Jetzt für alle spielbar, auch ohne Deluxe-Zugang - wtf? :D

Plötzlicher Wegfall des Deluxe-Zugangs bei Tempest Rising

Transkription

Es wurde eine unangekündigte Änderung am Zugangsmodell des Spiels Tempest Rising vorgenommen. Der sogenannte Advanced Access, der den Erwerb der Deluxe Edition für einen Aufpreis notwendig machte, wurde über Nacht aus dem Spiel entfernt. Dies ermöglichte es allen Spielern, auch ohne den Aufpreis, die vollen Inhalte zu genießen. Diese Änderung wurde als positiv, jedoch auch als unglücklich für Vorbesteller der Deluxe-Version wahrgenommen.

Tempest Rising
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Tempest Rising

Ungeplante Änderung des Zugangsmodells

00:10:50

Eine unerwartete Neuerung bei Tempest Rising hat für Diskussionen gesorgt. Der sogenannte Advanced Access, der den Erwerb der Deluxe Edition für 10 Euro Aufpreis erforderlich machte, wurde über Nacht entfernt. Spieler können nun die Standard-Edition direkt kaufen und spielen. Der Streamer analysiert, ob dies eine absichtliche Entscheidung der Entwickler oder ein technischer Fehler, möglicherweise durch eine Fehlkommunikation mit Steam, war. Dies wird als ein komischer Fauxpas wahrgenommen, der für viele positiv, für Vorbesteller der Deluxe-Version jedoch ungünstig ist.

Resonanz und Verkaufszahlen

00:23:05

Unabhängig von der Kontroverse um den Advanced Access zeigt sich das Spiel in den Steam-Bewertungen sehr positiv. Das Spiel hat eine positive Rate von 92%. Allerdings sind die aktuellen Verkaufszahlen auf Steam, mit etwa 5000 Spielern zur Spitzenzeit, relativ moderat, was auch an der aktuellen Osterzeit liegen könnte. Der Streamer beobachtet die Charts gespannt, da die Zahlen sich am Wochenende noch erhöhen könnten, wenn mehr Freizeit vorhanden ist.

Genre-Konkurrenz und persönliche Wahl

00:26:31

Der Streamer thematisiert die starke Konkurrenz durch andere große Spiele wie Last Epoch und Mandragora, die am selben Release-Datum erscheinen. Obwohl er sowohl Strategiespiele als auch Hack'n'Slay liebt, stellt er fest, dass die Zielgruppen oftmals unterschiedlich sind. Die Entscheidung zwischen Tempest Rising und Last Epoch fiel ihm persönlich sehr schwer, da er sich für beide Spiele begeistern konnte.

Last Epoch im Fokus: Kritik und Systeme

00:32:30

Ausführlich wird die Konkurrenz, Last Epoch, besprochen. Während der Streamer das Spiel für seine exzellenten Systeme wie individuelle Skillbäume und das Crafting preist, sieht er das Gameplay-Kämpfe als weniger gelungen im Vergleich zu Path of Exile 2. Er nimmt die massive Kritik im Internet zum Teil als übertrieben wahr, erkennt aber an, dass es an einigen Stellen echte Probleme mit der Balance geben könnte, besonders im Endgame für Selbst-Spieler.

Marketing-Herausforderungen bei Titeln wie Titan Quest 2

00:42:30

Ein anderer Titel, Titan Quest 2, wird in Zusammenhang mit Marketing- und Kommunikationsproblemen thematisiert. Der Publisher THQ Nordic wird dafür kritisiert, extrem wenig über den Fortschritt oder den Release-Zeitplan des Spiels zu kommunizieren. Dies schade dem Hype und dem eigenen Image, besonders wenn andere Studios wie die von Last Epoch offener und transparenter agieren würden.

