Ein umfassender Test von Sid Meier's Civilization VII beleuchtet die neuen Spielmechaniken. Im Vordergrund stehen das innovative Völker-System, das Wechseln von Völkern pro Zeitalter, die Spezialisierung über Vermächtnispfade und die komplexere Diplomatie. Gleichzeitig wird Kritik an der als unübersichtlich und hässlich empfundenen Benutzeroberfläche sowie der als frustrierend empfundenen Religionsmechanik geäußert.
Streambeginn und Vorstellung von Civilization 7
00:20:50Der Stream startet mit Verzögerung, der Streamer bittet um Entschuldigung. Es wurde ein anstrengender Tag mit einem gestrigen Event in Berlin, das erst um 23 Uhr endete. Nach nur fünf Stunden Schlaf wird nun Civilization 7 gestreamt, das als die "Stunde der Wahrheit" bezeichnet wird. Der Streamer möchte das Spiel für beide Veteranen und Neueinsteiger verständlich präsentieren und betont, dass es sein Bestes gibt, den Ansprüchen gerecht zu werden. Er hat technische Probleme mit der Maus, die ihn am Bedienen der OBS-Software hindert, die jedoch nach einem Neustart des Haupt-PCs gelöst wird.
Auswahl des Anführers Machiavelli
00:32:18Die Wahl des Anführers fällt auf Machiavelli, was bereits feststeht. Der Streamer stellt dessen einzigartige Fähigkeiten vor: Er erhält pro Zeitalter plus drei diplomatischen Einfluss und 50 bis 100 Gold, je nachdem, ob diplomatische Aktionen angenommen oder abgelehnt werden. Seine stärkste Eigenschaft ist die Fähigkeit, jederzeit ohne Strafe formelle Kriege zu erklären, selbst verbündete Zivilisationen zu verraten und die Truppen von Stadtstaaten zu rekrutieren, deren Suzerän man nicht ist. Machiavelli wird als sehr mächtig und im Design gelungen beschrieben.
Das Volkssystem und Zeitalterwechsel
00:49:35Eine große Neuerung in Civilization 7 ist das System der Völker. Diese sind von den Anführern getrennt und jede Epoche hat ihre eigene, einzigartige Auswahl an Völkern. Nachdem ein Zeitalter abgeschlossen ist, wechselt man das Volk und behält dabei das eigene "Vermächtnis". Dies ermöglicht neue strategische Kombinationen, z.B. den diplomatisch ausgerichteten Anführer Machiavelli mit dem kriegerischen Volk Rom oder dem diplomatischen Volk Griechenland zu kombinieren. Die Auswahl an einzigartigen Gebäuden und Spezialeinheiten ist für jedes Volk unterschiedlich und prägt den Spielstil maßgeblich.
Spielstart, Tutorial und Menükritik
01:08:07Nach einer kurzen Einführung in die Grundkonzepte von Civilization 7 wie Zeitalter, Vermächtniswege und Siegbedingungen, wird das Spiel gestartet. Der Streamer kritisiert die Menüführung des Spiels scharf, da sie aus seiner Sicht "hässlich" ist und unterschiedliche Schriftarten und -größen verwendet. Beim eiguellen Start wird die erste Hauptstadt Athens auf einem geeigneten Grundstück mit Fluss und Gebirge gegründet. Das Siedler-System hat sich verändert, da es keinen Scout am Anfang gibt, was die Positionierung der ersten Stadt erschwert und zu einem erhöhten Risiko führt.
Erste Züge und Ressourcenmanagement
01:18:22Nach der Gründung von Athen beginnt das Erkundungstrio mit dem Bau einer Siedlung. Es wird der Technologiebaum eingesehen, der im Vergleich zu Civilization 6 deutlich kleiner ist, da er sich auf das aktuelle Zeitalter beschränkt. Die Forschung konzentriert sich zuerst auf "Tierzucht", um zusätzliche Produktion für Holzfäller zu erhalten. Die Stadt wird auf einem Bauernhof erweitert, um das Bevölkerungswachstum zu beschleunigen, da dies für eine schnellere Expansion entscheidend ist.
