Es wurde eine detaillierte Reise ins mittelalterliche Böhmen vorgenommen. Nach einem verheerenden Hinterhalt kämpft sich der Protagonist Heinrich durch eine von Intrigen und Gewalt geprägte Welt. Die Konsequenzen der Kämpfe, darunter Verletzungen und der Verlust eines treuen Begleiters, gestalten die Geschichte intensiv und persönlich. Es wurde auch gezeigt, wie der Charakter mit den alltäglichen Herausforderungen und den harten Realitäten jener Zeit umzugehen hat.

Kingdom Come: Deliverance II
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Kingdom Come: Deliverance II

Start in Königreich Come und Stream-Begrüßung

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Der Stream beginnt mit dem Eintritt in Kingdom Come: Deliverance II, ohne Countdown oder Vorankündigung. Der Streamer begrüßt die Zuschauer und erwähnt, dass es sich um eine persönliche Preview handelt, nachdem er das Spiel bereits auf der Gamescom ausprobiert hatte. Er beschäftigt sich mit der Anpassung der Sicht und der Bildgröße, bevor er die grundlegende Handlung des Spiels kurz vorstellt: das mittelalterliche Königreich Böhmen im Chaos nach der Gefangennahme von König Wenzel IV.

Erste Kämpfe und Charaktere vorgestellt

00:10:02

Die Reise beginnt im frühen 15. Jahrhundert, wo der Protagonist Heinrich zusammen mit dem Kommandanten in einen Hinterhalt gerät. Es folgen intensive Kämpfe gegen Banditen, bei denen Heinrich durch sein strategisches Vorgehen und geschickte Kämpftechniken überzeugt. Die Beziehung zwischen Heinrich und seinem treuen Begleiter Hans, einem erfahrenen Soldaten, wird etabliert, und der erste Erfolg bei der Verteidigung gegen Angreifer wird gefeiert.

Mission an Herrn von Bergo und politische Spannungen

00:19:43

Nachdem die Überlebenden den Angriff überstanden haben, erhalten sie den Auftrag, einen Brief für Herrn Otto von Bergo zu überbringen. Die Ankunft auf der Burg Troski führt zu einem politischen Spannungsfeld. Dort wird offenbart, dass Hans und sein Herr im Gegensatz zu von Bergo unterschiedlichen Fraktionen im Konflikt um den Königsthron angehören, was das Misstrauen der Wachen schürt und die Mission kompliziert.

Überfall, Verletzung und Rettung in Bojenas Hütte

00:27:55

Auf dem Rückweg wird die Gruppe von einer starken Truppe unter Führung von Marquardt von Aulitz überfallen. Während der blutige Kampf verläuft, wird Heinrich schwer verletzt und Hans stirbt scheinbar an seinen Verletzungen. Heinrich wird von der Dorfbewohnerin Bojena gerettet und in ihrer Hütte versorgt, wo er seine Verletzungen auskuriert und beginnt, die Erlebnisse zu verarbeiten.

Alltagsaufgaben und Kräutersammeln

01:34:23

Zur Genesung erhält Heinrich von Bojena die Aufgabe, Kräuter zu sammeln, um einen fiebersenkenden Trank für den ebenfalls verletzten Hans zu brauen. Dies erfordert das Finden von Kamille und Salbei in der umliegenden Natur. Gleichzeitig muss sich Heinrich um die Beseitigung der Leichen der Angreifer kümmern, was zusätzliche harte Arbeit bedeutet und die harte Realität des mittelalterlichen Lebens zeigt.

Zwischenfall mit misstrauischen Dorfbewohnern

01:45:37

Während der Rückkehr zur Hütte begegnen Heinrich und Bojena misstrauischen Dorfbewohnern, die die beiden für die Angreifer halten. Die Situation eskaliert verbal, bis Bojena die wahren Umstände des Überfalls aufklärt und ihre Gastfreundschaft für die beiden Überlebenden bekräftigt. Dieser Zwischenfall verdeutlicht die Angst und das Misstrauen in der von Krieg und Banditenheeren geplagten Region.

Kochen des Heiltranks und Gespräche mit Pavlena

01:53:11

Zurück in der Hütte beginnt Heinrich mit dem Brauen des Heiltranks, wobei er die genauen Anweisungen aus einem Buch befolgen muss. Gleichzeitig trifft er auf Bojenas Tochter Pavlena, die professionell die Wunden des sterbenden Hans versorgt. Pavlena und Heinrich unterhalten sich über seine Träume, die von seinem verstorbenen Vater handeln, und sie gibt ihm einen Rat, seine Zukunft in den Blick zu nehmen.

Charakter-Entwicklung und Vorbereitung auf die nächste Mission

02:02:39

Nachdem Hans genesen ist, erhält Heinrich durch die erlittenen Verletzungen und neuen Erkenntnisse die Möglichkeit, seine Spezialisierungspunkte neu zu verteilen. Er entscheidet sich, seine Fähigkeiten im Schwertkampf und Ausweichen zu stärken. Die Gruppe bereitet sich auf die Fortsetzung ihrer Mission zur Burg Troski vor. Heinrich kann seinen Hund Köter jedoch nicht einfach zurücklassen und verspricht, ihn später zu suchen, nachdem ihre wichtigere Aufgabe erledigt ist.

