Catalyst In Focus: 2D Map & New Ships
Verbesserte 2D-Karte und neue Schiffe für EVE Online
Es wurde eine aktualisierte 2D-Karte vorgestellt, die das Systemlayout verbessert und Filter für Anomalien, Erzvorkommen und Phasenfelder bietet. Zudem wurden neue Schiffe wie der Pioneer-Zerstörer für Bergbau und der vielseitige Schlachtkreuzer Odysseus angekündigt. Die Änderungen zielen darauf ab, Spielern bessere Werkzeuge für Erkundung und Ressourcengewinnung zur Verfügung zu stellen.
Neue 2D-Karte: Layout und Visualisierung
00:05:04Der Stream startet mit einer Vorstellung der neuen 2D-Kartenfunktion für den Catalyst-Expansions-DLC. Die Entwickler haben eine neue 2D-Darstellung geschaffen, die sich am Layout des beliebten Eve-Maps-Dienstes orientiert, um den Spielern ein vertrautes räumliches Bild der Sektoren zu geben. Ein wesentlicher Unterschied zur alten, fiktiv abgeflachten Karte ist, dass Systeme in der 2D-Version nicht mehr überlappen. Die Darstellung der Daten auf der Karte wurde ebenfalls verbessert, indem die lineare Skalierung eingeführt wurde. Dies ermöglicht es Spielern, geringfügige Unterschiede, wie z.B. die Anzahl der Piloten in einem System, viel besser zu erkennen. Der Nutzer kann zudem die Datenfilter und deren Darstellung im neuen Legendenscreen anpassen, um gezielt nach bestimmten Inhalten zu suchen.
Neue Filter: Anomalien und Erzvorkommen
00:12:02Ein zentraler Fokus der neuen Kartenfunktionen liegt auf der Verbesserung der Darstellung von Mineninhalten. Der Stream zeigt neue Filter für die Anomalien, die nun als gruppierungen dargestellt und einfach navigiert werden können. Eine weitere wesentliche Neuerung ist der Verteilungsfilter für Asteroidengürtel, der den Spielern eine Übersicht über die Konzentration der Rohstoffe in verschiedenen Regionen des EVE-Universums gibt. Dazu kommt ein spezifischer Filter für Phasenfelder, der die Fundorte für diesen neuen Minentyp anzeigt. Diese Informationen werden direkt in der Kantenübersicht und im Tooltipp des Systems integriert, um neuen Spielern den Einstieg in das Bergbauwesen zu erleichtern.
Springreichweite-Visualisierung und Navigationshilfen
00:16:38Eine wichtige Ergänzung der 2D-Karte ist die Visualisierung der Springreichweite eines Schiffes. Sobald ein Sprungantrieb aktiviert ist, wird ein Icon angezeigt und die Systeme innerhalb der Reichweite werden hervorgehoben. Die Herausforderung bestand darin, die räumliche Entfernung der Systeme in der 2D-Projektion beizubehalten. Hierzu ändern die Systemknoten ihre Form von einem Kreis zu einem Raute und zeigen die Distanz in Leichtjahren im Tooltipp an. Um die Orientierung zu verbessern, wurden Pfeile hinzugefügt, die bei regionalen Sprüngen das Zielsystem anzeigen. Dies verhindert Verwirrung beim Wechsel zwischen den Sektoren in der 2D-Darstellung.
Die Pioneer-Zerstörer: Eine Brücke zum Bergbau
00:26:10Nach einer kurzen Pause wechselt der Fokus auf die neuen Schiffe, beginnend mit der Pioneer-Klasse. Diese Zerstörer sollen eine Lücke zwischen dem günstigen Venture und den teuren Minenbar schließen. Es gibt drei Varianten: den Basis-Pioneer, den teureren Pioneer-Konsortiums-Variante mit einem zusätzlichen Mittelslot und einem Bonus für Bergbaukritische Treffer, sowie den Outrider, einen Kommandozerstörer. Der Outrider kann als Ninja-Miner mit Mikrosprungantrieb fungieren oder andere Schiffe durch Command Bursts unterstützen. Alle drei Schiffe bieten eine klare Upgrade-Path für neue Spieler, insbesondere für Alpha-Klone.
Die Odysseus: Das vielseitige SOE-Explorer-Schiff
00:35:29Das Highlight des Streams ist die Vorstellung der neuen Odysseus, einem Schlachtkreuzer der Schwestern von Eva (SOE). Dieses Schiff ist extrem vielseitig und als "Nomaden-Schiff" für Endgame-Explorer gedacht. Es kann in das Wurmlochraumfeld (Mass Entangler) und kann eine Expeditionshalle von 50.000 m³ sowie eine kleinere Flottenhangar transportieren. Eine entscheidende Neuerung sind die neuen Expeditions-Befehlsbursts, deren Wirkungsdauer durch einen Bonus der Odysseus deutlich verlängert wird. Das Schiff erhält zudem einzigartige Bonusse in speziellen Systemen wie Stürmen oder Wormholes, die die Spieler selbst entdecken müssen.
