Ein vielversprechender Arcade-Shooter aus dem Hause Housemarque wurde im Detail analysiert. Das Gameplay wurde als extrem fesselnd, flüssig und befriedigend beschrieben. Ein Fokus liegt auf dem innovativen Soltari-Schild-System und einem verzeihenden Rogue-Light-System, das den Spielspaß in den Vordergrund stellt.

SAROS
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SAROS

Vorstellung des Streams und des Themas Saros

00:11:48

Der Stream wurde mit einer herzlichen Begrüßung gestartet, umgeben von Ankündigungen zu zwei Hauptthemen des Abends. Zunächst begrüßte der Moderator Michael Obermeier, um ausführlich über das Spiel Saros zu sprechen, und kündigte für später einen Themeneveing zur Resident Evil-Serie mit Magdalena an. Obermeier selbst zeigte sich sehr begeistert und versprach, viele Emotionen und Geschichten rund um das preisgekrönte Spiel zu teilen, das er als den potenziellen besten Shooter des Jahres bezeichnete.

Eindruck vom Preview-Event in Helsinki

00:16:55

Michael Obermeier beschrieb seinen Besuch bei dem Entwicklerstudio Housemarque in Helsinki, das ein luxuriöses und beeindruckendes Studio sei. Diese Investition stehle im Kontrast zu aktueller Branchenprobleme wie Schließungen. Die dreistündige Spielsession war für ihn ein Wechselbad der Gefühle: Zwar war er anfangs skeptisch, ob das Spiel generelles Interesse wecken würde, doch das Gameplay überzeugte ihn sofort. Er befand es als extrem fesselnd, flüssig und befriedigend, was zu einem reinen Glücks- und Adrenalink führte, was bei Preview-Events selten der Fall sei.

Gameplay-Philosophie und Kernmechaniken

00:30:33

Im Kern handelt es sich bei Saros um einen Arcade-Shooter mit dem Mantra 'Gameplay First'. Im Gegensatz zu Returnal, das ursprünglich als Top-Down-Spiel geplant war, bietet Saros eine Third-Person-Perspektive. Das Gameplay basiert auf dynamischem Feindeliminieren, während man durch Projektilmanöver ausweicht. Eine zentrale Neuerung ist der Soltari-Schild, mit dem man Geschosse absorbieren kann, um die Superwaffe aufzuladen und diese aggressiv einzusetzen. Das System des Nichtgetroffen-Werdens und des aktiven Ausweichens bleibt im Fokus des Spielerlebnisses.

Rogue-Light-System und permanentes Progression

00:37:10

Ein wesentlicher Unterschied zu Returnal ist das Rogue-Light-System in Saros. Das Spiel ist anspruchsvoll, aber deutlich verzeihender. Stirbt der Spieler, verliert er nur einen kleinen Teil der gesammelten Erfahrungspunkte, die sogenannten Luce Night. Diese können in einer Basis, der Passage, permanent in Skills wie mehr Lebenspunkte oder Schildkapazität investiert werden. Dadurch wird der nächste Versuch einfacher, und das Sterben verliert seinen Bestrafungscharakter. Zudem sind die Runs kürzer (ca. 30 Minuten) und das Loadout wechselt sich ständig, um für Abwechslung zu sorgen.

Story und Setting des Spiels

00:49:29

Die Geschichte von Saros spielt auf dem Planeten Carcosa, an den Rändern des Universums. Eine Weltraumfirma namens Soltari sendet eine Expedition, um das wertvolle Material Lucinite abzubauen. Nachdem der Kontakt abgebrochen ist, wird der Spieler als Teil der Echelon-4-Mission dorthin geschickt. Der Hauptcharakter, Arjun Devrash, wird von der KI 'Primary' angetrieben, die ihm für seine Hilfe nur müden Skills gibt. Das düstere Sci-Fi-Setting und die Dynamik innerhalb der Crew bieten ein reichhaltiges narrative Fundament, das früh anfängt und den Spieler fesselt.

Verbindung zu Returnal und Story-Integration

00:55:17

Obwohl Saros viele Gemeinsamkeiten im Gameplay mit Returnal aufweist, stellt es eine eigenständige Geschichte dar und ist im selben Universum angesiedelt. Viele Mechaniken werden thematisch in die Sci-Fi-Welt integriert, z. B. werden gefundene Artefakte als Alien-Technologie erklärt. Die Geschichte wird durch Zwischensequenzen, Dialoge in der Basis mit der Crew und gefundene Audio-Logs vorangetrieben. Sie ist direkt und actionreich, im Gegensatz zum langsameren und mysteriösen Erzählstil von Returnal, und lockt den Spieler früh mit Wendungen.