Strategischer Städtebau und Ressourcenmanagement
01:29:44Zu Beginn des Abschnitts wird die strategische Platzierung von Stadtgebäuten wie dem Kornspeicher beleuchtet. Dieser liefert Ressourcen, blockiert aber aufgrund seines Status als Stadtgebäude die Errichtung von Landverbesserungen an seinem Standort. Die Streamer legt daher besonderen Wert auf die Planung von Stadtvierteln, idealerweise in der Nähe von Gebirgen, Ressourcen oder Flüssen, um von Nachbarschaftsvorteilen zu profitieren. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit einer sorgfältigen Ressourcenverteilung betont, wobei Ressourcen wie Baumwolle global in Städte zugewiesen werden können, um Nahrung und Produktion zu steigern.
Vermächtnispfade: Spezialisierung und langfristige Strategie
01:32:54Ein zentrales Thema ist das neue Vermächtnissystem, das es Spielern ermöglicht, sich auf eine von vier Paden – Wirtschaft, Militär, Kultur oder Wissenschaft – zu spezialisieren. Jeder Pfad bietet einzigartige Boni und Siegbedingungen, die sich von Zeitalter zu Zeitalter ändern. So erfordert der wirtschaftliche Sieg im ersten Zeitalter die Zuweisung von 20 Ressourcen an Siedlungen, während im zweiten Zeitalter völlig andere Ziele gelten. Diese Spezialisierung ermöglicht eine langfristige strategische Planung über mehrere Völker hinweg und schaltet zusätzliche Vorteile für das nächste Zeitalter frei.
Fraktionsfreischaltung durch Bedingungen
01:39:47Die Erläuterung der Bedingungen zur Freischaltung verschiedener Zivilisationen für das nächste Zeitalter ist ein weiterer wichtiger Punkt. Dabei werden spezifische Anforderungen wie der Bau bestimmter Einheiten oder die Kontrolle über bestimmte Ressourcen oder Geländearten vorgestellt. Beispielsweise können drei Pferderessourcen und drei Belagerungseinheiten die Mongolen freischalten, während drei Küstenstädte die Cola ermöglichen. Dieses System spielerisch nutzen, um sich strategisch auf bestimmte Völker vorzubereiten, wird als reizvoll beschrieben.
Transparenz im Stream und Kritik an der Game-Mechanik
01:42:06Der Streamer adressiert Kritik an der Objektivität aufgrund eines Entwickler-Keys und betont, transparent über die Kooperation zu sein. Gleichzeitig wird die Einführung der neuen Regierungsformen und Sozialpolitiken kritisch hinterfragt. Während die Politik-Boni als nützlich gelten, wird das Menü zur Auswahl dieser Boni als unübersichtlich und designschwach kritisiert. Ebenso fallen die Menüs für den Anführerskilltree und Ausrichtungen negativ auf, während die grafische Darstellung des Spiels selbst gelobt wird.
Diplomatie und Zufriedenheit im Vordergrund
02:00:44Ein zentraler Fokus dieses Abschnitts liegt auf der diplomatischen Interaktion mit anderen Anführern und Stadtstaaten. Durch geschickte Nutzung des Einflusses wird versucht, Beziehungen zu verbessern, um Handelsabkommen abzuschließen oder andere Boni zu erhalten. Die Beziehungen werden dabei detailliert verfolgt. Die ebenfalls vorgestellte neue Zufriedenheits-Mechanik wird als sehr stark eingestuft, da ein Überschuss in Städten in einen globalen Pool fließt und regelmäßig zu zeitlich begrenzten Boni führt.
