Live Besucht beim Medienkunst Festival Hypernoma & Resilient Glitches im Schaumbar Atelier Graz
Medienkunstfestival Hypernoma zeigt interaktive Installationen
Im Rahmen des Medienkunstfestivals Hypernoma & Resilient Glitches wurde das Schaumbar Atelier in Graz besucht. Dabei standen im Mittelpunkt interaktive Installationen, die von technologischen Innovationen bis zu künstlerischen Visionen reichten. Akademische Vorträge befassten sich mit der Verbindung von Gaming, Wissenschaft und Gesellschaft, während Kunstwerke digitale Realitäten und soziale Themen erforschten. Die Ausstellung bot Einblicke, wie Technologie und Kunst gemeinsam zukunftweisende Impulse setzen können.
Streambeginn und Vorstellung des Festivals
00:00:0000:00:00 Wir schauen kurz, ob dieser Stream jetzt funktioniert. Das wäre natürlich total lustig. Schauen wir kurz, ob ich live bin. Schauen wir kurz, ob ich live bin, weil dann könnte ich euch ja mal... Ja, ich glaube, so. Ich bin auch live auf Twitch gerade. Okay, schauen wir, ob das funktioniert. Hallo Menschen.
00:00:30 Cool, ich glaube man hört mich. Wir machen ganz kurz einen Livestream. Schauen wir mal, ob jemand online kommt. Ich kündige es kurz an. Ich schicke euch. Ihr könnt es auch auf Discord posten, wenn ihr wollt. Dann sehen Sie die Sachen Twitch.tv slash Joey Prink. Okay, wir müssen schauen, ob das funktioniert. Und hier random Livestream.
00:00:58 Red ich auf Deutsch oder auf Englisch? Deutsch. Ihr müsst es für mich sagen.
00:01:27 live aus der Exhibition Hypernoma.
00:01:55 Das ist komplett random, was jetzt gerade passiert und komplett spontan. Leiser, aber okay, ja passt, das wird dann schon ein bisschen lauter werden. Ich kann versuchen, ein bisschen, so, jetzt kann es ein bisschen lauter sein, oder? Jetzt kann es ein bisschen lauter sein, weil ich gerade ein bisschen lauter geredet habe. Okay.
00:02:16 Ja, perfekt. Ich rede so eine halbe Stunde, eine Viertel, 40 Minuten. Vielleicht 50, vielleicht 9, 6. Das ist gut, ich kann ein bisschen versuchen zu involvieren. Okay, super. Das kann nichts schief gehen. Dann hintergratst. Ja, sicher. Ton ist zuerst gar nicht zu hören.
00:02:41 Wir probieren es einmal. Es sollte dann besser sein. Gibt es mir danach ein bisschen Feedback? Ich weiß nicht. Schauen wir mal. Das war ja so eine Nacht-und-Nebel-Aktion. So, hallo, hallo. Wir gehen jetzt in den offiziellen Teil des heutigen Sonntags über. Auch gerne näher kommen, den Kaffee und das Frühstück mitnehmen.
Lecture von Johanna Pirko
00:03:2500:03:25 Jetzt hört nochmal den Namen von Martin Barsch, Marlen Leitner von mir, Michael Schiednig. Schön, dass ihr alle da seid. Zum Cross-Over Multimedia Festival Resilient Vicious Hypernoma. Jetzt starten wir mit einer Lecture von Johanna Pirko. Das freut mich ganz besonders. Denn Johanna ist Informatikerin mit dem Forschungsschwerpunkt Gaming, Virtual Reality.
00:03:53 Data Science und bekleidet die Professur an der TU München sowie auch an der TU Graz. Das ist unzählige Preise gewonnen, was sehr beeindruckend ist. Unter anderem auch den Forbes 30 on a 30 für Science & Healthcare. Das war so lange her, die 30 on a 30. Ja, es ist den Käthe Leichterpreis, den Hini-Lamart-Preis.
00:04:23 Du bist genauso Mitglied im österreichischen Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung und Gründungsmitglied im Rahmen des Gründungskonventes Institute of Digital Science Austria.
00:04:37 Und das freut mich besonders, weil du jetzt heute einen Vortrag halten, der sich über It's Not Just A Game, It's A Game Changer drehen wird. Die Lecture wird in Deutsch sein. Und falls es danach noch Fragen gibt, ich glaube Johanna, du bist dann sicher auch für eine englische Konversation zu haben. Und ja, ich übergebe dir. Ach, dir. Ach so, sorry. Ja, danke. Haben wir nicht gehört und wieder vergessen.
00:05:06 Genau, die Kuratorenführung. Danke, dass ihr da so zahlreich dabei wart. Jetzt haben wir die Lecture mit der Johanna. Danach haben wir einen Pitch, Memoria KI gegen Desinformation und Hass von Günther Friesinger. Der Günther ist hier hinten. Günther hat am Freitag wunderbar mit der Robo Exotica eingeführt. Dann haben wir eine Lecture, A Small Change von Babacat Shami-Gur. Babacat hat schon ein bisschen uns eine Kostprobe gegeben. Und dann haben wir die Live-Game Lecture, Cowboy Post-Capitalism von Total Refusal.
00:05:36 Herzlichen Dank und ich wünsche Ihnen viel zu Ihnen.
00:05:46 Okay, dann würde ich direkt starten. Ich übertrage das auch live auf Twitch, nur dass ihr Bescheid wisst. Also ich werde dann vielleicht auch auf Fragen auf Twitch direkt eingehen, auf Joey Prink. Das ist total lang geplant, dass wir das so machen wollten. Mehrere Minuten haben wir das ausgefeilt. Na gut, also ich freue mich total über das Interesse zu dem Thema. Ich gebe ein bisschen Kontext, aber bevor ich mich vorstelle, würde ich gerne auch ein bisschen...
Social Media Plattformen und Gaming
00:06:1400:06:14 euch kennenlernen und zwar im Sinne von, wer kennt denn die Plattform da oben links? Das Logo da oben links. Wer kennt denn das? Wer verwendet das denn selbst aktiv? Okay, weniger. Wer kennt denn das Logo oben rechts? Da steht Fortnite, weniger. Wer verwendet das aktiv? Eine Person, zwei. Wer kennt denn das Logo unten? Sieben. Wer verwendet das aktiv?
00:06:47 Okay, sehr gut, sehr gut, 3, 3, 3. Und wenn ihr diese Logos kennt, was sind denn die ersten Gedanken, welcher Inhalt ist denn dort? Und ich meine, ich würde mal sagen, ganz viele denken vielleicht, also ich erkläre kurz, TikTok, kurze Videoformate, ganz viel Katzen-Content, viele denken an Zeitverschwendung. Das ist meine Katze übrigens. Rechts oben, Fortnite.
00:07:15 Multiplayer-Game, ganz Sorge vieler Eltern, viele denken wahrscheinlich an Zeitverschwendung. Und rechts unten ist Twitch. Twitch ist ein Format, wo man eigentlich anderen beim Videospielen zuschaut. Also das ist so die Uridee davon. Und für mich war es immer total spannend, dass man diese Medien, also ich bin selbst...
00:07:37 sehr kritisch gegenüber sozialen Medien beispielsweise. Also das hat 100.000 Gründe, können wir gerne in eine Diskussion mitnehmen. Aber für mich ist eigentlich am spannendsten immer, dass ich Sachen nehme.
00:07:47 und sei es irgendeine Technologie oder sei es Algorithmus oder keine Ahnung was und was Positives damit gestaltet. Das heißt, ich glaube die ganze Welt ist schon voll, dass Sachen missbraucht werden, auch wir haben es vorher in der kuradierten Führung gehört, dass beispielsweise auch Videospiele missbraucht werden für Recruiting, für Extremismus, für Rechtsidentitäre. Aber auf der anderen Seite gibt es so viel positives Potential und manchmal ist es glaube ich ganz wichtig, dass man auch zeigt,
00:08:15 wie solche Sachen total positiv für unsere Gesellschaft verwendet werden könnten. Deswegen finde ich es auch total schön, dass wir zum Beispiel auf TikTok ganz viele Medien haben, die dann educational Content machen. Das heißt auch unsere Zeit im Bild haben wir ja inzwischen den Wolf, der glaube ich seine Nachrichten inzwischen tanzt manchmal, aber einfach ganz andere jugendliche Zielgruppen abzuholen. Auf Fortnite!
00:08:42 gibt es einen eigenen Teil von Fortnite, das heißt Fortnite Creative. Dort kann man Linkin Park Konzerte zum Beispiel anschauen oder es gibt eigene Tutorials für Lehrende, wie man Fortnite motivierend für Science Education verwenden kann. Und das finde ich total schön, wenn man einfach auch diese Plattformen, die einfach von so vielen Menschen verwendet werden, dann auch für solche, zum Beispiel in dem Fall, educational Sachen verwendet. Oder bei mir ist es Twitch. Ich liebe Twitch sehr.
00:09:11 Twitch, wie gesagt, ursprünglich diese Plattform, wo man anderen beim Videospielen zuschaut. Und da gibt es halt die Geschichte von mir, wie ich auch ein bisschen damit angefangen habe. Und zwar während Covid, also ich bin Vortragende auf den Universitäten und habe nochmal so...
Akademische Laufbahn und Gaming-Engagement
00:09:2600:09:26 Ein paar hundert Studierende in meinem Hörsaal. Ich sage mal hundert Studierende. Und für mich ist es total schön, weil ich weiß, Universität ist ein Raum, der offen ist. Das heißt, es können ganz viele Menschen in meinen Raum kommen, die vielleicht auch gar nicht studieren, aber trotzdem gratis lernen. Das finde ich total wichtig. Das nächste, was ich mag bei Vorlesungen, und deswegen wurde es als Lecturer ankündigt, deswegen machen wir das dann auch so, es wird sehr interaktiv werden, ich werde Fragen stellen, ich werde lästig sein, aber ich mag diese Diskussionen voll gern mit meinen Studierenden. Und für mich war das ein totaler Album.
