Frontier Fridays with CCP Jötunn and CCP Overload
EVE Frontier: APIs und die Zukunft des Spiels
Es wurden die Visionen für die World-API vorgestellt, die das Schreiben von Daten ermöglichen soll. Zudem wurde mit Aquila von Frontier Atlas über die Rolle von Entwicklern als 'Builder' gesprochen und wie sie das Gameplay erweitern können.
Begrüßung und Einführung der Gesprächspartner
00:04:36Willkommen zu Frontier Fridays aus Reykjavik mit CCP Jötunn und CCP Overload. CCP Goodfellow ist anwesend, aber im Urlaub. Als Hauptthema für die heutige Episode wird die Entwicklung von Drittanbieter-Anwendungen und die Zukunft der APIs vorgeschlagen, besonders die World API für Frontier, die im Gegensatz zur EVE Online ESI auch Schreibfunktionen ermöglicht und so neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Inhalten eröffnet.
Differences and Vision of the World API
00:07:44Der wesentliche Unterschied der World API zur bestehenden ESI ist die Fähigkeit, Daten nicht nur auszulesen, sondern auch zu schreiben. Diese Schreibfunktionen sind derzeit noch eingeschränkt, da die Infrastruktur hierfür erst aufgebaut wird. Das langfristige Ziel ist die Freigabe einer offenen, dezentralisierten API, die eine maximale Komposierbarkeit von Spielmechaniken und eine interaktive Spielwelt ermöglicht, die nicht nur durch den offiziellen Client, sondern auch durch alternative Anwendungen gesteuert werden kann.
Interview mit Aquila von Frontier Atlas
00:13:51CCP Jötunn führt ein Interview mit Aquila, dem Entwickler des viel genutzten Tools Frontier Atlas. Aquila beschreibt, dass er das Projekt ursprünglich als Experiment für GPU-Beschleunigung im Browser begann und durch engen Austausch mit der Community entwickelte. Er identifiziert sich als 'Builder', eine neue Kategorie von Spielern, die Freude daran haben, Spielmechaniken zu erweitern und zu verfeinern, statt nur zu spielen.
Builder-Incentives und Zukunftsperspektiven
00:20:57Aquila diskutiert die Hürden für Entwickler im frühen Stadium des Spiels und die Bedeutung von Incentiven für Builder. Neben möglichen monetären Belohnungen betont er den Sinngehalt der eigenen Arbeit. Die Vision liegt darin, von reinen Utility-Tools zu schaffen, die das Gameplay erweitern. Langfristig sollen Entwickler mit No-Code-Tools unterstützt werden und erweiterte APIs ermöglichen, wie zum Beispiel Echtzeit-Daten für Überwachungssysteme oder sicherheitsrelevante Objekte.
Souveränitätssysteme und player-driven mechanics
00:32:47Ein zentrales Thema ist die Frage nach der Implementierung von Souveränitätssystemen. CCP Overload erklärt, dass ein offizielles System im Universum die 'Wort Gottes'-Definition von Sovereignität darstellt. Daher ist es faszinierend, dass Spieler durch Builder-Tools ihre eigenen Mechanismen für Hoheit und Handel entwickeln können, wie es im Kontext von Hackathon-Projekten bereits demonstriert wurde. Dies erfordert jedoch ein stabiles System für Wertübertragung und verifizierbare Objekte.
Vertrauensfragen und Informationskontrolle
00:37:18Ein für die Builder-Community relevantes Thema ist der Umgang mit Informationskontrolle und Vertrauenswürdigkeit. Aquila berichtet über Misstrauen gegenüber seinem Kartentool, da dieser potenziell gefälschte Gates anzeigen könnte. Die Lösung liegt in der offenen und transparenten Entwicklung. Zukünftige APIs und Blockchain-basierte Systeme könnten hierfür eine Grundlage schaffen, indem sie die Authentizität von Daten sicherstellen und die Entwicklung von glaubwürdigen player-driven Mechaniken fördern.
Abschluss und Ankündigungen
00:40:27Der Stream endet mit technischen Verzögerungen einer versehentlichen Interaktion. CCP Jötunn kündigt den nächsten Livestream 'Live to Feed' an, bei dem das Community-Team neue Skins vorstellt. Zudem wird für die Folgewoche ein weiteres Interview angekündigt, diesmal mit CCP Red Dragon, der über Spielupdates sprechen wird.