Die Gaming-News der Woche !msi

Neue Spiele, Crossovers und Kontroversen in der Games-Woche

Im Zentrum der Nachrichten standen die Ankündigung von Bloodgrounds, einem Gladiatoren-Taktikspiel, und eine neue Wolfenstein-Serie, die in Kooperation mit Amazon entsteht. Kontroversen gab es um die Übernahme von Last Epoch durch den Publisher Crafton, der bereits in andere Auseinandersetzungen verwickelt ist. Ebenso wurde eine restriktivere Regelung von Steam thematisiert, die zur Entfernung von Spielen führte. Die Verkaufszahlen des Magic: The Gathering-Crossover-Sets und die Preisstrategie für Outer Worlds 2 waren weitere Themen.

The King is Watching
00:00:00

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Neueste Gaming-News und Vorstellung von Bloodgrounds

00:11:12

Der Stream beginnt mit den wöchentlichen Gaming-News. Vorab wird das Strategiespiel Bloodgrounds angekündigt, ein Gladiatoren-Rundentaktik-Spiel, das im alten Rom angesiedelt ist. Kurz vor der Gamescom gibt es viele Spekulationen, doch die erste große Nachricht ist die Ankündigung einer neuen Wolfenstein-Serie in Kooperation mit Amazon, demselben Unternehmen, das bereits für die Fallout-Serie verantwortlich zeichnet.

Just Chatting
00:01:02

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Wolfenstein-Serie und Kontroversen um Amazon-Produktionen

00:14:06

Die Ankündigung der neuen Wolfenstein-Serie ruft eine lebhafte Diskussion hervor. Der Streamer berichtet über kritische Kommentare im Chat, die sich darüber wundern, warum in der Serie wieder die Deutschen die Bösen darstellen. Gleichzeitig wird erwähnt, dass auch andere Amazon-Produktionen wie Wheel of Time nicht bei allen gut ankamen und eingestellt wurden. Die Controverse um die Darstellung deutscher Charakterer in der Spieleindustrie wird beleuchtet.

Übernahme von Last Epoch und Controversen bei Crafton

00:16:49

Als große News der Woche wird die Übernahme von Last Epoch durch den Publisher Crafton thematisiert. Dies geschieht in einem turbulenten Kontext, da Crafton bereits in eine Kontroverse um die fristlose Entlassung der Studio-Chefs und Gründer von Subnautica 2 verwickelt ist. Beide Seiten – Entwickler und Publisher – haben gegensätzliche Versionen der Geschehnisse präsentiert. Das Timing der Übernahme für Last Epoch wird als unglücklich bewertet, auch wenn das Spiel mehr Ressourcen und neue Inhalte wie Season 3 erhalten wird.

Soulframe im Fokus und neue Einblicke in Elden Ring

00:23:44

Nach den Nachrichten wendet sich der Streamer Spielen zu. Er zeigt sich überrascht von der neuen spielbaren Version von Soulframe, einem Warframe-ähnlichen Fantasy-Spiel, für das er Interesse an einem Stream signalisiert. Anschließend wird der Erfolg von Elden Ring und seinem DLC Shadow of the Erdtree analysiert. Besonders bemerkenswert ist, dass 10% der Spieler das Spiel durchgespielt haben und alle Achievements gesammelt haben, eine Quote, die bei anderen Titeln deutlich niedriger liegt. Die Verkaufszahlen und die Langzeitmotivation der Spieler werden als Indiz für den besonderen Reiz des Spiels gewertet.

Magic: The Gathering crossover Erfolge und Fortnite-Start

01:00:19

Eine bemerkenswerte News betrifft das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering. Das kürzlich erschienene Final-Fantasy-Set erzielte an einem Tag 200 Millionen Umsatz und übertraf damit das gesamte Ergebnis des Herr-der-Ringe-Sets in sechs Monaten. Dies unterstreicht die Stärke der Marke in bestimmten Märkten. Der Streamer diskutiert die zunehmenden Crossovers und zeigt sich bei manchen wie SpongeBob skeptisch, bei anderen wie Warhammer jedoch begeistert. Er erläutert zudem, dass der Trend zu Crossovers ursprünglich von den Avengers-Regisseuren bei Fortnite durchgesetzt wurde, nachdem Epic Games sich zunächst dagegen gesperrt hatte.

