Daily Dose of Politics am Morgen // Special Rabatt bei !Naturtreu

Politikfrühschoppen: Aktuelle Themen und Sonderangebote

Daily Dose of Politics am Morgen // S...
freiraumreh
- - 03:58:04 - 13.999 - Politics

Die politische Morgendiskussion behandelt relevante Tagesereignisse und Hintergründe. Schwerpunkte sind Regierungsentscheidungen, parlamentarische Debatten und internationale Entwicklungen. Parallel dazu werden spezielle Rabattaktionen vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden sind. Diese Angebote stehen Zuschauern für begrenzte Zeit zur Verfügung.

Politics

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Politics

Treffen mit Ole und Lennox

00:02:19

Der Streamer kündigt wichtige Meetings an, darunter ein Wiedersehen mit Ole und Lennox. Ole ist der Vater von Lennox, und die Vorfreude auf das Treffen wird mehrfach betont. Es wurden bereits Adressen abgeglichen und Terminbestätigungen versendet, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten den Termin im Blick haben. Die Stimmung ist erwartungsvoll, besonders wegen der persönlichen Verbindung zu den Gästen.

Twitch Watchstreak und Gamification

00:06:00

Die neue Twitch Watchstreak-Funktion wird diskutiert, die Zuschauer für tägliche Teilnahme belohnt. Der Streamer äußert kritische Bedenken bezüglich des Drucks, den solche Systeme auf Zuschauer ausüben könnten. Es folgt eine allgemeine Debatte über Gamification-Elemente: Während sie motivierend wirken können, wird angemerkt, dass sie bei reinem Zeitdruck problematisch sind. Die Diskussion schließt mit dem Hinweis, dass Kanalpunkte-Camps derzeit nicht priorisiert werden.

Sponsorenabsagen und politische Ausrichtung

00:09:41

Der Streamer berichtet von erfolglosen Sponsorenverhandlungen, darunter die Marke 'Bubble'. Als Grund wird vermutet, dass die politische Ausrichtung des Streams (besonders auf Instagram) Marken abschreckt. Es wird eine allgemeine Frustration über Absagen von nachhaltigen Modemarken geäußert, die ebenfalls politisch motiviert sein könnten. Die Inhalte des Streams bleiben dennoch politisch fokussiert, trotz dieser Hindernisse.

Talkshow-Planung und Gazakritik

00:15:07

Geplant ist die Analyse von Talkshows wie 'Miosga' und 'Illner', wobei Letzteres mit Experten wie Dobrindt und Mihalic besetzt ist. Der Streamer entscheidet sich jedoch gegen 'Miosga' aufgrund des Themas Geiselnfreilassung in Gaza. Es folgt scharfe Kritik an Israel: Netanyahu wird vorgeworfen, systematisch die palästinensische Bevölkerung auszuhungern. Die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen wird als unkritisch bezeichnet, während ZDF-Mitarbeiterverluste erwähnt werden.

Trump-Zelenskyj-Treffen

00:22:01

Ein Treffen zwischen Trump und Selenskyj wird analysiert, bei dem Trump einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinien forderte. Berichten zufolge drängte Trump auf Gebietsabtretungen im Donbass, was Selenskyj ablehnte. Hinter den Kulissen soll es zu lautstarken Auseinandersetzungen gekommen sein. Trump wird als politisch beeinflussbar kritisiert, mit Hinweisen auf mögliche Einflüsse durch Putin.

Amazon-Atomkraftwerk und Klimakippunkt

00:31:01

Amazon plant ein eigenes Atomkraftwerk bis 2030 zur Energieversorgung von KI-Rechenzentren. Parallel wird das Erreichen des ersten Klimakipppunkts thematisiert, der das Great Barrier Reef unwiderruflich schädigt. Der Streamer verknüpft beides mit dringenden Umweltappellen: Fischkonsum wird als Mitursache für Ökosystemzerstörung verurteilt. Die Meeresbedeutung für das globale Klima wird hervorgehoben.