00:09:55 mit Covid, dass es dann geheißen hat, wir müssen das jetzt in geschlossene, online, sehr frontale Vorlesungsräume bringen. Und deswegen habe ich dann stattdessen meine Vorlesungen dann teilweise auf Twitch gebracht.
00:10:11 Und das war so nett, das war so nett, weil plötzlich statt 100 Studierenden waren da 500 Leute, die miteinander die ganze Zeit plaudert haben und über meinen Inhalt diskutiert haben, sich weitere Links und Ideen zugeschickt haben. Und das ist, wie ich mir Vorlesungen vorstelle, dass es nicht nur eine Person ist, die versucht zu vermitteln, sondern viele Personen dann währenddessen darüber nachdenken und diskutieren. Und deswegen war ich dann ein ganz großer Freund auch von Twitch.
00:10:38 dass wir das auch ganz anders nutzen können. Macht natürlich auch Spaß zum Videospielen, aber das macht es sowieso. Und jetzt ganz, ganz kurz, das war jetzt ein bisschen ein Inhalt. Danke für die Vorstellung, das ist ein bisschen zu meiner Person jetzt. Also ich habe an verschiedenen Universitäten studiert und gelehrt, also unter anderem MIT und ETH, dann war ich auf der LMO, jetzt bin ich auf der TUM. Aber da ist ein Logo, was vielleicht nicht in meinem...
00:11:07 ob diese akademische Laufbahn passt. Fällt da eins auf? Ja genau, Lecture, Quiz, Mitarbeiter. Welches Logo wäre denn das?
00:11:18 United Nations? Also United Nations, das ist neu. United Nations passt wahrscheinlich in das Akademische rein. Da gibt es ein Panel mit 40 Personen, das erste globale Panel zum Themenbereich KI. Also wenn ihr Fragen zur KI habt, durchaus kritische, können wir auch über das Themenbereich reden. Heute wäre es Games. Also es wäre ein anderes Logo, was weiter weg ist. EA wahrscheinlich?
00:11:48 Eine Spielefirma. Das heißt, ich bin tatsächlich auch ein Teil meiner Zeit schon in der Spieleindustrie gewesen. Also links oben sind ein paar Titel, bei denen ich beteiligt war. Bei FIFA 2010 merkt man auch, wie lang das schon her war. Und auch, dass Forbes 30 Under 30 sehr lang her war. Und das war eigentlich für mich immer wichtig. Auf der einen Seite das Akademische, aber auf der anderen Seite die Welt der Spiele.
00:12:16 Die Welt der Spieleentwicklung. Und ich werde auch nachher ganz kurz erklären, warum. Und deswegen trage ich irgendwie so zwei Hüter, aber eigentlich gehören die zusammen.
00:12:28 Also auf der einen Seite das Akademische und das Schlimmste für mich wäre, akademisch in meinem Elfenbeintum zu wohnen und meine Forschung zu machen, niemand weiß davon und ich mache meine Forschung nur für mich und erzähle niemanden davon und wenn ich es davon erzähle, dann ganz kompliziert. Das wäre für mich so mein persönlicher Albtraum. Und deswegen finde ich es auch so schön, wenn man Spiele verwendet, auch als Medium oder solche Sachen, speziell Science zu berichten, finde ich es eine total schöne Variante, wie man einfach
00:12:57 komplexe Themen der Welt nahe bringt. Ich habe dann auch genau dazu eben ein Buch geschrieben, also ich werde nachher kurz ein bisschen dazu erzählen und das war eigentlich dieser Frust, weil die Welt der Spiele, das werde ich nachher erzählen, also wir haben unten sehr viele kritische Ideen über Spiele gehört, also toxische Politik in Spielen und Co.
00:13:23 Und ich finde es aber ganz wichtig, dass man auch die positiven Seiten eben um das Potenzial aufzuzeigen, was das alles Gutes für uns tun kann und wie wir diese Medien nutzen, um etwas Gutes zu tun. Und das war mir dann so wichtig, dass ich meine Geschichte, dieses Positive überspiele. Das ist der Grund, warum ich überhaupt in Informatik bin. Warum ich immer noch in Informatik bin. Warum das so unendlich kreativ ist. Aber das werde ich nachher noch ein bisschen erzählen.
00:13:50 Meine Grund, also im akademischen Bereich, meine Grundidee von der Forschung war eigentlich auch immer das Lehren. Ich war immer sehr ein bisschen frustriert, auch als Schülerin, wie gelehrt wird.
00:14:04 Ich war selbst nicht besonders gut in der Schule. Ich wollte eigentlich Physikerin werden als kleines Kind. Das ist anscheinend nicht so gut gelungen. Und war eigentlich immer frustriert, weil ich mir gedacht habe, zum Beispiel habe ich erst nicht gerne so kleine Physikpuzzles, also wirklich auch diese Experimentierpuzzles, als junges Mädchen gemacht. Und das war total lustig, das Experimente machen. Und dann kommt man in die Schule und alles plötzlich nur noch dieses Textbook.
00:14:30 Und man liest da, oder eigentlich liest eine Person die Form aus irgendeinem Textbook vor, dann macht man drei Aufgaben und dann geht es wieder weiter. Und das war irgendwie total schade. Und unsere Gesellschaft und unsere Jugend verändert sich massiv. Und jetzt durch KI noch einmal viel schneller. Also die Technologien machen extrem viel mit uns, auch viel Negatives. Aber für mich ist es eigentlich total schade.
00:14:53 Spannend wichtig zu sehen, mit Forschung auf moderne Lerntechnologien, wie kann ich Menschen helfen, sich zu konzentrieren, motiviert an etwas zu arbeiten und vor allem, was wir wissen aus dem Bereich Science, wie funktioniert Science-Lernen, indem wir gemeinsam Experimente machen, indem wir
00:15:15 drüber reden, indem du mir dann erklärst, warum das funktioniert hat und ich sage, na, vielleicht war das so und dann kommt da Kommunikation. So lernen wir. Das heißt, Kommunikation ist gerade im Science Education Bereich irrsinnig wichtig. Und wenn man jetzt überlegt, welches Medium bringt denn voll viele Menschen zusammen, oder das ist der Spoiler oder der Titel heißt so, dann kann man halt in die Games-Welt schauen. Die Games-Welt, sage ich auch gleich dazu, ist für mich eine Glaskugel.
00:15:43 Also Game-Technologien und alles was in der Game-Kultur basiert, ist ein bisschen ein Blick in die Zukunft.
00:15:50 Also sehr viele Technologien, die dann ursprünglich aus der Game-Overlobment-Branche kommen, werden dann in die Filmindustrie übernommen, werden in der Automobilindustrie, in der Leiterplattenindustrie und Co. verwendet. Da kann man gerne nachher noch mal ein bisschen überreden. Aber das sind auch gesellschaftlich so viele Fragestellungen, weil junge Menschen sich auch in diesen sozialen Räumen
00:16:14 austauschen und da kommen sehr viele Fragestellungen auf uns zu, die dann natürlich auch aufs reale Leben übertragen werden können. Und das ist ja, deswegen bringe ich auch immer das Bild, dass es jetzt zum Beispiel einfach ein Raum, der lauter begeisterte eSports-Zusehende in ein Stadion bringt, wo sie anderen beim Gamen zuschauen. Und das finde ich halt total motivierend, zu sehen, wie wichtig einfach Spiele in unserer Gesellschaft schon sind.
00:16:42 Das ist jetzt dieser Standardsatz, aber für alle, die es noch nicht gehört haben, möchte ich den immer und immer wieder wiederholen. Aber die Spieleindustrie ist auch riesig. Also die Spieleindustrie macht mehr Umsatz als die Musikindustrie, die Filmindustrie und die Buchindustrie zusammen. Also es ist eine riesige Industrie. Wir haben vorher GTA gehört, also GTA Roleplaying haben wir, glaube ich, unten gesehen. Wer weiß denn, ich glaube, eine Person weiß es, was sicher oder zwei, aber was ist denn die Schätzung, was die...
00:17:11 Entwicklungskosten vom nächsten GTA, GTA 6, gerade Ende des Jahres raus, sein werden. Nur damit man so ein bisschen, wird das teuerste Wiederspieler der Zeiten sein, sage ich, aber dass wir so einmal eine Zahl hören. Entschuldigung, wir schauen das alle sicher, nein, wir schauen das alle darüber, weil traut sich jemand außer dieser einen Person vielleicht eine Schätzung zu machen.
00:17:37 Eine Milliarde, ja? Bisschen mehr? Was? Ja? Zwei Milliarden sind aktuell geschätzt.
00:17:52 2 Billion. 10 Billion. Billion. Billion. No, no. Like at the moment, the estimations are 2 Billion. It's not official, but this is what they're saying.
00:18:20 Clear Obscure, wo man gesagt hat, okay, wow, das ist eine kleinere Triple-I-Produktion. Also es war auch eine riesige Produktion im mehreren zweistelligen Millionenbereich. Das heißt, es sind irrsinnig teure Produktionen per se, aber ich möchte es halt nur dazu erwähnen, weil das gibt natürlich auch Hinweise, wie viel Umsatz dann gemacht wird.
00:18:44 Also umgekehrt. Also Spiele entwickeln ist nicht billig, aber sie machen irrsinnig viel Umsatz. Und ich gebe jetzt noch die nächste Frage. Wie schaut denn der typische Gamer aus? Wie stellen sich denn alle einen typischen Gamer vor?
Diversität in der Gaming-Szene
00:19:0000:19:00 Männlich, ganz ehrlich, wer würde sich sowas vorstellen, typischerweise? Das zertrauen sich ein paar aufzuzeigen. Ich habe auch bewusst nicht gegendert gerade. Also das sage ich kurz dazu. Also ich genderierst nicht gerne. Warum? Weil wenn ich jetzt gefragt hätte, wie schaut eine typische Gamerin oder ein Gamer aus, dann hätten vielmehrer automatisch ein weibliches Bild auch im Kopf gehabt.