Gameplay-Eindrücke und Einordnung

00:45:02

Nach der Analyse der Konkurrenz geht es zurück zu Tempest Rising. Der Streamer gibt zu, dass er Bock bekommen hat, wieder 3D-Command & Conquer-Spiele zu streamen. Das Gameplay wird als solch eingestuft, wobei aber die Story und vor allem die Inszenierung im Vergleich zu Genre-Klassikern wie Command & Conquer mit ihren prägnanten Charakteren und Cutscenes deutlich zu wünschen übrig lässt. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Gameplay.

Mission im Detail: Stealth-Taktiken

00:50:31

Der Streamer startet eine Mission aus der Dynastie-Kampagne, die ohne Basisbau auskommt. Diese erfordert eine Taktik basierend auf Tarnung und Stealth-Einheiten wie der Luftunterstützung und einem getarnten Agenten. Ressourcen müssen sichergestellt und gleichzeitig die Positionierung genutzt werden, um der starken Artillerie des Feindes aus dem Weg zu gehen. Ziel ist es, eine feindliche Basis zu infiltrieren und zu zerstören.

Mission Schwierigkeiten und Management

01:16:17

Ein Fehlmanöver der KI führt zum Verlust mehrerer Panzereinheiten, wodurch die Mission deutlich erschwert wird. Der Streamer muss seine Taktik anpassen und konzentriert sich nun voll auf seine Elite-Infanterie und Spezialisten. Er stellt fest, dass die Infanterie des Feindes für seine Einheiten kaum eine Bedrofung darstellt, während die ständige Artillerie von unten ein Hauptproblem bleibt. Die Mission erweist sich durch den unvorhergesehenen Verlust als deutlich herausfordernder.

Stealth-Mission mit Tücken

01:34:15

Der Streamer startet eine Mission, in der er mit Tarn-Einheiten infiltrieren und spezielle Ziele eliminieren muss. Er verliert frühzeitig einen Schützen, was die Mission erschwert, findet aber durch den Einsatz von Doktrinen eine Abwehr gegen gegnerische Fahrzeuge. Die Mission entwickelt sich zu einer Tower-Defense-Situation, in der er sein Lazarett bewachen muss, während er mit seinen getarnten Spezialisten vorrückt. Er findet heraus, dass eine Tarn-Einheit nur stillstehen kann, während die andere ständig getarnt ist, was ihm einen taktischen Vorteil verschafft.

Erfolgreiche Infiltration und Basiszerstörung

01:40:48

Der Streamer nutzt seine Taktiken erfolgreich, um mehrere gegnerische Basen stealthartig zu zerstören. Er kommentiert die Missionsdesigns, die sich unkonventionell verhalten, da die KI nicht auf seine unorthodoxe Strategie reagiert. Nachdem er eine große Armee aufhält, nutzt er eine Saves, um voranzukommen und strategische Vorteile zu sichern. Er schafft es, getarnte Ziele auszuschalten und stellt fest, dass die Mission Spaß macht, auch wenn sie nicht wie vom Entwickler vorgesehen gespielt wird.

Game-Design und Kritik am Tempest Rising

02:03:37

Der Streamer kritisiert Teile des Game-Designs in Tempest Rising, insbesondere bei einer Mission, die durch das plötzliche Spawnen einer riesigen Armee unvorhersehbar wird. Er findet es problematisch, dass das Spiel die Mission nicht an seine erfolgreiche Taktik anpasst und stattdessen den Spieler bestraft. Er diskutiert, wie man das Missionsdesign verbessern könnte, indem es Spieler belohnt, die unkonventionelle Wege einschlagen. Dennoch findet er den Spielspaß überwiegend positiv.

Überraschender Wendung und Verrat in der Story

02:47:04

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Mission erfährt der Streamer eine unerwartete Wendung in der Geschichte. Sein befehlender General ernennt ihn plötzlich zum Erntedienst, was der Streamer als schwachen und unlogischen Verrat empfindet. Er kritisiert die Story-Aufbau und findet, dass die Charaktere bis dahin nicht glaubwürdig genug etabliert waren, um solchen Plot-Twists eine emotionale Wirkung zu verleihen.

