Ein neuer Spielabschnitt von EVE Frontier wurde mit Patch 0.1.1 vorgestellt. Der Entwickler CCP Jötunn betonte das Gefühl einer leeren, feindlichen Grenze, das an EVEs Wormhole-Space erinnern soll. Ein zentrales Element ist das Management von Treibstoff als Überlebensgrundlage.

EVE Frontier
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EVE Frontier

Vorstellung des Streams und des neuen Patches

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CCP Jötün, Community Developer für E-Frontier, begrüßt die Zuschauer zum Stream. Er kündigt den großen Launch des neuesten Releases namens New Era and Promised Lands mit Patch 0.1.1 an, obwohl das Spiel bereits seit einiger Zeit getestet wird. Er berichtet, dass er den ganzen Tag über viel Feedback von Spielern in Discord und anderen Plattformen beobachtet hat und dass das Spiel sich noch in der Entwicklung befindet, weshalb es noch Dinge zu optimieren gibt.

Gameplay-Einstieg und erste Probleme

00:08:38

Nach einleitenden Worten über die zu erwartenden positiven und negativen Aspekte des neuen Builds beginnt Jötün mit dem Gameplay. Er startet einen neuen Charakter und muss zuerst die Scroll-Richtung invertieren. Er sucht nach Treibstoff und versucht, Erz von Frachtern zu sammeln, stellt aber schnell fest, dass viele Ressourcen bereits abgebaut wurden. Er identifiziert mehrere Startprobleme, darunter nicht nachspawnende Asteroiden und abgefahrene Riff-Systeme.

Gameplay-Mechaniken und Weltentwurf

00:14:12

Jötün erläutert die Kernmechaniken von E-Frontier, insbesondere das Gefühl der Informationsasymmetrie, das es mit EVEs Wormhole-Space teilt. Das Überleben hängt vom Management von Treibstoff ab, ähnlich wie Nahrung in anderen Survival-Spielen. Er beschreibt das Design der Welt als eine leere, feindliche Grenze, die eine existenzielle Angst erzeugen soll, ähnlich wie das Wandern in einem dunklen Wald. Er betont, dass das Spiel sowohl für Hardcore- als auch für Casual-Spieler geeignet sei, da es unzählige Sterne gibt, um sich zurückzuziehen.

Details zum Kampfsystem und zu technischen Aspekten

00:32:50

Der Streamer geht tief in die Details des Kampfsystems ein, das dem von EVE Online ähnelt. Die Treffergenauigkeit hängt von der Ausrichtung der Schiffe ab; ein kleines Schiff kann als Tarnung für ein größeres dienen. Er erklärt auch das Wärme-System, das zukünftig dahingehend verbessert werden soll, dass es möglich sein wird, sich hinter Himmelskörpern zu verstecken, um Überhitzung zu vermeiden. Er beantwortet Fragen zur Camera-Einstellung und erklärt, dass man die Empfindlichkeit des Zooms anpassen kann.

Differenzierung zu EVE und Blockchain-Stigma

00:53:18

Jötün stellt klar, dass E-Frontier ein eigenständiges Spiel ist und EVE Online nicht ersetzen wird, ähnlich wie verschiedene Souls-Spiele nebeneinander existieren. Er adressiert das mit der Blockchain-Technologie verbundene Stigma und betont, dass das Hauptziel ein gutes Spiel zu schaffen sei. Die Technologie sei ein Werkzeug, um spezifische Features wie ein gemeinsames Welten-Management zu ermöglichen, und kein reines Marketing-Gag. Der Fokus liege auf dem Spielerlebnis, nicht auf dem Hype.

Zukunft von E-Frontier und Patch-Planung

01:00:53

Der Streamer gibt Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Spiels. Die Monetarisierungsstrategie ist noch nicht finalisiert. Es sind regelmäßige Server-Wipes geplant, die etwa alle zwei Monate mit neuen Inhalten, Verhaltensweisen und Systemen erfolgen werden. Ein Tag-1-Patch, der diverse Fehler beheben soll, ist für den nächsten Tag geplant, und ein größerer Patch ist für die kommende Woche vorgesehen. Es ist auch ein weiterer kostenloser Zugriffszeitraum in Zukunft geplant.

