Das Tierheim stellte seine Einrichtung und Philosophie vor. Im Mittelpunkt stand die konsequente artgerechte Haltung, individuelle Betreuung und der sorgfältige Vermittlungsprozess. Zudem wurde über die Organisation, Finanzierung und Herausforderungen bei der Aufnahme und Pflege der Tiere gesprochen.
Begrüßung und Einführung ins Tierheim
00:15:37Der Stream beginnt mit einer Begrüßung von jennyan, die sich im Tierheim Falkensee befindet und eröffnet, dass dies die allererste Folge ihres neuen Tierheim-Tierschutzformats "Lazy Days" ist. Das Format wurde zu Ehren ihrer verstorbenen Hündin Lazy ins Leben gerichtet, um überschüssige Liebe an andere Tiere weiterzugeben. Der Stream ist als eine Rundführung durch das Tierheim konzipiert und soll über einen Zeitraum von drei Stunden Einblicke in den Alltag und die Arbeit vor Ort geben.
Rundführung durch das Katzenhaus und Kleintierbereich
00:18:48Nach einer kurzen Einführung von den Tierheim-Mitarbeitern Alina und Gina beginnt die Führung im Katzenhaus. Das Haus ist in verschiedene Bereiche unterteilt, darunter ein Gruppenbereich für soziale Katzen, Einzelzimmer für schüchtere Tiere und eine Quarantäne. Die Mitarbeiter erklären, dass die Tiere in individuell eingerichteten "Zimmern" gehalten werden, nicht in Käfigen, und betonen die hohe Priorität von Hygiene, durch ständigen Wechsel von Decken und intensives Waschen von Bettwäsche und Geschirr.
Vermittlungskonzept und Interaktion mit den Tieren
00:25:32Das Tierheim legt besonderen Wert auf eine sorgfältige Vermittlung der Tiere. Katzen werden nur in Paaren oder zu einem vorhandenen Partnertier vermittelt, um eine falsche Prägung zu vermeiden. Vor einer Adoption wird eine genaue Abfrage des potenziellen Haushalts durchgeführt und ein Kennenlernen im Tierheim-Zimmer organisiert, um die chemie zwischen Mensch und Tier zu prüfen. Auch die Interaktion durch Ehrenamtliche, die streicheln und spielen, ist ein wichtiger Bestandteil, um ängstliche Tiere an den Kontakt mit Menschen zu gewöhnen.
Organisation, Finanzierung und Haltung von Tieren
00:36:41Das Tierheim wird hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert, staatliche Förderungen sind selten. Es beschäftigt vier Festangestellte, der Rest der Arbeit, darunter die Bewirtschaftung und Pflege der Tiere, wird von rund 100 Ehrenamtlichen geleistet. Das Heim beherbergt neben Katzen auch Hunde, Kleintiere wie Nager, Vögel und andere Heimtiere. Die Finanzierung der Tierpension, in der Haustiere von Urlaubenden betreut werden, ist ein weiteres standbein. Alle abgegebenen Tiere sind geimpft, gechipt und kastriert.
Abgabeprozess und Kriterien für eine Adoption
00:44:04Bei der Aufnahme von Tieren wird Transparenz von den Vorbesitzern erwartet, um die Tiere bestmöglich versorgen zu können. Es gibt eine Schutzgebühr, die nicht verhandelbar ist und Ernsthaftigkeit signalisieren soll. Bei der Vermittlung werden strenge Kriterien angewendet, wie die Absicherung von Balkonen oder das Vorhandensein eines gesicherten Gartens, um das Wohl des Tieres zu gewährleisten. Negative Listen und falsche Angaben führen zur Ablehnung einer Adoption.
Langzeitpflege und schwierig zu vermittelnde Tiere
00:57:52Das Tierheim vermittelt grundsätzlich auch ältere oder schwer vermittelbare Tiere, solange ein passendes Zuhause gefunden werden kann. Es gibt Tiere, die aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten oder Krankheiten sehr lange im Tierheim bleiben, aber bisher ist es immer gelungen, für jedes Tier ein Zuhause zu finden. Die einzige Ausnahme bilden Tiere, die von Behörden beschlagnahmt wurden. Das Ziel des Heims ist es, jedes Tier, das in seine Obhut gegeben wird, ein passendes Zuhause zu verschaffen, selbst wenn es Jahre dauert.