Battlefield Reveal und Diskussion um Steam-Regeländerung

01:11:47

Der neue Battlefield-Trailer wird kurz besprochen, der einen ernsteren, militärischeren Ton ankündigt. Der Streamer stellt fest, dass Multiplayer-Shooter für ihn nicht attraktiv sind, da er das Team-Erlebnis scheut. Abschließend wird eine kontroverse Regeländerung von Steam thematisiert. Plattformspiele müssen nun den Regeln von Zahlungsdienstleistern wie Mastercard und Visa entsprechen, was zu der Löschung mehrerer Titel führte. Zwar kann man die Maßnahme positiv als Verbot von Inhalten wie Kinderpornografie deuten, doch der Streamer und das Publikum befürchten, dass dies nur der Anfang einer restriktiveren Politik sein wird.

Zahlungsdienstleister und Plattformen unter Druck

01:17:32

Der Stream befasst sich mit der Delisting von Erwachsenenspielen auf Plattformen wie itch.io und der damit verbundenen Panikreaktion. Die Auslöser sind Klagen von Zahlungsdienstleistern wie Visa und Mastercard, die sich aus Gerichtsverfahren zur Monetarisierung illegaler Inhalte, wie Kinderpornografie auf Pornhub, zurückziehen mussten. Aus Angst vor rechtlichen und finanziellen Konsequenzen reagieren die Plattformen überstürzt, indem sie zunächst alle als erwachsen eingestuften Spiele unauffindbar machen, um ihre Beziehungen zu den Zahlungspartnern zu priorisieren und das eigene Geschäft zu schützen.

Die Rolle der Organisation 'Collective Shout'

01:25:44

Die Plattformen wie itch.io führen diese Maßnahme auf eine Organisation namens 'Collective Shout' zurück, die eine Kampagne gegen Steam und itch.io gestartet hat. Die Organisation hatte sich gezielt gegen das Spiel 'No Mercy', ein Inzest- und Vergewaltigungsspiel, gewandt, das nachträglich auf Steam erschien. Während der Streamer die Entfernung solcher inhaltlich fragwürdiger Spiele nachvollziehbar findet, kritisiert er die überzogene Reaktion und die Methoden der Organisation, die weit über das ursprüngliche Ziel hinausgehen und auch problematische Spiele wie 'Detroit Become Human' zu boykottieren versuchen.

Kritik an der Marktmacht von Zahlungsdienstleistern

01:33:22

Der Streamer analysiert das zugrunde liegende Problem: die immense Marktmacht globaler Zahlungsdienstleister. Firmen wie Visa und Mastercard de facto ein Monopol, das es ihnen ermöglicht, Inhalte, die nicht illegal sind, aber ihren Moralvorstellungen widersprechen, zu demonetarisieren. Er sieht darin eine erhebliche Gefahr für Meinungsfreiheit und die kreative Vielfalt, da diese Firmen weitreichende Kontrolle darüber ausüben können, welche Inhalte finanziell unterstützt werden und welche nicht. Das Problem verschärft sich durch die geringe Anzahl an alternatives Anbietern.

Skandal in der VTuber-Szene bei Shoujo Corp

02:11:18

Ein weiteres behandeltes Thema ist der Zusammenbruch der VTuber-Agentur 'Shoujo Corp'. Der bekannteste Klient, Iron Mouse, warf der Agentur vor, 500.000 Euro an wohltätigen Spenden für Krankheitsforschung unterschlagen zu haben. Dies löste eine Kettenreaktion aus, in der weitere Talents schwere Vorwürfe gegen die Firma machten, darunter ausstehende Gehälter und gezieltes Hetzen gegen die Streamer. Der CEO gab letztendlich das Scheitern der Agentur zu und die gesamte Szene in diesem Bereich erlebte einen schweren imageschädigenden Skandal.

Preisanpassung für Outer Worlds 2 bei Microsoft

02:31:52

Microsoft hat den geplanten Verkaufspreis für Outer Worlds 2 von 80 Euro auf 70 Euro gesenkt. Der Streamer bewertet dies als kluge strategische Entscheidung, da das ursprüngliche Pricing für ein Double-A-Spiel wie Outer Worlds überambitioniert und riskant war. Er argumentiert, dass ein solch hoher Preis eher für etabAAA-Titel mit riesigem Hype, wie ein Elder Scrolls 6, sinnvoll wäre. Die ursprüngliche Ankündigung war seiner Ansicht nach eine PR-Katastrophe, die den Fokus des Marketings vom Spiel auf den Preis verlagerte und potenzielle Käufer abschreckte.

