ARD Game Jam - Einreichungen zocken mit Berti von der PULS Gaminganalyse
ARD Game Jam: Zwischenstand aus dem Glaskasten auf der Gamescom
Von der Gamescom wurde über den aktuellen Stand des ARD Game Jams berichtet. Im Mittelpunkt standen die 20 nominierten Spiele, die von den Besucherinnen und Besuchern selbst ausprobiert werden konnten. Die Moderation übernahm Berti von der PULS Gaming Analyse, der durch den Nachmittag führte und dabei verschiedene Eindrücke von den eingereichten Projekten sammelte. Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten per Abstimmung über die Reihenfolge der Präsentationen entscheiden und so direkt Einfluss nehmen. Bereits am kommenden Tag sollten die Siegerteams des Wettbewerbs gekürt werden.
Stream-Start und Vorstellung des Hosts
00:05:13Der Stream beginnt mit einer Begrüßung des Chats und der Moderation durch Berti von der PULS Gaming Analyse. Er erklärt, dass er auf der Gamescom in einem Glaskasten sitzt und die Rolle des Hostings beim ARD Game Jam übernimmt. Berti stellt sich als Gastgeber der Show vor und betont die Möglichkeit, dass die Zuschauer die Spiele der Shortlist selbst testen können, während sie im Stream zugucken. Er kündigt an, dass am nächsten Tag (Donnerstag) die Gewinner des ARD Game Jams geehrt werden, und erläutert die Struktur des Wettbewerbs: über 100 Spiele wurden in 48 Stunden von Entwickler*innen erstellt, daraus wurde eine Shortlist von 20 Teams ausgewählt, die nun von der Jury bewertet wird.
Überblick über die PULS Gaming Analyse und Social-Media-Präsenz
00:08:10Berti erklärt die Arbeit der PULS Gaming Analyse, die sich auf YouTube Shorts, TikTok und langen Videos auf Gaming-Hypes, -Fails und Trends konzentriert. Er erwähnt, dass sie während der Gamescom mehrere Videos pro Tag veröffentlichen und sich auf die junge Zielgruppe (Unter-30-Jährige) konzentrieren. Besonders viral wurde ein Cozy-Game-Video über *GoGoTown* mit 180.000 Aufrufen. Er betont, dass das formatbedingte Feedback der Community wichtig ist und dass der Wechsel von YouTube-Videos zu Shorts und TikToks zu besseren Abrufzahlen geführt hat, da diese Plattformen bei jüngeren Nutzer*innen stärker genutzt werden.
Erste Spielevorführungen: *Killing Couture* und interaktive Elemente
00:11:30Berti beginnt mit dem ersten Spiel der Shortlist, *Killing Couture*, ein Browser-basiertes Mystery-Spiel mit Phoenix-Wright-Anleihen. Das Spiel, entwickelt von einem Team namens Noccia, Komposer Merolot, Developer Lestavohl und weiteren Mitgliedern, spielt im Stil eines Krimi-Detective-Spiels. Berti spielt den Rookie-Detektiv Hans, der einen Mord in einer Kunstgalerie aufklären muss. Während des Spiels interagiert er mit dem Entwickler Noccia im Chat, lobt die Musik und den Stil, und zeigt die interaktive Natur des Formats, bei der Zuschauer*innen Entscheidungen mitbestimmen können.
Übergang zu weiteren Spielen: *Mindshift*, *Don’t Sweat It* und *Artificial Afterlife*
00:17:48Nachdem *Killing Couture* abgeschlossen wurde, kündigt Berti die weitere Vielzahl der zu testenden Spiele an. Er zeigt Thumbnails und Kurzbeschreibungen der Spiele, darunter *Mindshift*, *Don’t Sweat It* und *Artificial Afterlife*, und lässt den Chat abstimmen, welches Spiel als Nächstes getestet werden soll. Letztlich entscheiden sich die Community für *Don’t Sweat It* und danach für *Artificial Afterlife*. Währenddessen betont Berti die Vielfalt der Themen und Stile der eingereichten Spiele sowie die kreative Umsetzung innerhalb der 48-Stunden-Game-Jam-Zeitbegrenzung.
Spieltest: *Don’t Sweat It* – Ein Yoga-Abenteuer mit psychologischen Herausforderungen
00:51:49Das Spiel *Don’t Sweat It* wird von einem Entwicklerteam bestehend aus Adrian Kolmenares (Komposition), Selina Stückler (Voice-Over) und weiteren Mitwirkenden ins Leben gerufen. Es kombiniert Yogaaufgaben mit psychologischen Herausforderungen wie Ablenkungen und Angstzuständen. Berti versucht, die Aufgaben zu meistern, während er kommentiert, wie schwierig es ist, die Aufmerksamkeit zu konzentrieren. Er lobt die Atmosphäre und den Soundtrack, kritisiert jedoch, dass die Schwierigkeit nicht immer intuitiv ist. Trotzdem bleibt er engagiert und betont die kreative Ambition des Spiels.
Spieltest: *Artificial Afterlife* – Ein cyberpädagogisches Netzwerkspiel
01:12:58Das Spiel *Artificial Afterlife*, entwickelt von Sherlock Linny in Solo-Entwicklung, ist ein inkrementelles Strategiespiel, in dem der Spieler als KI in einem künstlichen Körper agiert. Das Ziel ist es, Energie zu produzieren und das neuronale Netzwerk zu erweitern. Sherlock Linny erklärt im Chat, dass sie 35 von 48 Stunden für die Entwicklung genutzt haben. Das Spiel thematisiert Existenzfragen und den Verlust des physischen Körpers. Berti lobt das Konzept, die Grafik und die Story, während er versucht, die Mechaniken des Spiels zu verstehen und zu meistern.
Spieltest: *Departed* – Surreale Körperrekonstruktion und Humor
01:41:07Das dritte getestete Spiel, *Departed*, wird von Syntec entwickelt und spielt sich als surrealer Action-Adventure. Der Spieler muss verlorene Körperteile wiederfinden und wiederaufbauen. Der Entwickler Syntec ist im Chat aktiv und erhält Lob für das kreative Konzept. Das Spiel kombiniert humorige Dialoge mit Herausforderungen, bei denen der Spieler Gegenstände sammeln und Kreativität zeigen muss. Berti ist beeindruckt von der Qualität, die in 48 Stunden erreicht wurde, und betont, wie beeindruckend es ist, was eine Person oder ein kleines Team in so kurzer Zeit vollenden kann.
Reflexion, Dank an Entwickler*innen und Ausblick auf die Preisverleihung
01:53:24Am Ende des Streams fasst Berti die Eindrücke der Testphase zusammen und dankt allen Entwickler*innen für ihre kreative Arbeit innerhalb der 48-Stunden-Challenge. Er betont, dass alle getesteten Spiele wegen ihrer Qualität verdienterweise in der Top 20 sind. Er lädt die Zuschauer*innen daran, den ARD-Stand auf der Gamescom in Halle 10.1 zu besuchen, wo es neben dem Spieltest auch Goodies und ein Gamescom-Quiz gibt. Morgen, Donnerstag, ab 16 Uhr, findet die Preisverleihung des ARD Game Jams live auf dem ARD-Twitch-Kanal statt. Berti ist begeistert von der Zusammenarbeit mit der Jury, darunter Minecraft-Ikone 2Bat, und freut sich auf die Ergebnisse.