Neue Mission mit Fokus auf Verteidigung

02:56:37

Der Streamer beginnt eine neue Mission, die sich auf die Verteidigung von Ressourcenfeldern konzentriert. Er baut eine starke Verteidigungslinie mit Türmen und Artillerie-Panzern auf, um ständige Angriffe des Gegners abzuwehren. Er entdeckt, dass er Reparaturfahrzeuge einsetzen kann, um Verbündete und eigene Strukturen kontinuierlich zu heilen, was er als extrem mächtig empfindet.

Gespräch über Kampagnen- und Multiplayer-Erlebnis

03:22:53

Während der Verteidigungsmission unterhält sich der Streamer mit einem anderen Streamer über das Spiel. Sie vergleichen ihre Erlebnisse in den verschiedenen Kampagnen, wobei der Streamer seine für die Dynasty-Kampagne ausspricht. Er lobt die spielerischen Aspekte, vermisst aber die Tiefe und die emotionale Bindung der alten Command & Conquer-Geschichten. Sie diskutieren auch den Unterschied im Spielgefühl zwischen den Kämpfen.

Mission: Ressourcenbeschaffung und Verteidigung

03:25:47

Der Stream beginnt mit dem Test von Mauern auf Brücken, was jedoch nicht möglich ist. Der Fokus liegt auf der aktuellen Mission, bei der ein Silo für 1.000 Ressourcen gebaut und eine Panzerarmee aufgestellt werden wird. Der Streamer hebt die hohe spielerische, atmosphärische und grafische Qualität des Spiels Tempest Rising hervor, merkt aber an, dass die emotionale Bindung zu den Fraktionen noch nicht so stark ist wie zu anderen Serien wie Command & Conquer.

Strategische Verteidigung und Luftangriffe

03:28:11

Nachdem die Mission geschafft und die Ressourcen gesammelt wurden, wird die Verteidigungslinie weiter ausgebaut. Der Streamer aktiviert den Plan für reduzierte Gebäudekosten und verbesserte Reparaturen, um die Stärke der Truppen zu erhöhen. Ein unerwarteter Angriff mit feindlichen Tarnfliegern zwingt zu einem taktischen Rückzug, um die Verteidigungslinien zu stärken und Flugabwehrtürme zu errichten.

Gameplay und Story von Tempest Rising

03:50:15

Nachdem die feindliche Basis erfolgreich zerstört wurde, vergleicht der Streamer Tempest Rising mit Command & Conquer. Er sieht das Spiel als einen liebevoll gestalteten, aber dreisten Klon, der gut funktioniert, da EA keine neuen Command & Conquers mehr veröffentlicht. Die Story wird als zunächst langsam startend, aber zunehmend interessant beschrieben, während die Kampagne als abwechslungsreich gelobt wird, auch wenn einige Missionen als stressig empfunden werden.

Spielbarkeit ohne Deluxe-Zugang

03:59:08

Während des Spiens wird die Frage aufgeworfen, ob auch Spieler ohne Deluxe-Zugang die Missionen spielen können. Der Streamer klärt, dass dies tatsächlich möglich ist und es sich dabei nicht um einen Fehler handelt. Dies bestätigt er anhand einer offiziellen Grafik des Spiels. Die spielbare Basisversion des Spiels ist somit auch für Standard-Käufer zugänglich.

Multiplayer-Modus und Einstellungen

04:52:44

Kurz vor dem Ende des Streams geht der Streamer auf den Multiplayer-Modus ein. Er bestätigt, dass dieser Spaß macht, kritisiert aber gleichzeitig den Mangel an Maps und den erst in der nächsten Woche geplanten Start des Ranglisten-Modus. Ein wichtiges Komfortfeature, das das Spiel viel angenehmer macht, ist die Einstellung für synchronisierte Einheitenbewegung, die er als unspielbar ohne dieses Feature beschreibt.

