"Für Crimson Desert müsst ihr nur ALLES vergessen, was ihr über Open Worlds gelernt habt" !Video I Danach Slay the Spire 2
Crimson Desert bricht Open-World-Konventionen
Bei Crimson Desert muss alles Bekannte über Open Worlds vergessen werden. Ein Mix aus Zelda-Physik und Red-Dead-Questdesign schafft ein technisch beeindruckendes, aber gewöhnungsbedürftiges Erlebnis. Die Steuerung gilt als größte Herausforderung.
Einführung und Spielplan
00:13:40Der Streamer begrüßt das Publikum zu einem Donnerstagabend und berichtet von seinem Vorhaben, wieder Sport zu treiben, nachdem er eine Pause eingelegt hat. Er teilt eine Lebens-Hacks mit, Sport im Terminkalender wie eine feste Verabredung einzutragen, um es als festen Bestandteil des Lebens zu etablieren. Für den heutigen Stream ist der Fokus auf Slay the Spire 2 geplant, da der erste Teil noch gespielt werden muss. Als ergänzenden Inhalt soll ein Preview-Video über Crimson Desert angesehen werden, das im Zweitkanal verfügbar ist.
Crimson Desert: Mischung aus bekannten Elementen
00:25:26Der Streamer geht auf den Titel Crimson Desert ein, der wie ein Open-World-Spiel mit allem zu sein scheint. Michis Preview-Video von einem Event wird nun angesehen, um zu klären, ob das Spiel wirklich so beeindruckend ist. Michi bestätigt, dass es sich um ein echtes Spiel handelt und spricht von einer technisch beeindruckenden Welt, aber einem spielerischen Ansatz, der zum Umdenken zwingt. Die Kombination erinnert stark an Zelda durch den Gleitflug und Physikrätsel sowie an Red Dead Redemption durch die Steuerung und Quest-Design.
Kritikpunkte an Crimson Desert
00:34:30Trotz der positiven Eindrücke gibt es laut Michi zwei Kritikpunkte. Die Geschichte wird als Standard-Plot des auserwählten Helden bezeichnet, der wenig spannend und nicht elegant erzählt wird. Charakter Cliff reagiert auf Ereignisse oft nicht, was die Geschichte untergräbt. Das größte Problem ist die Steuerung und Spielerführung. Eingabemuster sind aus verschiedenen Spielen zusammengewürfelt und fühlen sich am Anfang sehr un-intuitiv an, was zu häufigen Fehlbedienungen führt und eine lange Eingewöhnungszeit erfordert.
Stärken und innovative Features von Crimson Desert
00:58:54Die größten Stärken von Crimson Desert liegen in der Welt und dem Gameplay. Die Weitsicht und Detailtiefe der Welt sind technisch herausragend und erzeugen eine starke Immersion, die den Spieler neugierig macht. Die Kämpfe werden als wuchtig und befriedigend beschrieben, auch wenn sie übertrieben sind. Ein einzigartiges Feature ist die Fähigkeit, die Kamera in die Egoperspektive zu schalten, um die detaillierte Umgebung zu erkunden. Zudem können drei spielbare Charaktere für Nebenaktivitäten im Team genutzt werden, was Abwechslung bietet.
Spielmechanik und Genre-Einordnung
01:10:46Crimson Desert bietet eine Fülle von Rollenspiel-Elementen wie Crafting, Bergbau, Fischen und Kochen, die dem Charakter Vorteile und Verbesserungen der Ausrüstung bringen. Obwohl es spielerisch ein Action-Rollenspiel ähnlich wie God of War ist, fehlen storygetriebene Dialoge und bedeutende Entscheidungen, weshalb es kein Story-Rollenspiel im klassischen Sinne ist. Jeder der drei spielbaren Charaktere besitzt einen vollständigen und spezialisierten Skilltree, was den Umfang und die Tiefe des Spiels unterstreicht.