Talkshow-Auswahl und Sozialstaatsdebatte

00:35:55

Für die weiteren Sendungen werden 'Mioska' (Innere Sicherheit) und 'Markus Lanz' (Sozialstaat als Stabilitätsanker) priorisiert. Bei Lanz soll es eine reine Frauen-Runde mit Ricarda Lang und Brosis Gerstorff geben. Die Diskussion fokussiert sich auf Steuergerechtigkeit: Kritik am System, dass Gutverdiener früh hohe Abgaben zahlen, während Vermögende kaum belastet werden. Es wird eine Steuerreform gefordert, mit höheren Grenzen für den Höchststeuersatz.

Analyse von Steuerparadiesen und Schlupflöchern

00:49:59

Die Diskussion beginnt mit der Schweiz als Steuerparadies, wo Einkommenssteuern niedrig sind, aber Vermögenssteuern bestehen. Kritisch wird angemerkt, dass viele Menschen Angst vor Sozialismus haben, jedoch nicht erkennen, dass auch Deutschland durch Firmen-Schlupflöcher ein Steuerparadies ist. Während Normalverdiener keine solchen Möglichkeiten haben, nutzen Großunternehmen diese Lücken massiv. Das Korrektiv präsentierte eine Grafik, die volkswirtschaftliche Schäden gegenüberstellt: Sozialbetrug verursacht 260 Millionen Euro Schaden, während Steuerhinterziehung 100 bis 200 Milliarden Euro kostet. Diese Diskrepanz wird als entscheidend für politische Debatten hervorgehoben, da sie zeigt, wie ungleich die Lasten verteilt sind.

Kampagne gegen Frauke Brosius-Gersthoff und Medienkritik

00:51:44

Frauke Brosius-Gersthoff wird als zentrale Figur vorgestellt, die nach ihrer Nominierung als Verfassungsrichterin einer Hetzkampagne ausgesetzt war. Ihr wurde fälschlich Linksextremismus vorgeworfen, obwohl sie als konservativ-moderat gilt. Ihre Auftritte, besonders bei Markus Lanz, wurden als aufklärend beschrieben, da sie die undemokratischen Methoden der Kampagne offenlegte. Brosius-Gersthoff betonte ihre juristische Professionalität und Stabilität durch ihr Umfeld, blieb dabei sachlich und ließ persönliche Emotionen nicht durchscheinen. Die Debatte unterstreicht, wie Medienpolitik demokratische Prozesse schädigen kann, indem sie Kandidaten durch Falschbehauptungen diffamiert.

Rückgang der Frauenpräsenz in Politik und Wirtschaft

00:59:17

Ricarda Lang und Frauke Brosius-Gersthoff thematisieren einen Rollback bei der Sichtbarkeit von Frauen. Sie beobachten, dass Frauen bei politischen und wirtschaftlichen Veranstaltungen, wie Investorengipfeln, immer seltener präsent sind. Beispiele zeigen fast ausschließlich männliche Besetzungen in Führungsetagen und parlamentarischen Abenden. Dieser Trend wird als Reaktion auf frühere Fortschritte gedeutet, bei denen Männer nun wieder selbstbewusster auftreten. Die Diskussion verweist auf strukturelle Probleme: Obwohl die Regierung gemischt ist, dominiert männliche Präsenz in der Öffentlichkeit, während weibliche Mitglieder weniger hervortreten. Dies untergräbt Gleichberechtigungsbemühungen und gefährdet Errungenschaften der Emanzipation.

Ursachen des Gender Pay Gaps und politische Versäumnisse

01:11:29

Experten analysieren die ungleiche Erwerbsbeteiligung: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit oder Minijobs, was zu niedrigeren Einkommen, geringerer Altersvorsorge und Altersarmut führt. Der Gender Pay Gap bleibt bestehen, trotz besserer Bildungsabschlüsse von Frauen. Als Hauptursache wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie genannt – nach Kindern wechseln Frauen oft in Teilzeit, während Männer Karrierevorsprung aufbauen. Kritisiert werden politische Anreize wie Ehegattensplitting, die Frauen vom Arbeitsmarkt fernhalten. Gefordert werden mehr Betreuungsplätze und Reformen der Witwenrente. Die OECD mahnt Deutschland jährlich zum Handeln, doch politische Maßnahmen bleiben aus.