00:19:24 Also ein kleiner Seitenhieb, also wir wissen aus Studien zum Beispiel, wenn ich mit Kindern rede und ich sage, kannst du mir zehn Künstler nennen, dann werden sie vermutlich hauptsächlich männliche Namen sagen. Wenn ich sage, hey, jetzt sag mir bitte zehn Künstler oder Künstlerinnen aus der Vergangenheit, denken sie automatisch auch viel mehr weibliche Charaktere mit. Nur eine kleine Seitennotiz, warum ich da Gendern oft wichtig finde. Aber zurück zu dem Beispiel. Also wenn ich jetzt...
00:19:51 Ich habe vor einem Monat für einen Vortrag wieder mal ein KI-Tool befragt, wie schaut ein typischer Gamer aus, auf Englisch, damit es auch möglichst neutral ist. Und das war Stable Diffusion Midnight, eine Midjourney. Und ähnliches Bild kommt.
00:20:11 Warum KI basiert auf allen unserer Vergangenheitsdaten und wenn Gamer in der Vergangenheit auch meistens so in unserem Kopf sind und dann so präsentiert werden, sind das auch die meisten Bilder, die vermutlich in diesen klassischen Plattformen sind. Ganz am Anfang habe ich auch KI mal befragt und dann waren es drei von diesen jungen Typen und ein Ork. Aber es ist ganz selten, dass halt eine Frau dabei ist. Und jetzt aber statistisch gesehen.
00:20:41 Was glaubt ihr denn, was ist denn wirklich? Was ist denn das Durchschnittsalter zum Beispiel von Gamer? Ist es wirklich dieser Junge, der im Keller sitzt und zwölf ist und wer wie jetzt sagt? Wie? 15? 30? Ich sage was ganz gefährliches. Das Durchschnittsalter bin zicka ich. Neue Schätzungen.
00:21:09 Also das Durchschnittsalter ist ca. 36, 37 Jahre alt und fast die Hälfte der Gamer identifizieren sich als weiblich.
00:21:17 Also es ist wirklich ganz anders, als was man im Kopf hat. Und ich finde das so wichtig aufzuklären. Also für alle, die zuschauen, die aus dem Gaming-Bereich kommen, die wissen das in der Regel. Aber per se, ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir öfters darüber reden. Und was mir ganz, ganz wichtig ist, dass wir selbst immer hinterfragen, wo kommen denn die Bilder in unserem Kopf her? Wie schaut denn eine Professorin für Informatik aus?
00:21:42 Das darf genauso jemand wie ich sein, wie ein klassisches Bild von einem Professor vermute ich, denn das viele im Kopf haben. Wie schaut ein Gamer aus? Das kann Gamer ist komplett, kann alles sein. Also weg mit diesen Bildern in so einem Kopf. Das würde ich mir immer wünschen, egal über was wir reden, sei es Games oder Gamer, Informatiker oder keine Ahnung was.
00:22:03 Jedes eigenes Bild, was in so einem Kopf ist, woher kommt das? Diese Vorurteile einfach selbst hinterfragen. Mache ich bei mir, bei jedem einzelnen Satz, den ich in meinem Kopf habe, versuche ich das zu hinterfragen. Und deswegen ist mir einfach diese Welt aus dem Gaming-Bereich so wichtig. Für mich war das immer so eine schöne Jugenderinnerung. Also damals, ich glaube, wir wissen alle, wir fangen, wenn wir jung sind, fangen wir noch mit relativ wenigen Vorurteilen an oder mit weniger Stereotypes.
00:22:32 Und für mich war auch eine der ersten Erinnerungen einfach total schön, wo ich mich erinnern kann, wie ich mit zwei, drei Jahren an einem Computersitz, an der DOS-Maschine von meinem Vater, ich bin ja 88er Jahrgang, und eine meiner allerersten Erinnerungen ist einfach, wie ich dann in der DOS-Kommandozeile mein Lieblingsspiel starte.
00:22:59 Kennt ihr das noch mehr? Ja, Prince of Persia. Prince of Persia. Und das war für mich einfach total schön. Und für mich waren das immer so bunte Welten. Ich werde oft gefragt, warum ich in die Informatik gegangen bin. Und für mich war die Informatik für mich bunt. Für mich war das einfach so was Buntes, Lustiges. Und die Skurrilität, wenn man nachträglich darüber nachschaut, dass man so...
00:23:26 Meine nächsten Lieblingsspieler waren Prince of Persia, Prinz reitet Prinzessin, dann habe ich Zelda. Zelda habe ich geliebt. Kennt das jemand?
00:23:34 Ja, ja, ja, ja, auch offene Welt, viele lustige Puzzles, Link rettet die Prinzessin, dann Super Mario 64, auf der Nintendo 64, das war großartig, sogar der Klempner rettet die Prinzessin. Also war schon eine lustige, skurrille Welt. Ich habe so viele Prinzessinnen gerettet als junges Mädchen, das war irre. Und da fragt man sich dann halt auch immer, wie kann ich selbst vielleicht neue Geschichten erzählen? Und das heißt, für mich ist Spielentwicklung Welten bauen.
00:24:03 Und ich wollte so gern irgendwie kreativ arbeiten als junges Mädchen, aber ich kann nicht besonders gut zeichnen, ich kann so mittel toll schreiben, ich kann okayisch musizieren, aber das sind alles nicht die Künste, wo ich mich wirklich gut ausdrücken kann. Aber dann bin ich halt drauf gekommen, dass ich alles, was in meinem Kopf ist, durch Programmieren, also durch die Informatik, euch allen zeigen kann. Das heißt, wenn man dann anschaut, so ein paar Kurzzeilen.
00:24:31 Die sind halt total bunt und hinter diesen Code-Seilen verbirgt sich dann zum Beispiel eine Welt, die in meinem Kopf war, die ihr jetzt alles sehen könnt und ihr könnt da herumspazieren, ihr könnt ein Chaos machen, ihr könnt sie erweitern. Also in dem Fall war es so ein kleines Katzenspiel, was wir bei einer Game Jam in einem Team gemacht haben, wo es darum geht, okay du hast die Katze und die möchte jetzt...
00:24:54 Besitzer, Besitzerin, oder eigentlich auch Dosenöffner, wie wir wissen, in der Früh aufwecken, wie kann man das möglichst subtil machen, also so ein kleines Puzzle-Game. Und das waren für mich immer diese Welten der Spieleentwicklung auch. Und deswegen bin ich dann auch in die Mathematik gegangen und in die Spieleentwicklung.
00:25:13 Und da möchte ich jetzt auch wieder ein paar von diesen Vorteilen nochmal zurück aufgreifen. Also wir haben die Vorteile der Junge, der allein im Keller sitzt und zockt. Und wenn wir uns aber auch die Statistiken anschauen, das habe ich ja vorher schon erzählt, fast die Hälfte der Spiele identifizieren sich als weiblich und die meisten spielen voll gern miteinander. Das heißt, spielen ist etwas total Soziales.
00:25:40 Ich frage jetzt nochmal ganz kurz da in die Runde. Also kurz aufzeigen, kann man im Chat, wenn man auf Twitch das dann vielleicht auch in eine Runde Plus reinmachen. Aber wer spielt denn ab und zu? Und dann die Hände oben lassen. Ich mache ein kleines, okay. Wir haben jetzt so, ich glaube so sieben Leute da. Und jetzt die Hände oben lassen, wenn man spielt. Und nächste Frage, wer spielt öfters mit jemandem gemeinsam? Das heißt, wenn ihr lieber allein spielt, ist runter.
00:26:09 Und fast alle haben die Hände immer nach oben. Und da auch im Chat, wir werden vielleicht da jetzt noch eine Plus-Plus-Runde machen für die, die gerne mit anderen spielen. Das sind auch ganz, ganz viele. Also um jetzt einmal das Live-Experiment zu machen, eigentlich sollten es nur 77 Prozent sein. Da haben wir es fast 100 Prozent gehabt von Menschen, die auch voll gern gemeinsam mit anderen spielen. Das heißt, das ist auch ein total soziales Feld. Also wir lernen Menschen zu kennen, wir finden Freundschaften.
00:26:36 In meinem Forschungsfeld konnten wir das auch wissenschaftlich ganz oft belegen. Aber deswegen finde ich es auch total schön, da ein paar Ideen noch, das kommt nach der Covid-Zeit, das einfach zeigt, zu einer Zeit, wo es ganz schwierig war, dass wir uns real treffen, was konnten wir trotzdem tun? Gemeinsam Videospiele spielen. Aber oft nicht nur, um zu spielen, sondern einfach, um uns zu treffen.
00:27:01 Weil das ist halt, wenn wir jetzt einen Videocall haben und das ist dann total nett, also ich sehe dich und du siehst mich und wir haben den Call. Jeder Call fängt an mit Hallo, hörst du mich? Siehst du mich? Geht's überhaupt? Aber dann ist es halt so, ich sehe dein Homeoffice und du siehst mein Homeoffice und wir merken, wir sind voneinander getrennt. Und in einem Videospiel wie World of Warcraft funktioniert es seit 20 Jahren inzwischen schon, dass wir uns einfach einloggen und plötzlich ist da eine riesige 3D-Welt, in der wir digitale Drachen bekämpfen können.
00:27:30 Und wir können einfach gemeinsam online nebeneinander Zeit verbringen. Und das Ganze eine andere Art von digitaler Co-Präsenz. Und das tut natürlich was mit unserem Kopf. Deswegen war es dann nämlich recht schön zu sehen, dass plötzlich
00:27:43 Hochzeiten virtuell auf Animal Crossing zu Zeiten von den Lockdowns waren, dass die Leute sich trotzdem treffen haben können, dass man Generationen übertreibt. Wie gesagt, es ist nicht mal um dieses Spiel gegangen, sondern dass man einfach dieses Medium nutzt, was einfach technisch so unglaublich gut funktioniert, dass man online gemeinsam herumlaufen kann, gemeinsam einen virtuellen Garten anlegen kann und einfach Zeit verbringt. Ein Bild habe ich mitgebracht, da rechts unten.
