PULS React begrüßt Imre Lichtenberger und Moritz Uhl von 'School of Champions'. Sie sprechen über die Serie, von der Charakterentwicklung und Dialoggestaltung bis hin zu Drehorten und Trainingsmethoden. Auch ungewöhnliche Sportarten und Social Media werden diskutiert.

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Begrüßung und Vorstellung der Gäste

00:09:27

Willkommen zu Puls React! Heute im Doppelbesatz mit Moritz und Imre von School of Champions. Es ist Ramadan Mubarak für alle Fastenden, die durchhalten. Heute ist eine besondere Besetzung, insgesamt sind wir zu viert. Die beiden Gäste sind Schauspieler bei der Serie School of Champions, die viel Anklang gefunden hat. Die Begrüßung im Stream war herzlich, wobei die Suche nach dem Studiospace aufgrund der Größe etwas schwierig war. Die Ankunft im Studio wirkte wie eine Begegnung mit einem Palast, mit vielen goldenen Details.

Casting-Prozess und Serien-Entstehung

00:17:17

Wie kamt ihr zur Serie School of Champions? Wir haben ein Casting durchlaufen, ursprünglich für dieselbe Rolle. Es gab mehrere Runden, in denen die Chemie zwischen den Schauspielern geprüft wurde. Der Prozess dauerte etwa drei Monate. Imre wurde ursprünglich über Skifahr-Videos angefragt, von denen er aber keine hatte. Später folgte ein E-Casting, bei dem man sich selbst filmen musste. Die Dreharbeiten fanden in Bad Hofgastein statt, was für die Schauspieler eine besondere Erfahrung war. Die Serie ist ein Coming-of-Age Drama mit Leistungssport-Elementen, speziell Skifahren.

Charakterbeschreibungen und Rollen

00:23:10

Wie wären eure Charaktere in der Serie? Ich spiele Georg Stoiber, der eher brav, diszipliniert und sportlich fokussiert ist. Georg ist der Sohn des Schulleiters und manchmal neidisch auf die Freiheit seines Freundes Niki. Niki ist eher impulsiv, chaotisch und nicht sehr stark im Leistungssport. Er steht unter Leistungsdruck von seinen Eltern, die mehr Erfolg erwarten. Niki ist auch homosexuell in der Serie, was ihm während des Outings im Skisport Schwierigkeiten bereitet. Trotzdem hat er ein großes Herz und ist loyal seinen Freunden gegenüber.

Fanreaktionen und Eigenheit der Serie

00:30:51

Wie reagieren Fans auf die Serie und eure Rollen? Die erste Staffel hatte über 5 Millionen Abrufe, was beeindruckend ist. Allerdings gab es nach Staffel 1 auch unangenehme Nachrichten bezüglich der Sexualität, obwohl dies kein Thema war. In Staffel 2 wurde Georgs Homosexualität thematisiert, was zu positiver Resonanz führte. Viele Fans haben sich selbst im Outing bestärkt gefühlt. Was die Serie besonders macht, ist der Fokus auf Jugendliche und die Authentizität der Dialoge. Die jungen Schauspieler durften Dialoge umschreiben, um natürlicher zu klingen, was in der deutschen TV-Landschaft selten ist.

Echtheit der Sportdarstellung

00:40:45

Wie realistisch ist die Darstellung des Sports in der Serie? Die Sportdarstellung ist sehr authentisch, auch wenn viele Doubles für die Skifahr-Szenen verwendet wurden. Die Doubles sind ehemalige Leistungssportler, die aufgrund von Verletzungen oder psychischen Belastungen aufgehört haben. Es wird gezeigt, wie gefährlich Skifahren im Leistungssport sein kann, mit Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h. Die Produktion nutzt Race-Drohnen für beeindruckende Aufnahmen. Die Doubles passten sich den Charakteren an, z.B. bei Luca Rossi, der sehr wild und unregelmäßig fährt. Für die Gewichts-Szenen in Folge 3 wurden echte Gewichte von 130 kg verwendet, um Authentizität zu gewährleisten.

Training und Körperwahrnehmung

01:00:49

Wie werden die Schauspieler auf ihre Rollen vorbereitet? Die Schauspieler durchliefen intensives Training, um sportliche Figuren glaubhaft darzustellen. Körpervermessungen und Fitness-Tests waren Teil des Vorbereitungsprozesses, ähnlich wie im Profisport. Der Körper wird wie ein Sportgerät behandelt, was psychologisch herausfordernd sein kann. Emilia, eine der Schauspielerinnen, war tatsächlich im österreichischen Nationalteam im Klettern, was ihre Authentizität erhöhte. Die Darstellung der Körpertests in der Serie zeigt, wie hart und unerbittlich der Leistungssport sein kann, besonders bei der Kontrolle von Gewicht und Muskelmasse.

Tatort-Erlebnisse und Festival-Anekdoten

01:11:24

Imre teilt seine Erfahrungen beim Tatort, wo er als Moderator einer fiktiven LAN-Party auftrat, trotz Counter-Strike-Unkenntnis. Er beschreibt die aufregende Atmosphäre in der FC-Bayern-Basketball-Arena und erwähnt, dass er bei Festivals moderiert und dabei auf Catering-Situationen stößt. Dabei erzählt er von einer Begebenheit, wo er sich den ganzen Tag nur von Bananen und Cola ernähren musste, da keine anderen Speiseoptionen für ihn als Muslim verfügbar waren.

Serienszenen und Charakter-Analysen

01:13:36

Die Gäste analysieren Szenen aus der Serie 'School of Champions', insbesondere eine Paartherapie-Folge. Sie diskutieren die Beziehung zwischen Nickis Eltern, Marc Auer und Franziska Huber, und dessen Alkoholprobleme. Moritz schildert seine Verletzungsgefahr während einer Filmszene, bei der er vom Schneemobil stürzte und sich das Sprunggelenk verletzte. Die Szene wurde in der Produktion beibehalten, was die Schauspieler beeindruckte.

Kulturelle Unterschiede und Musikvorlieben

01:23:34

Die Gäste vergleichen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten im Verhandeln auf Flohmärkten und sprechen über ihre Musikvorlieben. Moritz hat in einem Musikgymnasium Gitarre gelernt und spielt noch Klavier, während Imre Schlagzeug kann. Beide hören verschiedene Musikgenres, von Deutschrap über Hipster-Deutschrap bis hin zu House-Music und Neoklassik, was interessante kulturelle Unterschiede in ihren Musikgeschmäckern zeigt.

Fantasiesport und Popkultur-Diskussion

01:30:59

Die嘉宾 führen eine Diskussion über verschiedene Fantasiesportarten aus Filmen und Serien wie Quidditch aus Harry Potter, Pro-Bending aus Avatar, Rocket League und Smash Bros. Sie bewerten diese Aktivitäten und stellen sich vor, wie sie in der Realität aussehen würden. Dabei kommen sie auf Star-Wars-Themen zu sprechen, besonders über die Charakterentwicklung von Anakin und ihre Meinung zu den neueren Star-Wars-Filmen, die sie kritisch betrachten.

Soziale Medien und Generationenunterschiede

01:59:27

Imre und Moritz diskutieren ihre Erfahrungen mit sozialen Medien und ihren unterschiedlichen Generationen-Herkünften. Sie teilen ihre ersten Social-Media-Plattformen wie ICQ, MSN, MySpace und SchülerVZ und vergleichen ihre Nutzung von heutigen Plattformen wie Instagram und Snapchat. Dabei reflektieren sie über die Veränderungen in der digitalen Kommunikation und die verschiedenen Generationen-Zugehörigkeiten der Zuschauer.