Persönliche Erfahrungen von Brosius-Gersthoff mit der Kampagne

01:19:33

Frauke Brosius-Gersthoff berichtet von ihrer Rückkehr an die Universität Potsdam nach dem Rückzug ihrer Kandidatur. Trotz positiver Aufnahme durch Studenten bleibe die Kampagne eine Belastung; sie habe bewusst Berlin während der Richterwahl vermieden. Der Rückzug erfolgte, weil sie erkannte, dass die Union sie nicht wählen würde, trotz anfänglicher Hoffnung. Informelle Drohungen und die Sorge um eine Koalitionskrise zwangen sie zum Nachgeben. Ein Gespräch mit Jens Spahn bot keine Entschuldigung, wohl aber eine Einladung. Sie betont, dass die CDU sie hintenrum unterstützte, jedoch öffentlich fallengelassen habe. Die Erfahrung habe sie gebrochen, aber ihr privates Umfeld half ihr, zu stabilisieren.

Friedrich Merz' rassistische Aussage und CDU-Strategie

01:26:56

Bei einer Pressekonferenz verteidigte Friedrich Merz seine Äußerung zu ‚Problemen im Stadtbild‘ und entgegnete Kritik mit der Aussage, man solle Töchter fragen, was damit gemeint sei. Dies wird als rassistisch eingestuft, da es Migranten kriminalisiert. Merz bestätigte zudem die CDU-Strategie, Kooperationen mit der AfD auszuschließen, aber durch rassistische Rhetorik um AfD-Wähler zu werben. Kritik entsteht, weil die CDU damit Machterhalt über demokratische Prinzipien stellt. Die SPD wird für ihr stimmloses Folgen der CDU-Linie attackiert. Merz' Haltung, dass Deutschland kein Vorbild mehr sei, wird als realitätsfern bemängelt, da Bildung, Infrastruktur und internationale Wettbewerbsfähigkeit Schwächen zeigen.

Fachkräftemangel und Integrationsherausforderungen

01:34:07

Der Diskurs begann mit der Analyse des Fachkräftemangels in Deutschland, wobei als Hauptgründe neben Infrastrukturproblemen und Bürokratie die fehlende Integrationsbereitschaft der Gesellschaft genannt wurde. Es wurde betont, dass Deutschland im internationalen Vergleich unattraktiv für Fachkräfte sei, da andere Länder wie Kanada und Australien begehrter seien. Die demografische Entwicklung und Immigrationsfeindlichkeit verschärften die Situation, während Rassismus in Politik und Medien die Integrationsbereitschaft weiter reduziere. Abschlüsse werden nicht anerkannt und Deutschkurse fehlen, was die Aufenthaltschancen für Migranten erschwert.

Infrastrukturvergleich mit Italien und politische Einordnung

01:35:51

Die deutsche Bahn wurde als 'Vollkatastrophe' kritisiert, mit Problemen im Nah- und Fernverkehr. Im Vergleich dazu wurden italienische Nachtzüge positiv hervorgehoben, obwohl Italien unter Meloni eine rechtsradikale Regierung habe, die Sozialpolitik vernachlässige. Es wurde diskutiert, dass Generalstreiks in Italien legal sind, während in Deutschland Demonstrationen eingeschränkt werden. Trotz der rechten Regierung Italiens bleibe Deutschland bei Infrastruktur und Bürokratie hinterher, wobei der Osten nicht für die Probleme verantwortlich gemacht wurde.

Politische Selbstdarstellung und AfD-Erstarken

01:38:03

Friedrich Merz präsentierte sich als Bundeskanzler der 'politischen Mitte', die Probleme lösen wolle. Es folgte eine Debatte über das Erstarken der AfD, die 2017 mit 10% in den Bundestag kam. Fehler in der Flüchtlingspolitik wurden als Ursache genannt, während die Ampel-Regierung die AfD verdoppelte. Merz' Aussage, die AfD halbieren zu wollen, wurde kritisch hinterfragt, da Opposition allein dies nicht erreichen könne, wenn die Regierung die Partei stärke. Es wurde diskutiert, ob Merz seine eigene Rhetorik glaubt oder strategisch lügt.