Soziale Aspekte von Gaming
00:28:0000:28:10 sieht man wie während Covid ist leider ein sehr bekannter World of Warcraft Spieler verstorben und das ist seine Gedenkfeier. Das heißt, da haben sich tausende Menschen online getroffen, um gemeinsam Goodbye zu sagen und sich von ihm zu verabschieden. Also das ist eigentlich ganz, ganz, ganz, ganz schöne andere Welt, die man oft nicht im Kopf hat.
00:28:35 Ich habe jetzt noch weitere 712 Slides mitgebracht und werde jetzt ein bisschen kreativ arbeiten, was vielleicht euch am meisten interessieren würde. Aber vielleicht ein Thema, was mir wichtig ist zu sagen, ist, dass für mich total wichtig war, recht früh diesen akademischen Bereich, also Spiele auch in meiner Forschung zu nutzen. Ich habe nie Spieleentwicklung gelernt, das hat es damals in meinem Studium nicht gegeben.
00:29:00 Ich bin sehr glücklich, dass ich dann gerade in Graz, auf der Thio Graz, selbst die ersten Kurse machen habe dürfen, um Spieleentwicklung da auch ein bisschen in die Universität zu bringen. Aber für mich war es eigentlich total spannend, also ich komme aus der Informatik, wie viele unterschiedliche Bereiche da dabei sind. Ich habe jetzt ein Beispiel mitgenommen, das ist Assassin's Creed, das ist ein recht großer...
00:29:24 großes Open-World-Game mit wahrscheinlich Dutzenden Spielstunden. Wenn wir uns das so anschauen, sehen wir, kann man sich das so vorstellen. Also ich habe, alles was interaktiv ist, kommt aus der Informatik. Aber wenn man uns die Grafiken anschaut, auch die Grafiken sind von Künstler an Künstlerinnen entworfen worden, in 3D dann modelliert worden, oft mit ganz, ganz großer Genauigkeit. Also da war ja damals sogar die Headline
00:29:53 wo in Paris abgebrannt ist.
00:29:58 Notre Dame, dankeschön, Notre Dame teilweise abbrannt worden ist und da hat es dann geheißen, ja Assassin's Creed hatte so viele Daten über Notre Dame gesammelt, ob man da vielleicht helfen kann bei der Reproduktion, war dann ein bisschen, aber ich habe es trotzdem lustig gefunden, dass diese Diskussion, weil es einfach so detailliert war. Historiker, Historikerinnen sind involviert bei Assassin's Creed, damit man versucht, ein bisschen diese historischen Geschichten teilweise mitzuerzählen.
00:30:26 Eine historische Genauigkeit dieser Pandora-Box, die mache ich gar nicht auf. Und im Hintergrund kommt eine Musik von einer Komponistin, die letztes Jahr den Grammy gewonnen hat. Und das ist halt auch so schön. Also da sind auch Werke von Künstlern, Künstlerinnen dabei, aus der Musik, aus der 2D, 3D Art, Storytelling. Irgendjemand hat natürlich auch die Geschichten geschrieben. Also es sind so viele Künstler, so viele Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, die da zusammenarbeiten.
00:30:54 Jetzt habe ich relativ groß von diesen Millionen Euro Produktionen geredet. Ich möchte aber auch sagen, dass jede einzelne Person hier in dem Raum, aber auch auf Twitch, selbst innerhalb von wenigen Minuten ein Spiel entwickeln kann. Es gibt das Indie-Movement, independent, so independent wie im Filmbereich, wie im Musikbereich, das heißt unabhängig von großen Publishern.
00:31:22 vielleicht eine andere Podora-Box, die jetzt nicht aufmachen. Aber grundsätzlich ist es total nett zu wissen, die Spieleindustrie und die Tools der Industrie sind sehr zugänglich. Das heißt, man muss kein Programmierprofi sein, dass man Spiele entwickeln kann. Ein ganz bekanntes Indie-Game kennen ziemlich sicher fast alle in diesem Raum. Mag jemand raten.
00:31:52 Wer traut sich raten? Eines der bekanntesten Indie-Spiele überhaupt. Der Chat darf auch mitraten. Chat sagt Stardew Valley, ist super bekannt, ist von einer Person entwickelt worden. Ich meine noch ein bekannteres. Minecraft. Minecraft. Minecraft, das kennen Sie.
00:32:08 wahrscheinlich fast alle Menschen, Traum aller Jugendlichen und von Kindern total toll auch für Lehrende, weil da so viel Potenzial ist, um Engineering und Science zu lernen. Und Minecraft ist damals von, weiß jemand auch nichts, eine Prüfungsfrage, von wem das entwickelt worden ist.
00:32:31 Notch, genau Notch. Notch war ein Entwickler aus Schweden. Das spannende Trivia und in der Vorlesung auf Twitch wird mir gerade gesagt, er wird scannen die Inhalte ja schon. Notch hat Minecraft quasi
00:32:49 fast allein, also es ist immer schwieriger, allein zu definieren, aber relativ im Alleingang entwickelt. Und es ist dann an Microsoft verkauft worden. Also man sieht den Preis eh auf den Slides. Und Notch wollte dann vor einigen Jahren ein Haus in Hollywood Hills kaufen. Aber Beyonce und Kanye West wollten das gleiche Haus kaufen. Was glaubt ihr denn, wer hat das Haus bekommen?
00:33:17 Wer hat das bessere Angebot gestellt? Der Spieleentwickler. Was ihr vielleicht auch mitgeben möchtet, Spieler sind absolut divers. Also wenn wir von Spielen reden, es gibt kein Medium, glaube ich, was so komplex ist wie das Videospiel. Und ich glaube, das macht viele so extrem schwierig in unserer Kommunikation.
00:33:41 Unter dem Medium Spiel haben wir auf der einen Seite ein Spiel wie Tetris und auf der anderen Seite ein Spiel wie World of Warcraft. Wir haben ein Spiel, das wir gemeinsam in zwei Stunden beenden können. Wir haben ein Spiel, das hunderte Stunden dauert. Wir haben Spiele, die stark auf Monetarisierung designt sind. Wir haben Spiele, die philosophische Geschichten erzählen wollen. Das heißt, wir haben so viele unterschiedliche...
00:34:07 Ideen, dass alles einfach nur unter dem gleichen Namen und zwar Spiel beschrieben wird. Und das macht natürlich auch, glaube ich, Diskurs relativ schwer. Und ich habe ein paar Beispiele von Spielen mitgebracht, die, glaube ich, eine ganz andere Art von Spiel einmal zeigen. Und wo ich immer sage, jetzt nochmal von diesem Fokus auf Educational Technology, ich glaube, dass wir uns Spiele-Sachen lehren können, die uns andere Medien gar nicht so gut lernen können.
Bildungsprojekte mit Spielen
00:34:3400:34:34 Und dass sie schon das Potenzial haben, uns zu verändern. Ich habe folgende Spiele mitgebracht. Jetzt muss ich gleich fragen, ob das vielleicht jemand kennt. Hört man das schon? Nein.
00:34:47 This War of Mine. This War of Mine ist ein Kriegsspiel. Und normalerweise kennen wir diese Seite vom Krieg, also die typischen Kriegshelden retten wir der Amerika vor all den Terroristen. Aber das hat sich getraut, einfach eine ganz andere Seite vom Krieg zu zeigen. Und zwar spiele ich das Spiel im Krieg als Zivilistin.
00:35:11 Ich liebe das Studio sehr, das War of Mine von Eleven Bit Studios. Die haben nachher auch Frostpunk gemacht, eine ganz wichtige Produktion, wo es auch um Demokratie geht. Aber da geht es darum, und das war kommerziell sehr erfolgreich, dass ich im Krieg die Situation aus Zivilisten sehe. Es spielt sich ein bisschen wie ein Spiel, sagen wir mal wie Sims. Das heißt, ich muss einfach schauen, dass ich genug Wasser habe, damit ich genug zum Essen habe.
00:35:39 und muss halt schauen, dass meinen Charakteren gut geht. Aber im Krieg ist halt auch Essen und Wasser nicht leicht. Und als ich das Spiel gespielt habe, ich war ein männlicher Charakter und war in diesem Bunker und habe in diesem Bunker einfach versucht zu überleben. Ich war gemeinsam mit meiner Frau in dem Bunker. Und plötzlich ist meine Frau krank geworden. Und ich habe wusste, ich brauche speziell keine Mente für sie, damit sie überlebt.
00:36:05 Wir haben die Medikamente nicht gehabt, deswegen bin ich dann raus aus dem Bunker und hab versucht in den Häusern nebenan einfach was zu suchen und zu plündern. Und hab diese Medikamente nicht gefunden. Erst im dritten Haus war dieses ältere Ehepaar und die haben die Medikamente gehabt und haben sie aber selbst zum Überleben gebraucht.
00:36:26 Was tue ich jetzt? Typisches Dilemma da, typisches philosophisches Dilemma da. Also jetzt ist kein richtig oder falsch mehr, nehme ich die Tabletten weg und rette das Leben meiner Frau oder ja, kann sich jeder für selbst überlegen, wie würde man sich entscheiden. Und das ist es aber der springende Punkt. Man denkt sich ja bei einem Film.
00:36:48 wow, das ist eine schwierige Entscheidung. Und dann sitze ich mit meinem Popcorn am Sofa und schaue, wie sich die anderen entscheiden. In einem Videospiel muss ich diese Entscheidung selbst treffen und muss dann weiter in dem Videospiel mit diesen Konsequenzen leben. Und das ist das Spannende, wo ich immer sage, okay, da können Spiele Sachen lehren, eben speziell Entscheidungen und Konsequenzen, was andere vielleicht nicht tun können. Und das ist ein Videospiel, das...
00:37:14 Das möchte ich immer und immer wieder erwähnen, das finde ich so toll, das ist eine österreichische Produktion, Pathout, vielleicht wird auch nächste Woche nochmal drüber geredet. Und da geht es um Abdullah Karam ist 2014 als Flüchtling von Syrien nach Österreich gekommen. Und das war natürlich nicht eine sehr, sehr schöne Situation, wie man dann in Österreich auch behandelt wird.
