Ursprünglich war ein Dokumentation zu 'Kingdom Come: Deliverance' geplant. Diese wurde jedoch aufgrund zu langer Dauer zugunsten eines spontan ausgewählten Gameplays von 'Pioneers of Pagonia' verworfen. Entscheidungsbasis war ein kürzlich erschienenes, umfangreiches Update.
Unerwartetes Gameplay und Formatänderung
00:12:19Der Streamer ändert kurzfristig die geplanten Inhalte. Statt der geplanten GameStar-Doku zu 'Kingdom Come: Deliverance', die zu lange dauern würde, entscheidet er sich spontan für ein Gameplay von 'Pioneers of Pagonia'. Dies ist auf ein vor kurzem erschienenes, umfangreiches Wirtschaftsupdate zurückzuführen. Die ursprüngliche Idee eines entspannten Streams mit nur einer Steam-Demo wird zugunsten eines gefühlsgesteuerten Formats verworfen, bei dem das Spielerlebnis im Vordergrund steht. Als Konsequenz verschiebt sich auch das geplante Format 'Stop Killing Games', da seine Relevanz durch den aktuellen Erfolg der Initiative gesunken ist.
Neues Format: 'Die besten Videos der Woche'
00:16:12Es wird ein neues wiederkehrendes Format für Freitage etabliert: 'Die besten Videos der Woche'. Ziel ist es, neben den Gaming-News weitere Strukturelemente anzubieten. Zuschauer können über einen neuen Discord-Kanal Vorschläge für Videos einreichen, die idealerweise kurz sind und verschiedene Themenbereiche abdecken, auch wenn der Fokus primär auf Gaming liegt. Der Start des Formats erfolgt mit einem Video von Carbot über das Spiel 'Claire Obscure', wobei der Streamer diskutiert, dass Carbot-Videos tendenziell länger und künstlerischer geworden sind und teilweise spoilerhaltig sein können.
Analyse der 'Stop Killing Games'-Initiative
00:45:13Der Streamer geht auf die 'Stop Killing Games'-Initiative ein, deren Erfolg er als Wut gegen 'Pirate Software' und Streisand-Effekt sieht. Er analysiert die Kernforderungen: Spiele sollen durch Maßnahmen wie Offline-Modi oder Community-Server spielbar bleiben, nachdem das Studio geschlossen wurde. Viele Entwickler unterstützen dies, da sie, im Gegensatz zu Managements, dass ihr Werk gespielt wird. Einige Developer, wie der von 'Claire Obscure', nutzen sogar Raubkopien, um ihr Spiel zu verbreiten. Der Streamer räumt ein, selbst aufgrund von Apathie nicht genug über das Thema berichtet zu haben, merkt aber an, dass das Anliegen grundsätzlich nobel ist.
Übergang zum Gameplay: Pioneers of Pagonia
01:15:55Nach der ausführlichen Video-Analyse wechselt der Stream zum Hauptspiel des Abends: 'Pioneers of Pagonia'. Der Grund für die Wahl ist das große Wirtschaftsupdate, das die komplette Spielprogression überarbeitet hat. Auf Expertenschwierigkeitsgrad gestartet, beginnt der Streamer mit nur 50 Pionieren und fast keinerlei Ressourcen. Der Fokus liegt auf einem langsameren, forschungsintensiveren Start im Gegensatz zu früheren Versionen. Die ersten Schritte umfassen den Bau einfacher Hütten für Wohnraum, Rohstoffdepots für Holz und Stein sowie eine Werkstatt zur Herstellung von Werkzeugen und ersten Waffen.
Gründung der Siedlung
01:34:29Die Siedlung wird mit Pionieren gegründet, die als erste Arbeiter und Bauherd fungieren. Der Fokus liegt auf dem Sammeln grundlegender Ressourcen wie Holz und Stein sowie dem Bau von Wohnhäusern und einem Haupthaus, um Bevölkerung zu rekrutieren. Der Bau eines Wachpostens und die Produktion von Speeren werden angedacht, um die Siedlung abzusichern und zu expandieren.
Expansion und Ressourcenmanagement
01:38:20Nachdem die ersten Produktionsketten laufen, wird die Siedlung durch den Bau weiterer Wohnhäuser erweitert, um Bevölkerungswachstum zu ermöglichen. Das Ziel ist, die Kupfervorkommen zu erreichen, um bessere Werkzeuge wie Äxte zu produzieren. Die Planung eines Wachtturms und einer Straße zur Expansion in Richtung Kupfer wird vorbereitet, wobei Träger als Engpass identifiziert werden.
Aufbau der ersten Produktionsketten
01:42:58Nach dem Erreichen des Kupfers werden die Produktionsketten für Äxte und Speere ausgebaut. Parallel wird mit dem Bau von Sammlerhütten für Flachs und einer Weberei begonnen, um Seile für Jagdbögen und Angeln herzustellen. Die Erweiterung der Steinbrüche und die Planung von Förstern zur nachhaltigen Holznutzung sind ebenfalls Teil der Strategie, um die Ressourcenbasis zu stabilisieren.