Expansion und Stadtgründung: Gemeinden vs. Städte
02:03:45Die Streamer diskutiert die strategische Entscheidung, ob mehr Städte zu gründen oder lieber weniger, aber dafür größere Gebiete abzudecken. Dabei wird die neue Mechanik der Gemeinden eingeführt, die sich in Städte umwandeln lassen und Gold produzieren. Langfristige Strategien wie die spätere Umwandlung von Gemeinden oder die Einrichtung von Gemeinden zur Versorgung der Hauptstadt werden in Betracht gezogen, was die taktische Tiefe erhöht. Die Wahl des Stadtgründungsplatzes basiert auf der Qualität der Felder und Ressourcen.
Konflikt um Stadtstaaten und Ressourcen
02:17:41Ein militärischer Konflikt mit feindlichen Barbarendörfern und der Wettlauf mit einem rivalisierenden Spieler, Xerxes, um die Freundschaft zu neutralen Stadtstaaten, dominieren die Ereignisse. Gleichzeitig wird die strategische Bedeutung von Ressourcen wie Eisen und Seide hervorgehoben, da diese Einheiten verstärken oder Kultur bonifizieren. Die Notwendigkeit, strategisch Pufferstädte gegen aggressive Nachbarn zu gründen und Ressourcen sicherzustellen, wird als zentral für das Überleben und den Erfolg im Spiel dargestellt.
Technologischer Fortschritt und Ressourcenhandel
02:36:49Im weiteren Verlauf des Streams wird der Fokus auf technologische Forschung gelegt. Entscheidungen über den nächsten Meilenstein im Tech-Tree, wie etwa die Schrift zur Verbesserung der Wissenschaft oder die Bewässerung für Nahrung, werden getroffen. Der Wert des Handels und des Ressourcenaustauschs wird wiederholt betont, um an zusätzliche Boni zu gelangen. Gleichzeitig wird die Zeit als kostbare Ressource angesehen, die schnelle Entscheidungen bei Stadtgründungen, Forschung und Diplomatie erfordert, um im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren.
Diplomatische Strategie und Ressourcenmanagement
02:42:38Die Aufmerksamkeit liegt auf der direkten Konfrontation mit einer feindlichen Fraktion. Die aggressive Zerstörung der feindlichen Einheiten ist notwendig, um dem Druck zu begegnen, da sie zu nahe an den eigenen Siedlungen sind. Eine diplomatische Lösung wird in Betracht gezogen, indem geplant wird, sich mit einer anderen Fraktion zu befreunden, um sich auf die eigentlichen Feinde zu konzentrieren. Die Grenzen des Territoriums werden durch unwegsames Gelände eingeschränkt, was den Bau von Strukturen wie dem Parthenon an bestimmten Standorten unmöglich macht.
Entscheidungen über Pantheons und geopolitische Fehler
02:49:56Die Wahl des richtigen Pantheons, der frühen Proto-Religion, erweist sich als kritisch und knifflig. Begehrene Boni wie mehr Produktion in Städten mit einem Altar sind schnell vergeben. Ein suboptimaler Bonus wird gewählt, da die verfügbaren Optionen nicht perfekt zur eigenen Siedlungsstruktur passen. Ein schwerwiegender Fehler wird erkannt, als ein Gegner durch geschicktes Management seines Einflusses den Spieler in der Rangliste überholt und wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Dies führt zu Frustration und der Überlegung, den Spielstand neu zu laden.
Stadtplanung, Ressourcenerfassung und Kriegsvorbereitung
02:58:17Die strategische Planung konzentriert sich auf das Errichten neuer Siedlungen und das Sichern wertvoller Ressourcen, wie Schafweiden für Kavallerieverstärkungen und Seide für mehr Kultur. Die Komplexität der Stadtplanung wird deutlich, da die Position von Gebäuden wie Bibliotheken strategische Boni durch angrenzende Ressourcenfelder oder Wunder bringt, was sorgfältige Abwägung erfordert. Gleichzeitig wird die militärische Vorbereitung fortgesetzt, um sich gegen einen aggressiven und expansionistischen Nachbarn namens Xerxes zu wappnen, der bereits an den Grenzen patrouilliert.