Kritik an Merz' Verhalten und Demonstrationen

01:42:34

Merz wurde vorgeworfen, die Schuld für das AfD-Wachstum fälschlich der Ampel zuzuschieben, obwohl die CDU selbst Fehler machte. Sein Verhalten wurde als unangenehm beschrieben, insbesondere das Grinsen nach Antworten, das als 'creepy' und unauthentisch empfunden wurde. Zudem wurde seine Aussage zu Demonstrationen am Brandenburger Tor kritisiert, in der er diese ignorierte. Als Reaktion gab es Proteste gegen seine migrationsfeindlichen Äußerungen, während er Sicherheitsprobleme betonte und Demonstrierende als 'Problem' darstellte.

Medienkritik und Shitstorm-Diskussionen

01:44:42

Die Rolle von Satiresendungen wie Böhmermann und 'Last Week Tonight' wurde verglichen, wobei Böhmermann als oberflächlich kritisiert wurde. Der Shitstorm um Nura und Olli Schulz wurde als gerechtfertigt eingestuft, aber als weniger relevant angesehen gegenüber systemischen Themen wie Till Lindemanns Machtmissbrauch. Es wurde gewarnt, dass die CDU Inklusionsprojekte abbaut und queerfeindliche Politik vorantreibt. Gleichzeitig wurden investigative Formate wie 'Die Anstalt' als faktenbasiert gelobt.

Regierungskritik und interne Konflikte

01:49:13

Die Bundesregierung wurde für Fehler in den letzten sechs Monaten kritisiert, insbesondere für öffentliche Streitigkeiten wie im SPD-Bundestagsfraktion um das Wehrdienstgesetz. Es wurde betont, dass Regierungsprobleme gelöst und interne Konflikte nicht nach außen getragen werden sollten. Gleichzeitig wurde die AfD als Hauptgegner bezeichnet, den es mit allen demokratischen Mitteln zu bekämpfen gelte. Merz forderte mehr Kooperation zwischen Regierung und Bundestagsfraktionen, ohne die Brandmauer zur AfD explizit zu erwähnen.

Positives Integrationsbeispiel und Migrationssorgen

01:52:33

Am Beispiel eines Club-Erlebnisses mit einem internationalen Freundeskreis (u.a. Angelo aus Dresden) wurde die Inklusion in Berliner queeren Szene positiv hervorgehoben. Gleichzeitig wurden Ängste geäußert, wie Migranten bei wirtschaftlicher Krise 'bei Laune gehalten' werden können. Es wurde diskutiert, dass Migration aufgrund demografischen Wandels notwendig ist, aber ein nie dagewesenes Experiment darstellt. Bürokratie, Wohnraummangel und fehlende Anerkennung von Abschlüssen erschweren die Integration.

AfD-Strategie und Zukunftsperspektiven

02:05:23

Die Debatte konzentrierte sich auf den Umgang mit der AfD, wobei Merz den Begriff 'Brandmauer' vermied und Zusammenarbeit auf Landesebene nicht ausschloss. Ein AfD-Verbotsverfahren wurde als komplex diskutiert, mit Maßnahmen wie Finanzierungsentzug als Alternative. Es wurden Befürchtungen geäußert, dass die CDU durch kopierte AfD-Politik sich selbst gefährden könnte. Renten- und Wehrdienstpolitik wurden thematisiert, mit Kritik an Merz' Aussagen zur Generationengerechtigkeit angesichts von Klimakrise und Bildungskürzungen.

Union als Stützpfeiler der Demokratie

02:24:07

Die Union sieht sich als letzte verbliebene Volkspartei und Stützpfeiler der Demokratie. Es besteht Einigkeit über diese Rolle, jedoch Uneinigkeit über die Strategie, diese Position zu halten. Diskutiert werden interne Unterschiede zwischen Ost- und Westparteien sowie die Frage, wie die Partei ihre Identität als politische Mitte bewahren kann. Ziel ist es, alle gesellschaftlichen Gruppen zu erreichen und als Volkspartei bestehen zu bleiben, wobei die gemeinsame Arbeit von Ost-, West-, Nord- und Südvertretern betont wird.

Strategiedebatte zur AfD

02:25:25

Angesichts des AfD-Aufstiegs wird die Bundeskanzlerstrategie hinterfragt. Es wird gefordert, die Auseinandersetzung mit der AfD zu intensivieren und deren Erzählungen von Gemeinsamkeiten aktiv zu erschüttern. Kritisiert wird insbesondere die Abschwächung des Brandmauer-Begriffs durch Unionsvertreter, als mögliches Zeichen für künftige Kooperationsbereitschaft. Als Lösung wird eine klare Abgrenzung ohne rhetorische Kompromisse propagiert, unterstützt durch Forderungen nach Konsequenzen für Falschaussagen von Politikern.