Storydarstellung und Twists

00:57:42

Der Streamer bespricht die Storydarstellung im Spiel Saros und vergleicht sie mit Returnal. Er hebt hervor, dass die Schauspielerin den langsamen Abstieg in den Wahnsinn und die Hoffnungslosigkeit beeindruckend darstellt. Er berichtet von einem Gespräch mit dem Grave Director, Gregory Loudon, der offenlegte, dass es für das Entwicklungsteam eine "Real Version" der Ereignisse gibt, diese aber bewusst mit ins Grab genommen wird, um Spielraum für Interpretationen zu lassen. Bisher gefundene Twists seien kleiner, es wurden aber größere Pläne angedeutet.

Gameplay und Leveldesign

01:00:02

Der Streamer vergleicht das Gameplay von Saros mit Returnal und stellt fest, dass Saros fluffiger, dynamischer und das Gunplay besser ist. Er beschreibt das Leveldesign als "runder" im Vergleich zu den "eckigen, Baukasten-artigen" Levels von Returnal. Die Arenen und Verbindungsgänge in Saros sind handgebaut, ihre Anordnung aber prozedural generiert, sodass jeder Run anders ist. Es gibt immer feste Points of Interest, aber der Pfad dorthin variiert. Das Spiel fördert ein ständiges Abwägen zwischen Risiko und Belohnung, da man den direkten, aber gefährlichen oder den umständlichen, aber belohnenden Weg wählen kann.

Technische Performance und Effekte

01:02:41

Die technische Performance des Spiels wird als "absolutes technisches Meisterwerk" bezeichnet. Auf der Standard-PS5 läuft das Spiel butterweich in 4K bei 60 FPS ohne Ruckler oder Slowdowns, selbst bei vielen Partikeleffekten. Trotz der Nutzung der Unreal Engine hat das Team eine eigene Effects Suite integriert. Besonders hervorgehoben werden die innovativen Rauchskulpturen, die die Geschichte erzählen und reaktiv auf den Beschuss des Spielers reagieren. Als Problem wird genannt, dass die hohe Detailtiefe der Effekte durch die Videokompression auf Plattformen wie Twitch und YouTube verloren geht und das Spiel dort nicht so gut aussehen wird.

PC-Version und Endgame-Inhalte

01:05:53

Zur Frage nach einer PC-Version gibt der Streamer keinen klaren Auskunft. Die Entwickler konzentrierten sich auf die PS5-Version und äußerten sich nicht zu Plänen für andere Plattformen. Es bestehen Gerüchte, dass PlayStation wenig Wert auf PC-Portierungen legt. Für das Endgame wurde das Carcassian Modifier-System erwähnt, bei dem der Spieler positive und negative Spielmodifikatoren auswählen muss, um ein Gleichgewicht zu halten. Dies deutet auf einen hohen Wiederspielwert hin, konkrete Inhalte wie einen Tower of Sisyphus oder einen Koop-Modus wurden aber nicht angekündigt, auch wenn sie als wahrscheinlich gelten.

Empfehlung und Ausblick

01:09:24

Der Streamer gibt eine klare Empfehlung für Saros, insbesondere für Fans von Returnal. Er argumentiert, dass Saros zugänglicher ist und die Ausreden, warum man Returnal nicht spielen wollte, nicht mehr gelten. Sein einziger potenzieller Kritikpunkt wäre eine zu kurze Spielzeit oder unzureichende Biom-Vielfalt. Er rät den Zuschauern, mit Vorbestellungen zu warten, bis erste Tests vorliegen. Die positive Resonanz und die Leidenschaft des Streamers sollen die Vorfreude auf das Spiel schüren, das in 30 Tagen erscheint.

Just Chatting
01:14:44

Just Chatting

Übergang zum Resident Evil-Teil

01:16:03

Nach einer Pause und einem positiven Rückblick auf das Gespräch über Saros beginnt der Stream mit dem nächsten Segment, das dem Resident Evil-Franchise gewidmet ist. Anlass ist der 30. Geburtstag der Serie. Der Moderator kündigt ein Quiz und anschließend einen "Tierlist Talk" an, in dem die Spiele der Reihe bewertet werden. Als Gäste sind Andi und Wally im Studio anwesend, und Ivraldes wird per zugeschaltet.

Resident Evil-Quiz

01:16:45

Das Quiz mit 15 Fragen beginnt, an dem die Studio-Gäste Andi und Wally teilnehmen. Die Fragen umfassen diverse Bereiche der Serie: Zitate ("It's me, Chris"), Bilderrätsel zu Bosskämpfen und Startbildschirmen, Wissen über Spielinhalte (z.B. Herstellung von Hämolyse-Spritzen in Requiem) und kreative Fragen nach charakteristischen Ausreden der Figuren. Der Chat wird stark in die Quizrunde eingebunden und kann manchmal sogar vor den Studiogästen die richtige Lösung liefern. Nach dem Quiz werden die Punkte ausgezählt.

