PC-Gaming- und Future Games Show – Analyse ! FYNG Summer frage
PC- und Future Games Shows im Fokus
Die Analysis der großen Spiele-Showcases offenbart gemischte Reaktionen. Die PC Gaming Show wird wegen ihrer zu langen Dauer und der vielen präsentierten Titel kritisiert. Die Future Games Show hingegen überzeugt mit fokussierten Ankündigungen, darunter das Rollenspiel "The Expanse: Osiris Reborn".
Einleitung zur Gaming-Saison
00:15:01Der Stream begrüßt die Zuschauer zu einem Pfingstmontag, der sich um Videospiele dreht. Als Warm-up diskutieren die Moderatoren die Fülle an Trailern und Ankündigungen der letzten Tage und stellen fest, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Sie analysieren, dass Publisher durch die Masse der Events in Gefahr laufen, unterzugehen, und sich daher vermehrt auf eigene Termine oder weniger präsente Showcases wie die State of Play von Sony konzentrieren. Jeff Keighley wird als treibende Kraft für das Summer Game Fest gelobt, das die E3 als zentrale Gaming-Event-Woche ersetzt hat und für die Branche trotz der Überforderung eine wichtige Feierkultur darstellt.
Analyse der Future Games Show
00:30:49Die Moderatoren Heiko und Micha analysieren die beiden Showcases. Heiko hebt "The Expanse: Osiris Reborn" alsHighlight hervor, ein Sci-Fi-Rollenspiel vom Studio Owlcat, das auf der Serie basiert und hochkarätige Storytelling verspricht. Der Fokus auf Entscheidungen und eine an Mass Effect erinnernde Mechanik wird positiv gesehen, auch wenn die CGI-Präsentation skeptisch stimmt. Micha stimmt zu, betont den Vorteil des etablierten Universums und den Einsatz der Unreal Engine 5. Bei der Future Games Show kritisiert Micha zuvorderst "Ahoy", das per Kickstarter finanziert wird, obwohl der Trailer sehr hochwertig wirkt. Er hebt stattdessen "Game of Thrones: The Battle for Westeros" positiv hervor, da ein Developer-Diary mit solidem Gameplay überzeugte. Horror wird als großes Thema identifiziert, insbesondere bei Blumhouse, das verschiedene Konzepte präsentiert, während Spiele wie "Railborn" mit seiner einzigartigen Zug-Idee die Muster überzeugen konnten.
Kritik an der PC Gaming Show
00:20:07Die PC Gaming Show, die über 70 Spiele präsentierte, wird kritisch beurteilt. Moderatoren finden, dass die hohe Anzahl an Trailern zu einer Überforderung führt und viele Titel untergehen, ohne echte Tiefe oder Kontext zu erhalten. Sie empfinden die Präsentation teilweise wie eine "Reste-Rampe" und kontrastieren dies mit stärker kuratierten Indie-Showcases wie von Devolver Digital. Trotzdem werden positive Nennungen gemacht: Generation Exile ein rundenbasiertes Aufbauspiel mit harten Entscheidungen, Wanderburg ein Neuaufbau von "Rampart" als Roguelite, und Dark Switch ein Aufbauspiel im Stil von Frostpunk, das in einem gigantischen Baum stattfindet. Die Show wird insgesamt als zu lang und wenig fokussiert empfunden.
Horror-Trend und Publishing-Strategien
00:50:58Ein großes Thema der Shows ist die Präsenz von Horrorspielen, insbesondere von Blumhouse. Der Publisher präsentiert eine Vielzahl von Titeln wie "Sleep Awake" und "Directive 8820" von Supermassive Games. Die Strategie von Blumhouse wird als ähnlich wie bei ihren Filmen gesehen: niedriges Budget, aber hohe Beteiligung am potenziellen Erfolg. Sie versuchen, sich als Anlaufstelle für Horror-Entwickler und Streamer zu etablieren. Dies wird als cleveres Boutique-Publishing-Modell angesehen, das auf Know-how und Zielgruppenfokussierung setzt. Im Gegensatz dazu steht die Herangehensweise von Studios wie Owlcat, die sich mit "The Expanse" auf ein etabliertes IP und eine erfahrene Zielgruppe konzentrieren, um ihr Risiko zu minimieren.
Die Herausforderung der Publisher
00:16:20Die Moderatoren diskutieren die strategische Herausforderung für Publisher, sich in der aktuellen Landschaft der Gaming-Events zu positionieren. Große Unternehmen wie Ubisoft, EA und Activision seien zurückhaltender, um nicht in der Masse unterzugehen. Stattdagraten sie ihre Ankündigungen auf eigene Events, wie Sony mit seiner kurzfristig anberaumten State of Play. Jeff Keighley wird dafür gelobt, durch das Summer Game Fest ein zentrales Event geschaffen zu haben, das das Fehlen der E3 ersetzt. Trotz der Überforderung mit Informationen wird die festivalhafte Stimmung und die Hoffnung auf Überraschungen als positiver Aspekt des Gaming-Sommers gewertet.