Kritik an Merz' Beraterkreis

02:28:32

Die Analyse von Merz' Strategie wirft Fragen zu seinem Beraterkreis auf. Unabhängige Beobachter warnen, dass der eingeschlagene Kurs die AfD stärkt statt schwächt. Es wird spekuliert, ob Merz seine Berater ignoriert oder diese seine Linie teilen. Besonders kritisiert wird, dass Merz trotz nachweislicher Falschaussagen zu Themen wie Bürgergeld keine Konsequenzen erfährt. Die Diskulationen drehen sich darum, ob das Aufweichen der Brandmauer-Rhetorik bewusst für künftige AfD-Zusammenarbeit erfolgt.

Pressekonferenz-Analyse und Frauenrunde

02:33:00

Die Pressekonferenz von Merz wird als 'Pfeifen im Walde' eingestuft und zeigt angeblich wenig Substanz. Anschließend wechselt der Fokus zur Frauenrunde bei Markus Lanz mit Teilnehmerinnen wie Ricarda Lang und Boseth-Gersdorf. Dort wird der Fall Boris Gersdorf diskutiert – eine Verfassungsrichterin, die trotz massiver öffentlicher Kritik und Warnungen an einem Talkshow-Auftritt festhielt. Ihr Vorgehen wird als mutig gewertet, da sie sich gegen politischen Druck durchsetzte, was Respekt abverlangt.

Debatte um Verfassungsrichterin Gersdorf

02:35:03

Gersdorfs Entscheidung löste in Berlin große Besorgnis aus, da sie gegen Ratschläge von Juristen und Politikern handelte. Trotz des persönlichen Risikos bereut sie ihren Auftritt nicht, da er notwendig war, um aus der Opferrolle zu treten. Kritisiert wird die Instrumentalisierung ihres Falls: Anstelle ihrer juristischen Qualifikationen wurde sie auf persönliche Positionen wie Abtreibung reduziert, während Medien die Debatte eskalierten und eine Hetzjagd gegen sie unterstützten.

Rolle der Medien im Gersdorf-Fall

02:38:49

Medien wie FAZ und Springer-Presse werden als Hauptverursacher der Polarisierung kritisiert. Sie haben Gersdorf fälschlich als 'ultralink' dargestellt und die Debatte auf Abtreibung fokussiert, obwohl es um ihre wissenschaftliche Arbeit ging. Die Journalistin Boseth-Gersdorf wehrt sich gegen Vorwürfe, betont aber die Verantwortung der Medien für die Eskalation. Es wird kritisiert, dass etablierte Medien rechte Narrative übernahmen und die Demokratiegefährdung durch falsche Darstellungen befeuerten.

Vernachlässigung wirtschaftlicher Themen

02:51:00

Während Haushaltsdebatten und Wirtschaftskrisen ignoriert werden, dominieren Kulturkampfthemen wie die Gersdorf-Affäre und Regenbogenflaggen die Berichterstattung. Dies entspricht der AfD-Strategie, demokratische Parteien durch gesellschaftliche Debatten zu spalten. Medien werden vorgeworfen, durch emotionale Berichterstattung und die Übernahme rechter Social-Media-Narrative (z.B. 'Stadtbild'-Debatte) politische Agenda zu setzen, statt Faktenbasierte Themen zu priorisieren.

Wissenschaft vs. Emotionalisierung

03:00:38

Gersdorf verteidigt ihre wissenschaftlich fundierte Position zum Schwangerschaftsabbruch: Der Vorschlag legalisierte Abtreibung bis zur 12. Woche, nicht wie fälschlich behauptet bis kurz vor Ende der Schwangerschaft. Kritisiert wird die emotionalisierte Medienresonanz, die wissenschaftliche Argumente ignoriert. Die Diskussion zeigt einen grundsätzlichen Konflikt: Wissenschaftliche Fakten verlieren an Gewicht gegenüber gefühlsbasierter Politik, was Gersdorf als Paradebeispiel für die Gefährdung des sachlichen Diskurses einstuft.