Adoption und Tierquarantäne
01:00:51Das Thema Adoption von Tieren und die damit verbundenen rechtlichen Rahmenbedingungen stand im Fokus. Es wurde erläutert, dass Tiere nach ihrer Ankunft zunächst eine zweiwöchige Quarantänezeit absitzen müssen, bevor sie zur Vermittlung freigegeben werden. Entscheidend ist auch die gesetzlich vorgeschriebene Frist von sechs Monaten, in der sich der ehemalige Besitzer melden kann, um das Tier zurückzufordern. Die Erzählerin betonte, dass dies bisher nur in einem Fall der Fall war und die Vermittlung dadurch nicht behindert wurde.
Charakter von Katzen und der Umgang im Tierheim
01:01:59Der Unterschied zwischen der Aufzucht von Kitten und adulten Katzen wurde diskutiert. Kitten gelten als chaotische Wesen, die im Vergleich zu Hundewelpen zwar weniger Schäden anrichten, aber dennoch einen erheblichen Aufwand darstellen. Die Erzählerin sprach über die räumliche Trennung von Katzen, Kleintieren und Hunden im Tierheim, um die Sicherheit für sowohl Tiere als auch das Personal zu gewährleisten und die artgerechte Betreuung zu ermöglichen. Sie erzählte von aggressiven Katzen wie Herkules, die nur von erfahrenen Mitarbeitern betreut werden durften, weil selbst ein Biss zu schweren medizinischen Komplikationen führen kann.
Vielfalt der Tiere im Tierheim
01:05:33Der Fokus verlagerte sich auf die ungewöhnlichen Tiere, die im Tierheim gepflegt werden. Dazu gehörte eine neugierige und entspannte Zwergboa, die aus einer schlechter Haltung beschlagnahmt wurde. Ebenso wurden Tauben als Haustiere erwähnt, für deren Pflege das Tierheim ebenfalls zuständig ist, was viele Menschen überrascht. Es wurde ein Rundgang durch verschiedene Bereiche angedeutet, darunter das Katzenzimmer und die Voliere mit den Nager, wobei die große Wertschätzung für die liebevolle Gestaltung des Heims deutlich wurde.
Außengehege und Tierwohl im Katzenbereich
01:09:04Ein Exkurs in die Außengehege für Katzen zeigte, dass auch Tiere, die im Tierheim leben, die Möglichkeit haben, Zeit im Freien zu verbringen. Die Katzen haben eigene Kletterparcours und Buddelkisten. Es wurde betont, dass Katzen die pralle Sonne lieben und das Gehege auch für Besucher eine Attraktion darstellt. Das Konzept, den Tieren trotz ihrer Situation ein artgerechtes und schönes Leben zu ermöglichen, wurde als zentrale Philosophie des Tierheims hervorgehoben.
Übergang zum Hundehaus und besondere Orte
01:13:28Die Tour setzte sich mit dem Übergang zum Hundehaus fort. Dabei wurde erklärt, dass die Räumlichkeiten dort bewusster kleiner gestaltet sind als im Katzenbereich. Ein besonderer Ort ist das Büro, das als Herzstück des Tierheims fungiert. Hier werden Tiere abgegeben, vermittelt und alle Mitarbeiter treffen sich, wodurch eine zentrale Anlaufstelle entsteht. An den Wänden des Büros werden besondere Hunde und Langzeitinsassen porträtiert, um ihre Geschichten zu würdigen.
Walk of Paws und die Vermittlung von Hunden
01:15:20Ein zentrales Symbol für den Erfolg des Tierheims ist der 'Walk of Paws', ein Pfad mit Steinen, auf denen die Namen der erfolgreich vermittelten Hunde ab 2023 eingraviert sind. Das Ziel ist, diesen Pfad kontinuierlich zu erweitern, um die große Anzahl an Tieren zu ehren, die ein neues Zuhause gefunden haben. Auch verstorbene Hunde und diejenigen, die ihr letztes Zuhause im Tierheim fanden, werden in separaten Bereichen geehrt, was eine emotionale und respektvolle Würdigung ihrer Lebenswege darstellt.