Verteidigungstaktik und Ressourcenmanagement

05:23:27

Ein defensiver Ansatz wird priorisiert, um allen Fronten standzuhalten, obwohl es zu Verlusten bei einem Angriff kommt. Nach einer engen Verteidigungssituation wird die Basis stark ausgebaut. Es werden Ressourcen in den Bau von Spezialisten, Kaserne, Artillerie und Panzern investiert, um eine schlagkräftige Armee für die weiteren Missionen zu formieren. Der Fokus liegt auf der Sicherung der Basis und der effektiven Nutzung der verfügbaren Ressourcen.

Kritik an der deutschen Spiele-Synchronisation und dem Internet

05:41:40

Es wird die aktuelle Praxis der Spiele-Entwickler kritisiert, die teure deutsche Synchronisation oft zugunsten von englischer Sprachausgabe oder gar KI-Vertonung zu streichen. Ein ähnliches Bedenken wird gegenüber dem modernen Internet geäußert, das durch Werbung und Überangebot an nutzlosen Inhalten dominiert sei. Der Streamer plädiert für mehr Qualität und die Nutzung kostenpflichtiger Abos, wo verfügbar, um sich diese Werbelandschaft zu entziehen und die Plattformen zu unterstützen.

Reflexion über KI-Trends und deren Überbewertung

05:48:22

Der Streamer äußert eine gemischte Haltung gegenüber dem aktuellen Hype um künstliche Intelligenz. Einerseits erkennt er den Nutzen von Tools wie Google Notebook LM zur Informationszusammenfassung, andererseits kritisiert er den inflationären Einsatz von KI für triviale Aufgaben, was aus seiner Sicht aus Faulheit oder Sparsamkeit geschähe. Er findet die Ergebnisse oft uninspiriert und leicht erkennbar, mit einem typischen, unnatürlichen KI-Stil, und hat noch wenig gesehen, ihn wirklich zu begeistern.

Eindrücke von neuer Fraktion und Erinnerungen an Command & Conquer

06:12:47

Ein neuer, ägyptisch inspirierter Fraktion namens 'VETI' wird präsentiert und ihr cooles Design gelobt. Es wird die Hoffnung ausgesprochen, dass sie als spielbare dritte Partei bald zum Release hinzukommt. Gleichzeitig wird stark in Command & Conquer Nostalgia geschwelgt und mit dem aktuellen Spielverhalten verglichen. Es wird analysiert, warum man in solchen Spielen oft eine 'Standard-Good-Guys'-Fraktion am wenigsten spannend findet, da diese oft zu simpel und nicht besonders spielerisch sind.

Übernahme einer GDF-Basis und strategische Herausforderungen

06:57:40

Die Mission erfordert die Übernahme einer GDF-Basis, um Tempest-Ressourcen zu ernten. Dabei entstehen taktische Herausforderungen, da die Übernahme nicht ohne Verluste erfolgt und der Bau eigener Einheiten durch die übernommenen Gebäude eingeschränkt ist. Trotzdem nutzt man die GDF-Artillerie zur Verteidigung und beginnt mit dem Aufbau einer eigenen Streitmacht, um die Kontrolle über das Gebiet zu sichern und weitere Angriffe abzuwehren.

Missionseinstieg und erste Kämpfe

07:04:44

Zu Beginn der Mission wird eine starke Streitmacht mobilisiert, um ohne nennenswerte Angriffe direkt vorzurücken. Der Fokus liegt auf dem Einsatz eines Reparatur-Vans und der Wahrnehmung, dass der gegnerische Jäger-Panzer optisch überzeugt. Im Verlauf der Gefechte wird auch das Thema der Baustile bei historischen Einheiten, wie die Wikinger-Helme, diskutiert, um die Bedeutung des optischen Eindrucks für die Spielererwartung zu unterstreichen.

Diskurs über Game-Design und Popkultur

07:07:40

Die Auseinandersetzung mit der Darstellung von Mythen in Spielen wird anhand des Magic-Beispiels 'Kamigawa' vertieft. Es wird analysiert, dass ein zu starker Fokus auf authentische Mythologie zu einer schlechteren Aufnahme beim Publikum führen kann, wenn es nicht den Erwartungen an 'coole' Popkultur-Elemente, wie Ninja, entspricht. Der Streamer verknüpft dies mit dem eigenen visuellen Stil des Spiels und dem erfolgreichen Design der Einheiten.