Debatte um Richterwahl am Bundesverfassungsgericht

03:09:47

Es wird die Politisierung der Richterwahl am Bundesverfassungsgericht kritisiert, insbesondere im Fall der Juristin Brosis-Gersdorf. Diskutiert werden die langfristigen Folgen für die Unabhängigkeit des Gerichts und die Wissenschaft, da zunehmend Einzelfälle durchleuchtet und aus dem Kontext gerissene Zitate gegen Kandidaten verwendet werden. Dies beschädigt das Ansehen der Justiz und Demokratie, während die betroffene Person selbst durch öffentliche Angriffe schwer persönlich gefährdet wird und langfristige psychische Folgen droht.

Charity-Reise nach Ghana angekündigt

03:27:28

Ab Samstag reist der Streamer nach Ghana, um Gerald Asamoah bei seiner Stiftung für herzkranke Kinder zu unterstützen. Die Reise kommt durch eine Absprache mit Influencer Malte-Nativ zustande: Im Gegenzug für eine Teilnahme an Seenotrettung in Sizilien zusagte man die Ghana-Reise. Vor Ort werden Screenings für Herzoperationen stattfinden, Interviews geführt und – trotz fehlender Datenschutzbedenken in Ghana – keine OPs gestreamt, da dies gegen Twitch-Richtlinien verstoßen würde. Geplant sind stattdessen Videoformate und Dokumentationen über die Arbeit vor Ort.

20% Rabattaktion bei Naturtreu

03:51:10

Exklusiv wird ein Special-Rabatt von 20% beim Partner Naturtreu mit dem Code 'RE20' beworben. Hervorgehoben werden Produkte wie Magnesium, das gegen Müdigkeit hilft, und Sonnenfreund (Vitamin-D-Kombination). Betont wird, dass alle Produkte vegan und in Deutschland hergestellt sind. Naturtreu plant die Kooperation zum Monatsende zu beenden, weshalb dies die letzte große Aktion sei. Zudem wird Vitamin B12 als neues Produkt vorgestellt und auf notwendige ärztliche Beratung bei Nahrungsergänzungsmitteln hingewiesen.

Aktuelle politische Themen und Medienkritik

03:38:11

Kritik an polarisierten Medienformaten wie der Markus-Lanz-Sendung, die statt über Sozialstaat oder Wahlrechtsfragen eher über 'alte weiße Männer' debattiere. Thematisiert werden die EU-Entscheidung zur Umbenennung vegetarischer Produkte (Veggie-Wurst-Debatte), die als unnötige Kulturkampf-Diskussion eingeordnet wird. Ebenso wird die Forderung des BSW nach Neuauszählung der Bundestagswahl behandelt, die auf technischen Problemen bei Briefwahlunterlagen basiert, aber rechtlich nicht durchsetzbar ist. Kritisiert wird der Umgang mit Demokratiefragen durch rechtsstaatliche Zweifel.

Kritik an Wehrpflicht-Debatte und Regierungskommunikation

03:17:45

Die aktuelle Diskussion zur Wiedereinführung der Wehrpflicht wird als handwerklich schlecht bewertet, da keine Gespräche mit betroffenen jungen Menschen geführt werden. Statt direkter Beteiligung werde über Köpfe hinweg entschieden, was zu Frustration führt. Die Regierungskrise wird als Symptom mangelnder Bürgerkommunikation beschrieben, die langfristig das Vertrauen in demokratische Prozesse schwächen könnte. Verwiesen wird auf Forderungen nach öffentlichen Anhörungen und direktem Dialog mit Jugendlichen.

Bosetti-Special und CDU-Analyse angekündigt

03:45:56

Für den Folgetag wird ein 'Bosetti Late Night'-Special zur Rettung der CDU angekündigt, mit Gästen wie Gilda Sahebi (CDU-Kritikerin) und Christoph Sieber (CDU-Sohn). Kritisch wird die Entwicklung der CDU unter Friedrich Merz kommentiert, der sich dem rechten Spektrum annähert. Diskutiert wird, ob christlich-demokratische Werte in anderen Parteien aufgehoben wären, wobei betont wird, dass ein Parteienspektrum mit gemäßigten Kräften notwendig sei, um politische Polarisierung zu vermeiden.