MUSIK STREAM und quatschen (bitte schalt ein und chatte mit mir sonst ist doof)
Musikalisches Experiment: Festival-Song entsteht live
Es wurde an einem neuen Festival-Style-Song gearbeitet. Dabei kam die KI-generierte Stimme Ace Studio zum Einsatz. Der Song wurde durch Basslines, Leads und Percussions ergänzt, wobei ein dynamischer Übergang als zentrales Element identifiziert wurde.
Start des Streams und Einstieg in die Musikproduktion
00:00:55Zu Beginn des Streams begrüßt der Streamer das Publikum und verkündet, dass er heute Musik streamen wird. Es wird ein fröhlicher, lockerer Ton angeschlagen, der durch humorvolle Bemerkungen und lockere Unterhaltungen im Chat angereichert wird. Der Streamer, kutcherlol, gibt bekannt, dass er beabsichtigt, einen Festival-Style-Song zu produzieren und beginnt, im DAW-Programm FL Studio erste Akkorde und Melodieideen zu experimentieren. Der Fokus liegt auf dem kreativen Prozess des Songwritings, wobei er offen für Vorschläge aus dem Chat ist und versucht, eine gute Grundlage für den Song zu finden.
Reflexion über den kreativen Prozess und die Musikindustrie
01:52:58Nach anfänglichem Enthusiasmus gerät der Streamer in eine Phase der Selbstzweifel und Reflexion. Er äußert Frustration darüber, dass sein aktueller Sound technisch zwar ausgereift wirkt, ihn aber melodisch nicht befriedigt. Er vergleicht dies mit früheren Anfängen, bei denen er schon einfache Erfolge gefeiert hat, und äußert Zweifel am eigenen Talent. Außerdem diskutiert er die Möglichkeit, von Musik zu leben, und beziffert die Einnahmen von Spotify realistisch, die für einen Full-Time-Beruf bei Weitem nicht ausreichen, was die Spannung zwischen kreativen Ambitionen und wirtschaftlicher Realität widerspiegelt.
Vorstellung des AI-Vocal-Programms Ace Studio
02:57:52Zur Überwindung kreativer Blockierungen stellt kutcherlol das AI-Vocal-Programm Ace Studio vor, das er als teures, aber leistungsstarkes Werkzeug beschreibt. Er demonstriert eindrucksvoll die Funktionalitäten, die es erlauben, durch MIDI-Dateien oder selbstgesungene Spuren künstliche Stimmen zu erzeugen und diese zu bearbeiten. Das Programm wird als kreative Unterstützung vorgestellt, um schnell Ideen für Gesangsmelodien und Texte zu generieren, wenn keine realen Sänger zur Verfügung stehen. Dabei wird auch die Möglichkeit erwähnt, eigene oder heruntergeladene Voice-Modelle zu verwenden.
Fortschritte bei der Produktion des Drops
03:38:25Nachdem der Streamer den Drop des Songs als entscheidendes Element identifiziert, das noch fehlt, konzentriert er sich intensiv auf dessen Entwicklung. Es werden verschiedene Sounds und Strukturen getestet, darunter auch Basslines, Leads und Percussions. Er experimentiert mit dem sogenannten 'Rest-Step', um einen dynamischen Übergang zu schaffen, und testet verschiedene Arrangement-Ideen. Dabei werden auch ein Mix aus eigenen und fremden Samples sowie verschiedene Effekte wie Reverb und Delay genutzt, um die gewünschte Intensität und Tiefe für den Drop zu erzeugen, der als Höhepunkt des Songs dienen soll.
Coworking-Effekt und die Herausforderungen des Songwritings
05:23:45Der Streamer hebt die positiven Auswirkungen der Interaktion mit dem Chat hervor. Er stellt fest, dass das gemeinsame Arbeiten und der Austausch mit dem Publikum ihm hilft, länger am Ball zu bleiben und motiviert zu bleiben. Dies sei ein deutlicher Kontrast zum Alleinarbeiten, bei dem er oft schnell die Lust verliere. Gleichzeitig spricht er erneut die typischen Herausforderungen des Songwritings an: Schwierigkeiten beim Finden von Melodien, Perfectionismus, der ihn am fertigen Arbeiten hindert, und der ständige Vergleich mit anderen Künstlern, der zu Zweifeln an der eigenen Arbeit führt.
Detailverliebte Klanggestaltung und finale Polishing-Schritte
05:43:11Gegen Ende des Streams rückt die Feinabstimmung des Tracks in den Fokus. kutcherlol arbeitet an automatisierten Effekten wie Reverb, um dem Track Dynamik und Tiefe zu verleihen. Er experimentiert mit verschiedenen Delay-Einstellungen, um den Klang interessanter zu gestalten, und arbeitet daran, die Elemente so zu mischen, dass sie harmonisch zusammenwirken. Der Prozess ist von ständigen kleinen Anpassungen und Entscheidungen geprägt, um die Balance zwischen Klarheit und Fülle im Mix zu finden und dem Song den letzten Schliff zu geben.
Rendern und Technik-Workflows
06:06:59Der Streamer behandelt das Rendern von einzelnen Elementen wie Drums, Atmosphäre und gesamte Projekte im FL Studio. Er hebt hervor, dass jeder in der Producer-Community seine eigenen Abläufe und Lieblingstechniken hat, und das Betrachten fremder Projekte sehr lehrreich sein kann. Es ist sein Workflow, ein Projekt komplett durchzurendern, um es auch auf anderen Geräten wie dem Handy oder im Auto zu testen. Er erwähnt, dass die neue Drums vielleicht noch zu scharf klingen.
Musikproduktion auf Twitch und Mixing
06:08:49Der Streamer äußert seine Enttäuschung darüber, dass es nur wenige Streamer gibt, die Musikproduktion auf Twitch zeigen. Er hat zwar eine große Zuschauerschaft, betont aber, dass er den Stream primär für den Spaß an der Musikproduktion führt. Er diskutiert die Idee, einen fertigen Song an einen professionellen Mixer zu geben, um den Unterschied zu seinem eigenen Mix und Master zu hören, was er für sehr spannend hält. Das Mastern ist für ihn noch ein unbekanntes Terrain.
Remix-Technik und Vocal-Erstellung
06:18:20Die Erstellung von Vocals wird zentraler Punkt. Der Streamer erklärt, dass er nicht direkt von einem Remix spricht, da er ein Vocal nur als Platzhalter verwendet, um einen Song drumherum zu schreiben. Es kann jedes beliebige Vocal eingesetzt werden, ohne die Songstruktur zu gefährden. Er ist unzufrieden mit Splice-Vocals und denkt darüber nach, eigene zu schreiben, findet dies aber sehr schwierig. Er sieht in AI und Tools wie Audiotune eine interessante Alternative für die Vocal-Erstellung.
Nachbau von Sounds und Stream-Finale
06:21:38Der Streamer beklagt sich über die störenden Atemgeräusche in den Vocals und sieht sich nach dreieinhalb Jahren im Musikbereich immer noch als Rookie. Er zeigt Interesse daran, einen bestimmten Sound oder Teil eines Songs im nächsten Stream nachzubauen. Anschließend informiert er das Publikum über das bevorstehende Stream-Ende, bedankt sich für die Teilnahme und den Chat. Er kündigt an, dass solche Musik-Streams wahrscheinlich auf einem Zweitkanal namens Philipp Westseite stattfinden werden.