00:37:39 Und er hat dann mit Causa Creations, einem total tollen österreichischen Studio, haben sie zusammen ein Dokumentarvideospiel gemacht, was eigentlich total süß ausschaut. Von der habe ich aus dem Pokémon, Pixelgrafiken, total süß und simpel gehalten und ist frei verfügbar auf Steam. Also wenn ich Hausaufgaben geben dürfte, dann wäre das eine Hausaufgabe. Aber ich spiele dann Abdullah.
00:38:04 Und dann sehe ich, wie er aufwächst und bin dann halt daheim in Syrien und er erzählt immer, es ist real, also ein kluger Medienmix, also ein Realvideo, was da eigentlich gerade passiert. Und in dem Moment, wo der Krieg kommt, muss Abdullah fliehen. Und da gibt es dann eine Situation relativ am Anfang, Abdullah läuft durch den Wald und es wird plötzlich, verändert sich total die Stimmung.
00:38:31 Es wird dunkel, es wird düster, die Musik verändert sich. Und dann habe ich schon gewusst, dass Spielerin, wow, ich bin irgendwie falsch abhoben. Und dann kommt eine Person auf mich zu Krant und schreit mich an, was tust du hier? Und er schießt mich. Und dann ist es Game Over. Und dann kommt ein reale Video von Abdullah, was dann sagt, hey, wenn ich so ungeschickt im realen Leben wäre, wie du im Videospiel, wäre ich im realen Leben tot.
00:38:54 Und das ist halt eine extrem mächtige Message. Und das ist die nächste Superpower von Videospielen, dass ich plötzlich Situationen einnehmen kann, Perspektiven einnehmen kann, die mir sonst vielleicht verborgen bleiben.
00:39:09 Und da würde ich echt anregen, das wird inzwischen auch in österreichischen Schulen verwendet, natürlich mit Begleittexten, da wird man es gemeinsam mit den Lehrpersonen dann diskutiert. Aber das finde ich auch ganz wichtig, weil was kann man dann vielleicht lernen? Vielleicht so etwas wie Empathie, was glaube ich in der heutigen Gesellschaft maximal wichtig ist. So, und jetzt für den letzten Teil der Vorlesung hätte ich drei Ideen, wo man als letzten Teil hingehen kann. Das ist eine interaktive Vorlesung, wir machen eine Abstimmung.
00:39:37 Entweder könnte man den letzten Teil anschauen, Games & Music hätte ich ein kleines Exempel mitgebracht und zwar Games & Metal Music. Sehr sehr spezifisch, das ist Variante Nummer 1, der Chat darf auch abstimmen mit 1.
00:39:55 Variante 2 ist ein kleines Projekt, wo ich Spiele von verschiedenen Ländern dieser Welt gespielt habe, das heißt, The Year of Playing the World und was das eigentlich Spiele und Kulturen sind, das ist Nummer 2. Und Nummer 3 ist Games & Science, also wie wir Spiele verwenden in der Forschung für Technologie und Scientific Development.
00:40:21 Das wäre dann für den letzten Teil, für die letzten fünf Minuten, dann können wir gerne in die Diskussion gehen. Also wer für Games und Metal? Das ist eins. Okay. Dann Nummer zwei, wer, ich habe es vergessen, Games und Metal? Wer zwei? Nein. Wer die Geschichten aus der Welt? Im Chat sind denn noch ein paar? Ja. Und Nummer drei ist Games und Science.
00:40:52 Das scheint da der Großteil zu sein. Okay, das heißt wir sind Games & Metal, oder? Okay, wir sind dann Games & Science. Na gut, okay. Dann lasst mich da ganz kurz beginnen.
00:41:07 Ich habe schon erwähnt, mir ist es ganz wichtig, dass man oft zeigt, was eigentlich dieser positive Aspekt von Spielen für uns als Gesellschaft sein kann. Und mir als Wissenschaftlerin ist es auch total wichtig, dass egal was ich erforsche, wie gesagt, es soll nicht im Elfenbeinturm bleiben, sondern ich möchte es auch erklären, warum die Forschung wichtig ist. Persönliche Motivation war vor allem, ich war ganz geschockt während Covid und während Lockdowns, wo dann auch Studien kommen sollen, wie viel
00:41:36 Angst und Misstrauen gegenüber Wissenschaftlern und Wissenschaftlern ist.
00:41:40 Also für mich war es immer das coolste, Universitätsprofessoren, Professorinnen und Wissenschaftlerinnen und sowas mal selbst zu sagen, das war so ein Traum. Und wo ich dann aber gesehen habe, wie viele negative Ideen eigentlich da sind, für Misstrauen inzwischen gegen genau Leuten, wo ich mir denke, ich mache das jetzt nur, damit ich hoffentlich irgendwie einen positiven Fußabdruck hinterlasse, dass ich irgendwas Gutes für alle tue. Und natürlich muss da ein gewisses Vertrauen auch herrschen. Und ich möchte das gut erklären, ich möchte wissen, dass die Leute sich da aufgehoben fühlen.
Forschung für nachhaltige Entwicklungsziele
00:42:1000:42:10 Und deswegen haben wir dann angefangen mit den SDGs zu arbeiten, also die Forschungsgruppe in Graz, das ist das Game Lab, und in München, das ist das Enddimensional User Experiences, der Lehrstuhl. Und wir haben dann angefangen, wie gesagt, all unserer Forschung einfach auf diese Sustainability Development Goals zu setzen. Das sind 17 Ziele, falls ihr die noch nicht kennt, deteniert von den United Nations, damit die Welt eben ein bisschen besser oder zumindest nicht schlechter ist. Das sind Sachen wie...
00:42:39 Kein Hunger, keine Armut, gute Gesundheit und Wohlbefinden, gute Education, Gender Equality, natürlich sauberes Wasser und so weiter und so fort. Also es sind wichtige Punkte dabei. Ich habe ein paar Beispiele mitgebracht, wo wir auch mit unseren Spielen oder Sportforschungsspiele da versuchen anzusetzen.
00:43:05 Ein Beispiel wäre, ich liebe das Projekt sehr, das zeigt nämlich nochmal wie interdisziplinär diese Forschung ist. Ich kann nichts davon wirklich allein erforschen, weil da sind so viele Expertisen aus unterschiedlichsten Bereichen und vor allem auch ganz anderen Bereichen dabei. In dem Fall von Gabriele Berg und ihrem Team.
00:43:30 Gabi Berg ist eine total tolle bekannte Mikrobiomsforscherin auf der Theograf und die wenigsten von uns wissen wirklich, was eigentlich das Mikrobiom tagiert uns alle, was das ist, warum das so wichtig ist und welchen Einfluss eigentlich jeder einzelne kleine Minientscheidung von uns hat, jeden Tag. Und dann haben wir eigentlich diese Superpower, von der ich euch vorher erzählt habe, dass ich halt in spielenden Entscheidungen treffen muss.
00:43:58 und diese Konsequenzen haben, haben wir dann versucht, in einem Spiel abzubilden. Und das ist eigentlich nur ein 10-Minuten-Spiel. Das ist mir auch ganz wichtig zu sagen. Spieler müssen eben keine Live-Service-Games mit 712 Lootboxen pro Minute sein, sondern können auch 10-Minuten-Spieler mit Erfahrungen sein. Und die ist auch gratis im Webbrowser zur Verfügung, also wir haben auch gute Benutzer in der Zahl. Und da geht es einfach darum, dass ich sehe, jedes Mal, wenn ich eine kleine Entscheidung triff am Tag, nicht wertend,
00:44:27 Aber einfach zu sagen, ob ich eine Pizza esse oder einen Hamburger, wird alles einen Einfluss auf dieses Mikrobiom haben. Das gleiche, was ich esse, wohin ich gehe, wenn ich küsse bei der Party und keine Ahnung was. Und das versuchen wir einfach ein bisschen aufzuklären, auf spielerische Weise. Und Quality Education, das ist eigentlich unser bekanntestes Projekt.
00:44:53 Und da ist mir ganz wichtig zu zeigen, dass man mit Spieltechnologie so viel machen kann. Weil das sind reale Physik-Simulationen. Das hat ein bisschen eine persönliche Geschichte. Und zwar, ich habe vorher erwähnt, ich wäre so gern Physikerin geworden. Das ist eben nicht so gut gelungen. Aber tatsächlich war ich dann 2011, 2012 am MIT in Boston in den USA. Und das ist eine Elite-Universität. Die haben so unendlich viele Ressourcen.
00:45:20 Und wo ich dann gesehen habe, wie die Studierenden dort Physik lernen, war ich so neidisch. Weil man dachte, wow, die haben die coolsten Experimente, die coolsten Labors und die haben kein einziges Physikexperiment in unserer Schule gemacht. Das hat mich damals frustriert. Und dann habe ich gesehen, okay, wie cool wäre denn das, wenn wir diese Physikwelten halt zugänglich für alle, gratis für alle, aber mit der realen Physik entwickeln.
00:45:49 Das sind ganz viele Experimente inzwischen, das Open Source Projekt, da haben da glaube ich schon hunderte Menschen mitgearbeitet, wo man dann verschiedene Sachen sowohl in Physik, also in Computer Science, im Chemiebereich ausprobieren kann. Wir haben ein ähnliches Projekt gehabt, das habe ich jetzt nicht auf den Slides, da haben uns tatsächlich die Fortnite-Macher auch Geld gegeben, dass wir ein kleines Spiel gestalten, dass man einfach begeistert wird von Science.
00:46:17 Und vielleicht da jetzt noch so ein bisschen ein Sprung in eine ganz andere Richtung, was halt auch total spannend ist, was mich total fasziniert, ist auch, was wir über Spiele lernen können und durch Spiele lernen können. Und auch, wo ich mich dann ein bisschen engagiere, ich möchte halt Science Communication machen. Also ich möchte dann auch junge Menschen begeistern, dass Science total cool ist. Und wie cool ist das zum Beispiel, Science zu erklären, anhand von Beispiel von Pokémon.
00:46:45 Und Pokémon, auch über Pokémon beispielsweise gibt es total schöne.