Diplomatische Spannungen, Kriegsausbruch und neue Mechaniken
03:08:06Beziehungen verschlechtern sich zusehends, insbesondere mit dem expansionistischen Xerxes, der aktiv versucht, den Spieler an der Expansion zu hindern und mit anderen Fraktionen Allianzen eingeht. Die Kriegsvorbereitungen laufen auf Hochtouren; neue Truppen werden rekrutiert und die Verteidigungssysteme wie Stadtmauern verstärkt. Die neuen Mechaniken des Spiels, wie die Spezialisierung von Gemeinden und der Einsatz von Heerführern, kommen nun voll zum Tragen, um den bevorstehenden Konflikt zu managen und Vorteile zu sichern.
Militärische Allianzen und taktische Kämpfe
03:30:42Eine strategische Allianz mit einem befreundeten Stadtstaat namens Rosé wird geschlossen, um die militärische Macht zu erhöhen. Der Krieg gegen Xerzes eskaliert zu einer größeren Schlacht, bei der der Einsatz von Heerführern zur Koordination der Truppen entscheidend wird. Diese erlauben es, die gesamte umliegende Armee zu sammeln und gezielte Angriffe zu führen. Taktiken wie das Bündeln des Feuures von Fernkämpfern auf ein Ziel werden genutzt, um feindliche Einheiten effizient zu eliminieren und den eigenen Heerführer durch Kampferfahrung aufzuwerten.
Kriegswende, Spezialeinheiten und Handelswege
03:49:41Die Schlacht gegen Xerxes wendet sich, als ein Verbündeter, José, aktiv in den Konflikt eingreift und eine Allianz bildet, was Xerxes unter Druck setzt. Durch den gezielten Einsatz von Truppen und den Nutzen der Heerführer-Mechanik gelingt es, feindliche Bogenschützen zu vernichten und den Vormarsch des Gegners zu stoppen. Parallel dazu wird die wirtschaftliche Position gestärkt, indem Handelswege zu den verbündeten Stadtstaaten eingerichtet werden, um Ressourcen wie Eisen und Seide zu erhalten und für das nächste Zeitalter zu punkten.
Abwehr des Angriffs und Konsolidierung der Front
04:00:03Ein koordinierter Angriff von Xerxes und seinen Verbündeten zwingt die eigene Armee zum Rückzug in eine Stadt, um sich zu heilen und den Feind mit Stadtmauern und Heilfähigkeiten der Gemeinden aufzuhalten. Die Truppeneinheiten werden um den Heerführer gruppiert, um dessen Befehle wie das Konzentrieren des Feuers optimal zu nutzen. Ein neuer Plan wird gefasst, um sich zu verschanzen, auszuharren und die feindlichen Truppen mit gezielten Fernangriffen und dem Einsatz von Föderati-Truppen, die von den Allianzen profitieren, dezimieren.
Militärische Verteidigung und Krisenmanagement
04:09:40Das Reich steht unter massivem Druck durch wiederholte Vulkanausbrüche und Angriffe feindlicher Fraktionen. Trotzdem wird die Verteidigungslinie optimiert, indem man sich auf den Bau von Schleuderschützen für den Fernkampf konzentriert. Truppen werden strategisch bewegt, um Feinde wie Bogenschützen zu dezimieren, und wichtige Ressourcen wie Eisen werden zur Steigerung der Kampfkraft geholt. In einer riskanten Aktion wird eine feindliche Siedler-Einheit geklaut, um den Gegner zu schwächen, was zu einem großen militärischen Vorteil führt.
Expansion, Städteentwicklung und Diplomatie
04:12:41Um die wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Anforderungen zu bewältigen, wird die Gemeinde Korinthos in eine vollwertige Stadt umgewandelt. Die strategische Entscheidung, eine zweite Produktionsstadt zu schaffen, ist Teil eines umfassenden Plans, das Reich zu stabilisieren. Gleichzeitig wird eine komplexe diplomatische Lage navigiert, in der es trotz Allianzen wiederholt zu Kriegshandlungen gegen Xerxes kommt, was taktische und ressourcenstarke Anpassungen erfordert.
