Cheftrainer Nuri Sahin hat die Presse vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg informiert. Es wurden die personellen Updates zu den Spielern, die Integration von Felix Emenike und Pascal Groß sowie das bevorstehende Spiel analysiert. Es wurde auch die lang anhaltende Spielfolge thematisiert.

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Begrüßung und Einführung

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Die Pressekonferenz zur Vorbereitung auf das Bundesligaspiel am Samstag um 15.30 Uhr gegen den SC Freiburg beginnt im Trainingszentrum Hohenbuschei. Cheftrainer Nuri Sahin wird begrüßt, und die anwesenden Journalisten erhalten die Möglichkeit, erste Fragen zu stellen. Der Fokus liegt auf dem kommenden Gegner und der personellen Situation im BVB-Kader.

Analyse des SC Freiburg

00:13:35

Nuri Sahin äußert sich positiv über den neuen Trainer des SC Freiburg, Julian Schuster, und dessen Spielphilosophie. Der Trainer lobt den Verein für seine langjährige Stabilität und bemerkt, dass Schuster viel vom Vorgänger Christian Streich übernommen und seine eigene Prägung hinzugefügt hat. Er beschreibt die Freiburger als eine Mannschaft, die für einander kämpft und eine sehr schwere Aufgabe darstellt, was sich auch in der Tabelle widerspiegelt.

Personelle Situation und Kaderbreite

00:14:12

Zur personellen Situation gibt es eher positive Nachrichten: mehrere Spieler wie Gio Reyna, Jamie Bynoe-Gittens, Valentin Castellanos und Gregor Kobel sind nach Verletzungen zurück. Dennoch fallen weiterhin Karim Adeyemi, Niklas Süle und Julian Brandt aus, und Emre Can ist gesperrt. Sahin betont, dass die zurückgekehrten Spieler noch nicht zu 100 Prozent fit sind, aber bereit zu spielen und ihr können für einige Minuten einbringen können. Es besteht die Möglichkeit zu mehr Rotation.

Integration von Felix Emenike und Pascal Groß

00:16:45

Felix Emenike, der viel Lob nach seinem Länderspiel erhielt, und Pascal Groß sind für die nächste Zeit sehr wichtige Spieler. Nuri Sahin zeigt sich zufrieden, dass er wieder Entscheidungen treffen und die beiden mehr Spielzeit geben kann. Die Flexibilität, Pascal Groß auf verschiedenen Positionen einsetzen zu können, wird als Vorteil gewertet, da beide Akteure einen hohen Stellenwert im Team haben.

Bewältigung der langen Spielfolge

00:17:57

Auf die Frage nach der hohen Belastung durch die durchgehende Nutzung einer fast identischen Elf in den letzten Wochen erklärt Sahin die spezifischen Umstände. Dazu zählten intensive Spiele, eine Verlängerung und eine rote Karte. Er gibt zu, dass man den Spielern nach der Länderspielpause Erholung gönnte, um nicht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit zu stoßen. Das Ziel für die restliche Saison sei eine bessere Rotation und Durchhaltevermögen.

Entwicklung des Spielsystems

00:23:50

Bei der Analyse des eigenen Spiels stellt Sahin fest, dass der BVB zwar eine hohe Ballbesitzquote hat, diese aber noch zielgerichteter und in der gegnerischen Hälfte genutzt werden muss. Die reine Ballbesitzstatistik sei nicht entscheidend. Man strebe mehr Spielkontrolle, Tempovorgabe und daraus resultierend mehr Torchancen auswärts an, um den Aufwand und den Ertrag besser in Einklang zu bringen.

Beobachtung der Nationalmannschaft

00:25:13

Sahin beobachtet die deutsche Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann positiv und ist beeindruckt von deren Gier, Intensität und Wir-Gefühl. Er betont jedoch, dass man die Spielweise nicht einfach kopieren kann, da jede Mannschaft ihre eigene Identität besitzt. Man schaue sich zwar Trends an, baue das eigene Spiel aber auf der eigenen Philosophie und den vorhandenen Spielertypen auf.

Ausblick und Vertragsangelegenheiten

00:28:00

Zum Abschluss gibt es noch Fragen zur langfristigen Zukunft mit Sportdirektor Sebastian Kehl, wobei Nuri Sahin betont, dass die Vertragsverlängerung auf professioneller Ebene gut laufe, aber außerhalb seiner Zuständigkeit als Trainer liege. Er schließt die Pressekonferenz mit einem Ausblick auf das Spiel gegen Freiburg am Samstag.