Tierärztliche Versorgung und Futterlogistik
01:27:44Die Versorgung der Tiere wurde detailliert beschrieben. Das Tierheim verfügt über ein eigenes Arztzimmer, in dem der Tierarzt regelmäßig die Tiere behandelt, was den Tieren den stressigen Transport zum Tierarzt erspart. Ein weiteres Highlight ist die Futterküche, in der jedes Tier aufgrund individueller Bedürfnisse wie Allergien oder spezielles Seniorenfutter sein eigenes Futter erhält. Dies verhindert, dass Tiere das falsche Futter fressen. Ein spezieller Kühlschrank dient der Aufbewahrung von Kotproben für tierärztliche Untersuchungen, um hygienische Bedingungen zu gewährleisten.
Die Hundeflügel und die individuelle Hundehaltung
01:38:17Die Besichtigung führte in die Hundeflügel des Tierheims. Im Gegensatz zur landläufigen Annahme, dass Hunde in Gruppen gehalten werden, wird hier jeder Hund in einem eigenen, farblich gekennzeichneten Zimmer untergebracht. Dies dient als Rückzugsort und minimiert Stress durch Begegnungen auf den Fluren. Jedes Zimmer hat einen kleinen Außenzwinger ('Terrasse'), den die Hunde per Hebel selbstständig erreichen können. Der Aufbau ist funktional und individuell an die Bedürfnisse jedes Hundes angepasst, wobei auch Medikamente oder spezielle Anmerkungen gut sichtbar sind.
Rassebedingte Gesundheitsprobleme bei Hunden
01:47:15Der Hund Mali leidet unter typischen Qualzuchtmerkmalen seiner Rasse, was zu erheblichen gesundheitlichen und finanziellen Belastungen führen kann. Dazu gehören Atemprobleme aufgrund seiner kurzen Schnauze, was ihn zu einem Kurzstreckenläufer macht, und ein hohes Gewicht, das spezielle Pfotenpflege erfordert. Seine charakteristischen Falten im Gesicht benötigen ebenfalls intensive Pflege, da sonst Hautprobleme drohen. Die Streamerin betont, dass diese Einschränkungen vorher transparent kommuniziert werden müssen, um potenzielle Halter auf die Verantwortung vorzubereiten.
Tierheim versus Zucht – Haltung und Tierschutz
01:51:47Es wird eine klare Position für die Adoption aus dem Tierheim im Vergleich zur Anschaffung von Tieren bei Züchtern vertreten. Die Philosophie basiert auf dem Prinzip 'Adoptieren statt Produzieren', da viele Tiere auf ein Zuhause warten. Die Kritik an Züchtern ist dabei massiv, da durch Qualzucht extreme gesundheitliche Leiden und Schmerzen verursacht werden. Dies wird am Beispiel der Scottish Fold Katzen illustriert, die oft schon in jungen Jahren an Todesqualen durch einen genetischen Defekt sterben müssen. Die These ist, dass Tierheime durch solche traumatischen Fälle geprägt sind und eine kritische Haltung gegenüber Züchten entwickeln.
Der strukturierte Vermittlungsprozess im Tierheim
01:58:33Die Vermittlung von Hunden im Tierheim folgt einem strikten, mehrstufigen Prozess, der sicherstellen soll, dass Tier und Mensch optimal aufeinander vorbereitet sind. Der Prozess beginnt mit dem Ausfüllen eines Interessentenbogens, um Ernsthaftigkeit zu prüfen und die Organisation der ehrenamtlichen Kräfte zu erleichtern. Darauf folgt mindestens ein Kennenlerntermin, gefolgt von mindestens gemeinsamen Gassi-Gängen, um das Verhalten des Hundes in verschiedenen Situationen zu beobachten. Gelingt der Match, folgt eine Vorkontrolle des potenziellen Heims und schließlich eine Probewoche. Erst nach erfolgreicher Probewoche und Vertragsunterzeichnung ist die Adoption rechtlich bindend.
