Es wurde Einblicke in die Produktion von Puls Reportage vermittelt. Kevin Ebert erläuterte seinen Beitrag von der Recherche bis zur Dreharbeit. Im Fokus stand auch die Verteidigung einer feministischen Reportage durch ihn. Zudem wurde über seine persönlichen Experimente für die Sendung berichtet.

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Start des Streams und Einstieg ins Thema

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Nach technischen Schwierigkeiten startet der Stream erfolgreich. Es wird angekündigt, dass auf die Puls Reportage mit Kevin Ebert reagiert wird. Die Hosts reagieren auf das Konzept des Blind Bookings, bei dem man für einen festen Betrag eine zufällige Reise bucht. Der erste Teilnehmer, Kevin, muss nach Mannheim, während die Lea nach Mallorca reist. Dies löst unterschiedliche Reaktionen und Vorfreude auf die Destinationen aus.

Kevin Eberts Erlebnis in Mannheim

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Kevin Ebert berichtet von seiner Reise nach Mannheim, die er komplett unterschätzt hat. Sein Höhepunkt ist der Besuch des Fernsehturms, für dessen Liftfahrt er 12 Euro bezahlt hat. Er beschreibt den Ausblick als enttäuschend, mit schmutzigen Fensterscheiben. Währenddessen ist die Lea auf Mallorca und genießt das Meer und die Sonne, was bei den Hosten für Neid sorgt.

Einblick in die Produktion der Puls Reportage

00:09:03

Es wird über die Entstehung der Reportagen gesprochen. Kevin erklärt, dass er involviert ist, von der Recherche bis zur Themenauswahl, das eigentliche Schneiden aber von Autoren und Cuttern übernommen wird. Es werden auch persönliche Wünsche, wie der Einsatz bestimmter Lieder in Filmen, thematisiert und es wird über Kevin Eberts eigene Erfahrungen als Reporter gesprochen.

Thematische Tiefe: Die Vulva-Watching-Reportage

00:18:53

Die Hosts reagieren auf eine Reportage über einen Workshop, in dem Frauen ihre eigenen Vulvas zeichnen. Kevin verteidigt diese feministische Reportage gegen Online-Hate und erklärt, dass solch ein Workshop helfen kann, Unsicherheiten durch mediale Ideale zu bekämpfen. Er betont den Mut der Teilnehmerin und den positiven Aspekt der Selbstermächtigung.

Faszination und Ekel: Die Obduktion

00:26:46

Ein weiteres Thema ist die Reportage über eine Obduktion. Kevin berichtet von seinen Eindrücken und dem Respekt für den verstorbenen Menschen. Es wird die Frage diskutiert, was ihn an dieser Arbeit fasziniert, und er erklärt die wichtige Rolle der Rechtsmediziner bei der Aufklärung von Todesursachen und der Unterstützung von Hinterbliebenen.

Persönliches Experiment: Die männliche Verhütungsmethode

00:42:02

Kevin berichtet von einem sehr persönlichen Experiment für eine Reportage: Er testet zwei lang eine männliche Verhütungsmethode mit einem Hodenring. Er beschreibt den Prozess der Spermiogramme und die ständige Kontrolle. Nach der Testphase ergab sich ein alarmierendes Resultat: Seine Zeugungsfähigkeit ist stark zurückgegangen, bei einem Wert sogar bei null Prozent.

Persönliche Erfahrungen mit Unfruchtbarkeit

00:50:39

Die Diskussion dreht sich um persönliche gesundheitliche Erfahrungen, insbesondere die mögliche Unfruchtbarkeit nach einer Sterilisation. Es wurde berichtet, dass die Fruchtbarkeit nach einer Operation lange beeinträchtigt sein kann. Erst nach mehreren Kontrollspermiogrammen, die über mehrere Monate verteilt waren, stellte sich die Fruchtbarkeit wieder her. Der Befund des ersten Tests war unauffällig, beim zweiten wurden die Werte als gelb, aber noch ausreichend für eine Zeugung, eingestuft, und der dritte Test zeigte eine vollständige Wiederherstellung auf grün. Dies brachte eine große Erleichterung, obwohl während des Wartens die Angst bestand, die Fruchtbarkeit könnte nicht zurückkehren.

Einblicke in die Welt der Animateure

00:52:02

Ein Themenschwerpunkt ist die Arbeit als Animateur, beschrieben als einer der seltsamsten Berufe. Es wird geschildert, dass dies eine wilde Welt voller intensiver Erlebnisse, positiver aber auch sehr skurriler Momente ist. In dieser Szene trifft man auf viele unkonventionelle Charaktere und muss ungewöhnliche Aufgaben erledigen. Der Moderator gibt an, dass er sich im Nachhinein ein wenig bereut hat, diesen Beruf nicht年轻时 ausgeübt zu haben, da er die körperliche Aktivität und das oft chaotische Umfeld spannend gefunden hätte. Die langen Arbeitszeiten und die ständige öffentliche Präsenz werden als besonders herausfordernd beschrieben.

Die Herausforderungen im journalistischen Alltag

00:53:17

Ein weiteres zentrales Thema sind die Herausforderungen und Methoden des investigativen Journalismus bei Puls Reportage. Es wird erklärt, dass bei Dreharbeiten in großen Unternehmen oder Institutionen oft Spannungen zwischen dem Wunsch der Institution nach einem positiven Image und dem journalistischen Anspruch an eine faire, kritische Berichterstattung entstehen. Die Journalisten stehen unter Druck, legitime Fragen zu stellen, auch wenn diese unbequem sind. Es werden Beispiele für unterschiedliche Reaktionen von Pressesprechern genannt, von eher sozial unangenehmen Momenten bis zu heftigen Diskussionen. Die Reporter betonen, dass sie an ihrer journalistischen Linie festhalten und nicht einknicken, auch wenn dies zu Konflikten führt.

Ausblick auf neue Puls Reportage-Themen

01:04:03

Gegen Ende des Streams gibt der Moderator einen Ausblick auf die kommende Staffel von Puls Reportage im neuen Jahr. Es wurden bereits zwei konkrete Themenschwerpunkte angekündigt. Die erste Reportage wird eine bekannte Band auf ihrer Tour begleiten und einen tiefen Einblick in ihren Touralltag gewähren. Die zweite Reportage beschäftigt sich mit einer stark, legal in Deutschland erhältlichen Droge, die dem Fentanyl ähnlich ist und kontroverse Diskussionen auslöst. Dies verspricht spannende und kontroverse Inhalte für die Zuschauer im kommenden Jahr.

Abschied und Pläne für das neue Jahr

01:17:36

Der Stream nähert sich seinem Ende. Der Moderator bestätigt, dass der nächste Puls React-Stream im Februar stattfinden wird. Es wurden persönliche Neujahreswünsche ausgetauscht, darunter Gesundheit für Freunde und Familie, weniger Sodbrennen und das gemeinsame Reisen. In humorvoller Manier wurde ein Zuschauer dazu ermutigt, in der Zwischenzeit Kimchi zuzubereiten. Der Stream endet mit einem Dank an die Community und den Hinweis auf eine baldige Wiedervereinigung im neuen Jahr, was eine lockere und positive Stimmung bewahrt.