Vorstellung der Anfangsschiffe und Fraktionen

01:05:24

Die Vorstellung der frühen Spielschiffe bildet einen zentralen Schwerpunkt des Streams. CCP Jötunn zeigt verschiedene Schiffe, die im Spiel vorhanden sind oder sich noch in Entwicklung befinden. Dazu gehören die Recurve, ein einfacher Kampfschiff der Fraktion 'The Keep', sowie die Reflex, ein Erkundungsfahrzeug. Des Weiteren wird der Reaver, ein widerstandsfähigeres Kampfschiff, und das aktuelle Schiff des Streamers, die Wind, vorgestellt. Die Fraktion 'The Keep' wird als die Entität beschrieben, die versucht, die Zivilisation neu zu starten.

Weitere Schiffe und Entwicklungsstatus

01:07:09

Nach den Grundschiffen folgen weitere, teilweise größere Einheiten. Es werden der Tades als kleinerer Verwandter des Karuda und der große Frachter Chumak erwähnt. Viele dieser Schiffe befinden sich noch im Entwicklungsstadium und sind mit Platzhaltermodellen ausgestattet. CCP Jötunn kündigt zudem an, dass es völlig neue Schiffe geben wird, die die Community noch nicht gesehen hat. Wichtige Ankündigung ist hierbei das Ende der NDA für das Spiel, was es den Spielern nun erlaubt, Streams und eigene Inhalte zu erstellen.

Bauelemente und zukünftige Spielinhalte

01:09:04

Der Streamer erläutert die diversen Bauelemente, die für den Aufbau von Strukturen und Basen vorhanden sind oder geplant sind. Dazu gehören unter anderem mobile Netzwerkknoten, Industrieanlagen, Raffinerien, Drucker, Werften und große Speichereinheiten. Auch defensive Elemente wie Geschütztürme und H für Schiffe werden erwähnt. CCP Jötunn betont, dass viele dieser Strukturen bereits im Spiel vorhanden sind, auch wenn er sie im Stream selbst nicht bauen kann. Für die Konstruktion großer Schiffe wie des Chumak wird eine spezielle, große Werft benötigt.

Community-Feedback und zukünftige Entwicklungen

01:11:27

Ein großer Teil des Streams widmet sich der Art und Weise, wie die Entwickler Feedback der Community sammeln und verarbeiten. CCP Jötunn nutzt verschiedene Kanäle, darunter einen Bot, der Informationen aus dem Discord sammelt, sowie direkte Interaktionen mit Spielern auf Reddit. Er betont, dass wertvolles Feedback auch dann entsteht, wenn es kritisch ist, da Apathie schlimmer sei. Er bestätigt zudem die Rückkehr von Inhalten wie der Tribal Pax of Cycle und erwähnt einen anstehenden Balance-Pass für die Schiffe sowie die Wiedereinführung von Battlecruisern und Battleships.

Technische Herausforderungen und Spielmechaniken

01:13:38

Der Streamer geht auf technische Probleme ein, die das Spiel aktuell betrifft. So respawnen Sites in Systemen nicht zuverlässig, ein Defekt, an dem die Entwickler arbeiten. Eine weitere technische Erklärung betrifft das Fehlen von Kollisionen in großen Schlachten, was auf Skalierungsprobleme mit dem Tick-Rate zurückzuführen ist. CCP Jötunn kündigt an, dass zukünftig Systeme zur Spielerfindung und -versteckung implementiert werden, die auf Hitze-Management basieren. Auch die Möglichkeit, das Verhalten der KI-Einheiten zu beobachten, während sie eine Kolonie aufbauen, wird als im Spiel vorhanden vorgestellt.

Lore und Zukunft der Entwicklung

01:21:52

CCP Jötunn erläutert die grundlegende Welt von EVE Frontier. Die menschlichen Imperien sind längst untergegangen und nur die von ihnen erschaffenen Maschinen existieren noch, sich selbst überlassen. Diese Maschinen haben eine Art 'wildes Bewusstsein' entwickelt und sind die primären Antagonisten. Die Fraktion 'The Keep' versucht, die menschliche Zivilisation wiederzubeleben. Im Hinblick auf die Zukunft des Spiels bestätigt CCP Jötunn, dass es nach einer Vollversion weitergeht. Ein Offline-Modus für andere Spiele wie E-Valkyrie ist nicht geplant und die Interaktion zwischen EVE Frontier und einem zukünftigen FPS-Projekt ist fern.