Wandel der Allianzen und strategische Zyklen
04:40:08Die Allianzen als dynamisch und unzuverlässig erweisen sich. Der verbündete Rosé schließt überraschenderweise Frieden mit dem gemeinsamen Feind Xerxes und erhält dafür eine Stadt, was die gesamte strategische Lage durcheinanderbringt. Dies offenbart eine zentrale Herausforderung des Spiels: Die Spielerverbündungen sind nur temporär und oftmals egoistisch motiviert, was zu einem ständigen Wechsel zwischen Krieg und Frieden zwingt.
Frieden und neue geopolitische Konstellation
04:57:43Nach dem Sieg über Xerxes kann ein Friedensangebot angenommen werden, das eine neue Stadt im Tausch gegen den Krieg beinhaltet. Die Eroberung dieser Stadt ist jedoch zwiespältig; sie bietet zwar Vorteile wie Goldressourcen, zwingt das Reich aber über das Stadtlimit zu gehen, was die Zufriedenheit der Bevölkerung senkt. Gleichzeitig wird mit dem Bau des Parthenon begonnen, um den Einfluss zu stärken.
Wachsende Spannungen mit Verbündeten
05:22:15Die vermeintliche Freundschaft mit dem Verbündeten José gerät ins Wanken, obwohl er im Krieg hilft. Der Verdacht wächst, dass José stattdessen in Frieden expandieren und wirtschaftlich/culturell aufholen will, während der Streamer selbst im Krieg gefangen ist. Diese Spannung deutet auf eine zukünftische Konfrontation hin, die die langfristige Allianz in Frage stellt.
Übergang ins Zeitalter und technologische Meilensteine
05:26:22Das Zeitalter beginnt dem Ende zuzugehen, was den Eintritt in die Endphase markiert. Die Forschungsschwerpunkte verlagern sich auf technologische Meisterungen wie Eisenverarbeitung für stärkere Einheiten und Mathematik, um ins nächste Zeitalter mit einem Vorteil zu starten. Gleichzeitig wird mit dem Bau des griechischen Spezialviertels und der Akropolis begonnen, um langfristige Boni zu sichern.
Belagerungskrieg und Krise im Zeitalter
05:45:43Die Hauptstadt von Xerxes wird hartnäckig belagert. Nachdem die feindlichen Verteidigungen durch Belagerungswaffen geschwächt wurden, können die Truppen eindringen. In einem blutigen Gemetzel werden die verbleibenden feindlichen Elefanten und Heerführer eliminiert. Gleichzeitig beginnt eine Krise am Ende des Zeitalters, die negative Effekte wie Seuchen mit sich bringt, zwingt zu strategischen Anpassungen.
Kriegsführung gegen Xerxes und Zeitalterwechsel
05:51:20Im Stream wird der militärische Konflikt gegen Xerxes fortgesetzt. Nach der Eroberung von Xerxes' Hauptstadt wird eine Führung in der Militärkategorie erreicht, was zu Freude über den Sieg führt. Parallel dazu schreitet der Zeitalterfortschritt voran, was eine strategische Neuausrichtung erfordert. Spielerische Entscheidungen wie die Freischaltung der Ming-Dynastie und der Abassiden durch Ressourcenverbesserungen werden getroffen. Der Übergang in ein neues Zeitalter birgt Risiken, da nicht alle Einheiten und Gebäude den Wechsel überstehen und einige Städte verloren gehen könnten, was zu Zeitdruck führt.
Zeitalterende und neue Spielmechaniken im zweiten Zeitalter
06:02:57Das Zeitalter neigt sich dem Ende zu und wird durch eine Krise, wie Vulkanausbrüche, begleitet. Der Streamer nutzt die verbleibenden Runden, um Ressourcen zu maximieren und Siedlungen einzugliedern, verpasst jedoch knapp die Frist. Nach dem Ende des Zeitalters beginnt eine neue Ära mit neuen Völkern, die der Streamer auswählen muss. Ein zentrales Prinzip des Spiels wird vorgestellt: Der Wechsel der Zivilisation, wobei Machiavelli als Anführer beibehalten wird, was als historisch unkonventionell, aber spielerisch interessant erachtet wird.