Kritik an der Story und Inszenierung

07:20:32

Der Streamer äußert massive Kritik an der Erzählstruktur und Inszenierung der Kampagne. Er findet es befremdlich, dass das Missionsziel das Klauen von Panzern ist, während ägyptische Aliens Afrika erobern. Die zentrale Antagonisten, die Hawthorne-Gesellschaft, bleiben abstrakt und unsichtbar, was die Story als 'Show, don't tell'-Prinzip vermissen lässt und im Vergleich zu klassischen Spielen wie Command & Conquer als schwach und nicht ansprechend empfunden wird.

Plot-Lücken und fehlende Charaktertiefe

07:26:29

Es wird die fehlende Darstellung der geheimen Hawthorne-Gesellschaft als großer Kritikpunkt genannt. Die Motivation, Aliens zu erwecken, um eine Fraktion zu zerstören, wird als unglaubwürdig und nicht effektiv kritisiert. Auch das Vater-Sohn-Verhältnis als zentrale Beziehung wird als nicht ausreichend vermittelt angesehen, wodurch die Story emotional nicht fesselt und nur spielerisch, aber nicht erzählerisch überzeugt.

Gameplay-Fokus und Missionsverlauf

08:19:47

Nachdem die Story die Aufmerksamkeit verloren hat, konzentriert sich der Streamer rein auf das Gameplay. Er nutzt effektive Taktiken wie den 'Artillerietrick' und baut eine starke Armee auf. Die Herausforderungen sind Ressourcenknappheit, die ständige Gefahr durch Angriffe auf die Tempest-Sammelstellen und das Erreichen des Einheiten-Caps. Der Fokus verschiebt sich komplett zu strategischen Operationen und der Vorbereitung auf den finalen Schlag.

Finale Mission und abschließende Wertung

08:23:36

In der finalen Mission wird das eigene Hauptquartier geopfert, um die Aliens anzulocken. Dies wird als 'sinnlose Zerstörung' für eine nicht greifbare Fraktion empfunden. Nach dem Sieg werden die beschränkten Doktrin-Optionen bewertet. Der Streamer resümiert, dass die Kampagne spielerisch Spaß macht, aber die Erzählung trotz der überlegenen Mechaniken und des visuellen Stils gegenüber Vorbildern wie Command & Conaker oder Alarmstufe Rot 3 klar verliert.

Ausführliche Diskussion zum Server-Thema

08:40:57

Anhand des Beispiels Command & Conquer 3 wird das Thema derServer-Schließungen und der erwarteten endgültigen Produktpflege diskutiert. Es wird die Frage aufgeworfen, ob Entwickler für alte Spiele ewig Support leisten müssen, und es wird die Meinung vertreten, dass dies unrealistisch ist. Gleichzeitig wird ein starker Appell an Entwickler gerichtet, von Anfang an Offline-Modi und LAN-Fähigkeiten in Koop-Spielen zu implementieren, um die langfristige Spielbarkeit zu sichern und die Spieler nicht an oft geschlossene Server zu binden.

Spielepflege und die Zukunft von Titeln

08:55:19

Im Stream wird die Bedeutung der Spielepflege diskutiert und die Tatsache, dass einige Studios, wie das für alte Command & Conquer-Titel, nicht mehr existieren. Dadurch werden Multiplayer-Server stillgelegt, und der Publisher müsste ein neues Team aufbauen, um diese wieder online zu stellen. Der Streamer zeigt Verständnis für die Wünsche der 'Stop Killing Games Initiative', erklärt aber auch, dass dieses Thema für viele Gamer nicht die oberste Priorität hat, da sie sich mit anderen Problemen beschäftigen oder keine realistischen Änderungen erwarten.

