Die bisherige Strategie der Zahlungen an die Piratenfrau Voada wurde nach anhaltenden Forderungen, die ein halbes Vermögen umfassten, beendet. Es wurde der Entschluss gefasst, eine Flotte aus Kriegsschiffen zu bauen, um dem Piratenproblem militärisch zu begegnen. Parallel dazu wird die eigene Siedlung durch den Bau von Aquädukten und Farmen weiter ausgebaut.

Anno 117: Pax Romana
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Anno 117: Pax Romana

Willkommen und Wochenplan

00:12:46

Der Stream startet mit einem freundlichen Gruß an die Zuschauer und gibt einen Überblick über das vielfältige Programm der Woche. So wird am Freitag das Spiel Phasis Frontier gestreamt und am Samstag findet ein Placement für Outer Worlds 2 statt. Es wird betont, als Variety-Streamer viel Abwechslung zu bieten. Dabei wird das aktuelle Spiel Faserspontion vorgestellt, ein Aufbauspiel von den Machern von Grim Dawn, bei dem man die DNA des Vorgängers erkennt. Ein im Stream-Chat erwähnter wöchentlicher Plan wird diskutiert, der jedoch von den meisten Zuschauern nicht genutzt wird, während er vom Streamer zur Marktforschung bei anderen Kanälen herangezogen wird.

Fokuswechsel und Spielentscheidung

00:18:11

Nachdem der Streamer über seine Versuchung gesprochen hat, das neue Spiel Ninja Gaiden in den Programmplan aufzunehmen, entscheidet er sich dagegen. Begründet wird dies damit, dass er lieber die Zeit noch für die bestehenden Aufbauspiele nutzen möchte, da diese beim Publikum gut ankommen. Er reflektiert, dass er in den letzten Wochen vielleicht zu viele aktuelle Releases gestreamt hat, die nicht immer gepasst haben und weniger Interesse fanden. Der Fokus soll daher auf erfolgreichen Serien wie Anno und den Mandalore-Streams liegen, um mehr in die Tiefe gehen zu können.

Kriegsbeginn gegen die Piraten

00:38:14

Der Streamer begrüßt die Zuschauer und verkündet einen klaren Wechsel der Strategie. Anstatt weiterhin den geforderten Tribut an die Piratenfrau Voada zu zahlen, die nun fast das halbe Vermögen fordert, wird nun Krieg erklärt. Nach anfänglicher Frustration über die eigenen militärischen Vorbereitungen, die als unzureichend empfunden wurden, baut der Streamer nun eine Flotte von Kriegsschiffen auf. Dabei werden unterschiedliche Schiffstypen wie Nahkampfschiffe mit Bogenschützen und Fernkampfschiffe mit Skorpionen geplant und erforscht, um der Piratenflotte entgegenzutreten und deren Tyrannei ein Ende zu setzen.

Erste Seekämpfe und Stadterweiterung

00:53:39

Nach dem Bau der Flotte kommt es zu den ersten direkten Kämpfen mit den Piraten. Die eigenen Schiffe greifen an, versenken feindliche Einheiten und erbeuten Waffen, wobei einige Piraten zur Flucht schlagen. Während der Kampfhandlung läuft, wird parallel die eigene Siedlung weiter ausgebaut. Schwerpunkte liegen hierbei auf der Optimierung der Landwirtschaft durch den Bau von Farmen, die Anlage von Aquädukten zur Wasserversorgung und dem sinnvollen Platzieren von Gebäuden, um die Einnahmen und die Zufriedenheit der Bevölkerung zu steigern. Es wird versucht, die Stadt effizienter zu gestalten, nachdem der organische Wachstum an seine Grenzen stieß.

