Neues Kingdom Come und Mittelerde-RPG von Warhorse - was wird das? I Ehrenrunde mit @Steinwallen und @Rangerarea
Kingdom Come und Mittelerde-RPG: Warhorse plant große Erweiterungen
Es wurde über die Ankündigungen von Warhorse Studios diskutiert. Das Kingdom Come Adventure befindet sich in voller Produktion und zwischen 2027-2028 geplant. Das Mittelerde-RPG ist noch in der Entwicklungsphase. Experten vermuten, dass es sich beim Adventure um ein eigenständiges Spiel handelt, das auf KCD 2 basiert.
Technische Herausforderungen und Begrüßung
00:07:00Zu Beginn des Streams hatte die Technik anfangs einige Herausforderungen zu bieten. Ranger und Maurice hatten mit Lautstärkeproblemen zu kämpfen, was Maurice dazu veranlasste, die Audiodaten anzupassen. Auch die Auflösung des Streams war ein Thema, aber Steinwallen glückte es, eine normale Auflösung zu schicken. Maurice äußerte sich kritisch über hämische Kommentare in der GameStar-Community, die ihn aufgrund seiner technischen Möglichkeiten verspotten. Nach diesen anfänglichen technischen Schwierigkeiten konnten sie jedoch zum eigentlichen Thema übergehen und begrüßten sich gegenseitig in ihrer moderierten Ehrenrunde.
Themeneinführung und Faktenlage
00:17:40Der Stream konzentrierte sich auf die Ankündigung von Warhorse Studios, die sowohl ein neues Kingdom Come Adventure als auch ein Mittelerde-RPG entwickeln. Um die Faktenlage zu klären, wurden sechs offizielle Quellen genannt: die Social-Media-Ankündigung von Warhorse, Aussagen des PR-Managers Tobias Stolz-Zwilling, Informationen aus dem Jahresreport von Embracer, LinkedIn-Profile der Creative Directors, weitere Aussagen des PR-Managers und eine veröffentlichte Mittelerde-Karte. KCD befindet sich in voller Produktion und soll zwischen April 2027 und März 2028 erscheinen, während das Mittelerde-Spiel noch in der Pre-Production ist. Diese Informationen bildeten die Basis für die folgende Diskussion.
Analyse der Ankündigungsstrategie
00:20:32Die Ankündigung der beiden großen Spiele erfolgte ungewöhnlicherweise nur mit einer simplen Grafik auf Social Media, was bei den Streamern für Verwunderung sorgte. Maurice vermutete, dass dies mit der gleichen Tag erfolgten Neuigkeit der Embracer Group, ihrer weiteren Aufspaltung in mehrere Unternehmen, zusammenhängen könnte. Er argumentierte, dass diese spektakuläre Ankündigung dazu dienen sollte, das negative Geschäftsumfeld zu überschitten und das positive Momentum um das Studio aufrechtzuerhalten. Diese These wurde durch die Tatsache gestützt, dass solche Ankündigungen normalerweise auf großen Events wie der Opening Night Live erfolgen würden und nicht auf einer platten Grafik.
Spekulationen zum Kingdom Come Adventure
00:26:04Nach der Vorstellung der Faktenlage begann die Diskussion über die Natur des angekündigten Kingdom Come Adventures. Die meisten gingen davon aus, dass es sich nicht um KCD 3 handeln würde, da dies explizit vermieden wurde und der Begriff Adventure verwendet wurde. Maurice spekulierte, dass es sich wahrscheinlich um ein auf KCD 2 basierendes Standalone-Spiel handeln könnte, das einem großen DLC ähnelt, aber eigenständig verkauft wird. Die Größe des Spiels würde wahrscheinlich zwischen 20 und 40 Stunden liegen und einen separaten Story-Content in der Welt von Kingdom Come bieten. Dies könnte die Geschichten von Figuren wie Godwin oder Heinrichs Vater behandeln oder in historische Epochen wie die Hussitenkriege eintauchen. Der Preis würde dabei eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz spielen.
