ESC I Alles Eurovision Watchparty zum türkisfarbenen Teppich - Part 1

Türkiser Teppich: Auftakt der Eurovision-Woche in Basel

Transkription

Der türkise Teppich in Basel dient als offizieller Auftakt der Eurovision-Woche. Hier präsentieren sich die 37 Acts erstmals der Öffentlichkeit. Ein Fokus liegt auf den Outfits, die von einem Stylist analysiert werden. Parallel werden erste Interviews mit den Künstlern geführt, darunter der deutsche Act Abo & Tünner.

Special Events
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Einleitung und Vorstellung des Formats

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Der Stream beginnt als lockere Ankündigung für die gesamte ESC-Woche 2025 in Basel. Die Moderatoren begrüßen die Zuschauer und stellen den sogenannten "türkisfarbenen Teppich" als den Auftakt der Veranstaltung vor, bei dem sich alle 37 Acts der Öffentlichkeit präsentieren. Sie betonen, dass sie die gesamte Woche mit den Zuschauern verbringen und auch Gäste wie Conchita Wurst und den deutschen Act „Abo & Tünner“ erwarten. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Interaktion mit dem Twitch-Chat, in dem Kommentare und Fragen direkt in die Sendung einfließen können.

Ehrengast Franz Josef Bauer und die Kunst des ESC-Outfits

00:11:05

Als Ehrengast wird der Konzeptkünstler und Stylist Franz Josef Bauer vorgestellt, der 2016 bereits für Jamie-Lee Kriewitz die Kostüme gestaltet hat. Bauer erläutert seinen Ansatz: Er arbeitet gerne skulptural mit untypischen Materialien und legt Wert darauf, dass die Outfits zur Persönlichkeit der Künstler passen („es muss passen“). Im Gespräch mit den Moderatoren geht er auf ikonische ESC-Looks zurück, von Loredana aus Turin bis hin zu Tommy Cash, und diskutiert die Balance zwischen Individualität, Respekt für die dahinterstehenden Teams und der Notwendigkeit, dass ein Outfit tragbar und wirkungsvoll ist.

Besonderheiten des diesjährigen türkisfarbenen Teppichs in Basel

00:17:31

Der Teppich in Basel wird als besonders hervorgehoben: Er ist der längste in der ESC-Geschichte und führt auch durch eine historische Straßenbahn sowie durch öffentliche Bereiche der Stadt. Damit ermöglicht er den Fans in Basel, den Stars zuzuwinken. Nachdem die Acts den öffentlichen Teil durchlaufen haben, gelangen sie in eine Messe, wo die Journalisten und auch der deutsche Reporter Konzi auf sie warten, um Interviews zu führen. Das Ganze ist ein bewusster Bruch mit traditionellen, schnell ablaufenden Teppich-Events.

Vorfall im Euroclub und erste Reaktionen auf Teppich-Outfits

00:33:50

Ein Zwischenfall im Euroclub am Vorabend sorgte für negative Stimmung. Dort verweigerten DJs das Abspielen von ESC-Musik und reagierten mit demonstrativen Gesten auf die Wünsche der Fans, was von der Security gewaltsam unterbunden wurde. Dies stand im starken Kontrast zur offiziellen, feierlichen Eröffnung am Teppich. Dort wurden die ersten Outfits der Acts live bewertet. Während einige Looks wie der von Tommy Cash mit seiner markanten langen Krawatte und Post-its positiv hervorgehoben wurden, wurde der Look von Australiens Vertreter Gojo als überraschend schlicht und "langweilig" kritisiert.

Live-Eindrücke von internationalen Acts und Tommy-Cash-Auftritt

00:38:37

Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Live-Schaltungen vom Teppich. Besonderes Aufsehen erregt der Auftritt von Tommy Cash, der von Bodyguards begleitet wird. Sein Outfit ist an der Rückseite mit Post-its bedruckt, auf die Fans direkte Nachrichten schreiben konnten. Auch internationale Acts wie Litauen und Island werden gezeigt. Isländische Interpreten z.B. tragen wiederholt Silber-Outfits und Sonnenbrillen, was als distanziertes, aber charakteristisches Markenzeichen analysiert wird. Die ständige Suche nach dem Reporter Konzi, der immer noch in der Security-Schlange steht, wird fortgesetzt.