Zufriedenheitsmanagement und Stadtplanung

01:46:52

Die Bürger in der Siedlung sind mit ihrem Leben unzufrieden, was zu dem Risiko von Rebellionen führen könnte. Obwohl das Aquädukt die Gesundheit und Brandsicherheit erheblich verbessert, ist die allgemeine Zufriedenheit ein separates Problem. Um dies anzugehen, wird der Bau eines Theaters als größter verfügbarer Zufriedenheits-Buff erwogen, der +3 Zufriedenheit für jedes Gebäude in seinem Radius bietet. Allerdings erfordert dies den Abriss vi bestehender Gebäude und Straßen, was ein komplexes und teures Unterfangen ist, das sorgfältige Planung des Straßennetzes nach sich ziehen wird.

Piratenangriff und maritimes Vorgehen

01:57:14

Nachdem die Stadt stabilisiert wurde, wendet man sich dem Piratenproblem zu. Die Piratenstärke wird als überschätzt eingestuft. Ein erstes Angriffsschiff, eine Balliste, wird versenkt, während der Feind mit einem Katapultboot antwortet. Die Angriffe werden fortgesetzt, bis auch der 'Römerschreck' und das Katapultboot zerstört sind. Die Piraten werden als leicht besiegt beschrieben, und die Idee geäußert, die Legione nach Albion zu schicken, um den Feind endgültig zu zwingen. Die Seehoheit Roms als entscheidender Vorteil wird betont.

Industrielle Expansion und Handelsrouten

02:13:44

Nach dem Sieg über die Piraten konzentriert sich der Fokus auf den Aufbau einer militärischen Industrie in Latium. Es werden Rüstungsschmiede, Gerbereien und Schweinehöfe zur Produktion von Kettenrüstungen und Schilden geplant. Gleichzeitig wird der Ausbau der Handelsrouten vorangetrieben, um die neue Kolonie auf der anderen Insel zu versorgen. Es wird eine Route eingerichtet, die von Latium über die Insel mit Purpur, Schnecken und Marmor verläuft und Seife, Oliven und später Garum transportiert.

Diplomatie und strategische Neuausrichtung

03:20:33

Um die feindlichen Piraten zu disziplinieren, entscheidet sich der Streamer, sie mit einer diplomatischen Forderung zu konfrontieren: die Lieferung von 100 Tonnen Brot und Garum. Dies wird als strategisch klug angesehen, da es den Ruf verbessert und gleichzeitig die eigenen Produktionsketten stärkt. Die Produktion von Garum wird daher massiv ausgebaut, indem sechs Makrelenhütten und drei Garum-Sossiers gebaut werden, um die Forderung zu erfüllen und die Piraten zu schwächen. Gleichzeitig muss die Versorgung der eigenen Bevölkerung mit Brot und anderen Gütern sichergestellt werden.

Bewertung des Spiels Anno 117

03:27:30

Der Streamer teilt seine persönlichen Eindrücke von Anno 117 und vergleicht es mit anderen Teilen der Serie. Das Spiel wird als originell und sehr gelungen im römischen Setting angesehen, da es lange Zeit keine qualitativ hochwertigen Spiele in diesem Genre gab. Obwohl er das mittelalterliche Setting von Anno 1400 noch bevorzugt, macht ihm 117 aktuell mehr Spaß, auch wenn er objektiv anerkennt, dass Anno 1800 mit seinen DLCs umfassender sein könnte. Er freut sich auf zukünftige Regionen wie Ägypten und Griechenland und sieht großes Potenzial für weitere Inhalte.

Bürgerunruhen und polizeiliche Maßnahmen

03:03:15

In der Stadt kommt es zu Unruhen unter der Bevölkerung. Während der Streamer die Straßen ausbaut, um den Radius der öffentlichen Dienste zu erweitern, rebellieren die Bürger an Orten, die noch nicht an das neue Netz angebunden sind. Ein Gefängniswagen wird eingesetzt, um die Rebellen festzunehmen. Der Streamer reagiert frustriert und fordert eine härtere Linie gegenüber den Aufständischen, die als 'schäbige Rebellen' und 'Halunken' bezeichnet werden, während er gleichzeitig versucht, den Wohlstand für alle zu sichern.