00:46:51 spannende Ergebnisse schauen. Also da gibt es hunderte Papers, die sich nur angeschaut haben, was Pokémon eigentlich vielleicht für ein Potenzial hat, um uns zu lernen, um uns zu motivieren. Also zum Beispiel über das Thema Natur oder Biodiversität, dass es uns einfach motiviert. Es gibt total viele Studien, die uns gezeigt haben, dass immer ein paar von diesen Resultaten, dass Pokémon Go die Menschen dann wirklich aktiviert hat, dass sie sich treffen, also dieser soziale Faktor und auch, dass sie sich extrem für ein
00:47:21 bewegen und mehr Schritte machen, also auch ein bisschen diese positiven Seiten oder was auch Augmented Reality im Medication-Bereich alles machen kann. Und das Ähnliche ist für World of Warcraft. Also World of Warcraft hat auch viele negative Vorurteile und ich möchte auch Sachen wie Sucht und Gewalt nicht für harmlosen.
00:47:46 Aber auf der anderen Seite ist der Fokus, was für positive Elemente hat man. Und wäre zum Beispiel, das wäre die zweite Hausaufgabe, auf Netflix gibt es eine wunderschöne Doku, die heißt Iberlin, The Life of Iberlin, glaube ich. Und da geht es darum, einen jungen Mann mit degenerativer Muskelerkrankung. Das heißt, er sitzt im Rollstuhl, kann sich kaum bewegen, es wird immer weniger von der Bewegungsmöglichkeit. Und er ist dann auch...
00:48:14 Und alle haben immer gedacht, in seinem Umfeld, der arme Boa hat kein Leben, und dann sind sie aber draufgekommen, und ich habe gesagt, bitte diese Doku anschauen.
00:48:26 wie viele Menschen dann so traurig waren und Briefe geschrieben haben, dass er weg war, weil er hat so ein tolles Leben in World of Warcraft gehabt, ganz viele Freunde, Liebschaften und das Leben hat so vielen positiv berührt und auch vielen anderen geholfen, was dann für andere unsichtbar war. Also auch solche sozialen Plattformen sind für Menschen mit Behinderungen so ein wichtiger Teil, weil man plötzlich ganz natürlich Teil von einer Gesellschaft sein kann.
00:48:54 Wir als reale Gesellschaft sind da noch nicht so gut dabei, aber als digitale Gesellschaft sind so viele Bemühungen, damit man inklusive Räume schafft und Menschen einladet, die sonst oft verloren gehen. Und damit, ich glaube Metal wäre auch sehr lustig gewesen, aber damit vielen Dank für das Interesse und für die Einladung.
00:49:18 wenn Interesse besteht. Ich habe viele von diesen Gedanken versucht, in diesem Buch aufzuschreiben. Es ist letztes Jahr mit EcoWing erschienen. Und auch danke auf Twitch, dass ihr zugeschaut habt. Ich weiß nicht, ob wir jetzt noch Zeit für ein paar Fragen haben oder Diskussionen. Ich denke, wir müssen jetzt erstens einmal...
00:49:44 Du hast es sehr interaktiv gemacht, vielen Dank Johanna. Wenn es da jetzt noch eine oder zwei schnelle Fragen gibt, würde ich sie jetzt noch gerne fragen, weil wir im Anschluss dann den Günther haben. Gibt es von Seiten des Publikums aus noch eine Frage?
00:50:07 Das ist jetzt eine direkte Frage, ich wollte vielleicht mal noch bei dem Anknüpfen, was du gesagt hast, ich finde das total spannend. Wir haben gestern im Hinblick auf KI sehr viel über so einen Vergleich mit KI, wie ein Opiat ist und dass es so viele Dark-Pitons gibt, wenn man mit dem interagiert. Ich finde das aber gerade für den Design so spannend, dass das eigentlich auch alles Dark-Pitons sind, mehr oder weniger, die aber mit einem gewissen Social-Contract vielleicht eingestellt werden, um das effektiv zu gestalten. Und das finde ich schon sehr...
00:50:34 Ich finde diesen Aspekt vom Gängdesign generell auch voll spannend, auch für meine Arbeit, wie man die Leute über solche Systeme dazu bringt, dass sie sich gern mit etwas auseinandersetzen. Das ist ein Aspekt vom Gängdesign, den ich total spannend finde. Und den Druck finde ich auch sehr gut herausgearbeitet.
00:50:51 Total guter Punkt. Ich möchte dazu sagen, sehr viele Spiele wehren sich speziell gegen Darkbattern. Ich weiß in welche Richtung das geht. Es geht nicht darum, dass wir in unserer Location Games sollten sein und das dann alle möglichst lange an dem spielen. Und umgekehrt ganz viele Spiele und Spieleentwickler wehren sich sehr stark gegen Darkbattern.
00:51:14 Ich glaube, da geht es allgemein überhaupt so wie Psychology, also Psychologie hinter Designentscheidungen. Und KI und Social Media, das ist wirklich so eine Pandora-Box, warum das so spannend ist und wir ewig mit KI diskutieren wollen, weil es uns ja immer so relativ schön schmeichelt. Oder Social Media wirklich schon designt ist wie ein Gambling-Automat. Und zwischen Gambling und Gaming ist für mich wirklich, da ziehe ich ganz eine große Linie. Und Dark Pattern. Ich gebe dir vor, das ist eher das sichtbar machen, vielleicht auch von so...
00:51:43 die man immer einsetzen kann, um so etwas zu ermöglichen. Tarin, du wolltest noch die letzte Frage, die wir sich mit dem Kissen haben. Wir könnten da sehr lange weiter diskutieren. Ich kenne mich eigentlich nicht wirklich gut aus, aber mir ist jetzt gerade so ein Gedanke gekommen, dass man vielleicht auch ältere Menschen nicht bedenken sollte oder Leute, die wirklich alt und einsam sind, dass sie da vielleicht Welten erschließen können, die sonst für sie verborgen sind, weil sie vielleicht aufgrund von Krankheit oder Alzheimer sind.
Resilienz und Videospiele
00:52:1100:52:11 die Dinge nicht mehr leben können und vielleicht über so eine VR-Brille oder auch über so Spiele oder so vielleicht etwas eintauchen können und dass es vielleicht auch Lebensmut oder Lebenskraft gibt. Tausend, ja. Ja, also das war eines und das andere wollte ich noch fragen, weil wir so viele ADHS-diagnostizierte junge Menschen haben im Moment, ob es da einen Zusammenhang gibt zu exzessiven Computerspielen oder ob das nicht vielleicht auch etwas Positives ist für eine Konzentrationsfähigkeit und so weiter und fokussiert sein.
00:52:41 Zwei kurze Antworten dazu. Das erste, vielen, vielen Dank, also das sind Spiele für ältere Menschen, gibt es auch Studien, die erste positive Funken hinweisen, dass es sogar gut gegen Demenz sein könnte. Was natürlich, also da gibt es für ältere Spiele eigene Studios, die speziell für ältere Spiele in Altersheimen gibt es.
00:53:01 Bowling Sessions, dass sie dann gemeinsam wie Bowling spielen und ich selbst bin jetzt demnächst auch in einem Hospiz, wo wir über Virtuality Möglichkeiten reden, dass man halt reisen kann, wenn Reisen nicht mehr möglich ist. Also das ist so schönes und wichtiges Thema. Zweites Thema, das war jetzt blöd, ich hab das kurz vergessen gehabt, aber ich glaube, ich habe die ADHS in Gang.
00:53:24 Das Schöne bei Videospielen ist eben diese Konzentration, weil wir sind tatsächlich, also ich werde immer gefragt, was ist das beste educational game, was ich empfehlen würde und ich sage halb ernst und halb Spaß, Elden Ring oder Souls Games. Ich erkläre das ganz kurz, das sind die schwierigsten Spiele und die schwierigsten Spiele deswegen...
00:53:45 Da sind die Boss nicht mehr so wie jetzt aktuell. Es ist immer für uns alles leichter geworden in den Medien. Ein bisschen weiter uns drinnen halten, Dark Pattern, noch eine Spur leichter, dass sich halt noch eine Quest macht. Und die Souls Games ist ein Genre, das ist komplett anders. Das ist ganz schwierig. Ich kann kaum gewinnen. Ich muss diesen Boss 70 Mal probieren, damit ich überhaupt eine Chance habe. Und das ist so toll. Warum? Weil es mir zeigt als Spielerin, wenn ich übe und übe und mich verbessere und ver...
00:54:14 und immer eine Spur weitergeht, ist für mich alles schaffbar. Und diese Resilienz, dass ich wieder fokussiert arbeite, dass Lernen nicht leicht sein muss.
00:54:24 Lernen wird nie leicht sein, man muss es auch nicht sein, aber einfach zu vermitteln, wir schaffen es trotzdem, wenn wir an dem arbeiten, ist das Wichtigste. Deswegen, ich glaube, das sind voll viele coole Sachen, die man da noch erarbeiten könnte. Ich möchte hinweisen, Manuel Ninos, Professor Manuel Ninos, ist ein Psychologe, der sich mit Videospielen an der KF-Uni bei uns in Graz spezialisiert. Wir haben auch zusammen so ein kleines Mini-Podcast-Videoformat, wo wir verschiedene Psychologie-Effekte bereden. Weil ich möchte mir als Informatikerin nie anmaßen, dass ich da...
Psychologie der Videospiele
00:54:5300:54:53 dass die Expertise vertritt, die ich nicht geplant habe. Ich würde die weiteren Fragen an die Johanna vielleicht persönlich bei einem Café oder Kuchen richten. Ich sage einmal herzlichen Dank. Danke schön. Keine Umbau und dann starten wir mit dem Günther. Ich würde da jetzt noch mit euch kurz durch die Ausstellung gehen. Wir sind da im Twitch-Chat noch und ich würde gleich noch kurz unten durch die Ausstellung gehen. Ja, gerne. Cool. Seid ihr noch dabei? Wolltest du das noch sehen? Ich muss euch noch ganz kurz...
