!Drops I Wie gut sind Akt 4 und die neuen Mini-Akte?
Neuer Path of Exile-Akt im Test: Inhalt und Länge im Fokus
Es wurde der neue Hauptakt und die Mini-Akte von Path of Exile 2 getestet. Während die Abwechslung und das Monsterdesign positiv aufgefasst werden, wird die lange Dauer des Akts, insbesondere gegen Ende, als nachteilig empfunden. Es wird angemerkt, dass eine kompaktere Gestaltung wie beim ersten Akt für zukünftige Inhalte wünschenswert wäre.
Stream-Start und Spiele-Diversifikation
00:11:16Der Stream beginnt mit allgemeinen Begrüßungen und der Erwähnung, dass der Streamer seit 6 Uhr wach ist. Er teilt mit, dass er zur Abwechslung zwischen Path of Exile und Warframe wechselt, wobei er in Warframe gerade den Kaliban Prime craftet. Er spricht über die Schwierigkeiten, Warframe-Streams interessant zu gestalten, da das Grinden für neue Inhalte für ein breiteres Publikum oft langweilig erscheint. Er sieht jedoch Potenzial für Streams bei großen Erweiterungen und stellt fest, dass Path of Exile-Streams bei neuen Akten für ein breiteres Publikum attraktiv sind.
Streaming-Philosophie und Skill-Level-Debatte
00:16:39Es wird die Streaming-Philosophie des Streamers erörtert. Er ist kein monothematischer Streamer, um ein breites Publikum zu bedienen und sich nicht in einem Spiel zu verausgaben. Dies führe zu einem Konflikt, da er für Hardcore-Spieler nicht tief genug und für Gelegenheitsspieler zu intensiv ist. Anschließend wird sein geringeres Skill-Level in kompetitiven Spielen wie Stronghold oder Age of Empires 4 diskutiert. Er gibt offen zu, dass er die nötige Konzentration und APM (Actions Per Minute) nicht besitzt und sich lieber entspannt mit viel Geschwätz spielt. Er respektiert zwar Streamer mit diesen Fähigkeiten, sieht sie aber nicht als seinen eigenen Weg.
Beginn des vierten Akts und Story-Entwicklung
00:45:27Der Streamer beginnt mit dem vierten Akt von Path of Exile und versucht, die Story, die im vorherigen Stream nicht vollständig erzählt wurde, nachzuholen. Er fasst zusammen, dass der Charakter vom Kult und dem Karui-Stammesführer verraten wurde, die beide die Waffe zur Weltrettung für sich beanspruchen wollen. Die Helden reisen weiter, um herauszufinden, was das erste Edikt war, wer es erschaffen hat und warum. Sie sprechen mit Rodri, der die entführte Kapitänin ersetzt, und erfahren, dass Karno ebenfalls ein Verräter ist.
Gameplay-Erlebnis im vierten Akt
00:53:00Während des Gameplays im vierten Akt stellt der Streamer fest, dass die Gegner deutlich stärker geworden sind und ihm mehr Schaden zufügen als im vorherigen Gebiet. Er ist verwirrt über die plötzlich hohe Damage, die ihm Chaos-Schaden zufügt, und sucht nach passenden Fiolens. Die Kämpfe erfordern mehr Vorsicht und planvolles Vorgehen, anstatt einfach in die Gegnermassen zu springen. Er erhält auch einen neuen Begleiter, die Bestie 'Blutbefleckter Hakenmann', die ihm im Kampf hilft.
Reflexionen über Spielwelten und Logik
01:14:46Der Streamer reflektiert über die Glaubwürdigkeit von Spielwelten. In Hack'n'Slays wie Path of Exile störe es ihn nicht, dass hunderte von Monstern getötet werden, da es sich um einen Spielplatz zum Metzeln handelt. In ernsteren Spielen wie God of War oder Elden Ring hingegen, die eine tiefgründige Geschichte erzählen, störe ihn die offensichtliche Videospiellogik (z.B. ein roter Kristall, der eine rote Harzwand öffnet), da sie die ernsthafte Welt untergräbt. Bei Kingdom Come: Deliverance, das eine ernsthafte Geschichte erzählt, störe ihn das Massaker an Dorfbewohnern, da die Welt nicht glaubwürdig wäre, wenn keine Männer mehr fehlen.