Resident Evil Tierlist-Diskussion

01:41:00

Die Diskussionsrunde beginnt mit persönlichen Einblicken, wie die Gäste zur Resident-Evil-Reihe fanden. Andi spielte den ersten Teil 1996 und war sofort „fixiert“, Walli stieg mit Resident Evil 4 ein, während Ivraldes erst durch das Remake von Resident Evil 2 zur Serie fand. Als Startpunkt für die Tierlist-Debatte wurde der als schlechtester geltende Teil identifiziert. Während einige „Reverse“ aus 2022 als D-Tier einstufen, argumentiert Andi, dass der unbekannte „Gun Survivor 2“ qualitativ noch „schlampiger“ und daher noch weiter unten stehen sollte. Die Diskussion etabliert bereits den roten Faden: Bewertung der Spiele anhand ihrer Qualität und ihres Erbes.

Bewertung von Resident Evil Gaiden

01:52:22

Resident Evil Gaiden wird als kein grandioses Spiel eingestuft, aber für die Hardware-Limitationen und den Versuch, eine eigene Story zu erzählen, wird es auf C eingestuft. Das Spiel bietet eine isometrische Vogelperspektive und wechselt in eine First-Person-Sicht für Quick-Time Events. Die Teilnehmer erkennen den Versuch der Entwickler an, sich Mühe gegeben zu haben, auch wenn das Spiel objektiv nicht herausragend ist. Der Plottwist am Ende, der nicht kanonisch ist, wird als bemerkenswert angesehen.

Resident Evil Outbreak-Spiele

01:54:40

Die Outbreak-Spiele (Teil 1 und 2) werden als vorausgeweit eingestuft, was ihre Bewertung erschwert. Auf der einen Seite bieten sie ein cooles Konzept und eines der besten Settings in Raccoon City, auf der anderen Seite waren sie ihrer Zeit voraus und ihr Multiplayer-Aspekt konnte nicht breit genutzt werden. Trotzdem gelten sie als qualitativ hochwertig, da jeder Charakter individuelle Eigenschaften und Cutscenes besitzt und das Spiel im Multiplayer eine Offenbarung darstellt. Die Meinungen reichen von A bis B-Tier.

Resident Evil 6: Extrem gemischte Reaktionen

02:05:14

Die Meinungen zu Resident Evil 6 gehen stark auseinander. Während einige es als mittleres B-Spiel betrachten, wird es von anderen als eine Katastrophe und Totalausfall bezeichnet. Kritikpunkte sind das als Action-Slop empfundene Gameplay, die hakeligen Animationen, das furchtbare Inventarsystem und eine ernste Story, die keine erkennbare roten Fäden aufweist. Die Handlung wird als Parodie der Serie gesehen, die sich nicht selbstironisch gibt. Die breite Masse und der Chat ordnen es eher dem B-Tier zu.

Revelations-Teile und Charakter-Diskussion

02:12:24

Während Revelations 1 für seine Atmosphäre und das für den beeindruckende technische Niveau gelobt wird, wird Revelations 2 für seine Begleiter-Mechanik und die Charakterdarstellung von Claire Redfield kritisiert. Die Unterhaltung verlagert sich danach auf die Lieblingscharaktere der Streamer. Wally nennt Jill Valentine, Claire Redfield und Ada Wong. Andi favorisiert Claire Redfield, Rebecca Chambers und Barry Burton. Gemeinsam äußern sie die Hoffnung, dass Grace Ashcroft aus RE9 ein wiederkehrender Charakter wird und nicht nur ein Wegwerfcharakter.

Chrono-Skyline und Resident Evil 3 Remake

02:25:45

Die Rail-Shooter Darkside und Umbrella Chronicles werden als solide Spiele für ihr Genre eingestuft, aber sie schaffen es aufgrund ihres Genres nicht in höhere Tiers. Operation Raccoon City wird als Spiel mit verschwendetem Potenzial gesehen, das durchschnittlich ist, aber einen coolen Vibe hat. Abschließend wird über das Resident Evil 3 Remake diskutiert. Es wird als gutes, aber schlechtes Remake bezeichnet, da wesentliche Inhalte und Areale aus dem Original gestrichen wurden und der Nemesis einen geringeren Stellenwert einnimmt.