Träger: Preisreduzierung und mehr Flexibilität
00:48:13Im letzten Teil des Streams geht es um die großen Änderungen bei den Trägern. Die Baukosten aller Träger werden um 30% gesenkt und die Bauzeit um 10% reduziert, um sie besser in die Preisklasse zwischen Dreadnoughts und Maraudern einzuordnen. Der Fokus verschiebt sich von einem reinen DPS-Monster zu einem Utility-Schiff. Der wichtigste spielerische Effekt ist die Einführung eines zweiten Unterstützungsfighter-Rohres. Dies ermöglicht es, gleichzeitig mehr Kampf- und Unterstützungsfighter (z.B. für ECM oder Target Painting) einzusetzen und die taktische Vielfalt im Kampf zu erhöhen.
Fighter-Verbesserungen und Carrier-Potenzial
00:55:23Carrier erhalten eine deutliche Stärkung um 10%, sofern Carrier V trainiert ist. Die maximale Anzahl an Kampfjägern wurde erhöht, um die erweiterte Utility zu ermöglichen. Spieler können nun aus verschiedenen Kampfjäger-Typen wählen, um ihre Passivität anzupassen, anstatt nur zwei Drones zu verwenden. Die Schiffswartungsbucht wurde verdoppelt, was den Transport von Fracht im Weltraum erheblich effizienter macht und den Carriern eine ähnliche Funktion wie der Bowhead verleiht.
Verbesserung der Überlebensfähigkeit
00:57:36Ein zentrales Problem der Carrier war ihre extreme Verwundbarkeit im Kampf, was oft den Einsatz eines FAX erforderte und zur Belastung für den Verband wurde. Um dies zu beheben, wurde die NSA in zwei Module aufgeteilt: die ISA für Carrier und die NSA für Supercarrier. Die ISA bietet eine signifikante Verbesserung des lokalen Tankings, reduziert die Zyklusdauer und den Kapazitätsverbrauch und ermöglicht es den Spielern, endlich einen aktiven Tank auf ihren Trägern zu nutzen.
Modifikation: ISA und Anti-Skynet-Maßnahmen
00:59:13Das neue ISA-Modul wird eine 1-zu-1-Umöglichkeit für das bisherige NSA-Modul geben, wobei der Zeitraum der Konvertierung mehrere Monate betragen wird. Um die 'Skynet'-Taktik zu bekämpfen, bei der Carrier aus sicherer Entfernung angreifen und sich bei Gefahr sofort zurückziehen können, wurde die Lockreichnahme drastisch reduziert. Die ISA erhöht die Reichnahme wieder auf das alte Niveau, bindet den Carrier jedoch für zwei Minuten an die Aktivierung, ähnlich wie das Belagerungsmodul von Dreadnoughts.
Mobilität und tackling ohne Strafen
01:01:20Ein entscheidender Vorteil der ISA ist, dass sie die Beweglichkeit des Carriers nicht einschränkt. Der Einsatz von Mikrosprungfeldgeneratoren ist weiterhin möglich, wenn das Modul aktiv ist. Das Shimmering-Effekt der ISA macht den Zustand für Gegner sichtbar. Ein weiteres wichtiges Feature ist die Entfernung der Strafen für das Nutzen von Electronic Warfare-Mods wie Scramble oder Web, was es den Carriern ermöglicht, Gegner festzuhalten und gleichzeitig mit den Kampfjägern zu kämpfen.
Ziel und Vision der Carrier-Änderungen
01:03:49Das Entwicklerteam will iterative Änderungen an den Carriern vornehmen, um ihre Einsatzfähigkeit zu erhöhen, ohne sie mit Dreadnoughts direkt konkurrieren zu lassen. Das Ziel ist, dass die Carrier nicht mehr nach einem Anflug sofort warp müssen, sondern auf dem Schlachtfeld bleiben und aktiv kämpfen können. Dies geschieht durch eine Kostenreduktion, verbesserte Überlebensfähigkeit und mehr taktische Flexibilität, um die Carrier-Meta insgesamt auszugleichen.
Visuelle Detailverbesserungen
01:05:36Neben den mechanischen Änderungen wurden auch visuelle Verbesserungen implementiert. Beim Thanatos ändern sich die Lichter von dunkel zu Blau, wenn die Jäger im Warp sind und zurückkehren. Die Jäger werden nicht einfach unsichtbar, sondern haben eine Rückhol-Animation, bei der sie in die Laderampen zurückkehren, was den Eindruck von Funktionalität und Dynamik vermittelt. Auch das Nachladen der Jäger in die Röhren ist nun eine separate, sichtbare Animation.