Konfrontation mit Engpässen
01:56:28Die Produktion wird durch mehrere Engpasse behindert. Ein Fehler bei der Materialbeschaffung für den Weber führt zu einer Produktionsverzögerung. Gleichzeitig wird mit dem Bau von Steinbrüchen und Schmelzen begonnen, um Eisen zu schmelzen, das für weiterführende Gebäude wie einen Bauernhof und fortschrittlichere Werkzeuge notwendig ist. Das Bevölkerungswachstum bleibt ebenfalls ein kritischer Faktor.
Kampf gegen Scavs und strategische Erweiterung
02:31:07Feindliche Scavs werden entdeckt, die auf derselben Insel wertvolle Mineralien abbauen. Um sie zu bekämpfen, wird die Produktion von Lederrüstungen vorangetrieben und eine Abenteuergilde geplant. Gleichzeitig wird die Siedlung durch den Bau von Marktständen und fortschrittlicheren Wohnhäusern weiter ausgebaut, um die Bevölkerung zu erhöhen und die Effizienz zu steigern.
Industrialisierung und Ressourcenabbau
02:42:16Die Schwerindustrie wird mit dem Bau von Schmelzen aufgenommen, um Eisen und Kohle zu verarbeiten. Waldgebiete werden gerodet, um Platz für Industriegebäude und Straßen zu schaffen, was die Siedlung wie eine industrielle Expansion aussehen lässt. Der Fokus liegt nun darauf, effizientere Produktionsketten für Eisen zu etablieren und die Infrastruktur zu verbessern.
Ressourcenengpässe und Bedrohungen
02:50:30Zu Beginn des Abschnitts wird der Mangel an Kupfer als das langfristige Problem identifiziert, was die Produktion von Eisenwerkzeug verlangsamt. Um dies zu beheben, werden zwei Eisenschmelzen priorisiert. Gleichzeitig wachsen die Bedrohungen: die Grubenwächter (Scaves) nähern sich gefährlich und sind stärker als die eigenen Wachen, während auch Wehrwölfe gesichtet werden, die Silber für ihren Kampf erfordern. Die Priorität liegt daher auf der schnellen Produktion von Eisenwerkzeugen und der Rekrutierung weiterer Wachen für die geplante Expansion.
Werkzeugproduktion und unerwartete Feinde
02:52:31Nachdem die Eisenbarren den Zugang zu neuen Gebäuden freigeschaltet haben, wird als Erstes eine Werkzeugschmiede gebaut, um das vorhandene Eisen zu verarbeiten. Kurz darauf stößt der Streamer auf einen kritischen Engpass: er hat zu viele Gebäude errichtet, die Hämmer benötigen, wodurch ein massiver Hämbermangel entsteht. Gleichzeitig eskaliert die Situation, als direkt in der Nähe Wehrwölfe gesichtet werden, was einen sofortigen Rückzug der Expansion erfordert und die Dringlichkeit unterstreicht, Truppen gegen diese Bedrohung aufzustellen.
Militärische Vorbereitungen und strategische Entscheidungen
02:56:29Die Expansion wird angehalten und der Fokus verlagert sich auf die Verteidigung und die Bekämpfung der Feinde. Es wird entschieden, zuerst gegen die Scaves vorzugehen, da sie den Zugang zu dem einzigen bekannten Silberblockieren. Die effektivsten Einheiten dafür sind Klingentänzer, die jedoch Eisendolche und eine leichte Rüstung benötigen. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit einer Magierakademie erkannt, um später gegen die feindlichen Hexer vorzugehen. Die Suche nach Stahl und Nickel zur Herstellung besserer Waffen wird als nächster wichtiger Schritt identifiziert.
Handelsstrategie und Verteidigungsausbau
03:26:45Eine entscheidende Wende gelingt durch den Handel mit dem neutralen pagischen Dorf. Durch das Anliefern von Fackeln wird Vertrauen aufgebaut und der Zugang zu 65 Silberbarren ermöglicht, was die Bedrohung durch die Wehrwölfe entschärft. Parallel dazu wird ein Außenposten gegen die Scaves gebaut, um die Verteidigungslinie zu stabilisieren. Dank der Silberquellen kann nun eine Silberschmelze und eine Silberschmiede errichtet werden, um verbesserte Einheiten auszurüsten. Die Truppenstärke wird durch das gefundene Gold und Goldmünzen weiter gestärkt.
Zusätzliche Ressourcen und neue Herausforderungen
03:59:55Nachdem eine Goldquelle entdeckt wurde, wird eine Goldschmelze und eine Münzprägerei errichtet, um die Truppen mit Goldmünzen zu stärken. Gleichzeitig werdenVeteranensoldaten ausgebildet, da neun Kettenrüstungen und zwölf Eisenschilde durch Schatzsucher gefunden wurden. Die Situation wird jedoch komplexer, als neue Feinde wie Banditen und Schemen auftauchen, die eigene Soldatenangreifen und wertvolle Ausrüstung zerstören. Um dieser neuen Bedrohung zu begegnen, werden nun Magier und spezielle Waldläufer benötigt, um gegen immun gegeneinander arme Einheiten vorzugehen.