Technik, Performance und visuelle Eindrücke
01:14:07Das Spiel besticht durch seine hervorragende Beleuchtung und den beeindruckenden Stil, der zwar hell und sauber ist, aber dennoch einen eigenen Charakter besitzt. Die technische Performance war auf dem getesteten High-End-PC sehr gut, wobei der Streamer Pop-in-Phänomene nur bei der Durchsicht von Aufzeichnungen, aber nicht während des Spielens feststellte. Ein aufkommendes Problem war das sehr schnell gefüllte Inventar durch viele Kleingegenstände. Die Partikeleffekte in Kämpfen und in der Welt waren teilweise zu intensiv und ließen sich nicht anpassen, da die Optionen nicht funktionierten.
Open-World-Struktur und Bug-Erfahrungen
01:16:58Die Welt von Crimson Desert ist nicht eine zusammenhängende Open World. Die Abyss, eine schwebende Himmelswelt, bildet ein separates Level; ein Sprung in die Tiefe führt zu einer kurzen Ladezeit und dem Auftauchen an einem anderen Ort in der Spielwelt. Während des Spiels kam es zu einem Bug, bei dem Feinden durch den Boden geschlichen waren, die nicht auf der Karte angezeigt wurden und den Streamer überraschten. Es blieb jedoch bei diesem einen Vorfall, und ansonsten lief das Testspiel reibungslos ab.
Steuerung, Story und Sorgen vor dem Release
01:18:40Die Steuerung gilt als Achillesferse des Spiels und ist gewöhnungsbedürftig, könnte sich aber anpassen, wenn man sich an den Komplexen Gameplay-Umfang gewöhnt hat. Der Streamer ist ein großer Fan von Story-Spielen, und in diesem Punkt ist seine größte Kritik: der Hauptcharakter Cliff wirkt blass und die Geschichte hat ihn noch nicht gepackt. Seine größte Sorge für den Erfolg des Spiels ist die Performance auf den Konsolen, da er befürchtet, dass die visuelle Qualität und die Immersion leiden könnten, was sich negativ auf das Gameplay auswirken würde.
Angekündigt: Slay the Spire 2
01:22:45Nach dem Test von Crimson Desert steht ein weiteres Spiel auf dem Programm: Slay the Spire 2. Der Streamer, der den ersten Teil bisher nicht gespielt hat, beginnt mit dem Tutorial und der ersten Charakterwahl. Er stößt schnell auf die grundlegende Mechanik des Deckbuilders, die ihm vom Brettspiel Dominion bekannt ist. Ziel ist es, Gegner durch Ausspielen von Karten zu besiegen, die Energie kosten, wobei sich das Deck im Laufe eines Kampfes ständig erneuert. Der Streamer zeigt sich von der tiefen strategischen Tiefe und dem motivierenden Charakter des Spiels sofort angetan.
Erste Kämpfe und Strategie in Slay the Spire 2
01:35:50Nach dem erfolgreichen Kauf und Start des Spiels wählt der Streamer den Charakter 'Der Eiserne' und beginnt seinen ersten Run durch die Spire. Er navigiert durch eine zufällige Kartenwelt und wählt einen Kampf mit einem 'Mümmel'. Er lernt die grundlegenden Prinzipien des Kampfes: Angreifen, Blocken, um Schaden zu reduzieren, und Karten ausspielen. Sein Ziel ist es, Feinde durch den Einsatz von Karten zu töten, die Synergien untereinander bilden, wie z.B. Karten, die Gegner verwundbar machen, um mehr Schaden anzurichten.
Entwicklung des Decks und Begegnungen mit Zufallsereignissen
01:50:52Im weiteren Verlauf des Builds entwickelt der Streamer eine klare Strategie für sein Deck. Er konzentriert sich auf Karten, die Feinde verwundbar machen und darauf aufbauenden Karten mit hohem Schaden. Bei einem Zufallsevent trifft er auf ein Ei, das er an einem Lagerfeuer ausbrüten lässt, um eine starke Karte namens 'Vogelsturzflug' zu erhalten, die hervorragend in sein Synergiedeck passt. Diese Begegnungen und die Wahl zwischen verschiedenen Kartenoptionen bei Händlern und Schätzen prägen den Run und erhöhen seine strategische Tiefe erheblich.