Fan-Arbeit und realistische Erwartungen

08:58:35

Es wird der hohe Wert von Fan-Projekten betont, die Spiele jahrelang am Leben erhalten, was als sehr 'geil' empfunden wird. Gleichzeitig wird aber auch darauf hingewiesen, dass Spieler manchmal unrealistische Erwartungen haben, etwa dass alle Inhalte eines Spiels nach dem Kauf im Sale dauerhaft kostenlos sein sollten. Es wird argumentiert, dass weitere Entwicklungen finanziert werden müssen und es realistische Grenzen für die Unterstützung in alle Ewigkeit gibt.

Extreme Meinungen und goldene Mitte

09:00:41

Gleichzeitig wird verstanden, warum Gamer wenig Verständnis für Firmen haben, wenn diese extreme Preise für Inhalte fordern. Es wird festgestellt, dass es zwei Extreme gibt: einerseits Forderungen nach 450 Euro für einen Skin, andererseits die Erwartung, alles für 10 Euro zu bekommen. Beide Positionen werden als absurd bezeichnet. Es wird betont, dass gute Entwickler und Fans eine goldene Mitte finden sollten.

Kritik an Online-Mobbing und Social Media

09:05:45

Nachdem auf den Spaß anderer Menschen hingewiesen wird, die online verspottet werden, geht der Streamer auf das Phänomen des Online-Mobbings und der persönlichen Kritik ein, die Menschen in der Öffentlichkeit erleben. Es wird betont, dass die Meinungen von Leuten, die andere ohne Grund verurteilen, völlig egal sind. Gleichzeitig werden die psychischen Auswirkungen sowohl von Kritik als auch von übermäßigem Zuspruch thematisiert.

Berufsvergleich und Kritik im öffentlichen Amt

09:16:32

Der Streamer reflektiert die Kritik, die er als Influencer im Vergleich zu anderen Berufen wie Handwerkern oder Lehrern erhält. Während bei Handwerkern primär die Arbeit kritisiert wird, fällt Kritik an Influencern oft auf die Person selbst. Es wird auch die zunehmend unangenehme Situation für Lehrer durch Social Media erwähnt. Als weitere Beispiele für öffentliche Kritik werden Sportler und Spieleentwickler genannt, die Morddrohungen erhalten haben.

Erfolgreiche Mission mit strategischen Fehlern

09:26:54

Während einer Mission in 'Tempest Rising' wird eine große Armee aufgebaut, um eine feindliche Basis anzugreifen. Nachdem anfangs alles reibungslos verläuft und ein Nebziel erreicht wird, werden die Truppen bei der Verteidigung der Basis durch heftige Angriffe dezimiert. Der Streamer gibt zu, dass er den Feind unterschätzt und zu faul geworden war. Er muss seine Armee neu aufbauen und die Ressourcenproduktion erhöhen, um einer massiven Angriffswelle standhalten zu können.

Fazit zur Kampagne und Spielbewertung

10:16:01

Nach Abschluss der Dynasty-Kampagne wird das Fazit gezogen, dass das Gameplay von 'Tempest Rising' eines der besten RTS sei, das es lange gab. Allerdings wurde die Story als enttäuschend und nicht nachvollziehbar empfunden, was an einem möglichen Budgetmangel gelegen haben könnte. Dennoch wird das Spiel positiv bewertet, insbesondere für den Preis von 40 Euro, und als 'geil' und 'tolles Spiel' bezeichnet.

Ausblick und Stream-Ende

10:24:00

Für den nächsten Tag sind mehrere Optionen für den Inhalt offen: die GDF-Kampagne, weitere Teile von 'Tempest Rising', 'Command & Conquer' oder 'Last Epoch'. Der Streamer gibt an, sich noch nicht entschieden zu haben. Vor dem Ende werden noch Statistiken zur Abschlussquote der Kampagne geteilt, die zeigen, dass nur eine Minderheit der Spieler die Missionen auf höheren Schwierigkeitsgraden abschließt. Zum Schluss werden Zuschauer gegrüßt und auf den Folgeteam am nächsten Tag hingewiesen.