Outfit-Analysen und Paillette-Debatte

00:48:11

Zu Beginn des Stream-Teils stehen die Outfits der Künstler und des eigenen Moderationsteams im Fokus. Besonders der Einsatz von Paillette wird diskutiert und als ein zentrales, aber schwer zu kombinierendes Element beim ESC identifiziert. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, was für ein eigenes Outfit auf dem türkisfarbenen Teppich getragen würde, wobei sowohl auffällige als auch klassische, elegante Optionen als möglich gelten.

Technische Probleme und das Fehlen von Consi

00:51:53

Der Stream wird durch wiederkehrende Hinweise auf das Fehlen von Reporter Consi unterbrochen. Es wird spekuliert, dass er sich in einer langen Sicherheitskontrolle befindet, die möglicherweise auch von Hunden durchgeführt wird. Dies erzeugt eine kleine Storyline im Stream und schafft eine gewisse Spannung, bis seine Ankunft erwartet wird.

Der rote Teppich in Basel und kulturelle Einbindung

00:52:21

Die Moderatoren führen vom türkisfarbenen Teppich zu einem anderen Event in Basel: einem bunten Umzug, der an Fastnacht erinnert. Dieser Umzug wird als cleverer Zug der Stadt Basel gewürdigt, da sie so ihre lokale Kultur mit dem internationalen Event des ESC verbindet und die ganze Stadt miteinbezieht. Die Wahl des Ortes für den Teppich wird im Vergleich zu vorherigen Jahren positiv bewertet.

Besuch beim deutschen Team und Outfit-Koordinierung

00:54:45

Es gelingt den Moderatoren, das deutsche Team, bestehend aus Alex, dem Head of Delegation, und den Künstlern Abo und Tünner, zu kontaktieren. Besonders hervorgehoben wird, dass das Team farblich aufeinander abgestimmt ist, was bei Delegationen nicht immer der Fall ist. Dies unterstreicht den Professionalismus und den Teamgeist der deutschen Vertreter.

Consis Ankunft und sein auffälliges Outfit

00:59:17

Endlich meldet sich Consi aus der Warteschlange und präsentiert sein Outfit. Er trägt ein einzigartiges, zitronengelbes Kleid, das stark an den Stil der Designerin Schiaparelli erinnert und mit überdimensionalen Lamellen arbeitet. Sein Outfit wird als sehr dramatisch und selbstbewusst beschrieben und hebt sich deutlich von den vielen Outfits in Schwarz und Weiß ab, die zuvor gezeigt wurden.

Live-Positionierung am türkisfarbenen Teppich

01:07:49

Die Moderatoren begeben sich nun selbst zum türkisfarbenen Teppich. Sie berichten von ihrer Position in einem Messehallen-Labyrinth, das als Interviewzone dient. Sie stehen in der Nähe anderer Delegationen wie Italien und Frankreich und berichten von der freundlichen Atmosphäre und dem großen Andrang von Fans und Presse, die auf die Künstler warten.

Erste Interviews mit den Künstlern

01:12:06

Nach der Ankunft der ersten Künstler beginnen die Interviews. Die Reporter stellen Standardfragen, wie die Nervosität vor dem Auftritt und die Freude am ESC. Es werden erste Eindrücke von den Outfits gesammelt, wie z.B. bei Armenien, dessen Kleid eine eigene Geschichte hat, und bei Albanien, das auf sein kulturelles Erbe (Heritage) fokussiert ist.

Ausblick auf das restliche ESC-Programm

01:27:27

Zum Ende des Stream-Teils geben die Moderatoren einen detaillierten Ausblick auf die restliche ESC-Woche. Sie kündigen an, wie und wann die Shows und Interviews auf dem ARD Twitch-Kanal und auf eurovision.de übertragen werden. Dazu gehören die Halbfinale, Finale-Vorschau und die finale Review. Dies dient als direkter Draht zur Community und zur Programmplanung für die Zuschauer.

Eindrücke von Delegationen und Outfits

01:34:59

Zu Beginn äußert die Sprecherin eine gewisse Enttäuschung über die Dominanz der Farbe Schwarz auf dem Teppich. Sie hebt jedoch die französische Delegation, insbesondere deren Leiterin Alexandra Rettamiel, positiv hervor, die als äußerst ehrgeizig und siegeswillig beschrieben wird. Kurz darauf wird der estnische Teilnehmer Tommy Cash erwähnt, dessen Outfit ebenfalls die Farbe Schwarz aufweist, aber als interessant und passend zu seiner Person angesehen wird.