Individuelle Bedürfnisse und Herausforderungen bei der Präsentation
02:06:58Nicht alle Hunde können oder dürfen im Rahmen eines Streams gezeigt werden. Manche Tiere wie der energiegeladene Junghund Balou sind aufgrund ihrer hohen Reizbarkeit für das Publikum ungeeignet, da dies für sie Stress bedeutet. Andere Hunde, wie der schwer traumatisierte Benno, sind aus Sicherheitsgründen nur bedingt zugänglich und werden über Bilder vermittelt. Der Stream ist daher eine sorgfältige Auswahl von Tieren, die für die Präsentation geeignet sind und gleichzeitig die Vielfalt der Schicksale im Tierheim repräsentieren, von einfachen Fällen bis hin zu komplexen Herausforderungen.
Vermittlung von Nager und speziellen Tierarten
02:15:44Das Tierheim kümmert sich nicht nur um Hunde und Katzen, sondern auch um kleinere Nagetiere wie Degus. Aus einem großen Animal-Hording-Fall mit über 250 Tieren wurden einige Degus aufgenommen, die zunächst sehr traumatisiert waren. Durch geduldige Arbeit haben die Tiere sich an das Personal gewöhnt und fressen mittlerweile aus der Hand. Die Vermittlung dieser Tiere gestaltet sich jedoch schwierig, da sie ungewöhnliche Haustiere sind und ein spezifisches Fachwissen erfordern. Das Tierheim sucht daher gezielt nach erfahrenen Haltern, die artgerechte Gruppenhaltung anbieten können.
Folgen eines Sturms und die Wiederaufbauarbeiten
02:23:13Ein schwerer Sturm hat dem Tierheim erhebliche Schäden zugefügt, insbesondere auf dem Außengelände des Hundehauses. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und beschädigten die Zäune, wodurch das Gelände vorübergehend unbenutzbar wurde. Besonders problematisch war dies für energiegeladene Hunde wie Balou, die den Auslauf dringend benötigten. Dank ehrenamtlicher Helfer und Handwerker konnte der Zaun jedoch rechtzeitig wieder instand gesetzt werden. Dies ermöglichte es den Tieren, wieder die wertvolle Freiheit des Geländes zu nutzen, das als wichtiger Auslauf und Platz für Agility dient.
Umgang mit mangelnden Vorabinformationen
02:26:59Ein zentrales Problem bei der Vermittlung ist die häufig unzureichende Information über die Vergangenheit der Tiere. In manchen Fällen, wie bei der Hündin Akira, sind die Details nur lückenhaft bekannt, da die Abgabe oder der Fund ohne genaue Hintergründe erfolgte. Das Tierheim arbeitet mit den zur Verfügung stehenden Informationen, kann aber oft nur erahnen, was die Tiere erlebt haben. Dies erschwert die Einschätzung, wie sie mit neuen Reizen, anderen Tieren oder bestimmten Situationen umgehen werden. Trotzdem bemüht sich das Heim, alle bekannten Fakten transparent zu machen.
Notfallbehandlung und Quarantäne im Tierheim
02:29:36Nicht alle Tiere sind sofort für eine Präsentation oder Vermittlung verfügbar. Ein Hund namens Gordi befindet sich beispielsweise in Quarantäne und erhält medizinische Behandlung. Er ist ein sehr kuschelbedürftiger Hund, der aber gleichzeitig reizempfindlich ist und Stress zeigt, wenn er andere Hunde sieht. Solange er in Behandlung ist, wird geschont und ihm Zeit zur Genesung gegeben. Dies zeigt, dass das Tierheim auch akut kranke oder verletzte Tiere aufnimmt und ihnen die notwendige medizinische Versorgung und Ruhe spendet, bevor über ihre Zukunft entschieden wird.
Ehrenamtliche Mitarbeit und Voraussetzungen
02:32:57Der Stream informiert über die Möglichkeit, sich als ehrenamtlicher Mitarbeiter zu bewerben. Die Helfer betonen, dass der Prozess sehr unkompliziert ist und es keine aufwendigen Bewerbungsverfahren gibt. Die einzigen Voraussetzungen sind, dass man mindestens 18 Jahre alt ist und Mitglied der Organisation wird, was sowohl versicherungstechnische als auch finanzielle Gründe hat. Die Arbeit ist in die Bereiche Katzen- und Hundehaus aufgeteilt, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Die Einarbeitung besteht aus einer theoretischen Einweisung und drei praktischen Schnupperterminen.