Erwartungen und Herausforderungen
00:37:23Die Streamer diskutierten über die potenziellen Erwartungen und Herausforderungen, die mit der Ankündigung eines kleineren Kingdom Come-Adventures verbunden sind. Während Maurice betonte, dass ein kürzeres Spiel bei fairer Preismodelle durchaus positiv aufgenommen werden könnte, bestand die Sorge, dass die hohe Erwartungshaltung der Community an großangelegte Episoden wie KCD 2 enttäuscht werden könnte. Rangers Bedenken bezogen sich auf die qualitative Leistung, die trotz kleinerem Umfang gehalten werden müsse. Auch die mögliche Gefahr, dass sich das Studio mit einem Spin-Overfordern könnte, wurde thematisiert. Gleichzeitig wurde betont, dass wirtschaftlich gesehen die Veröffentlichung mehrerer Projekte für ein großes Studio wie Warhorse sinnvoll sei, da so Personal besser ausgelastet werden kann und regelmäßigere Einnahmen sichergestellt sind.
Wirtschaftliche Perspektiven der Spieleentwicklung
00:42:55Die wirtschaftliche Perspektive der Spieleentwicklung wurde intensiv beleuchtet. Maurice erklärte, dass für Studios wie Warhorse mit 300-400 Mitarbeitern die Arbeit an mehreren Projekten sinnvoll sei. Das Kingdom Come Adventure könnte als Plattform dienen, während das größere Mittelerde-Projekt noch in der Entwicklung ist. Dieses Modell ermöglicht die flexiblere Auslastung des Personals und regelmäßigere Einnahmen. Die Spielebranche insgesamt experimentiere zunehmend mit kleineren Produkten, um die hohen Investitionen für Großprojekte zu diversifizieren. Auch die persönliche Situation von Daniel Vavra, der nun nicht mehr Creative Director beider Spiele ist, wurde thematisiert, da er stattdessen an einem Filmprojekt für die Kingdom Come Welt arbeitet. Dies könnte auf eine mögliche Cross-Media-Strategie hindeuten.
Bewerbungsstrategie der Entwicklerstudios
00:48:08Studios nutzen gelegentlich die Ankündigung großerProjekte dazu, qualifizierte Mitarbeiter anzuziehen. Bei der Ankündigung des Herr-der-Ringe-RPGs von Warhorse könnte dies der Fall sein, da das Studio nun RPG-Entwickler weltweit suchen kann, die unbedingt an einem solchen Projekt mitarbeiten möchten. Diese Strategie ermöglicht es Warhorse, die besten Talente für ihr ambitioniertes Vorhaben zu rekrutieren.
Die Gretchenfrage: DNA vs. Herr der Ringe
00:49:03Die zentrale Frage ist, ob Warhorse mit einem Herr-der-Ringe-Spiel seine bisherige DNA aufgibt. Warhorse ist für simulative Open Worlds, historische Fundierung und starke regionale Verankerung bekannt. Herr der Ringe als High Fantasy scheint das Gegenteil zu sein. Diskutiert wird, ob Herr der Ringe tatsächlich als reine High Fantasy zu betrachten ist oder ob auch bodenständige Elemente vorhanden sind, die zu Warhouses Ansatz passen könnten.
Herr der Ringe ist bodenständiger als gedacht
00:51:14Trotz des High-Fantasy-Status von Herr der Ringe zeigt die Analyse, dass die Welt bodenständiger ist als oft angenommen. Zwar gibt es Zauberer, Flugeinheiten und Drachen, aber in der Summe ist die Welt eher historisch geprägt. George R.R. Martin ließ sich beispielsweise von den Charakter-Todesfällen in Herr der Ringe inspirieren. Viele Geschichten in Mittelerde sind magiearm und könnten den Ansatz von Kingdom Come widerspiegeln, besonders wenn man Episoden wie die von Waldläufern oder gewöhnlichen Hobbits betrachtet.
Prädestiniert für die Kombination aus Realismus und Fantasy
00:52:44Warhorse ist prädestiniert für ein solches Projekt, da sie sowohl das realistische Feeling in eine Fantasy-Welt einbringen können als auch auf einer Fantasy-Ebene agieren können. Dabei können sie sich an Tolkien's Werken wie dem Silmarillion orientieren, ohne zu sehr von der Vorlage abzukommen. Herausforderung bleibt, wie man eine große, vordefinierte epische Geschichte mit Entscheidungsfreiheit und bodenständiger Erzählung vereinbart.
