und Aufenthalte von Snarf in Guam oder dessen Abwesenheit für Community-Management-Verpflichtungen in Guatemala.

Amerikanische Schiffe und Event-Kampagnen

00:17:31

Der Fokus des Streams liegt auf amerikanischen Schiffen, insbesondere der Beendigung der 'Dawn of a Nation'-Kampagne, bei der der Kongreß als freies Schiff erwähnt wird. Dieser ermöglicht bei Vorbesitz eine Entschädigung von 11.000 Wundern. Der Kongreß wird als langsamer großer Kreuzer mit Feuerdauer-Vorteilen, aber Einschränkungen bei den Türmen beschrieben. Zudem werden die Vorteile des US-Flugzeugträgers Enterprise diskutiert, dessen präzise Bomben und AP-Sturzkampfbomber besonders gegen leichte Kreuzer effektiv sind.

Deutsche Schiffe und Community-Anfragen

00:23:26

Die Diskussion verschiebt sich zu deutschen Schiffen, darunter der Bayard als starker französischer T7-Kreuzer mit einem verbesserten Reparaturmodul. Der Streamer erwähnt Tonkinois als starken T9-Hull und die Besonderheiten von Marseille, deren Bugpanzerung als zu dünn kritisiert wird. Zudem werden Community-Wünsche nach Schiffen wie der Cambridge oder der Sun Yat-sen aufgegriffen, wobei letztere als überarbeitetes Design mit 30-mm-Overmatch-Möglichkeiten gegenüber 60-mm-Dekks gelobt wird.

Neue Schiffe und Entwickler-Updates

00:34:45

Der Streamer kündigt einen Entwickler-Blog an, der neue Schiffe vorstellt, darunter die niederländische Philipps van Almonde als niederländischen Zerstörer. Zudem wird die allgemeine Spielmechanik diskutiert, inklusive einer anhaltenden Fehlfunktion der Matchmaking-Systeme, bei der Schlachtmodi plötzlich wechseln. Diese Problematik ist den Entwicklern bekannt, und die Community wird aufgefordert, Fehlerberichte im Discord zu melden.

Kampagnenfortschritt und Schiffshandling

00:46:47

Der Streamer erklärt die Fortschritte in der '400 Years of the French Navy'-Mission, wobei die Bayard nach einem Patch zwar nicht mehr die stärkste, aber immer noch wettbewerbsfähige S-Klasse ist. Die Cambridge, kombiniert aus Tulsahull und Alaskagewehren, wird als logischer Mod hervorgehoben, der trotz der Turretanordnung durch eine Superheilung überzeugte. Die session endet mit taktischen Diskussionen zu Schiffen wie der Mukden und ihrer individuellen Designansätze.

Roadmap und weitere Ankündigungen

00:56:09

Der Entwickler-Blog enthüllt erste Details zu kommenden Schiffen, darunter die originale USS New Jersey (BB-62) als Teil eines separaten Updates. Snarf wird als aktiver Community-Manager in der Diskussion um Spiele wie die Double Oklahoma-Division oder die Sub-Bedrohungen durch U-Boote gelobt. Zudem wird auf Korrekturversuche des Bot-Problems hingewiesen, wobei durch CAPTCHAs und Verhaltensmusteranalyse an der Eindämmung gearbeitet wird. Die Session schließt mit einer Vorfreude auf zukünftige Entwickler-Updates und Spieloptimierungen.

Vorstellung des niederländischen Zerstörers Gerard Callenburgh (Tier VI)

01:08:33

Der Stream beginnt mit der detaillierten Vorstellung des niederländischen Zerstörers Gerard Callenburgh (Tier VI), der auf realen Plänen basiert. Dieser Zerstörer stammt aus der Zeit der deutschen Invasion in den Niederlanden (Mai 1940) und zeichnet sich durch eine einzigartige Mischung aus Designmerkmalen aus. Sein Arsenal umfasst eine starke HE-Bomber-Luftunterstützung, eine defensive Batterie mit langlebiger Rauchwand, Hydroakustik, Hauptgeschütz-Nachladebeschleuniger und ein Maschinenraumbeschleunigungs-Konsumable. Besonders hervorgehoben werden die exzellenten Unterstützungssysteme (u. a. Langzeitrauch und hohe Basisgeschwindigkeit von 37,5 Knoten), während die Hauptartillerie mit fünf 120-mm-Geschützen und einer Reichweite von 11,7 km als eher durchschnittlich gilt. Die Torpedos mit 125 km/h Geschwindigkeit und mangelnder Tarnung (7,4 km Basis-Reduction) ergänzen das eher schwache Profil. Die Luftunterstützung ähnelt der anderer niederländischer Schiffe (z. B. Utrecht) mit schneller Nachladezeit (70 Sekunden), jedoch begrenzter Reichweite (8 km) und hohem Brandschadenpotenzial (39 %).