Diskussion um Resident Evil 3 Original

02:40:05

Die Teilnehmer bewerten das Original von Resident Evil 3 und debattieren, ob es in das A- oder B-Tier gehört. Ein Fokus liegt auf dem hohen Wiederspielwert durch das A-B-Szenario, das verschiedene Gegner, Cutscenes und Wege ermöglicht, was im 3-Remake fehle. Die Nostalgie für das Original, Jill Valentine und Raccoon City wird als wichtiger Faktor genannt. Für eine finale Einigung wird eine Chat-Umfrage ins Auge gefasst.

Einordnung von Resident Evil 5

02:43:19

Resident Evil 5 wird diskutiert und teils kontrovers bewertet. Während einer die Story als trashig positiv empfindet und den Koop-Modus als großen Pluspunkt ansieht, wird die Story von anderen als dumm und konstruiert kritisiert. Das Spiel wird überwiegend in das B-Tier eingeordnet, wobei die Frage offen bleibt, ob es vor oder nach Outbreak platziert werden soll. Die subjektive Verbindung zur Reihe wird als entscheidender Faktor für die Bewertung genannt.

Kritik an Resident Evil Zero

02:49:29

Resident Evil Zero wird aufgrund seiner unausgereiften Mechanismen, wie des unkomfortablen Partnersystems und des fehlenden Item-Managements, kritisch gesehen. Die Spieler finden das Spiel clunky und objektiv schwach, was es in das hintere B-Tier verweist. Trotzdem gibt es persönliche Sympathien für das Spiel, da es das letzte mit vorgerenderten Hintergründen ist und ein gewisses Potenzial für ein zukünftiges Remake birgt.

Vergleich RE7 und RE8 Village

02:53:27

Die Meinungen zu Resident Evil 7 und RE8 Village gehen stark auseinander. Während RE7 für seine Rückkehr zu klassischen Resident Evil-Elementen gelobt wird, wird es als reines Horror-Spiel ohne typische RE-Elemente abgelehnt. RE8 Village wird für seine starke Atmosphäre und das Schloss gelobt, im weiteren Verlauf jedoch für seine konfuse Levelgestaltung, die doofe Story und den Action-Fokus kritisiert. Es wird überwiegend in das mittlere bis untere B-Tier gesetzt, während RE7 eher in das A-Tier eingeordnet wird.

Gemischte Reaktionen auf Resident Evil Requiem

03:04:43

Zu Resident Evil Requiem werden die positiven Aspekte wie die beiden unterschiedlichen Spielstile und die tollen Schauplätze wie das Asylum hervorgehoben. Allerdings wird die Story als sinnlos und widersprüchlich kritisiert. Auch der Wechsel zwischen den Charakteren und der fehlende Flow werden als Schwächen genannt. Trotzdem wird das Spiel aufgrund seiner Qualitäten in das hintere A-Tier eingestuft, obwohl es für das S-Tier nicht ausreicht.

S-Tier-Kandidat Resident Evil 2

03:12:26

Sowohl das Original als auch das Remake von Resident Evil 2 finden sich im S-Tier wieder. Das Original wird für sein innovatives Zapping-System, die hohe Wiederspielbarkeit und den Soundtrack gelobt. Das Remake wird als perfektes Remaster angesehen, das alle Elemente verbessert und modernisiert. Die Teilnehmer sind sich einig, dass beide Spiele herausragende Titel sind, wobei die Frage bleibt, ob das Original oder das Remake die höhere Position im S-Tier einnimmt.

Resident Evil 1 und 4 im S-Tier

03:15:56

Der Klassiker Resident Evil 1 und sein Remake finden im S-Tier Anerkennung. Das Remake wird als definitive, verbesserte Version gelobt, die mit den Crimson Heads und der Atmosphäre bis heute besticht. Bei Resident Evil 4 geht die Diskussion zwischen Original und Remake. Während das Original aufgrund seiner bahnbrechenden Bedeutung im S-Tier steht, wird das Remake von vielen als noch besser empfunden, da es die Charaktere verbessert und modernere Mechaniken einbringt. Beide Titel sind uneingeschränkte S-Tier-Kandidaten.

Schwierige Einordnung für Code Veronica

03:22:35

Resident Evil Code Veronica wird am unteren Ende des A-Tiers oder im vorderen B-Tier verortet. Positive Aspekte sind die Fortsetzung der Raccoon-City-Story und der Twist. Allerdings wird der Charakter Steve als extrem nervig empfunden und die Schwierigkeitsspitzen sowie die Softlock-Gefahr machen das Spiel für viele frustrierend und schwer zugänglich. Dennoch wird das Spiel für seine Story und das Setting geschätzt, auch wenn es nicht ganz mit den absoluten Titeln mithalten kann.