Interviewsituation und Herausforderungen

01:35:57

Ein Interview mit Tommy Cash wird erwähnt, bei dem es um seinen Song 'Espresso Macchiato' ging. Dies führt zu einer humorvollen Frage, ob Basel eher ein starkes Espresso oder ein süßes Macchiato sei. Danach wird eine grundsätzliche Reflexion über Interviews geführt. Es wird als schwierig beschrieben, ernsthafte Fragen an Künstler zu stellen, die mit Ironie oder Unvorhersehbarkeit antworten, wie es bei Tommy Cash der Fall war.

Anekdoten und der türkise Teppich

01:37:21

Es geht um eine Dragqueen, die noch nicht identifiziert ist, und anschließend um den griechischen Act Klaftia. Das Outfit der Griechin wird als sehr glänzend und im Stil der 80er-Jahre beschrieben, was an Blattgold in Athen erinnert. Die Sprecherin merkt an, dass viele Outfits dieses Jahr in Schwarz-Weiß gehalten sind, was eine Abwechslung zu vorherigen Jahren darstellt, in denen Künstler oft Farben ihrer Nationalflagge trugen.

Publikumsinteraktion und Fragen für die Acts

01:38:31

Die Sprecherin ruft das Publikum auf, im Chat Fragen für die Interviewpartner einzusenden, die dann als Aufgaben an Consi, den Interviewer, weitergegeben werden. Als Beispiel für eine solche Aufgabe wird genannt, jedem Act ein außergewöhnliches, aber nettes Kompliment zu machen. Die Moderatoren äußern sich auch sehr gespannt auf das bevorstehende Moderatoren-Team mit Michelle Hunziker, Sandra Studer und Hazel Brugger.

Technische und organisatorische Einschränkungen

01:48:40

Es wird erklärt, warum die Moderatoren nicht direkt am offiziellen roten Teppich sein dürfen. Grund dafür sind Konflikte mit der EBU aus dem Vorjahr, die dazu führten, dass sie sich auf Nummer sicher begeben und den Teppich nicht filmen dürfen. Dies gilt auch für die anschließende offizielle Welcome Party. Die Moderatoren betonen, dass dies nichts mit ihrem Verhalten zu tun hat.

Consis Interviews und sein Charakter

01:57:36

Die Szene schaltet zu Consi, der am türkisen Teppich Interviews führt. Er wird als charmant und anständig beschrieben, auch wenn seine Interviews manchmal für Irritationen sorgen, wie das plötzliche Eindringen in das Interview eines italienischen Kollegen gezeigt hat. Es wird offenbar, dass Consi für seine freche und unkonventionelle Interview-Style bekannt ist, was bei manchen Acts für Verwirrung, bei anderen für Amüsement sorgt.

Das Verhältnis zwischen Künstlern und Medien

02:03:00

Es wird eine allgemeine Diskussion über das Verhältnis zwischen Künstlern und Medien bei Veranstaltungen wie dem ESC geführt. Manche Künstler würden sich sofort auf freche und unterhaltsame Interviews einlassen, während andere darüber irritiert seien und nicht mit solcher Art von Interaktion rechneten. Team Eurovision.de wird als unverschämt, aber humorvoll beschrieben, was bei manchen Akteuren auf Verständnis stoße, bei anderen auf Unverständnis.

Sicherheitsvorkehrungen und Konsequenzen

02:19:09

Die Sprecherin gibt zu, dass es aufgrund der Interviews von Consi Sorgen über eine mögliche Disqualifikation oder Ausgrenzung durch die EBU gibt. Es wird erwähnt, dass ihr Chef bereits ein Statement für den NDR vorbereitet, um die Situation abzusichern. Sie schätzt ein, dass nur noch zwei oder drei solcher Interviews möglich sind, bevor sie aus der Halle in Weil am Rhein müssen, was die angespannte Stimmung am türkisen Teppich widerspiegelt.