Dilemma der vordefinierten Story
00:56:55Herr der Ringe-RPGs haben sich als schwierig erwiesen, weil die Welt sehr mit einer konkreten Geschichte verbunden ist. Entfernt sich ein Spiel zu sehr von dieser Geschichte, verliert es den Bezug zur bekannten Lore. Versuche, dies zu lösen, führten bisher oft zu absurder Fanfiction. Die Herausforderung für Warhorse besteht darin, eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen, die innerhalb der bekannten Lore bleibt, aber genug Freiheit bietet, um interessante Spielmechaniken zu ermöglichen.
Mögliche Lösungsansätze für die Story
01:00:00Ein möglicher Ansatz wäre die Fokussierung auf eine Teilgeschichte im großen Epos. Beispielhaft könnte ein Spiel im Zeitalter des Ringkriegs in einer Region wie Rohan spielen, wo zwar die große Geschichte im Hintergrund bekannt ist, aber genug Freiheit für eine bodenständige Erzählung bleibt. Ein andere Möglichkeit wäre das Spielen eines Charakters wie Aragorn in seiner Waldläuferzeit, um bekannte Orte und Ereignisse zu nutzen, ohne die main Story zu beeinträchtigen.
Komplexe Lizenzsituation und Zeitalter-Optionen
01:03:53Die Rechte an Herr der Ringe sind komplex und teilweise noch unklar. Embracer hat weitgehende Rechte, aber nicht unbedingt das Recht, direkt die Silmarillion zu adaptieren. Möglicherweise könnten Warhorse daher in eine Epoche nach den Ereignissen des Ringkriegs zurückkehren, wo mehr Freiheit bei der Erzähl besteht und weniger bekannte Charaktere im Weg stehen. Gleichzeitig bleibt die Frage, ob Warhorse überhaupt eine Story im ersten Zeitalter machen würde, da dies weniger zu ihrer DNA passen würde.
Charakter-Auswahl und种族问题
01:10:32Ein zentrales für die Entwicklung ist die Frage, welche Rasse der Spieler steuern kann. Bei traditionellen RPGs wählt man meist zwischen Mensch, Elf oder Zwerg. Bei Herr der Ringe könnte die Auswahl eingeschränkt sein, um eine kohärente Story zu erzählen. Möglicherweise wird der Spieler einen Menschen spielen, etwa in Rohan oder Bruchtal. Alternativ könnte Warhorse eine Rasse aus weniger bekannten Bereichen wählen, wie die Ostlinge, um mehr kreative Freiheit zu haben.
Themenfindung und Herausforderungen
01:29:50Die Streamer diskutieren über Schwierigkeiten bei der Themenfindung für ihre Ehrenrunden, da sie unterschiedliche aktuelle Spiele spielen und nur wenige gemeinsame Interessen haben. Sie stellen fest, dass sie zwar bei bestimmten Ankündigungen wie Warhorse Games gleichzeitig aktiv waren, aber insgesamt vermehrt an separaten Spielen arbeiten. Dies führt zu einer strukturellen Herausforderung, da sie nicht über das Jahr hinweg viele Themen finden können, über die alle drei leidenschaftlich sprechen können.
Alternative Formate und Möglichkeiten
01:31:02Die Streamer erkunden alternative Formate für ihre Ehrenrunden, einschließlich eines offenen Ansatzes, bei dem jeder Teilnehmer ein Spiel mitbringt, das ihn in der letzten Zeit beschäftigt hat. Sie diskutieren Vor- und Nachteile dieses Formats, das zwar für Twitch funktionieren könnte, aber für YouTube weniger attraktiv wäre, da es weniger catchy ist. Sie erwägen auch eine Mischung aus spezifischen Themen und allgemeinen Gespräche über Lieblingsspiele, um Vielfalt zu gewährleisten.