Charlie Cox und das Gameplay von Claire Obscure

02:43:35

Der Schauspieler Charlie Cox, bekannt als Daredevil, spielte die Hauptrolle in Claire Obscure und berichtete, dass er trotz fehlender Gamer-Erfahrung die Rolle übernahm. Er gab an, sich wie ein Betrüger zu fühlen, da er für seine Leistung gefeiert wird, obwohl er das Spiel nicht selbst spielte. Gleichzeitig lobte er die außergewöhnliche Qualität des Soundtracks, den er als den besten der letzten Jahre bezeichnete.

Flopp von Splitgate 2 und schlechtes Marketing

02:46:40

Das Spiel Splitgate 2 floppte und wurde nach dem Launch zurück in die Beta versetzt. Der Misserfolg wurde maßgeblich auf katastrophale Marketingentscheidungen des CEOs zurückgeführt. Er trat im T-Shirt mit der Aufschrift 'Make Shooters Great Again' auf und kündigte ein Battle Royale mit einem 80-Euro-Kosmetikpaket an, was das Publikum verärgerte. Der CEO distanzierte sich später vom Preis und behauptete, davon nichts gewusst zu haben.

Kontroversen um Ubisofts Monetarisierungsstrategie

02:51:33

Yves Gimo, CEO von Ubisoft, verteidigte die Monetarisierungsstrategie in Premium-Spielen. Er argumentierte, dass das Kaufen von Inhalten wie Avatar-Personalisierung oder Fortschrittbeschleunigung den Spielspaß erhöht. Diese Aussage wurde kritisiert, da es per Definition widersprüchlich ist, Geld für das Über springen von unspaßigen Spielparteien auszugeben. Die Kritik an der Star-Wars-Marke wurde ebenfalls thematisiert.

Bloodgrounds
03:00:56

Bloodgrounds

Ersteindruck von Bloodgrounds

03:01:58

Der Streamer präsentiert die Demo des Spiels Bloodgrounds, eine rundenbasierte Taktiksimulation, in der man eine Gladiatoren-Schule aufbaut. Das Spiel bietet eine ansprechende Pixel-Grafik und flüssige Animationen. Eine Besonderheit ist die Integration von Quests vom Publikum, die während des Kampfes Belohnungen bringen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden, wie z.B. einen Gegner mit einer speziellen Fähigkeit zu töten.

Aufbau der Gladiatoren-Schule und Rekrutierung

03:30:02

Nach dem ersten erfolgreichen Kampf beginnt der eigentliche Spielteil: Der Aufbau einer eigenen Gladiatoren-Schule. Man erwacht auf einem heruntergekommenen Grundstück und muss es zurückerlangen. Zuerst müssen grundlegende Gebäude wie eine Taverne und ein Markt errichtet werden, um neue Gladiatoren anzuheuern und Ausrüstung zu handeln. Man rekrutiert kostenlos die ersten Kämpfer mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Ausrüstung und Aufwertung der Kämpfer

03:45:30

Im Markt des Grundstücks können die neu rekrutierten Gladiatoren mit besserer Ausrüstung versorgt werden. Der Streamer entscheidet, sie mit Gladien und Rüstung auszustatten, um ihre Kampfkraft zu erhöhen. Es werden auch die Aufwertungsmöglichkeiten in der Akademie besprochen, wo man die Erfahrungsraten oder Fähigkeiten der Kämpfer verbessern kann. Das Ziel ist, das schwache Team für zukünftige Herausforderungen zu stärken.

Der Übergang ins strategische Gameplay

04:04:18

Nach der erfolgreichen Einrichtung der Infrastruktur ist der Streamer bereit für den ersten Kampf mit seinem Team. Auf der Weltkarte des Heiligen Imperiums können verschiedene Regionen und Arenen erkundet werden. Die Präsentation des strategischen Teils zeigt, dass der Fokus von der reinen Kampfdynamik auf die langfristige Planung und den Aufbau der Gladiatoren-Schule verlagert wird, um in den verschiedenen Arenas bestehen zu können.