Führung durch die Ausstellung
00:55:4600:55:46 Ich mache schon Platz und nehme das mit. Ich nehme mich ganz kurz noch mit, wir schauen uns noch kurz die Ausstellung an. Kann ich da oben da vorne runtergehen? So, wir schauen mal, ob das Internet haltet, ob das WLAN soweit geht. Wir machen jetzt kurz noch eine Tour, schauen wir, Finger drücken, ob das WLAN uns aushaltet.
00:56:18 Nein, nein, never change a working system. Never change a working system. Schauen wir mal. Danke. Okay, ich schau gleich in den Chat, ob ihr mich noch seht. Dann machen wir das Fenster größer. So, okay. Moment. Ah, super. Cool, cool, cool, cool. Dankeschön. Schau euch dann gleich. Super. Am 20. Super. Ah, cool. Dankeschön.
00:56:54 Ich bin in Graz daheim. Ich kann in fünf Minuten reden, wir sind gerade noch im Livestream und ich gebe kurz eine kleine Runde. Ja, super! So, jetzt schauen wir mal ganz kurz, ob ich euch da umbauen kann und ob ihr überhaupt noch da seid. Ich mache mich jetzt groß. Funktioniert? So, ihr seht mich. Und jetzt würde ich so... Könnt ihr ganz kurz im Chat plus schreiben, wenn ihr mich noch seht und hört?
00:57:34 Kurzes Plus, wenn ihr mich noch seht und hört. Ja, super, perfekt. Ich werde euch jetzt noch 10 Minuten durch die Ausstellung führen. Was ist das? Wieso heißt das Schambord? Ich weiß es nicht. Das ist ein Atelier in Graz. Ich habe das bis jetzt nicht gesehen.
00:57:49 Ich habe das bisher nicht gesehen. Und gleich auch große Werbung für nächste Woche. Da geht es die ganze Zeit um Games. Und da wird auch unsere Erin von Gamedev Graz reden. Das wird auch voll cool. Ich freue mich voll, dass da so viel passiert gerade. Danke Rokuyomi für das Teilen von dem Link. Das war 5 Minuten Vorbereitung.
00:58:18 War das eine 10 von dir? Oder ist es eine 1-0?
00:58:25 Ich zeige euch noch kurz die Ausstellung. Ich habe mir gedacht, das ist echt lustig. Das sind voll die coolen Ausstellungen. Aber ihr kennt die Sachen eh schon. Ich habe mir gedacht, ich nehme euch da mal mit. Warum nicht, oder? Also für den Kontext, ich laufe gerade mit meinem Laptop herum. Und das sind jetzt Ausstellungen. Ich habe auch kein externes Mikrofon, also maximal toll, nicht vorbereitet. Aber vielleicht kann man das öfters machen.
00:58:54 Also da haben wir eine Ausstellung, das wäre cool, wenn wir die Leute hätten, die das ausstellen, die sind auch da irgendwo. Da geht es, ich habe das komplette Programm jetzt gerade verlassen, ich mache das irgendwie klüger, ich will kurz was, dass ich mitreden kann, was wir da sehen. Ich stelle das alles kurz zur Seite.
00:59:31 Okay, und jetzt hoffen wir auch, dass das Internet faltet. Das ist der Space da. Schaut euch das an. Das ist der Schaumbad Atelier. Das ist so cool. Das sind so kleine Paletten quasi. Was kann ich da tun?
Erklärungen zu den Kunstwerken
00:59:5500:59:55 Das verändert sich dann live. Mai, wir sind gerade noch im Livestream. Magst du Hallo sagen? Hallo, danke fürs Dabeisein. Es ist großartig, dass ihr mit uns seid und jetzt da noch die Ausstellung anschauen geht. Kannst du uns zwei, drei Highlights erzählen und uns erklären, was es ist? Also ganz kurz, es gibt mehrere Arbeiten zu sehen. Die eine analoge, zum Beispiel eben, also ihr habt es ja eh schon gesehen, wie...
01:00:22 durch Pailletten, die auf unterschiedlichen Oberflächen gedruckt sind. Eine ist die Vorderseite und die Rückseite, wie man auch Bilder sozusagen neu finden kann. Und so dieses Neufinden zieht sich durch die ganze Ausstellung eigentlich und die Glitches, die es gibt in einem resilienten Zeitalter. Und wir haben gegenüber von dieser Arbeit in der Ausstellung eine von Two Girls, One Company, die man jetzt nur sehr...
01:00:51 sehr hell sieht und es geht darum, dass sie in einem Mord haben, die Gruppe, die weiblichen Bewegungsmuster, die in dem Spiel eingeschrieben sind. Ich hoffe, dass man das sieht. Vielleicht muss man das noch ein bisschen mehr angehen. Achso, ich geh kurz mit euch hin. Schauen wir mal. So, jetzt. Die weiblichen Bewegungsmuster haben sie wie in einer Dance-Krankheit.
01:01:16 sozusagen den Männern eingeschrieben und alle NPCs werden mit diesem Virus, mit diesem Transvirus infiziert und kriegen diese weiblichen Bewegungsmuster eingeimpft. Und jetzt ist gerade der Text dahinter, aber man sieht dann tatsächlich, wie die männlichen NPCs dann anfangen auch sich zu bewegen. Die Autos, in denen die Männer normalerweise fahren, bleiben stehen auf der Straße.
01:01:40 und es beginnt eine große Tanz-Virus-Party. Ich übergebe es an den Michael, der einer der Kuratoren ist. Hallo? Ich habe leider nicht gehört, was das letzte Thema war. Two girls, one company. Ja, du kannst doch mal Hallo sagen. Hallo, hallo.
Interaktive Installationen
01:01:5701:01:57 Ich hoffe, die Johanna hat euch schon ein bisschen durch die Ausstellung geführt. Wir haben ein dichtes Programm. Danke auch an die Johanna, dass sie dabei war oder ist jetzt auch noch in Persona. Okay, was ist das für dich noch? Diese Arbeit ist von Margarete Jamann. Margarete ist Professorin für Experimental Game Cultures auf der angewandten Kunstsun in Wien. Und man kann hier, also eigentlich ist es...
01:02:26 ein Controller und fast wie eine kleine Game-Konsole. Und man kann hier das Ziel von der Margarete jammern, dass man die Geschichte, den Mord an Moritz Schlick, also dem Philosophen aus den 1930er Jahren, nachspielen kann. Und je nachdem welches KI-Modell man verwendet, von OpenAI zu Olamas, das lokale Dieb-Sieg.
01:02:50 wird die Geschichte verändert und wir kennen das ja aus, wie mit Sprachmodellen KI und Erinnerungskultur verändert oder auch, also man kann auch Moritz Schlick in einem Spiel retten und wie gehen wir mit Erinnerungskultur um und das ist auch eine ganz spannende Sache. Ich hoffe ich habe es nicht zu umständlich erklärt. Aber auch gerne vorbeikommen, wenn ihr in der Nähe von Gratts seid und spielen.
01:03:18 Ich habe gerade gehört, wir können einen Künstler direkt treffen. Moment. Wir müssen nur schauen wegen WLAN. So, dass WLAN nicht so weit weg ist. So, das ist der Arno. So, da ist unser... Erzählst du ganz kurz, was du... Ja, voll gern. Ich weiß nicht, ob du es bist darüber oder... Müssen wir schauen. Seht ihr uns noch?
Digitale Kunst und Technofiktion
01:03:4201:03:42 Jetzt seht ihr nur meine Nase, hier lebt ihr in der österreichischen Diätik. Ja, ich weiß ja. Die Kubus in der Mitte, genau. Bleiben wir lieber da, sonst sind wir glaube ich offline. Also wir haben eine Arbeit, die heißt Do for Thrust. Drängen wir uns so, dann sehen wir es. Genau, das ist der Wurf in der Mitte. Das ist im Prinzip ein digitaler Beleg dafür, dass man sie in der Ausstellung entspannt hat. Also man kann sie dort reinsetzen, kann sie ein EEG Kopfband aufsetzen und kriegt dann je nachdem, wie sehr man sie entspannt.
01:04:11 die man dann als Beweis dafür mitnehmen kann. Wir probieren reingehen und dann können wir es ausprobieren. Dann sagen Sie uns ganz kurz, ob wir noch online sind. Test, Test, Test. Seht ihr uns noch? Da sind wir. Also ich wollte auch schon mal den Weg anbringen. Das ist der Kabara-Deisch-Käfig hoffentlich. Ja, wir sind noch da.
01:04:38 Cool, cool, cool. Also wenn du es magst, kannst du die gerne. Okay, ich probiere es. Wie, wie? So wie eine Brille, genau. Das machst du schon richtig. Und schauen, dass es auf der Stirn kommt oder Kontakt ist. Okay. Normalerweise wäre es, ich hoffe, ihr hört es uns gut, normalerweise wäre es cool, wenn wir mit einem Mikrofon, okay, could not found. Ich habe keine Gehirnaktivität. Nein, nur die Kutsche. Die Kutsche.
01:05:14 Ich habe das als aufgezogen. Also das was es dann macht, das wird dann wahrscheinlich meine Gehirnaktivität, das was misst dann einfach die Aktivität. Und dann berechnet es daraus so ein Relaxation Score.
01:05:50 So und jetzt bist du gefragt. Also no pressure, aber je entspannter du jetzt bist, desto mehr Wert generierst du das natürlich aus deiner Entspannung.
01:06:03 Im Endeffekt kriegst du dann deine Tokens. Ich war ein bisschen entspannt. Das ist eigentlich gar nicht so schlecht für die kurzen Zeiten. Und die kannst du dann in einer Wallet mit nach Hause nehmen. Das ist ja voll cool. Auf der Blockchain. Das ist ja voll cool. Man kann es ja wirklich nur bei uns generieren. Das ist für die Zuschauer nicht so ergiebig. Aber vielleicht haben sie kurz mitgespannt. Also ich schaue, dass ich unter einem gewissen Entspanntheitslevel bin und dann kriege ich da meinen...
01:06:33 Das ist ganz cool, weil es interaktiv ist, aber du musst eigentlich nichts tun. Je weniger du dafür tust, desto produktiver bist du eigentlich. Das ist unser Kommentar auf die Gesellschaft im Moment. Kann ich nochmal probieren? Ja. Das ist eine mega entspannte Session. Möglicherweise je mehr Geräte um, desto schwerer du untersehen. Das ist halt gut. Das tut sich. Oh je. Oh je.