Konsolidierung und Gegenangriffe
04:22:11Die Verteidigung wird durch den Bau von Kunstschmieden verstärkt, um geschickte Waldläufer mit magischen Fackeln zu rekrutieren, die effektiv gegen Diebe und Schemen sind. Die Truppen leisten gute Arbeit, indem sie die Wehrwölfe dezimieren und den Fackelhandel erfolgreich abschließen, was den Silberimport sichert. Gleichzeitig wird die Front gegen die Scaves stabilisiert und ein Lager angegriffen, um Kupfer und Kohle zu erbeuten, während der Kampf gegen die Diebe und die Rückeroberung gestohlener Schätze vorbereitet wird.
Priorisierung der Fronten und operative Schwierigkeiten
04:29:11Die Silberproduktion bleibt eine Herausforderung, da der Transport von den entfernten Schmelzen ineffizient ist, was die Verteidigung gegen Wehrwölfe erschwert. Es wird eine Entdecker-Expedition gestartet, um die Lücken zu schließen und neue Ressourcen zu finden. Gleichzeitig wird die Priorität auf die Zerstörung eines Scave-Lagers gelegt, um eine Front zu öffnen und Kupfer zu sichern. Die Truppenverluste und der Mangel an freien Trären behindern jedoch die operative Fähigkeit und verlangsamen den Fortschritt erheblich.
Langsame Fortschritte und langfristige Planung
04:30:52Die Silberproduktion erreicht eine Effizienz von 77%, was es ermöglicht, langsam aber sicher Silberdegen herzustellen. Der Fokus verlagert sich auf die Sicherung des Hinterlandes: mehr Wohnhäuser werden gebaut, um die Bevölkerung zu wachsen, und die Nahrungsproduktion wird als nächster wichtiger Schritt identifiziert. Die Fronten bleiben angespannt, insbesondere gegen die Wehrwölfe, und es wird eine Mischung aus Waldläufern und Magiern benötigt, um die verschiedenen Bedrohungen gleichzeitig zu bekämpfen. Der Streamer plant eine Mischung aus Verteidigung und gezielten Angriffen, um Schritt für Schritt die Kontrolle über das Gebiet zurückzugewinnen.
Verteidigung und Ressourcenmanagement
04:35:45Die Lage an den Fronten bleibt angespannt. Wehrwölfe greifen im Feindland an, weshalb die Verteidigungslinien überarbeitet werden müssen. Gleichzeitig besteht ein akuter Mangel an Eisen, der für die Rüstungsproduktion und das Militär kritisch ist. Die Suche nach neuen Eisenvorkommen und der Schutz der Schatzkammern stehen im Fokus. Auch Gold wird von Dieben gestohlen, was die Ressourcenlage weiter belastet und den Bedarf an einer starken Verteidigungstruppe gegen Banditen unterstreicht.
Industrielle Expansion
04:41:46Um den Mangel an strategischen Ressourcen zu beheben, wird die industrielle Basis massiv ausgebaut. Ein Hochofen und eine Stahlschmelze werden in die Nähe neuer Nickel- und Kohlevorkommen verlegt, um die Stahlproduktion zu ermöglichen. Dies ist ein entscheidender Schritt, um bessere Waffen für die Elitetruppen herzustellen. Parallel wird eine neue Garnison von Draufgängern aufgestellt, um die Offensivfähigkeiten zu erhöhen und in die Offensive gegen die Banditen überzugehen.
Gegenangriffe und Siegpläne
04:53:03Nachdem sich die Lage stabilisiert hat, können Gegenangiffe eingeleitet werden. Die Scav-Bedrohung wird durch eine kombinierte Streitmacht aus Wachen und Elitetruppen erfolgreich neutralisiert, wodurch wertvolle Ressourcen und neues Territorium gewonnen werden. Strategisch wird der Fokus nun auf die Malthorn gerichtet, da deren Portal eine neue Bedrohung darstellt. Der Bau einer Magierarmee und die Produktion von Spezialwaffen wie Hellebarden für den Handel mit benachbarten Dörfern sind die Vorbereitungen für den finalen Sieg.
Spielanalyse und Reflexion
06:07:04Nachdem der Sieg errungen wurde, reflektiert der Streamer das Gameplay. Er sieht die Partie als gelungen und spannend an, obwohl er einige Fehler zugibt, wie den späten Aufbau der Silberproduktion. Die Größe der Siedlung und das ständige Wuseln der über 1300 Arbeiter werden positiv hervorgehoben. Die Kritik richtet sich jedoch gegen das Militärsystem, das sehr starke Gegenheiten erfordert, und die umständliche Feldwirtschaft. Dennoch wird das Spiel als gelungenes Rework bezeichnet, das neuen Bock auf mehr Spielzeit gibt.