Gassigehen und Patenschaften im Fokus
02:34:13Das Gassigehen wurde aufgrund negativer Erfahrungen und Missachtung von Regeln eingestellt und ist nun nur noch im Rahmen der ehrenamtlichen Mitarbeit oder durch eine Tierpatenschaft möglich. Es werden zwei Arten von Patenschaften vorgestellt: die Tierpatenschaft für ein spezifisches Tier und die Versorgungspatenschaft für das gesamte Haus. Bei einer Tierpatenschaft ist das Tierbesuchen oder Gassigehen möglich, sofern es dafür geeignet ist. Bei einer Versorgungspatenschaft kann man als Pate auch spontan Gassigehen, wenn ein passendes Tier verfügbar ist.
Spenden, Spendenaufrufe und Organisation des Tierheims
02:39:33Das Tierheim nimmt Sachspenden wie Futter und Handtücher nur nach vorheriger Absprache an, da Lagerplatz begrenzt ist und keine offenen Lebensmittel aus Sicherheitsgründen angenommen werden können. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und am Wochenende von 8 bis 13 Uhr sowie 16 bis 19 Uhr. Neben einmaligen Spenden werden auch regelmäßige Unterstützungen wie eine Patenschaft oder die Mitgliedschaft (30 Euro pro Jahr) erwähnt. Der Stream zeigt auch die Aufbereitung von Futter und die großen Industrieküchen, in denen das Geschirr gereinigt wird.
Vermittlungsprozess und artgerechte Haltung
02:41:30Die Tierheimsprecher betonen die Bedeutung der artgerechten Haltung und nutzen dazu eigene Leitfäden für Interessenten. Diese klären über benötigten Platz, Ernährung und Sozialverhalten von Tieren wie Kaninchen auf. Der Vermittlungsprozess beginnt mit einem Interessentenbogen, um passende Halter zu finden. Die Akteure heben hervor, dass man anhand des Umgangs schnell erkennt, ob ein potenzieller Adoptant und ein Tier zueinanderpassen. Der Prozess ist emotional, besonders wenn man die Tiere von der Rettung bis zur Vermittlung begleitet.
Führung durch die Gehege und Ausstellungsräume
02:59:05Der Stream zeigt verschiedene Bereiche des Tierheims, darunter das Katzenhaus mit den Einzelzimmern in verschiedenen Farben, die Krankenstation und die Quarantänebereiche. Besonderen Wert legen die Sprecher auf die liebevolle Gestaltung der Räume, z.B. durch Kunstwerke von ehemaligen Schützlingen. Es wird das Gehege für Degus gezeigt, in denen spezielle, teure Laufräder benötigt werden. Auch das Außengehege für Katzen und die großzügige Anlage für Kaninchen werden vorgestellt, um die guten Lebensbedingungen zu demonstrieren.
Vorstellung von Lumpy, dem adoptierbaren Kaninchen
03:06:47Lumpy, ein weißes, sehr zutrauliches Kaninchen, das im Wald ausgesetzt wurde, wird als einer der aktuellen Schützlinge vorgestellt. Er ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause, nachdem eine Interessentin abgesprungen ist. Lumpy zeige Vertrauen und benötige anfangs Medikamente für sein Auge. Er wird als absoluter Traumphase beschrieben, die sich streicheln lässt und Löwenzahn liebt. Der Stream erwähnt, dass das Tierheim auf artgerechte Haltung, wie freies Umherlaufen in der Wohnung, großen Wert legt und Tipps für die Einrichtung des Geheges gibt.
Abschluss und Dank an die Community
03:15:34Zum Ende des Streams danken die Sprecher den Zuschauern für ihre Aufmerksamkeit und ihre Unterstützung. Sie betonen die große Bedeutung von Social Media, wie Instagram, für die Vermittlung von Tieren und die Sammlung von Spenden. Viele positive Adoptantengeschichten seien erst durch die Online-Präsenz möglich geworden. Sie werben nochmals für die Amazon-Wunschliste, Patenschaften, Mitgliedschaften und den Besuch des Tierheims. Sie hoffen, das übliche negative Bild eines Tierheims widerlegen zu können und einen positiven Eindruck hinterlassen zu haben.