01:07:17 Das ist immer so, weil es in die physikalische Welt geht. Ja, da hat es früher auch Spiele gegeben, also ein Kollege hat das gemacht, dass so hier die Weise, sie dann halt diese Aktivitäten messen, direkt für World of Warcraft Steuerung verwenden. Ja. Weil es halt auch, du kannst halt irgendwie auch ohne Bewegung was steuern dann. Voll, ja. Ja, da gibt es sich voll auf das Auge. Also sie überraschen wie kurz.
01:07:43 wie gut es dann da funktioniert. Wenn es halt sehr noisy und so weiter ist, dann wird man da ganz gut. Ich freue mich gerade, dass der Stream so gut funktioniert. Ja, super.
01:08:15 Besser als daheim bei mir schreiben es gerade.
01:08:40 Ja, das ist ein kommentierliches Produkt quasi. Ja, das ist total produktiv. Ja, das ist interessant, weil für manche Leute funktioniert es mit Augenzuhr und für andere funktioniert es mit dem Reden der Welt. Es gibt entspannende Restaurant als mit dem Laptop in der Hand. Ja, wahrscheinlich.
01:09:48 Das wäre dann so ein... Das ist immer noch sehr weit weg von Entspanien, oder? Ja, ich glaube da geht noch was. Ah ja, okay. Aber die kannst du mitnehmen, wenn du möchtest. Ein Handy irgendwo in der Ausstellung. Ich mach's jetzt, der Fotos ist nicht fertig. Ja, super. Cool. Cool, cool, cool, cool. Cool, oder? Voll cool, danke schön.
01:10:26 Ah ja, wir haben noch eine Ausstellung. Wir haben jetzt noch einen Künstler. So, jetzt müssen wir schauen, ob das WLAN haltet. English. Yes, yes. Okay. And this is also super, super fun, because this was about Oblivion, if I remember correctly, and the other one was? Morrowind. Morrowind, yes, yes, because now there's a gothic remake just released. Oblivion.
01:10:50 Ja, und gothic war, ich war ein großer gothic fan, ich liebe all diese Welt, die Rolle-Playing-Werls. Gothic war eigentlich aus Austria. Ah, wirklich? Ja, wir waren große Rolle-Playing-Werls. Okay, Herr Tjons. Hallo. Okay, wir müssen uns ein bisschen sprechen, um die Norde zu sprechen. Okay, so, kann ich die Werkstatt erst erklären? Ja, ja, ja.
01:11:17 Hi, ich bin Bac. Ich bin ein Arzt, Writer, Researcher und Physiker, in Athens und Vienna. Ich habe diese Dual Machinima gemacht, die sich aus dem anderen auszuladen. Im ersten war, dass ich die Elder Scrolls Morwind verfolgt habe und ich habe viele Mods gefunden, die Modding-Community.
01:11:44 Das war wirklich lustig. Ich hatte McDonalds in den Kostpläte, Darth Vader oder Lich King oder Scooby-Doo, Spongebob etc. Und die Idee ist, dass die Maschine wächst und sieht es in Reverse, wie in der Matrix, die Menschen sehen können, wie sie hinter der Kold.
01:12:13 Die Maschine sieht aus der Schrein und sieht unser Welt, und unser Welt hat den Medievalen Welt infiltrated. Es ist ein technofüdisch, das ist Neoliberalismus. Es geht in eine Rage-Rage-Mode, wie das ist, und das ist ein Hellscape.
01:12:34 Es ist alles Video-Filter mit einer thermal-kamera-Kamera-Kind-of-Style. Es gibt Text, die sagen, ich bin der Messiah, ich bin der Prophet, ich werde die Humanität von Kapitalismus und Technofüdialismus-System. Und dann geht es auf der zweiten Maschinen, die in den Elders Cross-Oblivien, weil es in der Imperium ist.
01:12:59 Ich fand es, die Namen Imperials gibt, imperialistische Dinge. Und da haben wir ihn, ihn und ihn Joker, mit Sauron's Armour und er hat einen Flamethrower. Und ich fand ein Mod, dass, statt zu closing Hellgates, weil der Kanonikative gameplay ist, dass du die Imperier-Realm hast.
01:13:24 ein Kult, der Mythic Dome ist, wie die Demons, die die Gäste öffnen. Man muss sie in die Gäste öffnen und sie von der Insel zu öffnen. Ich war öffnend, dass ich in die Imperial City in die Kirche öffnete und alles und alle. Und auf das hier, ich habe ein Bild von World of Warcraft Kataklysm, weil es eine der früheren Beispielen von Spielern grieffend über die Umwelt.
01:13:51 Die Maschine ist so Delulu und schizophrenisch, dass sie nicht mehr sehen können in der Welt. Sie sehen die schönste Natur von Elder Scrollsburg, aber auf der Backdruck kann man sehen, wie die Feuer von World of Warcraft Cataclysm. Es kann sich die Messiah-Promise aussehen. Und in der Installation, ich habe eine collection von Memes, die ich habe über Technofüdialismus und Kapitalismus.
01:14:19 Das ist ein typischer Tag in Warhammer 40. Ja, definitiv. Okay, dann schauen wir uns das. Das ist Oblivion, oder? Ja. Okay, cool. Was sehen wir? Jetzt ist er, er ist walking und denkt, wie der Texte aus dem Ersteht. Er hat jetzt in den Imperium-Domänen und hat alles und alle.
01:14:50 Und manchmal gibt es Text auf der Topf, das ist seine inneren Fortschritte. Ich habe mich gefragt, dass das Rimmings ist für 99$, aber der Trial expired und ich verletzei habe. Es ist ein Kommentar, ob das Leben ist. Und die Maschine sagt, dass ich nie in diesem Weltraum gesponnt habe. Ein Hyperkapitalist, commercial.
01:15:21 Das ist ein Beispiel, er ist unterwegs und hinter dem Bild von der WM-WC ist. Er denkt immer mehr, die Dinge zu destrukturen.
01:15:35 Und das ist das zweite? Das ist Morwind, wo es beginnt. Und ich habe Logos aus Wörter, McDonalds, Doritos, Cura-Cola, Leis oder Disney und habe sie in den Schenzen des Hellen. So das ist es, um die Maschine zu erklären.
01:16:02 Das ist ein helles Game. Und das hat diese thermal Kamera. Vielen Dank. Sehr, sehr beeindruckend. Cool, cool, cool. Danke. So, jetzt schauen wir da noch mal ganz kurz den Resten an. Irgendwie gefällt euch das? Das ist voll cool, oder? Total, wie ich auch schon mit dem Lektor da rumlaufen.
Biologische Kunst und Holobionten
01:16:2501:16:25 Was haben wir da? Das ist von einer Schweizer Künstlerin, Isabel Boulerschen. Und sie beschäftigt sich mit einem Schleim, den wir alle eigentlich in unserem Mund und in unserem ganzen Körper haben. Und wie ist das Fach?
01:16:45 Bitte? Mit Holobionten. Genau, ihr könnt das jetzt alle ganz schnell wahrscheinlich nachrecherchieren. Und dieser Schleim, der in uns drin ist, der weiß eigentlich mehr über uns als wir selber. Und sie hat eine Videoarbeit gemacht, eigentlich immersiv mit einer Brille.
01:17:02 Man sieht sie auch im Video hinter uns. Da kann man dann eintauchen und man befindet sich zuerst in seinem eigenen Mund und schlupft dann die Speiseröhre hinunter und nähert sich so seinem eigenen Körper und auch diesem Bewusstsein an, dass wir eigentlich viel mehr mit uns verbunden sein könnten, wenn wir ein bisschen achtsam auf uns sind. Cool. Mein dauersten Dank.
01:17:28 Sollen wir uns jetzt vielleicht noch eins anschauen? Dann ist glaube ich bei mir der Akku schon fast leer. Das haben wir gerade... Nein, nein, nein, nein, das haben wir vorher gesehen. Ah ja, das können wir.
Aktivismus im digitalen Raum
01:18:0101:18:01 Genau, ein Video von Martha Root, die uns gestern tatsächlich auch online auf verschiedensten Kanälen Videos geschickt hat. Also für jene, die es nicht wissen, Martha Root hat voriges Jahr beim ziemlich großen Kongress live White Child, so diese ganzen White Tinder-Plattformen, sehr rechtsradikale Netzwerke in Echtzeit gelöscht.
01:18:29 und diese ganzen Plattformen und Administrationsrechte sozusagen lahmgelegt und lebt seitdem im Untergrund und tritt, wenn sie, seit einem halben Jahr ist sie eigentlich nicht mehr öffentlich aufgetreten, in einem rosa-roten Power Ranger Kostüm auf, also niemand. Und deswegen war es gestern eine sehr große Ehre, tatsächlich, dass sie sich eingeschalten hat und sie hat unser Video zur Verfügung gestellt, das kann man auch.
01:18:52 Man kann auch Videos von ihr auf YouTube anschauen, wo sie über Plattformen spricht, die man melden kann, wo man selber aktivistisch auch eingreifen kann. Und ihr ein bisschen etwas zur Gesellschaft beitragen, damit die zu einem pluraleren Ort wird. Cool. Mein tausend Dank, dass ihr da zugeschaut habt. Tausend Dank an die Einladung und für die Führung.
01:19:25 Das war ja super spontan, aber ich glaube, das hat Lust, das hat Spaß gemacht, oder? White Hat Hacking, ja genau. Also das war auch beim Chaos Computer Club. Das ist der Darl, total cool, was da alles gerade passiert. Ich hoffe, euch hat es Spaß gemacht, die Tiny Lecture und jetzt die Führung. Danke euch für die Führung. Danke fürs dabei sein, wirklich sehr cool.
01:19:45 Ich glaube, so etwas können wir öfters machen, vielleicht das nächste Mal mit Mikrofon und irgendetwas Mobilen anstatt einem Laptop. Tschüss, auch.