Reflexionen über die ESC-Teilnehmer

02:28:29

Im Stream wird über die Ernsthaftigkeit und Authentizität der ESC-Künstler diskutiert. Es wird betont, dass man bei sich bleiben und den Druck von 200 Millionen Zuschauern aushalten muss, was bei einigen Delegationen möglicherweise zu lax oder zu strikt gehandhabt wird. Besonders wird Tommi Cash gelobt, da seine Botschaften im Song tiefer gehen als zunächst vermutet. Auch die aktuelle Situation des norwegischen Künstlers Kyle Alessandro wird thematisiert, der nach einer Probe einen Weisheitszahn ziehen lassen musste.

Interviews mit Künstlern und deren Teams

02:29:21

Die Moderatoren führen Interviews mit verschiedenen Künstlern auf dem türkisfarbenen Teppich. So treffen sie auf den Vater von Kyle Alessandro, Kyoto Villalobos Sanchez, und sprechen mit Red Sebastian. Der Künstler beantwortet Fragen zu seiner Vorliebe für die Farbe Rot, präsentiert seine deutsche Version des Songs und wird wie eine Königin behandelt. Auch Marco aus Kroatien und später Red Sebastian sind zu Gast und bringen eine positive Energie in das Geschehen.

Interaktion mit der internationalen Presse

02:31:39

Der Stream zeigt eine dynamische und manchmal chaotische Atmosphäre auf dem Presseteppich. Es kommt zu Interaktionen mit internationalen Journalisten, darunter eine italienische Delegation, die für schlechte Technik kritisiert wird. Gleichzeitig wird die positive Energie der britischen Delegation hervorgehoben, die sehr ernsthaft an die Aufgabe geht. Auch die spanische Teilnehmerin Melody wird für ihre starke Aura und ihre positive Botschaft gelobt.

Gäste Abo und Thünner sowie technische Hinweise

02:49:18

Die Moderatoren begrüßen Abo und Thünner im Interview und beantworten Fragen aus dem Chat, etwa wie man eine Twitch-Karriere startet. Gleichzeitig geben sie Hinweise zur Verfolgung des Streams, der live in der ARD-Mediathek, auf YouTube und auf Eurovision.de verfügbar ist. Der Fokus liegt auf den Moderatoren selbst, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse auf dem Teppich schildern und auf ihre persönliche Verbindung zum ESC hinweisen.

Interviews mit Teilnehmern und Moderatorenerlebnisse

02:55:50

Es finden weitere Interviews statt, unter anderem mit Theo aus Zypern, dessen Song sich auf den Vitruvian-Mann bezieht. Die Moderatoren erzählen, wie sie mit dem Druck umgehen – eine hilft sich, indem sie zu Hause die Toilette putzt. Auch Teilnehmer aus Luxemburg wie Laura werden interviewt, die einen deutschen Tänzer in ihrem Team haben. Die Atmosphäre bleibt durchweg humorvoll und leichtfüßig, trotz des anstrengenden Terminplans.

Interaktion mit Künstlern und Chat-Aktivität

03:08:16

Der Stream ist geprägt von lockerem Plausch und spontanen Interviews. So sprechen die Moderatoren mit Adonis aus Tschechien, der seine Größe preist, und mit Sandra und Hazel vom NDR, die über ihr erstes Treffen erzählen. Der Chat ist sehr aktiv, mit über 3000 Zuschauern, die die Geschehnisse kommentieren und sich amüsieren. Der Humor der Moderatoren kommt voll zur Geltung, insbesondere durch wiederkehende Running Gags.

Interviews mit Erika und Cloud

03:14:27

Es werden Interviews mit der finnischen Sängerin Erika und dem niederländischen Künstler Cloud geführt. Erika gibt einen provokanten Satz auf Finnisch wieder und spricht über ihre queere Community. Cloud wird nach seinem Outfit gefragt, dessen Designerin Ilona I. Simons ist, und erzählt, dass er bereits im Alter von neun Jahren von Conchita Wurst inspiriert wurde. Die Interviews zeigen die internationale Vielfalt des Wettbewerbs.

Abschluss des Streamings und Rückblick

03:22:54

Der Stream endet mit einem letzten Interview mit Cloud, der für seine Performance gute Wünsche erhält. Die Moderatoren reflektieren den Abend, der wie ein Überlebenskampf am türkisen Teppich war, aber auch viele positive Erlebnisse bot. Sie weisen darauf hin, dass die Sendung fortgesetzt wird und am nächsten weitere Gäste zu erwarten sind. Der Stream endet mit einem Augenzwinkern und einem Gefühl der Dankbarkeit an die Zuschauer.