Kampf gegen den Boss und Finalisierung des Decks
02:18:31Nachdem das Deck durch starke Karten wie den 'Scheiterhaufen', der permanent Mana generiert, und 'Jonglieren', die den dritten gespielten Angriff zurück auf die Hand bringen, deutlich verstärkt wurde, steht der erste Bosskampf an. Der Streamer nutzt seine auf Verwundbarkeit und hohen Schaden ausgelegte Strategie, um den Boss mithilfe eines 'Wirbelsturms' und mehrfacher Angriffe zu besiegen. Anschließend wählt er beim Lagerfeuer die Verbesserung des 'Scheiterhaufens', um die Synergien seines Decks weiter zu perfektionieren. Sieg und der Eintritt in Akt 2 stehen bevor.
Gaming-Session Slay the Spire 2: Early-Access-Erlebnis
02:29:37Der Streamer startet in das Early-Access-Spiel Slay the Spire 2 und zeigt sich sehr begeistert von dem Titel. Er spielt einen Run mit einem Fokus auf Angriffskarten und deckt schnell starke Synergien auf. Das Gameplay motiviert ihn, da viele Kombinationen möglich sind. Er erwähnt, dass er den ersten Teil nicht gespielt hat, aber von dem Suchtpotenzial des zweiten Teils überzeugt ist und plant, noch mehr Zeit in das Spiel zu investieren.
Diablo 4: Neuer Inhalt und abenteuerliche Pizza-Geschichte
03:07:34Ein Twitch-Raid mit Jesse Rocks wird erwähnt und die anstehende Diablo 4-Saison 11.3 vom 11. März thematisiert. Der Streamer erzählt eine humorvolle Anekdote über eine gescheiterte Restaurant-Erfahrung in München, die mit einem verpassten Nutella-Pizza-Genuss und einer unangenehmen Behandlung in einem indischen Restaurant zusammenhängt. Er reflektiert über seine Erfahrungen und empfiehlt Jesse Rocks für Diablo-News.
Kampfsituationen und strategische Entscheidungen
02:57:38Der Streamer navigiert durch komplexe Kämpfe in Slay the Spire 2. Er testet verschiedene Karten-Kombinationen, darunter Wirbelsturm, Feuersbrunst und den Kampftrance-Zug, um Gegner effizient zu besiegen. Er erleidet jedoch auch Rückschläge, als ein Bossgegner mit einem Debuff, der nur eine Karte pro Zug erlaubt, seine gesamte Strategie kontert und den Run beendet. Trotzdem bewertet er das Run als sehr gelungen und spaßig.
Finaler Bosskampf und Spielmechaniken
03:47:13Im finalen Bosskampf gegen das 'Fackelkopf-Amalgam' steht der Streamer vor einem massiven Problem. Der Debuff 'Ketten des Bindens' zerstört seine auf Karten-Durchsatz basierende Strategie, da die ersten drei Karten im Zug unspielbar werden. Er versucht, den Schaden zu minimieren und die Königin schnell zu eliminieren, scheitert aber letztendlich knapp an dem starken Gegner und dessen Begleitern. Er analysiert den gescheiterten Versuch und erkennt, dass ein strategischer Wechsel nötig gewesen wäre.
Zusammenfassung und Ausblick
03:56:15Der Streamer fasst seinen positiven Eindruck von Slay the Spire 2 zusammen. Er lobt das motivierende Gameplay, die coole Synergien und das Early-Access-Potenzial des Spiels, das er im Gegensatz zum ersten Teil nun entdeckt hat. Obwohl der erste Run gescheitert ist, ist er motiviert, weiterzuspielen und neue Builds auszuprobieren. Er kündigt an, dass es mit Black Desert am nächsten Tag und möglicherweise mit Gaming-News oder einem Crusader Kings-Spiel am Samstag weitergeht.