Kritik an Zeitdruck in Open-World-Spielen
01:20:23Ein Kritikpunkt betrifft die Darstellung von Zeitdruck in Open-World-Spielen. Der Streamer findet es problematisch, wenn die Hauptstory Dringlichkeit suggeriert (z.B. 'Ciri muss schnell gefunden werden'), während der Spieler gleichzeitig jederzeit in der Welt umherziehen und Nebenquests erledigen kann. Als gutes Beispiel nennt er Dragon Age: Origins, wo das Sammeln von Verbündeten Teil der erzählerischen Struktur ist und eine gewisse Reisezeit als natürlich erscheint. Er sieht einen deutlichen Unterschied zu der als unpassend empfundenen Zeitdruckmechanik in The Witcher 3.
Build-Planung und Gear-Verbesserung
01:36:36Die Diskussion konzentriert sich auf die Optimierung des Builds. Es geht um das Anvisieren von spezifischen Noten im Skill-Tree wie Ausweichen, Abwendung und Geschicklichkeit. Der Spieler stellt fest, dass der aktuelle Schaden zwar ausreicht, aber der Charakter bei ungünstigen Treffern zu schnell stirbt. Dementsprechend wird das Thema Gear-Verbesserung relevant, da ein Upgrade notwendig ist, um die Überlebensfähigkeit zu erhöhen und den Spielfluss zu stabilisieren.
Kritik an der Bossfight-Design
01:38:49Ein zentrales Thema ist die Kritik an der Gestaltung der Bosse in Akt 4, insbesondere am Boss Tavakai. Es wird argumentiert, dass es unverschämt sei, wenn ein Boss in seiner ersten Phase bereits Attacken einsetzt, die in der zweiten Phase nochmals auftauchen. Spieler müssen also die schwierigen Angriffe erst lernen, bevor sie überhaupt in die eigentlich anspruchsvollere Phase kommen. Dieses Design wird als frustrierend und unfair empfunden, da es den Spieler zwingt, bereits gelernte Mechaniken in immer wiederkehrenden Phasen zu bestehen.
Die Season-Mechanik und Spielstil-Erfahrungen
01:41:09Es werden positive Erfahrungen mit der neuen Season-Mechanik geteilt, insbesondere mit den Gruben, die für mehr Monsterdichte und Loot sorgen, was als spaßiger angesehen wird als vorherige Jagd-Events. Auch der Spielstil der Jägerin wird als dynamisch und spektakulär beschrieben, obwohl er anfangs polarisierte. Eine wichtige Verbesserung war die Einführung einer Execute-Fähigkeit, die den Spielstil ermöglicht, da das vorherige Parieren nicht zum eigenen Spielstil gepasst habe.
Monetarisierungsmodell und Skin-Preise
02:20:18Der Streamer geht ausführlich auf das Free-to-Play-Monell von Path of Exile 2 und die damit verbundene Ökonomie ein. Es wird erklärt, dass das Modell auf der Existenz von sogenannten 'Walen' – einer kleinen Gruppe von Spielern, die sehr viel Geld ausgeben – basiert, um die Kosten für die große Mehrheit der nicht zahlenden Spieler zu decken. Die hohen Preise für Skins werden kritisch hinterfragt, da sie sich oft unangemessen im Vergleich zu anderen Vollpreisspielen anfühlen, auch wenn es sich um Luxus- und Supportartikel handelt.
Revolution der Steuerung in Hack'n'Slays
02:52:33Ein weiteres wichtiges Thema ist die Einführung der optionalen WASD-Steuerung für Path of Exile, die als absoluter Gamechanger bezeichnet wird. Diese Steuerung ermöglicht es, dynamischer zu agieren, indem der Charakter während des Speerwerfens nach hinten ausweichen kann. Es wird diskutiert, wie diese Neuerung das Genre verändert hat, von dem lange Zeit Maus-Steuerung als unumstößliches Dogma galt, und wie sich diese Entwicklung positiv auf den Spielspaß auswirkt.