Neuentwicklung bei sowjetischen Schlachtschiffen: Sovietskaya Rossiya und Rispublica

01:11:35

Im Anschluss wird der sowjetische Schlachtschiff-Entwurf Rispublica (Tier IX) vorgestellt, eine Hybridkonstruktion mit US-amerikanischen Geschütztürmen (16-Zoll, 406 mm) und sowjetischer Panzerung/Hülle. Das Schiff, projektiert 1939 von Gibbs & Cox (derselbe Entwickler hinter der USS Kearsarge), kombiniert hohe Panzerung (35 % Schadensreduktion) mit ungewöhnlicher Beweglichkeit für ein Schlachtschiff: 14,3 Sekunden Ruderzeit und 34,5 Knoten Base-Geschwindigkeit. Die Hauptbewaffnung umfasst zehn 406-mm-Geschütze in Zwillingstürmen mit 17,6 km Reichweite und 30-Sekunden-Nachladezeit. Die AP-Shell-Beschädigung ist mit 25 % für Nahkampf ausgewrungen, während ein Spezialkonsumable 90 % Schadensreduktion aktiviert, wenn Schaden vom Gegner oder durch eigene Hauptgeschütze eintrifft. Die Sekundärbewaffnung ist unscheinbar, aber die hohe Manövrierfähigkeit erinnert an den britischen Schlachtschiffenklassiker *St. Vincent*. Die Ankündigung betont, dass es sich nicht um einen Hybrid im klassischen Sinne handelt, sondern um eine gezielte Plattformoption für präzises Gefecht.

Italiens ungewöhnlicher Kreuzer La Spezia (Tier IX):』Bewegungskrieg mit seltsamen Geschützen"

01:16:38

La Spezia (Tier IX), ein italienischer Kreuzer mit ungewöhnlich langen 203-mm-Geschützen (Länge-Faktor 0,96), kombiniert hohe AP-Durchschlagskraft und Brandtaktik mit einem "Burst-Fire"-Nachlademodus. Die Geschütztürme sind extrem ausgefahren und heben sich optisch von klassischen italienischen Kreuzern wie der *Zara*-Klasse ab. Technisch glänzt die *La Spezia* mit 18,8 km Basis-Reichweite, minimaler Streuung (156 m maximaler Dispersion auf Maximaldistanz) und extrem schnellen Projektilen (1.200 m/s). Die Sekundärartillerie nutzt improved Shell-Switching-Zeiten und duale AP/HE-Geschütze (5.150 DM für AP bei 1,9-Sigma-Genauigkeit). Allerdings fehlt ein Spottingaircraft, die Tarnung ist schlecht (15 km Basis) und Erschöpfungsrauch nur 25 Sekunden aktiv. Die Torpedos (13,5 km Reichweite) sind nahezu nutzlos. Trotz der beeindruckenden Schussleistung entspricht die *La Spezia* einem Präzisionsspezialisten mit hohem Feuerrisiko – ein Konzept, das typisch für Wargaming’s italienische Designphilosophie ist.

Frankreichs neuer Kreuzer Le Havre: Ein Sekundärwaffen-Spezialist mit Charme

01:23:42

Der Streamer präsentiert *Le Havre*, ein französischer Kreuzer (Tier IX) mit einem ganz eigenen Spielstil. Die 12 305-mm-Hauptgeschütze (27 Sekunden Nachladezeit) und eine extrem stark ausgelegte Sekundärartillerie (3–12,5 km Reichweite) machen ihn zum Symbol für Frankreichs kreativen Schiffbau. Besonders innovativ: Ein Spezialperk namens *Combat Instructions* reduziert die Nachladung der Sekundärbatterie um 70 %, verringert die Streuung um 60 % und erhöht die HE-Penetration um 20 mm. Damit überwindet *Le Havre* leicht die 32-mm-Schwelle und wird zu einer bedrohnlichen Plage auf mittlerer Distanz. Die Tarnung (14,3 km Basis) kann bei voll ausgebautem Perk auf unter 12 km sinken, kombiniert mit 36,5 Knoten Geschwindigkeit und 14,4 Sekunden Ruderzeit. Ein 9-km-Torpedo, geringe Panzerung (4,5 mm am Heck) und nur zwei Reparaturpartys unterstreichen das exponierte Profil. Dennoch ist die船 eine bereichernde Bereicherung für französische Spieler: Viele betrachten sie als die Rückkehr der alten *Marshall*-Linie mit moderner Wendigkeit.