Highlights vom PC & Future Showcase
01:02:58Der Streamer bespricht mit Begeisterung das Action-Rollenspiel Pathfinder, das sich auf einen einzigen, riesigen Dungeon konzentriert. Besonders hervorgehoben wird das Mechanik, bei dem man zwischen den Charakteren in einer Vierer-Party switchen kann, um Kombos auszulösen. Des Weiteren wird das surreale Spiel Miliziona erwähnt, das in einer osteuropäisch angehauchten Stadt spielt und von der Interaktion mit einem riesigen Polizisten handelt. Auch das lang erwartete Paralives, ein Sims-Konkurrent mit freiem Bausystem, wird als eines der Highlights des PC Gaming Showcases gelobt, da es viele gewünschte Features umsetzen will und im Dezember in den Early Access kommt.
Further und Paralives im Detail
01:08:23Bei Paralives wird der Fokus auf soziale Interaktionen gelegt, wie die Szene, in der ein trauriges Kind seine Mutter tröstet. Der Entwickler Roadmap ist transparent, was das Vertrauen erhöht. Des Weiteren wird The Exporator vorgestellt, ein Spiel mit Comic-Grafik, das aber die atmosphärische Erkundung eines Stalker-ähnlichen Spiels verspricht. Abschließend findet das österreichische Spiel Buzzbound Erwähnung, das eine Simulation ist, bei der der öffentliche Nahverkehr die Stadtentwicklung direkt beeinflusst und damit den Verkehr reguliert.
Kritik am PC Gaming Showcase
01:14:10Der Streamer äußert Unzufriedenheit mit der Qualität des PC Gaming Showcases, der zu lange und mit zu vielen Spielen gefüllt war, von denen viele qualitativ schwankten. Er kritisiert insbesondere die Vorstellung von Goblin America, einen Ego-Shooter, der als grauenhaft empfunden wurde. Das neue Ultrakill, benannt Layer Age, wird hingegen als positives Highlight erwähnt, da es eine treue Fanbase hat und kreative Ideen im Level-Design zeigt. Insgesamt wird die Dramaturgie und Präsentation des Future Games Showcases als deutlich besser bewertet.
Xbox Showcase: Outer Worlds 2
01:32:10Das Xbox Showcase beginnt mit einer detaillierten Präsentation von Outer Worlds 2, bei der insbesondere der Rollenspielaspekt im Vordergrund steht. Neue Features, wie die Fähigkeit ein Kleptomane zu sein oder Charaktere opfern zu können, werden gezeigt. Während der Streamer die Freiheit, die Microsoft den Studios wie Obsidian lässt, lobt, bemängelt er gleichzeitig das Fehlen klassischer System-Seller wie einem neuen Gears of War oder Forza Horizon. Obsidian wird für seine Arbeit gelobt, aber es fehlt das große, prägende Spiel für die Xbox-Plattform.
InXiles Clockwork Revolution
01:39:47Ein persönliches Highlight des Streamers ist Clockwork Revolution von InXile, ein Steampunk-Rollenspiel. Der Trailer beeindruckt durch seine filmische Inszenierung und innovative Ideen wie die Fähigkeit, die Zeit zurückzuspulen und so die Spielwelt und Vergangenheit zu verändern. Das Spiel hat enormes System-Seller-Potenzial, auch wenn der Release-Termin noch unklar ist. Die Mischung aus brutaler Action, Dialogen und Zeitspielereien verspricht ein tiefes Rollenspielerlebnis und wird von dem Streamer sehr positiv aufgenommen.
Diverse Titel des Xbox Showcases
01:45:13Neben den großen Titeln werden auch kleinere, experimentellere Spiele vorgestellt. Dazu gehört ein neues Projekt von Dontnod, das von einer Frau auf einem fremden Planeten handelt und Anleihen an Tomb Raider hat. Ebenfalls positiv hervorgehoben wird No Ghosts at the Grand, das das Genre des Renovierungssimulators mit Horror- und Musical-Elementen mischt. Auch das neue, surreal anmutende Spiel von Double Fine, bei dem man einen wandernden Leuchtturm steuert, wird als willkommene Abwechslung gelobt.