Volkswahl: Strategische Entscheidung für Spanien
06:15:16Die Entscheidung für das nächste Volk fällt auf Spanien, das als militaristisch und expansionistisch beschrieben wird. Der Streamer erwägt Alternativen wie die Normannen, die starke Kavallerieeinheiten bieten, und die Shawnee, die diplomatisch-wirtschaftlich ausgerichtet sind. Die Wahl für Spanien begründet sich damit, das Spiel fortan mit militärischer Kraft in die neue Welt voranzutreiben. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Völker, wie etwa die für Spanien bonusspezifische Konquistadoreinheit, werden abgewogen.
Beginn des zweiten Zeitalters: Neue Herausforderungen und Entdeckung
06:29:01Mit Beginn des zweiten Zeitalters treten neue Spielmechaniken in Kraft. Die Karte vergrößert sich, wodurch ein neuer Kontinent mit Gegnern erschlossen wird. Städte entwickeln sich zurück zu Gemeinden, was dem Spieler die Wahl lässt, welche Orte ausgebaut werden sollen. Die diplomatischen Beziehungen werden zurückgesetzt, und der Streamer entscheidet sich, den Fokus auf Religion zu legen. Er gründet die Religion Himmelreich des Mauritius, die als strategisch wichtig für den Sieg im neuen Zeitalter angesehen wird.
Diplomatie und Expansion in der Neuen Welt
07:15:22In der Neuen Welt trifft der Streamer auf neue Anführer wie Konfuzius. Während José als Verbündeter gilt, ist Ibn Battuta feindlich gesonnen. Der Streamer konzentriert sich auf die Expansion seiner Religion, indem er Missionare in neue Siedlungen schickt und Stadtstaaten bekehrt. Gleichzeitig versucht er, seine technologische Rückständigkeit gegenüber den KIs aufzuholen und bereitet eine militärische Präsenz für zukünftige Konflikte vor.
Ressourcenmanagement und strategische Bauvorhaben
07:24:21Der Fokus liegt auf dem Aufbau der Infrastruktur in den Städten. Ein Gildenhaus wird errichtet, um Einfluss zu generieren, und ein Brennofen für zusätzliche Kultur, besonders in bergigen Regionen. Die Siedler werden für die Gründung neuer Siedlungen in der Neuen Welt vorbereitet, auch wenn dies riskant ist, da Schiffe auf dem offenen Meer Schaden erleiden. Die ständigen Bekehrungsversuche von Konfuzius und José werden als Bedrohung für die religiöse Dominanz wahrgenommen.
Religiöser Wettlauf und technologischer Nachholbedarf
07:26:46Ein intensiver religiöser Wettlauf beginnt, bei dem der Streamer und die KIs um die Konvertierung von Städten konkurrieren. Konfuzius zeigt sich besonders aktiv und kritisiert die militärische Präsenz des Streamers. Gleichzeitig besteht ein erheblicher technologischer Nachholbedarf, da Konfuzius und José deutlich mehr Wissenschaft generieren. Der Streamer plant, durch gezielte Bauvorhaben wie Observatorien und Forschungsinitiativen aufzuholen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Expansion und Religionskrieg in der Neuen Welt
07:32:37In der neuen Welt wird ein Brückenkopf errichtet und sofort Religionskrieg geführt. Die erste Siedlung wird erfolgreich gegründet und die Stadt bekehrt. Allerdings ist die Lage komplex: Konkurrent Batuta stellt sich aggressiv den Missionaren in den Weg und muss diplomatisch blockiert werden. Gleichzeitig wird festgestellt, dass die eigene Nation überraschend wenig Geländefelder aufgedeckt hat, während andere KI-Nationen noch nicht einmal in der neuen Welt angekommen sind. Ein Pech-Schlag ereignet sich, als ein feindliches Dorf genau an der geplanten Stelle für die Siedlung auftaucht.