Stadtmanagement und Unzufriedenheit

03:34:41

Die Siedlung leidet unter der Unzufriedenheit der Bürger, die hauptsächlich durch den großen Stadtstatus und die unzureichende Infrastruktur verursacht wird. Insbesondere die massive Garum-Produktion ist eine signifikante Quelle der Frustation, da die negativen Effekte der Produktionsgebäude sich aufaddieren und die Zufriedenheit drücken. Trotzdem läuft die grundlegende Versorgung mit Brot und Olivenöl stabil und die Stadt entwickelt sich langsam römisch weiter.

Spieleinschätzung und Diplomatie

03:36:00

Der Streamer bewertet den neuen Teil der Anno-Reihe positiv, da er im Vergleich zu älteren Teilen wie Anno 1800 überschaubarer und angenehmer zu starten ist, ohne an Umfang zu verlieren. Gleichzeitig stoßen auf diplomatischer Ebene Probleme auf: Er ist der zweitbeliebteste Herrscher, kann aber einen Verteidigungspakt mit einer rivalisierenden KI nicht abschließen, da sein Ruf bei ihr im Negativ ist und sie weiterhin Lösegeld fordert.

Piratenangriff und Verteidigung

03:59:35

Eine feindliche KI greft mit Schiffen und einer Armee eine ungeschützte Insel an, die nur ein Kontor als Verteidigung aufweist. Obwohl der Angriff als fordernd erwartet wird, stellt sich heraus, dass die feindlichen Einheiten schwach sind und das Kontor den Angriff erfolgreich abwehren kann. Der Streamer entsendet zusätzlich eine Trereme zur Sicherheit, um die Verteidigung zu verstärken.

Militärischer Aufbau und strategische Planung

04:08:28

Nach der erfolgreichen Verteidigung konzentriert sich der Streamer darauf, eine eigene Armee aufzubauen. Mit der Verfügbarkeit von Waffen werden Bogenschützen rekrutiert und der Bau von Kaserne und Belagerungswerkstätten geplant. Die strategische Verteilung der Ressourcen ist dabei wichtig: Albion soll die Kriegsschiffe produzieren, während Latium die Landtruppen stellt, um die Produktionsketten zu optimieren.

Spielerfahrungen und Stream-Erlebnis

04:57:38

Der Streamer beschreibt, wie sehr er im Spiel aufgeht und wie die Zeit vergeht, fast wie in einem Flow-Zustand. Er vergleicht sein Spielgefühl mit einem Second Screen und reflektiert seine langsame, aber stetige Vorgehensweise. Sein Ziel ist es, ein großes Inselimperium aufzubauen, das viel Zeit und Mühe erfordert, was er als sehr geliebten Teil des Spielerlebens ansieht.

Zusammenfassung und Ausblick

05:06:50

Der Stream fängt einen Absturz des Spiels ab und berichtet von den bisherigen Errungenschaften: Eine Bergfestungsstadt wurde erfolgreich aufgebaut und eine erste kleine Armee ist einsatzbereit. Die anfänglichen Piraten erwiesen sich als überraschend schwach. Für den nächsten Tag ist ein weiterer Stream geplant, um das Spiel fortzusetzen und entweder die Silberinsel zu erobern oder sich einer stärkeren KI zu stellen.

Abschluss und zukünftige Inhalte

05:14:21

Der Streamer beendet die Session mit der Zusammenfassung des militärischen Fortschritts und des Plans für die nächsten Schritte im Spiel. Er bedankt sich bei den Zuschauern für ihre Unterstützung und kündigt zukünftige Inhalte an, darunter einen Stream zu Phasis Frontier. Zum Abschluss des heutigen Streams wird ein Raid auf einen anderen Kanal angekündigt, da der reguläre Stream beendet ist.