Die Folgen des Überfalls und ein Verdacht

02:19:35

Die Trauer über den verlorenen Gefolges teilt sich tief an. Ein christliches Begräbnis und eine Messe sollen den Verstorbenen ehren und ihre Seelen besänftigen. In diesem Moment der Trauer kommt jedoch eine brisante Information an: Istvan Toss, den für tot gehaltenen Anführer der See-Überfallenen, ist in der Nähe gesichtet worden. Diese Nachricht lässt die Trauer in den Hintergrund treten und weckt einen neuen, starken Entschluss, den Attentäter zur Verantwortung zu ziehen, koste es, was es wolle.

Ein gescheitertes Betreten der Festung

02:25:14

Ein Bote des Herrn Hanusch von Laipa, der vermeintliche Hans Karpon von Pirckstein, versucht vergeblich, das Tor der Festung Troskowitz zu öffnen. Die Wachen durchschauen das Lügengebäude und weisen ihn und seinen Begleiter ab, wobei die Verachtung der Wachen für die vermeintlichen Vagabunde deutlich spürbar ist. Die Situation eskaliert, als ein weiterer Reiter, ein Bote, auftaucht, der jedoch ebenfalls keinen Einlass erhält. Am Ende bleibt nur eine Option: Die beiden müssen die Festung durch eine kühne List und mit ausreichend Geld betreten.

Die Notwendigkeit der Arbeit und das Ansehen der Boten

02:28:55

Da das Geld fehlt, um die Forderungen der Wachen zu erfüllen, bleibt nur die Möglichkeit, die Schulden durch abgearbeitete Zeit zu begleichen. Dies bedeutet, sich als armer, dreckiger Bettler zu bewegen und die Chance, als Bote angesehen zu werden, zu verspielen. Der Stolz des vermeintlichen Adligen wird dieser Schmach nicht gerecht, da er befürchtet, für immer mit dieser Demütigung in Verbindung gebracht zu werden und seinen Ansehen endgültig zu verlieren.

Konfrontation und Prügelstrafe

02:48:40

Im Gasthaus kommt es zu einer Konfrontation mit dem prahlerischen und später angeheiterten Adligen Swatya, der die beiden Boten offenbar wiedererkennt und sie der Lüge bezichtigt. Es kommt zu einer wüsten Schlägerei, bei der die Protagonisten unterliegen. Als Strafe für den Tumult und die ausbleibende Bezahlung werden sie unter dem Spott der Dorfbewohner an den Pranger gestellt. Der Streit zwischen den beiden Freunden eskaliert, als einer dem anderen die gesamte Misere anlastet und seine Unnützkeit zur Sprache bringt.

Trennung und neue Bekanntschaften

02:59:11

Nach der Demütigung am Pranger trennen sich die beiden Wege für unbestimmte Zeit. Während der eine seine verlorenen Ausrüstung sucht und sich wieder als anständiger Krieger zu etablieren versucht, geht der andere, der Protagonist, allein auf Wanderschaft. Er trifft auf Bara, eine Bettlerin, und auf den mächtigen Kater, der in dem Dorf als gefürchteter Kämpfer bekannt ist. Diese Begegnungen bieten ihm neue Möglichkeiten, aber auch die Erkenntnis, dass das Leben weitergeht, auch wenn der Freund nicht an seiner Seite ist.

Alltägliche Probleme und erste Ausrüstung

03:04:16

Die grundlegendsten Notwendigkeiten des Lebens werden zur Herausforderung. Eine einfache Reinigung ist ohne Zugang zum Badehaus unmöglich, und der Versuch, die zerknitterte Kleidung zu waschen, gestaltet sich umständlich. Trotzdem gelingt es, einen Teil der Ausrüstung zu finden und die begrenzten Finanzen durch den Verkauf eines Knochenkamms aufzustocken. Die Sorge um die Zukunft und der Drang, endlich etwas Sinnvolles zu tun, bleiben jedoch allgegenwärtig.

Ein schreckliches Ende und verpasste Möglichkeiten

03:09:02

Ein Fehler bei der Flucht vor den Wachen führt zum Tod. Der Charakter wird getötet und muss seinen verpassten Gelegenheiten hinterhertrauern. Ohne gespeichert zu haben, gehen wichtige Gespräche und Interaktionen verloren. Die anschließende Verhaftung zwingt den Charakter, seine Verbrechen zu büßen. Er muss seinen Status als Verbrecher anerkennen und eine Strafe auf sich nehmen, was seine bisherige ungebundene und hitzige Art zügelt.

Just Chatting
03:17:39

Just Chatting

Fazit des Streamers

03:17:56

Der Streamer zieht eine positive Bilanz des Spiels, das ihm trotz des Fokus auf die Gespräche viel Spaß bereitet hat. Er stellt fest, dass die ausführlichen Dialoge dem Spieler zwar Einblicke in die Welt ermöglichen, aber gleichzeitig die Interaktionsmöglichkeiten mit der direkten Umgebung einschränken. Er dankt seinen Zuschauern für ihre Unterstützung und kündigt den nächsten Stream mit einem anderen Spieler für den Folgetag an.