Stärkung des Glaubens und wissenschaftliche Boni
07:35:20Die Gründung einer heiligen Stadt in der Nähe mehrerer Vulkane bringt massive Vorteile. Sie ermöglicht den Bau der Klostermodernisierung, die vier Wissenschaft und drei Zufriedenheit bringt, sollte die Siedlung dem eigenen Glauben folgen. Noch stärker ist der damit verbundene Weltwunder-Boni, der zusätzliche fünf Prozent Wissenschaft für jeden angefreundeten Stadtstaat gewährt. Bei vier Stadtstaaten würde das einen wissenschaftlichen Bonus von 20 Prozent bedeuten, was als überaus effektiv für den technologischen Vorsprung bewertet wird.
Umbau der Städte und Ressourcenmanagement
07:37:40Aufgrund der wachsenden Bevölkerung werden strategische Entscheidungen für die Städte getroffen. Einige ältere Gebäude wie Bibliotheken oder Kasernen verlieren durch fehlende Nachbarschaftsboni an Effizienz und werden durch effizientere Bauten wie Observatorien ersetzt. Gleichzeitig wird das Wirtschaftssystem erläutert: Ressourcen wie Wein oder Pferde haben globale Effekte, während andere wie Zucker oder Elfenbein lokal in Städten für Boni wie Zufriedenheit oder Produktion zugewiesen werden müssen. Das Management dieser Ressourcen wird als entscheidend für den Aufbau des Imperiums betrachtet.
Strategie mit Machiavelli und Multiplayer-Ausblick
08:09:25Der Streamer spielt mit der Zivilisation Spanien und der Führungs-Machiavelli. Die Strategie ist eindeutig: Maximale diplomatische Kontrolle und Expansion. Dies wird erreicht, indem massenhaft Einfluss gesammelt und alle Stadtstaaten zu Verbündeten gemacht und religiös bekehrt werden. Der Fokus liegt darauf, alle rivalisierenden Zivilisationen diplomatisch zu isolieren und auf Abstand zu halten. Parallel wird Werbung für einen anstehenden Multiplayer-Event gemacht, den 'Ziv-Weltgipfel', bei dem er die eigene Nation repräsentieren und gegen erfahrene Gegner wie Spiffing Brit antreten wird.
Kritik an Civilization 7 und UI-Probleme
08:33:28Während des Streams wird wiederholt Kritik an dem Spiel Civilization 7 geäußert. Insbesondere das Benutzeroberflächendesign (UI) wird als 'unfertig' und 'hässlich' beschrieben und als eine der größten Schwächen des Spiels identifiziert. Auch die Mechanik der religiösen Konvertierung wird als 'frustrierende Fitzelarbeit' bezeichnet, da jeder Zug Missionare verschickt werden müssen und Städte doppelt bekehrt werden müssen. Dies wird als Rückschritt im Vergleich zu vorherigen Teilen der Serie gesehen.
Militärische Vorbereitungen für die Konfrontation
08:45:32Nachdem diplomatische und religiöse Ziele weitgehend verfolgt wurden, beginnt die Phase der militärischen Vorbereitung. Es wird festgestellt, dass die Wissenschaft im Vergleich zu Konkurrenten wie Konfuzius und José zurückliegt, was die Forschung priorisiert wird. Die technologische Hürde ist der Schiffsbau, um Truppen in die neue Welt zu verlegen. Parallel werden Conquistadores rekrutiert, die es erlauben, unabhängige Mächte direkt in Städte umzuwandeln. Die eigene Armee wird ausgebaut, um einen geplanten Angriff vorzubereiten.
Diplomatische Beziehungen und Kriegsabsichten
08:49:35Die diplomatischen Beziehungen werden laufend gepflegt, um Koalitionen zu verhindern. Mit José werden Handelsbeziehungen gestärkt, während die Abneigung Batutas durch gemeinsame Feste und Handelsdeals gemildert wird. Konfuzius, der noch keine eigene Religion hat, wird als primäres Ziel für die nächste große Offensive identifiziert, da er weniger gut auf Verteidigung eingestellt ist. Der Streamer betont, dass der Krieg unumgänglich sei, um die Ziele der spanischen Expansion zu erreichen und die Dominanz in der neuen Welt zu sichern.