Frustration mit Unique-Drops und Trading
02:57:57Es wird die Frustration geäußert, dass gefundene Unique-Items in der Regel nicht für den eigenen Charakter tauglich sind. Die Chance, per Zufall ein passives Unique für den spezifischen Build zu finden, wird als sehr minimal angesehen, besonders für Gelegenheitsspieler. Während das neue Trading-System im Spiel den Komfort verbessert hat, bleibt das Problem bestehen, dass Uniques für den Endgame-Inhalt oft durch Trading erworben werden müssen, was den Fokus vom Selbstdrop wegverlagert.
Klassenspielstil: Waldläuferin im Vergleich
03:12:19Der Spieler vergleicht seine Erfahrungen mit der Jägerin und anderen Klassen. Die Waldläuferin wird in der Vergangenheit als eher langweilig empfunden, da nur wenige Fähigkeiten und Builds als effektiv und spannend galten. Der Fokus lag oft auf Blitzpfeil. Mit den neuen Patches und abgegradeten Skillrichtungen, wie der Eiswaldläuferin, sieht der Spieler Potenzial, aber hat diese noch nicht selbst ausprobiert. Stattdessen wird mehr Vorfreude auf die neue Zauberin mit neuen Elementarsynergien geäußert.
Eindruck vom neuen Akt 4 und Progression
03:14:36Fazit des Streams ist eine erste Bewertung des neuen Akt 4 und der Mini-Akte. Die neue Struktur, bei der ein Hauptakt und drei Mini-Akte die alten Akte 1 bis 3 ersetzen, wird als cooler und übersichtlicher empfunden. Allerdings wird der neue Akt selbst als relativ lang beschrieben. Der Streamer gibt an, dass Spieler sich über den großen Umfang beschweren, auch wenn er selbst bisher positive Eindrücke hat und gespannt auf den weiteren Verlauf des Endgames ist.
Grundlegende Eindrücke vom Akt 4
03:16:57Der Streamer gibt seine ersten Eindrücke von Akt 4 ab. Er findet den Akt zwar cool, bemängelt aber, dass er langsamer und etwas zu groß wirkt, insbesondere bei der zweigeteilten Struktur der Inseln. Er führt dies auf seinen bewusst langsamen, ersten Story-Durchlauf zurück und gibt zu, dass ein aggressiverer Spielstil das Gefühl der Größe verringern würde. Im Vergleich zu Akt 3, der thematisch sehr monoton war, findet er Akt 4 deutlich abwechslungsreicher, was ihn stört.
Inhalt und Länge des Akts
03:24:36Die langanhaltende Dauer des Streams lässt den Streamer über die langfristige Attraktivität solch umfangreicher Akte nachdenken. Er vermutet, dass die meisten Spieler wie in PoE 1 später schnelle Durchläufe optimieren werden, um die Kampagne zu wiederholen. Während er den Inhalt und die Story im Großen und Ganzen lobt, macht sich die Länge, insbesondere gegen Ende, negativ bemerkbar. Er empfindet einige Gebiete als zu lang und monoton, was an seine Erfahrungen mit den Waterways in Akt 3 erinnert.
Charakterentwicklung und Item-Crafting
03:35:22Der Streamer diskutiert die Schwierigkeiten, seinen Speer-Build zu skalieren. Er merkt, dass der Schaden seines Charakters nicht mehr ausreicht, was zu häufigen Toden führt. Dies führt zu einer Diskussion über die Balance der Klassen in PoE 2. Er stellt fest, dass es glücksabhängiger ist, Waffen-basierte Builds zu skalieren als Zauberklassen, da man auf gute Item-Bases angewiesen ist. Sein Versuch, einen gefundenen Speer durch Crafting zu verbessern, scheitert letztendlich, was ihn frustriert und zu Vergleichen mit anderen Crafting-Systemen wie in Last Epoch führt.
Zusammenfassung und Ausblick
04:03:38Zusammenfassend lobt der Streamer die Vielfalt der Inseln, das Monster-Design und die starken Bosskämpfe in Akt 4, hebt aber hervor, dass die Länge gegen Ende negativ auffällt. Er wiederholt seine Kritik, dass Akte wie Akt 1 der ideale Umfang wären, und hofft, dass Entwickler GGG das Feedback für zukünftige Akte berücksichtigen. Trotz der Kritik resümiert er, dass es sich um eine sehr gute Hack-and-Slay-Kampagne handelt. Der Stream endet mit einer Ankündigung für einen Podcast über PoE 2 und die Präsentation der Anno-Demo.