Kritik an Referat-Stil und Formatprobleme
01:31:56Die Streamer äußern Bedenken darüber, dass sich ihre Gespräche manchmal in Einzelreferate verwandeln, bei denen hauptsächlich eine Person spricht. Sie erkennen die Gefahr, dass Zuschauer bei Themen, die sie nicht kennen, das Interesse verlieren. Gleichzeitig diskutieren sie die Herausforderungen, sowohl pointierte Themen für YouTube zu finden als auch die Qualität ihrer Gespräche aufrechtzuerhalten, ohne in eine monotone Diskussion zu verfallen.
Vorschlag für zukünftige Formate
01:34:44Ein vorgeschlagenes Format beinhaltet die Abwechslung zwischen spezifischen Themensitzungen, wie dem aktuellen Spekulationstalk über Warhorse Games, und allgemeinen Gesprächsrunden über persönliche Lieblingsspiele. Diese Gespräche würden wahrscheinlich stärker in den Talkbereich als in den Podcastbereich rutschen, mit mehr direkter Kommunikation unter den Teilnehmern. Das Ziel ist, durch Strukturwechsel Monotonie zu vermeiden und die Qualität zu steigern.
Interaktion mit dem Chat und Experimente
01:35:25Die Streamer betonen die Bedeutung der Interaktion mit ihrem Chat und fordern die Zuschauer auf, ihre Präferenzen für zukünftige Formate zu äußern. Sie vermuten, dass beide Formate sowohl im Stream als auch auf YouTube funktionieren könnten, erwägen aber, weniger "catchy" Formate möglicherweise nur als Streams anzubieten. Sie sind offen für Experimente, um herauszufinden, welche Formate am besten ankommen.
Diskussion über Witcher-Franchise
01:36:57Die Streamer unterhalten sich über die Witcher-Franchise, insbesondere über die Wahl zwischen Yennefer und Triss im Spiel Witcher 3. Es zeigt sich eine Meinungsverschiedenheit zwischen Buchfans und Spielfans, wobei letztere eher zu Triss tendieren. Sie diskutieren auch die Ungleichgewichte in der Darstellung der Charaktere und wie dies die Spielerentscheidungen beeinflusst.
Reflexion über Witcher-Serie und Reviews
01:50:39Ein Streamer reflektiert über seine positive Bewertung der zweiten Staffel der Witcher-Serie und gesteht, dass er wohlwollender war als gerechtfertigt, da er nicht alle Folgen vor der Bewertung gesehen hat. Er bemerkt, wie viel die Serie von der Buchvorlage abweicht und wie diese Änderungen Charaktere wie Cahir fundamental verändern. Diese Nachbetrachtung zeigt, wie sich seine Einstellung zur Serie im Nachhinein gewandelt hat.
Vorstellung von Die Gilde Europa 1410
01:54:57Die Streamer stellen das Spiel "Die Gilde Europa 1410" vor, ein Mittelalter-Wirtschaftsaufbauspiel, das sich noch in Entwicklung befindet. Ein Streamer, der kein langjähriger Fan der Gilde-Reihe ist, zeigt sich von der aktuellen Version begeistert, da sie Elemente enthält, die ihn ansprechen, wie Mittelalterthemen, Wirtschaft und Politik. Sie betonen, dass es sich um kein Sponsoring handelt, sondern um eine persönliche Vorliebe.
Technische Herausforderungen beim Start
02:04:02Beim Start des Spiels "Die Gilde Europa 1410" treten mehrere technische Probleme auf, einschließlich Sprachprobleme (Englisch statt Deutsch) und Performance-Probleme bei der Stream-Übertragung. Der Streamer versucht verschiedene Einstellungen zu ändern und das Spiel neu zu starten, um die Flüssigkeit zu verbessern. Diese Herausforderungen führen zu Verzögerungen und der Entscheidung, den Stream vorzeitig zu beenden.
Vorzeitiger Stream-Ende und Entschuldigung
02:36:11Aufgrund von unerwartet starken Kopfschmerzen entschließt sich der Streamer, den Stream vorzeitig zu beenden. Er entschuldigt sich bei seinen Zuschauern für die Unterbrechung und betont, dass Gesundheit priorisiert werden muss. Er verspricht, das Spiel nachzuholen und kündigt an, dass er stattdessen zu Steinwallen in den Raid wechselt, um die Zuschauer nicht mit einer unangenehmen Erfahrung zu belasten.