Japanischer Tier-X-Schlachtschiff-Prototyp Togasa mit ".Kreuzer-Geschützen"

01:29:27

Togasa, ein japanischer Schlachtschiffentwurf (Tier X), stellt eine radikale Neuerung dar: 15 310-mm-Geschütze (Yoshino-Türme) aus der Schlachtkreuzer-Ära, adaptiert für schwere Einheiten. Das Design zielt auf hohe Feuerrate pro Salve und alternative Schussmodi – ein *Alternate Fire*-Modus erhöht die AP-Penetration auf 28 % und die Schadensausgabe um 15 % (AP) bzw. 10 % (HE), während die Nachladezeit steigt. Die Basiswerte sind jedoch bescheiden: 25 mm Panzerung, nur 68.000 Gesundheitspunkte (außergewöhnlich niedrig für Tier X) und lächerliche Torpedos (25 % Schadensreduktion, 9 km Reichweite). Die effektive Reichweite (21,7 km), die 15 310-mm-Geschütze und die hohe Dispersion (221 m maximal) ähneln der *Yoshino*, während die Hydrosuche und geringe Sichtbarkeit (15,4 km) durch die extrem anfällige Panzerung (vulnerable Zonen an Türmen/Barbettes) ausgeglichen werden müssen. Die *Togasa* positioniert sich als HE-Spam-Monster für Fernkampf, das AP im Alternativmodus nutzt – ein mutiges, aber riskantes Design.

Neue Premium- und Event-Schiffe: CLR Ship-Äquivalente und "Salvage for Victory"

01:35:26

Der Stream stellt CLR-Versionen (bunte Premium-Techbaum-Schiffe) vor, die exklusive Verbesserungen wie eingebaute Eco-Boosts und kostenlose Kommando-Umschulung bieten – inspiriert von ähnlichen Modellen in *Neon Paradox*. Die speziellen Eventschiffe via *Salvage for Victory* (ersetzt klassische Supership-Auktionen) werden als experimentelle Zugänge zu frühen Zugiffzeiten präsentiert. Beispielhaft wird die *Pérez-Gasichua* erwähnt, doch Details bleiben Devblog-lange verborgen. Ergänzt wird die Runde durch die Vorstellung eines geplanten **Tier-2-All-Star-Matches** (vorgestellt als ideales Community-Event), das Tier-2-Schiffe gegen Superships gegenüberstellt – ein Testlauf für zukünftige asymmetrische Spielmodi.

Deutscher "Dawn of the Nations"-Camos und kommende Low-Tier-Offenbarungen

01:40:29

Im Rahmen des anlaufenden Events **\"Dawn of the Nations”** wird eine neue Camos-Linie für prä-WW1-Schiffe eingeführt, beginnend mit der *Minotaur* als Hauptfokus. Die Postprogression bleibt ein Kernfeature: Container können nur über die wöchentliche Kampagne erworben werden. Der Streamer betont, dass *keine Käufe* möglich sind – Grünzins für Fortschritt erhalten Spieler durch wöchentliches Abarbeiten. Ergänzend wird eine künftige **Low-Tier Map-Premiere** diskutiert, die asymmetrische Gefechte (z. B. 3vs3) in historischen Settings ermöglicht. Kritikpunkte an asynchronem Gameplay (z. B. *Left 4 Dead*-Probleme) werden als potenzielle Hürden genannt, während früh umsetzbare Techniken wie Nachteinsätze oder gezielte Team-Balance in Low-Tiers avisagiert werden.

Wiederbelebung historischer Schiffe: Mikasa-Debüt und Community-Events

01:57:38

Der Stream gipfelt in lebhaften Partien mit der *Mikasa* (Tier IX-pre-Dreadnought), die als einzige ihrer Art in der Zeit einen überraschenden Charme entfaltet. Die Partien gegen *Dresden* und *Wickes* demonstrieren das Potenzial des Kreuzers im präzisen Citadel-Angriff dank geschickter Sekundärwaffenführung und Munitionsvorteil. Kommentare von Chat betonen die Einzigartigkeit der *Mikasa* als Museumsstück und historische Überlebende. Zudem wird auf den **\"Long Night of Museums”** verwiesen – ein geplantes Event mit Zugang zu historischen Schiffen, die Begehungen ermöglichen. Die Session endet mit einer humorvollen Bewertung der gesammelten Achievements (u. a. Confederate, High Caliber, Close Quarters Expert) und der Ankündigung eines kommenden **Admiral Revan**-Raids am 8. Juli.