Spielmechanik der Gladiatoren-Arenen

04:05:12

Der Stream befasst sich mit den Spielmechaniken des neuen Spiels. Es werden verschiedene Arenen vorgestellt, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden und jeweils eigene Herausforderungen und Boss-Kämpfe bieten. Jede Herausforderung besteht aus mehreren Kämpfen, wobei nach dem Sieg über den Boss die nächste Zeitstufe erreicht wird. Die Gladiatoren verfügen über eine Rastphase zwischen den Kämpfen, bei der Items genutzt und Ausrüstung optimiert werden können, um sich für die nächste Schlacht vorzubereiten.

Strategische Kämpfe in der Arena

04:07:21

Der Fokus liegt auf den taktischen Kämpfen in der Arena, bei denen Positionierung, Fähigkeiten der Gladiatoren und die Nutzung der Umgebung entscheidend sind. Spieler können Banner zur Teamstärkung und Fallen platzieren. Die Arena selbst besitzt oft spezifische Modifikatoren, wie zum Beispiel eine Säule, die alle fünf Runden Gegner zurückstößt. Die Herausforderung besteht darin, nicht nur die Feinde zu besiegen, sondern auch die vom Publikum gewünschten 'Audience-Quests' zu erfüllen, um zusätzliche Belohnungen zu erhalten.

Charakterentwicklung und Ausrüstung

04:24:14

Nach erfolgreichen Kämpfen erhalten Gladiatoren Erfahrungspunkte und können aufleveln, um neue Fähigkeiten zu erlernen. Neue Gladiatoren können in der Taverne angeworben werden, jede Klasse hat dabei spezifische Stärken und Schwächen. Auf dem Marktplatz können gefundene Items oder ältere Ausrüstung verkauft und durch bessere Waffen oder Rüstungen ersetzt werden. Die Rüstung stellt sich als weniger effektiv im Vergleich zu Lebenspunkten heraus, weshalb der Fokus auf der Schadensmaximierung liegt.

Komplexe Herausforderungen und Publikumswünsche

04:30:27

Die zunehmend schwierigen Herausforderungen erfordern ein tiefes Verständnis der Spielmechaniken. Spieler müssen nicht nur Feinde besiegen, sondern auch spezielle 'Audience-Quests' erfüllen, um die Gunst des Publikums zu gewinnen. Diese Aufgaben, wie das Töten eines Gegners mit einem bestimmten Zauber oder durch die Nutzung der Umgebung, sind oft schwieriger als der Kampf selbst und führen dazu, dass Spieler mehr Schaden in Kauf nehmen müssen. Die Erfüllung dieser Quests ist für den langfristigen Erfolg entscheidend.

Entscheidung über den besiegten Gegner Titus

05:05:53

Nach einem verlorenen Kampf stirbt die Gladiatrice Ravenna. Der besiegte Bogenschütze Titus wird dem Spieler eine letzte Chance gegeben. Er kann entweder Gnade zeigen und ihn als rekrutierbaren Gladiator aufnehmen oder ihn hinrichten, um das Publikum mit einem blutigen Spektakel zu begeistern und eine erhöhte Goldbelohnung zu erhalten. Nach einer im Chat abgehaltenen 'römischen Abstimmung', bei der mehrheitlich für die Hinrichtung gestimmt wird, wird Titus hingerichtet. Der Streamer justifiert die Entscheidung damit, dass Titus einen fliehenden, wehrlosen Gegner getötet hat, was seine Charakterzüge als moralisch fragwürdig erscheinen lässt, und sieht den monetären Vorteil als ausschlaggebend an.

Fazit zum Gameplay und Eindruck des Spiels

05:13:42

Der Streamer resümiert, dass die 'Audience-Quests' die kniffligste, aber auch interessanteste Mechanik des Spiels sind. Sie verleiten dazu, nicht nur effizient zu kämpfen, sondern auch eine 'Show' für das Publikum zu veranstalten, was zum Gladiatoren-Thema passt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und verlorener Gladiatoren findet der Streamer das Spiel sehr gelungen und interessant. Er empfiehlt es auf der Steam-Wishlist und gibt an, nur gesponserte Spiele zu spielen, die er persönlich für gut hält. Abschließend bedankt er sich bei der Community und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Streams.