Letzte Vorbereitungen für den Überfall
09:11:20Die Vorbereitungen für den Angriff auf Konfuzius in der neuen Welt laufen auf Hochtouren. Der Schiffsbau wurde erforscht, sodass die Überquerung des Ozeans nun möglich ist. Eine Streitmacht wird zusammengezogen und ein Conquistador bereitgestellt, um neutrale Gebiete in eigene Städte umzuwandeln. Der Siedlungsprozess in der neuen Welt schreitet voran, da neue Straßen den Anschluss des Reiches gewährleisten und das Wachstum der Städte fördern. Der Übergriff auf das Gebiet von Konfuzius wird nun unmittelbar vorbereitet.
Strategische Planungen und Städtespezialisierung
09:12:48Die Planungen für die Invasion konzentrieren sich auf den Bau einer Flotte und die Notwendigkeit einer Landarmee. Parallel wird die Spezialisierung der Siedlungen vorangetrieben, um durch Ackerbürgerstädte wie Mykene Nahrung zu produzieren und diese an andere Städte weiterzuleiten. Ziel ist es, das Wachstum zu steuern und Produktivitätsvorteile zu schaffen. Die strategische Ausrichtung zeigt, dass ein starker Nahrungseinsatz für das weitere Vorrücken essentiell ist.
Technologischer Fortschritt und neue Ära
09:19:28Die Forschung ist ein zentrales Thema, da mehr Wissenschaft benötigt wird. Das Ziel ist, den Schiffsbau abzuschließen, um die Erkundung neuer Gebiete zu ermöglichen. Nach dem Abschluss der Schiffsbau-Technologie stehen marine Einheiten wie die Karacke zur Verfügung. Diese bieten Seestreitkräfte und ermöglichen es, Missionare in die neue Welt zu entsenden, um die Expansion voranzutreiben.
Religiöse Expansion und Kriegsvorbereitungen
09:28:25Ein Fokus liegt auf dem Bau von Missionaren und der religiösen Expansion in der neuen Welt. Gleichzeitig wird der Krieg gegen Batuta vorbereitet, nachdem die Allianzen mit Konfuzius und José beendet wurden. Eine starke Flotte und Heerführer werden für die bevorstehenden Schlachten gesammelt. Die Strategie zielt darauf ab, durch konsequente Bekehrungen und militärische Überlegenheit die Position zu festigen.
Militärische Operationen und politische Manöver
09:40:21Die Truppenbewegungen rücken in den Vordergrund. Heerführer werden entsandt, um die feindlichen Linien zu durchbrechen und Städte anzugreifen. Gleichzeitig wird das Ziel verfolgt, durch die Eroberung und Bekehrung von Städten in fernen Ländern Reliquien zu sammeln. Diese Vorgehensweise ist entscheidend für den Sieg im Militärpfad des Zeitalters.
Sieg im Zeitalter der Erkundung
10:10:47Durch die konsequente Konvertierung von Inselstädten in der neuen Welt wird der Meilenstein für den Militärpfad erreicht. Der Sieg wird gefeiert und die Belohnungen abgerufen, darunter Bonus-Einheiten. Der Streamer zieht eine erste Bilanz und sieht das Zeitalter als einen spanischen Triumph, obwohl er das Gefühl hat, dass das Konzept der Erkundung noch nicht ganz ausgereift ist.
Übergang in die Moderne
11:02:36Das Zeitalter der Erkundung endet mit einer umfassenden Bewertung der Taten. Der Streamer hat Kultur und Militärfokus dominiert und schließt ab. Für das nächste Zeitalter, die Moderne, stehen mehrere Völker zur Auswahl, wie Frankreich, Mexiko oder Preußen. Die Entscheidung wird auf den nächsten Tag verschoben, da der Streamer müde ist und das Spiel für den Tag beendet.