Anymore und Blood of Dawnwalker
01:51:19Anymore, ein oft mit Palworld verwechselter Titel, wird besprochen. Das Konzept, sich in die Monster zu verwandeln, wird als technisch beeindruckend, aber potenziell mikrotransaktionslastig eingestuft. Abschließend wird Blood of Dawnwalker erwähnt, ein dunkles Vampir-Spiel mit einer interessanten Prämisse: Vampire behandeln die Menschheit wie Vieh, und man kann durch Annahme von Missionen andere Missionen in Echtzeit verpassen, was eine strategische Ebene schafft.
Analyse von Vampir-RPG und Plague Tale Legacy
01:53:14Es wird über das Vampir-RPG von Ex-Witcher-Entwicklern gesprochen. Die düstere Fantasy-Welt erinnert an Witcher 3, insbesondere durch Kämpfe und osteuropäische Musik. Die Prämisse eines Halb-Vampirs mit unterschiedlichen Kräften am Tag und Nacht wird als spannend und neuartig im Rollenspiel-Bereich angesehen. Es wird betont, dass das Spiel Entscheidungen und einen hohen Wiederspielwert bieten soll, wobei die Open World kompakt sein soll. Der Held wird jedoch als etwas charakterlos beschrieben. Auch das Plague Tale Legacy wird erwähnt, das im selben Universum spielt, aber durch Fantasy-Elemente wie einen Minotaurus abhebt und eine lineare Geschichte verspricht.
Game Freaks Beast of Reincarnation und High on Life 2
01:58:16Das Spiel Beast of Reincarnation von Game Freak wird als überraschend und angesprochen. Das postapokalyptische Japan mit Monstern und Roboter-Mekasuits wird als starker Setting-Hintergrund gelobt. Es ist beeindruckend, dass die Pokémon-Entwickler ein Action-Abenteuer mit einem Kampfsystem, das einen Wolf als Begleiter beinhaltet, schaffen. Beim Thema High on Life 2 wird der Humor als spezifisch, aber passend angesehen. Der Trailer wird jedoch als gezieltes Stinkefinger gegen die aktuellen Probleme des Schöpfers Justin Roiland interpretiert, und die Produktionsqualität wird deutlich verbessert gesehen.
Technische Analyse der neuen Xbox-Handhelds
02:07:27Es werden die ROG Ally Handhelds mit Xbox-Branding (Xbox Ally und Xbox Ally X) diskutiert. Der Hauptunterschied liegt in der Performance, wobei das X-Modell einen neueren Prozessor und mehr RAM hat. Die wichtigste Neuerung ist eine angepasste Windows-Oberfläche, die für Handhelds optimiert ist und Hintergrundprozese reduziert. Es wird als wichtigster Schritt angesehen, dass Microsoft dieses 'Xbox Anywhere'-Konzept durch ein offenes System umsetzen möchte, das Spiele aus verschiedenen Stores wie Steam und GOG unterstützt.
Marktpositionierung und Kritik an den Handhelds
02:10:44Die Experten äußern sich skeptisch zur Marktpositionierung der neuen Handhelds. Der hohe Preis wird als potenzielles Hindernis für den Massenmarkt gesehen. Es wird kritisiert, dass es sich eher um ein Windows-Gerät mit Xbox-Branding als um einen echten Xbox-Handheld handelt. Die große Unsicherheit liegt darin, ob Entwickler ihre Spiele explizit für diese Hardware optimieren werden, da es sich um ein offenes System handelt. Der potenzielle Erfolg hängt stark vom Commitment von Microsoft und der strategischen Einbindung in das Game Pass-Ökosystem ab.
Fazit zu Hardware-Spiele und Game-Reaktionen
02:22:33Der Fokus liegt auf der Fullscreen-Erfahrung der Handhelds, wobei die Spiele wahrscheinlich nicht speziell für die Hardware optimiert werden. Es wird gemunkelt, dass der Preis bis zu 900 betragen könnte. Ein weiteres Highlight war der Trailer von Persona 4 Remake, der als erwartetes Remaster bezeichnet wird. Grounded 2 wird gelobt, da es auf dem Erfolg des Vorgängers aufbaut und neue Features wie riesige Spitten als Reittiere einführt. Der Showcasedurchgang wird als sehr stark bewertet, aber es fehlten die großen, erwarteten Kracher wie Fable.
Call of Duty Black Ops 7 und diverse Titel
02:30:44Call of Duty Black Ops 7 wurde mit einem atmosphärischen Trailer vorgestellt, der stark an Remedy-Erinnerungen weckt und im Stil von Inception Realitätsbrüche thematisiert. Als Singleplayer-orientierte Präsentation wird es positiv, aber auch kritisch gesehen. Auch Splinter Cellähnliche Spiele aus Südkorea werden angesprochen, deren trailers sehr geheimnisvoll und Actiongeladen waren, aber noch keine konkreten Details lieferten. Abschließend wird der gesamte Showcase als gelungen, aber nicht revolutionierend für die Xbox-Plattform eingestuft.